Archiv der Kategorie: Ehe

Ehetherapie: Zwei Frauenschicksale

Manche Ehepaare, die sich in einer Krise befinden, suchen nach einem Ausweg und finden keinen oder den falschen. Da kommt es dann oft vorschnell zu einer Scheidung. Aber Vorsicht: Ein Drittel bereut hinterher diesen Schritt und ein Drittel fühlt sich in einer neuen Ehe auch nicht anders. Jemand sagte einmal zum Thema Scheidung:
„Wenn du auf einem Golfplatz schlecht gespielt hast, nützt es nichts, den Golfplatz zu wechseln.“
Die Emanzipation der Frauen hat bei manchen zu der Folge geführt, dass sie bei einem Streit weniger zum Einlenken oder gar Nachgeben bereit sind. Die vermeintlich moderne Frau nimmt sich oft den Film „Club der Teufelinnen“ zum Vorbild und rächt sich fürchterlich, wie schon Nietzsche festgestellt hat:
„Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“
Wie so etwas ausgehen kann, können sie in der Geschichte „Zerbrochenes Glück“ lesen. Aber weiter hinten in der Leseecke folgt dann die versöhnliche Geschichte „Die alte Tante“. Wenn Sie die gelesen haben, brauchen Sie keine Ehetherapie mehr.

Der Österreicher – ein Mängelexemplar?

Der Österreicher – ein Mängelexemplar? So fragt man sich, wenn man eine Umfrage der Salzburger Nachrichten anlässlich des Valentinstags liest:
„Für rund 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gibt es an der Partnerin oder dem Partner immer etwas auszusetzen. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nichts am Gegenüber nervt. „

Da stellen sich mir doch einige Fragen:
Ist der Österreicher generell für die Ehe ungeeignet?
Und schließlich fragt man sich hier in Deutschland: Wie sähe das Ergebnis einer solchen Umfrage bei uns aus? Da fragt man vielleicht vorsichtshalber gar nicht nach.
Also, liebe Geschlechtsgenossen, strengt euch wenigstens am Valentinstag ein bisschen an, damit keine Klagen kommen.

Zum Schluss doch noch eine Bemerkung zur Beruhigung der Gemüter: Der Begriff „nerven“ ist viel zu unpräzise, als dass man daraus Schlüsse auf das Funktionieren einer Ehe ziehen könnte. Wenn also beispielsweise eine Frau häufig lange mit ihrer Freundin telefoniert, so geht das einem Mann doch nicht wirklich auf die Nerven, sondern es handelt sich um eine liebenswerte kleine Macke, die nur ein wenig nervt nach dem Motto: „So san S‘ halt, die Weiber.“

Nichts ist schwerer zu ertragen…

„Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.“ So oder so ähnlich haben sich viele Persönlichkeiten geäußert von Luther bis Goethe, Fontane und Tucholsky. Es muss also etwas dran sein an diesem Spruch.
Und wenn ich heute die lokale Presse lese, dann wird da von zerkratzten Fahrzeugen und gelockerten Radmuttern berichtet. Sogar in unserem ruhigen Ortsteil von Bergen, nämlich Bernhaupten, wurde ein PKW zerkratzt.
Was ist los mit den Menschen, die mit solchen Taten den weihnachtlichen Frieden stören? Ich glaube, viele Menschen können es nicht ertragen, wenn nichts los ist außer Ruhe. Da müssen sie in ihrem Frust ein Kontrastprogramm veranstalten, indem sie anderen das Fest verderben.
Immerhin sind solche Taten Kleinigkeiten gegen das, was sich in manchen Familien abspielt. Da kommt es statt zu weihnachtlichem Frieden zum Streit, der häufig eskaliert und oft der Beginn einer Krise ist, die zur Ehescheidung führt.

Eheprobleme durch Corona?

Bei der Corona-Grippe wird es sein wie bei anderen Katastrophen (z.B.:Stromausfall): Manche vertreiben sich die Langeweile mit Sex und so kommen danach mehr Kinder auf die Welt trotz erhöhtem Kondomeinsatz.
Aber irgendwann lässt die Lust nach und was dann? Die Corona-Grippe versetzt die Paare in eine Situation, die sie nicht gewohnt sind. Die Maßnahmen der Regierung verbannen viele Menschen nach Hause und die ständige räumliche Nähe bedeutet Konfliktstoff für Paare und Familien, wie es oft an den Festtagen zu beobachten ist.
Und so haben viele Paarberater Hochkonjunktur.
Früher gab es keine Paarberater und die Ehen hielten trotzdem in der Regel ein Leben lang. Was ist das Geheimnis dieser alten Ehen gewesen? Böse Emanzen behaupten, die Frauen seien früher vom Mann finanziell anhängig gewesen und hätten sich deshalb nicht scheiden lassen können. Das mag vielleicht in Einzelfällen so gewesen sein, aber der wahre Grund ist ein anderer: Man hatte damals eine Kultur des Miteinanders. Und ein nachahmenswertes Beispiel lesen sie in der Leseecke unter dem Titel „Die alte Tante“. Dann brauchen Sie keine Ehetherapie mehr.

Eheregel für Männer

Seit meiner goldenen Hochzeit denke ich darüber nach, warum meine Ehe eigentlich immer noch funktioniert . Und da bin ich auf diese Weisheit gestoßen:
„Unbedingter Gehorsam des Ehemannes ist die Grundlage einer guten Ehe.“
Als ich mir gerade etwas auf die Entdeckung dieser Weisheit einbilden wollte, las ich, dass die Franzosen dies schon seit langem in einem Sprichwort viel besser ausgedrückt haben, indem sie sagen:
«Que femme veut, Dieu le veut.» (Was die Frau will, das will Gott)
Und dann habe ich mich hingesetzt und diese grundlegende Erkenntnis in einem Gedicht nieder geschrieben:

Hochzeitsgedicht
(Von einer kleinen Brautjungfer mit unschuldigem Augenaufschlag nach der Trauung aufzusagen)
Beugt sich ein Mann dem Ehejoch
Dann hat er eine Chance noch:
Er tue stets, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Weil leider viele Männer diese Weisheit nicht begreifen wollen, und nach dem Motto leben wollen: „Der Herr im Haus bin ich!“, habe ich zusätzlich noch einen kostenlosen Eheratgeber für Männer geschrieben. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie ein Mann sind und Fragen oder Probleme haben.
Auf keinen Fall sollte ein Mann heiraten, bevor er sich diesen Ratgeber zu Gemüte geführt hat.
Übrigens: der Eheratgeber ist keine für Frauen geeignete Lektüre und daher mit eine speziellen Sicherung gegen Leserinnen ausgestattet.

Paartherapie muss nicht sein

Falls Sie Rat in einer Ehekrise brauchen oder eine Paartherapie ins Auge fassen, probieren Sie es doch erst einmal mit den Ratschlägen einer alten Tante. Die kosten nichts. Und Sie werden staunen, wie gut die sind. Klicken Sie hier auf „Leseecke“ und scrollen Sie zu der Kurzgeschichte „Die alte Tante“. Damals wusste man noch, wie man mit Ehekrisen umgeht.

Falls Sie an Scheidung denken sollten, lesen Sie die Statistiken. Danach bereut etwa ein Drittel diesen Schritt. Wie viele jedoch zwar keine Reue spüren, aber auch keine Verbesserung empfinden, weiß ich nicht.

Liebe, Partnerschaft, Ehe, Scheidung

„Männer sind oft wie Fliegen: Sie gehen leicht auf den Leim. “
(aus „Mit spitzer Feder“ -Aphorismen über Gott und die Welt von H. Pöll)

Ein sexy Model ist für viele Männer das Höchste der Gefühle, die dann aber in absehbarer Zeit erkalten. Und dann geht das Ganze wieder von vorne los. So stellt sich das Leben vieler Promis dar, das uns in den Medien präsentiert wird. Und da sehen wir: „Der 7. Himmel hat ein Loch“.
Wir haben heutzutage zwei verschiedene Lebensmodelle: Die einen wollen eine stabile Ehe, „bis dass der Tod sie scheidet“. Die anderen suchen eine(n) Lebenspartner(in), die ehrlicherweise „Lebensabschnittsbegleiter(in)“ heißen sollte. Manchmal heiraten diese auch, was den Promis wieder einen Schub an Publicity bringt. Publicity bringt es auch, wenn eine ausnahmsweise als stabil gefeierte Promi-Ehe nicht „vom Tod geschieden“ wird, sondern vom Gericht.
Ja, es ist einiges durcheinander geraten in unserer Zeit und manche fragen sich, wie es denn sein konnte, dass die Ehen früher normalerweise ein Leben lang hielten. Die Emanzen haben eine einfache Erklärung dafür: Die Frauen konnten sich nicht scheiden lassen, weil sie von ihren Männern abhängig waren. Da mag in einzelnen Fällen etwas dran sein. Aber in Wirklichkeit ist es so: Früher meinten es die Menschen ernst, wenn sie sich auf Lebenszeit verbunden haben, und sie haben sich entsprechend verhalten. Wie das geht? Lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Wenn Sie sich danach richten, dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!
Heute denken viele Menschen: Eine Hochzeit ist ein Event, den man auch einmal erlebt haben muss, und wenn es dann schief geht, kann man sich ja wieder scheiden lassen. Aber wenn sie dann geschieden sind, bereuen 35 % diesen Schritt. Statistisch nicht erfasst sind die Paare, die die Scheidung zwar nicht bereuen, aber dann finden, dass es ihnen danach auch nicht besser geht.
Man sollte übrigens keine Bindung eingehen, ohne den Eheratgeber gelesen zu haben.

Verheiratet? Probleme?

Verheiratet? Probleme? Dann lesen Sie diese tröstlichen Aphorismen über die Ehe:

Ich habe nur geheiratet, um des Teufels zu spotten.
(Martin Luther)

An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn nur der gute Wille da ist.
(Nestroy)

Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind nur verheiratet.
(Francoise Sagan)

Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.
(der Autor)

Selbst eine gute Ehe ist eine Bußzeit.
(russisch)

Wenn ein Mann eine Frau nimmt, hört er auf, die Hölle zu fürchten.
(rumänisch)

Wenn Sie ein Mann sind, finden Sie Rat im kostenlosen Eheratgeber.
Wenn Sie Pech in der Liebe haben, lesen Sie einfach mal: „Der 7. Himmel hat ein Loch!“ Dann geht’s Ihnen wieder besser.

Keine unnützen Diskussionen in der Ehe!

Männer empfinden das Problemewälzen als schlichte Zeitverschwendung. Das ist zumindest das Ergebnis einer Untersuchung, die  im Fachmagazin „Child Development“ zu lesen war.
Da muss man doch entschieden widersprechen. Männer wissen genau, wo eine Diskussion sinnvoll ist und wo nicht. Hier ein Beispiel aus meiner Lyrik-Sammlung:

Ehekrach (Normalversion)

Es war ein junges Ehepaar
In seinem ersten Ehejahr:
Ganz plötzlich war es dann soweit –
Es kam der erste Ehestreit.
Die beiden waren jung und dumm
Und blieben dann zwei Wochen stumm,
Bis er sich schließlich doch erbarmt,
Indem er sie ganz zart umarmt
Und damit auch das Schweigen brach,
Indem er die zwei Sätze sprach:
„In der Ehe gibt es Pflichten.
Die muss ein Ehepaar verrichten!“
Kaum hörte dies die junge Frau,
Da sagte sie zu ihm: „Genau –
Das habe ich mir auch gedacht.“
Dann haben beide laut gelacht.
Und was die beiden noch getrieben,
Das sei hier nicht aufgeschrieben.

Ehekrach (Version mit Emanzenfrau)

Es war ein junges Ehepaar
In seinem ersten Ehejahr:
Ganz plötzlich war es dann soweit –
Es kam der erste Ehestreit.
Da hub sie an in kühlem Ton:
„Der Streit bedarf der Diskussion
Über dich und dein Verhalten.
Es lässt die Zuneigung erkalten.
Wie konnte es nur so weit kommen,
Dass du dich so vorbei benommen!“
Er sagte drauf: „Ich denke immer:
Was du getan hast, war viel schlimmer!“
Und weil sie sich nicht einig waren,
Ging’s ihnen so wie vielen Paaren:
Kurzum –es ließen sich die beiden
Schon nach dem ersten Jahre scheiden.

Über den Sinn von Diskussionen in der Ehe lesen Sie bitte den Eheratgeber!

Besser als jede Paartherapie ist die Geschichte „Die alte Tante“ in der „Leseecke„.

Hier lesen Sie mehr Gedichte.

Übrigens: Wussten Sie, dass der 7. Himmel ein Loch hat?
Näheres hier: https://autorenseite.wordpress.com/home/

Macht Liebe blind?

Endlich haben wir eine fundierte Antwort: Wissenschaftler Loew, Leiter der UKR-Abteilung für Psychosomatische Medizin, vergleicht die Wirkung des Hormons Dopamin, das bei der Liebe wirksam wird, mit einer wahnhaften Störung.
https://web.de/magazine/wissen/redewendungen/liebe-blind-wissenschaftler-erklaert-redensart-33559790
Es ist erfreulich, wenn nun endlich wissenschaftlich bestätigt wird, was ich schon vor vielen Jahren in meinem Eheratgeber für Männer geschrieben habe:
Betrachtet man das Ganze durch die Brille des Gesetzes, so stößt man auf § 104 BGB. Der einschlägige Teil der Vorschrift lautet:

„Geschäftsunfähig ist, wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustande krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vorübergehender ist.“ Wohlgemerkt: In dieser Vorschrift sind nicht etwa nur die Geisteskranken gemeint, sondern alle, deren Tätigkeit des Gehirns krankhaft beeinträchtigt ist, wie beispielsweise auch diejenigen, die übertrieben eifersüchtig sind. Man wird wohl ohne Übertreibung sagen können, dass diejenigen, die von triebauslösenden Hormonen beeinflusst sind, sicherlich am schlimmsten betroffen sind, wobei die Lage der Männer offenbar geradezu hoffnungslos ist, denn nach einer neueren psychologischen Studie denken sie alle 3 Sekunden an Sex. Es muss sich aber doch wohl um sehr unterschwellige Gedanken handeln, denn bekanntlich haben ja gerade Männer in der Regel etwas zu tun und dabei müssen sie ihr Gehirnschmalz einsetzen.
Wir sind also nach den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft für einen großen Teil unseres Lebens geschäftsunfähig, jedenfalls insoweit, als es die Eheschließung betrifft. Ein Western-Song bringt es auf den Punkt: „Married in a fever.“ Nach § 1304 BGB ist die Ehe einer Person, die in diesem Zustand heiratet, nichtig. Es wird vielleicht für manchen tröstlich sein, wenn er hört, dass er also eigentlich sich im Zustand einer Nicht-Ehe befindet. Doch leider kann man häufig das, was dem Gesetz entsprechen würde, nicht durchsetzen, denn auf hoher See und vor Gericht ist man bekanntlich in Gottes Hand, und der Liebe Gott ist ja, wie uns die Kirche lehrt, gegen die Auflösbarkeit der Ehe. Auch unsere Rechtsprechung richtet sich nicht nur nach dem Gesetz, sondern auch nach dem Grundsatz: Da könnte ja jeder kommen…Die Justiz ist viel zu konservativ, um alle Ehen für nichtig erklären, auch wenn dies eine zwingende Konsequenz aus den modernen Forschungsergebnissen wäre, denn das würde ja auch bedeuten, dass die Richter selbst unter dem Einfluss von Hormonen zeitweise unzurechnungsfähig wären. Die Richter wären wohl überfordert, wenn sie zu einem solchen Ergebnis kommen müssten.

Um klar sehen zu können, was Sie vielleicht in Ihrem Liebesleben erwartet, sollten Sie dieses Buch lesen: