Archiv der Kategorie: Liebe

Heute ist der Küsst-und-versöhnt-Euch-Tag

Tja, das mit dem Versöhnen fällt vielen sehr schwer und dann suchen sie Rat bei Ehetherapeuten. So etwas hat man früher nicht gebraucht. Da wusste man noch wie es geht.
Lesen Sie dazu „Die alte Tante“ in der Leseecke (dort weiter nach hinten scrollen).

Falls Sie es noch nicht wissen sollten, lesen Sie das hier:

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https://autorenseite.wordpress.com/home/

Heute ist Frühlingsanfang und der Tag der Komplimente

Was passt besser zusammen als Frühlingsanfang und Komplimente? Aber Männer müssen vorsichtig sein, denn wie heißt es in meinen Aphorismen:

Eine Frau ist ein Wesen, das ein Kompliment für die Wahrheit und die Wahrheit für eine Grobheit hält.
*
Männer können die Wahrheit vertragen, Frauen sind durch Komplimente zu sehr verwöhnt.

Heute ist der Weltknuddeltag


Gut, das es diesen Tag gibt, denn bisher hatte ich noch nie etwas vom Knuddeln gehört. Mein Rechtschreibprogramm kennt es auch nicht, sondern unterringelt das Wort rot. Aber wir können uns schon vorstellen, was gemeint ist, nämlich dasselbe, was uns gerade vor kurzem schon näher gebracht wurde:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/06/machen-sie-mit-heute-ist-der-tag-des-kuschelns/
Ist es ein Zeichen unserer Zeit, dass immer wieder daran erinnert werden muss?

Na, wie sieht es bei Ihnen aus? Heute schon geknuddelt? Der Knuddeltag wurde erfunden, weil die menschliche Wärme und Zuneigung sogar in den Familien immer mehr abnehmen sollt. Und daher gibt es noch weitere Tage, die der Liebe gewidmet sind:
den Tag des Kuschelns (engl. Cuddle Up Day) am 6. Januar,
den Tag des Orgasmus am 9. Mai oder
den Internationalen Tag des Kusses (engl. International Kissing Day) am 6. Juli.

Wir leben heute in einer Bussi-Bussi-Gesellschaft. Seit die Luft bei der Erotik heraus ist, hat sich die Begrüßung mit Bussi links und Bussi rechts wie ein Virus in der ganzen Welt ausgebreitet. Brauchen wir da also wirklich noch einen Knuddeltag? Ich glaube: schon! Denn Knuddeln ist schon etwas mehr als ein bloßes Ritual. Ein bisschen menschliche Wärme soll doch mindestens dabei rüber kommen.

Wie sehr die Liebe abnimmt, zeigte schon einst die Mahnung des früheren Kardinals Wendel, der sich wegen der zunehmenden Zahl von Scheidungen Sorgen machte. Er forderte daher die Gläubigen auf, doch öfter vom „göttlichen Geschenk der Sexualität Gebrauch zu machen“. (Klingt doch gut?)
Was es doch in den Augen der Kirche für göttliche Geschenke gibt! Nach Benedikt XVI ist der Zölibat auch eines.

 

Die Ehe meiner Eltern: Blutschande

Das war schon eine kühne Ehe, die meine Eltern geschlossen haben. Mein Vater war ein (darf man so was noch sagen?) reinrassiger Bayer und meine Mutter war eine astreine Preußin aus Neumünster. Schon das war problematischer, als man sich heute vorstellen kann, wie der Ausspruch eines früheren bayerischen Politikers beweist:
„Wenn ein Bauernsohn eine norddeutsche Blondine heiratet, so ist dies in meinen Augen Blutschande. Die Preußen, dieses Zeugs, und die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen. Am besten schickt man die Preußen gleich nach Sibirien.“
Man sieht also: Meine tapfere Mutter hatte den Mut, in das Land eines nur bedingt integrationsfähigen Volksstammes zu ziehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/04/sind-die-bayern-integrationsfaehig/
Meine Eltern hatten aber noch ein viel größeres Problem, nämlich dass mein Vater ein frommer Katholik war und meine Mutter eine Protestantin. Solche Ehen waren von der Katholischen Kirche eigentlich strengstens verboten. Meine Eltern konnten nur heiraten, weil sie den Tipp bekamen, der Prior von Sankt Benno in München sei ein Mann, der Mitgefühl mit den Liebenden habe und daher eine Dispens von dem Verbot erteilen würde.
Ja, das waren noch Zeiten damals! Und heute haben wir die Schwulenehe.
Übrigens: Ungewöhnliche Geschichten über die Liebe finden sie  hier:

Die Menschen werden unfruchtbar und verlieren die Freude am Sex

Diesem Thema habe ich mich schon seit vielen Jahren gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/30/die-entmannung-des-mannes-3/

In der neuen Apotheken Umschau wird das alles bestätigt:
Demnach bleiben 6 Millionen Männer und Frauen ungewollt kinderlos. Das ist eine enorme Zahl, wenn man berücksichtigt, wie viele Paare erst durch die Möglichkeiten der modernen Medizin zu einer Verwirklichung ihres Kinderwunsches kommen.
Was aber erschreckender ist, ist die Tatsache, dass Hodentumore und Missbildungen der Geschlechtsorgane zunehmen. Das Traurige an dieser Entwicklung ist, dass deren Ursachen nicht aufgeklärt werden. Es gibt nur Vermutungen, die ich hier auch schon geäußert habe:
> Zu enge Männerhosen:

   https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/07/mein-neuer-traumjob-als-trendsetter-oder-influenzer/
>Chemie in den Nahrungsmitteln, Kosmetika, Pflanzenschutzmittel
> Medikamentenkonsum
> Zu heiße Bäder bzw. Sauna
Wie gefährlich selbst geringe Plastikmengen sein können, beweist die Tatsache, dass es Wissenschaftler gibt, die davor warnen, auch nur kleine Kassenbons anzufassen, die auf Thermopapier gedruckt sind:
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/18352-rtkl-bisphenol-warum-der-kontakt-mit-kassenbons-so-gefaehrlich-ist
Deshalb haben verschiedene Supermärkte ihre Kassen auf Normalpapier umgestellt und die EU hat das betreffende Thermopapier verboten, aber erst ab 2020.
Sie sehen also, wie sehr Sie auf der Hut sein müssen, um nicht zu denen gehören zu müssen, die Viagra oder Gleitcreme brauchen, sofern nicht überhaupt die Libido (Lust zum Sex) entschwunden ist. Ein Phänomen, das in erschreckender Weise um sich greift. Ein Sexwissenschaftler hat bei einer Befragung festgestellt, dass die 60-jäjrigen mehr Sex haben als die 30-jährigen. Was für eine Zukunft steht uns bevor?
https://wordpress.com/post/autorenseite.wordpress.com/20826856

Lebensabschnittsbegleiter(in) – ein Wegwerfartikel?


Ich bin nicht beScheuert!
Gerade lese ich: Scheuer präsentiert neue Freundin. Man kann das verstehen. Der Mann ist Verkehrsminister und in sein Ressort fällt die Erscheinung, dass sich die Bürger immer wieder ein neues Auto zulegen, wenn das alte nichts mehr her macht. Eine solche Mentalität färbt natürlich auf die Ehe ab: Wenn die Alte nichts mehr hermacht… Auch Kollege Maas hat sich ja neu „beweibt“. Da wollen die Frauen natürlich nicht nachstehen: Auch Frau Klöckner hat sich einen neuen Mann zugelegt. Aber das ist alles nichts gegen die Vorgänger Schröder und Fischer, die es auf 4 bzw. 5 Ehen gebracht haben.
Und wenn ich das so sehe, frage ich mich, ob ich noch normal bin. Ich bin seit 54 Jahren mit der selben Frau verheiratet und bin dabei glücklich. In den Augen von Scheuer, Maas & Co bin ich wahrscheinlich zu bieder oder zu faul, mich umzusehen. Allerdings sehe ich das anders.
Camus hat einmal über die Ehe geschrieben:
Die wahre Liebe gibt es doch nur ein- oder zweimal im Jahrhundert; der Rest ist Langeweile.“
Kein Wunder also, dass sich die Langweiler nach etwas Neuem umsehen und sich dann auch wieder langweilen, so dass 35% der Geschiedenen ihre Scheidung bereuen.
Ich finde: Ein bisschen arg pessimistisch ist der Satz von Camus schon, denn es gibt erfreulicherweise doch ein paar mehr Fälle von wahrer Liebe. Da kenne ich doch einige.
Wie es jedoch in vielen Beziehungen zugeht, 
lesen Sie in dem oben abgebildeten Buch unter dem bezeichnenden Titel:
Der 7. Himmel hat ein Loch“. Schauen Sie mal rein: Sie werden überrascht sein.

Zum heutigen Tag des Kusses: Warum der Kuss zum Bussi verkam


Zur Zeit haben wir die Valentinswoche. Nach dem gestrigen Tag der Umarmung kommt nun der angebliche Höhepunkt: der Tag des Kusses. Wenn man so alt geworden ist wie ich, stellt man allerdings fest, dass der Kuss auch nicht mehr das ist, was er einmal war, nämlich voll geladen mit Erotik. Deswegen wird das Wort „Kuss“ heute in der Umgangssprache mehr und mehr durch „Bussi“ ersetzt. Bussi links und Bussi rechts gehört für viele zum normalen Begrüßungsritual. So etwas hätte es früher nicht gegeben, weil wie gesagt ein Kuss mit Erotik verbunden war. Daher war es sogar in den Familien üblich, sich per Handschlag zu begrüßen.
Wenn ich heute sehe, wie sich sogar Politiker vor den Kameras mit Bussis begrüßen (auch auf den Mund!), dann denke ich an die Besuche von Chruschtschow und Breschnew in der DDR. Wenn das Fernsehen deren innige Begrüßungen mit den DDR-Größen zeigte, dann hieß es bei uns: „Schaut sie an, die schwulen …!“ Aus heutiger Sicht gesehen waren sie halt nur ihrer Zeit voraus.
Warum ein Kuss heute nicht mehr dasselbe ist wie früher, habe ich für Männer unter dem Titel „Entmannung“ hier schon öfter beschrieben: Die Libido ist immer mehr verkümmert. Während früher schon ein entblößtes Frauenknie einem Mann schlaflose Nächte bereiten konnte („Ich hab dein Knie geseh‘n – das durfte nie gescheh‘n“), so schaffen es Frauen heute nicht einmal mehr mit entblößender Offenherzigkeit, denselben Effekt zu erzielen. Wenn ich daran denke, wie Frauen heutzutage im Sommer herum laufen, dann muss ich sagen, dass sie mit solchen Aufzügen früher sofort verhaftet worden wären.
Doch zurück zum Tag des Kusses: Wenn Sie diesen Tag gebührend feiern: tun sie es bitte nicht mit einem Bussi!

Heute ist der Welttag der Umarmung (Hug Day)


Was sehen Sie hier? So sieht eine Frau aus, die nach einer Umarmung lechzt. Falls Sie auch so etwas zu Hause haben, tun Sie jedenfalls am heutigen Umarmungstag Ihre Pflicht!
Toll fand ich, was ich einmal in München auf dem Marienplatz sah: Da standen zwei Japanerinnen in einem knappen goldenen Kleidchen auf einem Podest mit der Aufschrift: „Free Hug“. Jeder der Lust hatte, konnte sie umarmen. Ich fand die Idee großartig. So konnten auch die Einsamen einen Moment warmer Mitmenschlichkeit erleben.

Da staune ich!


Bei WordPress wird einem zuerst eine Seite präsentiert, die alles
Mögliche enthält, u.a. auch eine Statistik. Und da wundere ich mich immer wieder, dass ganz andere Seiten meine Besucher interessieren, als ich gedacht hatte: Zur Zeit stehen die „Altersweisheiten“ obenan.
Witzig finde ich, was unter der Rubrik „Topsuchen“ den Vogel abschießt: Dort steht:„
formblatt einverständnis beischlaf“. Da bin ich doch sehr froh, dass ich hier etwas geschrieben habe, was heutzutage besonders wichtig geworden ist.
Falls noch nicht geschehen: Laden Sie sich unbedingt dieses Formular herunter. Der Fall Kachelmann zeigt, was einem blühen kann, wenn man meint, ohne so ein Einverständnisformular auskommen zu können. Falls Sie aber dennoch meinen, ohne Formalitäten auskommen zu können, klicken Sie auf jeden Fall doch mal auf das Formular und Sie werden sehen: Es geht nicht!