Archiv der Kategorie: Unterhaltung

Hilfe! Ich habe den Vorschultest nicht bestanden!

In mancher Hinsicht sind Kinder schlauer als Erwachsene. Nicht nur mir ging es so, dass wir nicht in der Lage waren, eine Rätselfrage zu beantworten, die für Kinder kein Problem war:
https://web.de/magazine/wissen/psychologie/erwachsene-scheitern-kinder-loesen-raetsel-sofort-richtung-faehrt-bus-36829124
Schwieriger war allerdings eine Testfrage für ältere Schüler:
„Dieser Satz enthelt drei Feler.“
Haben Sie die gefunden? Wenn nicht, scrollen Sie ganz nach unten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der dritte Fehler ist der, dass der Satz nur 2 Fehler enthält.

Manchmal fallen mir so Sprüche ein …

Wenn man so alt ist wie ich, fallen einem bei jeder Gelegenheit Sätze ein, die jemand in vergleichbarer Lage gesagt hat. Gerade war ich in der Uni-Klinik und nach dem, was ich da erlebt habe, fällt mir ein Spruch eines alten Nachbarn ein. Als ihm wegen einer Herzkrankheit eine Krankenhausbehandlung angeraten wurde, sagt er: „Ins Krankenhaus bringen die mich nur mit de Füaß voraus.“ Und so war es auch: Als er einen Herzinfarkt bekam, wurde er zum Krankenhaus gefahren und verstarb an der Schwelle.
Bei all den Aufregungen, die ich zur Zeit habe, habe ich keinen Appetit und das Bier schmeckt mir auf einmal auch nicht mehr. Da fällt mir ein, was mein Vater sagte, als es ihm auch so ging: „Siehe, das Ende ist nahe, wenn einem Bayern das Bier nicht mehr schmeckt.“ Ich will das zwar nicht wahr haben, denn ich bin erst 87. Aber mein kleiner Enkel holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück.Er sagte:
„Gell, Opa, du stirbst bald.“
„Nein!“ sagte ich, „So bald noch nicht.“
„Dann schau doch mal deine alte Haut an! Ich sage dir schon, wann bald ist.“

Neue Führerscheine beantragen?

Nun soll man also für ca. 25 Euro die alten Führerscheine in neue umtauschen. Ich werde das nicht mehr tun, weil ich bei Ablauf der Antragsfrist 99 Jahre alt bin und dann wohl kaum noch Auto fahren werde.
Aber auch Sie sollten sich überlegen, ob sich ein Umtausch lohnt. Wenn Sie weiter mit dem alten Führerschein fahren, kostet das nur 10 Euro Bußgeld. Und wann wird man schon kontrolliert.
Ich fahre seit fast 70 Jahren mit dem Auto und bin erst einmal nach dem Führerschein gefragt worden. Damals war ich schuldlos in einen PKW-Unfall verwickelt. Als die Polizei des Unfall aufnahm und ich meinen alten „Lappen“ her zeigte, holten sich die jungen Beamten bei einem älteren Kollegen Rat, ob das überhaupt ein gültiges Dokument sei. Die neue Vereinheitlichung der Führerscheine hat also durchaus etwas für sich.
Dazu fällt mir eine kuriose Geschichte ein: Ein Journalist machte sich den Spaß, eine chinesische Speisekarte als Ausweis zu benutzen und reiste damit um die halbe Welt.

Dass es so was noch gibt

Wenn man heute etwas bestellt, geht das in der Regel nur gegen Vorkasse oder PayPal. Der alte Grundsatz: „Erst die Ware, dann das Geld“ gilt nicht mehr. Oder doch?
Gerade habe ich bei Horstmann eine Pflanzenbestellung aufgegeben. Und siehe da: Weder Vorkasse noch PayPal. Dass es so was noch gibt. Das habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr erlebt. Die Firma muss einen guten Kundenkreis haben.

Man sieht: Normalerweise trauen die Menschen nicht mehr so einander wie früher. Deshalb gibt es auch keine Adressbücher mehr, weil die missbraucht wurden. Und auch die dicken Telefonbücher von früher sind zusammengeschrumpft, um unliebsame Anrufe zu vermeiden. Was wären das doch früher für solide Zeiten gewesen, wenn es die Katholische Kirche nicht gegeben hätte.

Mein Topbeitrag macht mich traurig

Manchmal schaue ich nach, was denn auf dieser Web-Seite am meisten gelesen wird. Und da hätte ich gerne, dass die Homepage ganz vorne landet oder die Leseecke oder die Fundgrube.
Aber was wird stattdessen am meisten aufgerufen? Das Beischlafeinverständnisformular.

Warum der heutige Tag des Toilettenpapiers wichtig ist

Obwohl die Ärsche der Menschen immer fetter werden, wird das Klopapier immer kleiner.

Manchmal passt man nicht auf: Ich habe beim Einkauf von Toilettenpapier zu dem Haufen gegriffen, der grün war, vorne stand und am höchsten aufgestapelt war. Das musste dasjenige sein, das ich immer gekauft habe. Aber das war ein Irrtum. Zu Hause las ich, dass es ein zweilagiges ökologisches Klopapier sein sollte. Es trug sogar das Umweltzeichen. Und da frage ich mich, wieso Klopapier zu einem solchen Zeichen kommt.

Bei diesem Papier besteht offenbar die Ökologie darin, dass es besonders klein ist, nämlich nur so lang, wie das normale breit ist (10×15). Da muss man es schon zweilagig nehmen, um es benutzen zu können. Es ist nämlich so dünn, dass man da – wie meine Mutter zu sagen pflegte – das Vaterunser durch lesen kann. Man fühlt sich an Zigarettenpapier erinnert. Und „zweilagig“ bedeutet anscheinend, dass man es doppelt nehmen muss

Was wir brauchen, ist eine Norm für Klopapier, in der Größe und Papierstärke angegeben wird. Dafür müsste sich der Verbraucherschutz stark machen.
Ach, war das noch einfach im Krieg: Da gab es nur das Papier der Zeitung.

Dazu noch ein Witz:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Die neue Prüderie

Eine neue Welle der Prüderie bricht über uns herein. Müssen wir bald nackte Statuen bekleiden?

Ganz so schlimm ist es nicht, aber bei der Olympiade sehen wir den neuen Hang zur Prüderie: Gerade wurden Handballerinnen dafür bestraft, dass sie auf der Olympiade nicht in den vorgeschriebenen kurzen Höschen gespielt haben. Sie verweigerten ihre „Dienstkleidung“ als sexistisch“. Und die Turnerinnen treten nun in Ganzkörperanzügen auf anstatt der badeanzugähnlichen Bekleidung von früher, die ebenfalls als „sexistisch“ verworfen wurde.
Dazu fällt mit eine Frau ein: Die hatte beim Tennisspielen einen sehr flotten kurzen Rock der Firma Head an. Und wenn sie spielte, sammelten sich Männer am Zaun und schauten zu. Eine andere erschien demgegenüber in einer weißen Radlerhose auf dem Platz und sagte zu ihr:
„Dass du so spielen magst, wenn Männer dir unter den Rock schauen können!“
Die Frau erwiderte: „Warum nicht, wenn man so einfach Freude bereiten kann.“

Und deshalb finde ich den Ausdruck „sexistisch“, der offenbar neueren Datums ist, auch ausgesprochen blöd. Warum sollen sich Frauen nicht so präsentieren, wie es Männer gerne sehen? Das tun sie doch im allgemeinen sowieso. Und wenn manche Frauen das anders sehen und sogar ein Kopftuch tragen, sollen sie es halt tun.
Und so wäre etwas mehr Freiheit in den Bekleidungsvorschriften beim Sport angebracht: Natürlich muss die einheitliche Mannschaftskleidung beim Fußball vorgeschrieben sein, damit man die Mannschaften auseinander kennt. Aber muss dabei auch unbedingt noch die Hosenlänge festgelegt werden?  Unsere Fußballerinnen sehen doch schrecklich aus in den schlabberigen Männerhosen. So etwas steht Frauen einfach nicht. Sie müssen ja nicht so „sexistisch“ herumlaufen wie die Beachballdamen, aber eine etwas flottere Kleidung wäre doch angebracht, um auch so zu zeigen: Frauenfußball ist halt etwas anderes als Männerfußball.
Und wenn die Beachballerinnen mehr anziehen wollen: Warum nicht? Ich fände es nur schade: Strandsand und schöne Frauen im Bikini vermitteln doch auch in unseren Breiten ein Flair von Südseeurlaub, auch wenn das Klima nicht so recht mitspielt.

Die völlig neue Art von Radweg

Traunstein hat sich schon einmal bemüht, als Radlerstadt ausgezeichnet zu werden, leider ohne Erfolg. Nun hat man sich etwas Neues einfallen lassen: einen Radweg zum Schieben. Eigentlich ein Unsinn, denn man müsste einfach das obere Schild durch ein Fußwegschild ersetzen. Dann kann man sich das untere Schild ersparen und man kann diejenigen bestrafen, die das Schild missachten und das tun viele, denn das Schild steht an einer Fußgängerunterführung. Da nehmen die Radler beim Hinunterfahren so richtig Schwung, um auf der anderen Seite leichter hinauf zu kommen.