Archiv der Kategorie: Essen

Heute ist der Bier-und-Pizza-Tag

Der Internationale Bier-und-Pizza-Tag wurde im Jahr 2016 von dem US-Amerikaner Nick Saulino ins Leben gerufen, um die kultigste aller Kombinationen aus Essen und Trinken zu feiern.
Mein Kommentar dazu: Nichts gegen Bier und Pizza! Aber ich habe schon etwas dagegen, dass dieses Essen das kultigste sein soll. Da wäre doch ein gesünderes oder nobleres Menü der bessere Vorschlag gewesen.
Wenn ich Pizza esse, fällt mir immer ein weiblicher Filmstar ein. Die Frau hatte einen persönlichen Ernährungs- und Fitnessberater. Und sie freute sich sehr, als ihr aus irgendeinem Anlass ausnahmsweise mal eine Pizza erlaubt wurde.
So hat halt jeder seine anderen Freuden.

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Was Sie unbedingt wissen sollten

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, was an sich ja nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Aber auch die Jüngeren sehen so langsam, dass es immer mehr bergab geht. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Der Welterschöpfungstag rückt immer weiter nach vorn.

  • Die Messerattacken – insbesondere unter Jugendlichen – nehmen ständig zu. Allein in Berlin gibt es 7 pro Tag.

  • Wir sind nicht mehr sicher wegen der Gefahr von Terroranschlägen.

  • Die erste Schule wird mit den Schülern nicht mehr fertig und fordert Polizeischutz.

  • Viele Jugendliche sind krank: Sie leiden unter Fettleibigkeit, Diabetes, ADHS, Bluthochdruck, Neurodermitis, Allergien, Migräne, Mobbing, Überforderung, psychischen Erkrankungen, Kreuzschmerzen, Skoliose

  • Atemluft und Trinkwasser werden immer schlechter mit nicht absehbaren Folgen.

  • Männer werden entmannt.

  • Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer mehr: https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/

  • Wohnen in der Stadt wird zum Luxus.

Es gäbe ja noch so vieles.

Aber ich will hier nur ein Thema herausgreifen: die Gesundheit. Es gab früher eine traditionelle Art der Ernährung, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Man wusste, was gut für die Augen, für die Knochen, für die Immunkraft, fürs Gehirn und fürs Blut war. Und so schaute man, dass die entsprechenden Gemüse- und Obstarten auf den Tisch kamen. Nach dem Motto des Hippokrates: „Unsere Nahrungsmittel sollen Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.“ Auf diese Weise sorgte man für die Gesundheit, denn Krankheiten wie eine Lungenentzündung konnten den Tod bedeuten. Die alten Frauen in der Familie waren diejenigen, denen die jungen die Ernährungsmethoden abschauten. Und die Pharmazie destillierte aus dem Wissen der Alten die modernen Medikamente.
Aber dann kam der große Umbruch. Eine Generation von Frauen wuchs heran, die keinen Respekt mehr vor dem Wissen der Alten hatte nach dem Motto: Wer „zu dumm ist, mit einem Computer umzugehen“, hat mit Sicherheit auch kein vernünftiges Konzept für die Ernährung. Und die moderne Medizin entzauberte angeblich die althergebrachten Nahrungsmittel: Sie stellte fest, dass der Spinat gar nicht so viel Eisen enthielt, wie man dachte. Was die Forscher aber übersahen, war die Tatsache, dass die Alten den Spinat nicht allein wegen des Eisengehalts aßen, wie der „Spinattag“ in den USA beweist. Beim Karotin-Gehalt der gelben Rüben war es ähnlich. Und so ersetzten die jungen Frauen die althergebrachten Ernährungsregeln durch Kochen nach Gusto: Auf einmal war durch den globalen Handel alles Mögliche verfügbar. Wer wollte noch Kohl essen, wenn im Internet oder Fernsehen die exotischten Gerichte angepriesen wurden? Die Gesunderhaltung des Körpers trat in den Hintergrund, weil ja eventuelle Schäden von der modernen Medizin repariert werden konnten.

Aus meinen Beobachtungen drängt sich mir der Schluss auf, dass die Umstellung der Ernährung Ursache für die Erkrankung vieler Jugendlicher ist. Oft bekommen die Kinder ja ihr Essen in den Schulen oder Kitas und über die oft mangelnde Qualität dieses Essens sind genügend schlimme Erkenntnisse zu lesen gewesen.

Greifen wir von den Erkrankungen der Jugendlichen einmal nur die Alterskurzsichtigkeit heraus, von der schon viele Jugendliche betroffen sind: In meiner Jugend war nur ein einziger Schüler Brillenträger, der deswegen „Brillus“ genannt wurde. Genau so sah es in der Mädchenschule aus: Dort gab es nur eine „Brillenschlange“ Und heute? Sie wissen es ja selbst. Es wird immer behauptet, die zunehmende Alterskurzsichtigkeit läge am Computer. Das ist m.E. eindeutig falsch. Wir Jungen waren damals wahre Leseratten: Ich hatte beispielsweise alle Karl-May-Bände verschlungen und viele andere Abenteurerromane. Warum sollte das die Augen weniger belastet haben? Und wenn manche doch glauben, der PC sei schuld, dann frage ich, warum ich mit über 80 Jahren immer noch keine Brille brauche, obwohl ich seit über 20 Jahren oft stundenlang am PC sitze? Es muss also an der unterschiedlichen Ernährung liegen, dass die Kinder heute schlechter sehen, denn so schnell schlägt die Degeneration nicht zu.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen uns damals und der heutigen Generation besteht auch darin, dass wir nur misstrauisch an all die Neuerungen herangingen. Was habe ich alles studiert, bevor ich mir eine Resopal-Kunststoff-Arbeitsplatte in meine Küche einbauen ließ. Und heute wird unkritisch gekauft, was auf dem Markt ist. Was für Folgen das haben kann, sei hier nur mit dem Beispiel der Kunststoff-Babyflaschen belegt. Viele Frauen fanden sie praktisch, weil sie beim Herunterfallen nicht so zersplitterten wie die Glasflaschen. Dann stellte sich aber heraus, dass der Weichmacher des Plastiks die Gehirne von Buben schädigt. Und so wurden diese Flaschen verboten.
Übrigens sind auch viele Nahrungsmittelzusätze, die bei uns kennzeichnungspflichtig sind, in anderen Ländern verboten. Aber wie wenige Menschen kümmern sich überhaupt darum, was sie da zu sich nehmen. Wer liest schon, was hinten auf den Verpackungen steht? Und wer weiß schon, was das alles bedeutet?
So führen die meisten Menschen von heute ein fremdbestimmtes Leben: Nicht sie selber bestimmen, sondern die Lebensmittelindustrie entscheidet, was sie alles an Mitteln zur Haltbarmachung schlucken müssen. Denn je haltbarer ein Nahrungsmittel gemacht wird, desto seltener muss es ausgeliefert werden, so dass Transportkosten gespart werden.

Nichts gegen Helene Fischer, aber…

…alles zu seiner Zeit. Als sie beim Pokalfinale sang, wurde sie gnadenlos ausgepfiffen. Sie passt halt nicht zum Fußball. Auch nicht zum Büro: Das ergab eine Umfrage von „LinkedIn“ und „Spotify“ mit über 1000 Personen: Deutschlands Schlagerqueen Helene Fischer befindet sich auf Platz zwei der Künstler, die man im Büro nicht hören mag. 26,1 Prozent sind ganz und gar nicht atemlos, sondern genervt, wenn Helene laut ertönt.
Sie passt leider auch
nicht zum Essen. Aber immer mehr Wirte haben offenbar kein Gefühl mehr dafür, dass wohl die meisten Menschen in Ruhe essen wollen. Da passt einfach „Atemlos“ nicht dazu. Vielleicht wollen die Wirte ja auch gar nicht, dass solche Schlager zum Essen passen: Kürzlich las ich, dass ein Innenarchitekt einen Gastraum so gestalten sollte, dass sich die Verweildauer eines Gastes auf 20 Minuten beschränkt. Dazu braucht man eigentlich keinen Innenarchitekten. Mit Musik kann man das auch erreichen.
Ich habe grundsätzlich eigentlich nichts gegen Musik beim Essen, aber es muss die richtige sein. Disco-Sound stört. Smooth-Jazz nicht. Vielleicht denken die Wirte doch einmal darüber nach, mit was sie ihre Gäste „beschallen“: Bayern III, Ö III, Antenne Bayern usw. – all das ist Geschmackssache, aber so etwas „schmeckt“ halt nicht zum Essen. Und deshalb hoffe ich, dass sich die Medien nicht nur um die Musik am Arbeitsplatz kümmern, sondern auch um das, was im Speiselokal aufgelegt wird.
Wenn man die Menschen von heute anschaut: Die meisten leiden unter Stress. Daher sollten die Wirte ihnen jedenfalls beim Essen eine Zeit der Ruhe und Entspannung gönnen


Biertrinker haben mehr Kultur als Kaffeetrinker

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Über 6,5 Milliarden Coffee-to-Go-Becher werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht und dann in den Müll geworfen. Rund 500.000 Bäume müssen dafür jährlich gefällt werden, nur damit die Bundesbürger ihren Kaffee zum Mitnehmen genießen können. Recycelt werden können diese Einwegbecher bislang allerdings nicht. Würde man die Becher aufeinander stellen, ergäbe das einen 590.400 Kilometer hohen Müllberg oder man könnte sie 14 Mal um die Erde legen. Der weltweite Verbrauch würde sogar 57 Mal um die Erde reichen. Eine Wahnsinnsmasse an Müll wird durch diesen neuen Trend produziert. Und weil das so ist, müsste man den Kaffee in solchen Plastiktbehältnissen zum Mitnehmen eigentlich verbieten. Zum Kaffeetrinken gehört ja eigentlich auch die Kaffeepause, und diese sollte man sich doch in einem Café gönnen.
Ist es nicht eigenartig, dass es normalerweise kein Beer-to-go gibt? Haben also die Biertrinker mehr Kultur und gönnen sie sich die Pause, die zu einem richtigen Genuss gehört? Wären sie nicht ein Vorbild für die Kaffetrinker, die mit ihren Plastikbechern durch die Stadt rennen?
Plastik ist wie eine Hydra: Wenn nun die Plastikeinkaufstüten abgeschafft werden sollen, produzieren die Kaffeetrinker wesentlich mehr an Abfall, besonders auch durch die Kaffeekapseln. Und auch die Landwirtschaft, die das gemähte Gras in dicke Plastikfolien verpackt, ist mit dabei,  die Umwelt zu schädigen.

Auf dem Weg zum Einheitsfraß

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Durch meine Lebensumstände bin ich gezwungen, viel im Gasthaus zu essen. Und da muss ich leider feststellen, dass mindestens die Hälfte der Lokale feste Speisekarten hat, also solche, die sich nie ändern. Aber auch dort, wo die Speisen wechseln, wird kaum nach der Saison gekocht. Auberginen, Artischocken, Schwarzwurzeln und andere seltenere Gemüsearten gibt es überhaupt nicht mehr. Aber auch normales Gemüse wie Fenchel, Kohlrabi oder Grünkohl findet man höchst selten. Wir sind auf dem Weg zum Einheitsessen.
Was noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass immer mehr Großküchen das Essen liefern, auch in renommierte Lokale. Da fällt dann dem Koch die Rolle eines Fastfooddekorateurs zu. „Wie soll das auch anders gehen bei 1000 Essen pro Tag?“ fragte eine Bedienung.
Als ich mal in Bad Endorf aß, schmeckte das Essen mir nicht mehr so wie früher. Es stammte plötzlich aus dem 100 km entfernten München.
Ich las einmal, dass Krankenhäuser, die noch selbst kochen im Schnitt eine um 2 Tage kürzere Verweildauer ihrer Patienten zu verzeichnen haben. Es sollte sich also für sie lohnen, eine eigene Küche zu haben. Umgekehrt verliert Essen, das herum gefahren und aufgewärmt wird, viel an seinen gesunden
Bestandteilen. So hat man bei Analysen des Essens in einem Altenheim festgestellt, dass es überhaupt kein Vitamin D enthielt, das gerade für die alten Menschen so wichtig ist.
Auch über das Schulessen hören wir ähnliche Berichte: billig und ungesund. In anderen Ländern wird das Schulessen kontrolliert, bei uns nicht.
Beim Lebensmitteleinkauf stellt man fest, dass bestimmte Waren für immer verschwinden. Anscheinend verfahren die Geschäfte nach dem Prinzip: Was wenig gekauft wird, verschwindet aus den Regalen. Zum Beispiel habe ich den Weißlackerkäse immer gern gegessen. Den gibt es anscheinend nirgendwo mehr. Früher habe ich mir von den Almen Käse mitgebracht. Auch das gehört der Vergangenheit an, weil die Großkäsereien die kleinen kaputt gemacht haben, indem auf ihr Betreiben die hygienischen Anforderungen so verschärft wurden, dass die Almbauern nicht mithalten konnten. Ich habe noch nie gehört, dass jemand von einem Almkäse Listerien bekommen hat. Wohl aber liest man immer wieder, dass es Tote durch verseuchten Käse aus Großkäsereien gegeben hat.

Sind Sie auch so ein Versager?

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Mit den Eiern fing es an. Da merkte ich zum ersten Mal, dass ich ein Versager bin. Erst hatte ich mir vorgenommen, aus Gründen des Tierschutzes nur Eiern von Hühnern zu kaufen, die aus natürlicher Haltung stammten. Aber dann gingen die Probleme an: Was will ich denn nun: Eier aus Freilandhaltung, Eier aus Bodenhaltung, Eier aus ökologischer Erzeugung? wo sind die BIO-Eier? Was ist das Beste für die Hühner? Und was sagen mir die Nummern auf den Eiern? Wer kennt sich da noch aus? Als ich dann in der Zeitung mehrfach las, wie sehr bei der Kennzeichnung von Eiern betrogen wird, haben sich meine Probleme in Luft aufgelöst. Da kaufe ich halt gleich die billigsten.
Jetzt war ich wieder beim Einkauf total überfordert. Ich wollte mir nur mal ganz einfach einen Johannisbeersaft kaufen. Auch da tun die Hersteller alles, um die Kunden zu verwirren. Soviel weiß ich schon über Säfte, dass Nektar kein Saft ist, sondern ein Zuckergesöff. Was aber ist ein Direktsaft? Und warum werden viele Säfte aus Konzentrat hergestellt? Ist es denn nicht teurer, wenn man die natürlichen Säfte erst zu Konzentrat eindampft und dann wieder verdünnt und sind dann überhaupt noch Vitamine drin? Was ist der Grund für so einen Unsinn?
In dem Saftwirrwarr habe ich schließlich einen „frischen Johannisbeersaft“ entdeckt. Na also, dachte ich, man kann also doch noch einen natürlichen Saft kaufen. Als ich aber den Saft in meine Tasche stecken wollte, fiel mir die eng beschriftete Rückseite auf, die für den Normalmenschen ohne Brille nicht lesbar ist. Aber wie Sie ja aus meinen Blogs wissen, bin ich kein Normalmensch. So staunte ich, was alles dem Johannisbeersaft zugesetzt worden ist: Säuerungsmittel, Glukosesirup, … Und da fragte ich mich, wie viele Prozente da noch für den Saft übrig bleiben.
Ich hatte die Nase voll und kaufte mir eine Flasche Rotwein. Da hatte ich aber früher auch schon immer Probleme: Bioweine oder naturreine Weine gibt es nicht. Dagegen haben sich die Winzer gewehrt mit der Behauptung, alle Weine seien ja Naturprodukte. So bekomme ich halt offenbar keinen Wein ohne Schwefelzusatz. Aber wer weiß? Vielleicht ist das ja sogar gesund.
Und Sie verstehen nun sicher, warum ich immer aus dem Supermarkt nach Hause gehe mit dem Gefühl, ein totaler Versager zu sein.

Schokolade macht schlank!

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So stand es in der Zeitung und so etwas liest man doch gern.

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? In der Medizin gilt oft das, was gestern für richtig gehalten wurde, heute als falsch und umgekehrt. Bekanntestes Beispiel ist der Spinat, den man früher unbedingt wegen des Eisengehalts essen musste. Aber dann stellte sich heraus, dass es mit dem Eisengehalt nicht weit her war.

Dasselbe ist es mit den Kalorien. Bisher galt die Regel, dass Kalorien dick machen.
Nun las ich aber eine besonders erfreuliche Nachricht: Wein und schwarze Schokolade machen nicht dick, sondern im Gegenteil sogar schlank. Bisher hat man ja immer auf die Kalorienzahl gesehen und die ist bei diesen beiden Nahrungsmitteln besonders hoch. Wie kann man dann damit schlank werden? Ganz einfach: Beide fördern nach neuen medizinischen Erkenntnissen das Wachstum bestimmter Bakterien im Darm, die die Verdauung beschleunigen. Und je schneller das Essen durch den Darm geschleust wird, umso weniger Kalorien werden vom Körper aufgenommen. Also gönnen Sie gleich mal etwas, was Sie sich vielleicht bisher als sündhaft verkniffen haben: Schokolade!

Vergiftete Ostern!?

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Gerade wurden Schoko-Osterhasen von einem zertifizierten Labor untersucht. Das Ergebnis war erschreckend: Endosulfan, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin und Permethrin – so heißen einige der vorgefundenen Substanzen.

Weitere schlechte Hasen-Nachrichten kommen auch von der Verbraucherorganisation foodwatch: Sie fand auf mehreren Schoko-Proben in Deutschland Spuren von Mineralölen. Diese sind potenziell krebserregend.
www.salzburg.com/188944
Und jetzt auch noch diese Horrormeldung:
Die Stiftung Warentest hat in mehreren Schoko-Aufstrichen sogenannte Aflatoxine nachgewiesen, die als krebsauslösend gelten.

Und wenn Sie heute am Karfreitag wie üblich Fisch gegessen haben, sollten Sie wissen, dass Fänge aus einheimischen Flüssen bis zum Fünfzehnfachen über den Grenzwert hinaus mit Quecksilber belastet sind.
Vielleicht gönnen Sie sich ja zum Essen ein Bier und vertrauen dabei dem bayerischen Reinheitsgebot. Nur steht da nichts über Glyphosat drin, einem wahrscheinlich krebserregenden Unkrautvernichtungsmittel, das sich nun auch im angeblich saubersten Lebensmittel, nämlich dem bayerischen Bier, findet. Wie sagt der Bayer zu solchen Meldungen? „A Guada hält’s aus und um die anderen ist’s eh net schad.“ Trösten Sie sich damit, dass das Gift sogar in der Muttermilch enthalten ist und die Babys das bisher überlebt haben.
Wie einfach war doch alles in meiner Jugend vor 70 Jahren. Wir wussten zu wenig über Gifte und Gefahren. Das ist wohl der Grund, warum wir sie überlebt haben. Hier nur ein paar Beispiele:

Wir spielten mit Quecksilber. War das ein tolles Gefühl, mit den Fingern darin herum zu rühren.
In der Schule wurden wir für ein bedeutendes wissenschaftliches Experiment ausgewählt. Damals galt die Radioaktivität als das Wundermittel der Zukunft. Wir testeten daher radioaktive Zahnpasta, die besonders gut sein sollte. Und unsere Zähne strahlten!
À propos Strahlung: Damals gab es in jedem Schuhgeschäft Röntgengeräte, in die man die Füße hineinhalten konnte, um zu schauen, ob die Schuhe richtig passen. Da passten sogar Kinderköpfe hinein und das war sehr interessant!
Im Krieg wurde nichts weggeworfen. Ein bisschen Schimmel konnte doch nicht schaden.
Die Liste könnte ich noch lange fortsetzen.
Also werdet nicht hysterisch! Ran an die Osterhasen! Schließlich lehrt uns auch die Homöopathie, dass Gift in kleinen Mengen sogar Arznei sein kann.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Hier ist nun Sendepause bis nach Ostern.

Kein Fleisch mehr?

Tja Freunde, das war ein harter Schlag für alle Fleischesser: Fleisch soll Krebs erregen. Man wird wohl diese Warnung bald wieder vergessen haben und das ist vielleicht auch gut so:
Wenn ich auf mein 81-jähriges Leben zurückblicke, habe ich schon allerhand medizinischen Unsinn gehört. Ich habe sogar darunter gelitten.
Als Baby hatte ich ein chronisches Ekzem, das man mit Sonnenbränden durch UV-Licht zu heilen versuchte. Wenn ich das heute einem Hautarzt erzähle, denkt der, dass ich spinne.
Als Kinder bekamen wir viel Spinat zu essen „wegen des Eisengehalts“ Später stellte sich heraus, das der Eisengehalt auf einen Kommafehler bei der Analyse zurückzuführen war.
Beim Kaffee habe ich im Laufe meines Lebens abwechselnd gehört, dass er schädlich oder gesund sein soll.
Ähnlich war es beim Alkohol.
Milch wurde uns zeitweise als das Gesundheitsmittel verkauft, bis man nun behauptete, sie sei schädlich. Mal hieß es, sie sei gut gegen Osteoporose, dann wieder gab es Erkenntnisse, die das bestritten.
Das sind nur ein paar Beispiele, die mir einfallen. Ich kann dazu nur sagen: Ich habe gegessen und getrunken, was mir Spaß gemacht hat und bisher hat es mir nicht geschadet.
Von Gesundheitstipps halte ich nicht viel: Ich esse kein Obst, weil es mir unruhig im Magen liegt und Hungergefühle auslöst. Ich habe es bisher gut überlebt, wie auch meine Mutter, die ohne Obst steinalt geworden ist. Oder ein anderes Beispiel: Eine Tante trank immer ganz wenig, zum Mittagessen vielleicht ein Likörglas Wasser. Die ganze Familie hat sich über dieses „unsinnige, störrische“ Verhalten aufgeregt. Aber die Frau wurde 96 Jahre alt.
Also Leute, lasst euch nichts einreden!

Die Menschen sind schon komisch

Ich kann es verstehen, dass es unter den Menschen Carnivoren (Fleischfresser) gibt und dass andere Vegetarier sind. Was ich aber nicht verstehe, ist, dass man die Chinesen verflucht, weil sie auch Hunde und Katzen essen. Sind denn nicht Hühner, Ziegen, Schweine oder Kühe auch nette Tiere? Deshalb haben die Chinesen bzw. die Vegetarier recht: Entweder esse ich alle Tiere, was im übrigen auch gerechter wäre, oder gar keine.
Und was ich auch nicht verstehe, sind die Proteste gegen die Pelze. Oft geht es da ja mehr um Publicity als um die Sache. Ich sah schon mal Naomi nackt bei den Protestlern gegen die Pelze und kurz darauf in einer Modenschau mit einem Pelz. Warum sollen Frauen keinen Pelz tragen dürfen, wohl aber Schuhe aus Leder, also aus Tierhaut?
Was natürlich zu verändern ist, sind die Haltungsbedingungen für Pelztiere. Die sind aber auch oft nicht viel schlechter als die schlimmen Ställe der Massentierhaltung. Wenn der Mensch schon Tiere nutzt, dann darf er das nur tun, indem er ihnen für ihr verkürztes Leben gute Bedingungen schafft. Darum sollte es gehen.
Und die Vegetarier frage ich: Schauen sie zu, wenn eine Wildschweinrotte Ihr Gemüsefeld zerstört? Oder schießen sie? Wenn ja, warum sollte man dann dieses Fleisch nicht essen?