Wie man die Demokratie kaputt macht

Wir leben in einer Zeit, in der die Demokratie und der Rechtsstaat immer mehr kaputt gemacht werden: https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/
Wie schlimm es aber in Großbritannien um die Demokratie steht, hätte ich nicht gedacht. An sich war ja diese uralte Demokratie auch immer ein Vorbild für uns. Nun aber hat sich der Wind gedreht:
Da kann doch tatsächlich ein Premierminister das Parlament in Urlaub schicken, damit es ihm nicht „hinein pfuschen“ kann.
Und er kann auch einfach unliebsame Abgeordnete aus der Fraktion hinaus werfen. Man stelle sich vor, Merkel würde das Gleiche bei uns machen!
Das Schlimmste aber wird jetzt befürchtet, nämlich dass er den Brexit Ende Oktober ohne Vertrag vollzieht, obwohl ihm das vom Parlament verboten wurde. Wie kann denn so etwas in einer Demokratie möglich sein? Und wie steht es dann um den Austritt Großbritanniens: Ist der ohne parlamentarische Billigung wirksam? Gibt es dann eine lange Phase des Streits, in der man nicht weiß, wie zu verfahren ist: Soll man den Vollzug einstweilen aufschieben oder sofort den Brexit praktizieren?

Werbeanzeigen

Heute ist ein bedeutungsvoller Tag – Wissen Sie, warum?

Wir feiern nämlich gleich aus zwei Gründen. Heute ist:

Der Respekt ist längst auf der Strecke geblieben. Früher begann der Respekt schon beim schlichten Polizeibeamten als Vertreter des Staates. Heute werden diese armen Beamten mit Steinen beworfen und die Gewalt macht nicht einmal vor Sanitätern und Ärzten Halt.

Natürlich ist es schön, ein Buch zu lesen. Aber auch das e-Book hat seine Vorteile. Heute ist der internationale Lies-ein-E-Book-Tag. Also auf geht’s!

Hier finden Sie genügend Lesestoff, nämlich auf meiner Homepage, in der Fundgrube oder in der Leseecke. Schauen Sie doch mal vorbei!

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Wie viel weiter wären wir, wenn nicht immer nur die Angepassten nach oben kämen.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Björn-Höcke-Interview: Was lernen wir daraus?

Manche Leute sind ja so begeistert, wenn das Fernsehen zu ihnen kommt und um ein Interview bittet, dass sie dabei jede Vorsicht vergessen. Höcke scheint so ein Naivling zu sein.
Normalerweise ist es ja so, dass den Politikern vor dem Interview die Fragen zugeschickt werden, damit er sich darauf vorbereiten kann. Wenn das nicht so ist, sollte das einem zu denken geben: Wer sind die Interviewer? Liegt ihnen etwas an einer sachlichen Diskussion oder wollen sie ihren Gesprächspartner bloß stellen?
Deshalb sollte man auf jeden Fall beachten:
Man sollte kein Interview geben ohne den Vorbehalt, dass man es vor Verwertung autorisieren muss.

Da bin ich doch erschrocken

Am gestrigen Hochsommertag waren wir auf dem Chiemsee unterwegs. Da schien die Welt noch in Ordnung zu sein: Hier auf dem Bild die Krautinsel. Nur die Chemtrails am Himmel stören das idyllische Bild.
Als ich dann auf der Herreninsel die Treppe zum alten Schloss hinauf ging, bin ich erschrocken, weil die Buchsbaumhecke am Rand vom Buchsbaumzünsler geschädigt war. Und da frage ich mich, wie kommen die kleinen Tierchen überall hin: zu meinem abgelegenen Hanggrundstück und über der Chiemsee bis auf die Herreninsel?
Während wir sonst immer etwas über das Artensterben hören, scheinen sich die Schädlinge immer mehr auszubreiten: Neuerdings sind die Bananen gefährdet und außerdem mehr als die Hälfte der Kaffeesorten.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Erstaunlich ist, wie viel Positives aus Negativem entstehen kann.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Eine ganz widerwärtige Masche

Gerade steht Grönemeyers Aufruf zum Kampf gegen Rechts in der Kritik. Er wird sogar mit mit einer Sportpalast-Rede verglichen. Das ist die neueste Masche bei uns: Man wirft dem Gegner Nazi-Methoden vor.
Ähnlich war es in der an sich von mir geschätztem Heute-Show des ZDF: Da wurden AfD-Mitglieder gefragt, ob vorgelesene Sätze von Höcke oder Hitler stammen würden. Man kann ja durchaus Höckes Stil kritisieren, aber ihn mit Hitler zu vergleichen, geht unter die Gürtellinie.
Kurios ist ja: Je mehr sich die Medien und sogar der Bundespräsident gegen die AfD wenden, umso mehr wird diese Partei gewählt. Das wird sich auch demnächst wieder zeigen. Warum lässt man diese Partei nicht einfach „mitspielen“? Dann wird sie sich schon ihre Hörner abstoßen.
Ich finde jedenfalls, dass es der Demokratie schadet, wenn man die Stimmen eines großen Teils der Wählerschaft unter den Tisch fallen lässt und wenn man dauernd zur „Nazi-Keule“ greift. Das dauernde Nazi-Gerede schadet übrigens auch dem Ansehen Deutschlands im Ausland.