Archiv der Kategorie: Fußball

Tja, Jogi Löw: Schon mal darüber nachgedacht?

So sieht’s aus:
Jetzt hast du Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller aus der Nationalmannschaft rausgeworfen. Das hättest du schon nach der verpatzten WM tun sollen. Aber jetzt ist der falsche Zeitpunkt. Den Spielern stehen nämlich schwere Aufgaben bevor. Bewältigen sie diese nicht, dann heißt es, du hättest sie mental nieder gemacht. Die Millionen schweren Fußballer haben ja so zarte Seelchen. Da wird man dich als den Schuldigen ausmachen, der ihre Seelchen zerstört hat.
Ermannen sich aber die Drei und spielen trotzig so gut wie noch nie nach dem Motto „Dem zeigen wir‘s mal richtig“, dann hast du ein noch größeres Problem als sowieso schon, besonders wenn deine Neulinge bei der WM versagen, weil ihnen der Rückhalt von alten Hasen mit Coolness und Erfahrung fehlt.

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Sag mal, Jogi Löw…

bist Du von allen guten Geistern verlassen? Du setzt auf einen Bayern-Block, der nicht mehr siegen kann. Und Leute, die die letzte WM vermasselt haben, sind auch keine Spieler, die sich empfehlen. Das kann also heute Abend nur ein Trauerspiel werden.
Willst Du uns unbedingt schon vor Merkel und Seehofer verlassen? Die beiden werden ja wohl nach der Bayernwahl dran kommen.
Es tut mir leid:
Ich sehe schwarz für Euch Drei!

Zitate zum Fußballspiel

Fußball

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

„Eine Frau ohne Sexappeal ist wie ein Fußball ohne Luft.“

Und hier noch eine Weisheit:

„Was ist Fußball doch für ein herrliches Spiel: Da freuen sich die Zuschauer über einen Sieg ihrer Mannschaft genau so begeistert, als wenn sie ihn selbst errungen hätten.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Die armen Fußballerinnen


Die Frauen sind überall im Kommen, so auch im Fußball. Es hat einige Zeit gedauert, bis sie sich bei den alten DFB-Bonzen durchgesetzt hatten, aber nun sind sie da. Leider ist das Interesse der Zuschauer am Frauenfußball nicht groß, was zum Teil auch daran liegt, dass die Damen in einem verunstaltende
n Männerdress auftreten müssen. Mir tun sie immer leid. Wie anders sähe es wohl aus, wenn sie die Kleidung der Leichtathletinnen oder der Beach-Volleyballerinnen übernehmen würden. Feministinnen werden mir vielleicht vorwerfen, ich würde die Ansichten eines Sexisten äußern. Aber warum soll es sexistisch sein, wenn man dafür ist, dass die Sportlerinnen der einen Sportart die Kleidung der anderen übernehmen sollen? Übrigens geht es beim Sport ja auch darum, die Schönheit der Bewegungen des Körpers zu zeigen. Deshalb waren die Teilnehmer an den alten griechischen Olympiaden sogar nackt, wie man an der berühmten Statue des Diskuswerfers sehen kann.
Nun macht gerade Norwegen mit einer Neuerung Furore: Die Frauen der Nationalmannschaft erhalten genau so viel Geld wie ihre männlichen Kollegen. Da kann doch der DFB nicht lange abseits stehen.
Und dann hätte ich noch einen Vorschlag: Nachdem die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mehr die Bundesligaspiele übertragen, könnte man doch die Lücke mit Frauenfußball ausfüllen, aber bitte nicht mit Damen im männlichen Schlabber-Look!

Zum Schluss noch ein Zitat von Franz Beckenbauer:
“Vor zehn Jahren hatte ich noch Probleme beim Hinschauen, aber der spielerische Standard hat sich längst gebessert. Nur die Kleidung gefällt mir noch immer nicht, die weiten Hosen, die weiten Trikots – die Spielerinnen müssten sich fraulicher kleiden, vielleicht in Leggings, aber jedenfalls körperbetont.”
Und ich erinnere mich noch an einen Ausspruch Beckenbauers, in dem es sich sehr lobend über den Frauenfußball geäußert hat. Wenn ich mich recht erinnere, fand er die Art der Frauen, ganz anders zu spielen als die Männer, sehr sehenswert. Die Frauen spielen nämlich weniger mit Zweikämpfen als mit Flanken.

EM: Schlechte Aussichten für Deutschland

Fußball

In meinem gestrigen Beitrag habe ich schon darauf aufmerksam gemacht, dass eine Mannschaft, die beim Singen der Nationalhymne einen so schlappen Eindruck macht, auch sonst nicht zum vollen Einsatz bereit ist.
Nun kommt noch ein Streit im Team hinzu: Boateng hat den deutschen Sturm kritisiert. Das ist unkameradschaftlich. Es gehört sich nicht, dass ein Mitglied einer Mannschaft seine Kritik in die Öffentlichkeit trägt. Das Ganze war auch überflüssig, denn wohl auch der letzte Fan hat gemerkt, wie es um den deutschen Sturm steht.
So geht denn nun ein zaghaft singender, zerstrittener Haufen in das nächste Spiel. Das sieht nicht gut aus!

EM: Die Nationalhymnen

Fußball

Irgendjemand von der AfD – leider habe ich vergessen, wer es war – beanstandete einige Spieler der Nationalmannschaft mit Migrationshintergrund, weil sie die Nationalhymne nicht mitgesungen hätten. An diesen Vorwurf musste ich denken, als Deutschland gegen Polen spielte: Der Mann hat recht. Interessant wäre es ja, sie einmal zu befragen, warum sie ostentativ nicht mitsingen, obwohl sie wissen, dass die Fernsehkameras auf sie gerichtet sind. Sie liefern durch ihr Verhalten der AfD Argumente für für deren Thesen nämlich, man sehe daran, dass sie immer noch nicht richtig integriert seien.
Noch etwas ist interessant, wenn die Nationalhymnen gesungen werden: Die Italiener beispielsweise singen oder besser gesagt schreien ihre Hymne mit voller Power ins Stadionrund. Und man merkt daran: Sie wollen alles geben. Und unsere? Soweit sie überhaupt singen, kann man sie zwar nicht hören, aber an ihren laschen Lippenbewegungen kann man sehen, dass sie einen erbärmlichen Ton von sich geben dürften. Wer ein Spiel so angeht, ist nicht auf dem Wege, sein Bestes zu geben.

Zur EM: Bin ich ein Hellseher?

Fußball

Ich gebe zu: Ich verstehe nicht viel vom Fußball, aber ich habe Augen im Kopf: Ich habe die deutsche Mannschaft spielen sehen und auch die polnische. Da wusste ich: Da war kein Sieg drin für die deutsche Mannschaft.
Anscheinend war ich der einzige, der das so gesehen hat. Deswegen habe ich gestern hier schon für die Bundestrainer einige Phrasen aufgeschrieben, die er für den Ausgang des Spiels hätte verwenden können.
Merkwürdig fand ich, dass alle Experten und Fans auf einen Sieg der deutschen Mannschaft gewettet hatten. Sogar ein Schwein und die Erdmännchen in einem Zoo hatten prognostiziert, dass wir gewinnen würden. Warum hat denn keiner auf mich gehört?

Was wird Jogi Löw nach dem Spiel sagen?

Fußball
Das Wetter war nichts für unsere hochtechnisierte Mannschaft.
Manche von uns haben gemeint, dass das bessere Ranking unserer Mannschaft schon für einen Sieg reicht.
Da waren wieder ein paar dabei, die das Spiel nicht richtig ernst genommen haben.
Manche von uns haben schon zu sehr an das Endspiel gedacht und dabei übersehen, das wir erst einmal gegen Polen gewinnen müssen.
Im Grunde war es doch trotzdem auch ein bisschen ein deutscher Sieg, denn schließlich ist Lewandowski bei einer deutschen Mannschaft zu seiner Hochform gekommen.
Ich hatte ja vor Polen gewarnt, aber das haben anscheinend manche überhört.
Man muss unsere Jungs verstehen: Die waren mit den Gedanken immer noch zu sehr bei den Attentaten, die sie seinerzeit miterlebt haben.
Ich hätte das Mitfahren der Spielerfrauen verbieten sollen. Da haben manche gedacht, das wäre ein Betriebsausflug.

Frauenfußball – nicht zum Anschauen!

Ich habe nichts gegen Frauen – ehrlich!
Aber ich habe was gegen Frauenfußball im Fernsehen. Beim letzten Qualifikationsspiel der deutschen Damen haben gerade mal 500 Leute zugeschaut. Das mangelnde Interesse am Frauenfußball sollte doch den Fernsehsendern zu denken geben und dazu führen, statt dessen etwas anderes zu übertragen.
Ich will mich zu den fußballerischen Qualitäten unserer Damen nicht äußern, weil ich zu wenig davon verstehe. Das hat Beckenbauer schon getan und sie gelobt. Woran liegt es also, dass kaum einer den Frauenfußball sehen will? Ich glaube, es liegt an dem trostlosen Erscheinungsbild der Mannschaft. Ich kann so etwas einfach nicht ansehen. Die schrecklichen Fußballerhosen stehen Frauen überhaupt nicht. Das ist so ähnlich, als Männer in Kleidern spielen müssten. Ich glaube, die Frauen müssen diese scheußlichen Hosen nur tragen, damit sie beim DFB mitmachen dürfen. Wie anders würde es doch aussehen, wenn die Damen die Kleidung der Volleyballerinnen oder die Hosen der Leichtathletinnen zum Vorbild nehmen würden. Aber das wollen sie nicht, denn sie wollen mit der Qualität ihres Spiels überzeugen. Wollen das die Volleyballerinnen denn nicht auch?
Gut aussehen und gut spielen: Das wär’s!

Ode für Uli

Ob Kneißl oder Jennerwein
So müssen halt die Leute sein,
Die wir hier in Bayern lieben –
Es ist egal, was sie getrieben.
Auch Hoeneß kommt aufs Postament:
So gibt es nun ein Happy-End.
Schon jetzt weiß man es ganz genau:
Demnächst gibt’s eine Riesenschau,
In der man dann Fernseh’n sieht,
Wie Hoeneß in die Zelle zieht.
Doch zuvor –- so ist’s in Bayern –
Wird man noch mal so richtig feiern
Mit Blasmusik und sehr viel Bier.
Uli, Bayern ist mit Dir!
Am Schluss ertönt am Knast vorm Tor
Voll Trauer der Gefang’nenchor.
Ich glaube, man muss nicht erwähnen:
Der Uli weint noch ein paar Tränen.
Und fällt dann die Knasttür zu,
Dann ist in Bayern wieder Ruh‘.