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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Mensch hat sich weiter vom Sinn des Lebens entfernt, indem er die drei wichtigsten Aufgaben, nämlich Familie, Beruf und Gemeinschaft vielfach ersetzt hat durch Job, Partnerschaft bzw. Patchwork-Family und das Smartphone.
 (H. Pöll)

Schauen Sie mal hier!

Aufklärung einst und jetzt

Das waren noch Zeiten, als ich jung war. Sexualkundeunterricht gab es nicht. Und zu Hause gehörte es sich nicht, über Sexualität zu sprechen. Also blieb für unsere Aufklärung damals nur „die Straße“. Und die hat funktioniert. Was man da durch „Mund-zu-Mund-Propaganda“ erfuhr, hat uns gereicht. So sind wir gut durch die Pubertät gekommen.

Nun werden schon die Kinder in der Schule aufgeklärt. Als ich neulich durch die Stadt ging, hörte ich zufällig, über was sich zwei Mädchen unterhielten, nachdem sie offenbar Sexualkundeunterricht erhalten hatten: „Ich glaube, mein Vater bringt’s nicht mehr!“ (Der Arme!)

Die sonderbarste Aufklärung, von der ich jemals gehört habe, berichtete eine Tante meiner Frau; „Mei, ma war halt so jung und wusste gar nichts. Vor der Hochzeit hat mei Mutter g’sagt: ,Leg a Handtuch drunter!‘“ Na ja, es hat auch so funktioniert.

Witz zum Tag (Entschuldigung: Nicht ganz astrein)

Lach mit!

Ein Paar ist zu Bett gegangen und nach einer Weile deutet er an, dass er Sex haben möchte.
Sie lehnt ab:
„Ich habe morgen einen Termin beim Gynäkologen und deshalb mag ich jetzt nicht“. Er dreht sich um und versucht zu schlafen. Nach einer Weile:
„Hast du morgen auch einen Termin beim Zahnarzt?“

Die Kirche erlebt einen Boom

Sie lesen schon richtig: Mitten in der Austrittswelle, von der beide Kirchen betroffen sind, wird jedenfalls eine Kirche einen Boom erleben, nämlich die, in der Lindner geheiratet hat. Zwei Gründe wären an sich seiner kirchlichen Trauung im Wege gestanden: Lindner hat ja sein altes Modell Frau gegen ein neues ausgetauscht, sprich: er ist geschieden. Schlimmer aber ist aus der Sicht der Kirche, dass sowohl er wie auch seine Zweitfrau aus der Kirche ausgetreten sind. In den Augen des Pfarrers, der die Trauung vorgenommen hat, war dies jedoch kein Grund, den beiden den Segen zu verweigern.

Da werden nun viele Geschiedene hellhörig geworden sein und sich auf den Weg nach Sylt machen, um ihre neue Ehe dort segnen zu lassen. Vielleicht könnte es sogar einen regelrechten Boom geben.

Mich erinnert das Ganze an die Ehe meiner Eltern. Meine Mutter war Protestantin und mein Vater Katholik. Solche Mischehen waren damals von der Katholischen Kirche strengstens verboten, was für viele ein großes Unglück war. Mein Vater fand jedoch auf Grund eines Geheimtipps eine Möglichkeit, sich dennoch kirchlich trauen zu lassen: Der Prior von Sankt Benno in München hatte Verständnis für die Liebenden und hat kraft seines Amtes eine Dispens von dem Verbot erteilt und meine Eltern dennoch getraut.

Ächt boarischer Witz zum Tag

Lachen Sie mit, wenn Sie nicht auch weinen müssen!

Der Huberbauer und der Angerbauer gehen auf der Reeperbahn in ein Striptease-Lokal. Beide sind begeistert, aber auf einmal fängt der Huberbauer an zu weinen.
„Was hast‘ denn?“ fragt der Angerbauer.
„I muass grad dran denken, was i dahoam hab!“

Witz zum Tag

Lach mit!

Im Zug sitzen ein britisches und ein deutsches Paar einander gegenüber.
Der Brite fragt: „Where are you from?“
Der Deutsche antwortet: „From Altötting!“‚
Darauf der Brite: „Oh my God! There Ihad the worst fuck of my life.“
Nun mischt sich die Deutsche ein, die kein Wort Englisch spricht, ein und fragt ihren Mann:
„Was hat er gesagt?“
„Er kennt dich!“

Erschreckende Zunahme von Gewalt gegen Frauen in der Pandemie?

Die Gewalt gegen Frauen soll in der Pandemie in erschreckendem Ausmaß zugenommen haben. So hören wir es immer wieder. Wenn wir aber die nüchternen Zahlen der Kriminalstatistik anschauen, sieht es nicht so schlimm aus. Demnach beträgt die Zunahme 1,3%.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-haeusliche-gewalt-101.html
Das könnte fast auch innerhalb einer normalen Schwankungsbreite liegen.
Überraschend an der Kriminalstatistik ist, dass „nur“ in Zweidritteln der Fälle Frauen Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Zu vermuten ist, dass im restlichen Drittel viele Männer enthalten sind. Allerdings ergibt die Kriminalstatistik wohl ein schiefes Bild: Frauen neigen eher dazu, Anzeige zu erstatten, besonders wenn sie sich sowieso scheiden lassen wollen: Da ist es günstig, als Opfer von Gewalt dazu stehen.
Männer ticken anders: Sie würden es als Zeichen unmännlicher Schwäche ansehen, wenn sie sich als Opfer von Gewalt ihrer Frauen offenbaren würden. Sie können sich daher kaum überwinden, gegen ihre Frau Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass es die Frauen bei der Frage der Gewalt in der Ehe fertig gebracht haben, die Meinungsführerschaft bei der Frage errungen zu haben, wem die Opferrolle zukommt.
Die bittere Wahrheit sieht aber anders aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/25/tag-der-gewalt-gegen-frauen-und-maenner/