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Danke Corona!

Ich bin trotz meines hohen Alters ein Impfgegner. Ich lebe einsam hoch am Berg, mache Bergwanderungen, bei denen ich kaum einen Menschen treffe und habe nur Kontakt zu anderen Menschen, wenn ich mit meinem Nachbarn über den Zaun plaudere oder wenn ich im Supermarkt, wo das gesamte Personal gesund geblieben ist, mit Maske einkaufen gehe. Wie soll ich mich da anstecken? Ich bin ja auch von anderen Grippen verschont geblieben und hoffe, dass es bei Corona auch so bleibt.
Traurig ist allerdings, dass ich mir mit meiner Frau nicht mehr die Abwechslung gönnen kann, mittags in einem schönen Lokal essen zu gehen. Das Testen ist uns zu aufwändig und unangenehm.
So koche ich nun also Tag für Tag und verdanke Corona, dass ich einen Haufen Geld spare. Das Essen-gehen hat uns meist 25 bis 30 Euro gekostet.
Aber nun  koche ich selbst, heute das Lieblingsessen meiner Frau: Spinat mit Spiegelei. Kosten: Spinat: 0.79 Euro, Eier: 0.80 Euro, dazu noch Kartoffeln, also kostet das Essen für 2 Personen pro Nase 1 Euro! Wahnsinn! Da geht der Gastronomie viel Geld verloren, weil mehr Menschen es so machen wie wir. Dass wir nicht einmal draußen essen dürfen, ist ein Unsinn, weil die Ansteckungsgefahr dort schon vor der Corona-Pandemie, als die Biergärten noch voll waren, nur 1.1000 betrug:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/10/corona-der-falsche-weg-wer-redet-ueber-die-alten/

Witz zum Tag

 

Lach mit!

Eine Blondine hat geheiratet, aber sie kann nicht kochen. Der arme Ehemann bekommt dauernd Essen aus der Dose. Als er sich beklagt, sagt sie:
„Heute kriegst du was Besonderes; ,Für meinen Liebling!
stand auf der Dose und es war ein ganz süßer Hund drauf.“

Energiesparkartoffeln – Was ist das denn?

In Corona-Zeiten muss ich selbst kochen und es schmeckt mir sogar. Mein einfachstes, aber keinesfalls schlechtes Essen ist ein Limburger mit frischen Kartoffeln. Das werde ich auch beibehalten, wenn die Gastronomie wieder auf macht. Vorher war der „Obatzte“ für 9,50 Euro eines meiner Lieblingsgerichte. Nun werde ich halt Limburger für 1,59 Euro essen.
Und bei den Kartoffeln mache auch ich so meine Erfahrungen:
Früher hatte man ja einen Kartoffelkeller, in dem man seine Lieblingssorte eingelagert hatte. Und heute muss ich mir welche im Supermarkt kaufen. Und da stößt man auf völlig unbekannte Sorten wie diese Laura:
Da muss man dann erst mal im Internet googeln, ob grünliche Kartoffeln nicht vielleicht giftig sind. Aber die Laura ist sehr gut.
Manchmal kaufe ich mir schlicht „Speisekartoffeln“. Da ist die Sorte unbekannt, was mir nichts ausgemacht hat, weil ich die modernen Sorten sowieso nicht kenne.
Aber ich habe festgestellt, dass in solchen Säckchen oft verschiedene Sorten enthalten sind. Wenn man die kocht, stellt man fest, dass die einen 10 Minuten eher gar sind als die anderen.
Wäre das nicht ein Grund, sie als Energiesparkartoffeln zu verkaufen? Und da müsste man dann für die Kartoffeln essenden Deutschen eine Rechnung aufmachen, wie viel Energie und CO2 gespart würde, wenn alle solche Kartoffeln kochen würden. Und als Geldspartipp können diese Kartoffeln auch gelten: Man hat dann etwa 20 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Noch eine Veränderung habe ich bei den Kartoffeln festgestellt. Während sie früher gegen Ende der Saison alt und schrumpelig wurden und weiße Triebe bekamen, sehen sie heute aus wie frisch geerntet und haben statt der Augen schwarze Stellen, die nach innen wachsen. Ein Erfolg der Chemie?

Heute ist ein grausamer Tag

Heute ist der Tag des Wiegens. Und da werden manche entsetzt auf die Waage blicken.
Gerade las ich, dass die Deutschen allein schon wegen der Corona-Pandemie erheblich zunehmen würden, da ihnen die Bewegung fehle: Fitness-Studios und Skilifte sind geschlossen und unnötige Gänge verboten… Und da werden schon schreckliche Rechnungen aufgemacht, wie viele Tonnen die Deutschen mehr auf den Rippen haben. Ich will das nicht recht glauben:
Es muss sich doch in diesen Zeiten auswirken, dass viele jetzt selbst kochen müssen. Und da werden sie doch bewusster einkaufen und demgemäß auch essen. Wer wird sich da wohl die Mühe machen, einen Schweinebraten auf den Tisch zu stellen, wenn ALDI ein ausgezeichnetes DLG-prämiertes Hühnerfleisch-Ragout anbietet?
Und wenn ich in die Tiefkühltruhen schaue, dann stelle ich fest, dass massenweise Spinat und Buttergemüse angeboten werden. Das müssen die Renner in diesen Zeiten des Selbstkochens sein. Und die sind gesünder als viele Gasthausspeisen.
Ich bin bis zur Krise immer gern in Gasthäuser zum Essen gegangen und habe leider viel zu oft feststellen müssen, dass es dort so wenige schmackhafte vegetarische Gerichte gibt. Manchmal ist das einzige fleischlose Essen „Kasspatzen“, und das kann schrecklich schmecken, wenn es vor Fett trieft, der falsche Käse benutzt wird und vertrocknete Zwiebeln aus der Dose darauf gestreut werden. Wenn man so etwas in sich hinein stopft, denkt man, wie viel besser würde es sich doch im Magen anfühlen, wenn man Spinat mit Ei gegessen hätte.
Ich bin kein Vegetarier, aber ich will nicht jeden Tag Fleisch vorgesetzt bekommen.

 

 

 

Dein Körper ist der beste Arzt

Zu den großartigsten Leistungen der Menschheit gehört die Erfindung von Arzneien. Um das richtig zu verstehen, muss man sich mal vorstellen, man sollte herausbringen, wogegen Brennnesseltee wirkt. Da würde man versagen, denn uns ist wohl weitgehend die notwendige Sensibilität dafür verloren gegangen, feststellen zu können, was wogegen hilft.
Bei Tieren beobachten wir Erstaunliches: Sie wissen manchmal, was sie bei Krankheiten zu sich nehmen müssen. So fressen Affen bei Husten Eukalyptusblätter. Noch erstaunlicher ist, was ich in einem Buch las: Da berichtete der Autor, er habe an einem unheilbaren Krebs gelitten und da habe er im Urwald erforscht, was Affen gegen Geschwüre nehmen. Und das habe er dann auch gegessen und sei geheilt worden.
Ein bisschen von den alten Fähigkeiten unserer Vorfahren steckt doch noch in uns. Wer hat nicht auch schon bemerkt, dass er bei Erkrankungen Lust auf bestimmtes Essen hat, beispielsweise auf eine salzige Suppe nach Erbrechen?
Ich bilde mir ein, dass mir eine medizinische Entdeckung gelungen ist. Ich betreue eine Demenzkranke. Der Arzt verschrieb der Patientin die in einem solchen Fall üblichen Medikamente und sagte zu mir hinter vorgehaltener Hand, dass es sehr zweifelhaft sei, ob die etwas bewirken.  Und da geschah ein Wunder: Nachdem es bei der Frau  erschreckend schnell bergab gegangen war, entwickelte sie einen Heißhunger auf Schokolade. Sie aß jeden Tag eine ganze Tafel und ihr Zustand blieb stabil. Merkwürdigerweise nahm sie dabei nicht zu.
Als medizinischer Laie erkläre ich mir das so: Das Gehirn ist ein großer Energieverbraucher. Ein Frauengehirn braucht täglich so viel wie ein BigMac. Und Süßes ist nun mal ein großer Energielieferant und vielleicht enthält Schokolade ja besondere Bestandteile die bewirken, dass diese Energie dorthin kommt, wo sie gebraucht wird, nämlich ins Gehirn. Es wäre doch interessant, wenn die Wissenschaft mal untersuchen würde, ob Schokolade wirklich gut gegen Demenz ist oder ob meine Beobachtung nur auf Zufällen beruht.

Pfui Deibel – Was uns alles vorgesetzt wird

Nicht alles, was so schön aussieht ist auch wirklich gut:

Es ist ja erschreckend, was das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) berichtet:
Beispielsweise wurden 80 Proben Pangasius untersucht, von denen 79 Prozent Spuren von Desinfektionsmittel aufwiesen. Bei 10 Prozent der Fischproben bestand sogar eine akute Gesundheitsgefahr, so das BVL.
Kann man überhaupt noch Eis essen, wenn 41% Desinfektionsmittel enthalten? Sind hier lauter „Dreckbären“ am Werk?
Da kann einem schon der Appetit vergehen, wenn man das hier liest:
https://web.de/magazine/gesundheit/maengel-lebensmittelkontrollen-experten-unappetitliche-bilanz-35295172

Bleiben Sie gesund!

Habe ich einen Charakterfehler? Ich bin so nachtragend


Auf unsere alten Tage gehen wir gerne Essen. Wir haben hier ja so viele schön gelegene Wirtshäuser mit so gutem Essen, beispielsweise das oben oder auch dieses hier:

Aber was mich gewundert hat, ist die Unfreundlichkeit, die sich manche sogar in Coronazeiten leisten: Zweimal wollten wir um 11.10 Uhr in Lokalen ein Weißwurstfrühstück einnehmen. An sich hatten die Lokale nach ihren Anzeigen geöffnet, aber uns wurde in beiden Fällen gesagt:
„Wir machen erst um 1/2 12 auf!“ Anständigerweise hätte man uns gesagt, dass wir einstweilen im Biergarten Platz nehmen und etwas trinken könnten. Diese Wirtshäuser sehen nun also nie wieder.
Zwei weitere Gasthäuser müssen auf uns verzichten, weil ich bei beiden das erste Bier am Tag eingeschenkt bekam und es schmeckte nach Schimmel. Die Bierleitungen waren also nicht sauber – und das in Bayern! Die Reinigung der Bierleitungen scheint nicht einfach zu sein, denn ich sah vor einem Gasthaus ein Auto stehen, das nach der Aufschrift einer Spezialfirma für solche Arbeiten gehörte.
In einem Gasthaus wurden wir zwei Mal ohne Maske und ohne Rechnung bedient. Auch dort waren wir zum letzten Mal.
In zwei anderen Gasthäusern hat es uns zweimal nicht geschmeckt. Auch dort sieht man uns nicht mehr.

Ja, so nachtragend sind wir. Ob die Gastwirte gar nicht darüber nachdenken, welchen Verlust sie erleiden, wenn Gäste nicht mehr kommen?
Vorbildlich war, was wir bei der Geburtstagsfeier meiner Mutter vor einigen Jahrzehnten in einem guten Münchner Lokal erlebten. Ausgerechnet dem Geburtstagskind hatte es nicht geschmeckt und der Wirt war darüber so untröstlich, dass er uns eine kostenlose Nachspeise servierte.
Das war freilich einmalig. Aber was man erwarten sollte, wäre mindestens, dass der Wirt erscheint und sich entschuldigt, wenn ihm die Bedienung meldet, dass ein Gast unzufrieden war.
Da habe ich einmal in einem Lokal etwas Nettes erlebt. Dort beschwerte sich ein Gast, dass sein Essen versalzen sei. Er forderte den Wirt auf zu probieren. Der lehnte aber ab und sagte: „Bei uns hat der Gast immer recht.“

Alles Bio oder was?

So schön sahen die Kartoffeln, die ich bei EDEKA gekauft habe, auf dem Bild aus, das sie zierte. Aber von der Rückseite durchs Netz betrachtet sahen sie auch nicht schlecht aus.

Aber nach einer Woche sahen sie dann so aus:

Ich habe in den mehr als 8 Jahrzehnten meines Lebens einen Haufen Kartoffeln gesehen, aber nicht solche. Was hat man mit den Kartoffeln angestellt?
Wir hatten ja früher einen Kartoffelkeller, in dem wir die Erdäpfel den ganzen Winter lagerten und sie blieben gut genießbar, bis die neue Ernte kam. Heute liest man an den nicht-biologischen Kartoffeln „behandelt“ und man fragt sich, was dahinter verborgen wird.
Auch die Behandlung anderer Lebensmittel schreitet fort. Neulich forderte ein Wissenschaftler, dass die Milch, die heutzutage verkauft wird, gar nicht mehr „Milch“ heißen dürfe, weil sie ein Kunstprodukt auf der Grundlage von Kuhmilch sei. Ja, das waren noch Zeiten, als ich als Bub jeden Morgen zum Milchmann geschickt wurde.
Und auch beim Brot wundere ich mich immer wieder, dass sich seine Haltbarkeit ständig verlängert. Während das Toastbrot einmal nach 3 Tagen zu schimmeln begann, hat es heute Haltbarkeitsfristen von rund einem Monat.
Ich würde ja gerne Biowaren kaufen, wenn nicht so viel betrogen würde. Wie oft werden Eier aus Massentierhaltung als Bioeier verkauft. Überhaupt ist die Lebensmittelkennzeichnung auf Betrug angelegt. Wer Eier von „freilaufenden Hühnern“ kauft, denkt, dass die Tiere um einen Bauernhof herum laufen, aber weit gefehlt! Denn dieses arme Federvieh ist halt nur nicht in einem Käfig, hat aber sonst ein trauriges Leben.
Wie hoch die Betrugsquote im Lebensmittelhandel ist, konnten wir gerade bei einem Test des Olivenöls sehen: Ein Fünftel war falsch deklariert.

 

Noch mehr Missbrauchsfälle in NRW – Was ist die Ursache?


30.000 Fälle von Kindesmissbrauch sind in NRW aus nur einem Komplex aufgedeckt worden. Dem Minister ist „speiübel“ und drei Ermittler sind durch die psychische Belastung bei ihrer Arbeit krank geworden, andere brauchten die Hilfe eines Psychologen. Da fragt man sich, wie so etwas möglich ist.

An sich hat es die Natur so eingerichtet, dass der Sex normalerweise der Arterhaltung dient. Deshalb lösen Kinder bei einem gesunden Mann eher einen Beschützerinstinkt aus. Sie sprechen aber keinesfalls den Sexualtrieb an.
Wenn sich nun die Fälle von Kinderpornos und des Missbrauchs von Kindern in erschreckendem Maße häufen, so fragt sich, was die Ursache ist. Liegt es daran, dass die massenhafte Verbreitung solcher Widerwärtigkeit
en im Internet da ein Problem ans Licht gebracht hat, das so bereits bestanden hat, oder nimmt die Pädophilie tatsächlich zu? Wenn ja, woran liegt das?
Eine entsprechende Frage habe ich bereits bezüglich der Homosexualität gestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/28/heute-ist-christopher-street-day-csd-sex-und-gender-was-man-nie-fragen-und-schon-gar-nicht-sagen-duerfte/
Dort kann man nachlesen, dass sich der Mensch biologisch verändert. Besonders die Männer werden entmannt:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Wenn also die Sexualität der Männer in geradezu erschütternder Weise abnimmt, könnte dies doch vielleicht ein Grund dafür sein, dass sich der geschwächte Trieb auf die schwächsten Teile der Gesellschaft richtet. Das sollte doch einmal von Experten untersucht werden. Aber solche Untersuchungen sind, wie mir einmal gesagt wurde, „nicht opportun“. Was wohl heraus kommen könnte, wäre, dass unsere gesamte Lebensweise mit Plastik, Chemie im Essen usw. uns biologisch verändert oder besser gesagt: verwirrt: Wir werden immer dümmer und unfruchtbarer und der gestörte Sexualtrieb wird fehl geleitet.

Fehler der Gastronomie

Das ist eines meiner Lieblingsessen um diese Zeit: Spargel mit Schinken, Sauce hollandaise und Kartoffeln, so wie es hier so nett im Ruhpoldinger Hof serbiert wurde. Aber sonst: Fehlanzeige. Ein solches Essen, das sonst in der Spargelzeit zum Standardrepertoire gehörte, gibt es kaum noch. Die Gaststätten haben Nachholbedarf und servieren so etwas Einfaches nicht mehr. Statt dessen gibt es beispielsweise Spargel mit Saibling im Bärlauchmantel und Ähnliches  zu überhöhten Preisen. So mag ich aber den Spargel nicht. Ein Saibling zum Spargel ist mir zu viel und der Bärlauch erschlägt den feinen Spargelgeschmack. „Geröstete Spargelspitzen“ mag ich nicht: „Wat de Bur ni kennt, dat frit he ni.“
Weil ich Lust auf Spargel in der herkömmlichen Art habe, koche ich mir halt meinen Spargel heute Mittag selbst.
Auch sonst habe ich beim Selnstkochen in der Lockdown-Zeit wieder so richtig Lust auf einfaches Essen bekommen:
neue Kartoffeln mit Limburger und Salat,
Sahnequark mit Kartoffeln ,
Leberkäs mit Ei,
Spinat mit Spiegelei …
So etwas bekommt man kaum im Gasthaus. Nicht mal die bayerischen Weißwürste gibt es noch, nach denen man im Café noch eine schöne Torte genießen könnte.
Ich glaube, die Gastronomie schockt ihre Gäste mit den neuen teuren Speisekarten. Jeder hätte Verständnis dafür, wenn es wieder das normale Essen geben würde, aber mit einem Preisaufschlag wegen der Corona-Probleme. Aber Pseudo-Luxus-Speisen schrecken die Gäste ab. Und so ist es zur Zeit in den Lokalen erstaunlich leer. Deshalb werden in vielen Orten Gutscheine für Gasthausessen ausgegeben.