Archiv der Kategorie: Ehe

Erschreckende Zunahme von Gewalt gegen Frauen in der Pandemie?

Die Gewalt gegen Frauen soll in der Pandemie in erschreckendem Ausmaß zugenommen haben. So hören wir es immer wieder. Wenn wir aber die nüchternen Zahlen der Kriminalstatistik anschauen, sieht es nicht so schlimm aus. Demnach beträgt die Zunahme 1,3%.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-haeusliche-gewalt-101.html
Das könnte fast auch innerhalb einer normalen Schwankungsbreite liegen.
Überraschend an der Kriminalstatistik ist, dass „nur“ in Zweidritteln der Fälle Frauen Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Zu vermuten ist, dass im restlichen Drittel viele Männer enthalten sind. Allerdings ergibt die Kriminalstatistik wohl ein schiefes Bild: Frauen neigen eher dazu, Anzeige zu erstatten, besonders wenn sie sich sowieso scheiden lassen wollen: Da ist es günstig, als Opfer von Gewalt dazu stehen.
Männer ticken anders: Sie würden es als Zeichen unmännlicher Schwäche ansehen, wenn sie sich als Opfer von Gewalt ihrer Frauen offenbaren würden. Sie können sich daher kaum überwinden, gegen ihre Frau Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass es die Frauen bei der Frage der Gewalt in der Ehe fertig gebracht haben, die Meinungsführerschaft bei der Frage errungen zu haben, wem die Opferrolle zukommt.
Die bittere Wahrheit sieht aber anders aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/25/tag-der-gewalt-gegen-frauen-und-maenner/

Zitat zum Thema Ehe

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden. Übrigens gibt es in meiner Leseecke in der Kurzgeschichte „Die alte Tante“ ganz ausgezeichnete Ratschläge zum Thema Eheprobleme. Die ersparen durchaus eine Paartherapie.

Das Eheleben ist für viele nur eine Aneinanderreihung von Krisen mit Versöhnungspausen.

(H. Pöll)

Oder wie Camus es ausgedrückt hat: Die wahre Liebe gibt es doch nur ein- oder zweimal im Jahrhundert; der Rest ist Langeweile.

Himmel

Verliebt, verlobt, verflixt

Unter diesem Titel kommt hier eine Ehetherapeutin zu Wort.
https://web.de/magazine/liebe-partnerschaft/verliebt-verlobt-verflixt-fehlt-liebe-34936586
Schon Schiller schrieb:
“O, dass sie ewig grünen bliebe
Die schöne Zeit der jungen Liebe”.
Leider ist es aber nicht so, denn der 7. Himmel hat ein Loch:

Himmel
https://autorenseite.wordpress.com/home/
Ich habe dem Problem dieses Gedicht gewidmet:

Die Liebe

Die Liebe ist so wie ein Fass,
Woraus man trinkt ohn’ Unterlass –
So schwärmt ein junger Ehemann,
Bis irgendwann sein Glück zerrann;
Denn eines Tages stellt er fest,
Dass sich am Fass nichts zapfen lässt.
Es fällt ihm die Erkenntnis schwer,
Ein Riesenfass wird auch mal leer.
Da ist nun guter Rat sehr teuer:
Wie kommt in alte Liebe Feuer?
Doch erloschen bleibt die Glut,
Wo einst Liebe, ist jetzt Wut.
Geschieden wird der junge Mann:
Er fängt noch mal von vorne an
Und so geht es immer weiter,
Denn er wird älter, doch nicht g’scheiter.

Es ist schon so:

Wenn sich jemand scheiden lässt und wieder heiratet, so verhält er sich womöglich so, wie ein Golfspieler, der nach einem schlechten Spiel auf einen anderen Platz geht und ein besseres Ergebnis erhofft.

Bevor man sich zu einer voreiligen Scheidung entschließt, sollte man wissen, dass etwa ein Drittel einen solchen Schritt hinterher bereut. Und sehr viele fühlen sich danach auch nicht besser:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/15/liebe-partnerschaft-ehe-scheidung/
Übrigens gibt es hier einen Eheratgeber. Aber unübertrefflich sind die Ratschläge einer alten Tante, die ich im heutigen Zitat zum Thema Ehe zitiert habe.

 

 

 

 

 

Ehetherapie: Zwei Frauenschicksale

Manche Ehepaare, die sich in einer Krise befinden, suchen nach einem Ausweg und finden keinen oder den falschen. Da kommt es dann oft vorschnell zu einer Scheidung. Aber Vorsicht: Ein Drittel bereut hinterher diesen Schritt und ein Drittel fühlt sich in einer neuen Ehe auch nicht anders. Jemand sagte einmal zum Thema Scheidung:
„Wenn du auf einem Golfplatz schlecht gespielt hast, nützt es nichts, den Golfplatz zu wechseln.“
Die Emanzipation der Frauen hat bei manchen zu der Folge geführt, dass sie bei einem Streit weniger zum Einlenken oder gar Nachgeben bereit sind. Die vermeintlich moderne Frau nimmt sich oft den Film „Club der Teufelinnen“ zum Vorbild und rächt sich fürchterlich, wie schon Nietzsche festgestellt hat:
„Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“
Wie so etwas ausgehen kann, können sie in der Geschichte „Zerbrochenes Glück“ lesen. Aber weiter hinten in der Leseecke folgt dann die versöhnliche Geschichte „Die alte Tante“. Wenn Sie die gelesen haben, brauchen Sie keine Ehetherapie mehr.

Der Österreicher – ein Mängelexemplar?

Der Österreicher – ein Mängelexemplar? So fragt man sich, wenn man eine Umfrage der Salzburger Nachrichten anlässlich des Valentinstags liest:
„Für rund 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gibt es an der Partnerin oder dem Partner immer etwas auszusetzen. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nichts am Gegenüber nervt. „

Da stellen sich mir doch einige Fragen:
Ist der Österreicher generell für die Ehe ungeeignet?
Und schließlich fragt man sich hier in Deutschland: Wie sähe das Ergebnis einer solchen Umfrage bei uns aus? Da fragt man vielleicht vorsichtshalber gar nicht nach.
Also, liebe Geschlechtsgenossen, strengt euch wenigstens am Valentinstag ein bisschen an, damit keine Klagen kommen.

Zum Schluss doch noch eine Bemerkung zur Beruhigung der Gemüter: Der Begriff „nerven“ ist viel zu unpräzise, als dass man daraus Schlüsse auf das Funktionieren einer Ehe ziehen könnte. Wenn also beispielsweise eine Frau häufig lange mit ihrer Freundin telefoniert, so geht das einem Mann doch nicht wirklich auf die Nerven, sondern es handelt sich um eine liebenswerte kleine Macke, die nur ein wenig nervt nach dem Motto: „So san S‘ halt, die Weiber.“

Nichts ist schwerer zu ertragen…

„Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.“ So oder so ähnlich haben sich viele Persönlichkeiten geäußert von Luther bis Goethe, Fontane und Tucholsky. Es muss also etwas dran sein an diesem Spruch.
Und wenn ich heute die lokale Presse lese, dann wird da von zerkratzten Fahrzeugen und gelockerten Radmuttern berichtet. Sogar in unserem ruhigen Ortsteil von Bergen, nämlich Bernhaupten, wurde ein PKW zerkratzt.
Was ist los mit den Menschen, die mit solchen Taten den weihnachtlichen Frieden stören? Ich glaube, viele Menschen können es nicht ertragen, wenn nichts los ist außer Ruhe. Da müssen sie in ihrem Frust ein Kontrastprogramm veranstalten, indem sie anderen das Fest verderben.
Immerhin sind solche Taten Kleinigkeiten gegen das, was sich in manchen Familien abspielt. Da kommt es statt zu weihnachtlichem Frieden zum Streit, der häufig eskaliert und oft der Beginn einer Krise ist, die zur Ehescheidung führt.

Eheprobleme durch Corona?

Bei der Corona-Grippe wird es sein wie bei anderen Katastrophen (z.B.:Stromausfall): Manche vertreiben sich die Langeweile mit Sex und so kommen danach mehr Kinder auf die Welt trotz erhöhtem Kondomeinsatz.
Aber irgendwann lässt die Lust nach und was dann? Die Corona-Grippe versetzt die Paare in eine Situation, die sie nicht gewohnt sind. Die Maßnahmen der Regierung verbannen viele Menschen nach Hause und die ständige räumliche Nähe bedeutet Konfliktstoff für Paare und Familien, wie es oft an den Festtagen zu beobachten ist.
Und so haben viele Paarberater Hochkonjunktur.
Früher gab es keine Paarberater und die Ehen hielten trotzdem in der Regel ein Leben lang. Was ist das Geheimnis dieser alten Ehen gewesen? Böse Emanzen behaupten, die Frauen seien früher vom Mann finanziell anhängig gewesen und hätten sich deshalb nicht scheiden lassen können. Das mag vielleicht in Einzelfällen so gewesen sein, aber der wahre Grund ist ein anderer: Man hatte damals eine Kultur des Miteinanders. Und ein nachahmenswertes Beispiel lesen sie in der Leseecke unter dem Titel „Die alte Tante“. Dann brauchen Sie keine Ehetherapie mehr.

Eheregel für Männer

Seit meiner goldenen Hochzeit denke ich darüber nach, warum meine Ehe eigentlich immer noch funktioniert . Und da bin ich auf diese Weisheit gestoßen:
„Unbedingter Gehorsam des Ehemannes ist die Grundlage einer guten Ehe.“
Als ich mir gerade etwas auf die Entdeckung dieser Weisheit einbilden wollte, las ich, dass die Franzosen dies schon seit langem in einem Sprichwort viel besser ausgedrückt haben, indem sie sagen:
«Que femme veut, Dieu le veut.» (Was die Frau will, das will Gott)
Und dann habe ich mich hingesetzt und diese grundlegende Erkenntnis in einem Gedicht nieder geschrieben:

Hochzeitsgedicht
(Von einer kleinen Brautjungfer mit unschuldigem Augenaufschlag nach der Trauung aufzusagen)
Beugt sich ein Mann dem Ehejoch
Dann hat er eine Chance noch:
Er tue stets, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Weil leider viele Männer diese Weisheit nicht begreifen wollen, und nach dem Motto leben wollen: „Der Herr im Haus bin ich!“, habe ich zusätzlich noch einen kostenlosen Eheratgeber für Männer geschrieben. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie ein Mann sind und Fragen oder Probleme haben.
Auf keinen Fall sollte ein Mann heiraten, bevor er sich diesen Ratgeber zu Gemüte geführt hat.
Übrigens: der Eheratgeber ist keine für Frauen geeignete Lektüre und daher mit eine speziellen Sicherung gegen Leserinnen ausgestattet.

Paartherapie muss nicht sein

Falls Sie Rat in einer Ehekrise brauchen oder eine Paartherapie ins Auge fassen, probieren Sie es doch erst einmal mit den Ratschlägen einer alten Tante. Die kosten nichts. Und Sie werden staunen, wie gut die sind. Klicken Sie hier auf „Leseecke“ und scrollen Sie zu der Kurzgeschichte „Die alte Tante“. Damals wusste man noch, wie man mit Ehekrisen umgeht.

Falls Sie an Scheidung denken sollten, lesen Sie die Statistiken. Danach bereut etwa ein Drittel diesen Schritt. Wie viele jedoch zwar keine Reue spüren, aber auch keine Verbesserung empfinden, weiß ich nicht.

Liebe, Partnerschaft, Ehe, Scheidung

„Männer sind oft wie Fliegen: Sie gehen leicht auf den Leim. “
(aus „Mit spitzer Feder“ -Aphorismen über Gott und die Welt von H. Pöll)

Ein sexy Model ist für viele Männer das Höchste der Gefühle, die dann aber in absehbarer Zeit erkalten. Und dann geht das Ganze wieder von vorne los. So stellt sich das Leben vieler Promis dar, das uns in den Medien präsentiert wird. Und da sehen wir: „Der 7. Himmel hat ein Loch“.
Wir haben heutzutage zwei verschiedene Lebensmodelle: Die einen wollen eine stabile Ehe, „bis dass der Tod sie scheidet“. Die anderen suchen eine(n) Lebenspartner(in), die ehrlicherweise „Lebensabschnittsbegleiter(in)“ heißen sollte. Manchmal heiraten diese auch, was den Promis wieder einen Schub an Publicity bringt. Publicity bringt es auch, wenn eine ausnahmsweise als stabil gefeierte Promi-Ehe nicht „vom Tod geschieden“ wird, sondern vom Gericht.
Ja, es ist einiges durcheinander geraten in unserer Zeit und manche fragen sich, wie es denn sein konnte, dass die Ehen früher normalerweise ein Leben lang hielten. Die Emanzen haben eine einfache Erklärung dafür: Die Frauen konnten sich nicht scheiden lassen, weil sie von ihren Männern abhängig waren. Da mag in einzelnen Fällen etwas dran sein. Aber in Wirklichkeit ist es so: Früher meinten es die Menschen ernst, wenn sie sich auf Lebenszeit verbunden haben, und sie haben sich entsprechend verhalten. Wie das geht? Lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Wenn Sie sich danach richten, dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!
Heute denken viele Menschen: Eine Hochzeit ist ein Event, den man auch einmal erlebt haben muss, und wenn es dann schief geht, kann man sich ja wieder scheiden lassen. Aber wenn sie dann geschieden sind, bereuen 35 % diesen Schritt. Statistisch nicht erfasst sind die Paare, die die Scheidung zwar nicht bereuen, aber dann finden, dass es ihnen danach auch nicht besser geht.
Man sollte übrigens keine Bindung eingehen, ohne den Eheratgeber gelesen zu haben.