Die Vernichtung des Mannes

David_von_Michelangelo

Männer können vernichtet, aber nicht besiegt werden.“ ( Ernest Hemingway)

Entmannung durch Erziehung, Schule und Studium

Die Entmannung der Männer beginnt eigentlich schon in der Kindheit: Wir Alten wurden von unseren Eltern früher hart erzogen worden. „Jungs heulen nicht, und wenn Du heulst, kriegst du ein Fell-voll, damit du weißt, warum!“ So war das damals.
Und in der Schule lernten wir Buben ein Gedicht mit den Zeilen:

Der Besen, der Besen,
Was macht man damit?
Man schlägt damit die Buben.
Warum nicht die Mädchen?
Ei, das wär‘ eine Schand,
Die sitzen am Rädchen
Und spinnen gewandt.“

Klar, dass wir harte Männer wurden. Aber dann kam die Emanzipation und die Frauen wollten plötzlich einen anderen Typ von Mann: den Softie, der im Kino auch mal weint. Und wie Männer sind, haben sich die nachwachsenden entsprechend angepasst. Aber wie wir wissen: wenn Frauen kriegen, was sie wollen, wollen sie wieder etwas anderes: einen Mann mit einer starken Schulter, an die sie sich anlehnen können. Zu spät!
Die Buben werden heute immer häufiger von alleinerziehenden Müttern aufgezogen oder sie werden von den Ehepaaren in der Kita abgeliefert, wo sie es in der Regel mit Frauen zu tun haben. Auch die Lehrkräfte in der Schule sind überwiegend weiblich, so dass den Buben in der Regel männliche Vorbilder fehlen. Daher erlebt man so etwas nur selten:
Als ich mit dem Rad durch unseren Ort fuhr, kam ein ganz kleiner Junge mit einem Laufrad daher. Ich wunderte mich, dass ein so kleines Kind schon laufen konnte und sogar mit einem Laufrad unterwegs war. Vorsichtshalber hielt ich an und das Kind machte sich den Spaß, einen Zusammenstoß zu mimen. Es fuhr mir mit einem „Rums!“ gegen mein Vorderrad, schaute mich an und sagte: „Wir sind doch Männer!“ Da konnte ich nur sagen: „Jawoll, das sind wir!“ Was ich bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass es offenbar doch noch Eltern gibt, die ihre Kinder noch in deren Geschlechterrolle erziehen, wo doch sonst die Entmannung ständig voran schreitet.

Das Schlimmste, was man den Jungen angetan hat, ist die Koedukation. Wir damals in unserer wilden Sturm- und Drangzeit hätten so etwas nicht vertragen und uns nicht konzentrieren können. Nach meiner Meinung begann die Demontage des Mannes gerade mit dieser Koedukation, auf die die Geschlechter unterschiedlich reagieren:
Ich erkläre es vielleicht einmal mit einem meiner Aphorismen:

„Wenn eine Frau am Strand einen lesenden Mann liegen sieht, sieht sie nichts als einen lesenden Mann. Wenn aber ein Mann am Strand eine lesende Frau sieht, sieht er ein Sexobjekt.“

Während also der Mann durch den bloßen Anblick weiblicher Wesen sofort angetörnt ist, kann die Frau eher abwarten. Mögen die Frauen auch bestreiten, dass es so ist: Ein Blick in die Natur, deren Teil wir sind, zeigt uns, dass die männlichen Wesen alles Mögliche anstellen um zu werben, während die weiblichen sich umwerben lassen, also abwarten können. Für die Koedukation bedeutet dies, dass Mädchen weniger abgelenkt sind, also konzentrierter lernen können als Jungen, auch wenn die Emanzen aus dem besseren Abiturschnitt des weiblichen Geschlechts messerscharf und falsch schließen, sie seien intelligenter. Junge Frauen erheben oft das Lernen zu ihrem Lebenszweck, während junge Männer auch etwas vom Leben selbst haben möchten und dadurch ins Hintertreffen geraten: Wir können das beispielsweise bei der bayerischen Justiz ablesen. Sie war früher eine Domäne der Männer. Heutzutage werden wegen des besseren Notenschnitts mehr Frauen eingestellt.
Viele junge Männer verlieren wegen dieser Verhältnisse ihr Selbstvertrauen und das ist der erste Schritt zur Entmannung. Das waren noch Zeiten, als der letzte deutsche Kaiser in einer Ansprache gesagt hat:
„…notwendig ist, dass wir Männer, dass wir Charaktere haben, dass unsere Männer sich bewusst sind der Wichtigkeit der deutschen Männlichkeit.“
Aus der Sicht von heute würde der Kaiser wohl als homophob eingeordnet.

Entmannung durch biologische Veränderung

Das sind erschreckende Zahlen: Im Jahr 1989 enthielt die männliche Samenflüssigkeit 73,6 Millionen Spermien pro Milliliter, im Jahr 2005 waren es nur noch 49,9 Millionen. Die durchschnittliche Anzahl der Spermien in der Samenflüssigkeit sank kontinuierlich – und zwar um knapp zwei Prozent pro Jahr. Auch die jüngste Zahl liegt aber immerhin noch deutlich über dem Wert, ab dem die Fruchtbarkeit als beeinträchtigt gilt; er liegt bei 20 Millionen Spermien pro Milliliter.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/fruchtbarkeit-spermien-zahl-sinkt-laut-franzoesischer-studie-a-871091.html
Wir können uns aber ausrechnen, wann die Männer ganz unfruchtbar werden. Viele erreichen dieses Ziel aber schon vorher durch ungesunde Lebensweise.

Ich erinnere mich an die Zeit, als ich vor ca. 3 Jahrzehnten 50 wurde: Schon damals gab es eine Schlagzeile über die nachlassende Zeugungskraft der jungen Männer: Eine Spermien-Zählung hatte ergeben, dass die Studenten nicht mehr Samen produzierten als wir Älteren. Damals schauten die Jungen also schon recht alt aus.
Stellen Sie sich einmal vor, die Frauen wären so dran wie die Männer und die Funktion ihrer Eierstöcke würde sich Jahr für Jahr um 2 % mindern: Ein Aufschrei ginge durch die Medien und wissenschaftliche Studien würden in Auftrag gegeben, um die Ursache heraus zu finden und sofort abzustellen.
Und bei den Männern? Kaum einer weiß etwas davon, dass sich ihre Spermien-Produktion jährlich um 2 % reduziert. Jedenfalls kümmert sich keiner darum. Die Männer nehmen es seit Jahrzehnten hin, aber kämpfen nicht um den Erhalt ihrer Männlichkeit. Sie gewöhnen sich an ihre Entmannung.
Ja, Männer, es geht bergab mit Euch. Und was das Traurige ist: Keiner bäumt sich auf und tut etwas dagegen.Was seid Ihr für Schlaffis geworden!

Die sexuelle Aktivität nimmt natürlich in gleichem Maße ab: Unter den jetzt 20-24-Jährigen hatten 15 Prozent keinen Sexualpartner seit dem Alter von 18 Jahren, bei den in den 1960er Jahren Geborenen hatten dies nur 6 Prozent angegeben. In Japan schwindet nach einer Umfrage bei Männern die Lust am Sex. 17,9 Prozent bekennen, nur ein geringes oder kein Interesse daran zu haben oder ihn auch extrem zu verabscheuen. Schlimm ist, dass größte Teil der Asexuellen sich unter den 25-29-Jährigen (20,3 Prozent) findet und nicht unter den Älteren. Hier ist ein Anstieg um das 2,5-Fache seit 2008 zu verzeichnen. Die Libido trocknet also von Generation zu Generation aus.
Der natürliche Zeugungsakt wird bald völlig aus der Mode kommen. Kinder werden dann nur noch im Labor entstehen. Kerngesund und ohne Berührung. Das erwartet zumindest der amerikanische Genforscher Henry Greely.
http://web.de/magazine/gesundheit/sex-fortpflanzung-entstehen-kinder-labor-31468748
Der Wissenschaftler kommt zu dem gleichen Ergebnis, zu dem wir schon vor 20 Jahren gekommen sind, wenn auch aus anderen Gründen. Wir haben nämlich schon damals festgestellt, dass die Männer auf dem Weg zur totalen Entmannung sind und wir haben unseren Reim darauf gemacht:

Trübe Aussichten

So wie jetzt war es noch nie:
Im Essen steckt sehr viel Chemie.
Wenn doch alle Männer wüssten:
Das schadet nicht nur den Gelüsten;
Chemie lässt auch den Männersamen
Langsam entschwinden und erlahmen.
Glaubt mir, Leut’
Es kommt die Zeit,
In der die Menschen nicht verkehren,
Sondern künstlich sich vermehren.
Dann sitzen’s am TV-Gerät
Und sehen dort, wie es so geht,
Was die Ahnen einst getrieben,
Wie es zuging, wenn sie lieben.
Die Nachwelt sieht’s wohl mit Gekicher
Und stellt fest: Ganz wie die Viecher!

Wie anders war es doch früher! Die Männer waren rattenscharf. Nicht umsonst hieß es in einem Schlager:
„Ich hab‘ dein Knie geseh’n.
Das durfte nie gescheh’n…“
Die Frauen zogen sich aus heutiger Sicht gesehen züchtig an. Es wäre einfach nicht gegangen, dass sie sich in Hotpants und tief ausgeschnitten in die Öffentlichkeit begeben hätten. Sogar die Schaufensterpuppen musste man mit Papier behängen, wenn man sie umkleidete, weil man den Männern damals lieber keine nackten Figuren zeigte. Aber – wie gesagt – das war einmal.
Wie kommt es nun eigentlich, dass die Männer inzwischen immer mehr entmannt werden? Das hat verschiedene Ursachen: Der Mann ist empfindlicher als die Frau, wie beispielsweise daran zu sehen ist, dass er eine kürzere Lebenserwartung hat. Daher ist er auch Umwelteinflüssen mehr ausgesetzt als die Frau, die von der Natur als Gebärerin mehr geschützt ist. So kommte es, dass bei der Frau der Eisprung immer noch normal ist, während die Samenproduktion beim Mann systematisch zerstört wird.
Das liegt zum einen daran, dass sich u
nsere Flüsse mehr und mehr mit weiblichen Hormonen anreichern. Die stammen von Frauen, die die Pille nehmen. In den Klärgruben können diese Hormone nicht herausgefiltert werden, so dass sie in den Kreislauf der Natur geraten.
Die Folgen dieses minimalen Hormongehalts sind gewaltig: Männliche Fische, die in der Nähe von Klärwerken schwimmen, verweiblichen.
http://www.news.de/panorama/855116563/macht-trinkwasser-maenner-impotent/1/
Auch Vögel, die dieses Wasser trinken, singen tiefer als andere.
Da das Flusswasser häufig zu Trinkwasser wird, finden sich dieselben Hormone auch in dem, was wir zu uns nehmen. Naive glauben, dass dabei natürlich die Grenzwerte eingehalten werden. Nur leider gibt es diese gar nicht. Das Problem wird am liebsten tot geschwiegen, denn wahrscheinlich weiß man nicht, wie man die Hormone aus dem Wasser heraus bekommt. Auf jeden Fall würde das wohl sehr teuer. Die Verhältnisse so lassen, wie sie sind, geht aber auch nicht, denn Berliner Gewässer-Experten haben in Scientic Reports berichtet, dass die europäischen Gewässern vorhandene Hormon-Konzentration ausreicht, um aus männlichen Kröten und Fröschen weibliche zu machen. Die Amphibien werden also voraussichtlich aussterben. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Hormone im Trinkwasser auch Einfluss auf die männlichen Spermien haben. Die Anhänger der Homöopathie sind ja sowieso davon überzeugt, dass besonders Stoffe in geringen Mengen eine gesteigerte Wirkung haben. So gesehen erscheint es als normal, dass die Zahl der männlichen Spermien ständig abnimmt und auch deren Qualität: Viele sind verkrüppelt und immer mehr können nur träge dahin schwimmen.
Es könnte übrigens durchaus sein, dass auch die Zahlen von Lesben und Schwulen durch solche Umstände zunehmen. Nach Umfragen hat sich zwischen den frühen 1990er und den frühen 2000er Jahren die Zahl der Menschen verdoppelt, die Sex mit einem Menschen gleichen Geschlechts hatten (fast 9 Prozent) oder die bisexuelles Verhalten angaben (7,7 Prozent). Die Loveparades sind ein sichtbarer Ausdruck dieser Entwicklung.
Wahrscheinlich werden die männlichen Spermien nicht nur durch die Ausbreitung der weiblichen Hormone geschädigt, sondern auch durch die Gifte im Essen: D
ie Fische beispielsweise sind heutzutage so vergiftet, dass man sie nicht essen soll:
http://web.de/magazine/gesundheit/fische-schwaechen-immunsystem-31502746
Bisher wussten wir ja schon, dass die Fische aus bestimmten einheimischen Gewässern wegen der Quecksilberbelastung nicht genießbar sind. Dasselbe gilt für die mit Radioaktivität belasteten Fische aus bestimmten japanischen Gewässern. Aber dass ganz allgemein die Fische, die wegen der Omega-3-Fettsäuren als besonders gesund galten, mit Giften belastet sein sollen, ist eine neue Erkenntnis, die ein Umdenken erfordert:
Bisher hat man ja immer belastete Lebensmittel gemieden. Nun aber wird man dazu übergehen müssen zu prüfen, welche Giftstoffe am wenigsten schädlich sind. Zwei Gruppen von Menschen müssen besonders vorsichtig sein: Schwangere und Männer. Übrigens ist auch das bayerische Reinheitsgebot für Bier nichts anderes ist als eine Täuschung der Verbraucher:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/04/24/reinheitsgebot-kein-grund-zum-feiern/

Eine weitere Ursache für die Vernichtung der Spermien ist die Art, wie die Männer mit ihren Samenproduzenten um gehen: Sie sitzen ihr Leben lang auf ihnen: im Büro und vor dem Fernseher. Und sie quetschen damit ihre Hoden ein. Womöglich schalten sie in ihrem Auto die Sitzheizung ein und erwärmen ihre wertvollen Körperteile, die außen hängen, weil sie kühl gehalten werden sollen.
Hinzu kommt, dass ihre Kleidung ihren Hoden nicht den Spielraum lässt, den sie von Natur aus haben sollten: Wie anders war das doch früher: Als ich kurz nach Kriegsende meinen ersten Anzug mit langer Hose erhielt, gab es noch keine Konfektion. Wir gingen zu Müller-Wipperfürth und kauften den Stoff. Dann gingen wir zum Schneider. Der nahm Maß und fragte mich:
„Links- oder Rechtsträger?“
Ich verstand die Frage nicht, aber er stellte beim Maßnehmen im Schritt fest, was er wissen wollte.
Warum ich das erwähne? Damals war es so, dass eine Hose dem Mann genügend Platz für das bot, was er eben in der Hose hat. Und der Schneider sorgte dafür, dass es so war.
Heute kauft man sich die Hosen von der Stange. Um Links- oder Rechtsträger kümmert sich kein Mensch mehr. Im Gegenteil werden die Hosen sogar sehr eng geschnitten, so dass man oft sieht, was jemand in der Hose hat. Eigentlich sollte es solche Hosen geben:
Rechtsträger
All dies ist gefährlich für den Mann. Die eingequetschten Genitalien schaden erwiesenermaßen der Zeugungsfähigkeit. Abgesehen ist es auch unangenehm, wenn die empfindlichen Organe so starkem Druck ausgesetzt sind. Und so ist es nur natürlich, wenn Männer mit einem Griff in die Hose da unten Ordnung schaffen – allerdings nicht in aller Öffentlichkeit, sonst hat man Ärger wie Jogi Löw.
Weil die Männer immer unfruchtbarer werden, nimmt die Zahl künstlicher Befruchtungen zu. Im Jahr 2015 nahmen in Österreich laut dem Wiener Spezialisten Andreas Obruca 6.153 Paare die Hilfe von Fertilitätszentren in Anspruch. Dies waren um 15 Prozent mehr als 2014. Wie lange wird es dauern, bis dies die Normalität ist? Und die Frauen werden häufig sagen: Was brauche ich einen Mann, wenn ich nur seinen Samen will? Immer mehr geraten die Männer dadurch ins Abseits.

Veränderung des geistigen Umfelds

Die Frauen setzen sich immer mehr durch. Bisher war es selbstverständlich, dass die männliche Form eines Substantivs auch die Frauen mit einschloss. Wenn man also von Bürgern sprach, war es selbstverständlich, dass auch die Bürgerinnen gemeint waren. Das wollen die Frauen nicht mehr hinnehmen. Überall „kämpfen“ sie für die „Entmannung“ der Sprache:
Sie setzen beispielsweise durch, dass der Begriff „Studenten“ tatsächlich abgeschafft werden soll. Deshalb soll der AStA in Thüringen umgetauft werden. Es soll eine Umstrukturierung geben und dabei soll aus dem „Allgemeinen Studenten-Ausschuss“ ein „Allgemeiner Studierenden-Ausschuss“ werden. Diese Damen werden nicht eher ruhen, bis sie auch noch Gott entmannt haben. Mit einem Spruch haben sie ja schon angefangen: „Als Gott den Adam erschuf, übte sie nur.“ Aber es ist schwer vorstellbar, dass es einmal Altarbilder mit einer Göttin geben wird.
Auch sonst sind die Feministinnen schwer aktiv: Auf ihr Betreiben wurde die StVO neutralisiert: Es gibt keine Kraftfahrer mehr, sondern nur noch „Wer ein Kraftfahrzeug führt…“ usw. Und die Ampelmännchen wurden vielerorts durch Ampelfrauen ersetzt. Sie tragen einen Rock, obwohl man kaum Frauen sieht, die mit Kleid oder Rock unterwegs sind.
Gott sei Dank sind wir Männer anders: Wir sind toleranter und nehmen es hin, dass die StVO doch nicht ganz geschlechtsneutral ist, sondern dass ein Fußweg durch eine Frau mit Kind angezeigt wird:

Fußgänger

Und während es die Frauen durchgesetzt haben, dass die Tiefs nicht mehr automatisch weibliche Vornamen erhalten, nehmen es die Männer hin, dass in den Wetterhäuschen immer ein Mann mit Schirm das schlechte Wetter anzeigt.
Männer finden den üblichen Redebeginn normal: „Meine sehr geehrten Damen und Herren!“ Wäre es nicht ein Gebot des Anstandes, dass Frauen bei einer Anrede die Männer zuerst ansprechen?
Neben diesen sprachlichen Erscheinungen müssen wir feststellen, dass sich die Frauen auch optisch immer mehr ausbreiten. Gehen Sie einmal an einem Zeitschriftenkiosk vorbei: Lauter freizügige Weiber. In der Bild Zeitung sowieso.
Der Mann wird sogar aus seinen ureigensten Positionen verdrängt: Schauen Sie mal an Weihnachten, wie oft der gute alte Weihnachtsmann durch eine junge sexy Weihnachtsfrau ersetzt wird.
Die nachwachsende Männergeneration bekommt so den Eindruck: Der Frau gehört die Welt. Das stimmt auch tatsächlich, denn der Mann wird immer mehr entmannt:

„Der „Toyboy“ ist der Tiefpunkt, zu dem Männer herab sinken konnten.“
© Aphoristiker H. Pöll

 

8 Kommentare zu „Die Vernichtung des Mannes

  1. Ich kann aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen bestätigen, was der Autor dieses lesenswerten znd äußerst nachdenklich machenden Beitrages hier so überaus zutreffend geschrieben hat. Arme Männer!

    Dr. Schräg
    Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung zwischenmenschlicher Beziehungen (GzEzB).

  2. Da ich selbst zwei Jungs „gebären“ durfte und wir Gott sei Dank aufgeklärt sind über diesen Genderschwachsinn, achten wir natürlich darauf, dass unsere Jungs Jungs sein dürfen.
    Was ich allerdings in Frage stelle ist die Tatsache, ob es so viel besser war, wenn die Jungs früher mit dem Rohrstock verprügelt wurden und ob das wirklich der Männlichkeit dient…

    Ich unterscheide zwischen mal zwischendurch einem Klaps zur rechten Zeit, oder wirklich das planmäßige Verprügeln des Nachwuchses. Zweiteres ist einfach ein absolutes No-Go und hat meines Erachtens rein gar keinen erzieherischen Wert, außer dass man sich die Wut und den Zorn des Nachwuchses auf sich zieht. Wenn man sich mit seinen Kindern irgendwann entzweien will, dann kann man das tun…
    Jungs sind lauter, prügeln sich mehr, streiten mehr, toben mehr, müssen sich allgemein mehr körperlich auspowern. So meine Ansicht. Richtig ist der Ansatz, dass dies mit den fehlenden männlichen Vorbildern zusammenhängt und auch mit der Tatsache, dass viele Jungs gar nicht mehr bei ihren leiblichen Vätern aufwachsen oder diese, wenn überhaupt, nur am Wochenende sehen und somit den größten Teil der Woche nur mit Frauen ihre Zeit verbringen.

    1. Danke für den Kommentar!
      Du verstehst mich falsch, wenn Du meinst, ich würde die Prügelstrafe befürworten. Ich habe nur den Zustand geschildert, der damals herrschte.
      Meine Einstellung liest Du in dem Beitrag „Psychologie und Prügelstrafe“:
      https://autorenseite.wordpress.com/2014/04/09/psychologie-pruegelstrafe-18193832/
      Übrigens bin ich oft von meiner Mutter mit dem Kleiderbügel verprügelt worden und habe lange gebraucht, bis ich so etwas wie Selbstvertrauen aufgebaut habe. Interessant ist, dass meine Mutter auch unter diesen Prügeln gelitten hat. Ihre letzten Worte waren die Frage, ob ich ihr das verzeihe.

  3. Zitat: „Die Folgen dieses minimalen Hormongehalts sind gewaltig: Männliche Fische, die in der Nähe von Klärwerken schwimmen, verweiblichen.
    Auch Vögel, die dieses Wasser trinken, singen tiefer als andere.“
    Zitatende
    Ist es nicht eher umgekehrt, nämlich, dass dann diese Vögel nach dem Trinken eher höher zwitschern?

    1. Willkommen zurück!
      Von der Logik her haben Sie recht, aber die Natur richtet sich halt nicht danach. Die Fische sind halt wie die Frauen: Deren Stimmen sind in den letzten Jahren auch eine Oktave tiefer geworden, wie wir selbst sehen können, wenn wir alte Filme anschauen.
      Was die Vögel anbetrifft, sind die durch den allgemeinen Lärm inzwischen doppelt so laut wie früher.

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