Schlagwort-Archive: Kirche

Witz zum Tag

Lach mit!

Beim Sommerfest der Pfarrei kommen einige Damen recht freizügig daher und die alte Pfarrersköchin schimpft:
„Unanständig: mit so tief ausgeschnittenen G’wändern zum Pfarrfest zu gehen. Das muss ja eine Zumutung für Sie sein, Herr Pfarrer!“
„Ach, da machen Sie sich nur keine Sorgen. Als Missionar in Afrika hab ich noch ganz andere Sachen gesehen.“

Witz zum Tag

Einen fröhlichen Sonntag!

Der Oberhuber Bene sitzt im Wirtshaus neben dem Pfarrer und will die Gelegenheit nutzen, sich hinsichtlich der Ansichten der Kirche auf den neuesten Stand zu bringen, Er fragt also den Pfarrer:
„Sagen Sie mal Herr Pfarrer, ist es heutzutag’ no a Sünd’, wenn ma mit am Madel schlaft?“
Drauf der Pfarrer: „Aber ihr Batzis schlaft ja net!“

Sonntagsfrage


(Unsere Wallfahrtskirche Maria Eck)

Gerade hat ein bewegender Gottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe im Aachener Dom stattgefunden. Und man kann feststellen: In einer Zeit, in der die Gottesdienstbesucher immer weniger werden und der Glaube schwindet, sind die Kirchen immer noch ein Hort des Trostes und des Zusammenfindens in der Trauer geblieben.
Was ich nur immer in solchen Situationen vermisse, ist eine Erklärung der Kirche zu der Frage: Warum lässt Gott so etwas zu? Müssen unschuldige Menschen sterben, damit er uns zeigt, dass wir falsch mit seiner Natur umgehen?

Und noch etwas denke ich bei solchen ökumenischen Gottesdiensten: Ist es nicht ein trauriges Zeichen, dass die protestantische und katholische Kirche sich nach 500 Jahren der Trennung immer noch nicht zusammen finden können? Wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der Katholiken sowieso nicht das glaubt, was die Kirche lehrt (Unfehlbarkeit des Papstes, leibliche Himmelfahrt Mariens…), dann müssten doch unter einem gemeinsamen Dach auch die beiden Kirchen zusammen finden können, indem sie anerkennen, dass es in einer gemeinsamen Kirche durchaus die Freiheit für verschiedene Überzeugungen geben kann.

Witz zum Tag

Einen fröhlichen Sonntag!

Die Zenzi ist in einem Gewissenskonflikt. Beim Beichten fragt sie den Pfarrer:
„Gell, Herr Pfarrer, ma derf net lügen.“
„Ja, so ist es.“
„Und seine Sünden muss man bereuen?“
„Ja, auch das ist richtig.“
„Was ist jetzt aber, wenn die Sünd’ so schee war, dass man’s net bereuen kann?“

Witz zum Tag

Lach mal wieder!

Der Pfarrer in Hintertupfing schimpft in seiner Predigt über die Verwilderung der Sitten und darüber, dass die Justiz zu wenig dagegen unternimmt:
„Heit Nacht hat wieder oana von dene Bazis den Opferstock auf’brochen und da hab‘ notgedrungen zur Selbstjustiz gegriffen und ihm richtig oane nei g’jaut.“

Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Die verschwiegene Art des Missbrauchs: Frauen im Beichtstuhl

Eine Art von Missbrauch wird völlig verschwiegen. Weil sich die Betroffenen schämen, reden sie in der Regel auch nicht darüber, nämlich über den Missbrauch im Beichtstuhl. Nur in einem Spottlied wird er erwähnt:
„Das ist’s, warum die Mädchen so gern beichten geh’n,
Beim Pater Augustin, da ist’s besonders schön…“
Der Missbrauch, von dem hier die Rede sein soll, besteht nun allerdings nicht in irgendeinem körperlichen Kontakt, sondern findet nur verbal statt. So, wie manche Männer eine Sex-Nummer anrufen, um sich aufzugeilen, gibt es durchaus nicht wenige Priester, die sich Sünden gegen das 6. Gebot in allen Einzelheiten schildern lassen – angeblich um das Gewicht der Sünde richtig ermessen zu können. Natürlich mag ein Beicht-„Vater“ danach fragen, ob die arme Sünderin ein Opfer einer Verführung geworden ist oder ob sie selbst die Initiative ergriffen hat. Aber ist das nicht lächerlich, weil es ja nur darum geht, ob er ihr zur Buße drei oder fünf Vater-Unser auferlegt? Was aber peinlich ist, sind Fragen nach sämtlichen Details einer solchen Sünde. Das, was da im Beichtstuhl manchmal abläuft, ist genau so widerlich, als wenn ein Sexgangster ein Mädchen zwingt, sich nackt auszuziehen. Vielleicht ist die seelische Nacktheit sogar noch schlimmer. Die Prozedur ist für viele Mädchen so entwürdigend, dass sie dann gar nicht mehr beichten gehen  oder in sexueller Hinsicht psychisch gestört sind.
Ich war einmal Vorstand eines Vereins mit ein paar Hundert Frauen als Mitgliedern und war erschrocken, wie viele von ihnen sich über diese Form des seelischen Missbrauchs beklagten. Sie hatten schon als junge Mädchen begriffen, dass es ihrem Beichtvater nicht um das Gewicht einer Jugendsünde ging, sondern um die eigene sexuelle Erregung. Und diese Erfahrung hat bei ihnen nicht selten ein Trauma hinterlassen.
Vielleicht geht man auch einmal diesem Problem nach und macht einmal eine Umfrage: Da wird Erschreckendes ans Licht kommen.

Witz zum Sonntag

Einen fröhlichen Sonntag!

Sonntag in Bayern: Der Pfarrer schimpft in seiner Predigt darüber, dass immer weniger Katholiken ihre Sonntagspflicht erfüllen, nämlich die Messe zu besuchen. Besonders schlimm seien die Männer:
„Anstatt in die Kirch‘ zu geh’n hocken’s im Wirtshaus und fressen uns die Weißwürscht weg!“

Witz zum Tag

Lach mit!
Als ich vor 56 Jahren heiratete, musste ich mit meiner Frau vor der Trauung erst einmal zu einem „Stuhlfest“. Da wurde auch darüber gesprochen, wie es denn um den Glauben eines jungen Paares steht. Und wie es dabei zugehen kann, zeigt dieser Witz:

Die Zenzi und der Bene wollen vor den Traualtar treten. Aber vorher müssen sie zum Stuhlfest. Der Pfarrer prüft, ob die beiden fest auf dem Boden des Glaubens stehen und stellt verschiedene Fragen. Schließlich will er von der Zenzi wissen:
„Und wer hat dich erlöst?“
„Der Bene!“

Zum Sonntag


Es werden zwar immer weniger Christen, die sonntags in die Kirche gehen, obwohl Katholiken dies eigentlich nach einem kirchlichen Gebot tun müssten. Und viele Kirchgänger rappeln ihr Sündenbekenntnis als leere Floskel herunter:
„Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen…“. Tja, aber wie sieht es denn nun wirklich aus mit dem unterlassenen Guten? Die Pfadfinder haben ja ein einfaches Motto: Sie sollen jeden Tag etwas Gutes tun und das zwingt sie zum Nachdenken am Abend, was sie denn getan haben. Aber der normale Christ denkt bei seiner abendlichen Gewissenserforschung (sofern er so etwas überhaupt noch kennt) wohl kaum darüber nach, was er an Gutem unterlassen hat, sondern fragt höchstens, ob er etwas Böses getan hat. Deshalb liest man in meinen Aphorismen:

Zu den größten Sünden gehört es, es unterlassen zu haben, einem anderen ein Freude bereitet zu haben, wenn man es ganz einfach hätte tun können.

Vielleicht ist es ja nur ein Lächeln, das man einem anderen entgegen bringt und das ihm Freude macht.