Archiv der Kategorie: Natur

Und wann stirbt der Mensch?

Ich habe ja schon öfter über das Artensterben geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/03/heute-ist-der-tag-des-artenschutzes-mein-leben-in-der-todeszone/
Zur Zeit sehen wir, dass es mit den Monokulturen nicht mehr weiter geht:
Kaffee-, Bananen-, Kakao- und Orangenplantagen –alle sind von Schädlingen in ihrer Existenz bedroht. So sieht es auch bei unseren Fichtenwäldern aus.
Gerade lese ich, dass nach den Ulmen nun auch die Eschen krank sind und gefällt werden müssen. Und die Seeadler sterben aus, weil wir sie vergiften.
Nun macht uns die Pandemie klar, dass die Menschheit auch noch in diesem Jahrhundert dran kommt, wie das Genie Hawkins uns prophezeit hat.

 

 

Unsere Wegwerfgesellschaft

Da habe ich auch wieder staunen müssen:
Ich habe mir einen neuen PC bestellt, weil mein alter schon ca. 10 Jahre alt sein dürfte.
Der PC wurde geliefert, jedoch nicht mit dem passenden Maus-Tastatur-Set.
Ich habe das reklamiert und bekomme ein neues. Dabei wurde mir gesagt, dass ich das andere wegschmeißen kann, denn das Rücksenden lohne sich nicht.
Sind wir so weit gekommen, dass sich die Rücksendung von einem neuen Produkt im Wert von mindestens 20 Euro nicht mehr lohnt?
Kein Wunder, dass der Müll immer mehr wird.

Ein Wunder der Natur

Gestern Morgen staunte ich: Ich sah lauter winzige Punkte in der Luft. Das konnte ich mir nicht erklären. Erst beim ganz scharfen Hinsehen entdeckte ich, dass es winzige Tierchen waren, die ein so feines Netz gewebt hatten, dass es praktisch unsichtbar war. Ich holte also meinen Fotoapparat, um dieses Wunder der Natur zu fotografieren. Aber es war zu spät. Die Tierchen hatten sich an mein Geländer (∅ 2cm) zurückgezogen (s.o.). Sie sind etwa so groß wie eine Viertel Ameise.
So etwas hatte ich noch nie gesehen. Für mich ein Wunder der Natur!
Heute sind sie wieder verschwunden. Wohin wohl?

Der Mensch is a Sau


Heute mache ich das Dutzend voll mit meinen Beiträgen zum Thema: „Der Mensch is a Sau“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/04/08/der-mensch-is-a-sau-11/
Auf meiner letzten Bergtour habe ich dieses Foto gemacht. Als ich das das grelle Gelb von Ferne auf dem Weg sah, dachte ich, es sei ein Löwenzahn und wunderte mich, dass der da oben wuchs. Beim Näherkommen bemerkte ich dann, dass es keine Pflanze war. Es waren die Reste eines gelben Luftballons.

Immer wieder wird von Festlichkeiten berichtet, zu deren Ritualen es gehört, am Schluss Luftballons aufsteigen zu lassen. Das macht sich ja auch ganz gut, wenn die Ballons aufsteigen und womöglich irgendeine Botschaft in den Himmel tragen.
Was aber diese Menschen überfordert, ist die Antwort auf die Frage: Wo landen denn diese Ballons? Oft treibt sie der Wind in die Berge und dann hängen sie da im Geäst eines Baumes oder sonst wo in der Landschaft.
Da kann man nur wieder sagen: „Der Mensch is a Sau“ oder anders ausgedrückt: Von allen Umweltschädlingen ist er der schlimmste.

Meine affengeilen Amseln

Lange war meine Amsel ganz allein, sodass ich ihr diese Gedicht gewidmet habe:

Die Amsel

Ach trübe sieht es heute aus,
Dass es sogar der Amsel graust.
Sie sitzt im Baum am höchsten Ast
Und hält dort oben kühle Rast.
Sie weiß genau: Nach kurzer Zeit
Ist es wieder schon so weit:
Da wird der ganze Himmel blau,
Die Lüfte werden wieder lau:
0011
Und geht’s dir einmal nicht so gut:
Denk an die Amsel, schöpfe Mut!

Aber nun auf einmal hat meine Amsel einen Partner gefunden. Und seit drei Wochen führen die beiden vor meinem Fenster ein Spektakel bzw. einen Balztanz auf, dass man vor Neid erblassen könnte: Sie rasen auf meiner Terrasse hin und her. Mal ist die eine vorn und wird von der anderen verfolgt, dann ist es umgekehrt. Und dann steigen sie Brust an Brust kurz in die Höhe und danach geht alles wieder von vorne los. Zu einer Vereinigung scheint es dabei bisher nicht gekommen zu sein. Sie haben anscheinend auch so „Spaß an der Freud“.

Preisfrage: Wer ist schlimmer: Mensch oder Wolf?

Es wird ja zur Zeit sehr über die Wölfe sehr gestritten. Viele haben Angst vor ihnen und verlangen, dass sie ausgerottet werden. Aber die Statistik sagt uns: Es ist bisher kein Fall bekannt geworden, in dem ein Wolf einen Menschen angefallen hätte. Der Wolf ist also braver als seine vom Menschen domestisierten Formen, nämlich die Hunde, die ständig zubeißen.
Was mich aber sehr erstaunt hat, ist die Tatsache, dass allein im letzten Jahr 98 Wölfe überfahren wurden.
Fazit: Der Mensch ist also für den Wolf gefährlich, der Wolf aber für den Menschen nicht.

Heute ist der Tag der Erde

Die Zukunft wird immer enger:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/09/zukunft-nun-wird-es-eng/
Der Welterschöpfungstag rückt jedes Jahr weiter nach vorn:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/29/wichtig-heute-ist-welterschoepfungstag/
Die Ressourcen werden immer knapper. Sogar beim Kies für unsere Betonbauten stoßen wir an Grenzen:
https://www.suedost-news.de/startseite_artikel,-wichtigster-heimischer-baurohstoff-der-kies-wird-knapp-_arid,565030.html
Die Welt war noch in Ordnung, als wir jung waren: Da verbrauchten wir nur so viel an Ressourcen, wie sich regenerieren konnten, Heute verbrauchen wir aber so viel, dass man schon Berechnungen anstellt, wann wir den Karren an die Wand fahren.

Wetter bei uns und Klimawandel

So schaut’s aus bei uns: Sonne pur bei bis zu 17°.
Hier ein Blick von der Weinleite auf Traunstein Mit Hochfelln und Hochgern. Hier ging die Römerstraße entlang und die Römer haben hier Wein angebaut, daher der Name dieses schönen Aussichtswegs. Und wenn immer über den Klimawandel gejammert wird: So warm wie damals ist es noch nicht bei uns, denn ein Weinbau ist noch nicht möglich.
Auch hier wurde bei uns seinerzeit Wein angebaut:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/22/klimawandel/

Der Mensch is a Sau!

Das habe ich hier schon häufig beklagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/01/roter-und-schwarzer-schnee-der-mensch-is-a-sau/
Nun, nachdem die Osterfeiertage hinter uns liegen, sehen wir es wieder: Der Mensch is a Sau. Weil Hotels und Campingplätze geschlossen sind, waren über Ostern viele Ferienreisende mit dem Wohnmobil unterwegs und haben irgendwo geparkt. Auch wenn das meistens verboten ist, könnte man Verständnis dafür haben, wenn die Folgen nicht so schrecklich wären: Überall haben die Camper ihren Müll hinterlassen:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-ohne-ruecksicht-auf-verluste-wohnmobilnutzer-vom-osterwochenende-erzuernen-berchtesgadener-_arid,625554.html
Was ich nicht verstehe, ist die Mentalität dieser Menschen: Sie suchen die unberührte Natur und verunzieren sie mit ihren Hinterlassenschaften. Dabei wäre es doch so einfach, den Müll wieder mit zu nehmen und ordentlich zu entsorgen.

Zitat zum Tag

Auf unserer gestrigen Wanderung (s.u.) kamen wir an einem Bauernhof vorbei, bei dem uns dieses Schild neugierig machte:
Eine Kuh mit Hörnern schaute zum Stallfenster heraus und musterte uns neugierig. Andere Tiere waren durch die offene Stalltür ins Freie gegangen. Dann kam der Bauer mit seinem Traktor angefahren und ich fragte ihn, wie das mit den Hörnern sei:
„Stimmt es, dass die Milch von Kühen mit Hörnern für Allergiker geeignet ist?“
„Stimmt es, dass die Hörner für die Verdauung notwendig sind?“
„Und ist er überhaupt gegen Unfälle mit gehörnten Kühen versichert?“
So hatten wir viel Gesprächsstoff und auf die letzte Frage antwortete er:
„Warum sollen mir die Kühe was tun?“
Und tatsächlich bemerkte ich im Stall etwas, was ich nur aus meiner Kindheit kannte: Auf diesem Hof herrschte eine fühlbare Harmonie zwischen Mensch und Tier. Leider sieht es heute so aus in den Ställen, deren Tiere nie auf die Weide kommen:

https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
Mir fiel einer meiner Aphorismen ein:


Wie arrogant die Christen sind, sieht man daran, dass sie glauben, die Tiere hätten keine Seele. Wer je einem Tier in die Augen gesehen hat, weiß es besser.

Als wir dann weiter gingen, kamen wir an diesem Fenster des Hofs vorbei, wo die Kinder gewirkt hatten:

Sie hatten sich im Lockdown nicht gelangweilt, sondern eifrig an der Verbesserung der Welt gearbeitet. Was für andere Menschen wachsen auf einem solchen Hof heran.