Gedanken zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Der Kirche sollte zu denken geben, dass nichts von dem, was Hitler gemacht hat, in Deutschland als gut bezeichnet werden darf. Nur beim Konkordat (Grundlage der Kirchensteuer) soll es anders sein?

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

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Zu den Waffen, Bürger!


Die Feigheit der Politik: Erinnern Sie sich noch, als der frühere Innenminister de Maizière die Bürger aufforderte, Notvorräte anzulegen? Und: Haben Sie das getan? Er „vergaß“,
noch etwas hinzuzufügen: Bewaffnet euch! Aber damit hätte er ja seine verfehlte Politik zugeben müssen.
Die Bürger sind jedoch nicht dumm und bewaffnen sich auch ohne behördliche Aufforderung:
In Bayern sind gut 1,16 Millionen Schusswaffen im Umlauf – so viel wie nie zuvor. Vor allem die Zahl von Schreckschusswaffen schnellt in die Höhe. 2016 ist die Nachfrage nach dem dafür nötigen, kleinen Waffenschein um fast 480 Prozent gestiegen. Auch ich habe hier ja schon dafür plädiert, schlichte Waffen mitzuführen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/07/22/nimm-ein-messer-mit/
Auch die letzten drei Opfer eines Messerstechers in Nürnberg hätten sich mit einfachen Distanzwaffen wehren können.
Typisch ist,
dass die Grünen die starke Zunahme von Waffen beklagen:
https://www.br.de/nachricht/gruene-beklagen-starke-zunahme-von-waffen-100.html
Sie sind vom rapiden Anstieg der Bewaffnung alarmiert. Beunruhigend sei das, sagte Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Vielleicht sollte die Frau mal um Mitternacht durch eine menschenleere Straße nach Hause gehen, anstatt mit dem Dienstwagen zu fahren, dann würde sie das wohl anders sehen; oder: auch wenn sie im Zug fährt und dort – wie schon geschehen – ein Terrorist mit einem Beil um sich schlägt. Bei einer solchen Begegnung mit der Realität würde ihr ihr Gutmenschentum schnell vergehen.

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Wenn du mit Kopfschütteln das Geschreibsel eines anderen liest, frage dich, wie das, was du zu Papier gebracht hast, vielleicht auf andere wirkt.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Wir brauchen unbedingt und sofort noch ein 4. Geschlecht

Dies ist kein Mensch vom 4. Geschlecht, sondern das soll Mozart sein. Sie haben ihn hoffentlich erkannt!


Gerade haben wir erfahren, dass bei uns etwas eingeführt wurde, was es bisher nicht gegeben hat: ein drittes Geschlecht. Wie haben wir nur Jahrhunderte lang ohne so etwas leben können.
Aber nun fragt man sich: Brauchen wir dann nicht auch ein 4. Geschlecht, nämlich das der Asexuellen? Das sind Menschen, die mit der Sexualität nicht zu tun haben wollen. Versetzen wir uns mal in deren Lage: Werden die nicht diskriminiert, wenn sie sich in irgendeine „sexuelle Schublade“ einordnen müssen. Stellt sich nicht aus deren Sicht vielleicht der Sex als abstoßend oder gar ekelerregend dar? Und dennoch können sie sich nicht davon distanzieren, sondern sind gezwungen, ein Geschlecht auszuwählen, mit dem sie nichts zu tun haben wollen. Verstößt das nicht gegen die Menschenwürde? Ja, Leute, es gibt noch viel zu tun. Da wird aber die Bundesregierung erst einmal ein teures Gutachten einholen müssen. (Ich würde das zum halben Preis machen! Ich bin mir nicht zu schäbig, dies für wenige Hunderttausende zu machen, Frau von der Leyen.)
Zum Ganzen fällt mir noch ein Satz ein, den einmal ein Bürger zu einem Beamten sagte: „Mann, deine Probleme möcht‘ ich haben!“

Was beim Terrorismus falsch läuft


Nach dem Attentat von Straßburg hörten wir in den Nachrichten die Beileidsbekundungen des Bundespräsidenten und aller Parteien. Eigentlich hätte es ja genügt, wenn der Bundespräsident im Namen Deutschlands kondoliert hätte. Aber wir leben in einer Beflissenheitsdemokratie: Da will sich niemand nachsagen lassen, er wäre nicht dabei gewesen. Die Moslems werden sich schon auch noch äußern, nehme ich an.
Nur reichen die Beileidsbekundungen nicht aus. Was fehlt, ist eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Terrorismus des IS. Diese Aufgabe fiele an sich dem Bundespräsidenten zu. Man müsste einmal zurück greifen in die Zeit der Kreuzzüge und bedauern, welch unermessliches Leid dadurch im Nahen Osten angerichtet wurde. (Die unvorstellbaren Grausamkeiten schildert Deschners Kriminalgeschichte des Christentums.)

Und dann müsste man auch offen aussprechen, dass der Überfall der USA auf den Irak durch Bush auf verlogenen Argumenten beruhte und also Unrecht war. Aber man sollte doch auch deutlich machen, dass all dies nicht das Recht gibt, durch Attentate gegen Unschuldige Rache zu üben. Man sollte an die Islamisten appellieren, sich an Suleiman zu erinnern, der nach der furchtbar blutigen Schlacht um Rhodos seinen Gegner beschenkt hat und dann auf der Insel Religionsfreiheit eingeführt hat. Wie großartig könnte der Islam da stehen, wenn er an diese Blütezeit des Islam anknüpfen würde und nicht beim Unrecht Gleiches mit Gleichem vergelten würde?
Und dann sollte man auch dem IS die Sinnfrage stellen: Was bringt es dem IS, wenn er unschuldige Zivilisten in Europa tötet? Er verursacht damit schlimmes Leid in vielen Familien. Die Menschen stehen dadurch mehr hinter dem Staat und dessen Politik, den IS überall mit allem Nachdruck zu bekämpfen.
Und schließlich sollte man dem IS auch klar sagen, dass die Leute, die er Soldaten nennt, nichts als feige Mörder sind, die sich als Opfer Unschuldige und Wehrlose aussuchen. Damit erweisen sie ihrem Anliegen keinen Dienst.

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Es ist nicht unbedingt immer gut, positiv zu denken: Wenn man nämlich das Schlimmste erwartet, wird man meistens angenehm enttäuscht.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/