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Politik: Wann hört das endlich auf?

Das Kabinett der Ampel steht fest und schon geht das Gemecker an: Beispielsweise kritisiert die CSU, dass kein Minister aus Bayern stammt. Und andere Erbsenzähler stimmen mit ihren ähnlichen Kritiken ein.
Grundsatz sollte doch sein, dass die fähigsten Leute Führungsaufgaben übernehmen, ohne dass darauf geschaut wird, ob Mann oder Frau, ob katholisch oder protestantisch, ob West oder Ost…
Aber leider ist es ja so, dass die Minister häufig nicht – wie es sein sollte – neutral sind, sondern ihr Heimatland bevorzugen. Ich erinnere mich da an die Wahlkampfreden bayerischer Minister, in denen sie sich brüsteten, was sie alles für Bayern heraus geholt haben. So etwas dürfte es nicht geben. Aber weil es halt doch so ist, geht das Erbsenzählen an.

Jetzt ist es am schönsten oben am Berg

Jetzt, wo die grauen Tage im November aufs Gemüt gehen, da gibt’s nur eins: Hinauf auf den Berg. Während die ständigen Inversionswetterlagen die kalte neblige am Boden halten,  ist es oben sonnig und warm. Und das genießt man in dieser dunklen Jahreszeit ganz besonders. Wenn man mit dem Auto durch die dichten Nebelschwaden nur langsam fahren kann, freut man sich, wenn man aus dieser grauen Suppe heraus kommt und endlich die Sonne sieht. Deswegen finde ich immer: Im November ist es droben am schönsten und einsamsten.

Da kann ich nur den Kopf schütteln

Der Untersberg ist ein beliebtes Wanderziel. Bei einem Wanderweg kam es im Jahr 2019 zu einem Hangrutsch. Als schlichter Laie meint man: dann wird der Schaden halt schleunigst behoben. Irrtum! Wer hätte das gedacht: Dafür ist eine Genehmigung erforderlich. Und mit Kopfschütteln liest man, dass das Genehmigungsverfahren 2 Jahre gedauert hat:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-kehre-am-stoehrweg-darf-ab-sofort-ausgebessert-werden-_arid,658096.html
Ja, so ist das nun mal in Deutschland. Wenn es überhaupt voran geht, dann nur im Schneckentempo.

 

Corona: Nordsüdgefälle – woran liegt’s?

Schauen Sie sich auch immer die Karte über die Inzidenzzahlen in Deutschland an? Da sehen Sie, dass im Norden alles ganz gut aussieht. Aber ganz finster ist es bei uns im Südosten:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-deutschland-lage-landkreis-34719184
Woran kann es liegen? In Schleswig-Holstein sind mehr Menschen geimpft als in Bayern: 69% zu 62%. So weit liegen die Prozentzahlen aber nicht auseinander, dass sich damit die sehr unterschiedlichen Inzidenzzahlen erklären ließen.
Ich habe leider keine Impfquoten für die südöstlichen Landkreise gefunden und daher lässt sich nicht feststellen, ob sie vielleicht bei uns besonders niedrig sind. Dass hier keine Klarheit herrscht, ist ein Fehler. Wenn man den Menschen an Hand der vielleicht zu niedrigen Impfquote zeigen könnte, dass dies die Ursache für die hohe Inzidenz ist, könnte man die Menschen motivieren, sich vielleicht doch auch impfen zu lassen.
So aber tappen wir hier im Dunkeln und machen uns so unsere eigenen Gedanken:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/14/corona-muessen-sich-die-traunsteiner-schaemen/
Könnte es vielleicht sein, dass hier im untersten Teil der Landkarte ein besonders renitenter Menschenschlag zu Hause ist?