Archiv der Kategorie: Gesundheit

Duschen oder Waschlappen?


Die Frage stellt sich nicht im Sommer, wenn man wie ich einen See in der Nähe hat.
Aber wenn wir uns nun vielleicht nicht mehr duschen können oder sollen, ist das auch kein Unglück. In meinen jungen Jahren duschte man  nicht, sondern Samstag war Badetag. Manche Altbauwohnungen wie die meiner Frau hatten einen Heizkessel neben der Badewanne. Unter dem musste man samstags erst ein Feuer machen, um das Badewasser zu erwärmen.
Die Alternative für die anderen Tage war nicht der Waschlappen, sondern das Bidet. Das scheint Herr Kretschmann mit seiner Waschlappenempfehlung ganz vergessen zu haben.

Wird die Wiesn ein zweites Ischgl?

Die Wiesn in München soll also stattfinden. Es muss halt endlich mal wieder gefeiert werden ohne Rücksicht auf die Ansteckungsgefahr. Schließlich sagt man ja in Bayern: „A guada hält’s aus und um an andern is net schad:“ Oder so ähnlich.
Da wird München vielleicht ein neues Ischgl werden. Die Erfahrungen zeigen, dass Volksfeste wahre Virenschleudern sind. Gerade sind in Straubing die Corona-Infektionszahlen nach dem Volksfest explodiert:
https://www.infranken.de/bayern/corona-inzidenz-explodiert-nach-gaeubodenvolksfest-in-straubing-jetzt-bundesweit-platz-1-art-5529538
Das wird bei der Wiesn nicht anders sein. Man wird ja wohl kaum für das Fest eine Maskenpflicht einführen können. Das würde ja bedeuten, dass man das Bier mit einem Strohhalm durch ein Loch in der Maske trinken müsste. „Naa, mir gangst!“ sagt da der Bayer. Da steckt er sich doch lieber an.
Und so wird die Wiesn eine Botschaft in alle Welt schicken – mit Viren. Wie gesagt: Das hatten wir schon mal in Ischgl.

Auch ich bin missbraucht worden

Gerade lese ich, dass Heimkinder als Versuchsobjekte für medizinische Experimente benutzt wurden:
https://web.de/magazine/panorama/ehemaliges-heimkind-versuchskaninchen-pharmaindustrie-37207212

Das war doch nichts Besonderes. Auch wir normalen Schüler sind für medizinische Versuche benutzt worden: Jedes Jahr kam der Schularzt, um alle Schüler zu untersuchen, und dabei wurden auch medizinische Experimente gemacht. Ich will hier nur das Extremste erwähnen:
Nach dem Krieg war die Radioaktivität neu und in den Augen der Menschen großartig. Manches wurde daher „mit Radioaktivität“ angeboten, weil die Kunden glaubten, das sei besonders gut.
In der Schule erhielten wir radioaktive Zahnpasta, die uns vom Schularzt angeboten wurde mit dem Hinweis, dass wir dann wohl nie einen Zahnarzt bräuchten.
Ob ich es dieser Zahnpasta verdanke, dass ich mit meinen 88 Jahren immer noch alle Zähne habe bis auf einen?

Heute ist der Tag des Bieres

Heute ist der Tag des Bieres. Wenn man tiefer ins Glas hinein schaut, kann nichts Gutes dabei heraus kommen:
„Vorsicht Männer! Bier enthält weibliche Hormone. Man quasselt viel und kann nicht mehr Auto fahren.“ (Entschuldigung, meine Damen!)
Im Ernst: Sie ahnen gar nicht, was trotz des angeblichen Reinheitsgebots alles im Bier enthalten sein darf: Googeln Sie mal, was trotzdem ins Bier gemischt werden darf. Da werden Sie staunen. Sogar Plastik:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/04/08/potenz-durch-mikroplastik-gefaehrdet/
Kann dadurch die Potenz gefährdet werden?
Und noch eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist:: Kann man mit Bier abnehmen?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/06/gedanken-zum-tag-des-bieres-abnehmen-durch-sex-oder-bier/

Das Artensterben schreitet voran: Wann kommt der Mensch dran?


Unsere Ulmen sind dem Ulmenspaltpilz zum Opfer gefallen. Dann kam das Eschentriebsterben. Und so ging es weiter, bis es nun den Feuerdorn erwischt hat. Die Pflanzen gehen aus einer noch nicht geklärten Ursache ein.
Und wenn ich das alles so sehe, frage ich mich, wann wohl der Mensch dran kommt. Fällt er einem Virus zum Opfer? Oder einem Atomkrieg? Oder dem Klima? Der Weltklimarat sieht jedenfalls die Menschheit in Gefahr.
Auf alle Fälle geht die Welt im Jahr 2040 unter:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/06/22/weltuntergang-im-jahr-2040/

Was? Schon wieder eine neue Omikron-Variante?

In Indien wurde eine neue Variante des Omikron-Virus entdeckt. Sie nennt sich BA.2.75. Wenn Sie denken, Indien ist weit weg, so ist das für das Virus kein Hindernis, sich auch bei uns auszubreiten. Die ersten Fälle sind schon in Europa festgestellt worden. Und kaum ist das Virus hier angekommen, bräuchten wir einen Impfstoff. Aber bei der Entwicklung von Impfstoffen hinken wir immer hinterher. Wir bekommen erst im Herbst einen Impfstoff gegen die Variante, die sich derzeit ausbreitet: die Omikron-Untervariante BA.5.
Wie die bisherigen Impfstoffe auch gegen die neueste Variante wirken und wie schlimm solche Erkrankungen werden können, ist unsicher. Da könnte einiges auf uns zu kommen.

Hautkrebs behandeln

Heute lese ich bei Web.de folgende Schlagzeile:
„Wo entwickelt sich die Welt zum Besseren? Diese Entwicklungen machen Hoffnung“
Und da war ich natürlich gespannt. Aber was las ich dann da:

„Im Rahmen einer deutschlandweit einmaligen Studie haben Forscher der Unimedizin Rostock weißen Hautkrebs erfolgreich mit einer radioaktiven Paste behandelt. An der Studie nahmen 22 Patienten mit weißem Hautkrebs teil. Laut Prof. Dr. Steffen Emmert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, sprachen alle Patienten gut auf die Behandlung an.“

Das liest sich so, als wenn der Menschheit endlich der Durchbruch bei der Krebsbehandlung gelungen sei. Dabei gibt es schon ausgezeichnete Behandlungsmethoden gegen den weißen Hautkrebs. Ich habe schon seit mehr als 10 Jahren meinen weißen Hautkrebs bestens im Griff, wobei ich je nach Hautarzt verschiedene Cremes mit bestem Erfolg angewandt habe: Picato oder Diclofenac.

Ich hatte auch schon vorher einen schwarzen Hautkrebs und wurde von meinem Hautarzt vor die Alternative gestellt: OP oder Bestrahlung. Dann habe ich mir eine Zweitmeinung eingeholt und hatte mit einer Creme ganz einfach einen großartigen Erfolg:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/04/tolle-storys-ueber-krebs/

Das wäre doch an sich eine Meldung gewesen, die in die Zeitung gehört hätte anstatt eines solchen lächerlichen „Dramas“:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/14/maschmeyer-hat-hautkrebs-unkraut-vergeht-nicht/

À propos „radioaktive Creme“: Als nach dem Krieg die Radioaktivität als Wundermittel gegen alles Mögliche betrachtet wurde, erhielten wir in der Schule radioaktive Zahnpasta, wobei es hieß, wir bräuchten dann niemals wieder zum Zahnarzt.

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

 

Zur Zeit findet das größte Experiment der Menschheit statt: Es wird ausprobiert, wie viele unterschiedliche Chemikalien man auf einmal zu sich nehmen kann, ohne Schaden zu nehmen.
(H. Pöll)
Schauen Sie mal hier!

Unmenschliche Medizin


Ja, das waren noch Zeiten in meiner Jugend: Da hatten sogar Dörfer wie Inzell ihr eigenes Krankenhaus. Inzwischen wird das Krankenhauswesen auf immer weniger Kliniken konzentriert. Und die sind dann oft überlastet.
Meine Frau wurde im Juni ins Traunsteiner Krankenhaus eingeliefert. Kaum war sie dort untersucht worden, ist sie ins Kreiskrankenhaus Trostberg weiter transportiert worden. Ich habe dann mal im Internet nach der Klinik gegoogelt und festgestellt, dass dort eine Geriatrieabteilung besteht. Aber dort konnte meine Frau nicht sein, denn die war geschlossen. Also fragte ich eine Schwester, warum meine Frau nun in Trostberg sei. Da antwortete sie, sie wisse das auch nicht und fügte hinzu: „Haben Sie eine Ahnung, wie die Kranken umeinander gefahren werden!“
Was ist das für eine Medizin, in der die schwer Kranken noch dem Stress eines zusätzlichen Transports ausgesetzt werden?
Hinzu kommt ein zweites Problem: Alte Leute können ihre kranken Angehörigen kaum noch besuchen. Ich kann ja noch mit meinen 88 Jahren Auto fahren, aber wer mit dem Bus von Bergen nach Trostberg fahren muss, ist arm dran. Der Bus fährt nur selten und das Krankenhaus liegt weit außerhalb. Das schaffen viele nicht mehr.
Auch die Kinderkliniken und Krebskliniken werden immer weniger. Wer schafft das, Angehörige ohne Auto dort zu besuchen?
Man kann nur sagen: Die Medizin macht zwar große Fortschritte, aber die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke und es gilt auch, was in meinen Aphorismen zu lesen ist:

Jeder Fortschritt trägt auch einen Keim des Rückschritts in sich.

Wie sich alles verschlechtert, zeigt auch das Essen in den Kliniken: Als meine Frau vor mehr als einem halben Jahrhundert im Traunsteiner Krankenhaus war, kam der Chefkoch persönlich zu ihr ans Bett und fragte, was sie gern als Essen haben möchte. Und als ich vor einem Jahr mit kaum stillbarem Erbrechen dort eingeliefert wurde, setzte man mir kalten Schweinebraten vor. Meine Bitte, die in einem solchen Fall angezeigte salzige Suppe zu bekommen, wurde abgelehnt, weil man nur das Essen nach Plan bekommen könnte.
Anderes Beispiel: Wir gingen gern in Bad Endorf zum Baden und aßen dort immer ausgezeichnet. Plötzlich war das Essen viel schlechter geworden und wir fragten nach der Ursache: Das Essen kam nun aus der Großküche des fernen Krankenhauses München-Schwabing.
Das passt gar nicht zu einer wissenschaftlichen Untersuchung, wonach Krankenhäuser, die selbst kochen eine um 2 Tage kürzere Verweildauer der Patienten zu verzeichnen haben.

Wie kann das sein? Wir verlangen Aufklärung!

Wir erfahren gerade, dass in der Schleswig-holsteinischen Uniklinik 200 Pflegekräfte und 70 Ärzte an Corona erkrankt sind. Wie kann das sein? Liegt das an der Kieler Woche, die man vielleicht zu sorglos unter dem dicht gedrängten Volk mit gefeiert hat? Oder wirken vielleicht nicht einmal die besonderen Vorkehrungsmaßnahmen, die in Krankenhäusern üblich sind? Sollte die letztere Ursache zutreffen, dann wären weitere Lockdowns und Masken nutzlos und wir müssten halt die neue Grippevariante über uns ergehen lassen.

Aber wir sollten Bescheid wissen, was los ist.