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Zum Sonntag: Das hat gerade noch gefehlt: Gott* (mit Sternchen) und homophob

 

Ein katholischer Verband junger Menschen (KjG) will nun auch Gott gendern. Gott soll mit Sternchen versehen werden. Soll unser Gottesbild dann so aussehen, wie diese Mozartstatue, mit der der Künstler ausdrücken wollte, dass Mozart auch eine weibliche Seite hatte?
Auch ich habe mich schon dem Thema gewidmet, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist oder weder noch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/gedanken-zum-sonntag-ist-gott-eine-frau/
Sollen wir nun den Feministinnen folgen und „das Gott“ sagen? (Bis zur Frage des Geschlechts des Teufels sind die Damen aber noch nicht vorgedrungen. Sie stört offenbar nicht, ihn als Mann zu sehen.)
Das Problem, wie Gott ist,  ergibt sich ja nur daraus, dass wir nicht auf ihn hören wollen. Im der Bibel im Buch Exodus, wo die 10 Gebote enthalten sind, heißt es u.a.:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen …“
Die Moslems befolgen dieses Gebot. Aber die Christen haben sich darüber hinweg gesetzt. Das rächt sich nun, wenn auch sehr spät.
Anders beten müssten wir also dann auch. Es geht nicht mehr so: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ja, da sehen wir, zu welchen Blüten das Gendern führt.
Noch zum Thema: Gerade gibt es ein Buch von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ Da sieht man, wie verschieden das Gottesbild der Menschen ist. Wenn Gott als alter Mann mit grauem Rauschebart dargestellt wird, so ist das für viele nicht mehr ihr Gott. Sie haben keinen allmächtigen Vater mehr, zu dem sie vertrauensvoll beten können, sondern ein anonymes Neutrum.

 

Man sollte einen Verein gründen zur Wiedereinführung von normalem Deutsch

Schon wieder hat sich jemand entschuldigen müssen, weil  er das Z-Wort gebraucht hat:
https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/volle-kanne-moderator-florian-weiss-entschuldigt-z-wort-36097784
Ich wusste zunächst gar nicht, worum es sich handelt. Dass man nicht mehr „Neger“ sagen darf, ist inzwischen (leider!) Allgemeingut geworden, obwohl das Wort, wie der „Negerkuss“ beweist, keinesfalls diffamierend ist.
Nun ist es also auch dem Zigeuner an den Kragen gegangen. Man darf das Wort nicht mehr benutzen, weil die Sinti und Roma im Dritten Reich verfolgt wurden. Ja, kann man denn Leid dadurch rückgängig machen, dass man ein Wort nicht mehr benutzt? Verbinden wir nicht mit dem Wort „Zigeuner“ auch Romantik, den besungenen „Zigeunerjungen“und den „Zigeunerbaron“?
Aber warum darf man dann noch Jude sagen? Müssten unsere Gutmenschen nicht fordern, von „Israelis“ oder „Mosaischen“ zu sprechen?

Und sollte man nicht das sprachliche Gendern auf die rote Liste setzen? Es gibt halt gewisse Eigenheiten der Sprache, für die auch Feministinnen Verständnis aufbringen sollten. Die männliche Form eines Wortes steht halt üblicherweise sowohl für Männer wie auch für Männer und Frauen. Wenn man also sagt: „Der Mensch“, so ist offensichtlich der Mensch an sich gemeint, also auch die „Menschin“. Oder wenn jemand sagt: „Liebe Zuhörer“, so meint er damit das Wort im Sinne von Zuhörerschaft und will nicht ausdrücken, dass nur die Männer zuhören sollen. So viel Differenzierungsvermögen sollten die Menschen schon haben. Geben wir also das unsinnige Gendern auf! Aber das Traurige ist: Es greift immer mehr um sich. Auch bei den Öffentlich-Rechtlichen finden wir es inzwischen im Beitrag von „Funk“, in dem Braunbären als „Veganer:innen“ bezeichnet werden.
Anscheinend sind die Männer nicht so scharf darauf, auf mehr Beachtung zu drängen, sonst würde als Replik längst die Forderung erhoben, die „Muttersprache“ in „Vater-und-Mutter-Sprache“ umzubenennen.