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Tag der Gewalt gegen Frauen (und Männer?)


Was ist nur mit der Menschheit los?


Heute ist der Tag der Gewalt gegen Frauen. (Wo bleibt der Tag der Gewalt gegen Männer?) Dazu wurde in den Nachrichten gemeldet, dass Zehntausende Frauen in Deutschland Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, dass es aber nur 350 Frauenhäuser gibt. Angeblich bräuchte man bei uns 14.600 solcher Unterkünfte.
Da haben wir es wieder: Die Mär vom bösen Mann. In Wirklichkeit sind Frauen gewalttätiger:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/21/wer-ist-gewalttaetiger-maenner-oder-frauen/
Wir haben dies auch selbst im Fernsehen mitbekommen: In den Schlagzeilen wurde zweimal darüber berichtet, dass Frauen Männer in Trash-Shows geohrfeigt haben. Das passierte vor aller Augen im Fernsehen. Haben wir etwa Vergleichbares von Männern gesehen?
In meinem Eheratgeber kann man lesen:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Freilich ist die Gewalt von Frauen nicht immer so brutal, wie ich einmal im Krankenhaus von einem Mann erfuhr, dem seine Frau eine Bratpfanne an den Kopf geworfen hatte. Nein, Frauen haben da oft subtilere Methoden. Dazu ein Zitat aus dem Buch  „Frauen für Fortgeschrittene“:

Er mußte es sich von der Seele reden, daß er seine Frau geschlagen hatte. Ganz unglücklich schilderte er, warum es dazu gekommen war: Seine Frau habe ihm das Essen auf den Tisch gestellt und darauf gespuckt mit der Bemerkung: „Guten Appetit!“
„Und dann haben Sie zugeschlagen?“ fragte ich.
„Nein!“ antwortete er: „Dann bin ich ins Gasthaus gegangen.“
Er schilderte weiter, daß seine Frau ihm am nächsten Morgen seinen Rasierer in ihre Exkremente geworfen habe. Ich fragte wieder:
„Aber dann haben Sie zugeschlagen?“
„Nein!“ war wieder seine Antwort: „Geschlagen habe ich erst, als sie mir noch ins Gesicht spuckte und sagte: „Du bist kein richtiger Mann und wehrst dich nicht einmal!“
Sie wollte wirklich geohrfeigt werden, und ich war so blöd, es auch noch zu tun. Sie lief dann sofort zum Arzt und hat sich bestätigen lassen, daß sie eine rote Backe hatte, und nun geht der Zirkus erst richtig los!“
Beim Stichwort Zirkus ist anzumerken, daß Frauen sehr einfallsreich sind, wenn sie finden, daß ihre Männer bestraft werden sollen. Sie können nicht so spontan zuschlagen, entwickeln dafür aber subtilere und umso wirksamere Methoden. Wie der bekannte Film zeigt, können Frauen wahre „Teufelinnen“ werden oder wie es Schiller ausdrückte: „….da werden Weiber zu Hyänen.“
Aus dem Ideenreichtum der Frauen hier nur ein Beispiel: Eine Frau will ihren Mann los werden. Sie bringt sich abends mit ihrem Küchenmesser einen kleinen Schnitt am Arm bei, läuft imNachthemd zur Polizei und berichtet dort mit gut gespielter Lebensangst, ihr Mann sei mitgezücktem Messer über sie hergefallen, wobei sie ihr blutverschmiertes Küchenmesser mit zitternder Hand auf den Tisch der Wache legt. Die Polizei holt den ahnungslosen Ehemann aus dem Bett und verfrachtet ihn ins Irrenhaus, oder wie man heute besser sagt: in ein Nervenkrankenhaus zur Beobachtung. Dort stellt der Arzt fest, daß der wütende Mann völlig unbeherrscht sei und keinerlei Krankheitseinsicht besitze. Der Mann muß also die nächsten Wochen dort bleiben. Jetzt stellen wir uns einmal vor, daß er z.B. von Beruf Arzt ist: Wenn seine Patienten dann von der Sache erfahren, muß er seine Praxis zusperren.Was die Gewalt in der Ehe angeht, sind Frauen keinesfalls anders als Männer. Eine statistische Erhebung in Großbritannien ergab, daß Männer genauso oft Opfer weiblicher Gewalt werden, wie umgekehrt. Nur der Prozentsatz der Verletzten ist bei den Frauen etwas höher. Meist sieht die Sache so aus, daß die Frau den Mann ohrfeigt und der Mann zurückschlägt. Während der Mann die Ohrfeige eher als Demütigung empfindet und sonst nichts weiter unternimmt, geht die Frau dagegen zum Arzt und läßt sich die Spuren der eben bezogenen Ohrfeige attestieren. Das ist der eine Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der andere ist, daß der Mann ins Wirtshaus geht, um seinen Ärger zu ertränken, während die Frau womöglich ins Frauenhaus zieht. Zusammenfassend kann man feststellen, daß bei ehelichen Auseinandersetzungen ausnahmsweise völlig überreizte Männer zu Mitteln greifen, die sich in der Kriminalstatistik als Körperverletzungen niederschlagen; die Frauen aber wenden eher fiesere Methoden an, die ihnen strafrechtlich gesehen keinen Fleck auf ihrer weißen Weste einbringen. Darum, Männer, seid auf der Hut!

Soweit also das Zitat.
Weil die Frauen es geschafft haben, ihren eigenen Tag der Gewalt groß in die Medien zu bringen, entsteht der völlig falsche Eindruck, als seien Männer wie wilde Tiere, vor denen die armen wehrlosen Frauen geschützt werden müssen. Die Männer sollten dies nicht auf sich sitzen lassen, sondern diesem Eindruck entgegen wirken, indem sie am besten versöhnlich einen Tag gegen jede Form von Gewalt fordern würden.

Warum gibt es eigentlich keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt? Weil die Männer sich entmannt vorkommen würden, wenn sie Schutz in einem Männerhaus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.

Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt die Gleichberechtigungsbeauftragte?

Zum Thema Gewalt lesen Sie doch bitte auch, wie es bei der Jugend aussieht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/

Da fragt man sich doch: Was ist nur mit der Menschheit los? Wir leben so falsch, dass es gar nicht falscher geht. Am Plastikproblem und an der Luftverschmutzung können wir das ablesen. Und wir haben nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familien zerstört und damit die Ursache für die Verrohung gesetzt.

So schön war’s heut am Berg

In aller Früh ging’s los. Raus aus dem Nebel hinauf in die Sonne. Übrigens: Der orange Streifen am Horizont ist der Venusgürtel.

Und oben ist es herrlich! (Bl. auf Hochgern).  Ein junges Paar , das mir beim Abstieg von unten entgegen kam, fragte besorgt: „Jetzt sind wir von München hierher nur durch Nebel gefahren. Ist da oben wirklich Sonne?“ „Ja, und darum ist es oben doppelt schön!“

So viel schöne Almen (Rachlalm)

Und überall am Weg Zeichen bayerischer Frömmigkeit.

 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Aus dem Kalender eines alten Menschen: „Rosenmontag, Faschingsdienstag, Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag…Kinder wie die Zeit vergeht!“

 

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Witz zum Tag

Lach mal wieder!

Ein Mann steht vor Gericht, weil er einen Polizisten als „Hornochsen“ beschimpft haben soll. Der Richter will die näheren Tatumstände klären und fragt den Beamten:
„Geschah die Tat vielleicht im Affekt?“
„Nein, Herr Richter: Er hat mich vorher genau angeschaut.“

Skifahren in Corona-Zeiten?

Pistenfahren ist wie Alkoholgenuss: Es macht Spaß, ist aber ungesund.“

Die italienische Regierung will auf europäischer Ebene Skiurlaub verbieten, um so die Verbreitung der Coronavirus-Epidemie zu verhindern. Ob sie damit Erfolg hat, ist zweifelhaft. Es steckt zu viel Geld dahinter. Nach Ischgl werden sich aber viele sowieso fragen, ob es sinnvoll ist, sich an Liften oder sich in Kabinen von Seilbahnen einem Infektionsrisiko auszusetzen.
Die Corona-Pandemie hat ja einen Vorteil: Die Menschen beginnen, manches neu zu durchdenken. Und das ist auch beim Skilaufen angebracht.
Das Skifahren auf Pisten ist ja zu einem Massensport geworden. Es macht Spaß, ist aber ungesund: Man steht dauernd im Knie und empfängt dort je nach Fahrweise harte Schläge von den Unebenheiten der Piste. Es ist eine verkrampfte Haltung, die die Knie schädigt. Entsprechendes gilt für das Kreuz: Auch dort wirken sich die  Schläge auf die Bandscheiben aus und weil man leicht vorgebeugt steht, verkrampft sich die Rückenmuskulatur.
Und jetzt denken Sie mal ans Alter: Wie viele Menschen haben Kniebeschwerden und Rückenleiden! Wäre es da nicht vernünftiger, den Skisport anders zu betreiben – abseits der Pisten in der freien Natur? Es ist doch viel befriedigender, zu Fuß einen Gipfel zu „erringen“ und dann abzufahren, als auf einer Piste herum zu rutschen: Man hat dann einen erlebnisreichen Tag hinter sich. Man kann sich freuen, dass man einen Gipfel geschafft hat.
Manche meinen, sie kennen sich damit nicht aus und könnten nicht Tiefschneefahren. Also, das wäre falsch: Es gibt viele Anstiege, die man ohne Felle machen kann und wo man dann auf eingefahrenen Pisten abfahren kann. Im übrigen ist das Gehen mit Fellen ja auch kein Problem und die viel besuchten Skiberge sind lawinensicher und gut zu befahren. Probieren Sie es doch einmal. Sie können sicher sein: Sie kommen abends angenehm erschöpft, aber zufrieden über Ihre Leistung nach Hause.
Und wenn Sie dann auch mal so alt sind wie ich, können Sie auf viele erlebnisreiche Tage am Berg zurück blicken. Und sie haben auch weder Gelenkschmerzen noch Rückenprobleme.
Wohlgemerkt: Ich habe nichts gegen den Pistenskilauf. Auch ich habe herrliche Urlaube in Zermatt, Val-d’Isère, Cortina. St. Moritz… verbracht. Aber großartiger waren meine Skitouren durch die Ötztaler, Stubaier …

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Alterungsprozess beginnt gnädig – nämlich dort, wo es die meisten nicht merken: im Gehirn – bei vielen schon in der Jugend.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Nachricht für Sie, Herr Söder


Respekt! Sie haben sich zum politischen Führer in der Pandemie-Krise entwickelt. Ihr Wort hat Gewicht – meines nicht so, nur hier ein wenig! Deshalb frage ich Sie:
Anstatt nur über die Verschärfungen der Corona-Regeln zu reden, sollte man doch auch darüber nachdenken, ob die Regeln nicht dort gelockert werden sollten, wo sie nutzlos sind. Ich meine die Gastronomie: Da geht es nicht nur um Existenzen, sondern auch um die Ernährung der vielen Alten in unserem Lande. Man redet dauernd von den Depressionen, die angeblich Kinder in Quarantäne befallen, aber davon, wie sich Alte fühlen, wenn sie nicht mehr die Abwechslung eines Gasthausessens haben – darüber spricht man nicht. Weil der Appetit oft im Alter nachlässt, finden viele, bevor sie einkaufen und kochen müssen, brauchen sie eben gar nichts, denn Essen auf Rädern kommt für sie auch nicht in Frage.
Können Sie überhaupt erklären, wie man sich in einem regelgerecht geführten Gasthaus anstecken kann, wenn man an der Tür empfangen und an einen Tisch geführt wird, der einen ausreichenden Abstand vom Nachbartisch hat und noch dazu durch Plexiglas abgetrennt ist?
Ich wohne im Landkreis Traunstein, der einmal Spitzenwerte bei den Infektionen aufwies. Dennoch hat sich beim Personal von 4 Supermärkten, die ich befragte, dort trotz regen Publikumsverkehrs kein einziger angesteckt, weil dort auf die Einhaltung der Regeln geachtet wurde.
Wie soll man sich dann in Gaststätten, wo man nicht solche nahen Kontakte hat, anstecken?
Also denken Sie mal darüber nach, ob man nicht die Lokale wenigstens mittags offen lassen könnte.  Das wäre doch auch einmal ein kleiner Lichtblick in dieser trüben Zeit! Und wenn Sie das ablehnen, sollten Sie das doch einmal gut begründen. Die ganzen Verschwörungstheorien grassieren ja auch gerade deshalb, weil den Menschen zu wenig Begründungen gegeben werden, so dass die Gerüchte zu wuchern beginnen.
Freundliche Grüße aus Bergen in den Bergen