Schlagwort-Archive: Bayern

Witz zum Sonntag

Einen fröhlichen Sonntag!

Sonntag in Bayern: Der Pfarrer schimpft in seiner Predigt darüber, dass immer weniger Katholiken ihre Sonntagspflicht erfüllen, nämlich die Messe zu besuchen. Besonders schlimm seien die Männer:
„Anstatt in die Kirch‘ zu geh’n hocken’s im Wirtshaus und fressen uns die Weißwürscht weg!“

Es war zu schön, um wahr zu sein

Bei Notfällen gab es keine Grenzen: Die österreichischen Notärzte halfen bei Notfällen in Bayern aus und umgekehrt. Das beschränkte sich nicht auf ein Paar Ausnahmefälle, sondern alljährlich half man sich einige hundert Mal gegenseitig.
Nun aber bremst die Bürokratie. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns verlangt eine vorherige schriftliche Anmeldung. In Salzburg ist man alarmiert.
https://www.sn.at/salzburg/politik/notaerzte-aus-bayern-kommen-im-extremfall-nicht-mehr-nach-salzburg-106915402
Scheitert nun die Nachbarschaftshilfe an der Bürokratie? Wenn „schriftlich“ bedeutet, dass ein Schriftstück gefertigt werden muss, sieht es düster aus. Wenn aber eine E-Mail genügt und die KVB schon ein vorgefertigtes Exemplar zur Verfügung stellt, dann genügt ein Knopfdruck, um die Anforderungen zu erfüllen. Nur: Was hat die KVB davon?
Auf keinen Fall darf das Erfordernis der schriftliche Mitteilung dazu führen, dass Menschenleben wegen der Bürokratie gefährdet werden.

Wieso auf einmal BR 24?

Heute Morgen höre ich in den Nachrichten, dass es beim Bayrischen Rundfunk etwas Neues gibt: Er nennt sich nun BR 24. Und da dachte ich an den wackeren Bayern auf meinem Bierkrug: Müssen wir Bayern, die so sehr auf ihre Eigenart stolz sind, jedem modernen Trend hinterher laufen?
Es ist ja zur Zeit die große Mode, dass man sich „…24“ nennt, um zu zeigen, wie modern man ist. Nicht ganz klar ist, wieso es zu dieser Mode gekommen ist. Vielleicht ist es ja so, dass wir Bayern stolz sein können, weil die Mettener Armenbibel der mystische Urgrund für die 24 ist.
Vielleicht erklärt das der bayerische Rundfunk einmal seinen Hörern.

Urlaub daheim ist am schönsten


Wenn ich in den Fernsehnachrichten sehe, wie die Menschen Urlaub machen, tun mir viele leid: Vielleicht haben sie einen Liegestuhl in Reihe 17 an einem Mittelmeerstrand ergattert, nachdem sie einen Tag ihres Lebens mit dem Stress des Hinflugs vertan haben. Oder sie stehen irgendwo im Stau auf dem Weg zur Küste. Und die Münchner umkurven den Chiemsee auf der Suche nach einem Parkplatz.

Aber wir lassen es uns gut gehen an diesem klaren Gebirgssee, den wir nur mit den Kühen teilen müssen: Herrlich! Und zum Mittagessen gehen wir in eines der vielen großartigen Wirtshäuser in Bayern. Ja, das leben kann schön sein.
„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land.“ (Ganghofer)
Oder anders ausgedrückt, wie es über unserem Wirtshaus steht:

 

Die Aussteiger werden mehr – Beispiel Aschau in Oberbayern

Bei manchen verläuft das Leben gradlinig: Schule, Studium, Beruf. Bei anderen denkt man, aus denen wird nie etwas: Schule geschmissen, verschiedene Jobs, aber dann sind sie auf einmal Schlagerstar. So etwas bewundere ich immer.
Und jetzt sehe ich viele, die als Promis oder Firmengründer reich geworden sind und dann aussteigen. Sie ziehen weg aus der Stadt und lassen sich hier in Bayern auf dem Land nieder. Oft kaufen sie sich einen Bauernhof und haben Freude am einfachen Leben.
Andere sind vor der Pandemie in ein griechisches Dorf geflohen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/30/das-lustige-leben-der-corona-fluchtlinge/

Wie viele Reiche hier in unserer Gegend wohnen, kann man beispielsweise daran ablesen, dass es hier Lokale wie dieses gibt:

Die Speisekarte ist vielleicht nicht gerade preislich das, was Sie suchen:

Es ist halt so schön hier, dass viele gern mehr bezahlen. Aber keine Angst: Man kann hier auch sehr billig leben: https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/03/das-gasthaussterben-muss-nicht-sein/


Aschau: der Dom des Achentals.
„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“, sagte einst Ganghofer. Aber viele Reiche sagen sich inzwischen: „Weil mich Gott nicht geliebt hat, ziehe ich halt selbst hierher.“

 

Linke bringen Licht in Maskendeal

Die Linken gelten zwar für die Altparteien als „Schmuddelkinder, mit denen man nicht spielt (koaliert)“. In Wahrheit aber erfüllen sie eine wichtige Aufgabe in unserer verlotterten Demokratie. Mit ihren Anfragen legen sie immer ihren Finger in die Wunden. So haben sie auch für mehr Offenheit bezüglich der Maskendeals gesorgt, die andere gern unter den Teppich gekehrt hätten. Und nun steht Spahn ganz schön dumm da mit seinen fadenscheinigen Ausreden:
https://www.rnd.de/politik/spahn-ministerium-kaufte-67-millionen-ffp2-masken-teurer-als-noetig-ein-NVCIUG6OB5CRHIWJTEUMC3Q2OQ.html
In Bayern gehen die Uhren anders. Da gibt es keine Linke und auch keine Aufklärung darüber, wer die unglaublichen Maskendeals eingefädelt hat und was zur Rechtfertigung gesagt wird.  Aber da gibt es wohl nichts zu sagen, also Schwamm drüber, so denkt man offenbar in der CSU. Kann man so etwas wirklich auf die Dauer durch gehen lassen? Wo bleib die Süddeutsche Zeitung?