Archiv der Kategorie: Natur

Eine ganz unglaubliche Zahl

Schauen Sie sich dieses Bild an: Herrlich klare Winterluft meinen Sie?
Jetzt raten Sie mal, wie viele Microplastikteilchen in einem Liter Luft in Bayern enthalten sind: Es sind 154.000(!), wie wir aus der Apotheken Umschau erfahren.
Und so ist das Plastik auch in unserem Körper, sogar im Gehirn – und das merkt man auch.
Wie es im Meer aussieht, sehen Sie hier:
https://web.de/magazine/panorama/deutscher-plastikmuell-ozeane-gelangt-34349496

Klimawandel oder die Richtigkeit der herrschenden Meinung

In meinem Berufsleben habe ich eine traurige Entdeckung gemacht, nämlich die, wie eine „herrschende Meinung“ entsteht. Nehmen wir an, eine Versicherung will in gewissen Fällen nicht zahlen. Dann gibt sie ein entsprechendes Gutachten in Auftrag, das sie in einer Zeitschrift veröffentlicht. Und wenn es zum Prozess kommt, stützt sie sich auf dieses Gutachten. Manche bequeme, leicht beeinflussbare oder überlastete Richter denken nicht weiter nach und stützen ihre Entscheidung auf dieses Gutachten. Das Urteil wird natürlich dann auch von der Versicherung veröffentlicht. Jetzt haben die Versicherungen schon zwei Zitate, auf die sie sich stützen können. Und so kommt eins zum anderen.
Entscheidungen, die den entgegen gesetzten Standpunkt einnehmen, werden nicht bekannt gemacht, weil die Richter kein Interesse daran haben. Im Gegenteil: Sie scheuen solche Veröffentlichungen, weil sie wissen, dass sie sich damit u.U. ganz herbe Kritik von Seiten der Versicherungsjuristen einhandeln. So bildet sich dann langsam eine herrschende Meinung, die dann von vielen übernommen wird, denn warum sollte ein Gericht sich mit etwas befassen, was schon von so vielen durchdacht worden sein müsste? Man geht einfach davon aus, dass die herrschende Meinung richtig sein muss.
Und wenn ich den Klimawandel sehe, frage ich mich, ob nicht vielleicht auch die herrschende Meinung so ähnlich zustande gekommen sein könnte. Freilich haben wir offenbar einen Klimawandel, aber kann man wirklich sicher sagen, dass wir unbedeutenden Menschen so etwas bewirkt haben könnten? Einen Klimawandel hat es ja auch schon früher ohne CO“-Ausstoß gegeben, wie das obige Bild belegt, Es zeigt einen Hang, an dem die alten Römer Terrassen für den Weinbau angelegt haben. Damals muss es noch wärmer gewesen sein als heute, denn inzwischen haben wir Weinsorten gezüchtet, die mit weniger Sonne und Wärme auskommen. Dennoch gibt es in Oberbayern heute keinen Weinbau. Und Grönland sieht immer noch nicht so aus, wie sein Name aus früherer Zeit verspricht, denn heute würde es wohl niemand Grünland nennen.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/

Unsere schizophrene Jugend

Was gäbe es bei uns alles zu entdecken und zu bewundern!

Schizophrene Jugend: Die einen demonstrieren bei Fridays for Future, die anderen fliegen „in aller Herren Länder“: Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat gerade drei Schulen unmissverständlich empfohlen, nicht mehr im Resort Acapulco auf Zypern einzuchecken. Diese „Empfehlung“ erfolgte aber weder aus Gründen des Umweltschutzes noch aus pädagogischen Erwägungen, sondern allein aus politischen Gründen, weil Nordzypern kein anerkannter Staat ist.
So sieh
t sie also aus, unsere schizophrene Jugend: Am Freitag demonstriert sie noch für die „Future“ und am Samstag fliegt sie wer weiß wohin. Bei der Jugend scheint überhaupt der Trend vor zu herrschen: Je weiter weg ein Reiseziel ist, umso begehrenswerter ist es. Bei einer Befragung von Jugendlichen ergab sich, dass Australien und Neuseeland ihre Traumziele sind. Aber ihre Heimat kennen viele nicht richtig. So ergab eine Befragung von Schülern, dass noch keiner die Wieskirche gesehen hatte, die ein begehrtes Reiseziel von Japanern und Chinesen ist.
Für mich ergeben sich in diesem Zusammenhang zwei Fragen:
Warum demonstrieren die Schüler, die an „Fridays for Future“ teilnehmen, nicht auch mal auf Flugplätzen gegen ihre Altersgenossen? Und warum weigert sich nicht mal einer, an einer Ferienflugreise der Schule teil zu nehmen?
Und noch eine Frage möchte ich hier aufwerfen: Sollten nicht Reisen von Schülern einen pädagogischen Wert haben? Wie anders war das doch in meiner Jugend: Wir radelten durch die Backsteingotik und jeder hatte die Aufgabe, den anderen
eine der Sehenswürdigkeiten näher zu bringen.

Klimawandel oder Klimalüge?


(Blick vom Toten Mann auf Hochkalter)

Bin ich das Opfer einer Klimalüge?
Ich bin ja schon sehr alt. Mit 80 Jahren bin ich immer noch die 2000 Höhenmeter auf den Watzmann gelaufen und ich habe auch noch Skitouren gemacht. Aber dann beginnt man halt abzubauen. Man macht kleinere Touren, um die Gelenke zu schonen. Und man weiß auch, dass es mit dem Skifahren einmal vorbei sein wird.
Bei mir war es so: Ich war immer noch mit sehr alten Skiern unterwegs, die mir viele gute Dienste geleistet hatten. Auf einem Gipfel sagte einmal eine Frau über mich zu ihrem Sohn: „Schau mal, was der Opa da für Ski hat. Mit so was sind wir früher auch gefahren.“ Also neue Skier wären also wirklich fällig gewesen. Nachdem meine Skistiefel kaputt gegangen waren, stand ich vor der Frage: Soll ich mir in meinem reifen Alter wirklich noch mal neue Ski und Stiefel kaufen?
Ich habe das nicht getan, weil ich nach zwei schneearmen Wintern glaubte, was die Klimatologen prophezeiten: Der Schnee wird immer weniger.
Nun ist allerdings das Gegenteil der Fall: Im letzten Winter fiel so viel Schnee, dass ich erstmals mein Dach abräumen musste aus Sorge vor einer Überbelastung. Und gestern war ich auf dem Toten Mann, Dort konnte man wunderbar Ski fahren. Wann hat es das je im Dezember gegeben? So war ich etwas traurig zu Fuß unterwegs.
Aber neue Ski werde ich mir nun mit meinen 85 Jahren doch nicht mehr kaufen. Nun lohnt es sich wirklich nicht mehr.

Interessant ist ja, was die Klimatologen dazu sagen, dass entgegen ihren Prognosen so viel Schnee gefallen ist: Sie belehren uns, das bestätige sogar ihre Theorie, denn durch die Erderwärmung käme mehr Feuchtigkeit in die Luft und die komme halt als Regen oder Schnee herunter.
Das kann sein, aber ich bin da doch etwas skeptisch:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/

 

Das große Bauernopfern


Oben: Lauter Wiesen und keine Kühe! So etwas wie auf dem Bild unten ist ganz selten geworden:

Es ist ja interessant zu erleben, wie verschiedene Berufsstände sich in ihrem Ansehen und ihren Einkommensverhältnissen verändern: Es gab eine Zeit, in der die Schauspieler ein so schlechtes Image hatten, dass es sich für einen Offizier verbot, eine Frau aus diesen Kreisen zu heiraten. Heute sind
viele Schauspieler Spitzenverdiener und weltbekannte Promis.
Umgekehrt ist es den Bauern ergangen: Im Krieg und in der Nachkriegszeit hungerten die Menschen und da gab manche Frau den gesamten Schmuck der Familie dafür her, um
bei einem Bauern auf dem schwarzen Markt eine Weihnachtsgans zu erstehen und um sich jedenfalls bei diesem Fest einmal richtig satt essen zu können.
Inzwischen sind die Preise für Nahrungsmittel immer weiter gesunken. Nie haben die Menschen so wenig ihre Nahrung ausgeben müssen wie jetzt.
Man hat versucht gegen zu steuern, indem man bessere Nahrungsmittel teurer machte. Aber besonders geklappt hat das nicht. Zum einen wird da häufig betrogen, zum anderen gibt es so viele Labels, dass der Verbraucher kaum noch durch blickt:
Wer kennt schon den Unterschied zwischen Freilandhaltung von Hühnern und Bodenhaltung? Und wenn er dann feststellt, dass die Bodenhaltung anders ist, als ihm suggeriert wird, nämlich dass 9 Hennen pro qm gehalten werden dürfen, dann pfeift er auf solche Angaben und kauft immer das Billigste.
Warum ist die Situation der Bauern so schwierig
geworden?
Die Bauern sind ein Opfer der Autoindustrie. Klingt paradox, ist aber so: Wir wollen unsere Autos exportieren können und setzen deshalb freie Märkte ohne Zölle durch. Das geht freilich nur, wenn auch wir unsere Märkte öffnen, und darunter leiden unsere Bauern. In anderen Ländern können Nahrungsmittel unter ganz anderen Bedingungen viel billiger hergestellt werden: die klimatischen Bedingungen sind im Ausland oft günstiger, die Arbeitskräfte billiger und die Gesetze lockerer. Deshalb sind bei unseren Bauern enorme Anstrengungen und große Investitionen erforderlich, um da mithalten zu können..
Und nun stößt die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel produziert werden, an ihre Grenzen:
> Die Insekten sterben, weil es keine blumigen Wiesen mehr gibt, sondern überdüngtes Gras, das etliche Male gemäht wird und den armen Kühen im Stall vorgeworfen wird.
> Die althergebrachte Form der Bewirtschaftung des Bodens bringt zu wenig und so setzt man Glyphosat zur Unkrautbekämpfung ein, was jedoch den Nachteil hat, dass es das Grundwasser belastet.
> Auch die Nitratbelastung des Grundwassers und der Flüsse und Seen hat so zugenommen, dass die Seen wegen des Pflanzenbewuchses gemäht werden müssen. Am Chiemsee sind zwei Seekühe (Mähmaschinen) im Einsatz. Unserem Land drohen wegen der Nitratbelastung Milliardenstrafen von der EU.
Wenn die Bauern nun protestieren, so ist das verständlich, aber deswegen kann man ihnen nicht gestatten, so weiter zu machen wie bisher. Man könnte sie unterstützen, damit sie biologischer arbeiten, aber das kostet wohl zu viel, denn die Autoindustrie schwächelt und setzt mit ihrer starken Lobby Milliarden-Subventionen durch und das Ende des Kohleabbaus kostet auch viele Arbeitsplätze und also viel Geld. Wir stoßen also an unsere Grenzen und da denke ich an die Zeit zurück, als ich jung war: Damals war alles besser.
Bei der Art, wie wir leben, muss ich immer an das Märchen vom Fischer und seiner Frau denken, die immer mehr und mehr wollten und am Ende wieder in ihrem „Pisspott“ landeten.
Lesen Sie bitte auch: https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

Die Kuh

Ich stehe gern am Weidezaun,
Um dort den Kühen zuzuschauen,
Wie sie sich anscheinend freuen,
Wenn sie ihr Fressen wiederkäuen.
Doch tun mir in der letzten Zeit
Die armen Tiere wirklich leid:
Es fehlt ihnen der Kopfschmuck vorn,
Die Kuh von heute hat kein Horn.
Und ganz scheußlich kommt mir vor:
Die gelbe Marke je am Ohr.
Das Bild von diesen armen Tieren
Kann einen nicht mehr amüsieren.
Zu traurig schauen die Viecher aus:
Für jeden Tierfreund ist’s ein Graus.
Heut’ ist die Kuh, so könnt’ man meinen,
Nichts als ein Euter auf vier Beinen.

 

Hilfe! Brauche ich als Klimaskeptiker eine Therapie oder klare Antworten?

„Bei der Suche nach der Wahrheit hilft die Demokratie nicht weiter: Man kann nicht darüber abstimmen, was wahr ist, denn dann erfährt man nur die Meinung der Mehrheit.“
H. Pöll

Das Psychotherapeutenjournal ist das offizielle Organ der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten. Dort lesen wir, dass die Klimaskeptiker psychisch krank sein sollen. Das ist nun eine völlig neue Dimension der politischen Diskussion, nämlich dass man den anders Denkenden als psychisch krank bezeichnet – und das in einem offiziellen wissenschaftlichen Journal! Unglaublich!
Ich bin ein Klimaskeptiker – wohlgemerkt: kein Klimaleugner.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/
Ich sollte mich also nach Meinung des
Psychotherapeutenjournals (auf Kosten meiner Krankenkasse?) therapieren lassen. Da kämen allerhand Kosten auf die Kassen zu, wenn man bedenkt, das die ganze AfD auch therapiebedürftig wäre (Trump sowieso).
Ich brauche aber eigentlich keine Therapie, sondern klare Argumente. Es nützt mir nichts, wenn immer gesagt wird, die meisten Wissenschaftler seien davon überzeugt, dass der Klimawandel von Menschen verursacht worden sei. Die meisten Wissenschaftler waren auch von der Unschädlichkeit des Glyphosats überzeugt oder von der Ungefährlichkeit der Atomkraft.
Die Wahrheit ist für demokratische Abstimmungen völlig ungeeignet. Ich wäre daher sehr dankbar, wenn mir jemand von den vielen die bei Fridays for Future mitlaufen, erklären würde, warum das, was in meinem verlinkten Beitrag steht, falsch sein soll und warum ich deshalb auch auf die Straße gehen soll. Oder seid Ihr alle nur bloße „Mitläufer“, die sich selbst keine eigenen Gedanken gemacht haben und die nicht unterscheiden zwischen dem Klimawandel und der Frage nach dessen Ursache?

 

Herbstgedicht

Mehr Gedichte in der Fundgrube: https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/

Laubgebläse sind eine der blödesten Erfindungen, die je gemacht wurden: Sie sind mit ihren Zweitaktmotoren eine unerträgliche Lärmbelästigung und wirbeln Schadstoffe sowie Bakterien auf. Sie schaden den Kleinlebewesen, die am Boden leben. Und sie sparen gegenüber dem konventionellen Rechen kaum Zeit. Es wird Zeit, dass diese Umweltschädlinge verboten werden. In einigen Städten ist dies schon geschehen und in anderen wird darüber diskutiert.

Raucher und Mörder?

Haben Sie sich schon mal ein Vogelnest genauer angeschaut? Es besteht aus kleinen verflochtenen Ästen und es ist innen schön ausgepolstert mit Federn und anderem Material.
Gerade wurde im Radio von einem traurigen Fall berichtet. Da hatte ein Vogel auch eine Zigarettenkippe für die Polsterung verwandt und die Folge davon war, dass seine frisch geschlüpften Vögel daran gestorben sind — von einem Raucher ermordet.
Früher hat es das nicht gegeben. Es war verpönt, auf der Straße zu rauchen. Jedenfalls hat man seine Kippen nicht einfach weg geworfen. Besonders übel ist das am Strand, wo sich die Leute ja gerne in den Sand legen wollen. Aber auch sonst gilt, was man in meinen Aphorismus lesen kann:

Die meisten Menschen spüren es gar nicht, wie sehr sie einen anderen entwürdigen, wenn sie ihren Unrat einfach weg werfen, so dass ihn ein anderer beseitigen muss.

Wer kümmert sich heute schon darum, dass eine einzige weggeworfene Kippe 40 bis 60 Liter Grundwasser verunreinigt?

Da bin ich doch erschrocken

Am gestrigen Hochsommertag waren wir auf dem Chiemsee unterwegs. Da schien die Welt noch in Ordnung zu sein: Hier auf dem Bild die Krautinsel. Nur die Chemtrails am Himmel stören das idyllische Bild.
Als ich dann auf der Herreninsel die Treppe zum alten Schloss hinauf ging, bin ich erschrocken, weil die Buchsbaumhecke am Rand vom Buchsbaumzünsler geschädigt war. Und da frage ich mich, wie kommen die kleinen Tierchen überall hin: zu meinem abgelegenen Hanggrundstück und über der Chiemsee bis auf die Herreninsel?
Während wir sonst immer etwas über das Artensterben hören, scheinen sich die Schädlinge immer mehr auszubreiten: Neuerdings sind die Bananen gefährdet und außerdem mehr als die Hälfte der Kaffeesorten.

Ein nettes kleines Erlebnis

Als ich gestern am Berg gewandert bin, ging ich über eine Almwiese mit Kühen. Da kam der Bauer aus dem Wald und sah mich nicht. Deshalb konnte ich diese nette kleine Szene beobachten: Er ging auf eine größere Kuh zu. Er streichelte sie am Kopf und sagte:
„Scheen’s Wetter hamma heit, gell Resi! Da freien ma uns!“
Und ich habe mich auch über dieses nette kleine Erlebnis gefreut. Es gibt noch Bauern, die ihre Tiere lieben und sie nicht ein Leben lang im finsteren Stall halten:

Schauen Sie auch noch hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/04/heute-ist-ein-ganz-trauriger-tag-der-welttierschutztag/