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Witz zum Tag

Einen fröhlichen Sonntag!

Die Tochter berichtet der Mutter, dass sie beim Arzt war:
„Stell dir vor, was der gesagt hat.“
„Um Gottes Willen, Kind: Bist du krank?“
„Nein: schwanger!“
„Und wer ist der Vater?“
„Das hat der Doktor nicht gesagt.“

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Liebesdrama: Große Opfer für die Liebe?

Norbert Hoffmann (36), Generalsekretär der Bayern-FDP, und Sigi Hagl (52), Landesvorsitzende der Grünen in Bayern, sind ein Paar. Nun sickert durch: Hoffmann muss sein Amt als Generalsekrtär aufgeben und auch Hagl kandidiert nicht mehr für den Landesvorsitz ihrer Partei.–
Mir fiel dazu ein, wie es früher war, wenn ein Katholik sich in eine Protestantin verliebte. Das war ein Drama, denn heiraten durften sie normalerweise nicht. Deshalb gab es darüber ein trauriges Lied mit dem Refrain, der mir noch in Erinnerung ist:
„… weil die Lina evangelisch
und der Schorsch katholisch war.“

Meine Eltern waren von einem solchen Schicksal betroffen. Weil mein Vater Katholik und meine Mutter Protestantin waren, durften sie nicht heiraten, sofern nicht mein Vater eine Dispens von seinem Bischof bekam, und die war nicht zu leicht zu erreichen. Daher gab es einen  Geheimtipp: Der Prior von St. Benno in München hatte ein Herz für die Verliebten und gewährte großzügig Befreiung von den Fesseln der Liebe und so verdanke ich ihm auch meine Existenz. Man sollte ihn heilig sprechen, weil er mutig die Engstirnigkeit der Kirche durchbrochen hat.

Bevor Sie sich nun fragen, ob nun das Verbot konfessionsverschiedener Ehen inzwischen dadurch Wiederauferstehung feiert, dass die Liebe über die Parteigrenzen hinweg verboten ist, kann ich Sie beruhigen. Sigi Hagl will Stadtoberhäuptin werden und bei Hoffmann weiß man nix Genaues. Wir warten ungeduldig darauf, dass er sich endlich outet.
Jedenfalls haben wir Gott sei Dank kein Liebesdrama antiken Ausmaßes vor uns, wie man in unserer Zeit zunehmender Engstirnigkeit fast befürchtet hätte.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Auch die akustische Umweltverschmutzung nimmt immer mehr zu. Wer schützt uns davor, dass wir überall bedudelt werden?


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Schämen Sie sich, Frau Merkel!


Was wir gestern vom Paritätischen Wohlfahrtsverband hören mussten, sollte der Kanzlerin Gewissensbisse bereiten. Und
die Meldung ist auch ein Armutszeugnis für die SPD, die ehrlicherweise das „S“ (für sozial) durch ein „K“ (für kapitalistisch) ersetzen sollte.
Über die Kinderarmut berichtet der Verband u.a.:
„Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte mit einem Kind gerade einmal 44 Euro pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.“
https://www.der-paritaetische.de/presse/kinderarmut-paritaetische-studie-belegt-wachsende-soziale-ungleichheit-in-deutschland/
Und erschrecken Sie beim Lesen des Berichts nicht darüber, wie viel Prozent mehr die Reichen in diesem Zeitraum ausgegeben haben.
Wir sind es ja gewohnt, dass trotz der Beteiligung von Parteien, die das Feigenblatt „sozial“ im Namen führen, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Aber dass dies zu Lasten der Ärmsten und noch dazu zu lasten der Kinder geht, ist zutiefst beschämend.
Das scheint aber die Mehrheit der Bürger, die ja nicht betroffen ist, nicht zu interessieren, denn die Kanzlerin hat einen Anstieg bei ihren Beliebtheitswerten zu verzeichnen.
In Wirklichkeit ist die Zeit überreif für eine radikal-soziale Partei.
So wie rechts von den Volksparteien die AfD entstehen konnte, ist links davon genügend Raum für eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit eintritt.

Die schwere Schuld der Kirche

Heute wissen es viele genau: Der Islam ist kriegerisch und das Christentum friedlich. Dabei sollten wir doch etwas bescheidener sein. Es waren die Christen, die im 30-jährigen Krieg mit unvorstellbarer Grausamkeit halb Europa ausgerottet haben. Auch waren es die Christen, die Kreuzzüge geführt haben, die den Islam bis heute geprägt haben: Der IS nennt uns daher noch heute „Kreuzfahrer“.
Auch an den letzten beiden Kriegen waren die Kirchen beteiligt, indem sie die Waffen geweiht haben.
Als Beispiel für die Einstellung der Katholischen Kirche sei hier nur Kardinal Faulhaber erwähnt:
Für ihn war der 1. Weltkrieg für Deutschland ein gerechter Krieg im Sinne der katholischen Moraltheologie: „Nach meiner Überzeugung wird dieser Feldzug in der Kriegsthematik für uns das Schulbeispiel eines gerechten Krieges werden. … Es geht um eine heilige, gerechte Sache, die diesen furchtbaren Einsatz an Blut und Gut wert ist.““
Und als Hitler an die Macht kam, forderte er von seinen Kollegen „mehr Toleranz gegen die neue Regierung zu üben, die heute nicht bloß im Besitz der Macht ist, was unsere Grundsätze nicht umstoßen könnte, sondern rechtmäßig wie noch keine Revolutionspartei in den Besitz der Macht gelangte.“
Und als Faulhaber Hitler auf dem Obersalzberg besuchte, sagte er zu ihm: „“Sie sind als das Oberhaupt des Deutschen Reiches für uns gottgesetzte Autorität, rechtmäßige Obrigkeit, der wir im Gewissen Ehrfurcht und Gehorsam schulden. Herr Reichskanzler haben so klar gesagt, Missachtung der staatlichen Autorität erschüttere die Achtung vor jeder Autorität.“ Ich glaube, dass der Autoritätsgedanke in keiner Religionsgesellschaft so stark betont wird wie in der katholischen Kirche.“
Kein einziger deutscher Bischof verurteilte seinerzeit öffentlich die Deportationen der Juden, obwohl sie alle davon wussten.
Und wenn man heute immer wieder von der Schuld der Deutschen spricht, besteht diese darin, dass die frühere Generation zu fromm und autoritätsgläubig war. Gemäß dem Gesetz des Dondolismus erleben wir nun den umgekehrten Trend: Respektlosigkeit und Austrittswellen bei den Kirchen.

Ferienlektüre für Sie: Tod am Pool

Auch ein Urlauber hat es nicht immer leicht. Wie oft hat er Grund zur Klage! Da hat er einen Haufen Geld bezahlt, und dann geht der Ärger oft schon morgens an: Der Kaffee lässt zu lange auf sich warten, ist nicht heiß genug oder zu dünn. So geht es dann den ganzen langen Urlaubstag weiter. Kurzum, wenn manche Urlauber so reden hört, glaubt man nicht, dass sie gerade die schönsten Wochen des Jahres genießen, sondern man könnte annehmen, sie machten gerade eine Art von Martyrium durch.
Doch bleiben wir beim typischen Morgen eines Hotelgastes. Natürlich will jeder den besten Platz auf am Swimmingpool für sich erobern, und dazu bedarf es oft einer eigenen Strategie:
Da gibt es Familien oder Ehepaare, bei denen einer bestimmt wird, morgens besonders früh aufzustehen, um der Erste oder jedenfalls einer der Ersten am Pool zu sein. Und so sieht man in manchen Hotels schon morgens ab 6.00 Uhr die ersten Schwimmer ihre Runden ziehen, wobei sie natürlich auch eine Liege in Beschlag nehmen. Dann verschwinden diese Leute wieder in ihrem Hotelzimmer, geben sich ihrer Morgentoilette hin und frühstücken anschließend ausgiebig. Etwas schlappere Typen legen sich vielleicht sogar noch einmal ein wenig hin und dösen, lesen oder treiben sonst etwas, was der Phantasie des Lesers überlassen bleiben soll.
Ja, und gegen 10.00 Uhr, wenn die Sonne beginnt, ihre volle Kraft zu entfalten, erscheint man dann am Pool. In der Regel wird es von der später Kommenden respektiert, dass bereits die schönsten Liegen belegt sind. Aber es gibt auch Naive, die glauben, die Handtücher auf den Liegen hätten nichts zu bedeuten, weil sie vom Vortag stammen würden und nicht weggeräumt worden seien. Es gibt aber auch Bösartige, die sich über solche ungeschriebenen Regeln dreist hinweg setzen. Und schließlich gibt es auch Rechthaber, wie das Ehepaar Bensch aus Deutschland.
Herr Bensch warf einen kurzen Blick über das Areal wie ein Feldherr, der feindliches Territorium in Augenschein nimmt. Dann stellte er fest:
„Hier fehlen die Schilder wie bei uns im Schwimmbad: Belegen verboten!“
Als brave Ehefrau stimmte Frau Bensch pflichteifrig zu: „Ja, wo kämen wir denn hin, wenn hier jeder belegen würde, ohne dass er überhaupt da ist?“
In gleicher Weise waren sich die Eheleute sofort einig, welches die beiden schönsten Plätze am Pool waren, wobei sie sachverständig nicht nur die Lage am Pool und die Aussicht aufs Meer, sondern insbesondere auch den Lauf der Sonne berücksichtigten. Jeder von beiden nahm ein Badetuch von der Liege und warf es in den Ablagekorb für benutzte Tücher. Dann breiteten sie ihre eigenen Plastikmatratzen mit Handtüchern aus und ließen sich genüsslich nieder in dem Gefühl, wieder einmal ein wenig für Ordnung gesorgt zu haben auf dieser immer mehr ins Chaos abgleitenden Welt.
Kurz darauf erschien ein älteres Ehepaar, schaute etwas verwirrt und begann dann, die Liegen abzuzählen. Der Ehemann, Herr Huber, wandte sich an die Benschs und sagte höflich: „Entschuldigen Sie bitte, dies sind unsere Liegen. Wir hatten sie mit Handtüchern belegt.“
Herr Bensch erwiderte kühl: „Erstens sind das nicht Ihre Liegen, sondern sie gehören dem Hotel. Und zweitens war hier nicht belegt, als wir kamen.“
„Dann müssen Sie unsere Badetücher entfernt haben“, schloss Frau Huber in etwas schrillem Ton. „Denn wer sollte sonst ein Interesse daran haben, unsere Tücher wegzunehmen.“
„Vielleicht irgendein Flegel, der sich einen Scherz erlaubt hat“, entgegnete Herr Bensch.
Herrn Huber war inzwischen so sehr die Zornesröte in sein etwas aufgedunsenes Gesicht gestiegen, dass es aussah, als würde er platzen. Dann schrie er: „…und ich weiß auch wer der Flegel war: Das waren Sie!“
Herr Bensch passte sich der Lautstärke an: „Na hören Sie mal, was fällt Ihnen ein!“ Er ging auf Herrn Huber zu und ballte die Fäuste vor dessen Brust, als wollte er ihn an einem imaginären Jackett packen. Dann öffnete er die Fäuste wieder und gab Herrn Huber mit den flachen Händen einen Stoß, dass dieser mit einem lauten „Platsch“ in den Pool fiel.
Das Publikum, das sich inzwischen um die Streitenden versammelt hatte, klatschte Beifall, was allerdings weniger als Billigung der Tat gedacht war, sondern als Aufstachelung zur Fortsetzung der Auseinandersetzung. Aber plötzlich wurde es still, denn Herr Huber schwamm mit ausgebreiteten Armen und dem Gesicht nach unten im Wasser.
Blitzschnell waren ein paar Männer in den Pool gesprungen, denn nach einer merkwürdigen, stillschweigenden Übereinkunft zwischen den Geschlechtern sind Frauen für solche Notfälle normalerweise nicht zuständig. Man beförderte Herrn Huber aus dem Wasser, was sich bei seinem Gewicht als nicht ganz einfach erwies. Da er sehr stark eingecremt war, war er seinen Helfern zunächst wieder entglitten und untergetaucht, bis er dann schließlich auf einer Matratze lag, wo diejenigen, die von ihrem Erste-Hilfe-Kurs noch ein wenig in Erinnerung behalten hatten, den Brustkorb des armen Mannes bearbeiteten.
Alsbald schon erschienen die Männer des spanischen Roten Kreuzes, wälzten Herrn Huber auf eine mitgebrachte Bahre und liefen dann mit solcher Eile davon, dass sie ihn verloren, als sie bei ihrem Rettungswagen, der am Strand geparkt war, ankamen. Der Verunglückte sah nun – über und über mit dunklem Strandsand bedeckt – so aus, wie er war: tot.

Zu dieser Zeit hatte das Ehepaar Bensch seine Sachen eilig zusammengepackt und war zum Flugplatz gefahren, um nach Hause zu fliegen. Die beiden waren sich einig, dass unter „diesen Voraussetzungen ein Urlaub nicht mehr möglich war.“ Mit derselben Einmütigkeit beurteilten sie die Schuldfrage: „Der Mann war offensichtlich ein Säufer, so blaurot war er im Gesicht. Klar, dass so einer schon beim kleinsten Anlass einen Herzinfarkt oder Gehirnschlag kriegt. Ebenso klar ist, dass es Primitivlinge gibt, die behaupten, wir wären schuld. Aber den Schuh ziehen wir uns nicht an.“

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