Am meisten angeklickt

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Manchmal staune ich, welche meiner Beiträge auf ein  größeres Echo stoßen und welche keinen Widerhall finden. Auf einmal ist ein Beitrag aus dem Jahr 2015 am meisten angeklickt:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/01/01/frauen-als-richterinnen-ende-der-gerechtigkeit/
Liegt das daran, dass immer mehr Frauen bei der Justiz tätig sind? Oder ist mein Beitrag ein Trostpflaster für die verbliebenen Männer in der Justiz?
Wenn Sie Interesse an der Justiz haben, lesen Sie doch bitte auch das hier:
https://autorenseite.wordpress.com/aphorismen-uber-die-justiz/

Zum Sonntag: Santo subito für alle, die bei der Bekämpfung von Corona starben.

Santo subito!“ rief das fromme Kirchenvolk nach dem Tode des Papstes Johannes Paul II und der Ruf war erfolgreich. Der Papst ist nun ein Heiliger.
So sollten die Menschen auch jetzt wieder „Santo subito!“ rufen, nachdem viele Menschen bei der Bekämpfung der Corona-Grippe ihr Leben verloren haben. Da genügt ein bloßes „Merci“ am Eiffelturm nicht.
Eine Heiligsprechung kann ja nicht nur für eine einzelne Person erfolgen, sondern auch für ganze Gruppen, wie wir von den Märtyrern wissen. Daher können auch alle diejenigen heilig gesprochen werden, die ihr Leben eingesetzt haben um das Leben anderer, die an Corona erkrankt waren, zu retten: Ärzte und ihr Personal.
Grundsätzlich sollte man über die Heiligsprechungen wissen:
Während sie früher äußerst selten waren, erlebten wir sie in neueren Zeiten massenweise. Bis zum Jahr 1600 gab es gerade mal eine einzige Heiligsprechung. In den ersten drei Quartalen des 20. Jahrhunderts waren es immerhin 28. Aber dann ging es steil aufwärts: Allein im Jahr 1997 arbeitete die Kongregation an 1500 Verfahren; für jedes mussten rund 250.000 Euro bezahlt werden. Warum ist heutzutage eine solche „Inflation“ von Heiligen zu verzeichnen? Es geht offensichtlich ums Geld, denn heiliger sind die Menschen ja wohl kaum geworden.
Bei einer Heiligsprechung der medizinischen Corona-Opfer könnte die Kirche zeigen, dass es ihr nicht ums Geld geht, sondern um die Vorbildfunktion der Heiligen.
Ich bin mir aber leider sicher, dass mein Vorschlag kein Echo finden wird. Das habe ich nämlich schon einmal erlebt, als ich mich mit einem Brief an den Papst persönlich gewandt habe: Das war vor Beginn des Irak-Krieges von Bush jr. Damals habe ich dem Papst vorgeschlagen, er möge doch die Katholiken aus aller Welt zu einer Friedensprozession in den Irak auf rufen, die sich den Amis entgegen stellen sollte. Ich habe – wie nicht anders erwartet – natürlich vom Papst keine Antwort bekommen. Aber irgendjemand aus dem Kreis seines riesigen Apparats hätte doch mindestens ein freundliches Blabla von sich geben können etwa in dem Sinne, dass der Papst für den Frieden bete. Da zahlt man ein Leben lang Kirchensteuer und dann wird man schlechter behandelt als von jeder verkrusteten Bürokratie.
Übrigens: Stellen Sie sich mal vor, wie anders die Welt heute aussähe, wenn es den Irak-Krieg nicht gegeben hätte: Dann wäre nicht der ganze Nahe Osten destabilisiert worden und das Flüchtlingsproblem wäre uns weitgehend erspart geblieben.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Weniges fällt den meisten Menschen so schwer wie, dass sie ihre Meinung ändern. Praktisch ganz unmöglich ist ihnen der Wechsel ihrer Religion.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Corona: Sind Deutsche schon mit wenigem zufrieden?


Parvo contenti! Mit wenigem zufrieden – das sind die Deutschen, wenn man liest, wie sie die Arbeit der Bundesregierung beurteilen – ganz im Sinne der Mainstream-Medien. Bin ich vielleicht nur ein ewiger Meckerer, wenn ich die Dinge etwas anders sehe?
Ich habe hier ja schon frühzeitig gewarnt, weil der Flugverkehr nach Ausbruch der Corona-Krise in China nicht eingeschränkt wurde. Damals galt halt noch der Primat der Wirtschaft und die Gefahr wurde ausgeblendet.
Und wenn man nun die Behandlung der Corona-Erkrankung in den verschiedenen Staaten vergleicht, muss man feststellen, dass China, Südkorea oder Singapur weit besser durch die Krise gekommen sind als wir.
Bei uns hat es schon an der notwendigen Vorsorge gefehlt, aber die hätte Geld gekostet, ohne dass man wusste, ob es sich rentieren würde. Für solche Ausgaben hat man in unserem Wirtschaftssystem wenig Raum.
Und später wurden Warnungen in den Wind geschlagen:
https://web.de/magazine/politik/mitgliedsstaaten-schossen-bruesseler-warnung-corona-wind-lehnten-hilfe-34577166

Es wäre langsam Zeit für eine kritische Aufarbeitung.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Das Sehen muss man lernen: Das gilt zunächst einmal für die Augen. Aber das haben viele verlernt und daher haben wir immer mehr Brillenträger

https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Für die geistige Sicht auf die Dinge siehe Beitrag von gestern:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/03/zitat-zum-tag-382/
Mehr über den Autor auf der
Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Vertriebene im eigenen Land

Immer mehr Flughäfen und neue Startbahnen werden gebaut und die Menschen ziehen dort weg wegen der Lärmbelästigung.
Im Streit um den Ausbau der 3. Startbahn in München sagte der frühere Oberbürgermeister Uhde den zynischen Satz, dass kein Bürger sich darauf verlassen könne, immer am gleichen Ort wohnen zu können. Mit anderen Worten: Diejenigen, die in den Lärmzonen wohnen, müssen halt wegziehen.
Immer mehr Menschen werden vertrieben durch den Bau neuer Autobahnen oder ICE-Strecken. Andere können das Windrad in ihrem Blickfeld nicht ertragen, das ihr Wohnzimmer abwechselnd hell und dunkler macht. So haben wir immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land und es stellt sich doch die Frage nach der Moral dieser „fortschrittlichen“ Art zu leben.
Nun wird mancher sagen: Was ist so schlimm, wenn Leute umziehen müssen? Die einen ziehen in ihrem Leben öfter um und finden das häufig nicht einmal als unangenehm, ja manchmal sogar als Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Aber für andere, die in ihrer Heimat – womöglich seit Generationen – verwurzelt sind, ist ein Wegzug eine Katastrophe. Viele sehen das so wie in dem Sprichwort: „Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen.“
Die Angelegenheit hat also eine moralische Seite: Ist es gerechtfertigt, Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, damit Kreti und Pleti in Urlaub fliegen können, wobei das Ganze noch durch Steuerfreiheit des Kerosins und durch Subventionen an Flughäfen unterstützt wird? Und schauen Sie mal auf die Seite „Bayern kaputt”, wie die Flugzeuge mit ihren Kondensstreifen die Sonne verdunkeln. Die einen fliegen in die Sonne und nehmen den anderen daheim diesen Sonnenschein.
Wie soll das alles mal weiter gehen: Wachstum um jeden Preis?

Was es alles gibt!

Jetzt in der Corona-Krise leiden viele Menschen darunter, dass sie zu Hause bleiben müssen. Sie sollten sich damit trösten, dass es schon vor dieser Krise in Japan mehr als eine Million Menschen gab, die überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen. Das sind die  Hikikomori. Und sie werden immer mehr.
Ob das nun auch bei uns ein Trend wird?. Wir beobachten ja, dass die Menschen sich immer weniger bewegen und dass schon Kinder Krankheiten haben, die auf Bewegungsmangel zurück zu führen sind. Der Trend zum Stubenhocker ist auch bei uns unverkennbar.