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Warum mich Selenskij an Hitler erinnert

Wer die Schlacht um das Asowtal mit verfolgt hat, kann nur den Kopf schütteln: Die Russen hatten ganz Mariupol eingenommen. Eine Verteidigung des umzingelten Asowtals war also völlig sinnlos. Die Russen hätten also die Ukrainer im dortigen Untergrund einfach aushungern lassen können, bis sie sich ergeben. Wenn trotzdem um das Asowtal weiter gekämpft wurde, starben viele einen völlig sinnlosen Tod. Aber so ist das nun einmal im Krieg. Warum haben die Ukrainer das Asowtal nicht schon frühzeitig aufgegeben, als sich der Fall von Mariupol schon abzeichnete?
Mich erinnert das Ganze an Stalingrad.

Und auch jetzt beim Kampf um Donezk und Luhansk werde ich wieder an die letzten Kriegstage erinnert. Wenn Selenskij sagt, seine Truppen hätten sich aus strategischen Gründen zurück gezogen, denke ich an das Vorrücken der Alliierten in Deutschland. Damals wurde diese Niederlage im Rundfunk vertuscht, in dem behauptet wurde, die deutschen Truppen hätten sich aus strategischen Gründen zurück gezogen, um dann umso vernichtender zuschlagen zu können.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich möchte nicht Selenskij mit Hitler vergleichen. Aber ich kann nichts dafür, dass mich der Ukrainekrieg manchmal an den 2. Weltkrieg erinnert, den ich miterlebt habe.

Es gibt solche Ärzte und andere

Wohl in keinem anderen Beruf wird einem die ganze Bandbreite menschlicher Charaktere so vor Augen geführt wie bei den Ärzten. Da gibt es „Ärzte ohne Grenzen“ und andere sind reine Geldschneider. Und wenn man wie ich Privatpatient ist (leider), muss man immer auf der Hut sein, dass man nicht solchen Typen zum Opfer fällt: https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/20/der-arme-privatpatient/
Deshalb war ich doch erstaunt, was ich gerade beim Augenarzt erlebt habe. Nach Jahrzehnten dachte ich, es wäre doch einmal an der Zeit, meine Augen untersuchen zu lassen, und siehe da, der Arzt stellte einen grauen Star fest. Er sagte, das könne man operieren, aber das müsse nicht sein, wenn der Star mich nicht stört. Er stört mich überhaupt nicht. „Dann lassen wir das, denn eine OP ist ja auch immer ein Risiko. Kommen Sie halt in 3 Jahren wieder“, sagte er.
Na, so was! Das hatte ich nicht erwartet.

Lesen Sie bitte auch: Brille muss nicht sein.

Warum zählen junge Leute Sandkörner auf La Palma?


Vor vielen Jahren, als wir noch reisten, waren wir auf der Insel La Palma. Als wir am Strand lagen, betrachteten wir den schwarzen Sand und waren überrascht, dass der gar nicht so schwarz war, sondern auch bunte Sandkörner enthielt, zum Beispiel winzige Olivine.

Dann kam eine Gruppe junger Leute, die ebenfalls den Sand genau anschauten, sogar mit einem Vergrößerungsglas und sie zählten die Körner. Neugierig fragte ich sie, was sie da trieben. Sie entpuppten sich als Studiengruppe, die untersuchte, wie viel von den Körnern im Sand aus Plastik bestanden. An der betreffenden Stelle war es die Hälfte. Na, so was! Wer hätte das gedacht? Plastik ist eben überall:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/24/gesundheit-zuendstoff-in-der-rentner-bravo-apotheken-umschau/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Merkwürdig ist, dass manches, was für jeden offen sichtbar ist, erst dann bemerkt wird, wenn die Zeit dafür reif ist.
 (H. Pöll)

Frage, die keiner stellt: Wie viele Menschenleben ist ein Hektar Land wert?

 

Donezk und Luhansk sind ein wichtiges Kriegsziel der Russen. In Luhansk ist dieses Ziel nahezu erreicht. In Donezk bröselt die Front. Wer glaubt denn, dass die Russen diese Gebiete wieder hergeben oder dass die Ukrainer sie zurück erobern können? Es wird so gehen wie bei der Krim: Die Russen verleiben sich diese Gebiete einfach ein. Unser Heeresinspekteur denkt ähnlich:
„Ich befürchte, dass wir kein schnelles, klares Ende dieses Konfliktes vor uns haben, sondern dass es in ein zähes Ringen, vielleicht in einen „frozen conflict“ mündet“, sagte Heeresinspekteur Mais.
Aber ich denke weiter: Der „frozen conflikt“ wird das Ende des Krieges sein: Die Russen haben dann schließlich Donezk und Luhansk kassiert und die Ukrainer werden sich damit abfinden müssen. Beide Parteien sind dann froh, wenn es zu einem Waffenstillstand kommt. Und dabei wird es bleiben, denn ein Friedensschluss ist bei der Lage nicht möglich.

Bei dem Krieg frage ich mich: Wie viele Menschenleben ist eigentlich ein Hektar Land wert?
Warum hat man den Krieg nicht ganz einfach so vermieden:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/21/ukraine-ein-krieg-der-nicht-sein-musste/

Die Ukrainer erinnern mich an die letzte Kriegszeit in Deutschland. Da lernten wir in der Schule einen Kanon: „Lever dood as Slav“. Und wir Kinder wurden mit diesem Lied schon darauf eingeschworen, lieber im Krieg zu sterben, als von den Russen besiegt zu werden.

Fehlkauf Motorsense

Ich habe bisher mein Hanggrundstück mit der Sense gemäht. Das ging schnell, war aber anstrengend. Andere in gleicher Lage mähen mit scheußlichem Lärm mit einer Motorsense.

Ich habe mir nun auch eine gekauft, weil ich auch schmale Streifen mähen muss, bei denen ich mit der Sense nicht ausholen kann. Die habe ich bisher mühsam bückend mit der Heckenschere geschnitten. Nun habe ich dafür eine elektrische Motorsense gekauft. Ich bin schwer enttäuscht. Zu diesem Zweck ist sie zwar brauchbar, aber für das Hanggrundstück nehme ich nun doch weiterhin lieber meine Handsense her:
Das geht dreimal so schnell. Die Elektrosense ist laut und schwer und hat nur einen kleinen Wirkungskreis. Wer sich mit ihr das Mähen erleichtern will, wird auch enttäuscht sein.

Es müssen ja nicht immer Maschinen sein, die man auf seinem Grundstück einsetzt. Wenn anderswo die Laubbläser rattern, nehme ich den Rechen, und im Winter habe ich als einziger in der Nachbarschaft keinen Schneepflug, sondern schiebe den Schnee mit meinen 88 Jahren mit der Hand weg. Das hält fit!