Archiv der Kategorie: Kirche

Zur Bischofsvollversammlung – Wo bleibt der Heilige Geist?

Beschämend für die Katholische Kirche ist, dass der Missbrauchsskandal immer noch nicht aufgearbeitet ist. Dadurch wird die Kirche in der Öffentlichkeit zur Zeit wahrgenommen als eine Institution, die mit unglaublichen sexuellen Entgleisungen belastet ist. Wie anders stünde die Kirche da, wenn all das längst der Vergangenheit anheim gefallen wäre und die Kirche sich durch christliche Liebe gegenüber den Flüchtlingen ausgezeichnet hätte. Geld genug hätte sie ja.

Über ein Zusammengehen der beiden großen christlichen Kirchen wird anscheinend nicht mehr geredet. Das hat man seit der Feier zum 500-jährigen Bestehen der evangelischen Kirche abgehakt.
Lesen Sie dazu im Buch der unorthodoxen Geschichten um die Bibel, wie Luzifer mit Gott wettet, dass die Kirchen auch noch nach 500 Jahren getrennt bleiben: „Verbotene Zone“. Wie es ausgegangen ist, wissen Sie ja: Luzifer hat gewonnen.

Und hätte nicht die Kirche den Frauen gegenüber eine schwere Schuld abzutragen?
https://kirchenopfer.de/frauen/
Immerhin  sind die Frauen seit 1963 auch für die Kirche als Menschen anerkannt. Was für ein Fortschritt! Da kann man nicht erwarten, dass sie damit auch den Männern gleich gestellt werden und Priesterinnen werden können. Dieses Thema treibt die Kirche an den Rand der Spaltung. Die Kirche würde schnell einlenken, wenn die Frauen aus Protest den Gotteshäusern fernbleiben würden oder gar eigene Messen feiern würden nach dem Vorbild des urschristlichen Agapes. Aber dazu sind die Frauen meist leider zu fromm, so aufbegehrend sie sonst sein können..

Die Katholische Kirche ist von merkwürdiger Widersprüchlichkeit: Klare Gebote Gottes missachtet sie: „Du sollst dir kein Bild von mir machen!“ (Dies beachtet nur der Islam.) Oder: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Die Priesterschaft denkt nicht daran, sich an dieses Gebot zu halten (mit Ausnahme einiger weniger). Andererseits stellt die Kirche unumstößliche Regeln auf und behauptet, die seien gottgewollt wie die Priesterschaft der Männer. Es wäre an der Zeit, dass sich die katholische Kirche von diesen selbst auferlegten Fesseln befreit und endlich auch den Frauen den ihnen gebührenden Platz einräumt und auch den notwendigen Respekt zollt.

Katholische Kirche: Aufbruch der Frauen oder Austritt?

Jesus, der gute Hirte, hat schon seine Last an der Kirche. Nun macht der Vatikan Ärger, indem er den synodalen Weg der deutschen Katholischen Kirche kritisiert, also verbietet – wie seinerzeit die Schwangerenberatung.
Nun gibt es Diskussionen, die von Spaltung der Kirche bis zum Austritt reichen. Aber es gäbe noch einen anderen Weg nach dem Vorbild der Lysistrata: Verweigerung.
An sich sind die Frauen das viel frömmere Geschlecht, wie ein Blick in die Gottesdienste zeigt. Aber die Frömmigkeit sollte ihre Grenzen haben, sonst wird sie zur Bigotterie. Die Frauen sollten also mitarbeiten am Weg der Kirche in die neue Zeit. Und da muss man halt etwas tun im Hinblick auf den Priestermangel und die leerer werdenden Kirchen.
Deshalb ist auch im Hinblick auf die Gleichberechtigung eine stärkere Einbindung der Frauen in kirchliche Aufgaben notwendig. Da die Kirche hinter der Zeit zurück geblieben ist (wie sie ja auch Jahrhunderte gebraucht hat, um den Frauen eine Seele zuzugestehen) begreift sie natürlich nicht, dass ein Teamwork von Frauen und Männern der Weg in die Zukunft ist.
Die Frauen sollten sich deshalb nicht gefallen lassen, was da aus Rom gekommen ist. Sie haben eine starke Macht, weil sie es sind, die die Gotteshäuser im wesentlichen füllen und sich sozial engagieren.
Wie wäre es denn, wenn sich die Frauen nach dem Vorbild der Lysistrata weigern würden, die Kirche zu betreten und draußen mitfeiern würden? Nach dem Motto: Wenn ihr uns bei der Mitwirkung außen vor lasst, bleiben solange draußen. Der Segen wirkt doch auch durch die Mauern hindurch. Was schon bei den alten Athenern gewirkt hat, müsste doch auch im Vatikan ein Umdenken veranlassen können.

Zitate von Jesus, die zurecht gebogen werden

„Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.“
„Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“
„Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“
«Das sollt ihr wissen: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz aufgibt, um mir zu folgen und das Evangelium weiter zu sagen, der wird alles hundertfach zurückerhalten.»
All das sind schwer verdauliche Forderungen, die nur darauf warten, von den Theologen zurecht gebogen zu werden. Am schlimmsten aber ist dieser Ausspruch von Jesus: „
°An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“
“Diesen Maßstab dürfen wir keinesfalls an die Kirche anlegen, denn ihre Früchte sind auch diese:
Kreuzzüge,
Hexenverbrennungen,
Bartholomäusnacht,
Sklaverei,
30-jähriger Krieg, der halb Europa das Leben kostete,
Kolonialismus,
Geldgier, (Hl. Hieronymus: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“)
Missbrauchsfälle…
Und auch im letzten Krieg haben die Kirchen die Kanonen geweiht.
Wenn man also die Früchte der Kirchen abwägt und fragt, wie viele gut und wie viele schlecht sind, wird bei jedem die Waage anders ausschlagen:
Der eine wird sagen: „Was wäre das Abendland ohne die Kirche?“
Ein anderer wird finden: „Wie friedlich wäre eine Welt ohne die Religionen.“

Sonntagsgedanken: Wie der Glaube zerbröselt


Ochs‘ und Esel sind zwei Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas nicht erwähnt sind. Trotzdem sind sie eiserner Bestandteil von Krippe und Weihnachtsgeschichten. Wenn man diesen Widerspruch irgendwann einmal in seinem Leben bemerkt, ist das der erste Glaubensverlust, den viele nach der Kindheit erfahren müssen.
Und später lesen wir, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt, wenn Jesus nach
unserem Evangelium in einem Stall geboren worden sein soll. Laut Experten müsste die richtige Übersetzung statt „Stall“ „Zuhaus“ lauten.
M
it den Augen der modernen Theologie betrachtet stimmt sowieso der ganze Anfang des Lukasevangeliums nicht. Er sei zwar nicht gelogen, sondern eine zulässige Form der Ausschmückung, mit der die Juden zum Christentum bekehrt werden sollten, indem ihnen Jesus als der angekündigte Messias aus dem Stamme Davids präsentiert wurde.
Als Jesus geboren wurde, war Herodes schon tot. Und es kann auch nicht sein, dass der angebliche Kindermord von Bethlehem wirklich geschehen ist, ohne dass er in der Geschichtsschreibung irgendwo erwähnt worden wäre, zumal sich auch gerade der
römische Geschichtsschreiber Josephus besonders mit Herodes befasst hat, wobei er sogar über seine Ehe berichtet hat. Da kann er nicht den angeblichen Kindermord vergessen haben.
In den anderen Evangelien wird daher auch erst über Jesus von dem Zeitpunkt an geschrieben, als er sich von Johannes taufen ließ.
So tauchen also im Lichte der modernen Wissenschaft gesehen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Bibel auf.
Aus der heutigen Sicht ist die Bibel sowieso teilweise rassistisch, gewalttätig und homophob: Lev 18,22. Und auch Jesus ist nicht nur der friedliche Prediger der Bergpredigt: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Und dementsprechend ist die Kirchengeschichte weitgehend eine Kriminalgeschichte,
wie man bei Drewermann nachlesen kann: Hexenverbrennungen, Bartholomäusnacht, Kreuzzüge, Ausrottung der Katharer, Sklaverei …

Und nun kommen in neuester Zeit die vielen Missbrauchsfälle dazu. Und das im Bereich der Heiligkeit! Hat man beispielsweise je Vergleichbares über die Richterschaft gehört?
Die Kirche ist scheinheilig: Sie gibt sich den Anstrich, etwas für die Bedürftigen zu tun, investiert aber das zu diesem Zweck gesammelte Geld lieber in Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Und so etwas hat es auch noch nicht gegeben, was wir nun erfahren: einen Kardinal, der am Glauben zweifelt und sagt, es gäbe keinen Glauben ohne Zweifel:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/
Das ist etwa so, als wenn ein Autoverkäufer sagen würde, er habe Zweifel, ob das angebotene Fahrzeug sicher sei.
Und so beobachten wir, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten.
Die Kirche verfehlt ihre wichtigsten Ziele: Frieden und Nächstenliebe.
Zum Thema Frieden verweise ich auf den Irakkrieg, den Bush mit erlogenen Argumenten begonnen hat. Ich habe vor Beginn des Krieges an den Papst geschrieben, er solle die Christenheit zu einer Friedenswallfahrt in den Irak auffordern, um ein Blutvergießen und die Destabilisierung der ganzen Region zu vermeiden. Aber ich habe nicht einmal von der päpstlichen Administration eine Antwort erhalten, obwohl ich eine beachtliche Kirchensteuer zahle.
Und was die Nächstenliebe angeht: Wie schön wäre es, wenn die Kirche hier mit leuchtendem Beispiel voran gegangen wäre, anstatt auf ihrem unermesslichen Vermögen sitzen zu bleiben.

Lesen Sie weiter:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Anlagetipp von der Vatikanbank

Sehr geehrte Damen und Herren von der Vatikanbank,
mit Respekt habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie einen Gewinn von 38  Millionen erzielt haben. Beachtlich ist, dass Sie bei Ihren Investitionen davon abgerückt sind, das Geld in zwielichtige Unternehmen zu stecken, die sogar Pornos produzieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/23/ist-die-kirchensteuer-rechtswidrig/
Nach Ihren Angaben haben Sie Ihren Gewinn aus „risikobasierenden Anlagen auf Basis der katholischen Soziallehre“ erzielt.
Ich habe zwar nur geringe Altersrücklagen, würde die aber gerne genau so lukrativ und christlich investieren. Da ich getreuer Kirchensteuerzahler bin, meine ich, dass ich Anspruch darauf hätte, dass Sie mir aus Ihrer reichen Erfahrung einen Tipp geben, wie Sie Ihr Geld anlegen.
Waren es wieder Londoner Immobilien?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Zur neuen Transparenz Ihres Unternehmens würde übrigens auch gehören zu offenbaren, was Sie mit dem riesigen Gewinn machen: Was für ein christliches Zeichen könnten Sie mit dieser Summe in die Welt setzen!
Wünschen würde ich mir auch, dass die Katholische Kirche die neue Transparenz auch auf ihre sonstigen Gewinne erstrecken würde. Ihr soll ja fast die halbe Stadt gehören, in der ich wohnte, und ein Viertel des Grundbesitzes in Rom:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
In der (leider wohl vergeblichen) Hoffnung, keine Fehlbitte getan zu haben

grüße ich in hochachtender Demut

Corona-Krise: Habe ich seherische Fähigkeiten?


Vor etwa einer Woche verkündete Ministerpräsident knallhart zum Hilfspaket für die von der Corona-Pandemie Betroffenen, bei 100 Milliarden müsse auf jeden Fall Schluss sein, mehr sei nicht tragbar. Ich habe zwar keine seherischen Fähigkeiten, habe aber trotzdem voraus gesehen, dass es dabei nicht bleiben wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/31/corona-staat-und-kirche/
So wird halt bei uns der Bürger von den Politikern langsam an die ganze harte Wahrheit gewöhnt.
Der Unterschied zwischen Staat und Kirche besteht übrigens darin, dass der Staat Geld ausgibt, das er nicht hat, während die Katholische Kirche in Geld schwimmt, dieses aber nicht dort einsetzt, wo es nötig wäre:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

 

Bush, Trump, Gott und die Kirche


Der Präsident George W. Bush behauptete, Gott persönlich habe ihm die Aufträge erteilt, die Terroristen in Afghanistan und im Irak zu bekämpfen.
Nun hat sich Trump nach einer Drohung mit dem Einsatz der Nationalgarde mit der Bibel in der Hand fotografieren lassen. Er erntete dafür Kritik seitens der Kirchen.
Man sieht: die Kirchen haben dazu gelernt.
Im Dritten Reich standen sie – von Ausnahmen abgesehen – hinter dem Regime. Man weihte die Kanonen und stimmte eine Tedeum an, als das Attentat auf Hitler missglückte. Für die Kirche war das Staatsoberhaupt die von Gott gewollte Führung des Volkes. Und die Kirche ist ja auch immer ganz gut damit gefahren, wenn sie sich mit dem Regime gut stellte.

Nun hat endlich ein Umdenken begonnen: Die Kirchen haben eine Mitschuld am 2. Weltkrieg eingeräumt. Und dem amerikanischen Präsidenten lassen sie sein Spektakel mit der Bibel nicht durchgehen.
Was das Denken angeht, schuldet und Papst Benedikt in seiner Biographie immer noch eine Aufklärung über seine Gedanken, die er sich gemacht hat, als er als Flakhelfer eingezogen wurde. Das würde viel zum Verständnis der Situation, in der sich die Deutschen damals befanden, beitragen.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/

Meistgelesen

Es ist ja immer wieder interessant, was die Besucher dieser Seite am meisten lesen. Nie hätte ich gedacht, dass so ein ausgefallenes Thema an der Spitze steht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/

Aber klar ist. dass der Vatertag natürlich auch im Focus steht:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/05/09/weisheiten-vatertag-15904143/

Schlechtes Führungspersonal – auch in der Kirche


Dass unsere Autoindustrie ein schlechtes Führungspersonal hat, das entscheidende Entwicklungen verschlafen hat, ist offenbar geworden. Noch schlimmer sieht es beim Führungspersonal der Katholischen Kirche aus:

Da ist zunächst einmal der Augsburger Bischof, der die Corona-Krise als Fingerzeig Gottes versteht. Da kann man nur sagen: Sehr sonderbar!
https://autorenseite.wordpress.com/?s=afra

Und dann gibt es den Kardinal Müller der hier nicht Gott am Wirken sieht, sondern Mächte der Finsternis, die eine verabscheuungswürdige technokratische Tyrannei aufrichten. https://web.de/magazine/news/coronavirus/bischofskonferenz-distanziert-deutlich-corona-aufruf-geistlichen-34690024

Kann man als Vertreter der Kirche eine Corona-Epidemie so verschieden interpretieren? Oder macht man damit nicht vielleicht die Kirche überhaupt unglaubwürdig?
À propos Glauben: Da hören wir von Kardinal Marx, das er Glaubenszweifel hat und dass es einen Glauben ohne Zweifel nicht geben könne:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/

Da fragt sich doch das normale Volk: Warum soll ich Zeit und Geld in etwas investieren, von dem nicht einmal die Führung ganz überzeugt ist?
Und noch etwas zum Thema Führung: Fast genau so erschreckend wie die Missbrauchsfälle selbst ist die Tatsache, dass dieses finstere Kapitel nicht längst aufgearbeitet ist und die Kirche keine echten Anzeichen von echter tiefer Reue oder Buße zeigt, sondern nur Bedauern äußert und Zahlungen leistet (aus meiner Kirchensteuer?).

Corona: Ein Fingerzeig Gottes?

Für den neuen Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier ist die Pandemie ein „Wink von oben, ein Fingerzeig von Gott“. Und was soll uns Gott damit sagen?
https://www.domradio.de/themen/soziales/2020-04-26/steckt-eure-koepfe-zusammen-bertram-meier-corona-ist-ein-fingerzeig-gottes-die-kirche
Da frage ich mich doch: Woher weiß der Bischof das? Hat er Erleuchtungen? Steht er womöglich vor der Heiligsprechung als Bindeglied zwischen Gott und den Menschen?
Kann er uns erklären: Warum braucht Gott Menschenopfer für seinen Fingerzeig?

Es gibt so viele Ereignisse, die die Kirche nicht erklären kann: Warum verunglückt ein Pilgerzug nach Lourdes? Warum lässt es Gott zu, dass bei einem Erdbeben in Italien eine Schule einstürzt und alle Kinder unter sich begräbt? Sind das alles Fingerzeige, die jeder anders interpretiert? Und was sollen dann solche völlig unerklärlichen Fingerzeige?

Vielleicht besteht ja auch der von Meier entdeckte „Fingerzeig“ nur darin, dass er uns zeigt: Auch ein Bischof kann allerhand Unsinn reden.
Jedenfalls sollten die Schafe des Oberhirten vielleicht die Heilige Afra, Schutzpatronin von Augsburg, anrufen und sie bitten, dem Bischof nicht nur einen virendichten Mundschutz zukommen zu lassen, sondern auch einen schalldichten.