Archiv der Kategorie: Kirche

Die Entzauberung des Evangeliums

Eine der schönsten Geschichten der Bibel ist das Lukasevangelium über die Geburt Jesu: Sie hat Jahrhunderte lang die Menschen gerührt und ihre Phantasie beflügelt: Gott kommt ganz armselig in einem Stall zur Welt. Ochs und Esel hauchen ihn warm…
Nun: Ochs und Esel wurden später dazu gedichtet. Aber auch das mit dem Stall stimmt so nicht, sondern beruht angeblich auf einem Übersetzungsfehler. Statt „Stall“ müsste es „Nebengebäude“ heißen, sagen uns die Wissenschaftler.
Nun wäre das gerade noch zu verkraften, wenn nicht moderne Theologen zugeben würden, dass das Weihnachtsevangelium eine Erfindung des Evangelisten Lukas ist:
Er wollte erreichen, dass die Juden Jesus als den Messias anerkennen, der ihnen prophezeit war. Deshalb halten moderne Theologen die Weihnachtsgeschichte für eine dichterische Ausschmückung des Evangelisten Lukas. Offenbar ist Jesus erst ins Blickfeld der damaligen Öffentlichkeit getreten, als er sich von Johannes taufen ließ, wie sich aus zwei anderen Evangelien ergibt, die mit diesem Ereignis beginnen.
Die ganze Geschichte, die uns Lukas erzählt, passt
ja auch hinten und vorne nicht zusammen:
Zunächst einmal war Herodes schon tot, als Jesus geboren wurde. Weiter kann es nicht sein, dass Herodes den Kindermord von Bethlehem beging,
ohne dass so ein schreckliches Ereignis seinen Niederschlag in der sonstigen Geschichtsschreibung gefunden hätte. So hat beispielsweise der Römer Josephus ganz detailliert über Herodes berichtet, sogar über Einzelheiten aus dessen Ehe. Es kann also nicht sein dass er den Kindermord nicht erwähnt hätte, der ja auch irgendwo im jüdischen Schrifttum erwähnt worden sein müsste. Im übrigen wird Jesus immer als der Nazarener bezeichnet, was auf den Geburtsort Nazareth hinweist. Außerdem bestehen Zweifel an der Volkszählung, die der Kaiser Augustus angeordnet haben soll und die Anlass für die schwangere Maria gewesen sein soll, nach Bethlehem zu gehen. Und ist es nicht merkwürdig, dass Lukas uns über die Geburt Jesu so ausführlich berichtet und über den Auftritt des Kindes Jesus im Tempel, dass er aber über die folgende Zeit kein Wort verliert: Warum erfahren wir also nur etwas über das halbe Leben Jesu?
Und wenn nun also schon die Theologen an der Weihnachtsgeschichte zweifeln, gerät damit eines der Fundamente des Glaubens ins Wanken.
Schade!

Was der alte Papst nicht versteht


Die Katholische Kirche hat genug Probleme. Da wäre es gut, wenn
sich der pensionierte Papst zurück gehalten hätte, wie er ja auch versprochen hatte. Jetzt, wo sein Nachfolger sich den Kopf darüber zerbricht, ob er nicht wegen des Priestermangels auch verheiratete Männer zum Dienst am Altar zulassen sollte, wendet sich der Emeritus in einem Buch vehement gegen solche Pläne. Auch wenn er sich aus einem entsprechenden Buch als Mitautor zurück gezogen hat, so dass es wohl so nicht mehr erscheinen kann, bleibt doch das existent, was er zum Zölibat geschrieben hat. Er versteht die Zeichen der Zeit nicht mehr:
Wenn die Kirche bisher auf der Ehelosigkeit der Priester besteht, so spricht verschiedenes dagegen, diesen Standpunkt auch jetzt noch aufrecht zu erhalten. Er widerspricht zunächst einmal klar dem Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Dabei sind die Priester nicht ausgenommen. Im Gegenteil waren sogar die Apostel verheiratet:
http://www.retrokatholisch.de/2015/07/zoelibat-petrus-war-doch-auch-verheiratet-kik/
Man sollte daher aus dem Brauch des Zölibats kein Dogma machen. Nun meint allerdings der Ex-Papst, der Priesterberuf verlange den Einsatz der ganzen
Persönlichkeit, so dass kein Platz für eine Ehefrau sei. Die evangelische Kirche zeigt dagegen, dass verheiratete Pfarrer an ihrer Ehefrau eine Stütze haben, die ihnen oft helfend zur Seite steht. So gesehen arbeiten in einer protestantischen Pfarrei zwei Menschen und in einer katholischen nur der Priester allein.

Aber auf jeden Fall sollten die Befürworter des Zölibats folgendes bedenken: Bevor man in bestimmten Gebieten überhaupt keine Priester mehr hat, sollte man dort auch verheiratete Männer einstellen, auch wenn diese nicht mit ihrer ganzen Persönlichkeit zur Verfügung stehen. Aber ein „Dreiviertel-Pfarrer“ ist immer noch besser als gar keiner: „Find‘st des net aa, Ratzinger Schorsch?“ (Gruß aus Traunstein!)
Ich hätte noch einen Tipp für den Pensionär: Weil er so gerne schreibt, sollte er doch einmal etwas offenbaren, was er bisher verschwiegen hat. Das würde helfen, damit die Welt die Deutschen besser versteht: https://autorenseite.wordpress.com/2011/09/15/papst-benedikt-xvi-nazi-11853061/

 

 

Die neue Art, Weihnachten zu feiern

Weihnachten ohne Kirche?


Da habe ich gestaunt, als ich das in den Fernsehnachrichten sah: In mehreren großen Fußballarenen habe sich Zehntausende zusammen gefunden und Weihnachtslieder gesungen. Die Stadien waren bis zum letzten Platz gefüllt, obwohl ein beträchtliches Eintrittsgeld zu zahlen war. Und die Menschen kamen am Schluss der Veranstaltung begeistert heraus und sprachen von einem „tief berührenden Erlebnis“, das sie „aufgewühlt“ habe.
Ist das eine neue Art der Frömmigkeit, die neben den Kirchen entsteht oder sich gar von ihnen abwendet? Sind die mit Missbrauchskandalen belasteten Kirchen, die den Peterpfennig statt für Bedürftige für Luxusimmobilien in London ausgeben, noch die Orte. wo Menschen seelischen Halt suchen können?

Meine unfromme Sonntagspredigt

Mein Senf dazu:

Die Kirchen haben gerade einen ökumenischen Gottesdienst für die ertrunkenen Flüchtlinge abgehalten und dabei Forderungen an die Politik gerichtet. Alles gut und schön! Aber was tun sie selbst? Die Katholische Kirche hat gerade den Peterspfennig für die Bedürftigen gesammelt und was hat sie mit dem Geld gemacht? Sie hat es in Luxusvillen in London investiert, statt es für die Flüchtlinge auszugeben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Wie anders stünden die Kirchen da, wenn sie so ein Zeichen für das setzen würden. was das Wichtigste an ihrer Botschaft ist: die christlich Nächstenliebe, und wenn sie keine Missbrauchsskandale hätten. Das würde eine Eintrittswelle und keine Austrittswelle auslösen.

Ich spende nichts – (oder vielleicht doch?)

Eigentlich schade! Ich täte ja gern mal was Gutes, aber das ist kaum noch möglich. Wo man hinschaut, bereichern sich Leute mit dem Geld, das sie an sich weiter geben müssten. Vielleicht bin ich ja auch vorgeschädigt. Meine Tante pflegte mich schon vor Jahrzehnten zu warnen: „Gib niemals der Caritas Geld!“ Und dann erzählte sie mir dazu eine schlimme Geschichte, die nun schon Jahrzehnte zurück liegt und die hier nicht aufgerührt werden soll.
Aber es ging so weiter bei der Kirche. Nehmen wir als jüngstes Beispiel den Peterspfennig. Da sammelt die Kirche für die Bedürftigen und legt das Geld in Londoner Luxusvillen an:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Oder wie war das damals bei Tsunami? Wie viel Geld ist denn beim letzten Tsunami bei den Opfern angekommen? Man sah im Fernsehen immer wieder Menschen in Not, die nichts bekommen hatten, und dann wurde die Frage aufgeworfen, wo denn das ganze Geld geblieben sei.
Besonders schlimm fand ich einmal die Affäre Lierhaus. Ich war der Meinung, dass die Promis, die für die Aktion „„Ein Platz an der Sonne““ werben, dies umsonst tun. Schließlich treten sie im Fernsehen ja für eine gute Sache ein. Das macht sie zum einen noch bekannter und fördert zum anderen die Verbreitung eines positiven Images. Sie haben also durch ihr bloßes Auftreten einen Vorteil, der sehr viel wert ist. Ich meinte daher, dass es zu den selbstverständlichen Pflichten eines Promis gehört, auch mal ein paar Worte für eine gute Sache in die Kamera zu sprechen. Wenn schon die Zuschauer Geld stiften (darunter Kinder ihr Taschengeld), dann sollte man doch als Promi ein paar kostenlose Sätze für solche Aktionen übrig haben. Aber man darf doch als Promi nicht absahnen, schon gar nicht in dieser unverfrorenen Weise.
Ähnlich war es ja auch bei den Geldsammlern für die UNESCO.
Eigentlich sollte man ja immer wieder etwas Gutes tun und so spende ich doch gelegentlich, wenn ich die feste Überzeugung gewinne, dass sich echte Idealisten kostenlos für einen guten Zweck einsetzen. Oder ich nehme beispielsweise hier an der Geschenkaktion für bedürftige Kinder teil. Es gibt immer eine Gelegenheit, anderen eine Freude zu machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/neulich-im-cafe-eine-gardinenpredigt-zum-sonntag/
Warum aber die Kirche von mir nur gerade so viel bekommt, dass es im Klingelbeutel scheppert, hängt nicht mehr mit meiner Tante zusammen. Lesen Sie mal das hier.

Muss der Papst in den Knast?

Nochmals zum Thema der gestrigen Beiträge über den Peterspfennig: Da hat nun jemand eine  Frage aufgeworfen, die viele für unverschämt, ja für gottlos halten, nämlich ob der Papst nun in den Knast muss: Er hat ja Millionen angeblich für Bedürftige gesammelt, dann aber wurde das Geld in Londoner Luxusimmobilien investiert. Ist das nun ein Millionen schwerer Betrug? Da gibt es nun verschiedene Antwortmöglichkeiten:
> Ganz fromme Katholiken glauben nicht, dass der Papst so etwas getan hat, obwohl er es indirekt selbst zugestanden hat.
> Normale Katholiken werden sagen, dass der Papst bei der Immobilieninvestition das Geld nur zwischengelagert hat, bis die zuständigen Gremien darüber entschieden haben, wer mit den gesammelten Beträgen unterstützt werden soll, und so etwas dauert halt besonders im Vatikan seine Zeit. Wer dem Papst Betrug vorwirft, hat sich dazu von Satan anstiften lassen.
> Nur Atheisten werden die Frechheit besitzen, hier von Betrug zu reden.
Aber
auch wenn es Betrug wäre, würde niemand den Papst anzeigen und wo kein Kläger – da kein Richter.
Und schließlich genießt der Papst sicherlich sowieso Immunität.
Also machen Sie sich keine Sorgen um den Papst.
Aber: Semper aliquid haeret – Es bleibt immer etwas hängen, und das ist dieses
Mal nicht nur „etwas“, sondern Millionen schwer.
Lesen Sie ergänzend: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Heute ist der Tag der Barmherzigkeit – aber die Kirche ist hartherzig

Lesen Sie dazu bitte den nächsten Beitrag:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/28/die-katholische-skandalkirche/
Es gibt den Tag des „Peterpfennigs“. Da sammelt die Kirche Geld für die Bedürftigen. Und oft wird dabei von den Kanzeln über das Elend in der Welt gesprochen: über verhungernde Kinder, über die Flüchtlingslager, … Das erweicht natürlich manchem frommen alten Mütterchen das Herz und so spendet es von seiner kargen Rente ein paar Euro. Hoffentlich erfährt die Frau nie, was mit diesem Geld geschieht: Es wird in Immobilien investiert.
Überhört man denn im Vatikan, was Jesus gesagt hat: „Liebe deinen Nächsten…“? Was könnte die Kirche für ein leuchtendes Zeichen von Nächstenliebe setzen, indem sie sich der Flüchtlinge annehmen würde. Dazu bräuchte sie nur ein bisschen ihres unermesslichen Reichtums hergeben um zu zeigen, wofür das Christentum eigentlich steht.

Die Katholische Skandalkirche


Die Missbrauchsfälle sind immer noch nicht aufgearbeitet und schon erschüttert ein neuer Skandal die Katholische Kirche:
Es geht um den „Peterspfennig“. Dabei handelt es sich nach der offiziellen Darstellung des Vatikans um
„den guten Brauch, die Verkünder des Evangeliums materiell zu unterstützen, damit sie sich sowohl ihrer apostolischen Aufgabe ganz widmen, als auch der Bedürftigen annehmen können.“
In diesem Zusammenhang sind Fälle von Korruption aufgedeckt worden. Man muss schon Papst sein, um daran etwas Positives zu erkennen, nämlich dass die Fälle „von innen“ aufgedeckt wurden (also nicht so wie die Missbrauchsfälle unter der Decke gehalten wurden).
Was ich aber als den eigentlichen Skandal ansehe, ist die Tatsache, dass die Gelder in Luxusimmobilien in London angelegt wurden. Muss die Kirche, der ein Viertel von Rom gehört, auch noch einen Teil von London erwerben? Der Papst sagte hierzu laut Web.de:
»Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Eine gute Verwaltung, müsse Geld vernünftig anlegen, dazu gehöre auch, Immobilen zu kaufen und zu vermieten. Geld in den Sparstrumpf zu stecken, sei schlechte Verwaltung. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. „Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“«
So etwas vom Papst zu hören, hat mich doch erschreckt:
Zunächst einmal muss ich Seiner Heiligkeit widersprechen, wenn er meint, es sei keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren: Doch, das ist eine Straftat, wenn man diese Gelder zur Verkündung des Evangeliums und zur Unterstützung der Bedürftigen gesammelt hat. Nehmen wir an, Sie sammeln im Internet für Bedürftige, beispielsweise für die Tafeln und kaufen sich dann von dem Geld ein Grundstück: Dann landen Sie hinter Gittern!
Die Anlage des Peterspfennigs in Immobilien ist auch deshalb unmoralisch, weil die Kirche sich dadurch in den Kreis der Spekulanten einreiht, die durch ihre Geldanlagen im Immobilienmarkt die Preise für Wohnungen so in die Höhe treiben, dass Wohnen zum Luxus geworden ist. Immerhin tröstet der Papst die Gläubigen damit, dass das Geld nicht in eine Waffenfabrik investiert wurde. Was haben wir da schon erleben müssen: Investitionen in die Pornobranche:
Lesen Sie bitte dazu auch: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Heute ist Welttag der Armen und was der Papst sagt

Aus diesem Anlass sandte der Papst diese Botschaft in die Welt:
„Ich lade die gesamte Kirche sowie alle Menschen guten Willens ein, an diesem Tag ihren Blick auf die zu richten, die mit ausgestreckter Hand um Hilfe bitten und auf unsere Solidarität hoffen.“
Wen meint der Papst mit „die gesamte Kirche“? Doch nicht sich selbst und den Vatikan: Die Kirche ist unermesslich reich. Haben Sie jemals gehört, dass die Kirche selbst von ihrem eigenen Vermögen etwas gestiftet hätte? Ihr gehören die zweitgrößten Goldreserven der Welt, ein Viertel des Grundbesitzes von Rom und die Hälfte der Kleinstadt, in der ich wohnte. Welches Zeichen könnte die Kirche setzen, wenn sie nur einen kleinen Bruchteil davon hergegeben hätte, beispielsweise um ein Flüchtlingslager zu bauen! Aber sie hat das nicht getan, obwohl ich glaube, dass der Papst selber gerne etwas unternommen hätte. Aber er darf wohl nicht, weil er ein Gefangener des Vatikans sein dürfte, der beim Umgang mit Geld wenig zu sagen hat.
Wenn also der Papst die „gesamte Kirche“ zu Spenden aufruft, so kann sich dieser Aufruf nur an seine Gläubigen gerichtet haben.

Kirchensteuer und Moral

Im 13. Jahrhundert hatte der Salzburger Bischof nach und nach so viele Besitzungen gestiftet bekommen, dass er ein eigenes Staatsgebiet begründen konnte, was in verschiedenen Verträgen mit dem Land Bayern dann auch offiziell festgelegt wurde. Wie das wohl zugegangen ist, dass der Kirche so viel Grundbesitz geschenkt wurde? Ging das nach dem Motto „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“? Es ist kaum vorstellbar, dass dies alles mit rechten Dingen zugegangen ist, wenn man die heutigen moralischen Maßstäbe zu Grunde legt.
Die Kirche hat nicht einmal vor Fälschungen zurück geschreckt, wenn es um die Mehrung ihres
Besitzes ging. Berühmtestes Beispiel ist die Konstantin‘sche Schenkung. Oder anderes Beispiel: Kriminalisten haben jetzt heraus gefunden, dass erhebliche Besitztümer, die angeblich der Kirche von Karl dem Großen geschenkt worden sein sollen, auf gefälschten Urkunden beruhen, was kein Wunder ist, weil im Mittelalter fast nur die Mönche des Schreibens kundig waren.
Was hat das mit der Kirchensteuer zu tun? An sich ist es der Kirche nach ihrem eigenen Recht verboten, Steuern zu erheben. Deshalb rechtfertigt die Kirche diese Steuer mit der Begründung, es handele sich um eine Entschädigung für ihr früheres Eigentum, das ihr im Zuge der Säkularisation entzogen wurde. Nur fragt sich, welches Eigentum stand der Kirche denn wirklich rechtmäßig zu, wenn man es mit den heutigen Maßstäben betrachtet? Zieht man die erwiesenen Fälschungen ab, so ist es wohl verwerflich, wenn die Kirche den Eindruck erweckt hat, der Himmel sei käuflich. Und durfte die Kirche Besitztümer annehmen, die ein Sterbender seinen Kindern nicht gönnte, weil er mit diesen zerstritten war?
All das sind heiße Eisen, an die sich kein Politiker heran traut. So wird auch nicht untersucht, ob die Kirche nicht inzwischen genug Geld erhalten hat, wenn man die Leistungen des Denkmalschutzes einbezieht.
Also bleibt alles beim Alten.