Schlagwort-Archive: Pflanzen

Dass es so was noch gibt

Wenn man heute etwas bestellt, geht das in der Regel nur gegen Vorkasse oder PayPal. Der alte Grundsatz: „Erst die Ware, dann das Geld“ gilt nicht mehr. Oder doch?
Gerade habe ich bei Horstmann eine Pflanzenbestellung aufgegeben. Und siehe da: Weder Vorkasse noch PayPal. Dass es so was noch gibt. Das habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr erlebt. Die Firma muss einen guten Kundenkreis haben.

Man sieht: Normalerweise trauen die Menschen nicht mehr so einander wie früher. Deshalb gibt es auch keine Adressbücher mehr, weil die missbraucht wurden. Und auch die dicken Telefonbücher von früher sind zusammengeschrumpft, um unliebsame Anrufe zu vermeiden. Was wären das doch früher für solide Zeiten gewesen, wenn es die Katholische Kirche nicht gegeben hätte.

Die Selbstregulierung der Natur


Nach dem Krieg las ich etwas Interessantes: Es wurden mehr Knaben als Mädchen geboren. Damals hatte man noch keine Ahnung, wie man bei der Zeugung das Geschlecht beeinflussen kann. Die Natur selbst regulierte also anscheinend das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern, nachdem viele Männer im Krieg gefallen waren.
Daran musste ich denken als ich nun las, dass Elefantenkühe ohne Stoßzähne geboren werden, um so für die Wilderer weniger interessant zu sein:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/ueberlebensvorteil-elefanten-stosszaehne-geboren-36281368
Und in meinem Garten sah ich ein Wunder: Will die Natur aus einer einjährigen Pflanze eine mehrjährige  machen?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/24/ein-gartenwunder-neue-mutation-botaniker-und-biologen-erklaert-mir-das/
Und noch etwas: Sind vielleicht die Pandemien ein Versuch der Natur, die größten Schädlinge der Welt, nämlich die Menschen, auszurotten?

Sind Affen gescheiter als Menschen?


Sind Affen gescheiter als Menschen? „Blöde Frage!“ wird mancher denken, aber sie ist durchaus berechtigt. Wir sind gewohnt, die Klugheit mit dem IQ zu messen. Das ist aber falsch, denn die Klugheit ist eine Kardinalstugend und eine solche Tugend kann nicht davon abhängen, ob jemand von Natur aus begabter ist oder nicht. Vielmehr kommt es bei dieser Tugend darauf an, wie jemand mit seinem Leben umgeht. Und so kann es durchaus sein, dass dies ein Hilfsarbeiter besser zu Wege bringt als ein Universitätsprofessor. Ich habe daher als Gegenpol zum IQ den DQ entdeckt, den Dummheitsquotienten. Er zeigt an, wie blöde jemand trotz aller Intelligenz sein kann.
Ein interessantes Beispiel lasen wir in der Apotheken Umschau vom 1.Mai. Dort wurde beschrieben, dass Affen in der Lage sind zu erkennen, welche Pflanzen Heilmittel gegen gewisse Krankheiten sind. Auch die Menschen müssen einmal solche Fähigkeiten gehabt haben, denn wie sollen sonst die Heilmittel heraus gefunden worden sein.
Nun stellen Sie sich aber einmal vor, Sie sollten heute heraus finden, was gut gegen ein Nierenleiden ist und was Ihr Herz stärkt. Da würden Sie versagen. Aber wir brauchen die Fähigkeiten, die Affen uns voraus haben und die wir auch einmal besaßen, nicht mehr, denn es gibt ja die moderne Medizin (die aber doch auch danach schaut, was Affen gegen Krebs fressen).
Was die Affen übrigens dem Menschen voraus haben, ist, dass sie im Einklang mit der Natur leben. Wir Menschen dagegen zerstören die Natur mutwillig, ohne uns der Folgen bewusst zu sein. Wir registrieren gerade das Artensterben, haben aber keine Ahnung, was passieren kann, wenn wir die Natur so aus dem Gleichgewicht bringen. Die Deutschen fliegen nach China, Neuseeland, Australien…, ohne genau zu wissen, wie viele Tonen CO2 sie dadurch verursachen. Sie bemerken den Klimawandel und notieren den Welterschöpfungstag, sind aber nicht bereit, ernsthaft etwas dagegen zu tun. Nicht nur das Wasser, sondern sogar der Sand wird schon knapp
Merken Sie was? Die Affen haben uns doch etwas voraus.

WWF: Traurige Bilanz

sos-237958_1280

Die WWF teilt mit: In den vergangenen 30 Jahren sei die weltweite Population der Tiere um knapp 40 Prozent gesunken. Bei uns ist es schlimmer:
Eschen und Ulmen sind einem Pilz zum Opfer gefallen. Die Miniermotte lässt die Kastanien „herbsteln“.
Unser Bienenvolk im Dachstuhl ist durch die Intensivlandwirtschaft verhungert. (Nichts blüht mehr auf den Wiesen.)
Die Maulwürfe sind durch übertriebenes Odeln und durch das Befahren der Wiesen mit immer schwererem Gerät am Aussterben.
Weil das Vieh heutzutage im Stall steht, gibt es keine Insekten mehr. Wir brauchen kein Fliegengitter mehr.
Weil die Insekten fehlen, haben wir keine Schwalben und Fledermäuse mehr am Haus.
Die Kirschbäume sind dem Klimawandel zum Opfer gefallen und mit ihnen auch die Stare.
Warte nur balde…Und eines Tages kommt auch der Mensch dran.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/07/todeszonen-ueberall/
https://autorenseite.wordpress.com/todeszone-in-bayern-und-anderswo/

Keine guten Nachrichten:

sos-237958_1280

Regelmäßig veröffentlicht die Weltnaturschutzunion (IUCN) ihre „Rote Liste“ der bedrohten Arten. Im Dezember 2015 enthielt die Liste etwa 80.000 Arten, 23.250 davon waren laut IUCN vom Aussterben bedroht. Täglich sterben bis zu 150, größtenteils unerforschte Pflanzen- und Tierarten aus.

Die neuesten Nachrichten sehen nicht gut aus: Der Pilzstamm TH1 bedroht die Bananenplantagen. Gibt es bald keine Bananen mehr?
http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/ein-pilz-bedroht-den-weltweiten-exportschlager-banane-228488/

Die Ulmen sind Opfer von Pilzen und Käfern geworden:
http://www.iva.de/profil-online/umwelt-verbraucher/die-ulme-opfer-von-pilzen-und-kaefern

Und nun sind die Eschen dran:
http://www.zuhause.de/eschen-sterben-wegen-pilz-falsches-weisses-stengelbecherchen-laesst-eschen-eingehen/id_52702908/index

In China sind die Bienen durch die Varroa-Milbe ziemlich ausgerottet, so dass mangels Bienen die Obstbäume von Hand bestäubt werden müssen.
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/03/globalisierung-der-schaedlinge/

Und nun sterben die Primaten aus:
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/grossteil-der-primaten-ist-vom-aussterben-bedroht-230805/?click=pic

Übrigens sind wir auch Primaten, also eine bedrohte Art. Immer öfter kommt es vor, dass Menschen sterben, weil auch 26 Antibiotika nicht mehr helfen können, nachdem die Erreger dagegen resistent geworden sind.
http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/klinik/super-erreger-us-patientin-stirbt-nach-erfolgloser-behandlung-mit-26-antibiotika_id_6500347.html

Dabei erinnere ich mich an eine Shortstory von Jack London, in der er beschreibt, wie die Menschheit von einem Bakterium hinweg gerafft wird. Ob es mal so weit kommen wird?