Archiv der Kategorie: Aktuelles

Heute Abend im Fernsehen: Laschet soft

Heute Abend soll Laschet im Fernsehen Klartext reden. Das Traurige an der Sendung dürfte sein, dass man schon vorher weiß, was gefragt wird und was Laschet antworten wird. Und wir wissen auch, mit welchen Themen er nicht konfrontiert wird: Das wären die Probleme des Merkelismus (Raubtierkapitalismus):
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
So wird er also staatsmännisch weise erklären, wie sehr er für den Klimaschutz ist, aber für einen solchen mit Augenmaß und einen auch einen solchen, der auf die Innovationskraft der Industrie setzt (als wenn andere dagegen wären).
Ja, ersparen wir uns das Blabla?

Die Unverschämtheiten der Banken

Gerade erhalte ich von der Postbank 100 Seiten der neuen Geschäftsbedingungen, denen ich auch rückwirkend zustimmen soll.
Das Ganze ist eine Zumutung: Schon die Textgröße ist ein „Augenpulver“ nach dem Motto: Das liest ja sowieso keiner.  Was aber schlimmer ist: Vieles ist unverständlich. So soll eine „Echtzeitüberweisung“ 50 Cent kosten. Fällt darunter auch die normale Überweisung?
Anständig wäre es, wenn die Bank dem Kunden schreibt: „Folgendes ändert sich für Sie.“  So ging es doch auch früher. Da waren die AGB nur 75 Seiten lang und die Kunden wurden genau darüber informiert, was auf sie zu kam:

Aber der Kunde soll ja nicht mit der Nase auf die Nachteile gestoßen werden, sondern die soll der Kunde halt selbst aus den teilweise unverständlichen Geschäftsbedingungen selbst heraussuchen, sprich kapitulieren.
Das sollte den Verbraucherschutz auf den Plan rufen, damit er vom BGH klären lässt, ob so etwas zulässig ist. Der BGH steht ja den AGB immer sehr skeptisch gegenüber.

Was das Üble ist: Diese Geschäftsbedingungen einer Bank sind ja nicht das Einzige, womit der Normalmensch sich zu befassen hat. Auch andere wie beispielsweise die Krankenkasse beschäftigen einen mit so Zeugs. Wenn das so weiter geht, artet das zu einer Feierabendbeschäftigung aus.
Dem muss Einhalt geboten werden.

 

 

 

Unsere Staudämme wie in einem Entwicklungsland?

Wir sehen gerade Bilder von der schrecklichen Hochwasserkatastrophe. Was ich dabei nicht verstehen kann, ist, dass Staudämme nicht sicher sind. Das darf doch nicht wahr sein. Ein Damm muss doch so gebaut sein, dass er auch bei Volllast sicher ist. Und wenn dann noch mehr Wasser kommt, dann läuft er eben über, wenn die Abläufe nicht ausreichen. Aber es darf doch nicht sein, dass dann seine Sicherheit gefährdet ist. Ein Dammbruch hat nämlich verheerende Folgen. Ich erinnere mich da an die Katastrophe von Longarone, bei der nicht einmal der Damm gebrochen war.

Kontrastwetter: Hier ist es zu trocken

Man könnte es bei der Hochwasserkatastrophe kaum glauben: In Österreich war es im letzten Halbjahr zu trocken. Es gab ein Viertel weniger Niederschläge im Vergleich zu den Vorjahren. Bei uns im südöstlichen Zipfel Deutschlands dürfte es ähnlich aussehen.
Die Folge des Regenmangels ist, dass in der Hälfte der Messstellen der Grundwasserspiegel niedrig oder sehr niedrig ist.
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/rund-ein-viertel-weniger-niederschlaege-im-ersten-halbjahr-106659151
Keine guten Aussichten!

Warum England nicht Meister werden durfte

Erstens ist England durch einen sehr zweifelhaften Elfmeter ins Finale gekommen. Es wäre sehr unerfreulich, wenn diese Entscheidung den Weg zur Meisterschaft eröffnet hätte.

Zweitens sind die Engländer ein unsportliches Publikum. Sie buhen die gegnerische Nationalhymne aus. Fairplay ist ein englisches Wort, aber die Briten halten offenbar nichts davon.

Und drittens wurde der dänische Torwart mit Laserlicht geblendet. Das hätte sein Augenlicht schädigen können. Es wäre erfreulich gewesen, wenn die UEFA deswegen ein Wiederholungsspiel angeordnet hätte.

Und nach dem Endspiel zeigen sich die Briten wieder sehr unsportlich. Es gibt eine Menge rassistische Angriffe wegen der verschossenen Elfmeter. Wer sich so benimmt, zeigt, dass er der Meisterschaft nicht würdig ist.

Heute ist ein trauriger Tag: der Biertag

Das Bier ist ein wichtiges Lebensmittel. Manchen dient es sogar zum Überleben. Deswegen gibt es auch mehrere Tage im Kalender, die diesem Getränk gewidmet sind.
Auch in diesem Blog finden sie tiefsinnige Beiträge über dieses Thema: So wurde hier beispielsweise der Frage nachgegangen, ob man durch Bier mehr abnehmen kann als durch-Sex:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/07/heute-ist-der-tag-des-bieres-kann-man-durch-bier-mehr-abnehmen-als-durch-sex/ex
Probieren Sie es aus?
Durch Corona sind nun traurige Zeiten angebrochen: Immer mehr Bier wird weg gegossen. In Großbritannien waren es gerade unvorstellbare 30 Millionen Liter. Auch bei uns häufen sich die Meldungen über die Vernichtung von Bier. Dabei dachte ich, dass die Leute in diesen trüben Zeiten öfter mal zur Flasche greifen, aber anscheinend brauchen die Menschen nun härtere Sachen.
Die Gastronomie fehlt halt als Abnehmer. Zum Bier gehört eben für viele die gemütliche Athmosphähre, wie schon Nestroy feststellte:


Im Haus schmeckt einem der beste Trank nicht. Im Wirtshaus muss man sein…

In einem Lokal las ich den sinnigen Spruch:

Im Gasthaus ist es deshalb so schön, weil man dort daheim ist und doch nicht zu Hause.