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Deutschland stürzt ab: Ranking der Unis


Ich habe schon öfter über diese Themen geschrieben: „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“. Hier nun ein Update:

Gerade wird wieder das Ranking der Universitäten der Welt veröffentlicht. Natürlich räumen da die Unis der USA ab, wie wir ja auch bei den Nobelpreisträgern ablesen können, von denen früher viele aus Deutschland kamen,
Aber erstaunlich ist, dass Großbritannien mit seinen altehrwürdigen Universitäten weit vorne liegt, wobei sogar eine den ersten Platz errungen hat.
Und wo bleiben wir? Auf Platz 32.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2022/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats
Warum sind die Briten so viel besser als wir? Es wäre interessant, das einmal zu untersuchen. Und warum sind wir so schlecht? Weil die Unionswähler es so wollen:
„Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.“

Für uns ist es gefährlich, nicht mehr vorne dabei zu sein. Unser Land lebt vom Blaupausenexport und wenn wir da nicht gut sind: Gute Nacht!
Wir haben viele Spitzenplätze in der Wirtschaft verloren: Erinnern Sie sich noch an Agfa, Leica…? Noch halten wir uns mit der gehätschelten Autoindustrie über Wasser, aber nun kam der Paukenschlag: Tesla baut ein Autowerk bei uns!

 

Wollt Ihr das so? Deutschland stürzt ab!

https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Die größte Leistung der Bundeskanzlerin ist, dass sie den Absturz Deutschlands als Aufschwung verkauft hat und dass sie dem Volk alles, was sie ihm aufgebürdet hat. erfolgreich als „alternativlos“ eingeredet hat.

Man sollte öfter fragen, wo wir bei unserer politischen Entwicklung stehen. Und da muss man zunächst in die Vergangenheit schauen und dann fragen: Was haben wir seitdem erreicht:
Nehmen wir als Ausgangspunkt die Ära Adenauer. Uns ging es damals gut. Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Man konnte sich eine Wohnung in der Stadt leisten. Und Adenauer hatte die Devise ausgegeben: „Jeder Deutsche  – ein Hausbesitzer. Jeder Hausbesitzer ein CDU-Wähler.“
Allerdings konnte man damals noch nicht in Urlaub fliegen Und ein Auto besaßen nur wenige. Das hat man auch nicht vermisst: Man machte Urlaub an der See oder in den Bergen. Zum Skifahren fuhren wir mit der Bahn oder mit Bussen. Am Münchner Hauptbahnhof waren damals alle Gleise voll mit Zügen in die Skigebiete besetzt und am Jakobsplatz standen viele Busse für die Skifahrer. War das ein fröhliches Treiben in aller Frühe! Ich finde das besser und jedenfalls umweltfreundlicher, als wenn heute jeder mit dem Auto im Stau in die Berge fährt.

Was bemerkenswert an der damaligen Lebensweise ist, ist die Tatsache, dass es uns gut ging, obwohl uns noch nicht der Computer und die Automatisierung viele Arbeiten abgenommen hatten:
Drei Beispiele:
> Wo heute in den Autofirmen Fertigungsstraßen die Arbeit erledigen, waren früher Schweißerkolonnen tätig, um die Autos zusammen zu bauen.
> In den Banken nahmen freundliche Fräulein (die gab es damals noch und Elvis besang sie) die Überweisungsaufträge entgegen oder zahlten das Geld aus.
> Am Münchner Hauptbahnhof waren Kolonnen tätig, die die großen Anzeigetafeln an den Gleisen  und die kleineren am Prellbock aktualisierten.

Wo sind denn die Gewinne aus all diesen Erneuerungen geblieben? Müssten wir nicht eigentlich weniger arbeiten als früher? Nein, das Gegenteil ist der Fall: Der bei uns herrschende Raubtierkapitalismus (sprich: „Merkelismus„) hat alles geschluckt.
Für die Normalbürger wird die Lebensarbeitszeit ständig verlängert. Und die Frauen, die früher als Hausfrauen zu Hause waren. müssen nun mit arbeiten, denn die Mieten sind sonst unbezahlbar.

Während wir damals nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut haben, lebt man heute von der Substanz: Allein der Investitionsrückstand bei Städten und Gemeinden beläuft sich auf 149 Milliarden Euro:
https://www.dstgb.de/themen/finanzen/investitionen/149-mrd-investitionsstau/
Das ist eines der Hauptmerkmale des Raubtierkapitalismus, dass er wie eine Spinne, die die im Netz verfangenen Opfer aussaugt, ebenfalls die Ressourcen der Natur,  der Infrastruktur und der menschlichen Arbeitskraft bis zum „Geht nicht mehr“ ausschöpft. Man lebt, als gäbe es kein Morgen: Sollen doch die nächsten Generationen schauen, wie sie zurecht kommen und außerdem noch unsere Schulden bezahlen.

Wie sieht denn nun der Absturz Deutschlands im einzelnen aus?
> Gerade habe ich beschrieben, dass die verfehlte Wohnungspolitik der Regierung vielen Familien nicht einmal mehr Existenzminimum belässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/05/wir-leben-in-einer-illusion-deutschland-stuerzt-ab/
Sind die Österreicher gescheiter als wir? Die Durchschnittsmiete in Wien beträgt knapp 13 Euro pro qm, in München dagegen 22 Euro.
> Die Kinderarmut in unserem reichen Lande steigt. Die Regierung hat es nicht fertig gebracht, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Wie schön wäre es doch, wenn man allen Kindern ein geregeltes Taschengeld zukommen lassen würde.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ständig an auf 1,65 Millionen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/01/schlimme-nachricht-darf-so-etwas-ein/
> Umgekehrt wächst auch die Zahl der Reichen auch gerade wieder in der Pandemie. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, denn die Reichen stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Sie häufen Geldmengen an, mit denen sie bestimmen können, was die Politik zu tun hat. Sie sind eine Gefahr für die Demokratie.
> Früher hat man von seiner Hände Arbeit leben können. Heute gibt es „Aufstocker“, das sind Menschen, die zu wenig verdienen, um davon leben zu können. Der Staat muss hier einspringen. Wieso darf es sein, dass Konzerne Milliarden verdienen und ihren Arbeitern nicht einmal das Existenzminimum gönnen müssen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/26/schlimme-nachricht-3/
> Überhaupt nimmt die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse zu: Es gibt immer mehr Zeit- und Leiharbeiter. Und immer mehr müssen sich noch eine Zweitjob suchen, um über die Runden zu kommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
> In Deutschland hat man einmal von seiner Rente leben können: „Die Rente ist sicher!“ war die Devise. Heute ist nichts mehr sicher. Die Leute müssen selbst schauen, wie sie für das Alter vorsorgen. Da gibt es keine Zinsen auf Erspartes und keine Bundesschätzchen mehr. Der Bürger muss schauen, wo er seine Altersrücklagen investiert, und da fallen viele auf die Nase: Der Schauspieler Horst Janson ist ein Beispiel oder auch Sylvia:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
> Sind wir dümmer als die Österreicher? Die Deutschen müssen demnächst bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, während unsere Nachbarn in Österreich nur bis 60 im Berufsleben stehen müssen. Ihre Rente ist bei 14-maliger Auszahlung im Jahr um mindestens 400 Euro höher als in Deutschland.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/
> Wir sind ärmer gemacht worden als die Italiener und Franzosen, wo jeder dreimal soviel Vermögen hat, wie Sie dem oben verlinkten Beitrag entnehmen können. Auch verfügen bei uns viel weniger Menschen über Grundbesitz.
> Wir hatten einmal eine Pressefreiheit. Heute werden die Not leidenden Printmedien vom Staat unterstützt. Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert? So wundert uns nicht, dass immer mehr Menschen im Internet nach der Wahrheit suchen und auf Fake–News herein fallen.
> Der Staat lebte einmal überwiegend von den Steuern der Unternehmer. Heute sind die Bürger diejenigen, die hauptsächlich den Staat finanzieren müssen.
> Immer wieder hat das Bundesverfassungsgericht feststellen müssen, dass der schäbige Staat den Armen im Zeitalter des Merkelismus das vorenthält, was ihnen zusteht: Das war beim Existenzminimum der Fall, bei den Hartz-IV- Sanktionen und beim Geld für die Asylbewerber.
> Andererseits ist der Staat großzügig gegenüber den reichen Unternehmen. Unter den unionsgeführten Regierungen hat sich eine Krankheit ausgebreitet: die Subventionitis. Es wird Geld auf Druck von Lobbyisten ausgegeben, obwohl es keinen Nutzen hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/17/subventionitis/
Allen voran hat die Autoindustrie in 10 Jahren allein vom Bund insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro erhalten. Hinzu kommen großzügige Zahlungen der Länder. Trump hat zu Recht dagegen Front gemacht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/07/hat-trump-recht/
Warum zahlen die Autofirmen ihre Forschung nicht selbst aus ihren Milliardengewinnen, sondern lassen sich über die Mehrwertsteuer auch noch von den Ärmsten unterstützen?
> Anstatt den Firmen das Geld für deren Entwicklungen in den gierigen Rachen zu werfen, hätte man mehr Geld für Bildung ausgeben müssen. Wir geben 4,9 % des Bruttosozialprodukts aus. Andere Länder wie Italien, Frankreich und Norwegen tun da mehr. In Norwegen sind es 6,2 %. So verwundert nicht, dass wir bei den Nobelpreisen nicht mehr wie früher vorne dabei sind. Und unsere Universitäten sacken beim internationalen Ranking demgemäß auch immer weiter ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/25/deutschland-stuerzt-ab-5/
Wie sollen wir da konkurrenzfähig bleiben, wo wir doch vom Blaupausenexport leben müssen? Das Tesla-Werk in Brandenburg ist ein deutliches Warnzeichen.
> Das Volk wird um sein Vermögen gebracht durch die Inflation von fast 4% und durch die Null-Zins-Politik, die jeden Haushalt in 10 Jahren 20.000 Euro gekostet hat.
> Wir hören dauernd etwas über die Notwendigkeit der Schonung der angeblichen Leistungsträger, aber über die Schonung der Lastenträger (sprich: Bürger) hört man kaum etwas. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist bis zum Jahr 2020 auf über 26.000 Euro gestiegen. Wenn also beispielsweise ein Mann mit zwei Kindern für diese, seine Frau und die beiden alten Eltern zahlen muss, so sind das schon mal 156.000 Euro. Hinzu kommen die Schulden von Arbeitslosen und Menschen, die ihren Anteil nicht zahlen können. Man sollte mal ausrechnen, wie viel so ein echter Leistungsträger bezahlen muss. Dafür könnte er sich leicht eine Eigentumswohnung kaufen oder sogar ein Haus.
> Ist es nicht schlimm dass wir all unsere Daten Google, Facebook & Co überlassen? Als diese Unternehmen sich bei uns etablierten habe ich gewarnt und angeregt, dass der Bund und die Fernsehanstalten deutsche Plattformen schaffen. Leider vergebens.

Lesen Sie weiter über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Und wenn dann die Bundestagswahl stattfindet, werden die meisten wohl ihr Kreuz bei der Union machen nach dem Motto: Weiter so; daran haben wir uns gewöhnt. Da fühle ich mich immer an diesen Witz erinnert:

Ein Playboy kommt in die Hölle. Luzifer führt ihn herum. Überall Luxus wie in einem 5-Sterne-Hotel: Bar, Swimmingpool, Wellness-Abteilung usw. Plötzlich kommen sie an einem Fenster vorbei, hinter dem die armen Seelen von kleinen Teufeln fürchterlich gequält werden.
„Und was ist das?“, fragt der Playboy.
„Das ist unsere Katholikenabteilung. Die wollen es so.“

Die Deutschen sind anscheinend auch solche Masochisten bzw.: Sie sind „des Wahnsinns fette Beute“: Sie wollen versklavt werden, aber bitte ganz langsam und „alternativlos“.

 

 

Sind wir Deutschen zu langweilig?

Belgien hat seit gestern einen Staatstrauertag für die Opfer der Flutkatastrophe hinter sich:
https://www.stern.de/news/staatstrauertag-in-belgien-zum-gedenken-an-opfer-der-ueberschwemmungen-30623958.html
Warum haben wir keinen solchen Staatstrauertag, obwohl wir viel mehr Opfer zu beklagen haben? Sind wir so langweilig, dass die Trauer erst später kommt? Oder ist die Trauer vielleicht nur Ländersache? Das dürfte doch nicht sein: Eine solche Katastrophe sollte doch ganz Deutschland trauern lassen als Symbol dafür, dass man im Volk zusammen steht – nicht nur beim Trauern, sondern auch beim Helfen.

Da muss ich mich schon wieder aufregen: Schlimme Zustände in Deutschland

Gerade lese ich: „Hierzulande leben demnach 2.900 Superreiche mit einem Finanzvermögen von mehr als 100 Millionen Dollar, so viel wie in kaum einem anderen Land.“
https://web.de/magazine/politik/interessiert-cdu-wahlkampf-aermeren-35903152
Und die Reichen sind in der Pandemie noch reicher geworden. Schauen Sie mal hier:
https://www.dw.com/de/reiche-werden-dank-corona-reicher/a-55184720
Natürlich sind umgekehrt die Armen entsprechend ärmer geworden. So ist das eben im Zeitalter des Merkelismus, mit dem ich mich hier öfter beschäftigt habe.
Die Union ist die Schutzpatronin der Reichen und das Volk ist so dumm und glaubt, dass das „alternativlos“ ist. Ihm wird gesagt, dass eine stärkere Besteuerung der Reichen die Konjunktur abwürge. Wieso eigentlich? Die Erklärung bleiben die Politiker schuldig, denn das Volk glaubt es auch so.
Weder Plasberg, noch Will oder Illner hinterfragen das Thema, denn das gehört sich nicht im Staatsfernsehen.
Aber es sollte sich doch ein Wissenschaftler einmal mit folgenden Fragen beschäftigen: Wo investieren die Reichen ihr Geld? In Gold in ausländische Währungen, Rohstoffe, Bitcoins, Aktien… Und ist das wirklich für die deutsche Wirtschaft förderlich?
Wie wäre es vergleichsweise denn damit, dass man den Ärmeren mehr Geld belässt? Würden die nicht ihr Geld auf jeden Fall in Deutschland ausgeben und wäre das nicht eine tolle Konjunkturspritze, die womöglich besser wirkt als die Investitionen der Reichen?
Auf jeden Fall steht eines fest: So wie bisher kann es nicht weiter gehen. Der soziale Sprengstoff wird immer größer, wie man am zunehmenden Radikalismus sieht, der vielleicht irgendwann nicht mehr beherrschbar werden könnte.
Das Traurige ist ja, dass die linken Parteien zersplittert sind und die SPD in eine Koalition eingebunden ist. Da kann sich ja nicht viel ändern. Wir bräuchten halt endlich eine starke Radikal-soziale Partei Deutschlands (RPD). Es wird auf die Dauer nichts bringen, wenn viele Bürger meinen, sie könnten als Protestwähler der AfD etwas ändern.

Deutschland stürzt ab

Gestern kam in den Fernsehnachrichten ein Bericht über einen Volkslauf in China. Man sah Tausende von Läufern ohne Maske und hörte, das sei nur möglich, weil in China der Inzidenzwert bei Null liege. Corona ist dort also besiegt. Und bei uns? Da sterben immer noch Menschen. Uns wir hocken deprimiert in der dritten Coronawelle. Wir können’s halt nicht!

Und dazu fällt mir ein, dass wir für den Berliner Flughafen eine Bauzeit von 9 Jahren gebraucht haben, während die Chinesen ihren viel größeren Flughafen von Peking, den größten der Welt, in nicht einmal der halben Bauzeit fertig gestellt haben.

Wir hören dauernd etwas vom „Aufschwung“, aber der bringt nichts:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/14/der-dauernde-aufschwung-der-nichts-bringt/
Denn Deutschland stürzt ab. Und der hiesige Ruf „Deutschland erwache“ wird von Söders Wakeup-Call abgelöst, der wie alle bisherigen Aufrufe der Politiker zum Aufbruch kaum etwas bringen wird.

Die deutschen Bremser

Man kann hinschauen wo man will: Überall hat Deutschland auf die Bremse getreten: bei der Senkung der Abgaswerte, bei der Umsetzung der Antikorruptionsrichtlinie, beim Verbot der Zigarettenreklame, beim Schutz des Grundwassers vor Nitrat, bei der Höchstgeschwindigkeit…
Die Liste ist lang und wird nun wieder verlängert: Das autonome Fahren rückt gerade in greifbare Nähe und jetzt wird schon darüber diskutiert, ob man nicht ab sofort in die Autos eine Vorrichtung einbauen könnte, die die Fahrzeuge beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit automatisch ausbremst.
So etwas ist mit Deutschland nicht zu machen: Technische Probleme werden vorgegeben und überhaupt…
Was die Technik angeht, so wissen wir vom Navi, dass es Geschwindigkeitszonen erkennt und bei zu schnellem Fahren piept (aber nicht so lange und laut wie beim Fahren ohne Gurt). Dabei wird es wohl bleiben, obwohl man schon berechnet hat, wie viele Tote uns eine automatische Ausbremsung ersparen würde. Beispielsweise könnte es dann Rennen in der Stadt mit entsetzlichen Folgen nicht mehr geben.
Wird es vielleicht dann auch beim autonomen Fahren so sein, dass den Deutschen als letzte Freiheit der Tritt aufs Gaspedal bleibt? Nicht ist so be-scheuer-t, dass man es sich nicht vorstellen könnte. Schließlich brauchen ja die Kommunen die vielen Millionen, die ihnen aus den Geschwindigkeitskontrollen zufließen.

Corona ausmerzen – so einfach ginge es. Sind die deutschen Politiker dümmer als andere?


Eigentlich wäre es ja ganz einfach, das Corona-Virus auszumerzen: Ein knallharter Lockdown vier 4 Wochen – und die Epidemie ist ausgestanden, denn dann wären die Infizierten gesund und es gäbe keine neuen Ansteckungen mehr. Melbourne hat uns das gerade vorexerziert:
https://www.rnd.de/panorama/67-millionen-einwohner-kein-einziger-neuer-corona-fall-in-australiens-victoria-seit-28-tagen-RLSYJBDD3IFTS3G6TEG6IE2GJM.html
Auch in China tanzt man schon wieder:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/01/corona-china-tanzt-wieder-und-deutschland-ist-deprimiert/
In Vietnam und Neuseeland hat man ebenfalls die Krankheit im Griff, sodass ich hier schon mal gefragt habe, ob die deutschen Politiker dümmer sind als andere:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/20/ist-die-deutsche-politik-duemmer-als-die-anderer-staaten/
Der Fehler unserer Politik bestand darin, dass man unbedingt die Wirtschaft am Laufen halten wollte, solange die Kapazitäten der Intensivstionen für die Neuinfizierten ausreichten. Das haben viele mit dem Leben bezahlen müssen, und auch die Wirtschaft wäre mit einem kurzen harten Lockdown viel besser dran gewesen, als mit dem ständigen Dahin-Lavieren, das an den Nerven der Bürger zehrte und zahlreiche Regelverstöße provozierte.

 

 

 

Ist Deutschland eine Bananenrepublik?

Ist Deutschland eine Bananenrepublik?
So etwas darf es doch nicht geben, nämlich dass Deutschland vom Europarat ermahnt wird, endlich mehr gegen die Korruption zu tun. Immer wenn es darum geht, mehr Regeln über die Transparenz durchzusetzen, wird das von der CDU ausgebremst.
Schon früher hatte der Europarat gefordert, beispielsweise die Parteienfinanzierung durchsichtiger zu machen und die Beteiligung von Abgeordneten an Unternehmen offen zu legen. Aber es ist nichts passiert.
Schon damals lasen wir:
„Transparency International beurteilte die GRECO-Bilanz als „vernichtend“. Die „Blockadehaltung des Bundestags“ sei nicht länger hinnehmbar. „Das deutsche Parlament muss sich klare Regeln für den Umgang mit Lobbyisten geben und sich für eine bessere Offenlegung von Interessenkonflikten einsetzen“, sagte Norman Loeckel, bei der Organisation stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Politik.“
https://www.dw.com/de/europarat-fordert-regeln-gegen-korruption-in-deutschland/a-49995644
Ständig erfahren wir etwas von Verstößen gegen die Vergaberichtlinien und teuren Beraterverträgen an nahestehende Personen, aber das alles bleibt ohne Folgen.
Verdienstvoll wäre es, wenn sich mal ein Gremium von Journalisten zusammen täte und in einem Schwarzbuch alle diese Fälle zusammenstellen würde. Aber so etwas können wir von unserer subventionierten Presse nicht erwarten, die ja von manchen sogar als Lügenpresse beschimpft wird.
Auch die Corona-Krise offenbart uns wieder einmal, welche Prinzipien bei uns wirken:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/10/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht/
Vielleicht hätte ich damals statt „Schreihälsen“ schreiben sollen, dass diejenigen, sie gute Beziehungen haben, bevorzugt werden. Wenn die Lufthansa. die Autoindustrie und TUI Milliarden erhalten und andere nichts, dann ist das nicht nur ungerecht, sondern  geht schon fast in Richtung Korruption, wenn freilich nicht in strafrechtlichen Sinn.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

In Deutschland herrscht zur Zeit eine geradezu hysterische Aufgeregtheit – etwa so, als ob man in einen Hühnerstall hinein geschossen hätte.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Moria: kalte Österreicher und warmherzige Deutsche?

Es sind schreckliche Bilder, die wir auch schon vor dem Brand des Flüchtlingslagers aus Moria gesehen haben. Und sie zeigen uns ein völliges Versagen der EU: Schnelle Asylverfahren und sofortige Rückführung der abgelehnten Bewerber hätten die Katastrophe vermeiden können.
Aber auch nun nach dem Brand zeigt sich die Handlungsunfähigkeit der Politik: Wenn schon die EU über keine schnelle Eingreiftruppe für den Katastrophenfall verfügt, müsste doch Deutschland in der Lage sein, von heut‘ auf morgen gut bewohnbare Zeltunterkünfte und Nahrungsmittel nach Moira zu schaffen. Aber durch die Untätigkeit wächst das Mitleid mit den Flüchtlingen und wir machen uns erpressbar. Wir blenden die von den griechischen Behörden gemeldete Gewalttätigkeit von Flüchtlingen aus, die wohl im Anzünden der Unterkünfte gegipfelt haben dürfte, und sehen mehr auf die Bilder von armen Müttern mit kleinen Kindern, die nun schweres Leid zu ertragen haben.
All das wäre nicht nötig gewesen wenn man jeweils schnell gehandelt hätte. Schlimm! Seehofer wird im Gegensatz zum österreichischen Kanzler seine harte Haltung nicht lange durchhalten können.
Manchmal frage ich mich, wie viele Flüchtlinge wohl kommen würden, wenn es uns wirtschaftlich schlecht ginge. Und manchmal denke ich auch: verkehrte Welt. Da kommen junge Männer als Flüchtlinge aus Afghanistan, während unsere jungen Männer dort unter Einsatz ihres Lebens deren Land verteidigen.