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Die Aussteiger werden mehr – Beispiel Aschau in Oberbayern

Bei manchen verläuft das Leben gradlinig: Schule, Studium, Beruf. Bei anderen denkt man, aus denen wird nie etwas: Schule geschmissen, verschiedene Jobs, aber dann sind sie auf einmal Schlagerstar. So etwas bewundere ich immer.
Und jetzt sehe ich viele, die als Promis oder Firmengründer reich geworden sind und dann aussteigen. Sie ziehen weg aus der Stadt und lassen sich hier in Bayern auf dem Land nieder. Oft kaufen sie sich einen Bauernhof und haben Freude am einfachen Leben.
Andere sind vor der Pandemie in ein griechisches Dorf geflohen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/30/das-lustige-leben-der-corona-fluchtlinge/

Wie viele Reiche hier in unserer Gegend wohnen, kann man beispielsweise daran ablesen, dass es hier Lokale wie dieses gibt:

Die Speisekarte ist vielleicht nicht gerade preislich das, was Sie suchen:

Es ist halt so schön hier, dass viele gern mehr bezahlen. Aber keine Angst: Man kann hier auch sehr billig leben: https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/03/das-gasthaussterben-muss-nicht-sein/


Aschau: der Dom des Achentals.
„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“, sagte einst Ganghofer. Aber viele Reiche sagen sich inzwischen: „Weil mich Gott nicht geliebt hat, ziehe ich halt selbst hierher.“

 

Linke bringen Licht in Maskendeal

Die Linken gelten zwar für die Altparteien als „Schmuddelkinder, mit denen man nicht spielt (koaliert)“. In Wahrheit aber erfüllen sie eine wichtige Aufgabe in unserer verlotterten Demokratie. Mit ihren Anfragen legen sie immer ihren Finger in die Wunden. So haben sie auch für mehr Offenheit bezüglich der Maskendeals gesorgt, die andere gern unter den Teppich gekehrt hätten. Und nun steht Spahn ganz schön dumm da mit seinen fadenscheinigen Ausreden:
https://www.rnd.de/politik/spahn-ministerium-kaufte-67-millionen-ffp2-masken-teurer-als-noetig-ein-NVCIUG6OB5CRHIWJTEUMC3Q2OQ.html
In Bayern gehen die Uhren anders. Da gibt es keine Linke und auch keine Aufklärung darüber, wer die unglaublichen Maskendeals eingefädelt hat und was zur Rechtfertigung gesagt wird.  Aber da gibt es wohl nichts zu sagen, also Schwamm drüber, so denkt man offenbar in der CSU. Kann man so etwas wirklich auf die Dauer durch gehen lassen? Wo bleib die Süddeutsche Zeitung?

Der Mensch is a Sau

Wenn man auf den Toten Mann steigt, ist es anders als früher. Da stand einmal nur eine Berghütte. Heute ist sie bestückt mit Antennen, die den Wanderer zuerst begrüßen, wenn er sich dem Hirschkaser nähert. Das ist typisch für unsere Zeit: Man hätte den Antennenwald anstatt aufs Hüttendach natürlich auch auf einem abseitiger gelegenen Mast anbringen können, aber das wäre teurer gewesen und so etwas passt nicht in unsere Zeit, in der alles billig sein muss – egal, wie es aussieht.
Und was da oben so herum steht, ist eine optische Umweltverschmutzung ersten Ranges und eine Beleidigung fürs Auge:

Man sieht: Es stimmt, wenn Bergsteiger singen: „Auf den Bergen wohnt die Freiheit…“ Aber das war anders gemeint.

Wie Bayern immer mehr kaputt geht, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

 

 

Wetter bei uns und Klimawandel

So schaut’s aus bei uns: Sonne pur bei bis zu 17°.
Hier ein Blick von der Weinleite auf Traunstein Mit Hochfelln und Hochgern. Hier ging die Römerstraße entlang und die Römer haben hier Wein angebaut, daher der Name dieses schönen Aussichtswegs. Und wenn immer über den Klimawandel gejammert wird: So warm wie damals ist es noch nicht bei uns, denn ein Weinbau ist noch nicht möglich.
Auch hier wurde bei uns seinerzeit Wein angebaut:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/22/klimawandel/

Der Mensch is a Sau!

Das habe ich hier schon häufig beklagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/01/roter-und-schwarzer-schnee-der-mensch-is-a-sau/
Nun, nachdem die Osterfeiertage hinter uns liegen, sehen wir es wieder: Der Mensch is a Sau. Weil Hotels und Campingplätze geschlossen sind, waren über Ostern viele Ferienreisende mit dem Wohnmobil unterwegs und haben irgendwo geparkt. Auch wenn das meistens verboten ist, könnte man Verständnis dafür haben, wenn die Folgen nicht so schrecklich wären: Überall haben die Camper ihren Müll hinterlassen:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-ohne-ruecksicht-auf-verluste-wohnmobilnutzer-vom-osterwochenende-erzuernen-berchtesgadener-_arid,625554.html
Was ich nicht verstehe, ist die Mentalität dieser Menschen: Sie suchen die unberührte Natur und verunzieren sie mit ihren Hinterlassenschaften. Dabei wäre es doch so einfach, den Müll wieder mit zu nehmen und ordentlich zu entsorgen.

So schön ist’s heut‘ bei uns: Wetter in Bergen (Bavaria)

Der Vorfrühling geht weiter: ein sonniger Tag mit 13°. Da machen wir einen Spaziergang durchs nahe Bad Adelholzen:

Das war der Anfang: Der Heilige Primus soll diese Quelle und ihre Heilwirkung entdeckt haben.


Und in diesem riesigen Werk wird das Wasser heute abgefüllt.


Mehrere schöne Kapellen erinnern an die Zeit, als hier die Nonnen zu Hause waren.


Ihre schönen alten Gräber sind teils überwuchert.


Überall Zeichen der altbayerischen Frömmigkeit

Ja. herrlich ist es, hier bei diesem schönen Wetter spazieren zu gehen!