Archiv der Kategorie: Gesundheit

Werden Brillenträger blind?


Blöde Frage!“ wird mancher denken. Aber wenn man so alt ist wie ich, sieht man Entwicklungen, die andere nicht sehen.
Eine davon ist diese: Früher achtete man mehr auf seine Gesundheit, weil die Medizin noch nicht so weit fortgeschritten war. So ernährte man sich gesund nach dem Grundsatz des Hippokrates: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“
Man wusste, was wofür gesund war.
Heute ist dieses Wissen weitgehend verloren gegangen und man ernährt sich nach Gusto. Und wenn dann etwas schief läuft, gibt es ja die moderne Medizin.
Ein Beispiel sind die Brillenträger. Mir fällt öfter auf, dass unter der älteren Generation weniger Menschen eine Brille tragen als bei der Jugend. Ich brauche beispielsweise mit meinen 85 Jahren immer noch keine Brille – ebenso wie manche Altersgenossen. Ich führe das auf unsere Lebensweise zurück:
Wir aßen früher viel Gemüse, weil Fleisch zu teuer war. Nur Sonntags gab es einen Braten. Beim Gemüse waren natürlich häufig Karotten dabei, weil die nach Kenntnis der Alten gut für die Augen sein sollten.
Die moderne Medizin hat natürlich dieses alte Volkswissen bestritten: Man machte als Wirkstoff der Karotten Karotin aus und gab dieses konzentriert Probanden ein und konnte keine Verbesserung der Augenleistung feststellen. Nun wird es aber wohl so sein, dass nicht allein das Karotin der Karotten günstig für die Augen ist, sondern das Zusammenwirken sämtlicher Bestandteile dieses Gemüses. Für unsere Gesundheit galt in den Augen der Älteren „frische Luft“ als besonders wichtig. „Stubenhocker“ waren verpönt. Meine Mutter schickte mich bei jedem Wetter hinaus mit dem Befehl: „Vor 2 Stunden will ich dich nicht mehr sehen.“ Und schließlich lernten wir in der Schule, wie man richtig liest: „Nicht mit der Nase im Buch!“ usw. Alle Viertelstunde musste man beim Lesen kurz hinaus schauen. Solche Regeln haben anscheinend gewirkt.
Heute sind solche Regeln in Vergessenheit geraten und viele junge Leute tragen eine Brille. Sie finden das im Gegensatz zu der alten Generation nicht weiter schlimm. Während früher nicht selten Brillenträger als „Brillenschlangen“ verunglimpft wurden, empfindet man heute Brillen als „cool“.
Was man aber dabei übersieht, ist die Frage, wie es weiter geht: Wenn man schon 30 oder 40 Jahre früher an Alterskurzsichtigkeit leidet: wie sieht es dann aus, wenn die junge Generation ins Rentenalter kommt?
Zwei Bekannte, die schon in der Kindheit eine Brille benötigten, sind heute blind. Und diejenigen aus meinem Bekanntenkreis, die schon im Studium eine Brille brauchten, sehen heute so schlecht, dass sie zu ihrem Leidwesen nicht mehr lesen können.
Ich hoffe, dass dies nur Einzelerscheinungen sind und dass sie nicht Indikatoren für die künftige Entwicklung sind.
Übrigens galt für uns als medizinische Erkenntnis, dass Brillenträger einander nicht heiraten sollten, weil sie sonst Kinder mit schwerer Sehbehinderung bekämen.
Unser Gesundheitswesen, das eher Krankheitsunwesen heißen müsste, krankt daran, dass an Krankheiten verdient wird. Wie soll es da der Gesundheit dienen? Ich las einmal, dass im alten Indien die Ärzte dafür bezahlt worden sein sollen, dass die Menschen gesund waren.
Und im alten China sollen Leibärzte des Kaisers einen Kopf kürzer gemacht worden sein, wenn seine Majestät bei einer seiner 999 Gespielinnen versagt haben soll (siehe die Kurzgeschichte „Der alte Quassler“ in der Leseecke).
Bleiben Sie gesund!

Corona-Virus: Wie verschieden die Völker sind


Am coolsten sind die Bayern: Nach dem Auftreten erster Fälle des gefährlichen Corona-Virus in Europa sehen die bayerischen Behörden zunächst von einer Verschärfung der Schutzmaßnahmen ab.
Ganz anders sind die Briten: Sie laufen 2000 Personen hinterher, die aus China gekommen sind, und stellen fest, ob die womöglich krank sind und unter Quarantäne gestellt werden müssen.
Und die Franzosen prüfen die Einreisenden aus China genau auf erhöhte Temperaturen. Auf diese Weise hat man in Frankreich drei Fälle von Opfern der Virus-Erkrankung gefunden. Und die französische Gesundheitsministerin sagt, auch im übrigen Europa müsse es ähnlich sein, wenn man so genau hinschauen würde wie in Frankreich.
Seien wir also gespannt, ob sie recht hat und ob wir da vielleicht etwas verschlafen haben.
Inzwischen staunen wir über die Chinesen, die ganze Städte unter Quarantäne stellen und  in 10 Tagen (!) eine riesige Klinik für die am Virus Erkrankten bauen. Wie lange würden wir wohl dazu brauchen?

Kann mir jemand das erklären: Engpässe bei Medikamenten

Immer mehr Medikamente fehlen, teilweise sogar lebensnotwendige. Nicht nur darüber beklagen sich die Apotheker, sondern auch über den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den sie dadurch haben. Sie müssen schauen, ob sie das begehrte Medikament noch irgendwo auftreiben können. Notfalls müssen sie nach einer Ersatzlösung suchen und mit dem Arzt besprechen.
Als Erklärung für diesen Missstand hören wir, der läge daran, dass viele Medikamente im Ausland, hauptsächlich in Indien, hergestellt werden. Und die Pharmaunternehmen beruhigen uns damit, dass sie sagen, sie würden die Produktion wieder mehr nach Deutschland verlagern.
Ich finde, dass die Erklärung nicht stichhaltig ist. Die Medikamente müssen doch pünktlich geliefert werden – gleichgültig, ob sie in Deutschland oder Asien hergestellt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass indische Produzenten insoweit unzuverlässig sind, da sie sonst wertvolle Aufträge verlieren. Es muss also etwas anderes hinter der Medikamentenknappheit stecken. Ich vermute ja, dass die Pharmaunternehmen Ängste verbreiten, um Preiserhöhungen durchzusetzen.

Stoppt Spahn! Gesetzentwurf für das Verbot sogenannter Konversionstherapien

Der schwule Spahn ist der falsche Mann für das Verbot sogenannter Konversionstherapien. Er ist nicht objektiv.
Über das Thema habe ich ja schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/18/der-schwule-spahn-ist-der-falsche-mann/
Nochmals zum Mitschreiben: Zunächst einmal verstehe ich die Eile nicht, mit der das Gesetz ohne ausreichende wissenschaftliche Untersuchungen durchgepeitscht werden soll. Hat Spahn Angst, dass die GroKo nicht hält?
Spahn sieht das Problem sehr einseitig. Er wirft alles in einen Topf: Vom Exorzismus bis zur Psychotherapie soll alles verboten werden, weil Homosexualität nach seiner Meinung keine Krankheit ist und daher Therapien Schaden anrichten, ja Menschen in den Selbstmord treiben können.
Zunächst einmal ist Spahns Denkansatz völlig falsch. Ob die Homosexualität eine Krankheit ist oder nicht, spielt für die Frage, ob jemand sich in Therapie begeben darf, keine Rolle. Schließlich gibt es ja auch Paartherapeuten, obwohl die Paarbeziehung keine Krankheit ist.
Spahn denkt auch sehr einseitig, wenn er meint, dass Therapien zum Selbstmord führen können. Dasselbe gilt
doch auch für das Unterbleiben von Therapien. Es ist nicht bei allen Schwulen so, wie Wowereit es ausgedrückt hat: „Ich bin schwul und das ist gut so.“ Es gibt auch Menschen, die unter ihrer Andersartigkeit leiden, weil sie auch so leben wollen, wie sie es als „normal“ betrachten: Sie wollen eine Familie gründen mit Vater und Mutter und sie wollen selbst Kinder zeugen. Auch dieses Leiden kann Menschen in den Selbstmord treiben.
Unstreitig dürfte sein, dass die Homosexualität verschiedene Ursachen haben kann: biologische, psychische,und soziale. Warum soll nicht in den beiden letzteren Fällen der Versuch unternommen werden, eine „Umpolung“ zu erreichen? Dass dies möglich ist, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben.
Wenn Spahn sein Gesetz richtig abfassen würde, würde er bestimmen, dass solche Therapien nur von Psychotherapeuten vorgenommen werden dürfen. Diese Leute wissen genau was sie tun. Schade, dass sich keiner meldet und Spahn Kontra gibt. Aber zu verstehen ist das schon: Wie würde man über ihn her fallen!
Jedenfalls sollte Spahn Kontakt zur Deutschen PsychotherapeutenVereinigung aufnehmen, was offenbar nicht geschehen ist.
Es ist jedenfalls völlig unangebracht
und unverhältnismäßig, einem Berufsstand eine Therapie zu verbieten. Dann müsste Spahn beispielsweise auch die Homöopathie verbieten, die ja nur einen Placebo-Effekt hat und viele Menschen verleitet, eine allein Erfolg versprechende schulmedizinische Behandlung abzulehnen. Und wieso wird die Beschneidung bei uns nicht verboten, obwohl schon öfter Kinder beinahe verblutet wären?

Wie viele Gehirnzellen vernichtet ein Tropfen Alkohol?


Gerade lesen wir wieder, dass Alkohol immer schädlich ist, auch wenn er maßvoll genossen wird. Zuvor lasen wir aber in der Ärztezeitung, dass ein Gläschen Alkohol gut gegen Demenz sein soll.
Wenn ich auf die Jahrzehnte meines Lebens zurück blicke, las ich immer wieder neue Erkenntnisse über die Schädlichkeit bzw. Unbedenklichkeit von Alkohol oder auch von Kaffee.
Und die fielen immer wieder völlig gegensätzlich aus.
Das Schlimmste, was ich über den Alkohol las, stand während meiner Studienzeit in der Zeitung. Damals konnte
n Mediziner angeblich genau vorher sagen, wie viele Gehirnzellen ein Tropfen Alkohol vernichtet. Leider habe in die Zahl längst vergessen, aber sie gab mir zu denken, da ich ja einerseits mein Examen bestehen musste und mir andererseits ein Leben ohne Alkohol keinen Spaß gemacht hätte. Ich ging nämlich damals nach dem Lernen zur Entspannung gerne in Schwabing in eine Bar (Das konnte man sich damals als Student noch leisten!). Dort musste man ein alkoholisches Getränk bestellen. Wasser gab es nicht. Man hätte höchstens GinTonic bestellen und den Gin stehen lassen können.
Ich war immer schon ein Mensch, der herrschende Meinungen kritisch hinterfragte, auch wenn sie von Fachleuten stammte, von deren Fachgebiet ich keine Ahnung hatte. Ich sagte mir damals: Das, was die Ärzte verbreitet
hatten, konnte unmöglich stimmen, denn der wohl intelligenteste Deutsche (Goethe) trank wie viele andere bedeutende Persönlichkeiten gerne ein Gläschen.
Und dann las ich auch zufällig, wie viele Irrlehren schon in der Medizin vertreten worden sind. Ob Sie‘s glauben oder nicht: Sie hätten sogar früher Ihre Exkremente zu sich nehmen sollen:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Gesund-mit-Dreck-und-Kraeutern-290254.html
Das Trinken von Urin hat sich ja bis in die heutige Zeit erhalten. Gandhi und Nehru gönnten sich morgens ein Gläschen frischen Urin und in einem Buch las ich, dass Urin (aus dem Mittelstrahl!) gut gegen Allergien sein soll. Gott sei Dank habe ich keine Allergie, denn ich habe nur einen Strahl, aber keinen Mittelstrahl.
Zusammenfassend bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man nicht blind seinem Arzt oder den gängigen Gesundheitstheorien folgen soll, sondern dass man auf seinen Körper hören soll. Der weiß oft besser, was ihm gut tut.

Die völlig neue Schlankheitskur

Schauen Sie mal hier:
https://web.de/magazine/panorama/graubuenden-hirsch-kilo-plastik-magen-34279872
Da ist ein Hirsch total abgemagert, weil er einen Haufen Plastik im Magen hatte. Das wäre doch etwas für die alternative Medizin: Man gibt den Patienten je nach dem, wie schlank sie werden wollen, die entsprechende Menge Plastik zu essen. Das hat zwei Vorteile:
Erstens wird das Plastik recycelt.
Und zweitens erspart man den Patienten eine anstrengende Diät oder eine Magen verkleinernde Operation.

Wie traditionell als gesund bekannte Nahrungsmittel schlecht gemacht wurden

Ich bin ja nun sehr alt und kann aus eigener Anschauung schildern, wie anders und gesund man sich früher ernährt hat. Fleisch konnte man sich nur am Sonntag als Braten leisten. Sonst ernährte man sich abwechslungsreich vor allem mit verschiedenem Gemüse. Und da wussten unsere Mütter aus der Tradition, was wofür gesund sein sollte.
Nehmen wir als Beispiel den Spinat. Ich hasste ihn als Kind, musste ihn aber häufig essen, weil er von meiner Mutter als gesund eingeschätzt wurde. Und tatsächlich bestätigte
damals die Medizin, dass dies stimmte, weil er wegen seines Eisengehalts gut für das Blut sein sollte. Dann aber stellte sich heraus, dass den Experten bei der Untersuchung des Spinats ein Kommafehler unterlaufen war: Der Eisengehalt betrug also nur ein Zehntel des festgestellten Werts. Dadurch geriet der Spinat in Misskredit, weil man annahm, dass er demnach nicht so gesund ist.
Anders ist es in den USA: Dort propagiert man den Spinat als besonders gesundes Gemüse und hat ihm daher
sogar zwei Ehrentage gewidmet: den 26.3 und den 16.7.
Noch ein Beispiel: Karotten galten von Alters her als gut für die Augen. Die Mediziner untersuchten diese Tradition und fanden heraus, dass Karotten viel Karotin enth
alten. Wenn dieses Gemüse also gut für die Augen sein sollte, musste es am Karotin liegen, so schloss man messerscharf. Daher bildete man bei einem Test zwei Gruppen: Die eine bekam Karotin und die andere nicht und man kam zu dem Ergebnis, dass beide Gruppen dieselben Augen hatten. Also betrachtete man die Karotten nicht mehr als eine Stärkung der Augen. Was ich allerdings gegen das Experiment einzuwenden habe ist dies. Wahrscheinlich sind Karotten wegen des Gehalts verschiedener Substanzen gut für die Augen. Man hätte also zwei Gruppen bilden müssen: Karottenesser und -nichtesser.
Gesund sind die Karotten auf jeden Fall. Und nun fragen Sie mal die Kinder, wann sie zum letzten Mal Karotten oder Spinat gegessen haben!
Ich vermute ja, dass die traditionelle Art der Ernährung aus zwei Gründen schlecht gemacht wird: Die berufstätigen Mütter sollen kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie nicht selbst kochen. Und an Fertigessen wie Pizza verdient man am meisten.

Wir werden immer kränker, aber auch immer älter

Wir können es selber feststellen: Mehr als ein Drittel aller Kinder braucht eine Brille. Das müsste nicht sein: https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Aber man tröstet sich damit, dass es ja Kontaktlinsen gibt und dass eine Brille auch ganz schick aussehen kann.
Also alles halb so schlimm! denken die Eltern. Tatsächlich aber ist die Kurzsichtigkeit eine Krankheit und sie ist das Einfallstor für weitere schwere Augenerkrankungen: Die drei Brillenträger, die ich aus meiner Jugend kenne sind nun nach etlichen Jahrzehnten ganz oder fast blind.
Von einer anderen Erkrankung lesen wir gerade in der Ärzte Zeitung
: Mehr als zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben regelmäßig Kopfschmerzen. Bei den Oberschülern liegt der Anteil sogar bei fast 80 Prozent.
Ich bin jetzt 85 Jahre alt und habe nie unter Kopfschmerzen gelitten, obwohl ich dauernd mit dem Kopf gearbeitet habe. Was also ist los mit der armen Jugend, die auch insofern nicht gesund ist?
Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit nehmen bei den jungen Menschen erschreckend zu.
Auch die Männer werden immer kränker und sind auf dem Weg zur völligen Zeugungsunfähigkeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
All das lässt die Menschen aber ziemlich kalt, denn die moderne Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, und so gibt es für fast alles die entsprechenden Pillen oder Operationen. Daher achten die Menschen heutzutage nicht mehr so auf ihre Gesundheit, wie es in meinen jungen Jahren der Fall war. Damals wusste man noch, was gesund war, besonders bei der Ernährung, und man richtete sich danach, denn Krankheiten, die für die moderne Medizin kein Problem sind, bedeuteten früher ein Todesurteil. Aber dieses Wissen ist weitgehend verloren gegangen. Die Frauen, die früher dieses Wissen hatten, sind heute berufstätig und haben keine Zeit für etwas, das in ihren Augen in die Zuständigkeit der Ärzte fällt.

Eine erschreckende Meldung: Alles verseucht!

Gestern kam in den Nachrichten eine erschreckende Meldung: Man hat Pflanzen, die ohne Gifte rein biologisch in Hausgärten aufgezogen wurden, untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sie dieselben Giftstoffe aufwiesen, wie die gespritzten Pflanzen der Landwirtschaft. Das war selbst bei solchen Pflanzen zu beobachten, die auf Balkonen der Großstädte wuchsen. Wie kann das sein, auch wenn der nächste Acker weit weg ist? Man nimmt an, dass der Wind diese Schadstoffe überall hin verbreitet. Wenn die Belastung der „biologischen“ Pflanzen auch unter dem Grenzwert liegt, sehe ich doch ein anderes Problem, dessen Folgen untersucht werden müssten: Wir atmen demnach ständig Gifte ein, die von den landwirtschaftlichen Flächen aus durch den Wind verbreitet werden. Kann das auf die Dauer ohne Folgen bleiben? Oder sind Entmannung der Männer, Gendrifizierung … schon Anzeichen für solche Auswirkungen?
Gift ist überall, selbst in den abgelegensten Winkeln: Bei meiner letzten Bergtour im Hochgebirge fiel mir auf: Das Schmelzwasser, das auf dem Eis abfließt kann man heutzutage nicht mehr trinken: Es schmeckt nach Öl. Das stammt offenbar aus den Niederschlägen, die mit Abgasen belastet sind.
Öl auch im Milchpulver:
https://web.de/magazine/ratgeber/essen-trinken/rueckruf-verkaufsstopp-gefordert-foodwatch-mineraloelspuren-milchpulver-34126296

Heute ist der Tag der Ernährung: Kritiklos einkaufen, essen und trinken

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen?
Keinem Bier- oder Weintrinker würde es jemals einfallen, sein Getränk in einer Plastikflasche zu kaufen.
Das würde den Geschmack verderben.
Anders sind die Wasser- und Safttrinker: Sie kaufen ihre Getränke meist in Plastikflaschen oder Tetrapack, weil d
ie leichter sind als Glasflaschen. Sie denken nicht darüber nach, welche Art von Plastik bei ihrer Getränkepackung verwendet wurde und welche Folgen das haben kann. Immerhin ist bei teurerem Mineralwasser zu beobachten, dass dieses in Glasflaschen verkauft wird. Das ist also etwas für Gesundheitsbewusste oder Feinschmecker.
Wie gefährlich selbst kleine Mengen Plastik sein können, lesen Sie hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-in-kassenzetteln-ia.html
Es kann schon das bloße Anfassen eines Kassenbons, der auf Thermopapier gedruckt ist, genügen, um dem Körper zu schaden.

Haben Sie schon mal jemanden beobachtet, der bei den verpackten Lebensmittel auf die Rückseite geschaut hat und die dort aufgelistete Zusatzstoffe gelesen hat? Wenn ja, hat er sie verstanden? Und ist er sich dessen bewusst, dass manche dieser Zusätze in anderen Ländern verboten sind? Für all das haben wir keine Zeit. Wir sind unmündig geworden und überlassen anderen die Entscheidung darüber, was wir in unseren Körper hinein stopfen. Das ist das gefährliche Gift der Gewöhnung.

Es ist ja immer interessant, die Leute im Supermarkt zu beobachten. Was legen Sie bei der Kasse aufs Band. Manchmal bekommt man dabei Anregungen, was man sich auch mal besorgen könnte. Und mir fällt auf, dass ich eigentlich immer erraten könnte, wer was aufs Band gelegt hat. Die Nahrung prägt also schon sehr den Menschen.