Archiv der Kategorie: Kirche

Anlagetipp von der Vatikanbank

Sehr geehrte Damen und Herren von der Vatikanbank,
mit Respekt habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie einen Gewinn von 38  Millionen erzielt haben. Beachtlich ist, dass Sie bei Ihren Investitionen davon abgerückt sind, das Geld in zwielichtige Unternehmen zu stecken, die sogar Pornos produzieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/23/ist-die-kirchensteuer-rechtswidrig/
Nach Ihren Angaben haben Sie Ihren Gewinn aus „risikobasierenden Anlagen auf Basis der katholischen Soziallehre“ erzielt.
Ich habe zwar nur geringe Altersrücklagen, würde die aber gerne genau so lukrativ und christlich investieren. Da ich getreuer Kirchensteuerzahler bin, meine ich, dass ich Anspruch darauf hätte, dass Sie mir aus Ihrer reichen Erfahrung einen Tipp geben, wie Sie Ihr Geld anlegen.
Waren es wieder Londoner Immobilien?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Zur neuen Transparenz Ihres Unternehmens würde übrigens auch gehören zu offenbaren, was Sie mit dem riesigen Gewinn machen: Was für ein christliches Zeichen könnten Sie mit dieser Summe in die Welt setzen!
Wünschen würde ich mir auch, dass die Katholische Kirche die neue Transparenz auch auf ihre sonstigen Gewinne erstrecken würde. Ihr soll ja fast die halbe Stadt gehören, in der ich wohnte, und ein Viertel des Grundbesitzes in Rom:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
In der (leider wohl vergeblichen) Hoffnung, keine Fehlbitte getan zu haben

grüße ich in hochachtender Demut

Corona-Krise: Habe ich seherische Fähigkeiten?


Vor etwa einer Woche verkündete Ministerpräsident knallhart zum Hilfspaket für die von der Corona-Pandemie Betroffenen, bei 100 Milliarden müsse auf jeden Fall Schluss sein, mehr sei nicht tragbar. Ich habe zwar keine seherischen Fähigkeiten, habe aber trotzdem voraus gesehen, dass es dabei nicht bleiben wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/31/corona-staat-und-kirche/
So wird halt bei uns der Bürger von den Politikern langsam an die ganze harte Wahrheit gewöhnt.
Der Unterschied zwischen Staat und Kirche besteht übrigens darin, dass der Staat Geld ausgibt, das er nicht hat, während die Katholische Kirche in Geld schwimmt, dieses aber nicht dort einsetzt, wo es nötig wäre:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

 

Bush, Trump, Gott und die Kirche


Der Präsident George W. Bush behauptete, Gott persönlich habe ihm die Aufträge erteilt, die Terroristen in Afghanistan und im Irak zu bekämpfen.
Nun hat sich Trump nach einer Drohung mit dem Einsatz der Nationalgarde mit der Bibel in der Hand fotografieren lassen. Er erntete dafür Kritik seitens der Kirchen.
Man sieht: die Kirchen haben dazu gelernt.
Im Dritten Reich standen sie – von Ausnahmen abgesehen – hinter dem Regime. Man weihte die Kanonen und stimmte eine Tedeum an, als das Attentat auf Hitler missglückte. Für die Kirche war das Staatsoberhaupt die von Gott gewollte Führung des Volkes. Und die Kirche ist ja auch immer ganz gut damit gefahren, wenn sie sich mit dem Regime gut stellte.

Nun hat endlich ein Umdenken begonnen: Die Kirchen haben eine Mitschuld am 2. Weltkrieg eingeräumt. Und dem amerikanischen Präsidenten lassen sie sein Spektakel mit der Bibel nicht durchgehen.
Was das Denken angeht, schuldet und Papst Benedikt in seiner Biographie immer noch eine Aufklärung über seine Gedanken, die er sich gemacht hat, als er als Flakhelfer eingezogen wurde. Das würde viel zum Verständnis der Situation, in der sich die Deutschen damals befanden, beitragen.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/

Meistgelesen

Es ist ja immer wieder interessant, was die Besucher dieser Seite am meisten lesen. Nie hätte ich gedacht, dass so ein ausgefallenes Thema an der Spitze steht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/

Aber klar ist. dass der Vatertag natürlich auch im Focus steht:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/05/09/weisheiten-vatertag-15904143/

Schlechtes Führungspersonal – auch in der Kirche


Dass unsere Autoindustrie ein schlechtes Führungspersonal hat, das entscheidende Entwicklungen verschlafen hat, ist offenbar geworden. Noch schlimmer sieht es beim Führungspersonal der Katholischen Kirche aus:

Da ist zunächst einmal der Augsburger Bischof, der die Corona-Krise als Fingerzeig Gottes versteht. Da kann man nur sagen: Sehr sonderbar!
https://autorenseite.wordpress.com/?s=afra

Und dann gibt es den Kardinal Müller der hier nicht Gott am Wirken sieht, sondern Mächte der Finsternis, die eine verabscheuungswürdige technokratische Tyrannei aufrichten. https://web.de/magazine/news/coronavirus/bischofskonferenz-distanziert-deutlich-corona-aufruf-geistlichen-34690024

Kann man als Vertreter der Kirche eine Corona-Epidemie so verschieden interpretieren? Oder macht man damit nicht vielleicht die Kirche überhaupt unglaubwürdig?
À propos Glauben: Da hören wir von Kardinal Marx, das er Glaubenszweifel hat und dass es einen Glauben ohne Zweifel nicht geben könne:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/

Da fragt sich doch das normale Volk: Warum soll ich Zeit und Geld in etwas investieren, von dem nicht einmal die Führung ganz überzeugt ist?
Und noch etwas zum Thema Führung: Fast genau so erschreckend wie die Missbrauchsfälle selbst ist die Tatsache, dass dieses finstere Kapitel nicht längst aufgearbeitet ist und die Kirche keine echten Anzeichen von echter tiefer Reue oder Buße zeigt, sondern nur Bedauern äußert und Zahlungen leistet (aus meiner Kirchensteuer?).

Corona: Ein Fingerzeig Gottes?

Für den neuen Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier ist die Pandemie ein „Wink von oben, ein Fingerzeig von Gott“. Und was soll uns Gott damit sagen?
https://www.domradio.de/themen/soziales/2020-04-26/steckt-eure-koepfe-zusammen-bertram-meier-corona-ist-ein-fingerzeig-gottes-die-kirche
Da frage ich mich doch: Woher weiß der Bischof das? Hat er Erleuchtungen? Steht er womöglich vor der Heiligsprechung als Bindeglied zwischen Gott und den Menschen?
Kann er uns erklären: Warum braucht Gott Menschenopfer für seinen Fingerzeig?

Es gibt so viele Ereignisse, die die Kirche nicht erklären kann: Warum verunglückt ein Pilgerzug nach Lourdes? Warum lässt es Gott zu, dass bei einem Erdbeben in Italien eine Schule einstürzt und alle Kinder unter sich begräbt? Sind das alles Fingerzeige, die jeder anders interpretiert? Und was sollen dann solche völlig unerklärlichen Fingerzeige?

Vielleicht besteht ja auch der von Meier entdeckte „Fingerzeig“ nur darin, dass er uns zeigt: Auch ein Bischof kann allerhand Unsinn reden.
Jedenfalls sollten die Schafe des Oberhirten vielleicht die Heilige Afra, Schutzpatronin von Augsburg, anrufen und sie bitten, dem Bischof nicht nur einen virendichten Mundschutz zukommen zu lassen, sondern auch einen schalldichten.

 

Zum Sonntag: Santo subito für alle, die bei der Bekämpfung von Corona starben.

Santo subito!“ rief das fromme Kirchenvolk nach dem Tode des Papstes Johannes Paul II und der Ruf war erfolgreich. Der Papst ist nun ein Heiliger.
So sollten die Menschen auch jetzt wieder „Santo subito!“ rufen, nachdem viele Menschen bei der Bekämpfung der Corona-Grippe ihr Leben verloren haben. Da genügt ein bloßes „Merci“ am Eiffelturm nicht.
Eine Heiligsprechung kann ja nicht nur für eine einzelne Person erfolgen, sondern auch für ganze Gruppen, wie wir von den Märtyrern wissen. Daher können auch alle diejenigen heilig gesprochen werden, die ihr Leben eingesetzt haben um das Leben anderer, die an Corona erkrankt waren, zu retten: Ärzte und ihr Personal.
Grundsätzlich sollte man über die Heiligsprechungen wissen:
Während sie früher äußerst selten waren, erlebten wir sie in neueren Zeiten massenweise. Bis zum Jahr 1600 gab es gerade mal eine einzige Heiligsprechung. In den ersten drei Quartalen des 20. Jahrhunderts waren es immerhin 28. Aber dann ging es steil aufwärts: Allein im Jahr 1997 arbeitete die Kongregation an 1500 Verfahren; für jedes mussten rund 250.000 Euro bezahlt werden. Warum ist heutzutage eine solche „Inflation“ von Heiligen zu verzeichnen? Es geht offensichtlich ums Geld, denn heiliger sind die Menschen ja wohl kaum geworden.
Bei einer Heiligsprechung der medizinischen Corona-Opfer könnte die Kirche zeigen, dass es ihr nicht ums Geld geht, sondern um die Vorbildfunktion der Heiligen.
Ich bin mir aber leider sicher, dass mein Vorschlag kein Echo finden wird. Das habe ich nämlich schon einmal erlebt, als ich mich mit einem Brief an den Papst persönlich gewandt habe: Das war vor Beginn des Irak-Krieges von Bush jr. Damals habe ich dem Papst vorgeschlagen, er möge doch die Katholiken aus aller Welt zu einer Friedensprozession in den Irak auf rufen, die sich den Amis entgegen stellen sollte. Ich habe – wie nicht anders erwartet – natürlich vom Papst keine Antwort bekommen. Aber irgendjemand aus dem Kreis seines riesigen Apparats hätte doch mindestens ein freundliches Blabla von sich geben können etwa in dem Sinne, dass der Papst für den Frieden bete. Da zahlt man ein Leben lang Kirchensteuer und dann wird man schlechter behandelt als von jeder verkrusteten Bürokratie.
Übrigens: Stellen Sie sich mal vor, wie anders die Welt heute aussähe, wenn es den Irak-Krieg nicht gegeben hätte: Dann wäre nicht der ganze Nahe Osten destabilisiert worden und das Flüchtlingsproblem wäre uns weitgehend erspart geblieben.

Der Papst musste erfahren: Es gibt keine Wunder mehr

Der Papst hat auf dem leeren Petersplatz für eine Beendigung der Corona-Grippe gebetet. Wenn das stimmt, was Jesus gesagt haben soll, müsste es nun vorbei sein mit dieser schlimmen Krankheit:
„Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben.“
Leider haben die Menschen erfahren müssen, dass diese Worte nicht so einfach zu verstehen sind, sondern so interpretiert werden müssen, dass nichts davon übrig bleibt. Und so wird wohl auch das Gebet des Papstes keine Chance haben, erhört zu werden, ja, es könnte sogar noch schlimmer werden.
Der Papst hat an sich alles getan, um ein Ende von Corona zu erreichen: Er hat zwei altehrwürdige Ikonen aus dem religiösen Leben Roms auf den Petersplatz bringen lassen: das Marienbildnis Salus Populi Romani sowie das Pest-Kruzifix aus der Kirche San Marcello. Beiden Bildnissen wird eine wundertätige Wirkung zugeschrieben: Vor dem Marienbild soll ein Papst für eine Beendigung einer tödlichen Seuche gebetet haben und dann sollen Engel erschienen sein und die Krankheit beendet haben:
https://udayton.edu/imri/mary/_resources/docs-pdfs/de/salus-populi-romani-schutzherrin.pdf
Ähnlich soll es mit dem Pestkreuz gewesen sein: Als dieses durch die Straßen Roms getragen wurde, war es vorbei mit der Seuche.
Wie großartig wäre es gewesen, wenn die geballte angebliche Wunderkraft der beiden Ikonen nun tatsächlich wirken würde. Welchen Zulauf würde die Kirche bekommen. Aber leider gibt es solche angeblichen Wunder nur in der Vergangenheit. Lässt der Liebe Gott nun seine Stellvertreter auf Erden im Stich?

Wort zum Sonntag: Erbärmliche Bischöfe – Ist der Islam die bessere Religion?


Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx haben die europäische Flüchtlingspolitik als erbärmlich kritisiert. Damit haben sie zwar recht, aber sie haben nicht das Recht, über die EU den Stab zu brechen, sondern hätten sich eher an die eigene Brust klopfen müssen:
Die Katholische Kirche hat für die Missbrauchsopfer Milliarden ausgegeben, aber was hat sie denn selbst für die Flüchtlingskinder an der griechischen Grenze getan? Da wäre selbst nur eine Million wie ein Wunder gewesen.
Vergleicht man den Libanon, einen islamischen Staat mit 6 Millionen Einwohnern, mit dem Kern des christlichen Abendlandes, nämlich der EU, dann ergibt sich ein schäbiges Bild unserer Werte:
Der Libanon hat mit seinen 6 Millionen Einwohnern eine Million Flüchtlinge aufgenommen und die EU mit ihren 450 Millionen Einwohnern ziert sich wegen ein paar bemitleidenswerten Kindern. Von einem Politiker hörten wir sogar den Satz: „Man darf sich von den Bildern nicht beeindrucken lassen.“

Doch zurück zur Kirche: Die Katholische Kirche ist unermesslich reich:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Ihr gehört ein unglaublich großer Grundbesitz, z. B. Ein Viertel von Rom und sie besitzt u. a. den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Wenn sie nur ein ganz kleines bisschen davon zur Linderung der Not hergeben würde, wäre das ein leuchtendes Zeichen des christlichen Glaubens.
Wie schön wäre es, wenn die Kirchen sagen könnten: „Diese menschenwürdigen Unterkünfte im Libanon haben die Christen gebaut.“
Aber was tut die Kirche stattdessen? Sie sammelt angeblich Geld für die Bedürftigen (Peterspfennig) und investiert die Erträge in Londoner Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/15/meine-unfromme-sonntagspredigt/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/

Sonntagsgedanken: Papst Benedikt XVI schuldet uns einen letzten Dienst

Im Lebenslauf des Papstes wird erwähnt, dass er im Dritten Reich Flakhelfer war und dass er sich dann unter Lebensgefahr davon gemacht haben soll. Es entsteht der Eindruck, als wäre er automatisch in diese Position gekommen und als habe er sich erst dann von der Truppe entfernen können. Tatsächlich hat er am Kriegsende das gemacht, was die meisten Soldaten getan haben, sofern ihnen das möglich war: Sie sind einfach nach Hause gegangen. M.E. enthält die Biografie des Papstes insoweit ein schiefes Bild.

Der Papst müsste einen Einberufungsbefehl erhalten haben und den müsste er wie Tausende andere Deutsche auch befolgt haben. Es gab nur wenige, die sich dem widersetzt haben: Das waren die Bibelforscher, die das dann oft mit dem Leben bezahlen mussten. Der Papst hat ein typisches deutsches Schicksal hinter sich und er täte seinem Heimatland einen guten Dienst, wenn er sich darüber äußern würde, wie er sich dazu gestellt hat. Damit würde er helfen, dass die Welt die Lage der Deutschen im Dritten Reich besser versteht.
Der Papst war Flakhelfer, also eigentlich Soldat. Die Flakhelfer waren dort eingesetzt, wo früher Soldaten tätig waren, die aber am Schluss des Krieges an die Front geschickt wurden. Die Lücken füllte man mit Jugendlichen aus, die man allerdings nicht Soldaten, sondern nur „Helfer“ nannte, um dem Vorwurf zu begegnen, man beschäftige Kindersoldaten.
Auch der Papst war also „Quasi-Soldat“. Wie ist es dazu gekommen? Sagen Sie uns das doch einmal!
> Aus jugendlichem Leichtsinn?
> Oder hat er gedacht, dass er der von Gott eingesetzten Obrigkeit Gehorsam schuldet?
> Oder hat er gemeint, sein Vaterland gegen einen bösen Feind verteidigen zu müssen? D
ie meisten Deutsche glaubten ja, der Krieg sei Deutschland dadurch aufgezwungen worden, dass man gegen die Polen habe „zurück schießen“ müssen. Und wenn man dann die zweifellos kriegsverbrecherischen Terrorbombenangriffe mit Tausenden von Toten erlebte, dann ist es verständlich, dass sich Jugendliche von der Propaganda beeinflussen ließen und es für richtig hielten, sich am Abwehrkampf zu beteiligen, zumal viele glaubten, wenn die Alliierten nach Deutschland kämen, würden die Frauen vergewaltigt und viele Männer umgebracht.

Der Papst könnte dazu beitragen, das Bild zurecht zu rücken, das viele von den Deutschen haben: In Wirklichkeit waren nämlich auch die meisten Deutschen Opfer der Nazis. Wir Kinder sowieso: Wir wurden bombardiert und von Tieffliegern beschossen. Aber manchmal denke ich an meinen Vater, wenn von der Schuld der Deutschen gesprochen wurde: Er war seiner Wehrpflicht nachgekommen und hatte es als Akademiker natürlich zum Leutnant der Reserve gebracht. Er hatte die Nazis nicht gewählt. Als dann der Krieg ausbrach, wurde er natürlich eingezogen. Ich bin überzeugt, dass er das geglaubt hat, was der Staat verlautbart hatte, nämlich dass Polen diesen Krieg begonnen hatte und Deutschland sich verteidigen musste. Als guter Katholik hat er seinen Dienst als Soldat getan natürlich mit dem Grundsatz: „Die Waffe muss sauber bleiben!“
Versetzen Sie sich einmal in die Lage von Menschen in seiner Situation: Hätten Sie der Einberufung nicht Folge geleistet und damit ihr Leben riskiert? Und wenn Sie wie er Familie gehabt hätten: Hätten Sie mit Ihrer Verweigerung Ihre Familie an den Bettelstab gebracht? Aber vor solchen Fragen stand – wie gesagt – kein Katholik, für den die Obrigkeit von Gott gewollt war und der man daher Folge zu leisten hatte.