Schlagwort-Archive: Religion

Sollte die Taufe von Kindern verboten werden?

In der Bibel lesen wir, dass Jesus als Erwachsener von Johannes dem Täufer getauft wurde. Wieso ist die Kirche nicht diesem Beispiel gefolgt? Müsste nicht so etwas Wichtiges wie der Eintritt in eine religiöse Gemeinschaft von einem reifen Menschen entschieden werden? Stattdessen bemächtigt sich die Kirche der Kinder und indoktriniert sie durch Kommunion, Firmung, Beichte und Unterricht, so dass sie als Erwachsene oft kaum noch die Möglichkeit einer freien Entscheidung haben.
Ich erinnere mich an das Auftauchen der Moonsekte: Damals wurde von vielen Politikern das Verbot der Sekte gefordert mit dem Argument, dass sie Menschen so indoktriniere, dass sie kaum austreten könnten. Dass diese Argumente auch für die Kirche zutrafen, war den Politikern offenbar nicht bewusst. Erst jetzt infolge der Missbrauchsfälle begannen viele Menschen darüber nachzudenken, ob sie Mitglied ihrer Kirche bleiben wollen.

Wie stark die Indoktrination der Kirchen wirkt, las ich in einem Artikel über religiösen Wahn. Mit dem hatte sich ein Psychiater zu befassen und der erklärte, die Religion sei so tief in die Menschen eingeimpft, dass man sie kaum heraus bringen könnte.

Sollte der Staat nicht seine Bürger vor einer solchen Indoktrination bewahren? Leider wagt sich der Staat an so ein Thema nicht heran. Warum sollte er auch, wenn die Gläubigen das hinnehmen?

Zitat zum Thema Männer

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Nach der Bibel schuf Gott den Mann nach seinem Ebenbilde und Eva aus Adams Rippe. Warum sehen dann aber die Frauen besser aus?
 (H. Pöll) 

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Zitat zum Thema Männer

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Es ist genau umgekehrt, wie es in der Bibel steht, nämlich so: Die Frau ist nicht aus der Rippe des Mannes entstanden, sondern der Mann aus der Frau: mit still gelegten Brüsten und nach außen geklappten Eierstöcken.
(H. Pöll) 

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Meine Sonntagsfrage: Warum schickt Gott die Pandemie?

In der Pandemie macht man sich so seine Gedanken. Ist die Frage in der Titelzeile vielleicht falsch gestellt? Könnte es nicht sein, dass es Satan war, der uns das angetan hat? Aber kann der etwas tun, was Gott nicht zulässt? Schließlich soll ja Gott allmächtig sein. Doch hörten wir vom Papst Benedikt VI auf die Frage, ob es den Teufel gibt, die Antwort: Ja! Und er habe manchmal den Eindruck, als sei der stärker als Gott.
Könnte es also sein, dass Gott und der Teufel sich in einem ständigen Kampf befinden?

Die Theologen lassen uns ratlos. In einer Predigt las ich, das die Pandemie keine Strafe Gottes sei, denn Gott tue so etwas nicht. Der Bischof hatte anscheinend vergessen, dass Gott schon mal die ganze Menschheit mit der Sintflut weg gespült hat. Und auch Sodom und Gomorrha hat er ähnlich bestraft.
Es ist ja überhaupt interessant, wie sich das Gottesbild gewandelt hat. Als ich zur Schule ging, war die Lehre der Katholischen Kirche die, dass nur eine einzige Todsünde genügte, um der ewigen Verdammnis (Hölle) anheim zu fallen.
Gott war also der Sündenzähler, der schreckliche Strafen aussprach.

Heute haben wir den Lieben Gott, der alles nicht so eng sieht: Er hat uns ja als Sünder geschaffen: So what?

Zurück zur Pandemie: Wenn Gott sie uns geschickt hat, um uns den Wahnsinn der Globalisierung vor Augen zu führen: Ist es dann sinnvoll dagegen zu beten? Gott müsste doch wissen, was er tut, und würde sich doch nicht von einem Gebet umstimmen lassen.
Wir sehen:Fragen über Fragen für Christen. Die Atheisten haben es da einfacher.

Die Missachtung des Rechts durch den Staat

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Der Staat ist, was die Rechtsstaatlichkeit angeht, kein Vorbild:
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/

Schlichtes Beispiel:

Artikel 146  lautet:
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Frage: Haben Sie oder Ihre Eltern je dem Grundgesetz zugestimmt? Warum wurden wir nicht gefragt? Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Entscheidung, die des höchsten Gerichts unwürdig ist, argumentiert, die Bürger hätten durch die Teilnahme an der Wahl dem Grundgesetz zugestimmt. Eine abstruse Argumentation: Die Bürger hätten also nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen dürfen. Die Unsinnigkeit der Entscheidung zeigt sich am Extrem: Demnach hätte die Juden durch die Wahl ihre Lagerältesten dem KZ zugestimmt.
Bei dieser Situation braucht man sich nicht zu wundern, dass viele nicht mehr hinter einem solchen Staat stehen und Reichsbürger oder Querdenker werden.

Ein anders Beispiel:

Gerade lesen wir, dass die Regierung sich immerhin doch noch nach 101 Jahren (!) entschlossen hat, einen Verfassungsauftrag zu erfüllen:
Der in Art. 138 Abs. 1 Weimarer Verfassung i. V. m. Art. 140 Grundgesetz
niedergelegte Verfassungsauftrag, die auf Gesetz, Vertrag oder besonde-
ren Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgemein-
schaften abzulösen, besteht seit 101 Jahren. Es ist zu begrüßen, dass die
Bundestagsfraktionen, welche nunmehr Entwürfe für ein Bundesgesetz
zur Ablösung der Staatsleistungen vorgelegt haben, den Verfassungsauf-
trag ernst nehmen und ihn erfüllen möchten.“
Das wird noch ein paar Jahre dauern.
Übrigens steht die Kirchensteuer sowieso auf tönernen Füßen: Vieles von dem, was der Kirche durch die Säkularisation genommen wurde,  hat sie früher durch Betrug erwor
ben:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Zum Sonntag: Das hat gerade noch gefehlt: Gott* (mit Sternchen) und homophob

 

Ein katholischer Verband junger Menschen (KjG) will nun auch Gott gendern. Gott soll mit Sternchen versehen werden. Soll unser Gottesbild dann so aussehen, wie diese Mozartstatue, mit der der Künstler ausdrücken wollte, dass Mozart auch eine weibliche Seite hatte?
Auch ich habe mich schon dem Thema gewidmet, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist oder weder noch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/gedanken-zum-sonntag-ist-gott-eine-frau/
Sollen wir nun den Feministinnen folgen und „das Gott“ sagen? (Bis zur Frage des Geschlechts des Teufels sind die Damen aber noch nicht vorgedrungen. Sie stört offenbar nicht, ihn als Mann zu sehen.)
Das Problem, wie Gott ist,  ergibt sich ja nur daraus, dass wir nicht auf ihn hören wollen. Im der Bibel im Buch Exodus, wo die 10 Gebote enthalten sind, heißt es u.a.:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen …“
Die Moslems befolgen dieses Gebot. Aber die Christen haben sich darüber hinweg gesetzt. Das rächt sich nun, wenn auch sehr spät.
Anders beten müssten wir also dann auch. Es geht nicht mehr so: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ja, da sehen wir, zu welchen Blüten das Gendern führt.
Noch zum Thema: Gerade gibt es ein Buch von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ Da sieht man, wie verschieden das Gottesbild der Menschen ist. Wenn Gott als alter Mann mit grauem Rauschebart dargestellt wird, so ist das für viele nicht mehr ihr Gott. Sie haben keinen allmächtigen Vater mehr, zu dem sie vertrauensvoll beten können, sondern ein anonymes Neutrum.

 

Zitat zum Reformationstag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

„Ist es nicht merkwürdig, dass sich die beiden völlig verschiedenen Teile Deutschlands wieder vereinigen konnten, die beiden Konfessionen aber nicht?“
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Übrigens lesen Sie in der Leseecke auch die amüsante Geschichte „Reformationstag“.
Hier noch eine kleine Reminiszenz: Als mein katholischer Vater meine evangelische Mutter heiraten wollte, brauchte er dazu eine bischöfliche Dispens. Die war damals nicht leicht zu bekommen. Es gab aber einen Geheimtipp: Der gütige Prior von St. Benno in München, der einem Bischof gleich stand, hatte  Verständnis für die Liebenden.
Wie hat sich seither alles gewandelt: Die Kirchen haben sich angenähert und die Gläubigen würden sich heute von ihren Kirchen in solchen Angelegenheiten niemals drein reden lassen. Die Kirchen haben viel Autorität verloren – insoweit sicherlich zu Recht.

Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Zum Sonntag


Es werden zwar immer weniger Christen, die sonntags in die Kirche gehen, obwohl Katholiken dies eigentlich nach einem kirchlichen Gebot tun müssten. Und viele Kirchgänger rappeln ihr Sündenbekenntnis als leere Floskel herunter:
„Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen…“. Tja, aber wie sieht es denn nun wirklich aus mit dem unterlassenen Guten? Die Pfadfinder haben ja ein einfaches Motto: Sie sollen jeden Tag etwas Gutes tun und das zwingt sie zum Nachdenken am Abend, was sie denn getan haben. Aber der normale Christ denkt bei seiner abendlichen Gewissenserforschung (sofern er so etwas überhaupt noch kennt) wohl kaum darüber nach, was er an Gutem unterlassen hat, sondern fragt höchstens, ob er etwas Böses getan hat. Deshalb liest man in meinen Aphorismen:

Zu den größten Sünden gehört es, es unterlassen zu haben, einem anderen ein Freude bereitet zu haben, wenn man es ganz einfach hätte tun können.

Vielleicht ist es ja nur ein Lächeln, das man einem anderen entgegen bringt und das ihm Freude macht.

Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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