Schlagwort-Archive: Irrtum

Irrtümer der Philosophen über Frauen


Die Welt ist voll von Irrtümern. Als ich gestern durch die Stadt ging, fielen mir etliche ältere  Frauen mit Matronenfiguren auf, die gewaltige Brüste vor sich her trugen. Da fiel mir eine Erkenntnis des Philosophen Aristoteles ein: „In der Natur hat alles seinen Sinn.“ Also nee, Aristoteles: Welchen Sinn sollen solche Brüste bei Frauen haben, die sowieso keine Kinder mehr kriegen?

Gerade habe ich mir das amüsante fünfseitige E-Book von Schopenhauer über die „Weiber“ herunter geladen. Und da lese ich:
„Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte Intellekt des Mannes.“
Wir wissen ja, dass der Philosoph ein Frauenfeind war, der das weibliche Geschlecht als schön angestrichenes Weltübel bezeichnete, aber dass er nicht richtig sehen konnte, war mir neu:

Mädchen, Frau, Junge, Schöne, Turner


Wo ist hier die von Schopenhauer bemerkte Kurzbeinigkeit zu sehen?
Nach Schopenhauer müsste Schiller besonders umnebelt gewesen sein, als er schrieb: „Das höchste von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.“
Das gefällt uns doch gleich viel besser, auch wenn manchem vielleicht noch höhere Güter einfallen.
Was lernen wir daraus? Frauen sollten lieber Schiller lesen als Schopenhauer.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Irrtümer sind oft die Leitersprossen zur Erkenntnis.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Corona: Haben wir Glück gehabt?


Was haben wir bei Corona alles hinter uns an Irrtümern und falschen Nachrichten.
Wir fragen uns oft: Was ist die Wahrheit?
So l
asen wir beispielsweise, das Corona-Virus stamme aus einem Forschungslabor in Wuhan. Wir wissen natürlich, dass überall auf der Welt an der Entwicklung von biologischen Waffen geforscht wird. Ein Virus, das den Gegner vernichtet, wäre da eine Option. Nur: Wie macht man so was? Daran wird sicherlich in manchen Labors geforscht. Solche Forschungen sind allerdings gefährlich. Wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht. So kann man sich durchaus auch vorstellen, dass aus einem solchen Forschungslabor nicht nur so ein verhältnismäßig harmloses Virus wie Corona entweicht, sondern es könnte such einmal ein absolut tödliches sein. So gesehen haben wir vielleicht Glück gehabt, wenn nur Corona aus einem chinesischen Forschungslabor entwichen sein sollte.
Aber wir sind ja daran gewöhnt, dass wir immer Glück haben.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

„Unsere festen Überzeugungen von heute sind aus der Sicht von morgen oft nur die Irrtümer von gestern.”

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

 

Das Gutmenschentum und das Recht auf Irrtum

Als ich jung war und studierte, interessierte ich mich für alles Mögliche. So besuchte ich fast alle studentischen Verbindungen und sonstigen Vereinigungen, um mir ein Bild davon zu machen. Es gab auch eine kommunistische oder sozialistische Vereinigung, die ich jedoch von meinem Rundgang durch das Studentenleben ausschloss. Sie wurde nämlich vom Verfassungsschutz beobachtet und wer sich dort sehen ließ, lief Gefahr, nicht in den Staatsdienst eintreten zu können. Es herrschte damals die Zeit des McCarthyismus. McCarthy war der große Saubermann in den USA, der mit eisernem Besen den Staat auskehrte. Alles, was auch nur nach Kommunismus oder Sozialismus roch, wurde aus dem Staatsdienst entfernt, auch wenn es noch so harmlose Utopien waren. Und dieser McCarthyismus ist wie so vieles Üble aus den USA zu uns herüber geschwappt. Und deshalb war ich also vorsichtig. Wie vorsichtig man sein musste, erlebte ich als junger Assessor: Als ich mir einen „Spiegel“ gekauft hatte und damit in mein Büro kam, warnte mich ein älterer Kollege und sagte: „Den können Sie doch nicht offen herum tragen, sonst schreibt man Ihnen in die Beurteilung ¸Spiegelleserʻ und das hängt Ihnen nach, ohne dass Sie was dagegen machen können.“ Nun war diese Warnung wohl etwas übertrieben, aber sie zeigt die Stimmung, die damals herrschte.

So ähnlich ist es auch heute wieder: Neuerdings haben die Gutmenschen die Funktion von McCarthy übernommen. Sie durchforschen das Internet nach Jugendsünden. Doktorarbeiten und das Internet werden nach Sündenfällen durchsucht und da wird man oft fündig. Und dann ist man unerbittlich. „Semper aliquid haeret!“ sagten schon die alten Römer. Ein Recht auf Irrtum gibt es nicht. Und auch ein Distanzieren von solchen Jugendsünden nützt nichts, das wird nicht geglaubt, außer man sitzt ganz oben: Clinton und Trump haben gezeigt, wie man ganz oben Affären einfach aussitzen kann.
Oder man macht es wie Söder, der sich zum grünen Bienenfreund gewandelt hat und der dies nun auch über die Mainstream-Medien ständig verbreiten lässt. So legt er den Grundstein für seine Kanzlerschaft.
Es gilt also immer noch, was die alten Römer sagten: „Quod licet iovi non licet bovi!“

Was ist der Dummheitsquotient und nimmt der zu?

Früher hat man vor einer Entscheidung das Für und Wider gegeneinander sorgfältig abgewogen. Heute ist die Welt komplizierter geworden. Da begreift die Mehrheit nicht mehr die Grundlagen der Probleme, um die es geht. Daher entscheiden sich die Menschen rein gefühlsmäßig für etwas und wollen nicht mehr hören, was dagegen spricht. Das sehen wir gerade beim Klimawandel. Da ist es ähnlich wie bei einer Religion: Man kann einem Moslem noch so oft sagen, dass seine Religion falsch und das Christentum die wahre Religion sei oder umgekehrt: Das wird nichts nützen.
Deshalb habe ich schon einmal die Frage gestellt, ob die Menschheit immer dümmer wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/19/werden-wir-immer-duemmer-iii/
Und dabei bin ich auf eine wichtige Entdeckung gestoßen. Man redet nur immer vom IQ. Aber es gibt auch den DQ, den Dummheitsquotienten, der nichts mit einem niedrigen IQ zu tun hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/
Um es beim Klimawandel zu demonstrieren: Diejenigen, die bei Fridays for Future mit marschieren, tun dies überwiegend, ohne weiter nachzudenken. Sie merken, dass sich das Klima ändert und finden, dass man etwas dagegen tun muss, also gehen sie auf die Straße. Die Frage, ob dies sinnvoll ist, ob man also etwas dagegen tun kann und ob der Mensch für die Erderwärmung verantwortlich ist, haben sie nie gründlich bedacht. Wenn man mit intelligenten jungen Leuten diskutiert, hört man normalerweise dieses Argument: 11.000 Wissenschaftler haben festgestellt, dass der CO2 Ausstoß schuld am Klimawandel ist. Aber wenn man dann fragt, wie viele Wissenschaftler anderer Ansicht sind, gibt es keine Antwort. Die kann es auch nur schwer geben, weil diese Forscher nicht organisiert sind und auch nicht subventioniert werden. Und wenn man dann weiter fragt, wie viel Prozent CO2 in der Luft ist, weiß kaum einer, dass es nur 0,04% sind und wie es zu erklären ist, dass dieser minimale Anteil zu große Auswirkungen haben soll.

Kaum einer weiß auch, dass wir schon seit 11.000 Jahren in einer Warmperiode, im Holozän, leben und dass diese Periode schon viel höhere Temperaturen bewirkt hat. So haben die Römer in Bayern Wein anbauen können und die Vikinger konnten in Grönland („Grünland“) als Bauern leben. Dabei hatten sie nur einen geringen CO2-Ausstoß.
Die jungen Leute sind sich auch vielfach nicht dessen bewusst, wie oft schon das Volk
belogen wurde und wie häufig die wissenschaftlichen Prognosen völlig daneben lagen. Nach den früheren Erkenntnissen des Clubs of Rome wären die Edelmetallvorräte längst aufgebraucht und mit der Erdölförderung wäre im nächsten Jahr Schluss.
Wohlgemerkt: Ich will hier keine Stellung dazu beziehen, ob der Klimawandel mit dem CO2-Ausstoß zusammen hängt oder nicht. Ich will nur erreichen, dass sich die Menschen ihre eigenen Gedanken darüber machen und sich erst dann entscheiden, ob sie Mitläufer werden wollen (vgl. Zitat von heute unten).
Da wird nämlich offenbar, wer einen DQ hat.

Die völlig abgehobene Frau Nahles


Wenn man Chefin einer Volkspartei ist, sollte man eigentlich wissen, was man dem Volk nicht zumuten kann. Dass sich Frau Nahles bei der Behandlung des Falles Maaßen insoweit geirrt hat, zeigt, dass die Frau völlig abgehoben ist. Sie hat ihr Ohr nicht mehr am Volk, wenn sie erst jetzt zu der Erkenntnis kommt, es sei nicht vermittelbar, „dass Maaßen einerseits als Verfassungsschutzpräsident abberufen werden müsse, aufgrund seines Verhaltens, auf der anderen Seite dann aber im Ministerium von Herrn Seehofer als Staatssekretär befördert wird.“
Frage: Kann man das Ganze nun einfach rückgängig machen? Man wird doch wohl Herrn Maaßen gesagt haben, dass er befördert wird. Ergeben sich aus dieser Zusage nicht rechtliche Konsequenzen? Muss man nicht zu seinem Wort stehen? Kann man zu Herrn Maaßen einfach sagen: „Ätsch, du wirst nun doch nicht Staatssekretär, weil die Nahles es nun plötzlich anders will?“
Im schlimmsten Fall läuft es so: Man macht alles rückgängig, aber man haftet für das gegebene Wort.