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26.1.: Tag der Ehepartner


Die Liebe kann so schön sein, aber wie heißt es in meinen Aphorismen:

Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.

Falls Sie Eheprobleme haben, können Sie natürlich einen Ehetherapeuten zu Rate ziehen. Aber einfacher ist es, die Rezepte einer alten Tante zu befolgen. Scrollen Sie in der Leseecke bis zur Kurzgeschichte „Die alte Tante“. Die alten Rezepte sind halt doch oft noch unübertrefflich.

Volksbegehren zum Gendern

Solchen Frauen wäre es nie eingefallen, das Gendern zu verlangen. Inzwischen haben wir einen völlig anderen Typ von Frau, und so wird eifrig „gegendert“.
Nun gibt es plötzlich eine Volksinitiative gegen das Gendern und es ist gut, dass eine Frau diese Initiative gestartet hat. Wie wäre es wohl einem Mann ergangen, wenn er auf diese Idee gekommen wäre? Da wären die Feministinnen vereint mit den Gutmenschen über den armen Kerl hergefallen und hätten ihn als Frauenfeind hingestellt und als jemanden, der die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat: Sprache müsse sich entwickeln.

Wir leben im Zeitalter des Framing. In einer Zeit, in der die Welt immer unübersichtlicher wird und die Menschen vieles nicht mehr nachvollziehen können, kommt es darauf an, das, was man erreichen will, in den richtigen Rahmen zu stellen. Also jammern die Feministinnen, dass den Frauen zu wenig Respekt entgegen gebracht würde, wenn sie bei der Verwendung der männlichen Form eines Substantivs mit einbezogen würden. So beziehen in der Regel also die Worte „liebe Leser“ trotz der männlichen Form des Wortes auch die Frauen mit ein. Das ist für Feministinnen unerträglich.

Nun könnten also die Gegner des Gendern einen anderen „Frame“ aufstellen. Sie könnten sich darüber beklagen, dass die Frauen mit der Verwendung der weiblichen Form eines Substantivs gezielt angesprochen werden können, die Männern jedoch nicht, denn für sie gibt es keine eigene Form. Sie gehen in der Masse unter.

Wie wäre es übrigens, wenn man die Anrede „Meine Damen und Herren“ etwas kritisch beleuchten würde? Müssten nicht die Frauen höflichkeitshalber sagen: „Meine Herren und Damen“?

 

Witz zum Tag

Einen fröhlichen Feiertag!

Drei Kunstschützen unterhalten sich, wer am besten schießen kann.
Der erste stellt eine Blechdose auf, geht dann ziemlich weit weg, schießt und trifft.
Der Zweite sagt: „Das ist ja gar nichts. Seht ihr die Fliege da oben?“ Er legt an, der Schuss kracht und die Fliege hat das Zeitliche gesegnet..
Da meldet sich der Dritte: „Da ist noch eine Fliege und jetzt passt auf!“
Die Fliege kommt mit einem tiefen Brummton angeflogen: „Brumm-brumm“. Dann fällt der Schuss und die Fliege sucht mit einem hohem „Bizz-bizz“ das Weite. Der Schütze erklärt: „Ich habe ihr die Eier weg geschossen.“

Zitat zum Tag von Sophia Loren über die Phantasie der Männer

Eine Frau, die es wissen muss, gibt einen Geheimtipp:

Die Phantasie des Mannes ist die beste Waffe der Frau.
Sophia Loren

Etwa so ähnlich sieht in der Phantasie der Männer eine Frau aus. Aber eine Ruhpoldinger Künstlerin hat diesem Phantasiebild brutal eine Karikatur einer Frau entgegen gesetzt:

Wie Weihnachten kaputt gemacht wird

Wenn man so sieht, was aus dem ursprünglichen Weihnachtsfest geworden ist, bemerkt man eine traurige Entwicklung: Die Zeit um Weihnachten war einmal die „staade Zeit“, die inzwischen von einer gewaltigen Einkaufshektik abgelöst wurde. Und wo einst das Christkind im Mittelpunkt des Festes stand, wurde es vom Weihnachtsmann abgelöst.
Aber so, wie Männer überall aus angestammten Positionen verdrängt werden, hat inzwischen auch der Weihnachtsmann Konkurrenz bekommen: nämlich das Weihnachtsgirl. Und wenn ich an das Schicksal der männlichen Engel (Cherub, Seraph …) denke, die heute völlig durch nie da gewesene weibliche Engel ersetzt wurden, dann sehe ich schwarz für den Weihnachtsmann.

Weihnachten – modern


Jedermann sieht es nun schon:
Der Weihnachtsmann geht in Pension.
Stattdessen kommt die Weihnachtsfrau,
Männer, das ist eure Schau:
Mit rotem Top und kurzem Röckchen,
Mit Zipfelmütz’ und roten Söckchen –
So kommt sie daher gewippt,
Wenn der Mann am Glühwein nippt.
Ja, da gibt es was zu seh’n
Da wird das Fest noch mal so schön.
Doch ums Christkind wird es still.
Wie schon ein altes Lied es will.
Warum denn an die Krippe denken?
Weihnachten ist da zum Schenken!
Und allen wird es warm ums Herz,
Da strebt die Menschheit kaufhauswärts,
Wo schon seit Herbst die Lieder klingen –
Wozu dann noch selber singen?
Endlich ist es nun so weit:
Das alte Fest geht mit der Zeit.
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