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Sonntagsgedanken: Irrte Jesus?

Das Neue Testament berichtet, dass Jesus zum ungläubigen Thomas sagte: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“
Ich fürchte, dass Jesus hier vielleicht einem Irrtum unterlegen ist. Nehmen wir an, man würde Jesus selbst mit erleben, dann würde man vielleicht kaum so glauben wie jetzt, wo man alles aus der Bibel liest:
Stellen Sie sich einmal vor, Jesus wäre nicht vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten, sondern heutzutage mit einem Trabbi in Berlin eingefahren. Wie würde es ihm wohl dabei ergangen sein?
Das lesen Sie in dem Buch „Verbotene Zone”. Aber Vorsicht! Das Buch ist nur für nachdenkliche, nicht allzu fromme Menschen geeignet, also etwa für Typen wie Kardinal Marx, der gesagt hat, einen Glauben ohne Zweifel gäbe es nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/
À propos nachdenklich: Geht es Ihnen auch so, dass die Religion mehr Fragen aufwirft, als dass sie Antworten gibt? Warum schickt Gott die Corona-Gippe? Und wenn er sich dazu entschlossen hat, ist es dann sinnvoll, dagegen zu beten?
Warum kam Jesus erst vor 2000 Jahren? Wäre es nicht besser gewesen, wenn er anstatt der Sintflut schon seinerzeit gekommen wäre?
Spezielle Fragen zum Karfreitag: Warum soll ein Mord ein Zeichen für Gottes Liebe sein? Hätte Gott den Menschen ihre Sünden nicht einfach so vergeben können? Warum lässt Gott den Judas schuldig werden, anstatt dass er die Soldaten von sich aus Jesus finden ließ? …
Je älter ich werde, umso mehr Fragen habe ich. Geht es Ihnen auch so oder denken Sie über so etwas gar nicht nach?. Das ist vielleicht besser.

Witz zum Nachdenken

Witz und Weisheit haben dieselbe Wurzel. Lachen Sie also nicht nur, sondern denken Sie ein wenig darüber nach.

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme. Spöttisch meint der Pfarrer: „Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.“ Darauf antwortet der Philosoph: „Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: „Ich hab sie!“

Was es alles gibt …

Wie konnten wir nur früher ohne all die vielen Warnhinweise wie diesen im Bild leben? Früher gab es kein solches Schild und keinen Strich am Boden und es ist nichts passiert. Heute muss man die Menschen auf Gefahren hinweisen, die von schnell fahrenden Zügen ausgehen.
Ein anderes Beispiel habe ich erlebt, als ich mir eine neue Kamera kaufte. Da waren in der Bedienungsanleitung 20 Seiten Warnhinweise,
dass man Babys nicht in die Augen blitzen darf,
dass Kinder an der Plastiktüte der Verpackung ersticken können,
dass Kinder keine Kleinteile in den Mund nehmen dürfen …
Muss man normale Menschen auf all so was hinweisen? Heute offenbar schon:
Gerade kaufte ich mir Gartenhandschuhe und Socken. In beiden Artikeln waren Zettel mit Warnhinweisen hinein gesteckt. Da fragt man sich doch …
Die Warnungen werden immer länger, weil die Produzenten auch Angst vor den Gerichten haben. Man weiß ja nie, wie die entscheiden, wenn sich ein Kind die Plastiktüte über den Kopf stülpt und erstickt.
Gerade lese ich, wie sich Bakterien durch den Klimawandel ausbreiten können:
https://web.de/magazine/gesundheit/hirnfressende-amoeben-west-nil-virus-forscher-warnen-toedlichen-klimafolgen-37321696
Haben Sie gewusst, dass es auch hirnfressende Bakterien gibt, die auch dabei sein könnten?
Anscheinend haben die sich schon unbemerkt ausgebreitet: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir immer dümmer werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Die vielen Warnhinweise beweisen es.

Duschen oder Waschlappen?


Die Frage stellt sich nicht im Sommer, wenn man wie ich einen See in der Nähe hat.
Aber wenn wir uns nun vielleicht nicht mehr duschen können oder sollen, ist das auch kein Unglück. In meinen jungen Jahren duschte man  nicht, sondern Samstag war Badetag. Manche Altbauwohnungen wie die meiner Frau hatten einen Heizkessel neben der Badewanne. Unter dem musste man samstags erst ein Feuer machen, um das Badewasser zu erwärmen.
Die Alternative für die anderen Tage war nicht der Waschlappen, sondern das Bidet. Das scheint Herr Kretschmann mit seiner Waschlappenempfehlung ganz vergessen zu haben.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Dass Geld nicht unbedingt glücklich macht, kann man am besten auf Urlaubsreisen beobachten: Je ärmer ein Land ist, desto fröhlicher sind dort die Menschen.
H. Pöll

Schauen Sie mal hier!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die interessanten Dinge erfährt man nicht, z.B. wie viel Prozent Urin enthält das Wasser im Schwimmbad?
H. Pöll

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Netter Witz zum Tag

 

Im Cockpit: Der Pilot begrüßt die Passagiere. Als er fertig ist, sagt er zu seinem Co-Piloten: „So, jetzt trinke ich erst ein Bier und dann vernasche ich die Stewardess!“ Dummerweise war das Mikrofon noch eingeschaltet und alles ging über die Kabinenlautsprecher. Die völlig entsetzte Stewardess rennt nach vorne Richtung Cockpit und stolpert über die Handtasche einer alten Dame. Die meint darauf: „Nur mit der Ruhe, Kindchen! Sie haben doch gehört: er trinkt erst noch ein Bier.“

Ukraine: Die Wahrheit über die Referenden

Die Russen lassen in in den Separatistengebieten Donezk und Luhansk Volksabstimmungen durchführen. Die Einwohner sollen darüber abstimmen, ob sie zu Russland oder zur Ukraine gehören wollen. Unsere Politiker reden von Scheinabstimmungen.
Nun ist es allerdings tatsächlich so, dass man den Abstimmungen in Russland wenig Vertrauen entgegen bringt. Dasselbe gilt natürlich erst recht für die Separatistengebiete. Und so hören wir jetzt schon Schauergeschichten über Menschen, die von Soldaten zur Wahl gezwungen werden. Ob das stimmt, wissen wir nicht, denn der Westen weigert sich, die Wahl zu beobachten, obwohl Putin dazu eingeladen hat.
Nachdem viele Ukrainer aus den Gebieten geflohen sind, könnte es durchaus sein, dass nun nur eine russisch-stämmige Bevölkerung übrig ist, die für den Anschluss an Russland stimmt.
Wenn bei uns von einer Scheinabstimmung gesprochen wird, so will man damit verschleiern, dass die Abstimmung durchaus den Willen der Bevölkerung zum Ausdruck bringen könnte.
Man sollte daher das Problem korrekt behandeln: Demokratie ist zwar schön, sie endet jedoch dort, wo es um die Existenz des Staates geht. Es ist unzulässig und sogar Hochverrat, wenn sich einzelne Gebiete per Volksabstimmung aus dem Staatsgebiet verabschieden wollen. Wir haben dies bei den Katalanen gesehen, deren Anführer einer Unabhängigkeitsbewegung bestraft wurden bzw, die Flucht ergreifen mussten.
Würde man in solchen Fragen die Demokratie einführen, so würde das zum Zerfall von Staaten führen: Die reichen Teile der Länder würden sich von den ärmeren verabschieden, wie es die Italiener im Norden gerne hätten.
Staaten sind eine gewachsene Schicksalsgemeinschaft, an deren Bestand nicht gerüttelt werden darf. Das gilt auch für die Ukraine. Das sollten unsere Politiker auch klar sagen und nicht schon von vornherein Abstimmungen als falsch hinstellen, die durchaus trotz aller Unzulänglichkeiten ein richtiges Ergebnis haben könnten.

In diesem Zusammenhang sei noch auf ein Problem hingewiesen, das bei uns unter den Teppich gekehrt wird: Der russische Außenminister griff in seiner Rede Behauptungen der russisch-stämmigen Bevölkerung aus der Ostukraine auf: Demnach sei sie unterdrückt worden und es sei zu Gräueltaten gekommen. Lawrow behauptet, man sei diesen Russen zu Hilfe gekommen. Was ist dran an solchen Behauptungen?

 

 

 

Witz zum Tag

Lach mal wieder! Auch Schmunzeln weckt Glückshormone!

Ein Priester ist ganz allein in der Steppe. Plötzlich kommen drei Löwen auf ihn zu gerannt, um ihn zu fressen. Da eine Flucht sinnlos ist schickt er ein Stoßgebet zum Himmel: „O lieber Gott, mach diese Löwen fromm!“ – Dann fällt er in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, sitzen die drei Löwen um ihn herum und beten: „Oh Herr Jesus Christ, sei unser Gast und segnet was Du uns bescheret hast!“

Die schweren Fehler des Elster-Programms (Grundsteuererklärung)

Ich bilde mir ein, ein netter Mensch zu sein, jedenfalls bemühe ich mich. Deshalb habe ich versucht, meine Grundsteuererklärung elektronisch abzugeben, um das Finanzamt zu entlasten. Aber dabei bin ich beinahe gescheitert: Zunächst einmal habe ich feststellen müssen, dass Deutschland  ein elektronisches Entwicklungsland ist. Über dieses Thema habe ich ja schon geschrieben.
Ich begann also meine Grundsteuererklärung über meine kleine Wiese mit der Formularübersicht und kreuzte dort Hauptvordruck, Grundstück und Landwirtschaft an. Das Formular Landwirtschaft konnte ich nicht benutzen: alles rot. Dann kam ich nach umständlichen Recherchen darauf, dass ich das Formular Grundstück nicht hätte benutzen sollen. Also habe ich das gelöscht, aber das hat nichts genützt. Was tun? Hotline anrufen:

Ewiges Warten bei der im Anschreiben des Finanzamts angegebenen Hotline. Als ich dort endlich durch kam, erfuhr ich, dass ich mich bei Elster erkundigen solle. Wiederum mehrere Anrufversuche und Warten. Dort sagte man mir, ich müsse bei meinem Finanzamt anrufen. Aber der Sachbearbeiter dort wusste auch nicht weiter und meinte, ich solle halt die Formulare mit der Hand ausfüllen.

Das hat mir keine Ruhe gelassen und so kam mir die Vermutung, dass das Elsterprogramm zwar mein Formular Grundstück gelöscht habe, dass dies aber nicht vom Programm Landwirtschaft zur Kenntnis genommen wurde, obwohl die Anlage Gundstück nicht mehr in der Übersicht der Anlagen enthalten war. Ich habe also meinen Entwurf gelöscht und neu angefangen und siehe da: Da lief alles ganz einfach.

Nun soll noch mal einer sagen: Die Alten könnten nicht mal mit einem Computer umgehen.

Fazit der beiden Beiträge: Fehler des Elster-Programms:
1. Zu Beginn des Ausfüllens der Erklärung sollte man nicht die Anlagen „Grundstück“ und „Land. und Forstwirtschaft“ kumulativ zur Auswahl stellen, sondern sollte beim Anklicken von „Land- und Forstwirtschaft“ die Anlage „Grundstück“ streichen.
2. Oder: warum lässt man nicht beide Anlagen nebeneinander zu?
3. Wenn man das nicht tut: Warum erscheint beim Ausfüllen von „Landwirtschaft“ nicht anstatt der roten Einträge ein Hinweis: „Erst Anlage Grundstück löschen?“
4. Bei den Anlagen sollte ein Hinweis erfolgen, was „Unland“ ist und was „Landwirschaft“ ist, dass man also mit einer Wiese zur Landwirtschaft zählt, ohne Bauer zu sein.

Übrigens stehe ich mit meiner Kritik nicht allein:
Ein unwürdiges Schauspiel: Beendet den Wahnsinn! Mehr Zeit und Logik für die Grundsteuererklärung (msn.com)
Da fragt man sich doch: Wie kann man so einen Wahnsinn auf die Bevölkerung loslassen? Ist unsere Unfähigkeit schon so weit gediehen, dass wir nicht nur unfähig sind, ein vernünftiges einfaches Programm zu schreiben, sondern dass wir auch nicht in der Lage sind, Probleme sofort zu beheben, die ja ständig in den Hotlines sichtbar werden?