Archiv der Kategorie: Fernsehen

Vorsicht bei Jauch! Das Geld ist schnell futsch.


Vorsicht bei „Wer wird Millionär“! Das Geld ist schnell futsch. Wer bei Jauch auf dem Stuhl sitzt und locker weiter nach oben kommt, stellt bei Fragen ab 125.000 Euro vielleicht leichtsinnig fest: Die könnte ich auch knacken. Die Fragen sind nämlich so gestaltet, dass man meinen könnte, mit Nachdenken auf die richtige Lösung kommen zu können.
Wer also weit nach oben kommt, sollte sich nicht aufs Glatteis begeben. Davor habe ich hier schon früher gewarnt. Aber auch ohne Warnung hätte man selbst darauf kommen können: Allzu leicht gewinnt man nicht so viel Geld. Nicht die Antwort, die am plausibelsten erscheint, ist die richtige. Diese bittere Erfahrung musste gerade auch Ludwig Bolay machen, der statt mit 500.000 Euro nur mit 500 nach Hause ging. Hätte er halt vorher meine Warnung gelesen!

„Meinungsmanipulation“ im Fernsehen?

Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen sagte in einem Interview, es gebe einen „klaren Linksdrall“ bei den Fernsehanstalten. Er warf ihnen „Meinungsmanipulation“ vor, etwa über das Weglassen von Tatsachen und die Anwendung von „Tricks“.
Und nun ist das Geschrei groß: Manche wolle ihn aus der CDU ausschließen. Andere sehen die Pressefreiheit bedroht. Wieso eigentlich, wenn einer seine Sicht der Dinge publik macht? Warum soll der Mann nicht seine Meinung sagen? Ich tue es ja auch. Allerdings sehe ich im Gegensatz zu Maaßen keinen Linksdrall beim Fernsehen, sondern umgekehrt einen Rechtsdrall:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/27/staatstragende-sommerinterviews-in-ard-und-zdf-2/
Ich glaube, dass meine Meinung eher zutrifft, denn die Moderatoren und Journalisten wollen ja alle etwas werden und da ist es halt opportun, brav (also rechts) zu sein.
Vielleicht kann man der unterschiedlichen Beurteilung der Neutralität des Fernsehens entnehmen, dass es doch einigermaßen ausgeglichen bei den Sendungen zugeht, mögen auch kritische Beiträge wie Kabarett erst zu Zeiten ausgestrahlt werden, wenn der Normalbürger bereits schläft.

Schlechter fernsehen mit dem ZDF

Ich habe mich hier ja schon öfter über das ZDF beklagt:
Aber es nützt nichts.
Grundsätzlich sollte es doch so sein, dass sich jeder, der etwas anbietet, in erster Linie an seine Stammkundschaft wendet und das sind nun mal beim ZDF eben die Alten. Aber ein jüngeres Publikum bekommt man nicht dadurch, dass man die Alten vergrault, sondern man hat halt dann nur weniger Zuschauer.
Wir waren bisher Fans der Sendung „Die Anstalt“, aber was inzwischen daraus geworden ist, ist nur zum Abschalten. Die Sendung beginnt schon mit einem irren Vorspann. Und was dann kam, mag zwar intelligent gewesen sein, aber wir haben das Geschnuschel ausgeschaltet.
Das ZDF ist beratungs- und kritikresistent: Jeder, der etwas auf den Markt bringt, probiert es erst einmal aus, ob es in Ordnung ist. Dieses Prinzip würde für das Fernsehen bedeuten, dass man eine Sendung einmal probeweise einem Publikum vorführt. Und wenn dann Ältere Probleme mit dem Verstehen haben, muss man halt nachbessern, besonders, wenn die Älteren die Mehrheit der Kundschaft sind.
Paradox ist ja, dass ein Ergebnis oft schlechter wird, je besser die Technik ist: Alte Filme sind oft im Ton besser, weil man über die Schauspieler ein Mikrofon mit einem „Galgen“ gehalten hat. Heute stellt man halt irgendwo ein Mikrofon für alle auf und das Ergebnis ist schlechter.
Und dann hapert es halt oft an der Sprache. Wer im Fernsehen auftritt, sollte jedenfalls nicht so nuschelig reden, dass man ihm Sprachunterricht empfehlen muss. Da fällt mir die beste Sprecherin ein, die das Fernsehen je hatte: Eva Herman. Die sagte einmal etwas, was mich sehr überrascht hat nämlich, dass sie von Zeit zu Zeit Sprachunterricht nehme, um Fehler zu korrigieren.

ARD, ZDF: Merkt Euch das!

„Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“, sagte einst ein französischer Herrscher. Aber das sollte dann doch erst recht für den Normalmenschen gelten, denn Unpünktlichkeit ärgert die Mitmenschen. Deshalb sind auch die Radiosender pünktlich. Die Nachrichten beginnen genau mit dem letzten Ton des Zeitzeichens.
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender halten nicht viel von Pünktlichkeit, ausgenommen bei der Tagesschau. Aber die sonstigen Nachrichten beginnen nach Belieben des Senders mal früher und mal später. Man hat ja noch Verständnis dafür, dass vor einer Nachmittagssendung noch Reklame gezeigt wird. Wenn man jedoch den Sender pünktlich einschaltet, um die Nachrichten zu hören und wenn man dann feststellt, dass die schon 2 Minuten früher angefangen haben und man dadurch die Hauptmeldung verpasst hat, dann ärgert man sich. Bei der Tagesschau würde man sich so etwas nie trauen, warum aber bei den sonstigen Nachrichten?
Auch wenn Ihr Fernsehleute auf einem hohen Ross sitzt, besinnt Euch doch einmal auf den eingangs zitierten Ausspruch!

Die „große Rate-Show“ im Fernsehen

Es wird immer schlimmer: Wie nett und bescheiden war doch die Sendung „Wer weiß denn so was?“ Aber nachdem die Rateshows Konjunktur haben, wollen natürlich alle mitmachen. Sie überbieten sich gegenseitig mit Lichtorgien, deren Geflimmer kaum noch anzuschauen ist.
Schlimmes musste man befürchten, als Kerner seine Ratesendung als „große“ Show anpries. Und dementsprechend war sie denn auch. Als Kerner zu Beginn seinen großen Auftritt hatte, wobei sich die Tür unter blitzenden Pfeilen öffnete, hatte ich schon die Nase voll und habe abgeschaltet.
Ob man dem Mann nicht beibringen kann, dass er nicht der große Messias ist, sondern ein schlichter Moderator? Er sollte sich bei Kai Pflaume erkundigen, wie man eine nette, beliebte Ratesendung ohne viel Brimborium auf den Schirm bringt.

SAT1 hat ebenfalls eine Ratesendung, die auch nicht besser ist: Lichtorgien und Fragen, bei denen Ältere schnell abschalten.

RTL, ZDF, ARD: Bravo Frau von der Gröben!

 

 

Fernsehen: Kritik am Pilcher-Film „Argentinischer Tango“


Ich bekenne, dass ich gerne die alten Pilcher-Filme sehe: Ausgezeichnete Aufnahmen von einer herrlichen Landschaft, wunderschönen Herrenhäusen, ansehbaren Schauspielern. Dazu eine unterhaltsame Story mit hervorragender Musik von Blackford unterlegt. Was die alten auch auch Filme auszeichnet, ist die klare Übertragung der Sprache.

An letzterem scheitern die neuen Filme. Bei ihnen ist der Ton schlechter als bei den alten Schwarz-weiß-Filmen. Damals hielt man noch über jeden Schauspieler ein Mikrofon an einem „Galgen“. Heute, wo die Technik fortgeschritten ist, meint man offenbar, dass man mit einem irgendwo aufgestellten Mikrofon auskommen kannn. Jedenfalls ist der Ton erschreckend schlecht.
Man sagt immer, dass das ZDF ein Sender für die Alten ist, wofür jedenfalls die auf sie gezielte Reklame spricht. P
ilcher-Filme sind wohl auch eher etwas für Alte, und deshalb müsste man doch auf eine entsprechende Tonqualität achten, denn bekanntlich hören Alte etwas schlechter als junge Menschen.

Ich habe hier ja schon vor Jahren vorgeschlagen, dass man beim ZDF die Tonqualität überprüft, indem man einen Film erst einmal ein paar Alten vorführt. Solange man so etwas nicht macht, verscherzt man sich die Sympathien eines großen Teils der Kundschaft: Die Alten schalten schneller ab, weil sie sich über so einen Pfusch ärgern.

„Tolle“ Veränderungen beim Fernsehen

Öfter mal was Neues! Das gilt nicht nur in der Mode, sondern auch beim Fernsehen. Im Laufe der Zeit hat sich einiges geändert, nicht nur zum Vorteil.
Um mit dem Erfreulichen anzufangen: Im BR werden neue Programmabschnitte immer mit sehr schönen Bildern eingeleitet. Vor-„bild“-lich!
Finster sieht es bei der ARD aus: Da startet die Tagesschau aus dem Dunkel. Wer kommt denn auf so eine Idee? Da sieht es bei allen anderen Nachrichtensendungen besser aus, beispielsweise bei RTL.
Noch etwas hat sich in den Jahren geändert: Früher saßen die Nachrichtensprecher*innen brav hinter ihrem Tisch und lasen die Nachrichten vor. Dann plötzlich erhoben sie sich, um bei Wahlsendungen die Statistiken zu erläutern. Und so entstand ein neuer Trend: Vor allem die Nachrichtensprecherinnen kamen hinter ihren Schreibtischen hervor und stehen nun ganz sichtbar im Bild.
Obwohl ich als Mann ja Frauen gerne sehe, finde ich das nicht gut. Vielleicht liegt das ja an mir, denn ich stamme noch aus einer noch nicht „entmannten“ Generation. Was das bedeutet, habe ich in einem meiner Aphorismen so beschrieben:

Wenn eine Frau einen Mann sieht, sieht sie einfach einen Mann. Wenn aber ein Mann eine Frau sieht, sieht er ein Sexobjekt.

So ganz stimmt das freilich nicht, aber ich sehe halt eine Nachrichtersprecherin im Ganzkörperbild als Frau und nicht als sachlich agierende Fernsehredakteurin. Und da stellen wohl nicht nur bei mir völlig sachfremde Gedanken ein: Hungerhaken, unsportlich, Busen zu hoch gehoben, tolle Frau … Nicht alle sind halt eine von der Gröben.
Und dann denke ich mir, dass durchweg bei allen Sendern eine Dicke fehlt. Ob die dicken Frauen da nicht mal protestieren sollten? Ein Typ wie Oprah Winfrey könnte doch auch mal den Bildschirm füllen.

Anderes Thema: Früher erschienen nur die amerikanischen Präsidenten bei bedeutenden Nachrichten zwischen zwei Fahnen.  Das sollte dem Gesagten mehr Bedeutung verleihen. Nun erscheinen auch unsere Politiker zwischen Fahnen von Deutschland und der EU. Zunächst beschränkte sich das auf den Bundespräsidenten und die Kanzlerin. Dann folgte Minister Maas. Und nun machen das auch die Provinzfürsten. Ein wenig lächerlich wirkt das schon, wenn Laschet zwischen der deutschen Fahne und der seines Landes versucht, sich als Kanzlerkandidat zu präsentieren.
Ich hätte da noch einen Tipp: In der Nazi-Zeit gab es im Radio Sondermeldungen, die mit Fanfaren eingeleitet wurden. So was fehlt uns noch, Herr Laschet!

 

Weg mit ARD und ZDF!

CDU-Politiker Michael von Abercron nennt ARD und ZDF „Indoktrinationsplattformen“. Damit hat er zwar Recht, nicht aber mit der Begründung:
Ihn stören die Sendungen „Extra 3“ und „Heute-Show“. So weit ist es bei uns gekommen, dass sogar kritische Nachtsendungen verboten werden sollen, damit die Bürger in der richtigen Richtung „indoktriniert“ werden.
Recht hat der frühere Chef des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen: Er will ARD und ZDF komplett abschaffen. Die Sender seien „zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch“, schrieb er.
Auch im Ausland droht ein Ende der öffentlich-rechtlichen Sender: In Großbritannien will Johnson die BBC „platt machen“ und in Österreich will die FPÖ etwas Ähnliches.
Wann endlich setzt sich die Erkenntnis durch, dass freie Bürger selbst entscheiden dürfen, was sie sehen und bezahlen wollen (wie bei den Zeitungen auch)? Muss der Bürger wirklich ständig indoktriniert werden, wobei der Druck der Parteien und der Rundfunkrat darüber entscheiden, in welcher Richtung das zu geschehen hat?
Lesen Sie auch die weiteren Beiträge zum Thema:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/24/weg-mit-gez-zdf-und-ard-was-die-mainstream-medien-verschweigen/

Wie komme ich ins Fernsehen?

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? In Sendungen, die eigentlich unansehbar sind, wie „Leute heute“, erscheinen bestimmte Promis häufig, andere aber kaum oder gar nicht. Woran mag es nur liegen, dass wir beispielsweise Verona Poth dauernd vorgeführt bekommen, neulich sogar gleich in zwei Sendungen? Das hatte ja eigentlich keinen Informationswert, jedenfalls keinen solchen, dass man beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen dafür Gebühren bezahlen will. Sind die Manager der Promis dauernd bei den Fernsehmachern, um ihren „Star“ mal wieder auf den Schirm zu bringen? Zahlen sie vielleicht sogar dafür, dass sie auf diese Weise den Marktwert ihres Schützlings steigern?

Leider gibt es ja auch bei den Medien keine Gleichberechtigung: Dauernd sehen wir nur Frauen, die ihre Roben vorführen, über gescheiterte und neue Beziehungen plaudern…
Sie inszenieren „Höschenblitzer“ oder „Nippelalarm“, und schon sind sie auf dem Fernsehschirm. Nur ein paar ganz blöde Zuschauer glauben tatsächlich, dass solche Bilder einem Fotografen zufällig „geglückt“ sind. Und Sylvie Meis erfreut die Zuschauer dauernd mit Urlaubsgrüßen im Bikini. Und warum grüßt sie uns so oft und viele gar nicht ? Ist sie wirklich so beneidenswert oft in Urlaub? Ja, Frau müsste man sein, da genügt es, ein bisschen Fleisch zu zeigen, um gut zu verdienen. Was müsste man da als Mann alles anstellen, um ebenfalls so oft auf den Fernsehschirm zu kommen.

Interessant ist auch, welche Musik die Radiosender spielen. Natürlich hat jeder Sender seine spezielle Ausrichtung und die Programmgestalter haben ihren eigenen Geschmack. Aber was Sie da zu hören bekommen, ist so nicht einfach zu erklären. Bezahlen manche Popsänger dafür, dass ihre Musik öfter gespielt wird als andere, um so ihren Umsatz zu steigern?
Das wäre doch einmal eine Untersuchung wert.