Deutschland stürzt ab

Darüber habe ich hier schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/30/deutschland-stuerzt-ab-v/
Auch beim Klimaschutz sieht es bei uns schlecht aus: Wir sind beim internationalen Ranking auf Platz 27 abgerutscht – hinter Ländern, denen wir in dieser Beziehung vielleicht nichts zugetraut haben: Rumänien, Ukraine, Ägypten…
Das wäre nur halb so schlimm, wenn wir uns beim Klimaschutz nicht immer als die großen Vorbilder hingestellt hätten nach dem Motto:
„Und es mag am deutschen Wesen
Einmal noch die Welt genesen.“
So entspricht nun auch der drittletzte Platz beim ESC dem allgemeinen Abwärtstrend, in dem sich Deutschland befindet.

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Hast du heute schon einmal darüber nachgedacht, wie oft du „ja“ und wie oft du „nein“ gesagt hast?

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Ich bin nicht schwul, aber…

Ich bin nicht schwul, aber da muss ich mich doch zu Wort melden:

Glaube denen, die die Wahrheit suchen und nicht denen, die sie gefunden haben.
(Andre Gide)

Die Bundesländer wollen, dass umstrittene Behandlungen zur angeblichen Heilung von Homosexualität verboten werden. Homosexualität sei keine Krankheit und deshalb auch nicht behandlungsbedürftig, meinen u.a, Gesundheitsminister Spahn und der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Und sie finden, dass viele fälschlich glauben, Homosexuelle könnten durch wirre Behandlungsmaßnahmen zu Heterosexuellen gemacht werden. Aber die sogenannten Konversionstherapien könnten schwerwiegende psychische Erkrankungen zur Folge haben.
Die Länderkammer forderte nun den Bundestag auf, ein Verbot dieser angeblichen Therapien einschließlich strafrechtlicher Sanktionen zu prüfen.

Ich bin weder homosexuell noch bin ich Wissenschaftler, aber ich bin ein wacher, denkender Mensch und deshalb stört mich die apodiktische, immer wiederholte These, dass Schwulsein nicht nur keine Krankheit, sondern sogar „gut so“ ist (so Wowereit). Damit täuschen die Lautstarken der Homosexuellen darüber hinweg, dass es viele gibt, die unter ihrer Andersartigkeit leiden und sich deshalb therapieren lassen wollen, denn sie möchten auch ein „normales“ Sexual- und Familienleben haben, wenn freilich auch die Homosexuellen ihre Lebensform als genauso normal betrachten. Und wehe dem, der etwas dagegen sagt: So sorgte die Ministerin Karliczek  laut den Medien „für Entsetzen“, weil sie fand, dass mit der Einführung der Schwulen-Ehe ein Fehler gemacht worden sei.

Was nun die Therapiemöglichkeiten bei Homosexualität angeht, so betreten wir also hier eine Tabu-Zone. Jeder, der so etwas ins Gespräch bringt, erntet heftige Schmähungen, obwohl es zweifelsfrei Fälle gibt, in denen eine solche Therapie Erfolg hatte. So schildert der Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler in einem Buch über die Homosexualität eine Vielzahl von Fällen geglückter „Heilung“. Mögen auch manche Theorien des Wissenschaftlers überholt sein, so ist doch das, was er aus seiner Praxis beschreibt, die Wahrheit. Um nur ein mir noch erinnerliches Beispiel zu erwähnen: Er berichtet von einem Fall, in dem sich Eltern ein Mädchen gewünscht hatten, jedoch einen Buben bekamen. Den kleideten sie und zogen ihn auf wie ein Mädchen, bis er in die Schule kam und plötzlich ein Junge sein musste. Er wurde schwul, litt darunter und wurde erfolgreich therapiert. Mit diesem Beispiel möchte ich nicht sagen, dass alle Schwulen therapiert werden sollen, aber denjenigen, die unter ihrer Andersartigkeit leiden und therapiert werden wollen, sollte man diese Möglichkeit nicht verbieten. Schließlich leben wir in einem freien Land. Wenn man solche Leute mit einem neuen Gesetz vor schwer wiegenden psychischen Schäden bewahren will, so ist dies ein Misstrauen gegen Psychologen und Psychiater. Warum vertraut man nicht darauf, dass diese Leute wissen, was sie tun?
Wohlgemerkt: Ich behaupte nicht, dass Homosexualität eine Krankheit ist, die dazu noch generell therapierbar ist, sondern ich glaube den Wissenschaftlern, die sagen, dass bei manchen Schwulen eine Therapie Erfolg haben kann. Wenn nun ein schwuler Gesundheitsminister eine solche Möglichkeit verbieten und sogar bestrafen will, so zeigt das nach meiner Meinung, dass er nicht nur befangen, sondern sogar verbohrt ist.

Gleichgültig, ob Homosexualität eine Krankheit oder eine Spielart der Natur ist, sollte man doch einmal wissenschaftlich genau untersuchen, was die Ursachen dafür sind. Als ich dies einmal Wissenschaftlern vorgeschlagen habe, hieß es, dies sei „nicht opportun“; man wollte auch nicht untersuchen, inwieweit Homosexualität durch Erziehung und durch Gene bestimmt wird; man wollte nicht einmal feststellen, ob die Homosexualität zu- oder abnimmt. Hier bestehen bedauerliche Tabus. Eine Aufklärung läge ja im Interesse des Staates, denn der braucht Kinder. Wir haben ja neuerdings auch das Kinderkriegen inzwischen teilweise „outgesourct“, so dass wir auf Zuwanderung angewiesen sind.
Warum sollten werdende Eltern nicht erfahren können, wie eventuell Homosexualität entsteht? Dann können sie frei entscheiden, ob sie solche Ursachen vermeiden wollen oder nicht. So behauptet beispielsweise der Wissenschaftler Janus, bei der Homosexualitäti würden mit Sicherheit psychologische und biologische Gegebenheiten zusammen wirken; bei der Homosexualität gebe es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass vorgeburtlicher Stress das Gleichgewicht der Sexualhormone störe.
Wie empfindlich die Sexualhormone sind, zeigt dieses Beispiel:
So führt der Kokainmissbrauch der Londoner dazu, dass das Rauschgift in die Themse gelangt und die Aale an der Fortpflanzung hindert. Bedenkt man, welch winzige Mengen genügen, um solche Wirkungen zu haben, dann fragt man sich, ob nicht auch vielleicht die Grenzwerte unseres Trinkwassers zu hoch sein und Folgen haben könnten, wie auch ein anderes Beispiel lehrt: Fische, die in der Nähe eines Klärwerks schwimmen, wechseln ihr Geschlecht, weil dort winzige Mengen der Pillen, die Frauen schlucken, im Wasser vorhanden sind.
Ob auch Menschen vergleichbaren Einflüssen ausgesetzt sind, wäre eigentlich von einem Gesundheitsminister zu erforschen, anstatt apodiktisch festzustellen, was die Wahrheit ist.
Bis dies genau erforscht ist, sollte man in unserer liberalen Demokratie den Schwulen die Freiheit lassen, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen: Wer seine Homosexualität wie Wowereit „gut so“ findet, sollte genau so akzeptiert werden, wie ein anderer Schwuler, der sich unwohl fühlt und sich deshalb behandeln lassen möchte. Schließlich lässt man den Leuten ja auch bei überflüssigen und gefährlichen Schönheitsoperationen freie Hand. Wenn es bei  den Schwulen anders sein soll, ist dies ein Zeichen dafür, dass hier eine Art von Glaubenskrieg ausgebrochen ist.
Mich erinnert der Reformeifer all dieser verbissenen Gegner der Konversionstherapie an die früheren Betrebungen der Grünen, das Verbot der Pädophilie abzuschaffen.

Noch eine Frage: Wenn man schon die Konversionstherapie abschaffen will, müsste der Gesundheitsminister nicht auch die Homöopathie in seine Pläne mit einbeziehen? Ist nicht auch sie umstritten und kann es nicht schlimme Folgen haben, wenn Patienten ihr und nicht der Schulmedizin vertrauen?

Zum Schluss: Georg Christoph Lichtenberg würde zu diesem Blog sagen: „Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ Ich fürchte, ich habe mir mit diesem Beitrag meinen Bart verbrannt. Aber es musste einmal gesagt werden.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Auch das Gewissen scheint einem Alterungsprozess zu unterliegen: Es gab einmal „Gewissensbisse“, aber die sind aus der Mode gekommen. Nun scheint das Gewissen zahnlos geworden zu sein.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Witz zum Tag (Heute nicht zum Lachen)

Hier lachen nur die Ärzte:

Eine alte Frau ist beim Gynäkologen und jammert:
„Stellen Sie sich vor: Ich hab‘ auf einmal wieder meine Periode.“
„Gut, schauen wir uns das mal an!“ sagt der Doktor.
Nach der Untersuchung kommt seine Diagnose:
„Das ist keine Periode. Das ist Rost von Ihrer Spirale.“

Sozialklimbim

                                                                   Mit Geld zugeschüttet?

„Wir schütten die Leute mit Geld zu, und sie werden trotzdem nicht zufriedener. Wir leisten uns zu viel Sozialklimbim in einem Rundum-Versorgungsstaat“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Pfeiffer.
Also, Leute: Jetzt wisst Ihr, wohin die Reise geht. Und man sieht, wie abgehoben manche Abgeordnete sind.
Herrn Pfeiffer empfehle ich mal einen Gang zu einer Tafel, damit er sieht. wie weit es die Wirtschaftspolitik seiner Partei gebracht hat.
Und dann sollte er sich mal ein wenig kundig machen, um den Überblick nicht zu verlieren: Nicht der Sozialklimbim macht uns zu schaffen, sondern die hemmungslose Geldgier derer, die die Wirtschaftspolitik beeinflussen: Mannopoly zeigt es auf.

Mannopoly – das muss man gesehen haben

Ich sehe gerne Kabarett. Allerdings kommen die Sendungen leider immer sehr spät, weil das Mainstream-Fernsehen den deutschen Michel nicht in seiner Befindlichkeit stören will (bzw. darf). Aber man kann sich die Sendungen in der Mediathek ansehen und das sollten Sie tun.

In der Sendung vom 14.5. brachten Mann/Sieber das Spiel Mannopoly, das Sie unbedingt anschauen sollten, damit Sie wissen, wie Sie dran sind:
https://www.zdf.de/comedy/mann-sieber/mann-sieber-vom-14-mai-2019-100.html

Ich wundere mich ja immer, warum die Deutschen das alles so hinnehmen. Liegt das an Merkels kluger Einschläferungspolitik?
Warum ist in Österreich alles anders? Sind die Österreicher gecheiter als wir? Sie bekommen 400 Euro mehr Rente und die Mieten sind sogar in Wien auf bezahlbarem Niveau.
Warum lassen wir uns das alles gefallen? Manchmal mucken ein paar auf, wie Sahra Wagenknecht mit „Aufstehen“ oder Kevin Kühnert mit seinem Sozialismus. Aber das verpufft dann alles wieder.
Wir brauchen eigentlich eine neue Partei des Volkes, die RPD.