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Hier ist immer was los

In Bergen haben wir viele Vereine, die ihre Sommerfeste veranstalten. Aber auch am Himmel ist immer wieder was los: Mal kommt ein Ballon. Und vom Hochfelln fliegen die Paraglider. Ganz selten schaut auch der König der Lüfte vorbei: der Adler. Er kreist dann majestätisch ohne einen Flügelschlag.

In den Bergen wird’s gefährlich

So sieht der Waldbahnweg bei Weißbach aus. Hier fuhr einst eine Bahn das Holz, das in der Saline von Bad Reichenhall gebraucht wurde, zu Tal. Später, als die Bahn abgebaut wurde, machte man einen schönen Wanderweg daraus. Der ist nun ein Opfer des Klimawandels geworden. Durch den vielen Starkregen ist das Erdreich an den steilen Hängen so sehr durchnässt, dass es mit den Bäumen abrutscht. Deshalb ist der Weg jetzt gesperrt.
Gerade ist in Österreich wieder mal eine Mure auf die Felbertauernstraße abgegangen, auch eine Folge des Starkregens.
Eine weitere Gefahr droht in den Bergen durch das Schmelzen des Permafrosts. Der hat bisher Geröll und Felsmassen zusammengehalten. Und nun lösen sich die Berge an manchen Orten auf und dann gibt es Tote. Vielleicht ist ja auch der tödliche Unfall, der sich gerade im Kaisergebirge ereignet hat, darauf zurück zu führen.
Auch auf den Gletschern wird es gefährlicher: Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Eistürme stehen bleiben, wenn man früh unterwegs ist.
Um die Gefahren zu bannen, hat man entlang der Alpenstraße mit Millionenaufwand Fangnetze längs der Straße errichtet, um die Felsbrocken abzufangen, die früher vom dichteren Wald aufgehalten wurden.
Der Klimawandel macht sich also in den Alpen besonders bemerkbar, wie wir auch am eklatanten Abschmelzen der Gletscher sehen.

Vom Unsinn der Meinungsumfragen

Gerade eben lasen wir, dass die Mehrheit der Bayern mit ihrem Ministerpräsidenten unzufrieden ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/16/soeders-absturz/
Nun plötzlich lesen wir das Gegenteil:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/nachrichten-aus-bayern_artikel,-umfrage-mehrheit-der-bayern-zufrieden-mit-staatsregierung-_arid,704776.html
Wie kann das sein?
Wenn man ein gutes Ergebnis einer Meinungsumfrage in die Presse bringen will. braucht man nur verschiedene Institute beauftragen. Die kommen wahrscheinlich zu unterschiedlichen Ergebnissen und dann sucht man sich das beste heraus. Unbekanntere Befragungsinstitute sind meist nicht in der Lage, einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung zu befragen. Und so kommen je nach Institut sehr unterschiedliche Ergebnisse heraus.
Aber selbst renommierte Institute liegen oft daneben, wie wir bei der Wahl in NRW gesehen haben.

Gibt’s des aa? Bundesstraße als Landebahn für Flugzeuge!

Mein Senf dazu:

Da reibt man sich verwundert die Augen: Der Ort Marktschellenberg will groß heraus kommen und möchte daher Flugzeuge im Dorf (!) landen lassen. Weil man keine Landebahn hat, soll die B 305 zu diesem Zweck dienen, die bei Flugverkehr kurzzeitig gesperrt werden soll:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-mobiler-landeplatz-kuenftig-koennen-kleinere-flugzeuge-auf-der-b305-ankommen-_arid,692470.html
Da sollen also viele Autofahrer warten müssen, wenn irgendein „Großkotz“ ausgerechnet dort landen will. Warum kann er nicht auf den nur knapp 15 km entfernten Salzburger Flugplatz verwiesen werden?
Hoffen wir, dass so ein übertriebener Lokalpatriotismus von den übergeordneten Behörden nicht akzeptiert wird.

Bayern und Preußen: der Unterschied

Zu meinem Witz von heute über die Versöhnung auf Bayerisch fällt mir ein, was mein Staatsrechtslehrer Maunz auf der Uni München erzählte:
Wenn es Probleme in der Verwaltung gibt, verhalten sich Bayern und Preußen völlig unterschiedlich: In Norddeutschland wird ewig tiefschürfend diskutiert und am Ende kommt man doch zu keiner Einigung. In Bayern dagegen trifft man sich beim Bier und am Ende vergisst man, dass man Probleme hatte.