Archiv der Kategorie: Internet

Design wichtiger als praktisch


Wenn ich mir so anschaue, wie sich die PCs und Fernseher verändert haben, dann stelle ich fest, dass das Design wichtiger ist als die bequeme Bedienbarkeit.
Schrecklich war das Design oben im Bild, aber insoweit herrschte eine Diktatur: Fernseher und PCs hatten eben so auszusehen. Ich fand das Klavierlackschwarz als hässlich und traurig. Nun haben PCs und Fernseher meist schmale silberne Rahmen und beide Geräte müssen unbedingt schlank aussehen. Das geht auf Kosten der Handhabung:
Früher waren die Bedienelemente unten vorn im Rahmen: Beim Fernseher waren Ein- Und Ausschalter, Tonvolumen- und Sendereinstellungen sowie Kopfhörerbuchse vorn. Nun sind sie versteckt hinten. Meine Kopfhörerbuchse ist hinten. so dass ich den Fernseher jedes Mal umdrehen muss, um heran zu kommen.
Beim PC waren die USB-Buchsen früher seitlich angebracht, nun aber hinten. Auch den PC muss ich umdrehen, wenn ich einen Stick einstecken will.
Hier hat sich offenbar ein frauliches Denken durchgesetzt: Leiden für die Schönheit.

Da hätte ich doch eine Idee: Man sollte die Elemente, die man öfter braucht, von hinten nach vorne unten klappen können, damit man sie leichter bedienen kann: Für mich gälte das für die Kopfhörerbuchse und einen USB-Stecker.

 

Internet: Kopfschütteln und Staunen

(Bank auf der Hefter-Am)

Manches im Internet funktioniert so schlecht, dass man sich wundert. Beispielsweise gehen wir gerne zum Essen und wenn man dann im Internet die Öffnungszeiten der Lokale sucht, wird das manchmal zur Fleißaufgabe. Deshalb gibt es Unternehmen, die sich auf Öffnungszeiten spezialisiert haben und diese anzeigen.
Ein anderes Beispiel: Wenn man im Internet etwas kaufen will und googelt, dann wird einem normalerweise von den Firmen jeweils das Gesuchte angeboten. Blöd ist es aber, wenn sich eine Firma meldet und man dort noch mal die Suchfunktion benutzen muss, um dann womöglich nichts zu finden.

Aber staunenswert ist es, was ich erlebte, als ich eine ausgefallenere Rosensorte kaufen wollte. Da gab ich den Namen „Satin Haze“ ein – und oh Wunder! Da meldeten sich Unternehmen, die diese Rose gar nicht führten und dafür etwas Ähnliches anboten. Ich frage mich, wie so etwas möglich ist. Wie kann jemand sämtliche Pflanzen (auch ausgefallene Sorten) in seine Suchfunktion eingeben und dann bei denjenigen, die er nicht führt, Vergleichbares  präsentieren? Das ist doch eine kaum zu bewältigende Arbeit.
Noch etwas Lustiges: Neulich suchte ich etwas über Papst Pius XII. Da erschien ein Angebot mit der Frage: Wollen Sie Papst Pius XII kaufen?

An meinem Geburtstag staune ich ebenfalls: Da erhalte ich Spam, in der ich freundlich mit meinem Rufnamen angesprochen werde. Wie finden die Leute meinen Geburtstag und meinen Rufnamen heraus, bloß um mir Spam zu schicken? Da müssen Leute mit gewaltigem Kow-How dahinter stecken. Respekt!

Wie die Blödheit zunimmt: Web.de

Ich bin beim Provider Web. de. Dort schaue ich mir jeden Morgen an, was es Neues gibt. Ich habe hier schon mal dagegen protestiert, dass die Textbeiträge immer mehr abnehmen und durch Videos ersetzt werden. Das führt dazu, dass die Zahl der Analphabeten immer mehr zunimmt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/02/wie-uns-die-medien-verbloeden/ 
Heute interessierte mich bei Web.de dieser Beitrag darüber, warum man ein Gesetz über gefälschte Impfpässe plant, obwohl es ja im Strafgesetzbuch den Tatbestand der Urkundenfälschung gibt. Der Beitrag besteht allerdings auch wieder aus einem Video. Dazu kann ich nur sagen: Blöder geht’s nimmer: Natürlich muss man erst eine Reklame über sich ergehen lassen und dann kommt erst der Beitrag. Der besteht allerdings nur aus einem langsam eingeblendeten Text mit musikalischer Untermalung. Hätte man nur den Text gedruckt, hätte ich dazu nur eine halbe Minute gebraucht.
So aber tut Web.de alles, um meine Lebenszeit zu vergeuden, weil man mit so einem langweiligen Video die User länger auf der Webseite halten will.
Ärgerlich bei Web.de finde ich auch, dass sich am Seitenrand nun dauernd Nervöslinge von der Bauhaus-Reklame austoben, die man anklicken soll, um seine Ruhe zu haben.
Auch wenn es nur  Kleinigkeiten sind, aber sie zeigen, wie alles immer schlechter wird.


 

Die Cookies könnt ihr euch sparen!

Ich bin immun gegen Cookies. Ich habe in den 35 Jahren, in denen ich im Internet unterwegs bin, noch nie etwas gekauft, für das auf meinem Bildschirm Reklame gemacht wurde.
Freilich kaufe ich manches über das Internet, aber das habe ich mir mit einer Suchmaschine heraus gesucht und über „Testberichte“ geprüft. Und dann habe ich natürlich nach dem günstigsten Preis geschaut.

Wenn Ihr mir also Cookies auf meinen PC setzt, um zu erforschen, welche Vorlieben ich habe, und um mir dann die entsprechende Reklame zukommen zu lassen, dann ist das vergebliche Liebesmüh‘:
Ich sorge nämlich dafür, dass ich nur nette Reklame bekomme: Ich tue so, als ob ich mich für die teuersten Immobilien, die nettesten Frauen und die tollsten Autos interessiere. Und so sieht das, was mir das angeboten wird, immer gut aus. 

Schnell runterladen – ist bald wieder weg!

 
Dieses Video ist schon einmal von YouTube gelöscht worden und wird nun auch bald wieder verschwinden:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/05/youtube-ein-unerhoerter-angriff-auf-die-meinungsfreiheit/
Aber die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken.

YouTube – ein unerhörter Angriff auf die Meinungsfreiheit

Ich habe hier schon öfter beklagt, dass es bei Corona keine Meinungsfreiheit mehr gibt. Man kann es ja verstehen, dass der staatlich gelenkte Mainstream die Querdenker als Idioten hinstellt, mit denen man nicht diskutiert, denn man will ja die Leute zur Impfung überreden und nicht durch anders Denkende verunsichern lassen.
Deshalb kommen in Diskussionsrunden im Fernsehen keine Querdenker zu Wort und auch die staatlich subventionierten Printmedien sind linientreu.
Die Folge davon ist, dass die Querdenker ins Internet ausweichen und sich in Demonstrationen zu Wort melden, die immer militanter werden, weil sich dabei auch alle möglichen Chaoten mit einreihen.
Was nun aber das Internet angeht, so habe ich dort ein hochinteressantes YouTube-Video gesehen, das inzwischen gelöscht wurde:
https://youtu.be/MgbG3mdF1pchttps://youtu.be/MgbG3mdF1pc
Das wurde deshalb gelöscht, weil es angeblich nicht den Nutzungsbedingungen von YouTube entsprach. Ist vielleicht dort der Satz enthalten, dass die Videos linientreu sein müssen?
Was war in dem Video zu sehen? Ein Informatiker hat ganz sachlich die amtlichen Coronazahlen wissenschaftlich auf einen Nenner gebracht und damit vergleichbar gemacht. So hat er beispielsweise ganz richtig gesagt, man können nicht einfach die Sterbezahlen der verschiedenen Jahre vergleichen, sondern müsse sie genauer untersuchen, um zu einem einwandfreien Ergebnis zu kommen:
Wenn also wie bei uns immer mehr Menschen leben, müssen also auch mehr sterben.
Und wenn nun bei uns mehr alte als junge Menschen leben, müssen auch so gesehen ganz natürlich auch ohne Corona mehr Menschen sterben. Man muss also die Mortalität der verschiedenen Altersklassen vergleichen und dann auf einen gemeinsamen Nenner bringen.
All dies und weiteres hat der YouTuber in mühevoller Kleinarbeit unternommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Coronazeit nicht zu einer erhöhten Sterblichkeit geführt hat. Die höchste Sterblichkeit der letzten Jahre gab es demnach 2014.
So etwas darf man bei YouTube nicht schreiben. Da muss man erst klagen:
https://web.de/magazine/digital/youtube-hausrecht-gerichtsentscheidungen-stellen-teuer-36132644

Manchmal wundere ich mich an meinem PC

Vieles am PC ist unnötig kompliziert, also rückständig. Aber andererseits wundere ich mich manchmal, was ich da auf meinem Schirm sehe:
Zu meinem Geburtstag sendet mir eine unbekannte Firma Grüße mit dem Teil meines zusammengeschriebenen Vornamens, mit dem ich angesprochen werde. Woher weiß die Firma, wie ich angeredet werde? Wo und wie fischt sie das raus?
Genau so bewundernswert ist die Tatsache, dass Firmen nachforschen, mit welchem PC man im Netz unterwegs ist. Kunden mit altem PC werden als ärmer eingestuft und erhalten günstigere Angebote.
Und wenn ich all das sehe, habe ich Angst vor dem Online-Banking. Gerade erhalte ich eine Warnung von PayPal über ungewöhnliche Aktivitäten auf meinem Konto. Ist die Mail echt? Was ist los auf meinem Konto? Keine Antwort.

Hilfe! Wird mein Konto angegriffen?

Ich erhielt von PayPal die obige Nachricht. Und da dachte ich mir, ich frage erst einmal nach der Echtheit der Nachricht, bevor ich darauf reagiere. Merkwürdigerweise erscheint als Antwortadresse:
Von: „PΑYPΑL“ <erika.jama@educacion.gob.ec>
Also habe ich Frau Jama gefragt, wie sie dazu kommt, für PayPal zu schreiben.
Und ich habe auch direkt an das Unternehmen selbst geschrieben. Ich bin leider ohne Antwort geblieben.
Tja, was nun?

Nicht schon wieder! Neue Panne von Laschet

Der Kanzlerkandidat Laschet hat die Software-Entwickerin Wittmann im Mai als „Hackerin“ bezeichnet, nachdem sie auf ihrem Blog auf massive Sicherheitslücken in der CDU-Partei-App hingewiesen hatte.
Die Frau beschäftigt sich mit Sicherheitsfragen. Eigentlich hätte Laschet der Frau ja dankbar sein sollen.
Die Folge ist nun, dass der Chaos Computer Club die CDU nicht mehr auf Sicherheitslücken hinweist.
Tipp für Herrn Laschet: Schon die  alten Römer sagten: „Si tacuisses, philosophus mansisses!“ Zu deutsch: „Mund halten, wenn man keine Ahnung hat.“ Das gilt besonders, wenn man bei der Wahl damit wirbt, im IT-Bereich voran kommen zu wollen.

 

 

 

 

Warum mein PC so langsam war und Experten überfordert waren

Ich hatte einen guten alten PC, den ich von Windows 7 schließlich auf Windows 10 upgedatet hatte. Er lief zuverlässig, aber irgendwann brauchte ich statt der 32-Bit-Version eine solche mit 64 Bit. Und so kaufte ich mir einen neuen Medion-PC.
Das war eine einzige Katastrophe. Erst mit der dritten Zusendung von Maus und Tastatur lief er endlich. Für mich als Laien war es natürlich jeweils schwierig, heraus zu finden, ob ich einen Fehler beim Installieren gemacht hatte oder ob es an den Geräten lag. Da war ich lange beschäftigt, um nicht zu sagen: fast überfordert, aber als Pensionist habe ich ja Zeit.

Dann lief der PC zu langsam. Wieso? Der Vodafone-Service probierte alles Mögliche. Sogar einen neuen Router erhielt ich – ohne Erfolg. Die Telekom überprüfte die Leitung: alles o.k. Was nun? Da kam ich auf die Idee, den alten PC zu probieren: Der lief schneller. Komisch! Ich probierte einen anderen Speedcheck als den von Vodafone und da las ich, dass man den Cache leeren soll. Und tatsächlich: Das brachte etwas. Aber ideal ist es noch nicht. Die Übertragungsrate schwankt zwischen 1 und 7. Immerhin kann ich so arbeiten, wenn sie nicht ausnahmsweise auf 0 sinkt.
Das mit dem Leeren des Cache hätten die Experten ja vorher sagen können und sich einen Haufen Arbeit ersparen können. Aber was jetzt? Wie komme ich auf eine dauerhafte schnelle Übertragung?