Archiv der Kategorie: Sex

Homophobie – ein blödes Wort und völlig falsch

Hat dieser Mann Angst vor Schwulen?

Das Wort Phobie stammt aus dem griechischen und bedeutet Furcht bzw. Schrecken. Das Wort steht laut Wikipedia für eine Form der Angststörung, bei der die Ängste auf konkrete Dinge gerichtet und Situationen gerichtet sind.
Es gibt eine ganze Masse von Phobien, bei denen die Menschen wirklich Angst vor etwas haben.
Nehmen wir als Beispiel die Arachnophobie. Das ist eine tief im Menschen verwurzelte Angst, die aus der Zeit herrührt, als man noch nicht wusste, welche Spinnen gefährlich sind.
Vergleicht man mit dieser Form von Ängsten die Homophobie, so kann man nur feststellen, dass diese Form der angeblichen Angst tatsächlich nicht existiert. Das Wort „Homophobie“ wurde nur erfunden, um diejenigen zu verunglimpfen, die diese Form der Sexualität ablehnen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass irgend jemand sich vor einem anderen allein deshalb fürchtet, weil dieser schwul ist. Im Gegenteil gelten schwule Männer vielfach als Softies. Besonders lächerlich ist es, wenn man einem Macho wie Putin Homophobie vorwirft, also Angst vor Homosexuellen. Putin hat zwar die Werbung für Homosexualität verboten, aber doch nicht aus Angst, sondern wegen des Interesses des Staates, dass für dessen Fortbestand Kinder erzeugt werden, dass also die Menschen sich nicht gleichgeschlechtlich vergnügen.
Wenn es Menschen gibt, die die Homosexualität ablehnen, so geschieht das nicht aus Angst, sondern ganz schlicht deshalb, weil sie diese als unnatürlich empfinden.
Daraus ergibt sich aber nicht, dass die Gegner der Homosexualität grundsätzlich den Schwulen den Respekt verweigern. Das zeigt eindeutig ein Rückblick in die Zeit, als die Homosexualität als eine strafbare missbilligte Perversion galt. Damals wurde hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, welche Schauspieler schwul sein sollen. Es hat aber keinem geschadet.

Wie forderte noch Friedrich der Große? Jeder müsse nach seiner Fasson selig werden, also sowohl der Schwule wie auch der Hetero – ohne dass der eine den anderen als homophob bzw, pervers bezeichnet.

Machen Sie mit: Heute ist der Tag des Kuschelns

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Kennen Sie das Kuschelhormon? Oxytocin ist sein wissenschaftlicher Name. Es bewirkt Treue und Verbundenheit. Nun hat das Max-Planck-Institut noch eine Wirkung entdeckt. Es soll schmerzlindernd wirken. Ehepaare können kostenlos in den Genuss dieser Heilung kommen, soweit die Frau ein Typ ist, der zur Oxytocin-Produktion geeignet ist. Was aber geschieht mit den Singles? Bekommen die nun eine Krankenschwester auf Rezept zum Kuscheln? Man darf gespannt sein.
Übrigens sind die Japaner beim Kuscheln offenbar einen Schritt weiter. Ich sah auf dem Marienplatz in München bildhübsche Japanerinnen in knappem goldenen Gewand, die sich mit dem Schild „free Hugs“ zum Kuscheln anboten. Anscheinend wollten die etwas für die Gesundheit der deutschen Männer tun. Freundlich, wie die Asiaten sind, umarmten sie mit einem liebenswürdigen Lächeln selbst die ältesten oder auch herunter gekommenen Männer. Respekt!
Warum gibt es auf einmal „free Hugs“? Das hängt einerseits mit der Vereinsamung vieler Menschen zusammen, denen freundliche Mitmenschen ein Gefühl der Wärme vermitteln wollen. Andererseits hat es ja so etwas früher nicht gegeben, weil die Menschen eine Umarmung mit Sex verbunden hatten. Aber nun, nachdem beim Sex durch Konservierungsmittel, Lebensmittelzusätze und Plastikverpackung die Luft heraus ist,  begrüßen sich die Menschen statt mit Handschlag auf einmal mit Umarmungen, die früher zwielichtige Gefühle erweckt hätten.

Neu: Masterstudium Gender Studies


In Wien kann man ein besonderes Fach studieren, nämlich „Masterstudium Gender Studies“. Ich weiß nicht, ob sich diese Wissenschaft mit Fragen befasst, die als Tabu gelten und die daher normalerweise nicht gestellt werden:
Keinesfalls darf als Ergebnis der Fragestellungen heraus kommen, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Aber diese Fragen dürften doch erlaubt sein:
> Wenn rauchenden Männern häufig das geschlechtsbestimmende Y-Chromosom fehlt, kommen dadurch öfter schwule Kinder zur Welt?
> Überall sind wir Hormonen oder vergleichbaren Stoffen ausgesetzt: Haben diese einen Einfluss auf das Geschlecht (wie bei den Fischen im verlinkten Beitrag)?
> Steigt die Zahl der Homosexuellen? Wenn ja,dürfen wir weiter sagen: Das ist gut so? Oder müsste der Staat, der ja für seine Fortexistenz Kinder braucht, etwas dagegen tun?
> Unbestritten scheint zu sein, dass auch soziale Einflüsse bei der Homosexualität eine Rolle spielen. Sollte also der Staat nicht auf diese soziale Seite Einfluss nehmen?
> Kann man, wie der Begründer der Individualpsychologie Adler beschreibt, Homosexualität in bestimmten Fällen „heilen“, beispielsweise, wenn sie auf dem sozialen Umfeld beruht? Darf – so gesehen – die Konversationsbehandlung auch dann verboten werden, wenn sie durch Psychotherapeuten angewandt wird?
> Im Jahr 2016 haben sich rund 7,4 Prozent der Deutschen als LGBT identifiziert. Darf man eine Befragung durchführen, um festzustellen: Wie viele davon sind mit ihrer Situation glücklich und wie viele wären lieber hetero?
> Darf die Uni die Frage aufwerfen: Gibt es „geheilte“ Homosexuelle? Und darf sie dazu auffordern, dass sich solche Personen melden mögen? Oder ist das auch „nicht opportun“?

Ach, wie interessant und brisant könnte dieses Masterstudium werden.

Sind Bayern beim Sex besser?

„Nix G’wiss’s woaß ma net!“ würde man in Bayern sagen. Aber die Wissenschaft, die sich sogar um das Sexualleben sämtlicher Viecher kümmert, kann natürlich das bayerische Sexualleben nicht übergehen. Und da können wir nun lesen, dass die Bayern ihr Sexualleben als besser beurteilen, als die Hamburger das Ihrige:
https://web.de/magazine/regio/bayern/umfrage-bayern-sex-hamburger-34222094
Das hilft uns eigentlich nicht weiter, weil wir nicht erfahren, wie es wirklich ist. Vielleicht neigt ja der Hamburger eher zum nordisch-kühlen Understatement und die Bayern könnten ja womöglich protzen, obwohl ihnen das nach dem folgenden Witz eigentlich dem Wesen nach  fremd sein soll:

Ein bayerischer Mann beichtet, dass er mit einer Frau geschlafen hat, obwohl er nicht mit ihr verheiratet ist. Der Beichtvater fragt:
„Wie oft, mein Sohn?“
Darauf der junge Mann:
„Bin ich jetzt zum Beichten hier oder zum Protzen?“

Lassen wir also die heikle Frage, wessen Sex tatsächlich besser ist, lieber auf sich beruhen, um nicht eine weitere Spaltung in unser Volk zu bringen, denn die Umfrage hat ja auch andere merkwürdige Fakten ans Licht gebracht, nämlich dass unsere Kanzlerin zu dem Volksstamm gehört, der am zufriedensten mit seinem Sex ist.
Was mich aber an der zitierten Umfrage am meisten überrascht hat, sind die Antworten der Frauen: Sie beurteilen ihr Sexualleben seltener als mangelhaft als die Männer. Dabei lesen wir doch in Frauenzeitschriften dauernd die Klagen der Frauen: „zu kurz“, „zu schnell“,  „zu wenig Vorspiel“…

 

 

 

 

#Me not! Ein Muss: das Beischlaf-Einverständnis-Formular

Wenn ich lese, dass eine Kolomnistin Trump nach 25 Jahren beschuldigt, er habe sie vergewaltigt, so frage ich mich, wie überzeugend das ist, wenn sich eine Frau nach so langer Zeit meldet. Immerhin sagten aber schon die alten Lateiner: „Semper aliquid haeret!“ (Es bleibt immer etwas hängen.)
Der Meteorologe Kachelmann hat das zu spüren bekommen: Job weg – ewig langer Prozess.
Deshalb ist es für Männer wichtig, sich nicht Situationen auszusetzen, die böswillige Frauen für schmutzige Beschuldigungen ausnutzen können.
Als ich meine Arbeit bei der Justiz begann, gab mir daher ein alter Richter den Rat: „Wenn Sie abends länger arbeiten, sperren Sie Ihre Türe zu und rühren sich nicht! Dann schleichen nämlich die Weiber von den Verbrechern durch die Gänge und suchen sich ihre Opfer. Und wenn Sie so eine herein lassen, reißt sie sich vielleicht die Bluse auf, verlangt von Ihnen einen Sprechschein und sagt, dass sie sonst schreien und behaupten wird, Sie hätten sie vergewaltigen wollen.“
Gewarnt durch solche Ratschläge kann ich nur sagen: „Me not!“ Mir wird es nicht passieren, dass mich eine Frau der Vergewaltigung bezichtigt. Aber ich bin ja auch kein Trump oder Ronaldo. Bei mir gibt‘s nicht viel zu holen.
Auf jeden Fall aber gilt für Sie:
Kein GV ohne BEF! (Kein Geschlechtsverkehr ohne Beischlaf-Einverständnis-Formular) Sie können (müssen!) es hier kostenlos herunter laden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Lesen sollte Sie es auf jeden Fall!

Ist Homosexualität eine Krankheit?

Mozartstatue in Salzburg: halb Mann und halb Frau

Zahlreiche Ärzte sind der Ansicht, dass Homosexuelle krank sind.  (Interessant ist, wie sehr die Ärzte bei einer solchen Beurteilung von ihrem sozialen Umfeld geprägt werden.)
Aber zunächst einmal muss man fragen, was überhaupt eine Krankheit ist.
Die Definition, dass die Krankheit die Abwesenheit von Gesundheit darstellt, hilft kaum weiter, denn dann muss man genau so schwer klären, was Gesundheit bedeutet.

Halten wir uns also an das BSG, das die Krankheit so beschreibt: alsregelwidrigen, körperlichen, geistigen oder seelischen Zustand der Arbeitsunfähigkeit oder Behandlung oder beides nötig macht.“
Messen wir daran die Homosexualität, so kann man durchaus die Meinung vertreten, dass sie regelwidrig ist, denn der Mensch ist mit seinen Geschlechtsorganen auf Vermehrung ausgerichtet. Heterosexualität ist auch (noch?) die Regel. Aber über die Behandlungsbedürftigkeit der Homosexualität lässt sich streiten. Nach Wowereit ist sie „gut so!“
Es gibt a
ber auch zahlreiche Schwule, die darunter leiden: Das sind nicht nur die Katholiken, sondern auch die vielen, die genau so leben wollen wie die meisten – die also eine Familie gründen und Kinder zeugen möchten. Sollte ihnen ihre Lage unerträglich sein, müsste die Möglichkeit einer Behandlung ins Auge gefasst werden, auch wenn unser schwuler Gesundheitsminister dies unsinnigerweise verbieten will:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/18/der-schwule-spahn-ist-der-falsche-mann/

Wenn man die Frage klären will, ob Homosexualität eine Krankheit ist, sollte man auch die Frage untersuchen: Wie entsteht sie überhaupt? Ist sie womöglich eine Folge einer Erkrankung der Eltern und muss man etwas dagegen tun? Die Forscher tappen da noch weitgehend im Dunkel, aber manches haben sie schon heraus gefunden:
Zunächst einmal ist sicher, dass die Erziehung und das soziale Umfeld eine Rolle spielen, wie in dem verlinkten Artikel nachzulesen ist. In diesem
Fall kann man durchaus eine Therapie ins Auge fassen, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen, wie beispielsweise unser Gesundheitsminister Spahn.
Auch die Gene spielen bei der Ausrichtung der Sexualität eine Rolle: Die Chromosomen 13 und 14 sind bei den Schwulen anders.
Die Ursachen einer solchen Veränderung vermuten Forscher in Krankheiten während der Schwangerschaft. Auch starker Stress gehört laut Janus zu solchen Störfaktoren, wie im verlinkten Blog dargetan wurde. Dort steht auch meine Vermutung, dass weibliche Hormone, die sich auch im Trinkwasser befinden, eine Homosexualität verursachen könnten. Wenn sogar die unempfindlichen Fische ihr Geschlecht wechseln, sobald sie in hormonbelastetem Wasser schwimmen, liegt es doch nahe, dass so ein Wasser beim Menschen Einfluss auf die sexuelle Ausrichtung haben kann.
Schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass die Entmannung der Männer ähnliche Auswirkungen hat.
Die Homosexualität nimmt laufend zu. Das sehen wir nicht nur daran, dass es nun große „Love-Parades“ gibt, sondern auch Umfragen belegen dies: Die Zahl der Menschen, die Sex mit einem Menschen gleichen Geschlechts hatten (fast 9 Prozent), hat sich zwischen den Jahren1990 und 2000 verdoppelt.
Auch die Missbildungen der Geschlechtsorgane nehmen in erschreckendem Maße zu.
Soll der Staat all diesen Entwicklungen tatenlos zusehen bzw. Gendertoiletten einrichten?
Oder muss dagegen nicht endlich etwas unternommen werden?
Dazu ist es freilich notwendig, dass Menschen wie Spahn ihre Scheuklappen ablegen und die Lage so sehen, wie sie ist.

Untaugliche Männer


Gerade jammert eine österreichische Zeitung darüber, dass etwa ein Viertel der jungen Männer wehruntauglich sind. Unsere Nachbarn sollten sich damit trösten, dass bei uns sogar fast jeder zweite als wehruntauglich befunden wurde. Vielleicht sind ja aber auch die Bewertungskriterien in den beiden Ländern unterschiedlich.
Was die Tauglichkeit anbetrifft, sinkt diese genauso wie bei der körperlichen Eignung fürs Militär logischerweise auch in sexueller Hinsicht. Gerade lese ich, dass die heute Dreißigjährigen gerade mal so viel Geschlechtsverkehr haben wie die Sechzigjährigen. Dasselbe las ich, als ich vor 25 Jahren 60 wurde, also müsste seither die Potenz ungefähr auf ein Viertel von früher gesunken sein müsste. Arme Jugend!
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/17/die-menschen-werden-unfruchtbar-und-verlieren-die-freude-am-sex/
Besonders aber: Arme Männer! Vielleicht sind ja bald die Frauen fitter als ihr.

Heute ist Orgasmustag

Wie geht das noch mal?

Schon in der ARD-Fernsehsendung vom 1.6.11  mit dem Titel „Heute nicht, Schatz“ berichteten Psychologen, Biologen, Anthropologen und Sexualtherapeuten über ein sinkendes Interesse am Sex.
Kein Wunder:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Bin ich ein Hellseher? Obwohl ich keinem der vorbezeichneten Berufsstände angehöre, habe ich dieses Phänomen schon vor 10 Jahren in dem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ beschrieben:

„Wenn man weiter bedenkt, daß die nordischen Frauen wahrscheinlich etwas kühler sind als die Italienerinnen, könnte man zu dem Ergebnis kommen, daß nur jede zweite Frau Freude am Sex hat, was eigentlich nicht verwundert, denn viele berufstätige Frauen stehen den ganzen Tag lang unter Streß: Sie müssen nach ihren Behauptungen mehr leisten als Männer, sind ehrgeiziger, machen Überstunden, um vorwärts zu kommen und haben oft dazu noch Ärger mit dem Chef oder den Kolleginnen. Das, was ihnen abverlangt wird oder sie sich selbst abverlangen, ist vergleichbar mit dem, was Extremsportlerinnen leisten müssen. Bei diesen ist durch Untersuchungen bewiesen, daß sie eigentlich keine Frauen mehr sind. Sie haben keine Menstruation mehr, also einen starken Hormonmangel, der auch die Lust am Sex schwinden läßt.
Viele Paare haben nach dem Berufsalltag immer mehr Verständigungsschwierigkeiten miteinander: Sie wissen nicht mehr den richtigen Ton zu treffen und sind unsicher und hilflos dabei, den Anfang und Übergang zu einem normalen, gefühlvollen Liebesleben zu finden.
Sicher spielt dabei auch eine Rolle, daß zur Zeit in jeder Form Stimmung gegen den Mann gemacht
wird. Wenn Männer gezielt lächerlich gemacht werden, wirkt sich das wohl auch auf ihr Sexualleben aus. Nicht umsonst heißt ein altes Sprichwort: „Lächerlichkeit tötet.“ Zur Demontage der Würde des Mannes gehört sicher auch, daß man immer öfter liest, Frauen allein könnten „es“ viel besser und problemfreier; sie kämen in kürzerer Zeit zu dem, was Männer bei ihnen trotz langer Bemühungen nicht erreichen können. Der Mann wird also irgendwie als Auslaufmodell abgestempelt. Er wird vom PCgesteuerten Superdildonic mit entsprechender Chat-Software abgelöst. Die modernen Frauen, die sich darüber beklagen, daß es keine nette Bezeichnung für ihre Vagina gibt, haben jedenfalls für den Penis ein Wort gefunden, das sich in ihrem Schrifttum und ihren Illustrierten immer mehr durchsetzt nämlich: „Giftspritze“. Worte können entlarvend wirken.“

Und weiter lesen Sie in dem Buch:

„Meist ist es in den Familien so, daß jeder, der Hunger hat, sich etwas nach seinem Geschmack aus der Tiefkühltruhe holt und in die Mikrowelle schiebt. Die Fastfoodwelle hat auch das traute Heim erreicht. Daß diese Art der Ernährung krank macht, können Wissenschaftler noch so oft in Zeitungen oder im Fernsehen vorbringen, es nützt nicht viel. Ein großer Teil der berufstätigen Fraue ist der Ansicht, daß dies nun einmal der Tribut sei, den man in dieser modernen Zeit erbringen müsse.
Allerdings sind es hauptsächlich die Männer, die den Tribut für die Fehlernährung zu zahlen haben:
An der Hamburger Universität wurde beispielsweise festgestellt, daß die Studenten von heute 70 % weniger Spermien produzieren als die Generation vor 40 Jahren. Ähnlich verhält es sich mit der Libido, die in vergleichbarer Weise abgenommen hat. Diese elementare Lebensfreude wird genauso kaputt gemacht wie die andere, nämlich die Lust am Essen. Die Menschen sehen nicht mehr den Zusammenhang, auf den Psychologen gelegentlich in den Zeitungen aufmerksam machen: Wie jemand ißt, so liebt er auch.“

 

Das letzte Tabu

Wenn ich an meine Jugend zurück denke und die Zeit von damals mit der heutigen vergleiche, dann fällt mir vor allem auf, dass viele Tabus gebrochen wurden. Die Mädchen wären damals verhaftet worden, wenn sie so in die Schule gegangen wären wie im letzten Sommer: Tief ausgeschnitten, bauchfrei und mit Hotpants. Bücher wie „Fifty Shades of Grey“ wären beschlagnahmt worden. Pornosender wären stillgelegt worden. Und Schwule wären eingesperrt worden.
Da fragt man sich heutzutage doch, was bleibt denn nun noch an Tabus übrig?
Mir fällt dazu ein: die Nacktheit in der Öffentlichkeit, denn die Provokation ist ja zu einer Art Volkssport geworden. Sie ist insbesondere ein Muss für alle diejenigen, die durch so etwas voran kommen wollen. Gerade fiel eine Schauspielerin dadurch auf, dass sie ihre Brüste her zeigte und den Rock hob, unter dem sie nichts trug. Sie kam deshalb vor Gericht und löste damit einen Medienrummel aus. Den nutzte sie dazu aus, einen neuen Song unters Volk zu bringen. Darin fordert sie mehr Nacktheit: „Zeigt her eure Brüste, zeigt her eure Mu und lächelt den fleißigen Kommissaren zu.“ Es gibt wohl kein Medium, in dem darüber nicht berichtet wurde, denn so etwas erregt mehr Interesse als die langweilige Politik.
Wenn dieses Thema „aufgearbeitet“ worden ist, fragt sich: „Was nun?“ Da bleibt
dann doch noch eines: Sex in der Öffentlichkeit. Es gibt ja schon Paare, die das ausprobiert haben, aber die waren halt unbekannt und stießen daher nicht auf ein besonderes Interesse. Anders wäre es aber schon, wenn Promis sich einen solchen Auftritt leisten würden, angeblich um eine Diskussion über unsere „Verklemmtheit“ auszulösen. Ach, was gäbe es da wieder Stoff zum Diskutieren! Man würde auf unschuldige Naturvölker verweisen, wo der öffentliche Vollzug einer Ehe zum üblichen Ritual einer Hochzeitsfeier gehörte. Und gab es nicht auch Bischöfe, die den Vollzug einer Ehe in Königshäusern überwachten? Sie sehen, darüber muss man reden, und zwar bald, denn das ist wichtiger als AKK. 🙂

Die neue Prüderie gegen Sexismus


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Der Mensch ist wie ein Lemming. Er folgt den Trends, auch wenn sie ihn ins Verderben führen (Nationalsozialismus). Die Trendfolge beginnt ganz harmlos bei der Mode: Auf einmal läuft alles mit Schal herum (auch im heißen Fernsehstudio), wobei die Leute wirken wie Grippekranke. Die Art, wie der Schal nun gebunden wird, sieht ein bisschen nach Würgen aus. Nicht gerade passend dazu sind Turnschuhe, die sich nun „Sneakers“ nennen und gewiss keine Fußbekleidung für den Winter sind, aber man hat anscheinend lieber kalte Füße, als uncool zu sein..
Wir wollen uns hier jedoch nicht mit Mode aufhalten, sondern uns mit einem anderen Trend, dem Sexismus befassen. Es ist noch nicht lange her, da machte sich die Oben-ohne-Bewegung breit. Selbst die ältesten Weiber liefen am Strand ohne BH herum, so dass in Italien nach einer Kommission gerufen wurde, die entscheiden sollte, wer so gehen darf und wer nicht.
In der Türkei, wo so etwas verboten war, setzten sich die deutschen Frauen dreist über dieses Verbot hinweg und zeigten halterlos ihren türkischen Geschlechtsgenossinnen, was sie unter Befreiung verstanden. Die Türkinnen badeten nämlich daneben in Ganzkörperkleidung.
Vorbei sind diese Zeiten. Auf einmal ist auch bei uns die Prüderie ausgebrochen:
In der Formel 1 werden die Grid-Girls abgeschafft.
In Manchester werden Bilder mit barbusigen Frauen abgehängt.
https://web.de/magazine/unterhaltung/kultur/sexismus-debatte-galerie-manchester-haengt-gemaelde-3278008
In der vergangenen Woche hatte der Akademische Senat der Alice Salomon Hochschule in Berlin beschlossen, ein Gedicht des Lyrikers Eugen Gomringer übermalen zu lassen. Man nahm Anstoß an dem Satz: „Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer“. Damit würden Frauen, so die Kritiker, zum Objekt männlicher Bewunderung degradiert, hieß es:
http://www.heimatzeitung.de/nachrichten/ticker/2821001_Gomringer-Gedicht-bald-an-fraenkischer-Fassade.html
Da kann man nur sagen: Na, so was! Anscheinend habe ich die Frauen bisher falsch verstanden. Wenn ich ihre Bilder in den Medien sehe, habe ich bisher gedacht, sie wären ganz gern auch ein Objekt männlicher Bewunderung.
Wie lange werden wir nun wohl noch diese schöne Bayerin ohne BH sehen dürfen?

Und wann werden die prüden Gutmenschen endlich den barbusigen Barockengeln in den Kirchen etwas überziehen? Der Missbrauchsskandal der Katholischen Kirche hat ja gezeigt, wohin so etwas führt.
Und wie lange werde ich mein Buch noch mit obigem Titelbild verkaufen dürfen, bevor es einer Bücherverbrennung um Opfer fällt?