Archiv der Kategorie: Leben

Was es alles gibt …

Wie konnten wir nur früher ohne all die vielen Warnhinweise wie diesen im Bild leben? Früher gab es kein solches Schild und keinen Strich am Boden und es ist nichts passiert. Heute muss man die Menschen auf Gefahren hinweisen, die von schnell fahrenden Zügen ausgehen.
Ein anderes Beispiel habe ich erlebt, als ich mir eine neue Kamera kaufte. Da waren in der Bedienungsanleitung 20 Seiten Warnhinweise,
dass man Babys nicht in die Augen blitzen darf,
dass Kinder an der Plastiktüte der Verpackung ersticken können,
dass Kinder keine Kleinteile in den Mund nehmen dürfen …
Muss man normale Menschen auf all so was hinweisen? Heute offenbar schon:
Gerade kaufte ich mir Gartenhandschuhe und Socken. In beiden Artikeln waren Zettel mit Warnhinweisen hinein gesteckt. Da fragt man sich doch …
Die Warnungen werden immer länger, weil die Produzenten auch Angst vor den Gerichten haben. Man weiß ja nie, wie die entscheiden, wenn sich ein Kind die Plastiktüte über den Kopf stülpt und erstickt.
Gerade lese ich, wie sich Bakterien durch den Klimawandel ausbreiten können:
https://web.de/magazine/gesundheit/hirnfressende-amoeben-west-nil-virus-forscher-warnen-toedlichen-klimafolgen-37321696
Haben Sie gewusst, dass es auch hirnfressende Bakterien gibt, die auch dabei sein könnten?
Anscheinend haben die sich schon unbemerkt ausgebreitet: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir immer dümmer werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Die vielen Warnhinweise beweisen es.

Hansi Flicks Fehler

Ich habe ja hier schon darüber geschrieben, das München wegen der Corona-Pandemie zu einem zweiten Ischgl werden könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/09/07/wird-die-wiesn-ein-zweites-ischgl/
Nun hat sich das bestätigt, denn es hat offensichtlich zwei bekannte Wiesnbesucher erwischt: die Fußballspieler Neuer und Goretzka. Hätte Flick nicht seinen Nationalspielern den Wiesnbesuch verbieten sollen? So was geht gar nicht, werden viele meinen.
Aber ich glaube, wer im Training bei einer Bundesligamannschaft oder Nationalmannschaft ist, von dem kann man  schon erwarten, dass er für sein Millioneneinkommen ein paar Einschränkungen in seiner Lebensführung in Kauf nimmt.
Als ich vor 70 Jahren im Training war, mussten wir uns sogar verpflichten, spätestens um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen.

Heute ist der Achtung-vor-dem-Alter-Tag

Was steht nicht alles in diesem Gesicht geschrieben: Krieg mitgemacht, Kinder groß gezogen?
Leider gibt es den Achtung-vor-dem-Alter-Tag nur in Japan. Dort ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag.
Mir hat als Kind in den Indianergeschichten imponiert, wenn dort der Rat der Alten entscheiden musste.
Bei uns genießen allerdings die Alten weniger Ansehen: Das sind doch die Omas und Opas, die nicht mit einem PC umgehen können und sich das Handy von den Enkeln programmieren lassen müssen. Dass sie aber einen Schatz von Erfahrungen haben, von dem man profitieren könnte, glauben nur wenige.

Deshalb habe ich in meinen Gedichten geschrieben:

Weisheit

Leicht ist es, einen Rat zu geben,
Doch and’re woll’n nicht danach leben.
Es will ein jeder selbst erfahren,
Was and´re vor ihm mit den Jahren
Gelernt aus ihrem langen Leben,
Drum kann es keinen Fortschritt geben. D

So ist es kein Wunder, dass wertvolles altes Wissen immer mehr verloren geht. Die Folge davon ist, dass die Menschheit immer dümmer wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
Die vielen Brillenträger unter den Kindern beweisen das.
Anderes Beispiel gefällig? Früher hielten die Ehen in der Regel ein Leben lang. Heute ist die Scheidungsquote hoch. Das Wissen darüber, wie man eine gute Ehe führt, ist verloren gegangen. Lesen Sie doch dazu die Kurzgeschichte „Die alte Tante“ in meiner Leseecke.  (Einfach hinunter scrollen)

Erfindung zum Thema Flugsicherheit

Wir erleben es immer wieder, dass Selbstmörder auch anderen ihr Leben nicht gönnen: Sie schießen um sich, bevor sie sich selbst die Kugel geben.
Es gab auch schon mehrere Piloten, die ein voll besetztes Flugzeug für ihren Suizid benutzten. Ich meine, dagegen sollte man eine Sicherung einbauen: Sobald ein Flugzeug von der vorgesehenen Route abweicht und in den Steilflug nach unten übergeht, sollte das gebremst werden und der nächsten Flugsicherung gemeldet werden. Die sollte dann Kontakt aufnehmen und die Steuerung vom Boden aus übernehmen können.

Sind wir Deutschen hysterisch geworden?

Mein Senf dazu:
Gerade hat der Ravenburger Verlag ein Kinderbuch über den jungen Winnetou nach einem Shitstorm vom Markt genommen. Dem Buch wird vorgeworfen, es enthalte verharmlosende Klischees über die indigene Bevölkerung und sei daher eine Verletzung von deren Gefühlen.

Das zeigt wieder einmal, dass wir ein „Gutmenschentum“ haben, das ständig auf der Suche ist, ob es nicht irgendwo etwas zu Meckern gibt. Das wäre ja nicht so schlimm, denn es gibt ja immer Themen, bei denen die Menschen verschiedener Meinung sind. Aber heute ist es insofern anders, als die Gutmenschen einen lautstarken Shitstorm auslösen, der zur Folge hat, dass sich nur wenige Menschen dagegen auflehnen. Es begann einmal ganz harmlos mit dem Wort „Neger“, das auf einmal verboten wurde, obwohl es weder rassistisch noch diffamierend war, wie das Beispiel der „Negerküsse“ zeigt, einer Marke von Süßigkeiten. Das ging dann weiter mit dem Verbot von „Zigeuner“, obwohl damit bei uns viel Romantik verbunden wird. So werden wir wohl auch den „Zigeunerbaron“ nicht mehr zu sehen kriegen. Weiter ging’s mit „Eskimo“, den man nun Inuit zu nennen hat. Gerade entschuldigte sich eine Grüne für die Benutzung des Wortes „Indianer“.

Und dann ging es weiter mit den Emanzen, die es nicht ertragen konnten, dass die männliche Form von Substantiven entweder die Männer meinte oder auch auch die Frauen mit einschloss. So setzt sich offenbar eine Seuche durch, die als sprachliches Gendern immer mehr Anhänger findet. Man darf nicht mehr sagen schreiben: „Liebe Leser“. Heute muss man auch die Leserinnen mit nennen oder schreiben: „Liebe Leser*innen“. Sogar Gott wird gegendert. Eine Ministerin sagte kürzlich, sie habe keine Probleme damit, „das Gott“ zu sagen. Die Emanzen gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie sagen: „Als Gott den Mann schuf, übte sie nur.“

Mir sträuben sich bei alledem sämtliche noch vorhandenen Haare. Können wir die Dinge nicht mir mehr Gelassenheit betrachten? Müssen wir den Kindern wirklich die Indianer-Romantik nehmen, auch wenn sie ein Klischee ist?

Müssen wir dann vielleicht auch die Literatur umschreiben? Wenn es in Goethes Faust heißt, „Es irrt der Mensch, solang‘ er strebt“, so ist es vielleicht den Emanzen recht, wenn hier ein Mann gemeint ist. Das ist aber wohl nicht im Sinne Goethes, der allgemein sagen wollte, dass alle Menschen irren, also auch die „Menschinnen“.

Schaltgetriebe oder Automatik?

Immer mehr Autos gibt es in Zukunft nur noch mit automatischer Schaltung. In der Diskussion über die Art der Schaltung wird dem Schaltgetriebe Sportlichkeit zugeschrieben, obwohl viele Rennwagen inzwischen automatische Schaltungen haben. Ein anderer Gesichtspunkt bleibt völlig außer Betracht: Bei nächtlichen Autofahrten kommt es häufig zu Unfällen durch Einschlafen. Man wird sagen können: Je weniger ein Fahrer zu tun hat, umso größer ist die Gefahr des Einschlafens. Und wenn dann womöglich bald noch die automatische Steuerung des Autos dazu kommt, werden sich viele sagen: Warum soll ich nicht auf der Fahrt ein kleines Nickerchen machen? Er vertraut dann einfach auf die Automatik, obwohl er das eigentlich nicht darf. Das wird wohl in Zukunft die Ursache vieler neuartiger Unfälle sein.

Was es alles gibt

Wenn ich bei Sendungen wie „Bares für Rares“ höre, was die Leute für Berufe haben, dann merke ich, wie alt ich bin: Ich kann mir unter der Bezeichnungen oft nichts vorstellen.
Haben Sie gewusst, das es „Intimitätskoordinatoren“ gibt?
Die Menschen von heute haben keine schlichten Berufe mehr wie früher, z.B.: Hausmeister, Verkäufer, Vertreter…
Nein heute sind sie Facility-Manager, Visual Merchandizer, Product-Manager. Da fragt sich doch, ob man heute ein bisschen zum Hochstapeln neigt oder schämen sich vielleicht manche ihrer Berufe?

Heute ist der Faulpelztag

 

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Es ist ja erstaunlich, dass wir im Kalender gleich drei Tage der Faulheit widmen. Im Oktober kommt der Tag des Faultiers, heute ist der Tag des Faulpelzes  und dann gibt es auch noch den Faulenzens. Anscheinend haben wir das nötig in unserer hektischen Zeit.

Die Tiere haben uns etwas voraus:
Sie können einfach so da liegen und das Leben genießen. Das ist eine Form des Glücklich-Seins, die wir verlernt haben. Wir müssen immer etwas tun. Und wenn wir nur so da liegen, dann wollen wir jedenfalls etwas lesen oder Musik hören. Deswegen sagen wir ja inzwischen statt „ausruhen“ „chillen“, denn einfach nur so da liegen und nichts tun: das hält der Mensch von heute kaum aus. Dabei sind solche Phasen des Lebens ganz wichtig: Man lässt die Gedanken schweifen und folgt ihnen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Kinder klein waren. Damals lagen sie halt auch häufig nur da und manchmal ging ein Kräuseln über ihre Stirn. Dann pflegte die Oma zu sagen: „Schau hin: Da sieht man richtig, wie sich der Geist bildet.“
Und solche Phasen braucht der Mensch auch, wenn er älter wird. Er soll sich nicht immer voll stopfen mit Vorgefertigtem, seien es nun Bücher oder Melodien. Er sollte halt auch versuchen, seinem eigenen Geist ein wenig Raum für das Schöpferische lassen.
Aber immer mehr Menschen halten es mit einem gewissen Typen überhaupt nicht aus: mit sich selbst. Daher brauchen sie die Ablenkung. Nur wenige ruhen noch in sich.

Heute ist Happiness-Day – Seien Sie dabei

Glück: Auf die Perspektive kommt es an:

Sie kennen das Beispiel vom halb geleerten Bierglas: Für den einen ist es noch halbvoll, für den anderen schon halb leer. Der eine ist zufrieden, der andere nicht. Die beiden haben eine unterschiedliche Sichtweise für die selbe Situation.

Ein anderes Beispiel über verschiedene Sichtweisen lesen Sie in meinen Anekdoten:

Ein deutscher Tourist liegt in Jamaika am Strand. Ein Einheimischer holt sich eine Kokosnuss von einer Palme und isst ein paar Feigen dazu. Darauf nickt der Deutsche dem Einheimischen freundlich zu und sagt:
„This is paradise!“
„Oh no“, antwortet der, „Germany is paradise!“

Schließlich noch ein Zitat aus meinen Aphorismen:

Man kann die Menschen in zwei Gruppen einteilen: Die einen sind zufrieden mit dem, was sie haben; die anderen sind unzufrieden, weil sie daran denken, was sie nicht haben.

Glück kann so einfach sein, manchmal muss man es nur sehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/28/gluck-kann-so-einfach-sein/

Alarm: Welterschöpfungstag rückt wieder vor

Heute ist Welterschöpfungstag. Er rückt (mit Ausnahme des von Corona gebremsten Jahres 2020) ständig weiter vor, dieses Mal im Vergleich zum Vorjahr um 2 Tage. Wird die Erde schon bald überhaupt unbewohnbar?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/08/heute-ist-ein-wichtiger-tag-earth-overshoot-day/
Bis heute haben wir so viele Ressourcen verbraucht, wie sich regenerieren können. Und nun leben wir auf Kosten der Substanz. Wie soll das nur weiter gehen? Die arme Enkelgeneration, die wir auch schon mit unserer Überschuldung belastet haben, muss zusätzlich die Folgen unserer Ressourcenausbeutung tragen. Da kommt die Armut pur.
Die Wirtschaft stöhnt jetzt schon über die Knappheit verschiedener Rohstoffe. Sogar der bisher so scheinbar im Überfluss vorhandene Kies für die Betonbauten wird immer weniger.
Auch das Wasser wird immer knapper.
Etwas Seltsames erlebte ich bei einem Schrotthändler: Da kamen Ausländer und wollten neue Dachrinnen und Kupferbleche verkaufen. Der Schrotthändler rief die Polizei, die feststellte, dass alles seine Richtigkeit hatte. Die Leute hatten das Metall in einem Baumarkt erworben zu den alten Kupferpreisen. Der Schrotthändler kaufte nun zu den rasant gestiegenen neuen Schrottpreisen.
Wir feiern jeden Aufschwung, der uns aber nur dem Ende näher bringt.
Der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking schrieb: Wir müssen in 100 Jahren die Erde verlassen.
Recht hat er:
https://web.de/magazine/panorama/stephen-hawking-100-jahren-erde-verlassen-32310884
Wir verbrauchen sinnlos unsere Ressourcen und wenn die zu Ende gehen, wird es Krieg um die letzten Reste geben.
Wenn wir so weiter leben wollen wie bisher, bräuchten wir 1,6 Erden
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/02/hauptsache-uns-gehts-gut/
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/01/so-ein-wahnsinn/

Wissen Sie, wieso es einen eigenen deutschen Welterschöpfungstag gibt? Das sollten Sie wissen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/03/erschreckend-heute-ist-der-deutsche-welterschoepfungstag/