Eheregel für Männer

Seit meiner goldenen Hochzeit denke ich darüber nach, warum meine Ehe eigentlich immer noch funktioniert . Und da bin ich auf diese Weisheit gestoßen:
„Unbedingter Gehorsam des Ehemannes ist die Grundlage einer guten Ehe.“
Als ich mir gerade etwas auf die Entdeckung dieser Weisheit einbilden wollte, las ich, dass die Franzosen dies schon seit langem in einem Sprichwort viel besser ausgedrückt haben, indem sie sagen:
«Que femme veut, Dieu le veut.» (Was die Frau will, das will Gott)
Und dann habe ich mich hingesetzt und diese grundlegende Erkenntnis in einem Gedicht nieder geschrieben:

Hochzeitsgedicht
(Von einer kleinen Brautjungfer mit unschuldigem Augenaufschlag nach der Trauung aufzusagen)
Beugt sich ein Mann dem Ehejoch
Dann hat er eine Chance noch:
Er tue stets, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Weil leider viele Männer diese Weisheit nicht begreifen wollen, und nach dem Motto leben wollen: „Der Herr im Haus bin ich!“, habe ich zusätzlich noch einen kostenlosen Eheratgeber für Männer geschrieben. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie ein Mann sind und Fragen oder Probleme haben.
Auf keinen Fall sollte ein Mann heiraten, bevor er sich diesen Ratgeber zu Gemüte geführt hat.
Übrigens: der Eheratgeber ist keine für Frauen geeignete Lektüre und daher mit eine speziellen Sicherung gegen Leserinnen ausgestattet.

Werden Brillenträger blind?


Blöde Frage!“ wird mancher denken. Aber wenn man so alt ist wie ich, sieht man Entwicklungen, die andere nicht sehen.
Eine davon ist diese: Früher achtete man mehr auf seine Gesundheit, weil die Medizin noch nicht so weit fortgeschritten war. So ernährte man sich gesund nach dem Grundsatz des Hippokrates: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“
Man wusste, was wofür gesund war.
Heute ist dieses Wissen weitgehend verloren gegangen und man ernährt sich nach Gusto. Und wenn dann etwas schief läuft, gibt es ja die moderne Medizin.
Ein Beispiel sind die Brillenträger. Mir fällt öfter auf, dass unter der älteren Generation weniger Menschen eine Brille tragen als bei der Jugend. Ich brauche beispielsweise mit meinen 85 Jahren immer noch keine Brille – ebenso wie manche Altersgenossen. Ich führe das auf unsere Lebensweise zurück:
Wir aßen früher viel Gemüse, weil Fleisch zu teuer war. Nur Sonntags gab es einen Braten. Beim Gemüse waren natürlich häufig Karotten dabei, weil die nach Kenntnis der Alten gut für die Augen sein sollten.
Die moderne Medizin hat natürlich dieses alte Volkswissen bestritten: Man machte als Wirkstoff der Karotten Karotin aus und gab dieses konzentriert Probanden ein und konnte keine Verbesserung der Augenleistung feststellen. Nun wird es aber wohl so sein, dass nicht allein das Karotin der Karotten günstig für die Augen ist, sondern das Zusammenwirken sämtlicher Bestandteile dieses Gemüses. Für unsere Gesundheit galt in den Augen der Älteren „frische Luft“ als besonders wichtig. „Stubenhocker“ waren verpönt. Meine Mutter schickte mich bei jedem Wetter hinaus mit dem Befehl: „Vor 2 Stunden will ich dich nicht mehr sehen.“ Und schließlich lernten wir in der Schule, wie man richtig liest: „Nicht mit der Nase im Buch!“ usw. Alle Viertelstunde musste man beim Lesen kurz hinaus schauen. Solche Regeln haben anscheinend gewirkt.
Heute sind solche Regeln in Vergessenheit geraten und viele junge Leute tragen eine Brille. Sie finden das im Gegensatz zu der alten Generation nicht weiter schlimm. Während früher nicht selten Brillenträger als „Brillenschlangen“ verunglimpft wurden, empfindet man heute Brillen als „cool“.
Was man aber dabei übersieht, ist die Frage, wie es weiter geht: Wenn man schon 30 oder 40 Jahre früher an Alterskurzsichtigkeit leidet: wie sieht es dann aus, wenn die junge Generation ins Rentenalter kommt?
Zwei Bekannte, die schon in der Kindheit eine Brille benötigten, sind heute blind. Und diejenigen aus meinem Bekanntenkreis, die schon im Studium eine Brille brauchten, sehen heute so schlecht, dass sie zu ihrem Leidwesen nicht mehr lesen können.
Ich hoffe, dass dies nur Einzelerscheinungen sind und dass sie nicht Indikatoren für die künftige Entwicklung sind.
Übrigens galt für uns als medizinische Erkenntnis, dass Brillenträger einander nicht heiraten sollten, weil sie sonst Kinder mit schwerer Sehbehinderung bekämen.
Unser Gesundheitswesen, das eher Krankheitsunwesen heißen müsste, krankt daran, dass an Krankheiten verdient wird. Wie soll es da der Gesundheit dienen? Ich las einmal, dass im alten Indien die Ärzte dafür bezahlt worden sein sollen, dass die Menschen gesund waren.
Und im alten China sollen Leibärzte des Kaisers einen Kopf kürzer gemacht worden sein, wenn seine Majestät bei einer seiner 999 Gespielinnen versagt haben soll (siehe die Kurzgeschichte „Der alte Quassler“ in der Leseecke).
Bleiben Sie gesund!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Merke es dir: Die Spanne zwischen „zu jung“ und „zu alt“ ist nur kurz.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

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Die Lüge über das Glück der Deutschen

So glücklich sollte angeblich jeder Deutsche aussehen. Deshalb werden wir ständig darüber belehrt, wie glücklich oder zufrieden wir normalerweise sein müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/23/die-deutschen-glueckliche-jammerlappen/
Die Post, das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) und die ARD mit ihrem „Deutschlandtrend“ hämmern den Bürgern ein, dass sie gefälligst glücklich zu sein haben, wenn sie keine Mieslinge sein wollen. Von DIW und ARD war ja nichts anderes zu erwarten, aber dass die Post ins selbe (Post-)Horn stößt, verwundert doch sehr. Hat die Post nichts anderes zu tun, als einen Glücksatlas zu erstellen?

Die Frage nach dem Glück hat ihre zwei Seiten. Man sagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Und so haben sich auch viele ihr persönliches Glück geschaffen. Und wer das nicht zu Wege gebracht hat, wird das vielleicht nicht gerne zugeben. So gesehen sollte eine Frage nach dem Glück bzw. nach der Zufriedenheit ein positives Ergebnis bringen.
Etwas ganz anderes ist es aber, wenn es um die Zufriedenheit mit den politischen Verhältnissen geht. Die ist ja gemeint, wenn man solche Umfragen veranstaltet. Und da muss man sagen: Es gibt einen Spruch: „Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.Der bewahrheitet sich gerade bei diesen Umfragen.
Wie können die Deutschen zufrieden sein, wenn 73 % Angst um ihren Arbeitsplatz haben? Und wenn sie schon im Ruhestand sind: Wie können Rentner zufrieden sein, wenn sie ebenfalls Angst haben, nicht mehr genug zum Leben zu haben? Sie gehen auf die Straße, um zu protestieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/26/fridays-gegen-altersarmut/
Nach dem aktuellen »Trust Barometer« der Beratungsagentur Edelman stellen 61 % der Bundesbürger das bestehende System in Frage – auch ein Zeichen für ihre Unzufriedenheit.

Tag des Datenschutzes: Das waren noch Zeiten!

Heute ist der Tag des Datenschutzes. Ich brauche einen solchen Schutz eigentlich nicht, denn ich freue mich über jeden, der sich für das interessiert, was ich hier treibe. (Online-Banking mache ich vorsichtshalber sowieso nicht)
Ich bin ja schon seit Jahrzehnten im Internet und am Anfang hatte ich Angst, dass mir jemand eine Schadstoff-Software auflädt. Ich unterhielt mich damals mit einem der führenden Geheimdienstler über die Gefahren des Internets. Er sagte mir, ich würde einer von Milliarden sein, die im Internet unterwegs sein würden, und dann fragte er: „Glaubst du wirklich, dass sich da jemand ausgerechnet für dich interessiert?“
So hat man damals gedacht. Das waren noch Zeiten!
Und heute frage ich mich manchmal, was mein PC womöglich treibt, wenn er auf einmal stark beschäftigt rauscht, ohne dass ich weiß, warum. Ist er vielleicht ein Zombie und wie stelle ich das fest?

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Für fast alles gibt es Grenzwerte, nur die menschliche Dummheit ist grenzenlos.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Seehofers unglaublicher Vorschlag: Weg mit ARD oder ZDF

Ich habe hier ja schon gefordert, ARD und ZDF aufzulösen und insbesondere die GEZ abzuschaffen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/24/weg-mit-gez-zdf-und-ard-was-die-mainstream-medien-verschweigen/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/11/weg-mit-gez-zdf-und-ard/
Nun stoße ich beim Aufräumen meines PCs auf einen früheren Beitrag, in dem zu lesen ist dass sogar Seehofer den derzeitigen Zustand unerträglich findet und dass er daher eine Zusammenlegung von ZDF und ARD gefordert hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/14/bravo-herr-seehofer/
Aber leider ist es in unserem kapitalistischen Staat so, dass solchen fetten Pfründen ein ewiges Leben beschert ist.
Das Traurige ist, dass Seehofer mit seinem Vorschlag nicht einmal eine Diskussion anstoßen konnte.