Schlagwort-Archive: Religion

Zitat zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Meine Mutter (geb. 1907) pflegte zu sagen: „Ich habe in der Schule gelernt: Die Protestanten sind Tatchristen, die Katholiken sind Betchristen“. Da ist was dran:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
        
H. Pöll

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Zitat: eine Sonntagsfrage

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Ist Jesus wirklich auferstanden ist, wenn seine beste Freundin Magdalena ihn für den Gärtner gehalten hat und ihn seine eigenen Jünger nicht direkt erkannt haben, sondern erst am Brotbrechen?
H. Pöll

 

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Ist es nicht merkwürdig, dass viele positive Eigenschaften sich ins Negative verkehren, wenn sie übertrieben werden: dann wird Sparsamkeit zu Geiz, Tugendhaftigkeit zur Prüderie und Frömmigkeit zur Bigotterie.
H. Pöll

 

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Die Entchristianisierung Deutschlands

Wir leben im Zeitalter der Entchristianisierung: Die Kirchen werden leerer, die Kirchenaustritte nehmen zu.
Und dies ist auch ein Zeichen: Früher taufte man die Kinder nach den Namen der Heiligen. In Bayern gab es sogar mancherorts die Sitte, Kinder auf den Namen desjenigen Heiligen zu taufen, der am Tag der Geburt des Kindes seinen Gedenktag hatte.
Völlig anders ist es heute: Eine Zeit lang waren Namen wie Kevin oder Chantal en vogue,   nun haben Kinder unchristliche Namen wie „Finn“, „Sven“ usw.

Manchmal denke ich, die Veränderungen, die die Katholische Kirche während meines Lebens hinter sich hat, sind viel größer, als wenn nun die Frauen Priesterinnen werden dürften, Beispiele:
> Früher musste man nüchtern zur Kommunion gehen und im Religionsunterricht lernten wir, wann man mit einem Verschlucken von Wasser beim Zähneputzen noch nüchtern ist und wann nicht.
> Die gravierendste Änderung brachte die Pille: Die Christen ließen sich auf einmal nicht mehr ihr Sexualleben vorschreiben.
> Früher hatten die Menschen Angst davor, dass sie wegen einer „Todsünde“ in die Hölle kamen. Heute sind solche Ängste durch andere ersetzt worden.
> Einst waren die Dogmen für die Katholiken die verpflichtende Glaubenslehre, heute glauben die Christen, was sie wollen: Nur wenige glauben an die Unfehlbarkeit der Papstes, die leibliche Himmelfahrt Mariens…
> Letzte Ölung bzw. Krankensalbung, Osterbeichte, Ablass … sind nur noch Randerscheinungen.
> Missbrauchsfälle wurden früher unter der Decke gehalten, um das Erscheinungsbild der Kirch nicht zu beschmutzen. Sie müssen nun  mühsam aufgearbeitet werden.
> Zu Zeiten meiner Eltern war es für Katholiken verboten, Protestanten zu heiraten. Nur ganz ausnahmsweise gab es eine bischöfliche Dispens. Wie viele unglücklich Liebende gab es damals!
> Es gab einen Index, der Bücher enthielt, die für Katholiken verboten waren. Als ich Abitur machte, brauchte ich eine Dispens, um die Werke von C. F. Meyer lesen zu dürfen.
> An den Kirchen hingen Schaukästen mit Kritiken von Filmen und Theaterstücken, in denen zu lesen war, was Christen sehen durften und was nicht. Als Kuriosum erinnere ich mich an eine Kritik des Balletts Schwanensee. Vom Besuch wurde wegen der sich zu stark abdrückenden Männlichkeit des Tänzers abgeraten.
> Die Fastenzeit im Advent oder vor Ostern wurde durch eine Diät nach den Feiertagen ersetzt. Was ein Abstinenztag ist, wissen heute viele gar nicht mehr.

Es gäbe noch so vieles, das zeigen würde, dass die Katholische Kirche sich total verändert hat. Da käme es nun wirklich nicht mehr darauf an, ob Frauen Priesterinnen werden dürfen oder nicht.

 

Zitat zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Im Sündenbekenntnis der katholischen Messe rangiert das unterlassene Gute vor den begangenen Sünden. Aber kaum ein Priester hat je davon gehört, dass jemand unterlassene gute Taten gebeichtet hat.
H. Pöll

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Ächt boarischer Witz zum Tag

Lach mal wieder!

In Hinterhuglfing ist der reiche Angererbauer verstorben, der ein ziemliches Lotterleben geführt hat. Seine Witwe sorgt sich um sein Seelenheil und spricht mit dem Pfarrer. Der meint, da müsse sie viele Messen lesen lassen, damit er wieder aus der Hölle heraus kommt. Die gute Frau stiftet eine große Summe und fragt nach der letzten Messe:
„Ist er nun wieder heraußen?“
„Nein, nur sein Kopf schaut schon raus.“
So geht es ständig weiter, bis der Pfarrer zu melden weiß:
„Seine Füße stecken noch drin.“
Da meint die gute Frau: „Des lass ma aso. Er hat eh immer kalte Füaß g’habt.“

Zitat zum Sonntag

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 Vielleicht ist es doch leichter zu glauben, ohne zu sehen: Man stelle sich vor, Jesus wäre nicht damals auf einem Esel in Jerusalem eingeritten, sondern heute mit einem Trabi in Berlin eingefahren!
 H. Pöll

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Gedanken zum heutigen Tag der Weihnachtskrippe:

Eine der größten Sünden ist es, etwas nicht zu tun, was einem Mitmenschen Freude machen würde. (Zenta Maurina)

Und da denke ich an die vielen Frömmler, die sonntags in der Kirche das Sündenbekenntnis herunter brabbeln: „…bekenne ich euch Brüder und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.“ Das Wichtigste kommt in diesem Bekenntnis zuerst: „Gutes unterlassen“. Aber wer von den vielen Gottesdienstbesuchern denkt wirklich darüber nach? Kaum einer: denn als ich einmal einen Priester fragte, wie oft denn mal jemand beichtet, dass er Gutes unterlassen habe, da musste er lange nachdenken. Mein Vater dachte auch über das Gute nach, das er bewirken wollte und sprach immer wieder von Menschen, „die die Preise im Himmel verderben“.
In der Adventszeit hatte er schon die leere Weihnachtskrippe aufgestellt. Für jede gute Tat legte er einen Strohhalm in die Krippe und – bescheiden wie er war – stellte er an Weihnachten immer fest, dass das Christkind recht hart lag.

 

Zitat zum Tag

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Wie wenig die meisten Menschen nachdenken, ergibt sich daraus, dass fast alle den Glauben behalten, den sie von ihren Eltern übernommen haben.
H. Pöll

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Zitat zum Tag (zum Besuch der deutschen Bischöfe beim Papst)

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Zum Streit über das Zölibat:

Die katholische Kirche ist von merkwürdiger Widersprüchlichkeit: Anders als im Islam wird nicht befolgt, was klar in der Bibel steht, wie beispielsweise das zweite Gebot: „Du sollst kein Bild dir machen…“ Auch mit dem Zölibat verstößt die Kirche gegen Gottes Gebot: „Seid fruchtbar und mehret euch!“.
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Wie konnte es nur zum Zölibat kommen, wo doch die Vorbilder, nämlich die Apostel meist verheiratet waren? Böse Zungen behaupten, die Kirche wollte sich die Unterhaltszahlungen an die Familien ersparen.
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Wenn man bedenkt, wie sehr sich die katholische Kirche in das Eheleben ihrer Gläubigen einmischt und was sie alles als unnatürlich und daher unmoralisch bezeichnet, muss man doch fragen, ob nicht auch der Zölibat unnatürlich und daher unmoralisch ist.
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Der Zölibat ist deshalb unmoralisch, weil e
r einem jungen Menschen ein Versprechen abfordert, dessen Tragweite er in diesem Moment nicht überblickt. Niemand weiß, ob er nicht vielleicht ein Jahr später eine Frau kennen lernt, mit der er sein Leben teilen möchte mit der Folge, dass er für den Rest seiner Tage unglücklich wäre, wenn er es nicht dürfte.

H. Pöll

Katholische Kirche einst und jetzt

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