Archiv der Kategorie: Gesundheit

Was es alles gibt!

Jetzt in der Corona-Krise leiden viele Menschen darunter, dass sie zu Hause bleiben müssen. Sie sollten sich damit trösten, dass es schon vor dieser Krise in Japan mehr als eine Million Menschen gab, die überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen. Das sind die  Hikikomori. Und sie werden immer mehr.
Ob das nun auch bei uns ein Trend wird?. Wir beobachten ja, dass die Menschen sich immer weniger bewegen und dass schon Kinder Krankheiten haben, die auf Bewegungsmangel zurück zu führen sind. Der Trend zum Stubenhocker ist auch bei uns unverkennbar.

 

Corona: Auch Sie kommen dran!

Zur Zeit leben wir mit zwei Illusionen:
Wir glauben, dass bei uns die Corona-Grippe nur halb so schlimm ist wie anderswo, weil wir viel weniger Opfer haben. Aber vielleicht stimmen ja unsere Zahlen nicht wie so vieles andere auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/28/corona-virus-werden-wir-bei-der-zahl-der-toten-belogen/
Wir glauben weiter, dass die Corona-Grippe so wie andere Grippen auch demnächst wieder verschwindet. Wir wissen aus Erfahrung zwar, dass es eine Grippezeit gibt und dass diese mit den warmen Frühlingstagen endet. Richtigerweise sollte man aber statt Corona besser sagen: COVID-19, denn diese Krankheit ist anders als die normalen Grippen. Wir sehen am Beispiel Australien, dass sich Corona dort trotz sommerlicher Temperaturen genauso ausbreitet wie auf der nördlichen Halbkugel in der „Grippezeit“.
Corona wird bei uns also weiter wüten und deshalb sprechen vorsichtige Virologen auch nur davon, dass man die Ansteckungsprozesse verlangsamen müsse, damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden.
Wir müssen also weiter darauf warten, dass ein Impfstoff gegen diese Krankheit gefunden wird. Nach Meinung der Experten ist dies nicht vor Jahresende zu erwarten. So könnte sich also Corona weiter ausbreiten, bis genügend Menschen infiziert und dann immunisiert sind, d.h.: Es müssten wohl mindestens 60-70% der Bevölkerung erkranken.
So gesehen hat jeder von uns eine „Chance“, dabei zu sein. Das wird die Politik am 20.4. merken, wenn sie über weitere Maßnahmen beschließen will.

Corona-Krise: Mein „lebensunwertes Leben“

„Es gibt drei Arten von Lügen: die Notlüge, die Unwahrheit und die Statistik.“
©
H. Pöll

Wenn ich die Statistik über die Corona-Erkrankungen lese, fällt mir der obige Satz aus meinen Aphorismen ein. In unserem Landkreis hat sich gerade die Zahl der Opfer der Corona-Grippe binnen 3 Tagen verdoppelt. Nur frage ich mich: Wie wird da überhaupt gezählt?
Aus Italien lese ich gerade die Schlagzeile, dass man mit dem Zählen nicht mehr mitkomme und daher aufgehört habe. Und wie ist es bei uns? Wird da wirklich ein alter Verstorbener darauf untersucht, ob er Opfer von Corona geworden ist? Merkwürdig ist, dass bei uns die Opferzahlen im Vergleich zu anderen Ländern niedrig sind.
Vielleicht gibt es ja eine heimliche Übereinkunft bei uns, die Opferzahlen von Corona gering zu halten. Man kann ja durchaus die Ursache des Todes auch als Lungenentzündung oder Kreislaufversagen beschreiben.
Verdächtig erscheint mir, dass ein Tabu verschämt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wird. Es wird die Frage aufgeworfen, wie zu verfahren ist, wenn die Betten in den Intensivstationen nicht mehr ausreichen. Bekommen wir dann italienische Verhältnisse? Da gibt es bestimmte Regeln, nach denen entschieden wird, wer künstlich beatmet wird. Dabei ist die zu erwartende Restlebenszeit maßgebend. Da ich die durchschnittliche Lebenserwartung aber schon weit überschritten habe, habe ich also schlechte Aussichten, Ich denke in diesem Zusammenhang an das „lebensunwerte Leben“ aus der Nazizeit.
Bei uns gibt es solche Handlungsanweisungen wie in Italien offiziell noch nicht, aber das kann sich schnell ändern, wenn die Lage schlimmer wird. Da braucht man dann als alter Mensch gar nicht erst im Krankenhaus anzurufen, denn die fragen nach dem Alter und sagen dann: „Das lohnt sich nicht mehr!“ Im Elsass ist es schon so weit: Da werden über 80-jährige nicht mehr beatmet:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/bericht-elsass-patienten-80-beatmet-34554252
Näheres über das Thema auch hier:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-triage-tod-strafrecht-sterben-krankenhaus-entscheidung-auswahl/

Zwei Fragen zu Corona

Wie kann es sein, dass sich Ärzte und sonstiges Krankenhauspersonal trotz aller Vorsicht so häufig mit dem Corona-Virus infizieren? In China waren es 17.000, in italien vor 10 Tagen 1.600 und gerade haben sich wieder in Magdeburg zwei Krankenhausärzte angesteckt.

Übertreiben wir den Datenschutz nicht doch zu sehr? Als wir hier den ersten Fall einer Corona-Erkrankung hatten, berichtete die Presse so darüber, dass man wusste, um wen es sich handelte. Daraus ergaben sich Probleme. Inzwischen gibt es keine so konkreten Hinweise mehr. Wir erfahren nur, dass es in unserem Landkreis 80 Infizierte gibt. Sollte man nicht jedenfalls angeben, in welchen Orten die Infektionen aufgetreten sind? Dann könnte man dort beispielsweise in den Lebensmittelgeschäften strengere Maßnahmen durchführen und das Personal an den Kassen besonders schützen.

Deutschlands Dümmste

Mein Senf dazu:

Gestern sah ich in den Fernsehnachrichten Deutschlands Dümmste. Das waren junge Leute, die Corona-Partys feierten. Die Leute wollten demonstrieren, dass sie keine Angst vor Ansteckung haben. Aber auch ein Mensch ohne Hauptschulabschluss sollte in der Lage sein zu bedenken, dass er im Falle einer Ansteckung das Virus an einen Alten weiter geben kann, für den das den sicheren Tod bedeutet.
Auch hier sehen wir, was wissenschaftlich bewiesen ist: Die Menschen werden immer dümmer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Aber der Gipfel der Blödheit ist es, wenn man sich damit noch im Fernsehen brüstet.

Ein hässliches, trauriges und doch schönes Bild

Ich gebe zu: Das ist keine fotografische Meisterleistung. Aber das Bild zeigt etwas Rührendes: Jahr für Jahr bauen Naturfreunde im Frühjahr einen niedrigen Plastikzaun, um die Kröten daran zu hindern, über die Straße zu einem See zu laufen. Die Naturfreunde sammeln die Kröten ein und tragen sie über die Straße. Schön, dass es noch solche Menschen gibt, die sich freiwillig eine solche Arbeit aufhalsen.
So geht das nun schon seit sehr vielen Jahren und man möchte meinen, dass sich die Kröten etwas anderes einfallen lassen. Aber sie bleiben so programmiert wie ihre Vorfahren es waren, als es die Straße so noch nicht gab.
Und wenn ich das sehe, kommen mir zwei Gedanken: Sind nicht auch die Menschen in ähnlicher Weise geprägt, wenn es um die Religion geht. Da kann passieren, was will, sie haben keinen Zweifel ( nur manchmal, wie jüngst der Kardinal Marx bekannte).
Noch etwas fällt mir bei dem Anblick ein: Meine Überzeugung ist, dass wir Menschen in ähnlicher Weise wie die Kröten bezüglich unserer Nahrung programmiert sind. Wir sind Jahrhunderte lang gewöhnt, bestimmte Lebensmittel zu essen und deshalb braucht der Körper diese und nicht irgendein exotisches Zeug, bei dem man oft googeln muss, um was es sich handelt.

Corona-Hysterie?

Als ich dies schrieb, hatten wir in Deutschland 3800-Corona-Infizierte und 8 davon waren gestorben. Wenn ich richtig gerechnet habe, ist dies eine Sterberate von 0,2 Prozent. So gesehen ist Corona also nicht gefährlicher als jede andere Grippe auch, denn die Sterberaten sind in etwa gleich. Nur fragt sich, ob sich Corona womöglich stärker ausbreiten wird. Die Virologen rechnen nicht damit.
Zwischen Ende Dezember 2017 und Anfang April 2018 sind laut AGI 333.567 Menschen an einer Grippe erkrankt. Gestorben sind der AGI zufolge über 1.660 Menschen. Die Sterberate war also viel höher als bei Corona. Und hat man damals so viel Aufhebens gemacht wie heute? Was ist los mit uns? Sind wir vielleicht hysterisch geworden?

Corona: Alles nur Panikmache?

Irgendwie erinnert mich das Corona-Virus an Tamiflu. Vor etlichen Jahren gab es eine Grippewelle, die zu Millionenausgaben für das Arzneimittel Tamiflu führten. Die erwiesen sich aber als gewaltige Fehlinvestition.
Ist es vielleicht beim Corona-Virus ähnlich? Handelt es sich vielleicht doch nur um eine Erkrankung, die mit der normalen Grippe vergleichbar ist und die nur hochgespielt wird, um den Verkauf anzukurbeln? Wir hören zwar öfter, dass die Fälle eines tödlichen Verlaufs bei der Corona-Erkrankung zehnmal so hoch sein sollen. Aber die Erkenntnisse stammen aus Wuhan. In Shanghai
sieht es aber ganz anders aus: Dort ist eine Corona-Erkrankung auch nicht gefährlicher als die normale Grippe:
https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Grippe-Coronavirus–was-ist-gefaehrlicher-557421.html
Wahrscheinlich sollten wir Europäer uns doch wohl eher mit Shanghai vergleichen.
Man muss auch berücksichtigen, wie das chinesische Zahlenmaterial wohl zustande gekommen ist: Wer Erkältungssymptome gezeigt hat, wird erst bei einem schlimmeren Verlauf den Arzt aufgesucht haben. D.h.: Die harmlosen Corona-Krankheits-Verläufe wurden womöglich statistisch nicht erfasst, so dass ein schiefes Bild entstanden ist.
Es ist zwar gut, wenn wir uns derzeit auf das Schlimmste vorbereiten, aber Grund zur Panik besteht vielleicht genau so wenig wie bei einer normalen Grippewelle: Da geht g
erade mal ein Drittel der Senioren zur Impfung.

Das sollten Sie wissen in Zeiten des Corona-Virus: Was ist Triage? Priorisierung? MTS?

Es sieht nicht gut aus bei unseren Krankenhäusern: Die Patienten wurden zu Fallpauschalen, die Kliniken wurden privatisiert und unter dem Kostendruck immer mehr verkleinert, so dass bisher schon die ersten deswegen sterben mussten:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/26/schlimme-nachricht-2/
Es ist also ganz klar. dass in so einem Gesundheitssystem die Corona-Patienten schlechte Karten haben: Was soll man tun, wenn mehr Patienten behandelt werden müssen, als von den Krankenhäusern verkraftet werden können? Dann muss man halt die Patienten auswählen, und da kommt dann MTS usw. zur Anwendung. Das sieht so aus, wie wir in Italien erleben können:
Der Anästhesist Christian Salaroli aus Bergamo wählte drastische Worte: „Wenn jemand zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und große Atemprobleme hat, führen wir in der Regel die Behandlung nicht fort“, erläuterte der Arzt. „Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen“, sagte Salaroli.
Da bin ich also mit meinen 86 Jahren schon halbtot.

Aber man soll auch den negativen Nachrichten eine positive Seite abgewinnen: Die Rentenkassen werden eine gewaltige Entlastung erleben. Das „sozialverträgliche Frühableben“ ist zur Wirklichkeit geworden.