Archiv der Kategorie: Aktuelles

Die unfreundlichste Behörde: das Finanzamt

Wir Deutschen sind nicht nett. Das wurde gerade in einer Umfrage unter Expats festgestellt.  Expats sind ausländische Fachkräfte, die bei uns arbeiten. 26 % von ihnen finden uns einfach nicht nett. Das sollte uns zu denken geben, denn manchmal ist es ganz instruktiv, wenn man hört, welches Erscheinungsbild wir nach außen bieten.
Gerade erlebe ich so ein typisches Beispiel von Unfreundlichkeit: nämlich das Finanzamt. Als ich dort eine Beamtin sprechen wollte, die mir einen Brief geschrieben hatte, musste ich draußen in der Kälte warten, weil nur eine Person in den Empfangsraum eintreten durfte, obwohl die Ansprechpartnerin hinter Glas gesichert war. Dann wurde mir gesagt, die Beamtin sei nicht da, und ich wurde gefragt, was ich denn von ihr wolle. Als ich dann mein Anliegen vorbrachte, stellte sich heraus, dass die Beamtin auf einmal doch da war. Na so was!
Nun habe ich gleich zweimal Post vom Finanzamt bekommen: eine Berechnung des Grundsteuermessbetrags und noch dazu eine Berechnung des Grundstücksäquivalenzbetrags. Was ist das denn? Nicht mal Google kann Auskunft geben. Hängt das mit der Neufestsetzung der Grundstückswerte zusammen?
Was typisch für das Finanzamt ist, ist die Tatsache, dass einem nur die Bescheide zugesandt werden ohne Anrede und Grußformel. Na ja, diese Unfreundlichkeit lässt sich verschmerzen. Sie ist halt nur symptomatisch. Ist es denn wirklich eine Überforderung eines deutschen Beamten, wenn er schreiben würde: „Sehr geehrter Herr.., Ihr Grundstücksäquivalenzbetrag wird auf… festgesetzt“?
Was aber schlimmer ist, ist die Tatsache, dass einem das Handeln der Behörde nicht erläutert wird: Wäre es wirklich zu viel verlangt, wenn man dem Bürger in einem Satz erläutert, warum die Werte (neu?) festgesetzt wurden und was der Grundstücksäquivalenzbetrag ist?
Zu den Grundprinzipien behördlichen Handelns sollte doch gehören, dass der betroffene Bürger auch versteht, um was es geht.

Wenn ich die Finanzbehörden so über die Jahre hinweg beobachte, dann könnte man fast den Eindruck gewinnen, sie arbeiteten mit den Steuerberatern zusammen: Alles wird so schwierig gemacht, dass die meisten Bürger Hilfe in Anspruch nehmen müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/04/29/elster-ein-sch-programm-2/
https://autorenseite.wordpress.com/2022/09/22/die-schweren-fehler-des-elster-programms-grundsteuererklaerung/

Winnetou ist weg. Nun muss auch Dornröschen weg.

Wir Deutschen sind ein Volk geworden, in dem die Gutmenschen bestimmen, was gesagt oder geschrieben werden darf. Wir haben es beim „Neger“ gesehen und nun auch bei Winnetou:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/08/24/sind-wir-deutschen-hysterisch-geworden/
Anscheinend haben die Gutmenschen noch nicht entdeckt, welch brisanten Stoff die deutschen Märchen enthalten. Nehmen wir Dornröschen: Das arme Mädchen liegt in einem hundertjährigen Schlaf, bis ein Prinz kommt, um die schützende Dornenhecke durch zu hauen und das verschlafene Halb-noch-Kind mit einem Kuss aufzuwecken.

Verstehen Sie, was sich hinter dem Märchen verbirgt? Es ist die weibliche Sexualität, die erst von einem Mann gegen den Widerstand (Hecke) geweckt werden muss.
Wo bleiben da die Feministinnen und Gutmenschen, um die Herzen der armen kleinen Mädchen vor solchen Bildern zu bewahren?
Man sieht, es gibt noch viel zu tun im Lande unserer Saubermänner und Gutmensch*innen (wie man wohl heute korrekterweise schreiben muss).

Was ist nur mit der Menschheit los?

Mit dem Thema habe ich mich schon öfter befasst und beispielsweise hier beschrieben, dass in London allein zwischen November 2016 und April 2017 mehr als 400 Angriffe mit Säure stattfanden, bei denen den Opfern ins Gesicht gegossen wurde. London ist inzwischen auch die Hauptstadt der Messerstecher geworden: Im vergangenen Jahr wurden allein in England und Wales 285 Menschen erstochen. Gerade wurde ein 87-jähriger im Rollstuhl erstochen. Man fragt sich, was denn der Anlass für solche Verbrechen ist. Gilt vielleicht das, was Jonny Cash in einem Song singt: „Just to watch him die“?
Die Vergewaltigungen haben in London binnen 5 Jahren um 20 % zugenommen. Neuerdings werden KO-Tropfen gespritzt.

Nun kommt eine unglaubliche Meldung aus Berlin: Dort betrug die Gesamtzahl aller Polizeieinsätze in und vor Krankenhäusern im vergangenen Jahr bei knapp 8000 – mehr als 20 pro Tag (!).
Viele Krankenhäuser haben daher Sicherheitspersonal. Auch die Kassiererinnen von Supermärkten müssen Angst vor Gewalt haben und wollen die Plexiglasscheiben auch nach der Pandemie beibehalten:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/07/07/deutschland-stuerzt-ab-19/

Wann kommt der große Blackout?

Ob der Christbaum heuer leuchten wird?

Unser Stromnetz arbeitet an seiner Belastungsgrenze. Es ist schon nicht für die Belastung durch die E-Mobilität ausgelegt und daher hat es schon Probleme gegeben.
Nun ist die Gefahr eines Blackouts größer geworden. Wir haben schon Beinahe-Blackouts gehabt. Und diejenigen, die nun warnen, haben noch etwas gar nicht berücksichtigt: Die Elektrogeschäfte sind voll. Die Leute kaufen wie verrückt Heizstrahler und ähnliche Geräte, um es bei Problemen mit dem Gas dennoch schön warm zu haben. Diese zusätzliche Belastung kann nur in einer Katastrophe enden.
Haben Sie vorgesorgt?
https://www.saurugg.net/blackout
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/experte-aus-kaiserslautern-so-sorgen-sie-fuer-den-blackout-vor-100.html

Wetter in Bergen (Bavaria)

Noch ist es bewölkt, aber auch die Sonne soll für 4 Stunden scheinen bei 18°, so der Wetterbericht von Wetter-online. Aber inzwischen hat mir Microsoft ungefragt einen Wetterbericht ins Startmenü gestellt, und der verspricht mir sogar 20°.
Ich habe also nun drei verschiedene Arten von Wetter: das von Wetter-online, das von MS und das wirkliche.

Heute Abend im Fernsehen: Laschet soft

Heute Abend soll Laschet im Fernsehen Klartext reden. Das Traurige an der Sendung dürfte sein, dass man schon vorher weiß, was gefragt wird und was Laschet antworten wird. Und wir wissen auch, mit welchen Themen er nicht konfrontiert wird: Das wären die Probleme des Merkelismus (Raubtierkapitalismus):
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
So wird er also staatsmännisch weise erklären, wie sehr er für den Klimaschutz ist, aber für einen solchen mit Augenmaß und einen auch einen solchen, der auf die Innovationskraft der Industrie setzt (als wenn andere dagegen wären).
Ja, ersparen wir uns das Blabla?

Die Unverschämtheiten der Banken

Gerade erhalte ich von der Postbank 100 Seiten der neuen Geschäftsbedingungen, denen ich auch rückwirkend zustimmen soll.
Das Ganze ist eine Zumutung: Schon die Textgröße ist ein „Augenpulver“ nach dem Motto: Das liest ja sowieso keiner.  Was aber schlimmer ist: Vieles ist unverständlich. So soll eine „Echtzeitüberweisung“ 50 Cent kosten. Fällt darunter auch die normale Überweisung?
Anständig wäre es, wenn die Bank dem Kunden schreibt: „Folgendes ändert sich für Sie.“  So ging es doch auch früher. Da waren die AGB nur 75 Seiten lang und die Kunden wurden genau darüber informiert, was auf sie zu kam:

Aber der Kunde soll ja nicht mit der Nase auf die Nachteile gestoßen werden, sondern die soll der Kunde halt selbst aus den teilweise unverständlichen Geschäftsbedingungen selbst heraussuchen, sprich kapitulieren.
Das sollte den Verbraucherschutz auf den Plan rufen, damit er vom BGH klären lässt, ob so etwas zulässig ist. Der BGH steht ja den AGB immer sehr skeptisch gegenüber.

Was das Üble ist: Diese Geschäftsbedingungen einer Bank sind ja nicht das Einzige, womit der Normalmensch sich zu befassen hat. Auch andere wie beispielsweise die Krankenkasse beschäftigen einen mit so Zeugs. Wenn das so weiter geht, artet das zu einer Feierabendbeschäftigung aus.
Dem muss Einhalt geboten werden.

 

 

 

Unsere Staudämme wie in einem Entwicklungsland?

Wir sehen gerade Bilder von der schrecklichen Hochwasserkatastrophe. Was ich dabei nicht verstehen kann, ist, dass Staudämme nicht sicher sind. Das darf doch nicht wahr sein. Ein Damm muss doch so gebaut sein, dass er auch bei Volllast sicher ist. Und wenn dann noch mehr Wasser kommt, dann läuft er eben über, wenn die Abläufe nicht ausreichen. Aber es darf doch nicht sein, dass dann seine Sicherheit gefährdet ist. Ein Dammbruch hat nämlich verheerende Folgen. Ich erinnere mich da an die Katastrophe von Longarone, bei der nicht einmal der Damm gebrochen war.