Archiv der Kategorie: Natur

Alles ist relativ – Heute ist der Tag der Tropenwälder

Selenskyj feiert gerade einen Sieg über russische Truppen. Er will 6.000 qkm zurück erobert haben. Respekt!
Aber was ist dies im Verhältnis zu unsrem Kampf für den Erhalt der tropischen Regenwälder? 158.000 qkm sollen nach dieser Quelle Jahr für Jahr abgeholzt werden. Nach der Tagesschau sollen es aber im letzten Jahr nur (!) 13.235 qkm gewesen sein bei einer Steigerung von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Immerhin zeigt uns auch diese Zahl, dass wir bei unserem Kampf doppelt so viel verloreen haben, wie die Ukraine gewonnen hat.
Und wir fragen uns auch hier wieder mal: Was ist die Wahrheit?

 

 

Meine Schnecken mögen Schneckenkorn

Eine meiner Lieblingspflanzen im Garten ist der Stechapfel. Er ist spektakulär und wird bewundert, weil keiner ihn kennt. Heuer habe ich ihn wieder vor Schnecken schützen wollen und Schneckenkorn um ihn herum gestreut. Das Korn soll sogar regenresistent sein. Trotzdem habe ich es nach jedem Regen wieder erneuert, aber das hat nichts genützt, denn das Korn hat anscheinend die Schnecken sogar angelockt und sie haben den jungen Stechapfel bis auf dieses eine Blatt zusammen gefressen.
Komisch, sonst bemerke ich nicht, wo die Schnecken gefressen haben.

Natur vor dem Kollaps

Das ist ja eine unglaubliche Meldung: Rund 80 Prozent der europäischen Lebensräume sollen sich in einem schlechten Zustand befinden. Und die EU-Kommission will nun die Natur vor dem Kollaps retten:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten_artikel,-eukommission-will-natur-vor-dem-kollaps-retten-_arid,711563.html
Übrigens stehen wir sowieso vor dem totalen Kollaps:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/06/22/weltuntergang-im-jahr-2040/

Weltuntergang im Jahr 2040

Erstaunlich ist, mit welcher Weitsicht Wissenschaftler vor einem halben Jahrhundert mit Hilfe von Computermodellen den totalen Kollaps für 2040 prognostizierten.
https://www.news.de/panorama/856100144/totaler-kollaps-befuerchtet-weltuntergang-fuers-jahr-2040-berechnet-wissenschaftler-prophezeien-zusammenbruch-der-gesellschaft/1/
Und jetzt sehen wir, dass sich die Prognose immer mehr verwirklicht. Auch ich habe hier wiederholt darauf hingewiesen, dass wir mit unserer Lebensweise den Karren an die Wand fahren:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/26/das-muessen-sie-sehen-wir-fahren-den-karren-sehenden-auges-an-die-wand/
Auch das Genie Hawkins hat uns ein absehbares Ende vorher gesagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/11/wann-stirbt-die-menschheit-aus/
Aber keiner hört die Signale. Alles, was passiert, ist nur ein Herumdoktern an Symptomen.

Wunder der Natur

Gerade stöbere ich im „Schatzkästlein“ von J. P. Hebel und da finde ich eine 200 Jahre alte Warnung vor dem Prozessionsspinner. Alles schon mal da gewesen und keine Folge des Klimawandels! Ich frage mich nur: Wie kann das sein, dass ein Schädling plötzlich nach 200 Jahren wieder auftaucht und sich so mächtig ausbreitet?
Umgekehrt ist es bei der Miniermotte, die den Kastanien zugesetzt hat. Der herrliche Spaziergang in Salzburg an der Salzach sah im Sommer traurig aus: Die Blätter der Kastanienallee waren welk. Die Miniermotte hatte den Kastanien so zugesetzt, dass die Blätter aussahen wie im Herbst. So war es hier überall und ich dachte, die Kastanien könnten wir abschreiben wie die Ulmen, die dem Ulmenspaltpilz zum Opfer fielen, und die Eschen …
Aber, oh Wunder, jetzt sind die Kastanien, die ich hier gesehen habe, alle wunderschön grün. Wieso ist die Miniermotte verschwunden?

Ist es ähnlich wie beim Maikäfer, der nur alle paar Jahre eine Plage bereitet, und wie regelt das die Natur?

In den Bergen wird’s gefährlich

So sieht der Waldbahnweg bei Weißbach aus. Hier fuhr einst eine Bahn das Holz, das in der Saline von Bad Reichenhall gebraucht wurde, zu Tal. Später, als die Bahn abgebaut wurde, machte man einen schönen Wanderweg daraus. Der ist nun ein Opfer des Klimawandels geworden. Durch den vielen Starkregen ist das Erdreich an den steilen Hängen so sehr durchnässt, dass es mit den Bäumen abrutscht. Deshalb ist der Weg jetzt gesperrt.
Gerade ist in Österreich wieder mal eine Mure auf die Felbertauernstraße abgegangen, auch eine Folge des Starkregens.
Eine weitere Gefahr droht in den Bergen durch das Schmelzen des Permafrosts. Der hat bisher Geröll und Felsmassen zusammengehalten. Und nun lösen sich die Berge an manchen Orten auf und dann gibt es Tote. Vielleicht ist ja auch der tödliche Unfall, der sich gerade im Kaisergebirge ereignet hat, darauf zurück zu führen.
Auch auf den Gletschern wird es gefährlicher: Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Eistürme stehen bleiben, wenn man früh unterwegs ist.
Um die Gefahren zu bannen, hat man entlang der Alpenstraße mit Millionenaufwand Fangnetze längs der Straße errichtet, um die Felsbrocken abzufangen, die früher vom dichteren Wald aufgehalten wurden.
Der Klimawandel macht sich also in den Alpen besonders bemerkbar, wie wir auch am eklatanten Abschmelzen der Gletscher sehen.

Kampf ums Wasser in Bayern

Wo wir hinschauen, stoßen wir an unsere Grenzen.  Wir bräuchten inzwischen drei Erden, wenn wir so weiter leben wollen wie wir hier in Deutschland. Die Ressourcen werden immer knapper. Wir sehen das beispielsweise bei den seltenen Erden:
Lithium für die Batterien der Elektroautos stammt zu einem großen Teil aus Chile. Bei der Gewinnung von Lithium wird viel Wasser verbraucht mit der Folge, dass den Bauern die Felder vertrocknen.
Bei uns vertrocknen in manchen Gegenden ebenfalls die Felder wegen des Klimawandels, der diese Dürren verursacht.
Aber auch sonst wird Wasser immer knapper. München muss bis ins Mangfallgebiet gehen, um seine Wasserversorgung zu sichern.
Traunstein ging bis ins Langlaufgebiet hinter Ruhpolding, um genügend Wasser zu gewinnen. Damals gab es laute Proteste, weil man fürchtete, der Grundwasserspiegel würde dadurch so stark abgesenkt, dass die Bäume vertrocknen würden. Aber inzwischen ist es ruhig geworden. Wenn ich aber die vielen Baumstümpfe in der Gegend sehe, frage ich mich allerdings, ob die Protestler nicht doch recht hatten.

Nun ist hier ein neuer Streit ums Wasser entbrannt: Man sollte es nicht glauben: Hier in Bergen in Oberbayern, wo das Wasser in unzähligen Bächen die Berge herunter fließt, gibt es einen Verteilungskampf. Die Adelholzener Alpenquellen wollen ihre Produktion erweitern und werden dabei noch mehr Wasser abfüllen. In Bergen fürchtet man, dass dort das Wasser fehlen wird und Quellen versiegen:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/bergen_artikel,-buergerinitiative-unser-bergener-wasser-sieht-versorgung-gefaehrdet-_arid,706728.html
Natürlich wird es nun wohl Gutachten geben: Aber was solche Gutachten wert sind, hat man hier in Bergen schon erlebt. Bergen ist insofern ein „gebranntes Kind“: Als man nämlich Bergen mit einer Mülldeponie „beglücken“ wollte, gab es Naturfreunde, die eine Verseuchung des Chiemsees befürchteten. Völlig ausgeschlossen! So urteilten die Gutachter. Sie wurden aber eines besseren belehrt, als die Deponie angelegt wurde und in einer Forellenzucht zwischen Bergen und dem Chiemsee alle Fische verreckten. Das war das Ende der Mülldeponie:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/25/wohin-geht-die-reise-vom-ende-her-denken/

 

 

Warum zählen junge Leute Sandkörner auf La Palma?


Vor vielen Jahren, als wir noch reisten, waren wir auf der Insel La Palma. Als wir am Strand lagen, betrachteten wir den schwarzen Sand und waren überrascht, dass der gar nicht so schwarz war, sondern auch bunte Sandkörner enthielt, zum Beispiel winzige Olivine.

Dann kam eine Gruppe junger Leute, die ebenfalls den Sand genau anschauten, sogar mit einem Vergrößerungsglas und sie zählten die Körner. Neugierig fragte ich sie, was sie da trieben. Sie entpuppten sich als Studiengruppe, die untersuchte, wie viel von den Körnern im Sand aus Plastik bestanden. An der betreffenden Stelle war es die Hälfte. Na, so was! Wer hätte das gedacht? Plastik ist eben überall:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/24/gesundheit-zuendstoff-in-der-rentner-bravo-apotheken-umschau/

Fehlkauf Motorsense

Ich habe bisher mein Hanggrundstück mit der Sense gemäht. Das ging schnell, war aber anstrengend. Andere in gleicher Lage mähen mit scheußlichem Lärm mit einer Motorsense.

Ich habe mir nun auch eine gekauft, weil ich auch schmale Streifen mähen muss, bei denen ich mit der Sense nicht ausholen kann. Die habe ich bisher mühsam bückend mit der Heckenschere geschnitten. Nun habe ich dafür eine elektrische Motorsense gekauft. Ich bin schwer enttäuscht. Zu diesem Zweck ist sie zwar brauchbar, aber für das Hanggrundstück nehme ich nun doch weiterhin lieber meine Handsense her:
Das geht dreimal so schnell. Die Elektrosense ist laut und schwer und hat nur einen kleinen Wirkungskreis. Wer sich mit ihr das Mähen erleichtern will, wird auch enttäuscht sein.

Es müssen ja nicht immer Maschinen sein, die man auf seinem Grundstück einsetzt. Wenn anderswo die Laubbläser rattern, nehme ich den Rechen, und im Winter habe ich als einziger in der Nachbarschaft keinen Schneepflug, sondern schiebe den Schnee mit meinen 88 Jahren mit der Hand weg. Das hält fit!