Wir haben das Leben nicht mehr im Griff

Dies ist eine Fortsetzung von https://autorenseite.wordpress.com/2022/06/25/wir-haben-das-leben-nicht-mehr-im-griff/
Wie soll das alles weiter gehen?
> Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks fehlen derzeit bundesweit 250.000 Mitarbeiter. Wie wollen wir den Wohnungsmangel durch Neubauten beheben, wenn die Handwerker fehlen?
> In der Uniklinik Schleswig-Holstein sind 200 Pflegekräfte und 70 Ärzte wegen Corona ausgefallen. Was passiert, wenn im Zuge der neuen Corona-Welle die Inzidenzzahlen rasant steigen und immer mehr Kranke auf immer weniger Ärzte stoßen, wie ja auch nun immer mehr Alten immer weniger Pfleger zur Seite stehen?
Wo man hinschaut: düstere Zahlen.
Wie haben wir nur früher ohne all die heutigen Probleme leben können?

https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/24/das-muessen-sie-lesen-so-hat-deutschland-sich-veraendert-weiter-so/

https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/23/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen-2/

Das fehlt bei der Bekämpfung des Terrorismus

 

Nach jedem Attentat von Terroristen hören wir die gleichen Klagen der Politiker, jetzt auch wieder nach den Attentaten von Oslo und Kopenhagen. Alles recht und schön! Ich glaube, die Politiker haben schon für die nächste Untat ihre gleichen Stellungnahmen in der Schublade liegen und sie werden wieder ihre Trauer und ihren Abscheu zum Ausdruck bringen. Gut und schön! Aber was ich vermisse, ist dies: Warum spricht sie nicht einmal potenzielle Terroristen direkt an und nennt sie üble Feiglinge, die wehrlose Menschen töten?
Und noch etwas ist wichtiger: Warum nennt man die Terroristen nicht schäbige Idioten, indem man ihnen vor Augen führt, dass sie zwar durch Attentate ein paar Hundert Menschen töten können, aber dass ihnen dies noch nie einen wirklichen Erfolg gebracht hat. Alles, was sie erreicht haben, ist, dass sie unermessliches Leid über Familien gebracht haben und dass sie ihr Leben hinter Gittern verbringen müssen, wenn sie nicht erschossen werden. Um so etwas zu tun, muss man ein Feigling und ein ganz dummer Mensch sein.

 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wie viel weiter wäre die Menschheit, wenn nicht so vieles in Vergessenheit geraten wäre.

(H. Pöll)
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Ist Bahnfahren nun gefährlich?

Schon Andi Scheuer sprach von einem maroden Bahnnetz und unser jetziger Verkehrsminister sagte dasselbe und fügte hinzu, dass 4000 Brücken erneuerungsbedürftig sind.
Nachdem uns nun das Zugunglück bei Garmisch drastisch vor Augen geführt hat, welche Gefahren ein marodes Bahnnetz in sich birgt, muss man sich vor dem Einsteigen in einen Zug überlegen, ob man so ein Risiko eingehen will.
Vielleicht passiert ja auch mal ein Brückeneinsturz wie seinerzeit in Genua. Wie will man denn sicher beurteilen, ob Gleise und Brücken gerade noch tragbar sind oder nicht? Da muss man vorsichtig sein, darf aber nicht übervorsichtig sein, denn dann bricht der Bahnverkehr zusammen. In der Haut der Gutachter möchte ich nicht stecken.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

 Die meisten Menschen lassen sich im Strom des Lebens treiben; nur wenige schwimmen selbst.

(H. Pöll)
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Mein Covid-Gutachten ist besser

Nun liegt also das Sachverständigen-Gutachten über die Corona-Abwehrmaßnahmen vor. Als Bayer sage ich dazu: „Nix G’wisses woaß ma.“
Die viele Arbeit hätte man sich sparen können, wenn man einfach die Augen offen gehalten hätte. Dann hätte man die Wirksamkeit der FFP2-Masken ganz einfach beim Personal der Supermärkte feststellen können, das trotz enger Kundenkontakte gesund geblieben ist:
Ich sprach hier vom Wunder bei ALDI.

Ein großer Fehler war die Schließung der Gastronomie. Selbst die Außenflächen der Lokale blieben im herrlichen Sommer zu, obwohl dort eine Ansteckung so gut wie ausgeschlossen war:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/17/gastronomie-selbst-schuld/
Und wie sollte man sich anstecken, wenn in den Lokalen Plexiglascheiben zwischen den Tischen hingen? Die pauschale Schließung der Lokale war also Unsinn. Hat sich die Gastronomie vielleicht deshalb zu wenig gewehrt, weil sie 75 % ihres Verdienstausfalls ersetzt bekam?
Jedenfalls wurde das Volk grundlos um eine Lebensfreude betrogen. Das sollte sich nicht wiederholen.
Zu wenig untersucht worden ist die Frage, ob die derzeitige Omikron-Variante vielleicht auch nur eine Grippe ist wie viele andere zuvor, um die man kein Tamtam gemacht hat.

Zitat zum Tag

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Zur Kunst gehört auch das Wissen, wann man aufhören muss. (H. Pöll)

Zum Verständnis des Zitats: Ein Ami geht in Oberammergau zu einem Bildschnitzer und sucht sich ein Kruzifix heraus. Er bittet den Schnitzer, doch noch etwas mehr Schmerz in das Gesicht des Gekreuzigten zu schneiden. Der Künstler greift zum Messer und macht die Falten tiefer. Der Ami: „Könnten Sie nicht vielleicht doch noch ein kleines bisschen mehr Schmerz in sein Gesicht machen? Der Schnitzer greift wiederum zum Messer und arbeitet an den Falten. Dann hält er dem Ami zornig das Kruzifix hin und schimpft: „Seh’n’S, des ham’S davo: Jetzt lacht er!“

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