Archiv der Kategorie: Natur

Corona, Grizzly, Schmetterling und die Wunder der Natur.


In der derzeitigen Fernsehzeitung TV14 lese ich, dass Grizzlys sich auf eine Entfernung von 30 km reichen können. Wahnsinn! Und da frage ich mich, wenn sich Geruchspartikel so weit ausbreiten: kann das nicht mit einem Virus genau so sein?
Etwas Ähnliches habe ich über die Schmetterlinge gelesen: Wenn sie sich vermehren wollen, fliegen sie zum höchsten Baum im Sichtbereich und dort können sie einander auch dann schon riechen, wenn nur ein Geruchsmolekül in einem Kubikmeter Luft vorhanden ist. Wie kann das sein? Wenn das Duftmolekül auf der einen Seite des Kubikmeters ist: wie kann dann ein Schmetterling auf der anderen Seite den Geruch wahrnehmen?
Je älter ich werde, um so mehr offene Fragen habe ich, weil diejenigen, die mir früher entsprechende Auskünfte geben konnten, leider nicht mehr am Leben sind.

Der Energieverbrauch ist wie eine Hydra…

Der Energieverbrauch ist wie eine Hydra: Kaum spart man an einer Stelle Energie ein, wächst der Verbrauch an anderer Stelle. So kostet das Schürfen eines einzelnen Bitcoins mindestens 42.000 kWh, was dem Jahresstromvebrauch von 12 Familien mit je 3500 kWh entspricht. Derzeit gibt es aber 18.255.562,5 BTC, die im Umlauf sind. Nun nehmen Sie mal ihren Rechner zur Hand und staunen über den erforderlichen Energieaufwand!
Und stellen Sie sich vor, was an Energie verbraucht wird, wenn das Plastikgeld immer mehr zu nimmt.
Oder: Wussten Sie, dass das deutsche Internet so viel Energie verbraucht wie der Flugverkehr?

Was würden Sie sich aussuchen?

Welchen Apfel würden Sie wählen? Wahrscheinlich den linken. Mit den Äpfeln ist es aber wie mit den Frauen: Nicht alle, die gut aussehen, sind auch gut.
Der grüne Apfel links ist trotz seines Aussehens reif und so gut, dass schon eine Amsel hinten hinein gepickt hat. Und merkwürdigerweise nahmen sie von den schönen Äpfeln keine Notiz. Woher wissen die Vögel besser als wir, was gut ist, ohne zu probieren?
Ja, die Tiere sind schon Feinschmecker:
Eine Ameisenart, die ich bisher nicht kannte, vermehrt sich durch einen Schleim an den Triebspitzen. Diese Viecher gehen nur an den Baum, an dem später die wohlschmeckenden Äpfel hängen. Den anderen lassen sie links liegen.

Wohin mit dem Atommüll?

Die Wissenschaftler haben die möglichen Standorte für ein Endlager gesucht und gefunden. Es sind leider so viele und da wird nun ein schreckliches politisches Gerangel angehen, wem der Standort zugemutet werden soll:
Soll das Lager dorthin, wo am wenigsten Menschen wohnen? Aber da ist ja unberührte Natur. Soll man die opfern? Oder wohin sonst? Unser schönes Bayern ist auf jeden Fall völlig ungeeignet. Da hatte Söder völlig recht, aber er traut sich als heimlicher Kanzlerkandidat natürlich heute nicht mehr, so etwas zu sagen.

Mich erinnert die Standortsuche an eine andere, die unser Dorf betroffen hat:
Als man eine neue Mülldeponie (also auch ein Endlager!) brauchte, ist die Regierung auf unser Dorf verfallen nach dem Motto: Denen geht’s zu gut – die haben überhaupt keine der heute üblichen Belastungen zu tragen, also sollen die den Abfall übernehmen und irgendwo lagern, wo es kaum einer sieht.
Natürlich gab es Proteste und die Naturschützer warnten, dass eine Deponie den Chiemsee verseuchen könnte. Das war nun die Stunde der Wissenschaftler und die erklärten dem Volk, die Naturschützer würden eine abstruse Panikmache betreiben; ihnen ginge es nur darum, die Deponie in Bergen zu verhindern.
Die Wissenschaftler erklärten, dass eine Deponie ja nach unten abgedichtet würde, so dass schon aus diesem Grund eine Gefährdung des Chiemsees völlig ausgeschlossen sei. Allerdings habe ich eine solche Abdichtung einmal andernorts gesehen. Sie bestand aus dünnen Plastikfolien, auf denen die Arbeiter herum gingen und sie beschädigten. Verschweißt waren die Folien auch nicht.
Die Wissenschaftler begründeten aber die Eignung des Standorts Bergen vor allem damit, dass die Fließrichtung des Grundwassers nicht zum Chiemsee verlaufe, sondern entgegen gesetzt. Die Naturschützer aber warnten weiter und behielten recht. Kaum wurde der erste Müll angeliefert, starben alle Forellen in einer Fischzucht, die zwischen der Deponie und dem Chiemsee liegt. Also war alles falsch, was die Wissenschaftler in umfangreichen Untersuchungen heraus gefunden haben wollten.
Die Mülldeponie wurde dann sofort geschlossen und erhielt eine Abdeckung mit Folien und Gras darüber. Nur ein paar Röhren ragten noch heraus, durch welche die angeblich harmlosen Gase der chemischen Prozesse entwichen. Die Bevölkerung wurde von den Wissenschaftlern beruhigt mit dem Argument, es handele sich um harmloses Sumpfgas.
Man fragte sich allerdings, wie es denn kommen kann, dass aus einem Müll mit den verschiedensten chemischen Bestandteilen nur Sumpfgas entweichen kann. Immerhin wurde das entweichende Gas automatisch angezündet.
Nun ist auf der Fläche eine Solaranlage angelegt worden, die allerdings unter der ersten Schneelast zusammen gebrochen ist und aufwändig repariert werden musste.
Möge dem künftigen Atommülllager ein besseres Schicksal zuteil werden als unserer Deponie oder der Zwischenlagerung des radioaktiven Abfalls, der in Fässern vor sich hin rostet.

Feinschmecker in meinem Garten: Amseln und Ameisen


Meine Äpfel an einem Baum haben Sonnenbrand. Aber die Amseln sind davon begeistert und hacken gerne hinein – natürlich auf der anderen Seite. Ich muss die gesunden Früchte nun vorzeitig ernten, um sie vor den Vögeln zu retten.
Nebenan steht ein anderer Apfelbaum, den ich mir bei Dehner nur gekauft habe, nur um eine Lücke im Sichtschutz zu füllen. Es war der letzte Baum, der damals im Herbst noch übrig war, und das verhieß nichts Gutes. Weil ich aber viel mehr Äpfel habe. als wir essen können, habe ich beim Kauf gar nicht auf die Sorte geachtet. Dann aber habe ich feststellen müssen, dass ich zwar noch nie so schöne und große Äpfel in meinem Garten hatte. Sie haben aber einen schlechten Geschmack und de Schale ist hart wie Leder, außerdem sind sie sauer und mehlig – also kaum genießbar. Keine Amsel vergreift sich an diesen Früchten. Nicht einmal probieren wollen sie. Anscheinend können sie riechen, was mit dem Obst los ist.
Auch die Ameisen, die den benachbarten Baum überfallen haben, wollen von Dehners Baum nichts wissen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/22/neues-von-schaedlingen-ameisen/
Nicht einmal die Blätter vom Dehner-Baum interessieren sie.
Ja, die Tiere sind schon Feinschmecker.
Nun muss ich mich halt selber durchbeißen.

Die Vögel in meinem Garten

Wie anders war es früher in meinem Garten: Als die Kirschbäume noch nicht der Schrotschusskrankheit zum Opfer gefallen waren, gab es bei uns Stare in solchen Scharen, dass sich meine Nachbarin ein Luftgewehr kaufte, um ihre Kirschen gegen die Vögel zu verteidigen. Sie hat allerdings nie einen Vogel getötet, sondern nur Schreckschüsse abgegeben.
Nun habe ich seit mindestens 10 Jahren keinen einzigen Star mehr gesehen. Ähnlich ist es mit anderen Vogelarten. Jetzt sind nur noch die Amseln da und gelegentlich Elstern sowie ein Specht.
Was mich allerdings überrascht hat, sind Scharen von Schwalben, die plötzlich über uns herein gebrochen sind. Eigentlich sollten die ja gar nicht mehr hier sein, denn es heißt ja:
An Mariä Geburt
Fliegen die Schwalben furt.
Aber in dem verlängerten Sommer halten es die Vögel bei uns noch eine Zeit lang aus.
Sie fliegen vor der Südseite unseres Hauses ganz wild hin und her, dass ich mich wundere, dass sie nicht einmal zusammen stoßen. Und wenn ich im Garten bin, habe ich direkt Angst, dass mir eine einmal an den Kopf fliegt, aber haarscharf vor meinem Gesicht kriegen sie dann doch die Kurve. Erst konnte ich mir nicht erklären, was die Schwalben hierher gelockt hat, denn Insekten habe ich schon lange nicht mehr bei uns gesehen. Aber dann merkte ich, dass ich nur nicht genau genug hin geschaut habe. Tatsächlich gibt es ganz winzige Mücken, die sich auf der Südseite meines Hauses aufhalten und die man kaum sehen kann, wenn man nicht die Augen einer Schwalbe hat.
Ich habe einmal gelesen, dass eine Schwalbe jeden Tag Insekten in einer Menge ihres Körpergewichts fressen muss. Kein Wunder, dass sie so wild geworden sind bei den winzigen Insekten.

Ein nettes kleines Experiment: Rosen selbst züchten für Blumentopf und Garten


In Salzburg sah ich eine schöne üppig wachsende Rose. Also habe ich mir ein kleines Stückchen abgeschnitten, um es zu vermehren. Und bald ist daraus eine neue Pflanze geworden.
So ging es: Zweig in Kartoffel stecken und mit Erde in einen Blumentopf packen. Diverse genaue Anleitungen findet Ihr beim Googeln mit „Rose“ und „Kartoffel“.
So habt Ihr später dann im Garten genau die Rose, von der Ihr gesehen habt, dass sie Euch gefällt.
Auch als kostenlose Topfpflanze ist eine solche Rose gut geeignet.

Heute ist der Welterschöpfungstag

Heute ist Welterschöpfungstag. Er ist heuer erstmals durch die Corona-Krise etwas nach hinten gerückt. Wird die Erde schon bald überhaupt unbewohnbar?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/08/heute-ist-ein-wichtiger-tag-earth-overshoot-day/
Bis heute haben wir Ressourcen verbraucht, die sich regenerieren. Und nun leben wir auf Kosten der Substanz. Wie soll das nur weiter gehen?
Wir feiern jeden Aufschwung, der uns aber nur dem Ende näher bringt: Allein der Flugverkehr boomte bis zum Frühjahr und die CO2-Emissionen des Flugverkehrs wuchsen rasant. In Deutschland hatten sie sich seit 1990 verdoppelt. Aber nun kam der Absturz.
Der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking schrieb: Wir müssen in 100 Jahren die Erde verlassen.
Recht hat er:
https://web.de/magazine/panorama/stephen-hawking-100-jahren-erde-verlassen-32310884
Wir verbrauchen sinnlos unsere Ressourcen und wenn die zu Ende gehen, wird es Krieg um die letzten Reste geben.
Wenn wir so weiter leben wollen wie bisher, bräuchten wir 1 1/2 Erden
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/02/hauptsache-uns-gehts-gut/
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/01/so-ein-wahnsinn/

Wissen Sie, wann der deutsche Welterschöpfungstag war? Und wieso gibt es für uns einen gesonderten Tag? Das sollten Sie wissen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/03/erschreckend-heute-ist-der-deutsche-welterschoepfungstag/

Fragen sie sich auch manchmal, ob die Affen gescheiter sind als wir Menschen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/08/sind-affen-gescheiter-als-menschen

Neues von Schädlingen (Ameisen)

Ist das bei Ihnen auch so und ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Während sich überall die Schädlinge vermehren und ich glaubte, die Kastanien würden der Miniermotte zu Opfer fallen, weil sie schon immer Sommer herbstlich gelb da standen, ist nun ein Wunder geschehen. Die prächtigen alten Bäume stehen grün und kräftig da. Eine Augenweide! Die Motten sind weg. Wieso?
A
ber bei mir im Garten ist der Buchs dem Buchsbaumzünsler zum Opfer gefallen.

Ameisen gibt es natürlich auch in meinem Garten und ich lasse sie, wo es geht, auch gewähren. Ja, ich bewundere sie sogar, wie sie eifrig ihre Eier in die Sonne tragen.
Aber nun habe ich eine Sorte Ameisen, die ich beim Überfliegen der Arten bei Google nicht gefunden habe. Sie sehen aus, wie normale Ameisen, sind aber ganz anders:
Sie rasen
an meinen neuen Apfelbaum rauf und runter. Sie sind echte Feinschmecker: Den zweiten neuen Apfelbaum mit sauren Äpfeln mögen sie nicht. An den Triebspitzen laden sie ihre Brut ab. Das sind keine Eier, sondern grüner Schleim und der saugt die Triebspitzen aus, dass sie verdorren.

Also habe ich ein Ameisenmittel ausgestreut. Das haben die Feinschmecker verschmäht. Dann habe ich gedacht, dass die Körner des Mittels vielleicht zu groß seien und habe sie aufgelöst und ausgegossen: ohne Erfolg. Natürlich hatte ich einen Leimring ganz fest am Baum angebracht. Das hat auch nichts genützt, weil die Viecher anscheinend im
mer noch einen Weg nach oben fanden. Auch ein zweiter Leimring mit dem Leim auf der Stammseite hat nichts bewirkt.
Eine Ameisenfalle erwies sich als Fehlkauf und der Tipp mit dem Einschmieren des Stammes mit Vaseline hat nichts bewirkt: Da laufen die Tiere einfach drüber wie der Wasserfloh übers Wasser.
Tja, und nun? Nun lese ich die Ameisen morgens, mittags und abends mit der Hand ab – und tatsächlich nach einer guten Woche sind es schon viel weniger geworden und der Baum hat gesunde junge Triebe.

Heute ist der Ehrentag der Kuh


Traurig: Die tierquälerische Haltung der freiheitsliebenden Kühe im finsteren Stall.

Ich mag Kühe und kann verstehen, dass sie in Indien sogar als heilig gelten. Aber entmenschte Menschen haben keine Ehrfurcht mehr vor diesen ruhigen friedlichen Tieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/05/kulikitaka-challenge-oder-wie-bloede-muss-man-sein/
Haben Sie an diesem Tag nicht auch vielleicht ein schlechtes Gewissen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/09/haben-sie-auch-ein-schlechtes-gewissen-heute-ist-der-tag-der-kuh/

Ich verdanke den Kühen viele nette Erlebnisse: Einmal habe ich mich nach einer Bergtour auf einer Wiese hingelegt und bin eingeschlafen. Plötzlich bin ich aufgewacht, als mir eine Kuh das Salz des Schweißes von meiner Stirn leckte.
Ein anderes Mal hatte ich mein frisch gewachstes Auto auf einem Parkplatz in den Bergen abgestellt. Dann kamen die Kühe auf dem Freiweidegelände und haben mein Auto abgeschleckt. Das muss ein tolles Autowachs gewesen sein.