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Traunstein – die schönste Stadt der Welt

Mein Titel oben zeigt einen Blick von der Traunsteiner Weinleite auf meine Hausberge Hochfelln und Hochgern.


Café in Traunstein

In Traunstein wurde Salz herstellt. Die erste Pipeline der Welt transportierte die erforderliche Sole von Bad Reichenhall über die Berge bis hierher. Das Bild zeigt eine Siedlung der Arbeiter.

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Gerade ist Georg Ratzinger gestorben. Und ich fand es rührend, dass Benedikt XVI trotz seiner Hinfälligkeit an das Bett seines sterbenden Bruders geeilt ist und dass die beiden gemeinsam eine Messe gefeiert haben.
Natürlich liest man nun in den Zeitungen einen Nachruf. Und da wird d
er Verstorbene mit dem Satz zitiert, dass Traunstein die schönster Stadt der Welt sei. Nun – der Mann ist mit seinen Domspatzen sicher viel herum gekommen und da hat natürlich so ein Satz durchaus Gewicht.
Ich bin ja auch von München nach Traunstein gegangen, um h
ier zu arbeiten, weil es mir hier so gut gefallen hat:
Zwar ist das Stadtbild halt so, wie viele bayerische Kleinstädte aussehen: ganz nett. Es gibt aber keine besonderen Sehenswürdigkeiten, dafür hat man viele Möglichkeiten: Die Stadt ist das Herz des Chiemgaus und im Nu ist man in Ruhpolding, Inzell, Waging, Salzburg, Berchtesgaden, Reit im Winkel, auf vielen Bergen und an einem der Seen, insbesondere am Chiemsee. Auch München ist nur eine Stunde entfernt.
Also, so ganz unrecht hatte dert alte Ratzinger nicht, aber über Geschmack lässt sich ja nicht streiten.

Ein Fundstück, das zu Herzen geht

Im Traunsteiner Stadtpark gibt es eine Luitpold-Eiche, die 1892 zu Ehren des Prinzregenten gepflanzt wurde. Diese Eiche kümmert so vor sich hin: Sie hat eine lichte Krone und die Blätter sind hellgrün. Dieses traurige Bild hat einen Poeten erbarmt und er hat ein ergreifendes Gedicht an den Baum gehängt, das die Passanten nachdenklich stimmen wird.
Vielen Dank!

Es war einmal der schönste Bierkeller Bayerns

In Traunstein gibt es ein ausgezeichnetes Gasthaus, den „Sailerkeller. Früher stand dort eine Tafel mit der Aufschrift: „Schönster Biergarten Bayerns“. Und das hat auch gestimmt, denn man hatte diese prächtige Aussicht:
Traunst.
Nicht umsonst hat Papst Benedikt hier einmal seine Primiz gefeiert. Aber dann hat man ein Kaufhaus davor gebaut. Es wäre ja durchaus möglich gewesen, dieses Gebäude ebenerdig so zu errichten, dass die Sicht vom Biergarten aus frei geblieben wäre. Aber stattdessen hat man diese hässlichen Lüftungsschächte direkt vor den Gastgarten gestellt.
Sailerkeller
Sagt mal, sitzen denn im Traunsteiner Stadtbauamt Menschen, die kein Herz im Leib haben? Kein Wunder, dass die Stadt mehr und mehr kaputt geht.
https://autorenseite.wordpress.com/traunstein-geht-kaputt/