Archiv der Kategorie: Leben

Die Aussteiger werden mehr – Beispiel Aschau in Oberbayern

Bei manchen verläuft das Leben gradlinig: Schule, Studium, Beruf. Bei anderen denkt man, aus denen wird nie etwas: Schule geschmissen, verschiedene Jobs, aber dann sind sie auf einmal Schlagerstar. So etwas bewundere ich immer.
Und jetzt sehe ich viele, die als Promis oder Firmengründer reich geworden sind und dann aussteigen. Sie ziehen weg aus der Stadt und lassen sich hier in Bayern auf dem Land nieder. Oft kaufen sie sich einen Bauernhof und haben Freude am einfachen Leben.
Andere sind vor der Pandemie in ein griechisches Dorf geflohen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/30/das-lustige-leben-der-corona-fluchtlinge/

Wie viele Reiche hier in unserer Gegend wohnen, kann man beispielsweise daran ablesen, dass es hier Lokale wie dieses gibt:

Die Speisekarte ist vielleicht nicht gerade preislich das, was Sie suchen:

Es ist halt so schön hier, dass viele gern mehr bezahlen. Aber keine Angst: Man kann hier auch sehr billig leben: https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/03/das-gasthaussterben-muss-nicht-sein/


Aschau: der Dom des Achentals.
„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“, sagte einst Ganghofer. Aber viele Reiche sagen sich inzwischen: „Weil mich Gott nicht geliebt hat, ziehe ich halt selbst hierher.“

 

Das Lernen muss man lernen: Beim Lernen ist es wie beim Sex… (III)

Wenn ich bei der heutigen Jugend so herum schaue, stelle ich bei denjenigen, die ich im Blickfeld habe, fest: Sie sind zu fleißig. Auch bei den Intelligenten sehe ich, dass sie zwar einen hohen IQ haben mögen, aber beim DQ (Dummheitsquotientent) hapert es oft.
Das zeigt sich besonders beim Lernen. Die meisten übersehen, dass das Lernen eine Aufgabe ist, mit der man sich näher befassen muss:
Sie finden es selbstverständlich, dass man zum Fahren-Lernen in die Fahrschule geht. Und auch jeder weiß, dass man Schwimmen schneller bei einem Schwimmlehrer lernt. Nur beim Lernen glauben die meisten wie beim Sex: Das kann man von selbst. Durchaus, aber wie!
Was das Lernen anbetrifft, stecken viele einfach ihre Nase in die Lehrbücher und meinen, so prägen sie sich den Stoff ganz einfach ein. Aber mit Fleiß und Lernen bis in die Nacht verderben sich viele ihre Jugend und erreichen nicht mehr als andere, die die Aufgabe des Lernens lockerer angehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/29/das-lernen-muss-man-lernen-beim-lernen-ist-es-wie-beim-sex-ii/
Hier noch mal alles kurz zusammengefasst:
> Das Gehirn braucht Sauerstoff. Wer sich gleich morgens über seine Lehrbücher setzt, dessen Blut läuft träge durch die Adern. Wer hingegen seinen Blutkreislauf mit einem Tennisspiel oder Joggen in Schwung gebracht hat, leistet in der Bilanz mehr.
> Bergsteigen ist Gehirndoping, weil die dünnere Luft in der Höhe den Sauerstoffgehalt im Blut erhöht.
> Das Gelernte speichert sich richtig erst im Schlaf ab. Lernen bis in die Nacht bringt nichts. Ausreichend Schlaf ist wichtig, sonst bleibt vieles nur kurz im „Arbeitsspeicher“ hängen.
> Das Sonntagsgebot, das es auch bei anderen Religionen in ähnlicher Weise gibt, beruht auf der Weisheit, dass man auch mal eine längere Pause braucht, um wieder etwas leisten zu können.
> Wie man beim Sport Dehnungsübungen macht, braucht auch das Gehirn so etwas. Deshalb wurde die Universität erfunden, die  – wie der Name sagt – den Studenten eine universelle Bildung verschaffen wollte. Die Begegnung mit anderen Wissensgebieten erweitert das Gehirn. Aber heute sind aus den Studenten Studierende geworden, die keine Zeit mehr haben, über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinaus zu schauen.
Dies sind nur noch mal kurz ein paar Anregungen, die Ihnen vielleicht das Leben erleichtern könnten.


Klimawandel: Drohende Dürre und virtuelles Wasser

In diesem Frühjahr, das ziemlich feucht ausfällt, denkt man nicht daran, dass der Regen nicht ausreicht, um die gesunkenen Grundwasserspiegel aufzufüllen. Die ersten Gemeinden in Deutschland sind schon ohne Wasser. Da sollte man sich einmal bewusst machen, wie nachlässig – oder besser gesagt: dumm – wir mit dieser wertvollen Ressource Wasser umgehen. Schauen Sie sich mal unbedingt dieses sehr interessante Bild an. da werden Ihnen die Augen aufgehen:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/bundesamt-bevoelkerungsschutz-warnt-trinkwasserknappheit-35822884
Als ich jung war, war die Welt noch in Ordnung. Da kannte man weder Klimawandel noch Artensterben. Fleisch war damals teuer und so konnte man sich nur Sonntags einen Braten leisten, auf den man sich freute. Und unsere Umweltbilanz war ausgeglichen. Heute bräuchten wir 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher.

DHL: Die blöde Sendungsverfolgung

Das lese ich heute (am 15,05.) auf meinem Schirm.
Ich habe mir einen neuen PC bestellt und erhielt die Mitteilung, dass er am 11.05. abgesandt wurde. Da dachte ich, naiv, wie ich bin, dass er vielleicht schon am nächsten Tag eintreffen könnte, spätestens aber am übernächsten. Aber daraus wurde nichts.
DHL meldete, dass er am 15. kommen würde, also gestern. Da bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben, obwohl ich bei dem schönen Wetter gerne eine Bergtour gemacht hätte. Aber leider habe ich vergeblich gewartet.
Nun war ich gespannt, was ich jedenfalls heute von DHL erfahren würde: Liefertermin ist gestern!
Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben: Heute hat man den gestrigen Ankunftstermin gestrichen und mir aus Aschheim mitgeteilt, dass die Sendung im Zielgebiet eingetroffen ist. Da frage ich mich, ob das Zielgebiet vielleicht Bayern ist.
Ich frage mich nur: Was soll die Sendungsverfolgung, wenn man sich auf Termine einstellt, die nicht eingehalten werden. Das ist nun schon zum 2. Mal so, dass ich darauf rein gefallen bin.

So weit ist es in Deutschland schon gekommen

Heino hat Ärger bekommen, als er einen „Deutschen Liederabend“ ankündigen wollte:
https://www.nachrichtenleicht.de/streit-um-heino-konzert.2045.de.html?dram:article_id=495735
So weit ist es nun schon in Deutschland gekommen, dass die Ankündigung eines „Deutschen Liederabends“ nicht mehr so einfach möglich ist, sondern Diskussionen über Deutschtümelei auslöst. 
Dasselbe ist es mit dem Wort „Vaterland“. Haben Sie je gehört, dass ein Politiker der Alten Parteien das Wort je in den Mund genommen hätte? Nein, man redet heute lieber von Heimat, um nicht in Verdacht zu kommen, rechtsextremem Gedankengut nahe zu stehen.
Wir können doch nicht alle Worte, die mal missbraucht wurden oder mit Missbräuchen in Verbindung stehen, aus dem allgemeinen Wortschatz streichen. Dann dürfte man ja auch „Kirche“ nicht mehr sagen.

Wo bleibt die Norm für Klopapier?

Das da oben soll Klopapier sein.
Manchmal passt man nicht auf: Ich habe beim Einkauf von Toilettenpapier zu dem Haufen gegriffen, der grün war, vorne stand und am höchsten aufgestapelt war. Das musste dasjenige sein, das ich immer gekauft habe. Aber das war ein Irrtum. Zu Hause las ich, dass es ein zweilagiges ökologisches Klopapier sein sollte. Es trug sogar das Umweltzeichen. Und da frage ich mich, wieso Klopapier zu einem solchen Zeichen kommt. Papier ist doch an sich ökologisch: Selbst wenn es aus Altpapier hergestellt wurde, besteht die Ökologie darin, dass Altes verwertet wurde.

Aber bei diesem Papier besteht offenbar die Ökologie darin, dass es besonders klein ist, nämlich nur so lang, wie das normale breit ist (10×15). Da muss man es schon zweilagig nehmen, um es benutzen zu können. Es ist nämlich so dünn, dass man da – wie meine Mutter zu sagen pflegte – das Vaterunser durch lesen kann. Man fühlt sich an Zigarettenpapier erinnert.

Was wir brauchen, ist eine Norm für Klopapier, in der Größe und Papierstärke angegeben wird. Dafür müsste sich der Verbraucherschutz strark machen.
Ach, war das noch einfach im Krieg: Da gab es nur das Papier der Zeitung.

Dazu noch ein Witz:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Für alle Mallorca-Flieger (und Daheim-Gebliebene)

Flugzeug, Flughafen, Flug, Reisen

Heute ist der Anderswo-ist-auch-Scheiße-Tag. Deshalb gebe ich den Ferienfliegern ein paar von meinen Aphorismen mit auf den Flug:

Glücklich sind die Menschen, deren Paradies nicht immer irgendwo anders ist, sondern zu Hause.

Man muss einfach gelegentlich wegfahren, damit man wieder weiß, wie schön es zu Hause ist.

Der typische Urlaub sieht oft so aus: Du fährst wegen der Wärme in ein südliches Land und kommst dann in Hotel, in dem eine Klimaanlage dir eine Temperatur beschert, als wenn dir zu Hause die Heizung ausgefallen wäre.

Sind die Österreicher gescheiter als Deutsche?

Die Frage habe ich hier schon öfter gestellt wegen der höheren Renten und billigeren Wohnungen in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Die Deutschen nehmen es hin, wenn sie einem Alter in Armut entgegen sehen und wenn der Wohnraum immer unerschwinglicher wird. Der deutsche Michel schluckt all dies, weil er das alles für „alternativlos“ hält, wie ihm eingetrichtert wird. Er braucht halt lange, bis er aufwacht. Die letzten Wahlen zeigen immerhin ein leichtes Aufmucken.

Gerade lesen wir, dass im Land Salzburg Ölheizungen verboten werden sollen wie schon vorher in zwei anderen Bundesländern. Das wäre doch auch wieder ein Vorbild für Deutschland. Aber es wird lange dauern, bis so etwas in unserer Lobbykratie möglich sein wird.

Heute ist der Tag des Energiesparens

Der Energieverbrauch ist wie eine Hydra: Kaum spart man an einer Stelle Energie ein, wächst der Verbrauch an anderer Stelle. So kostet das Schürfen eines einzelnen Bitcoins mindestens 42.000 kWh, was dem Jahresstromvebrauch von 12 Familien mit je 3500 kWh entspricht. Derzeit gibt es aber 18.255.562,5 BTC, die im Umlauf sind. Nun nehmen Sie mal ihren Rechner zur Hand und staunen über den erforderlichen Energieaufwand!
Und stellen Sie sich vor, was an Energie verbraucht wird, wenn das Plastikgeld immer mehr zu nimmt.
Oder: Wussten Sie, dass das deutsche Internet so viel Energie verbraucht wie der Flugverkehr?
Was den Verkehr insgesamt anbetrifft, hilft uns immerhin Corona beim Energiesparen.

Corona: Kinder haben Ideen! Spruch zum Tag

Als alter Mann freue ich mich immer besonders an den Kindern, wie sie voll von Ideen und Betriebsamkeit ständig beschäftigt sind. Gerade auch in Corona-Zeiten haben sie immer was zu tun.
Auf meinem Spaziergang komme ich oft an einem Haus mit Kindern vorbei. Die haben sich vorgenommen, die Welt zu verbessern oder nur den Vorbeigehenden eine Freude zu machen. So legen sie beschriftete Steine an den Weg. Auf dem Bild oben lesen Sie ihre neuste Botschaft.
Auch andere haben solche Ideen. Hier ein Stein auf der Strobl-Alm: