Archiv der Kategorie: Unterhaltung

Dass es so was noch gibt

Wenn man heute etwas bestellt, geht das in der Regel nur gegen Vorkasse oder PayPal. Der alte Grundsatz: „Erst die Ware, dann das Geld“ gilt nicht mehr. Oder doch?
Gerade habe ich bei Horstmann eine Pflanzenbestellung aufgegeben. Und siehe da: Weder Vorkasse noch PayPal. Dass es so was noch gibt. Das habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr erlebt. Die Firma muss einen guten Kundenkreis haben.

Man sieht: Normalerweise trauen die Menschen nicht mehr so einander wie früher. Deshalb gibt es auch keine Adressbücher mehr, weil die missbraucht wurden. Und auch die dicken Telefonbücher von früher sind zusammengeschrumpft, um unliebsame Anrufe zu vermeiden. Was wären das doch früher für solide Zeiten gewesen, wenn es die Katholische Kirche nicht gegeben hätte.

Mein Topbeitrag macht mich traurig

Manchmal schaue ich nach, was denn auf dieser Web-Seite am meisten gelesen wird. Und da hätte ich gerne, dass die Homepage ganz vorne landet oder die Leseecke oder die Fundgrube.
Aber was wird stattdessen am meisten aufgerufen? Das Beischlafeinverständnisformular.

Warum der heutige Tag des Toilettenpapiers wichtig ist

Obwohl die Ärsche der Menschen immer fetter werden, wird das Klopapier immer kleiner.

Manchmal passt man nicht auf: Ich habe beim Einkauf von Toilettenpapier zu dem Haufen gegriffen, der grün war, vorne stand und am höchsten aufgestapelt war. Das musste dasjenige sein, das ich immer gekauft habe. Aber das war ein Irrtum. Zu Hause las ich, dass es ein zweilagiges ökologisches Klopapier sein sollte. Es trug sogar das Umweltzeichen. Und da frage ich mich, wieso Klopapier zu einem solchen Zeichen kommt.

Bei diesem Papier besteht offenbar die Ökologie darin, dass es besonders klein ist, nämlich nur so lang, wie das normale breit ist (10×15). Da muss man es schon zweilagig nehmen, um es benutzen zu können. Es ist nämlich so dünn, dass man da – wie meine Mutter zu sagen pflegte – das Vaterunser durch lesen kann. Man fühlt sich an Zigarettenpapier erinnert. Und „zweilagig“ bedeutet anscheinend, dass man es doppelt nehmen muss

Was wir brauchen, ist eine Norm für Klopapier, in der Größe und Papierstärke angegeben wird. Dafür müsste sich der Verbraucherschutz stark machen.
Ach, war das noch einfach im Krieg: Da gab es nur das Papier der Zeitung.

Dazu noch ein Witz:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Die neue Prüderie

Eine neue Welle der Prüderie bricht über uns herein. Müssen wir bald nackte Statuen bekleiden?

Ganz so schlimm ist es nicht, aber bei der Olympiade sehen wir den neuen Hang zur Prüderie: Gerade wurden Handballerinnen dafür bestraft, dass sie auf der Olympiade nicht in den vorgeschriebenen kurzen Höschen gespielt haben. Sie verweigerten ihre „Dienstkleidung“ als sexistisch“. Und die Turnerinnen treten nun in Ganzkörperanzügen auf anstatt der badeanzugähnlichen Bekleidung von früher, die ebenfalls als „sexistisch“ verworfen wurde.
Dazu fällt mit eine Frau ein: Die hatte beim Tennisspielen einen sehr flotten kurzen Rock der Firma Head an. Und wenn sie spielte, sammelten sich Männer am Zaun und schauten zu. Eine andere erschien demgegenüber in einer weißen Radlerhose auf dem Platz und sagte zu ihr:
„Dass du so spielen magst, wenn Männer dir unter den Rock schauen können!“
Die Frau erwiderte: „Warum nicht, wenn man so einfach Freude bereiten kann.“

Und deshalb finde ich den Ausdruck „sexistisch“, der offenbar neueren Datums ist, auch ausgesprochen blöd. Warum sollen sich Frauen nicht so präsentieren, wie es Männer gerne sehen? Das tun sie doch im allgemeinen sowieso. Und wenn manche Frauen das anders sehen und sogar ein Kopftuch tragen, sollen sie es halt tun.
Und so wäre etwas mehr Freiheit in den Bekleidungsvorschriften beim Sport angebracht: Natürlich muss die einheitliche Mannschaftskleidung beim Fußball vorgeschrieben sein, damit man die Mannschaften auseinander kennt. Aber muss dabei auch unbedingt noch die Hosenlänge festgelegt werden?  Unsere Fußballerinnen sehen doch schrecklich aus in den schlabberigen Männerhosen. So etwas steht Frauen einfach nicht. Sie müssen ja nicht so „sexistisch“ herumlaufen wie die Beachballdamen, aber eine etwas flottere Kleidung wäre doch angebracht, um auch so zu zeigen: Frauenfußball ist halt etwas anderes als Männerfußball.
Und wenn die Beachballerinnen mehr anziehen wollen: Warum nicht? Ich fände es nur schade: Strandsand und schöne Frauen im Bikini vermitteln doch auch in unseren Breiten ein Flair von Südseeurlaub, auch wenn das Klima nicht so recht mitspielt.

Die völlig neue Art von Radweg

Traunstein hat sich schon einmal bemüht, als Radlerstadt ausgezeichnet zu werden, leider ohne Erfolg. Nun hat man sich etwas Neues einfallen lassen: einen Radweg zum Schieben. Eigentlich ein Unsinn, denn man müsste einfach das obere Schild durch ein Fußwegschild ersetzen. Dann kann man sich das untere Schild ersparen und man kann diejenigen bestrafen, die das Schild missachten und das tun viele, denn das Schild steht an einer Fußgängerunterführung. Da nehmen die Radler beim Hinunterfahren so richtig Schwung, um auf der anderen Seite leichter hinauf zu kommen.

Fußball: Schlechtes Omen für heute Abend

Auweh! Das ist ein schlechtes Omen für heute Abend:
Heute Nachmittag spielte die deutsche Frauen-National-Mannschaft gegen Chile. Und da haben sich die Frauen etwas Besonderes einfallen lassen: Sie spielten in den Trikots der Männer. Sie wollten mit einem klaren Sieg den Männern Mut machen, es ihnen gleich zu tun. Aber daraus wurde nichts, oder doch etwas: ein Trauerspiel. Die Frauen zeigten dürftige Leistungen und kamen gegen die Nr 37 der Weltrangliste gerade noch mit einem Unentschieden davon, und das auf heimischem Platz.
Also Männer: Reißt euch zusammen!

Wie sich die Sprechweise ändert

Über dieses Thema habe ich hier ja schon viel geschrieben.
Gerade waren wir im wunderschönen Kurgarten von Bad Reichenhall. Und als ich dieses Schild sah, musste ich daran denken, was wir schon alles an den Parkflächen zu lesen bekamen:
Zuerst hieß es ganz schlicht:
„Rasen betreten verboten!“
Dann besann man sich aber einer höflicheren Ausdrucksweise und schrieb:
„Bitte Rasen nicht betreten!“
Und wie es bei uns Gutmenschen ist, überschlug man sich sogar mit Höflichkeitsformeln. Da lasen wir plötzlich:
„Danke, dass Sie den Rasen nicht betreten haben.“
Und so freue ich mich, dass man endlich wieder zu der schlichten Beschilderung wie oben zurück gekehrt ist.

Dauernd Söder im Fernsehen – Verstehen Sie das?

Die letzten Verlautbarungen über die Pandemie kamen im Fernsehen von der Kanzlerin und von Söder. Wenn ich daran denke, wie viel wir schon von Söder über Corona gehört haben, frage ich mich, wieso er dauernd im Fernsehen zu sehen ist. Er erscheint als der große Manager der Corona-Krise, neben dem der an sich zuständige Gesundheitsminister verblasst. Und hat er einen besseren Draht zu den maßgeblichen Leuten des Fernsehens als der Kanzlerkandidat Laschet? Da hat Laschet noch einen gewaltigen Nachholbedarf, nur ist er halt nicht so unterhaltsam wie Söder.
Wir haben ja in der heutigen Zeit einen Kampf um die Publicity. Manche können es und andere nicht. Heidi Klum und Verona Pooth verstehen es sogar, schon ihren Nachwuchs ins Rampenlicht zu schleusen. Da kann ich nur sagen: Respekt! Mich will keiner.

Regisseure, Produzenten: Hier kommt ein Plot für eine Filmkomödie

Film, Kino, Negativ, Rahmen, Kamera

Ich habe hier schon öfter Ideen für Filme veröffentlicht, aber sie sind nicht verwirklicht worden. Leider! Dafür aber hat man mir aber 2 Geschichten aus meinen Büchern gestohlen und verfilmt.

Nun also habe ich wieder mal eine Idee zu einem aktuellen Problem. Transgender ist ein Topthema: Wie ist es denn, wenn ein Junge sich als Mädchen fühlt? Wo darf er dann duschen? Welches WC darf er benutzen? Transgender-Klos sind erst im kommen.

Man könnte doch eine lustige Geschichte daraus machen, welche Probleme eine Schule mit so einem Knaben hätte. Und noch lustiger könnte die Geschichte werden, wenn der Junge nur vorgetäuscht hätte, ein Mädchen im Körper eines Jungen zu sein, um sich dadurch besser an das andere Geschlecht heran machen zu können. Nicht auszudenken, welche Verwicklungen sich da ergeben könnten!

Witziges zu Motsi Mabuses 40.

Mich erinnert das an meinen Tanzkurs. Als die Tanzlehrerin ihren 40. Geburtstag feierte, war das etwas anders, als sie sich vorgestellt hatte. Ich habe darüber in meinen Anekdoten berichtet:

Der Tanzkurs hatte beschlossen der Tanzlehrerin zum 40. Geburtstag zu gratulieren. Man legte zusammen für einen großen Blumenstrauß und fand, dass ein Rechtsanwalt, der am Kurs teilnahm, am besten geeignet sei, die notwendigen würdigen Worte dazu zu sprechen. Er begann also seine Gratulation wie folgt: „Liebe Anja! Tanzen erhält jung! Man sieht es dir nicht an, dass du schon 50 bist. Du könntest auch als Vierzigjährige durchgehen, aber wir wollen nicht übertreiben, sagen wir also als Fünfundvierzigjährige…“