Archiv der Kategorie: Kirche

Zitat zum Sonntag

 

Zitat aus dem Buch „Mit spitzer Feder“:

Die Entwicklung der Kirche ist merkwürdig. Die Urchristen haben sich zu einem Agape zusammen gefunden und es ist anzunehmen, dass die Frauen dieses gemeinsame Mahl ausgerichtet haben. Heute verweigert man ihnen, die katholische Messe zu feiern.

Mehr nachdenken über den Glauben können Sie mit diesem Buch:

Aber Vorsicht wegen der Nebenwirkungen!

Dunkelmänner im „heiligen“ Köln

Aus dem Buch „Weib, Dame, Dirne“ von Johannes Scherr (1860):

„Ein merkwürdiges Beispiel findet sich auf einem von alters her ganz und gar durchpfafften Boden, in dem »heiligen« Köln, dem deutschen Rom, von jeher ein Lieblingssitz der Dunkelmänner. Hier – so erzählt uns der vielkundige, zwischen 1230-1240 verstorbene Zisterziensermönch Cäsarius, Prior des Klosters Heisterbach im rheinischen Siebengebirge – hier wurden zur Zeit des Erzbischofs Reinald (um die Mitte des 12. Jahrhunderts) mehrere Ketzer ergriffen, überführt und verurteilt. Als man sie nach gefällter Sentenz zum Scheiterhaufen brachte, erbat sich einer, namens Arnold, den die übrigens ihren Meister nannten, Brot und Wasser. Es ward ihm aber nach dem Rate verständiger Männer verweigert, weil der Meister damit wahrscheinlich eine gotteslästerliche Kommunium bereiten wollte und der Teufel leicht etwas Ärgerliches zuwege bringen konnte. Also wurden die Ketzer aus der Stadt geführt und beim Judenkirchhof dem Feuer überliefert. Als sie schon von den Flammen ergriffen waren, sah man den Meister Arnold seine Hände auf die halbverbrannten Häupter seiner Schüler legen und hörte ihn sagen: »Bleibet standhaft in eurem Glauben!« Es war aber unter den Ketzern auch eine schöne Jungfrau, und maßen diese das Mitleid von vielen erregte, nahm man sie vom Scheiterhaufen herab und versprach ihr, man wollte, falls sie sich bekehrte, sie verheiraten oder in ein Kloster bringen. Sie aber fragte die, die sie hielten: »Wo liegt der Meister?« und als man ihr Meister Arnold gezeigt, entwand sie sich den Armen ihrer Retter, stürzte, ihr Antlitz mit dem Gewande verhüllend, in das Feuer, warf sich über den Toten und fuhr mit ihm in die ewige Feuerqual der Hölle.“

Mein überraschender Topbeitrag

Ich finde es ja bei WP interessant, was den Besuchern meiner Seiten am besten gefällt. Und da wird mir gemeldet, dass ein fast 10 Jahre alter Blogbeitrag am meisten gelesen wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/06/25/kirche-stoert-13936228/
Und was Sie sonst hier noch lesen können:

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Entwicklung der Kirche ist merkwürdig. Die Urchristen haben sich zu einem Agape zusammen gefunden und es ist anzunehmen, dass die Frauen dieses gemeinsame Mahl ausgerichtet haben. Heute verweigert der Papst ihnen, die Messe zu feiern.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wie mag man nur auf die Idee gekommen sein, halbnackte Frauen und ganz nackte Kinder als Engel in Kirchen auszustellen?

Und wieso sind heute die Engel Frauen, wo doch die biblischen Engel Männer waren (Michael, Gabriel, Seraph…)?
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Gegen den Papst: Schwule Paare werden doch gesegnet


Der Papst hat die Segnung von schwulen Paaren verboten. Aber keine Angst, Ihr Schwulen: Ihr bekommt weiter Euren Segen:
Mich erinnert die derzeitige Situation an die Mischehe meiner Eltern, die im Jahr 1930 kirchlich getraut wurde: Damals war sie genau so verboten wie nun die Schwulenehe. Aber meine Eltern wurden trotzdem katholisch getraut, weil es einen Geheimtipp gab, wie man so etwas erreichen konnte. Der Prior von St Benedikt in München hatte Verständnis für die Liebenden und nahm die Trauung vor.

Viel günstiger als damals bei meinen Eltern ist die Lage für die Schwulen heute: Nach zahlreichen katholischen Gremien und Verbänden haben sich auch zwei katholische Bischöfe in scharfer Form gegen das Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare gewandt. Wenn also im Gegensatz zu früher so viele das päpstliche Verbot für falsch halten, so wird es mit Sicherheit viele Priester geben, die den Schwulen ihren Segen geben werden. Und eines Tages wird es so sein wie bei den Mischehen: Kein Mensch wird verstehen, warum man die verboten hat.

Was ich nicht verstehe, ist dies: Die Bibel enthält so vieles, von dem sich die Kirche distanzieren müsste.  Warum nicht auch von der Verdammung der Schwulen?

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wie viel besser würde mir die katholische Kirche gefallen, wenn ich lesen würde, sie hätte auch nur einen Goldbarren aus ihrem unermesslichen Goldbesitz für die Armen gespendet.


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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Kirche hat immer mit großem Eifer nach Gottesbeweisen gesucht. Sie sollte aufpassen, dass sie selbst nicht zu einem Beweis gegen die Existenz Gottes wird, denn Gott würde seine Kirche wohl kaum so verkommen lassen.

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Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wenn die Kirche doch so viel Geld für die Armen übrig hätte, wie sie schöne Worte über sie sagt!“

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Schon vor 800 Jahren meinte der Hl. Franziskus: „Wenn wir erst die Prälaten bekehrt haben…“ Das wäre heute nötiger denn je.

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