Rente: Hektik bei der SPD – Unsinn von den Grünen

                                    Die Rentenmathematik der Parteien

 Landtagswahlen stehen bevor und da stürzen sich die Parteien auf ein Thema, das die Bürger mit am meisten beunruhigt: die Renten. Scholz meint, er könne damit punkten, dass er die Rentenhöhe bis 2040 festschreiben lässt. Sein Vorschlag ist aber reiner Populismus, also genau das, was der AfD immer vorgeworfen wird. Wenn er schon einen solchen Vorschlag macht, dann sollte er auch sagen, wie er zu finanzieren ist. Das hat er wohlweislich unterlassen, weil er sich damit einen Haufen Ärger eingehandelt hätte. Daher glauben auch viele – schon so oft betrogene – Wähler nicht, dass ihre Rente tatsächlich mit der SPD bis 2040 gesichert ist.
Der Populismus von Scholz‘ Vorschlag wird besonders dadurch deutlich, dass gerade eine Rentenkommission an der Arbeit ist. Da wäre es doch notwendig, dass man erst einmal anhört, was diese Kommission zu dem Thema zu sagen hat.

Die Grünen haben einen Vorschlag gemacht, der ebenso als Populismus abgetan werden muss: Nach ihrem Plan sollen auch die Beamten in die Rentenkasse einzahlen. Wahrscheinlich haben die Grünen nicht gelesen, was ich zu diesem Thema geschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/11/15/die-fetten-beamtengehaelter/
Wenn die Beamten in die Rentenkasse einzahlen sollen, müsste man die Gehälter entsprechend erhöhen, um genügend Arbeitskräfte einstellen zu können. Es ist also ein Nullsummenspiel, das die Grünen planen und das nur auf den Neid vieler unbedarfter Bürger auf die Beamtenschaft baut. Ich selbst war ja einmal im Staatsdienst tätig und war eigentlich immer dafür, die Beamten wie Angestellte zu besolden, damit der Neid endlich aufhört.
Jetzt ist es ja so, dass die Beamten zwar anders bezahlt werden als andere Arbeitnehmer, aber der Staat gibt auf keinen Fall mehr aus als für Angestellte in vergleichbaren Positionen. Wie der Staat knausert, haben wir gerade in den Sommerferien gesehen: Da wurden ganze Massen von Lehrern entlassen, um am Ende der Ferien neu angestellt zu werden.
Polizisten verdienen so wenig, dass der Staat ihnen in Großstädten Staatsdienerwohnungen zur Verfügung stellen muss, damit sie überhaupt leben können. Wie sollen die dann noch in die Rentenkasse einzahlen, wenn sie nicht entsprechend mehr Gehalt bekommen?

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Heute ist der Tag der Senioren und der Dichter

Heute ist also mein Tag. Ich bin alt und reime gelegentlich ein bisschen. Deshalb stelle ich heute nochmals meine Gedicht über die Alten ins Netz:

Rentnerleben

Kann es etwas schön’res geben
Als ein erfülltes Rentnerleben?
Vorläufig kriegst Du noch Dein Geld,
Und Du reist in alle Welt,
Denn Reisen ist der große Sport –
Kaum einen hält es noch am Ort.
Aus Alten wurden „Senioren“,
Man hat dies Wort für die erkoren,
Die ihr Alter froh genießen,
Ohne dabei zu verdrießen.
Wie sich die Lebenswege gleichen:
Zu Haus’ ist keiner zu erreichen.
Ihr Lieblingssatz ist: „Tut mir leid,
Da hab’ ich leider keine Zeit.“
Mancher kann gar nicht versteh’n,
Wie er noch konnt’ zur Arbeit geh’n,
Wo er doch völlig überlastet
Durch den Terminkalender hastet,
Bis einer dann die Bremse tritt
Und nimmt den Alten einfach mit.

Und wenn Sie meine Altersweisheiten lesen wollen: Hier sind sie:
https://autorenseite.wordpress.com/altersweisheiten/

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Abraham Lincoln sagte: „Man kann einen Teil des Volkes andauernd und das ganze Volk für eine gewisse Zeit zum Narren halten. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit zum Narren halten.“ Man sieht: Er kannte offenbar die Deutschen nicht.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Wetter in Bergen (Bavaria)

Schon wieder spiegelt sich ein herrlicher Sommertag in den Fenstern meines Zimmers. Noch haben wir 16°, aber das Thermometer soll bis Mittag auf 26° steigen. Am Wochenende soll der einmalige Sommer zu Ende gehen. Das Schöne an ihm war bei uns am Rande der Alpen, dass es zwar mal um die 30° heiß wurde, dass es aber nachts immer stark abkühlte, so dass man das Haus gut durchlüften konnte.

Fundstück im Internet

Mein Senf dazu:
Ich habe im Internet einen elektrischen Unkrautvernichter gesucht und gab diese Worte bei Testberichte.de ein. Und da staunte ich, was mir da angezeigt wurde: ein Braun Rasierer 3030s. Nun glaube ich nicht, dass ich mit diesem Rasierer Unkraut vernichten kann. Demnach kann sich die Bezeichnung nur auf das beziehen, was Männer im Gesicht haben. Ich gebe zu, dass man da manchmal an Unkraut erinnert wird. Am Ende ist es daher vielleicht sogar von der Firma Braun gewollt, dass ihr Rasierer auch unter Unkrautvernichter gefunden werden soll.

 

Seehofer verstehen: Integrationsfähigkeit Bayerns durch Preußen erschöpft


Mia san mia“ (Wir sind wir) ist zwar nüchtern betrachtet ein sinnloser Spruch, aber er drückt in seinem tieferen Sinn etwas aus, was zur bayerischen Lebensart gehört: Wir sind uns selbst genug und wir wollen so bleiben wie wir sind. Aber dann kommen die Preußen… Hier muss ich inne halten und den Nicht-Bayern erklären, was nach bayrischer Auffassung Preußen sind: Das sind die bedauernswerten Menschen, die jenseits des Weißwurstäquators hausen. Der Weißwurstäquator liegt übrigens etwa im Verlauf des Mains. Nördlich davon wetzten sich nach Aussage eines bayerischen Kultusministers noch die Wildsäue ihren Hintern an den Bäumen, als man hier unten schon eine Kultur hatte. Kein Wunder also, dass man von den eloquenten Zugereisten aus dem Norden in Bayern keine Ratschläge annehmen will, wie dieser treffende Witz zeigt:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Zwar singt man in Bayern ein Lied, das für eine Verbrüderung zwischen Bayern und Preußen wirbt:

Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß,
Wie die heimliche Liebe zwischen Bayern und Preiß.“

Das ist aber in der Wahrheit nur ein Spottlied. Die Wahrheit sieht anders aus, wie wir diesem Marterlspruch (Für Preußen: Gedenktafelinschrift) entnehmen können:

Hier lieg’n begraben unter Schnee und Eis
zwei brave Bayern und ein Preiß.
Bet‘ für die Bayern lieber Wandersmann
der Preiß, der geht die gar nix an!

Man sieht es deutlich: Die Integration der Preußen in Bayern hat bis jetzt noch nicht richtig geklappt. Und bevor die Preußen in Bayern nicht integriert sind, können erst recht keine Flüchtlinge aufgenommen werden. Versteht das endlich, ihr Preißen!

 

 

Risiko Urlaubsreise


Wenn man die Leute über ihren Urlaub reden hört, äußern sie sich selten ehrlich, sondern beschreiben ihn als „traumhaft“. Allerdings sprechen die Fakten eine andere Sprache: Heuer sind zig Tausende schon auf dem Flugplatz gestrandet, weil wegen mangelhafter Sicherheitskontrollen oder Streiks Hunderte von Flügen ausgefallen sind.
Und diejenigen, die dann tatsächlich ihr Urlaubshotel erreicht haben, werden nicht selten mit erschreckenden Mängeln konfrontiert, wie oft in RTL dokumentiert wird. Viele Reisende werden im Urlaub krank: 35 bis 50 Prozent aller Fernreisenden bekommen gleich „Montezumas Rache“ zu spüren und damit ist ihre Urlaubswoche schon völlig verdorben. Und für die anderen Urlauber gibt es weitere Gesundheitsprobleme, die nun sogar einen eigenen Namen haben: „Leisure Disease“, eine Art Freizeit-Erkrankung. Nicht vergessen darf man auch, dass viele Urlauber im Ferienland Angst vor Terroranschlägen haben, was auch nicht gerade erholsam ist: Sie suchen sich abseitige Plätze am Strand und schauen ständig herum, ob nicht vielleicht ein Terrorist erscheint.
Tropenstürme, Monsunregen und – wie wir gerade sehen – auch Erdbeben können den Urlaub zu einem Erlebnis der anderen Art machen.

Wenn man all diese Urlaubsrisiken ins Auge fasst, ist ein Urlaub daheim eigentlich gar nicht so übel. Man hat schon deshalb mehr davon, weil die stressigen Hin- und Rückflugstage wegfallen. Man gewinnt also zwei Tage Lebenszeit und die zählt besonders im Alter immer mehr.