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Missbrauch: manchmal nicht so schlimm?

Es ist schon merkwürdig, wie verschieden die Menschen empfinden. Das zeigt sich auch gerade beim Missbrauch: Die einen leiden ein Leben lang unter einem solchen Verbrechen. Es ist sogar vorgekommen, dass sich jemand das Leben genommen hat. Andererseits stecken auch manche solche Erlebnisse locker weg:

Als ich 10 Jahre alt war, wurde ich zum ersten Mal mit einem Missbrauch konfrontiert. Ein Gleichaltriger, der in unserer Gegend wohnte, erzählte, er bekomme 10 DM, wenn er seinen Arsch  dem Pfarrer hinhalten würde, und er meinte, das sollte ich auch tun. Dann bekäme ich auch 10 DM und er würde auch 10 DM für die Anwerbung eines neuen Knaben kriegen.
Ich sagte damals zu ihm: „Du Sau.“
Er antwortete: „Nee, die Sau ist er.“
Dieser Fall wird vielleicht in der Auflistung der kirchlichen Missbrauchsfälle auftauchen, aber ich glaube nicht, dass das Opfer besonders unter der Tat gelitten hätte. Er ging ja immer wieder hin, um etwas zu verdienen. Auf einem anderen Blatt steht freilich, dass er psychisch einen Schaden erlitten hat.

Ein anderer Fall eines ganz extremen Missbrauchs scheint auch von der betroffenen Frau nicht tragisch genommen worden zu sein,  wie Sie in dem Buch „Adieu Justitia” lesen können. Dort wird in der wahren Kurzgeschichte „Vaterschaftsprozesse“ folgender Fall geschildert. Der Richter fragt die Mutter eines nichtehelichen Kindes:

Warum haben Sie mich letztes Mal angeschwindelt? Ich habe Sie doch so eindringlich belehrt, dass es sinnlos ist zu lügen, denn die Wahrheit kommt so wieso auf.“

Ich habe nicht gelogen! Ich hatte nur vergessen, dass ich einmal stockbetrunken war und nicht weiß, was da passiert ist.“

Nun, wenn man betrunken ist, kriegt man noch kein Kind!“

Man hat mir erzählt, dass der wachhabende Offizier…“

Also langsam – der Reihe nach, damit ich mitkomme. Ich bin ein bisschen begriffsstutzig müssen sie wissen. Wo waren Sie und was haben Sie getrunken? Erzählen Sie bitte ganz von vorne, damit man weiß, was passiert ist.“

Am Heiligen Abend habe ich erst mit meinen Eltern zu Hause gefeiert. Ich musste Weihnachtslieder mitsingen und so’n Scheiß. Da hatte ich schließlich keine Lust mehr und habe meine Freundin angerufen. Der ging das Feiern auch auf den Keks, und so haben wir verabredet, ins Kasernenstüberl zu gehen. Es waren auch Soldaten da. Mit denen haben wir Glühwein getrunken. Es war recht lustig, und da habe ich vielleicht ein bisschen mehr erwischt, als mir gut tat. Die Soldaten haben uns eingeladen, die Kaserne zu besichtigen. Sie hatten nämlich eigentlich Dienst und hätten gar nicht in der Wirtschaft sein dürfen, aber an Weihnachten ging das nicht so genau. Ja, und dann sind wir in die Kaserne gezogen, wo ich auf die Idee gekommen bin auszuprobieren, wie man in einem Soldatenbett liegt und bin eingeschlafen. Hinterher hat man mir erzählt, dass der wachhabende Offizier mit mir geschlafen haben soll, aber davon weiß ich nichts.“

Na, dann fragen wir ihn halt“, sagte Dr. Prell und griff zum Telefon. Er ließ sich bei der Bundeswehr den wachhaben­den Offizier geben und fragte, wer Weihnachten Dienst gehabt habe.

Ich“, antwortete der Mann.

Na, dann kommen Sie mal gleich rüber. Sie werden sofort als Zeuge gebraucht.“

Ich weiß nicht, ob das so einfach geht!“

Sagen Sie Ihrem Vorgesetzten, dass Sie hier dringend benötigt werden und dass sonst der Richter persönlich kommt, um Sie abzuholen.“

Schon nach einer viertelstündigen Pause erschien der Offi­zier in Uniform aus der nahen Kaserne.

Dr. Prell belehrte ihn über seine Pflicht, wahrheitsgemäß auszusagen und fuhr dann fort:

Kurze Frage: Hatten Sie mit dieser Frau hier“ – er deutete auf die Kindsmutter – „Geschlechtsverkehr?“

Er nannte noch die gesetzliche Empfängniszeit, also den Zeitraum, auf den sich die Frage bezog.

Jawohl!“

Diese kurze zackige Antwort schien den Richter misstrau­isch zu machen. Er hakte nach:

Ich muss da leider etwas indiskret werden: Wie war das denn nun genau. Haben Sie zwei Ihrer Soldaten ausgeschickt, um sich jemand ins Bett zu holen?“

Also das kam so. Wir hatten am Heiligen Abend Dienst und da war uns fad. Jemand kam auf die Idee, ob nicht vielleicht im Kasernenstüberl Frauen sitzen könnten, die auch nichts mit dem Fest anfangen konnten. Und so sind dann zwei von uns hinüber gegangen und haben tatsächlich zwei Weiber angeschleppt – ich wollte sagen: zwei Damen mitgebracht. Die waren ziemlich angesäuselt. Die eine legte sich gleich ins Bett und wollte ganz offensichtlich… , und da wollte ich auch nicht nein sagen.“

Fröhliche Weihnacht – kann man da nur sagen“, bemerkte Dr. Prell trocken. „Und die anderen haben zugeschaut?“

Nee, die haben auch mitgemacht – einer nach dem ande­ren.“

Dann müssen wir also bei dem Vaterschaftsgutachten die ganze Wachkompanie einbeziehen oder hat vielleicht einer doch Hemmungen gehabt?“

Doch einer. Aber dann hat jemand ‚Feigling‘ gerufen und dann war der auch dabei.“

Dr. Prell konnte sich nicht verkneifen zu sagen:

Und da gibt es Leute, die glauben, die Bundeswehr hole die Erzie­hung nach, die von den Eltern versäumt wurde. Übrigens noch eine Bemerkung: Die Frau war nach ihren Angaben nicht angesäuselt, wie Sie es ausgedrückt haben, sondern total betrunken. Wer einen solchen Zustand ausnutzt, macht sich einer schweren Straftat schuldig.“

Während er den Beschluss, ein Gutachten zu erholen, diktierte, verließen die Kindsmutter und der Soldat einträch­tig den Sitzungssaal.

Joop und der Sex der Models

Als haarsträubend empfinden viele diese Äußerung Joops und kritisieren sie heftig: „Die Agenturen gaben die Schlüssel zu den Zimmern der Models, die nicht so viel Geld brachten, an reiche Männer. Und wenn sich ein Mädchen beschwerte, hieß es: Wir können auch auf dich verzichten.“
Wie es allerdings tatsächlich nach der Aussage eines Models bei Modemessen zugeht, lesen Sie in dem Buch „Adieu Justitia”. Dort wird in der wahren Kurzgeschichte „Vaterschaftsprozesse“ geschildert, was ein Model auf die Frage geantwortet hat, ob sie den Vater ihres nichtehelichen Kindes benennen kann:

Nein, das kann ich nicht. Ich war auf der Mailänder Modemesse. Da sind lauter schöne junge Leute, die nichts zu tun haben. Ist doch klar, was da passiert: Sie glauben es nicht, wie da rumgevögelt wird. Ich kenne die Männer gar nicht… Ich weiß nicht einmal, aus welchem Land die kamen.“

 

 

Kinderprobleme beim Sexualkundeunterricht

Manchmal ist es ja sehr interessant, was Kinder so denken. Neulich in der Stadt gingen zwei Mädchen vor mir und ich konnte hören, was sie redeten. Sie sprachen offenbar von der ersten Stunde Sexualkundeunterricht und waren erschüttert, was ihre Eltern miteinander getrieben haben, um sie zu zeugen. Aber sie waren sich einig. Die eine sagte:
„Ich glaube, mein Vater bringt’s nicht mehr!“
Die andere: „Meiner auch nicht.“
Ob sie recht haben?

 

Sex live im Radio

Nein, so harmlos wie auf dem Bild ist es nicht zugegangen, als eine Journalistin eine Dokumentationssendung aus einem Swinger Club aufnahm. Um die Sache realistischer zu gestalten, hatte sie dort selbst Sex und das kam natürlich auch über das Mikrofon:
https://web.de/magazine/panorama/sex-on-the-radio-daenische-reporterin-swingerclub-einsatz-35859628
Als uninteressierter Nicht-Zuhörer frage ich mich bloß: Wie lange dauert es nun, bis so etwas nicht nur im Radio, sondern live im Fernsehen kommt?
Dazu fällt mit ein, was ich als Bub in den Berichten über Entdeckungsreisen gelesen habe: Auf irgendeiner Südseeinsel wurde die Hochzeit so gefeiert, dass die Vereinigung des Brautpaars im Kreise der Feiernden stattfand. 

Kaum zu glauben: Topbeitrag

Kaum zu glauben, aber wahr: Mein Beitrag über das Beischlafs-Einverständnisformular hat wieder die meisten Klicks, obwohl der Beitrag drei Jahre alt ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Das Formular ist für den Mann wichtiger als ein Präservativ. Falls Sie noch keines besitzen, laden Sie es sich kostenlos herunter. Sie werden sehen: ohne geht es nicht!

Die total veränderte Haptik der Menschen

Wenn man so alt geworden ist wie ich, empfindet man das Leben wie eine Reise durch die Zeit, und die Zeiten ändern sich wie die Ausblicke beim Reisen. Bevor ich auf das Thema dieses Beitrags eingehe, möchte ich eine Anekdote voraus schicken:

Meine Tante war eine vornehme Dame. Ihre Mutter stammte aus einer alten bayerischen Adelsfamilie. Und sie erzählte oft aus ihrer Jugend, wie ihre Mutter mit den Töchtern in Equipagen zu den Redouten fuhr (Ausdrücke, die mein Rechtschreibprogramm nicht mehr kennt), wo sich die jungen Offiziere in den von der Mutter geführten Ballkalender eintragen mussten, bevor sie mit den jungen Damen tanzen durften, die sie natürlich nur mit weißen Handschuhen anfassen durften.
Die jungen Offiziere sind alle im ersten Weltkrieg gefallen. Danach brachen immer wieder neue Zeiten an. Nach dem 2. Weltkrieg war auch wieder alles ganz anders. Meine Tante, die damals Wirtschaftsleiterin eines noblen Internats war, berichtete mir damals ganz erschüttert von einem „unglaublichen Erlebnis“:

Der damalige Ministerpräsident Strauß war in ihrem Internat zu Gast – eine „ordinäääääre Person“, wie sie zu sagen pflegte. Bei der Besichtigung des Instituts war er auch in der Küche. „Und da hat er die Kocherl in den Popo gezwickt!“ berichtete meine Tante entsetzt. Aber mehr noch hat sie empört, das die „Kocherl vor Vergnügen gequiekt“ hätten. Ja, so war das halt damals: Das, was die Frauen heute in „#MeToo“ beklagen, empfanden ihre Vorgängerinnen seinerzeit als lustige kleine anzügliche Späßchen. die halt etwas Würze in das Leben brachten.
Man stelle sich vor, Strauß‘ Nachfolger Söder würde sich so etwas erlauben: dann wäre es vorbei mit seinen Aussichten aufs Kanzleramt.

Mit diesem Beispiel wollte ich zeigen, dass sich die Auffassungen über Berührungen völlig verändert haben. Auch Männer empfinden anders als Frauen: Wenn man die nämlich heute „in den Popo zwicken“ würde, würden sie keine „#MeToo-Bewegung“ gründen, sondern belustigt reagieren.

Auch in anderer Hinsicht hat sich die Einstellung zu Berührungen verändert: In der Pandemie-Zeit sah man nach der Abschottung der Seniorenheime immer wieder Großeltern, die weinten, weil sie ihre Enkel nicht mehr in den Arm nehmen konnten. Das war früher anders: Da wurde nicht mit einer Umarmung und Bussi gegrüßt, sondern mit Handschlag. Das liegt m.E, daran, dass die Menschen früher wesentlich erotischer waren und eine Umarmung immer auch einen Touch von Erotik gehabt hätte. Das gehörte sich eben nicht.
Heute ist die Luft raus aus der Erotik:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Man konnte nun die Koedukation einführen, ohne dass die jungen Männer vom Anblick des anderen Geschlechts vom Lernen abgelenkt wurden. Und in der Kirche müssen Männer und Frauen nicht mehr getrennt auf verschiedenen Seiten sitzen, sondern dürfen sich hinsetzen, wo sie wollen, denn es gibt kein erotisches Knistern mehr, wenn Männlein und Weiblein auf Tuchfühlung nebeneinander sitzen. Und daher kann man sich auch heute ganz schlicht umarmen als Zeichen des Gern-habens – ganz ohne Erotik (die ist ja weg). Nun genügt der Handschlag zur Begrüßung nicht mehr. Das ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Menschen in unserer kälter gewordenen Gesellschaft etwas Wärme fühlen wollen.

Meine Topbeiträge: Altersweisheiten und Beischlaf-Einverständnis-Formular

WP liefert mir ja immer freundlicherweise eine Übersicht über meine meistgelesenen Beiträge und da bin ich manchmal überrascht (bzw. geflasht), was da angezeigt wird:

Normal ist ja vielleicht noch, dass meine schon etwas älteren Altersweisheiten, aus denen ich zur Zeit zitiere, immer noch häufig angeklickt werden.

Wer hätte aber gedacht, das auch mein älteres Beischlaf-Einverständnis-Formular immer noch so oft herunter geladen wird?
Wissen Sie, dass dieses Formular ein Muss für alle Männer ist?

 

Mein Topbeitrag – Da staune ich

Manchmal werfe ich einen Blick auf meine Topbeiträge, die WP mir anzeigt. Und dann staune ich oft, was mir da angezeigt wird. Gerade herrscht plötzlich wieder eine große Nachfrage nach einem über 2 Jahre alten Beitrag, nämlich dem Beischlaf-Einverständnis-Formular. Dieses Formular ist in der heutigen Zeit wegen der geänderten Gesetzeslage und der #MeToo-Bewegung unbedingt erforderlich.
Und es gibt schließlich noch einen weiteren Grund, weshalb Männer auf das Formular keinesfalls verzichten dürfen. Manche Frauen haben mehr als die Männer die Fähigkeit, Unangenehmes einfach  zu verdrängen. So kann es sein, dass sie ihr Einverständnis zu einem Beischlaf, den sie hinterher bereuen, einfach vergessen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/21/metoo-oder-doch-nicht-plot-fuer-einen-film-der-nie-gedreht-wuerde/

Deshalb laden Sie sich bitte unbedingt dieses kostenlose Formular herunter:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Dann entlasten Sie auch die Justiz, indem sie ihr langwierige Prozesse wie das Kachelmann-Verfahren ersparen.

 

Zum Tag des Bikinis

Interessant ist ja, wie sich die Menschen gewandelt haben. Das, was im obigen Bild zu sehen ist, wurde einmal als hocherotisch empfunden. Heute sagt man wohl eher zu der Frau: „Ist die süß!“
Die Menschheit verliert immer mehr den Sex, besonders die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Und so braucht sie heute Pornos, wo einst die harmlosen Aufklärungsfilme von Oswald Kolle für erotische Aufregung sorgten.
Arme Menschen: Sie sind so ähnlich wie dieser Fußball, dem die Luft ausgeht:

 

Noch mehr Missbrauchsfälle in NRW – Was ist die Ursache?


30.000 Fälle von Kindesmissbrauch sind in NRW aus nur einem Komplex aufgedeckt worden. Dem Minister ist „speiübel“ und drei Ermittler sind durch die psychische Belastung bei ihrer Arbeit krank geworden, andere brauchten die Hilfe eines Psychologen. Da fragt man sich, wie so etwas möglich ist.

An sich hat es die Natur so eingerichtet, dass der Sex normalerweise der Arterhaltung dient. Deshalb lösen Kinder bei einem gesunden Mann eher einen Beschützerinstinkt aus. Sie sprechen aber keinesfalls den Sexualtrieb an.
Wenn sich nun die Fälle von Kinderpornos und des Missbrauchs von Kindern in erschreckendem Maße häufen, so fragt sich, was die Ursache ist. Liegt es daran, dass die massenhafte Verbreitung solcher Widerwärtigkeit
en im Internet da ein Problem ans Licht gebracht hat, das so bereits bestanden hat, oder nimmt die Pädophilie tatsächlich zu? Wenn ja, woran liegt das?
Eine entsprechende Frage habe ich bereits bezüglich der Homosexualität gestellt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/28/heute-ist-christopher-street-day-csd-sex-und-gender-was-man-nie-fragen-und-schon-gar-nicht-sagen-duerfte/
Dort kann man nachlesen, dass sich der Mensch biologisch verändert. Besonders die Männer werden entmannt:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Wenn also die Sexualität der Männer in geradezu erschütternder Weise abnimmt, könnte dies doch vielleicht ein Grund dafür sein, dass sich der geschwächte Trieb auf die schwächsten Teile der Gesellschaft richtet. Das sollte doch einmal von Experten untersucht werden. Aber solche Untersuchungen sind, wie mir einmal gesagt wurde, „nicht opportun“. Was wohl heraus kommen könnte, wäre, dass unsere gesamte Lebensweise mit Plastik, Chemie im Essen usw. uns biologisch verändert oder besser gesagt: verwirrt: Wir werden immer dümmer und unfruchtbarer und der gestörte Sexualtrieb wird fehl geleitet.