Witz zum Tag

Lach      Lach mal wieder!

Der alte Huber-Bauer will noch mal heiraten und geht zum Pfarrer wegen des Aufgebots. Der Pfarrer fragt ihn, ob er nicht zu alt dazu sei. Da antwortet er:
„Sie san aa nimmer der Jüngste. Zu was brauchen Sie Ihre Köchin?“
„Wegen der Wäsche, dem Saubermachen, dem Kochen et cetera.“
„Seh‘n‘S: Wegen dem Et Cetera will ich heiraten!“

Die unzuverlässigen Staaten

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Eigentlich möchte man meinen, dass auf den Staat Verlass ist, also dass er zu seinem Wort steht und seine Verpflichtungen erfüllt. Aber bei der Münchner Sicherheitskonferenz trat es wieder einmal zutage: Auf nichts ist Verlass. Man traut dem nicht, was der US-Vize von sich gegeben hat. Die USA sind ja unter Trump ein unzuverlässiger Staat geworden: Mal wettert Trump gegen die NATO, dann will er doch zu ihr stehen. Schäbig ist auch, dass er die ausgestellten Visa und Green Cards, die ja Einreiseerlaubnisse bedeuten, bei Moslems nicht anerkennen wollte. Ein klarer Wortbruch!
Auch Deutschland steht nicht zu seinem Wort, wie bei der Sicherheitskonferenz offenbar wurde. Wir erfüllen unsere Verpflichtungen gegenüber der NATO nicht. Wir müssten 2 % des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben, zahlen aber nur 1,2 %.
Besonders bei den Verpflichtungen gegenüber der UNO zeigt sich, wie wenig viele Staaten zu ihrem Wort stehen:
Im Oktober 2010 standen noch 3,241 Mrd. US-Dollar an Verpflichtungen zur Unterhaltung der Friedensmissionen und der Straftribunale aus. Nur dreizehn der 192 Mitglieder hatten dabei ihre veranschlagten Beiträge beglichen.
Neulich las ich in der Zeitung, dass etliche Handwerksunternehmen nicht mehr für den Staat arbeiten wollen, weil der so ein schlechter Zahler sei.
Sind das nicht traurige Zeiten, wenn nicht einmal mehr auf den Staat Verlass ist?
Man redet heute von „postfaktischen Zeiten“. Man müsste ergänzen, dass die Zeiten auch „postpaktisch“ geworden sind.

Wir waren unermesslich reich

Geld

Über einen Zweig unserer Familie existiert eine Chronik, die bis in den 30-jährigen Krieg zurück reicht: Damals besaß ein Vorfahr eine Burg in Böhmen. Als er dann mit seinem König in den Krieg zog, der verloren ging, floh er nach England und stellte sich an die Seite Cromwells. Auch da war er auf der Verliererseite und floh nach Frankreich. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Auf und Ab in unserer Familie. Aber es ging bis in die jüngste Zeit so weiter:
Einer meiner Urgroßväter war Lehrer und so arm, dass er nebenher noch als Schneider arbeitete. Aber dafür war einer meiner Großväter offenbar unermesslich reich, wie sich aus seinen Aufzeichnungen schließen lässt. Für ihn war Krupp der „arme Kanonengießer, der immer wieder zu ihm zum Betteln kam“. Und die Münchner Brauereibesitzer waren für ihn „arme Bräuknechte“, die so gut wie nichts fürs Vaterland hergaben. Entsprechendes galt für die Münchner Geschäftsbesitzer, die er „arme Krämerseelen“ nannte. Mein Großvater hatte zur Zeit des 1. Weltkriegs offenbar als hoher Beamter den Spendeneingang für den Staat unter sich. Der brauchte ja seinerzeit viel Geld für die Finanzierung seiner Truppen. Mein Großvater selbst ging als Vorbild voran und gab das ganze riesige Vermögen der Familie her. Er fand, wer später einmal seinen Namen trage, müsse in der Lage sein, sein Leben selbst zu finanzieren und brauche das Vermögen nicht, das ja nur irgendwo auf einer Bank deponiert war. Grundbesitz hatte er nicht, weil er sich nicht darum kümmern wollte.
Nun wird mancher aus heutiger Sicht sagen, dass mein Großvater ein Idiot gewesen sein muss. Aber er hatte einen guten Grund, so zu handeln: Sein Sohn lag im Dreck vor Verdun, wo er später gefallen ist. Mein Großvater meinte daher, er müsse alles tun, um seinem Sohn helfen zu können, so weit ihm dies möglich war. Und da blieb ihm halt nur die Opferung seines Vermögens. Hätte er das nicht getan, hätte er wohl für den Rest seines Lebens Gewissensbisse gehabt.
Heute würde wohl keiner mehr so handeln. Wie die Mentalität heute aussieht, habe ich weiter unten in dem Beitrag „Macht Geld krank?“ beschrieben. Ganz anders dachte mein Vater. Er pflegte immer zu sagen: „Besitz belastet“. Und ich, der ich im Krieg groß geworden bin, bin glücklich damit, dass ich ein Haus besitze, mir ein Auto, Essen und Urlaube leisten kann. Was will ich mehr?

Danke!

Heute muss ich mal wieder bedanken bei denjenigen meiner Besucher, die eines meiner Bücher gekauft haben. Und an die anderen habe ich eine Bitte: Klicken Sie doch bitte in der Leiste oben auf „Home“ oder „Leseecke“. Oder besuchen Sie die „Fundgrube“: Da ist sicher auch etwas dür Sie dabei!

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