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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

In Deutschland herrscht zur Zeit eine geradezu hysterische Aufgeregtheit – etwa so, als ob man in einen Hühnerstall hinein geschossen hätte.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Moria: kalte Österreicher und warmherzige Deutsche?

Es sind schreckliche Bilder, die wir auch schon vor dem Brand des Flüchtlingslagers aus Moria gesehen haben. Und sie zeigen uns ein völliges Versagen der EU: Schnelle Asylverfahren und sofortige Rückführung der abgelehnten Bewerber hätten die Katastrophe vermeiden können.
Aber auch nun nach dem Brand zeigt sich die Handlungsunfähigkeit der Politik: Wenn schon die EU über keine schnelle Eingreiftruppe für den Katastrophenfall verfügt, müsste doch Deutschland in der Lage sein, von heut‘ auf morgen gut bewohnbare Zeltunterkünfte und Nahrungsmittel nach Moira zu schaffen. Aber durch die Untätigkeit wächst das Mitleid mit den Flüchtlingen und wir machen uns erpressbar. Wir blenden die von den griechischen Behörden gemeldete Gewalttätigkeit von Flüchtlingen aus, die wohl im Anzünden der Unterkünfte gegipfelt haben dürfte, und sehen mehr auf die Bilder von armen Müttern mit kleinen Kindern, die nun schweres Leid zu ertragen haben.
All das wäre nicht nötig gewesen wenn man jeweils schnell gehandelt hätte. Schlimm! Seehofer wird im Gegensatz zum österreichischen Kanzler seine harte Haltung nicht lange durchhalten können.
Manchmal frage ich mich, wie viele Flüchtlinge wohl kommen würden, wenn es uns wirtschaftlich schlecht ginge. Und manchmal denke ich auch: verkehrte Welt. Da kommen junge Männer als Flüchtlinge aus Afghanistan, während unsere jungen Männer dort unter Einsatz ihres Lebens deren Land verteidigen.

Polen nun gespalten? Und Deutschland?

Mein Senf dazu:

Es ist ja seltsam, wie ein Wort plötzlich die Runde durch alle Medien macht. Zur Wahl in Polen hört man von überall her, das Volk sei nun tief gespalten. Na und? Ist nicht auch unser Volk „tief gespalten“? Auch bei uns lehnen viele die Ehe für alle ab oder auch die Flüchtlingspolitik. Ist es aber angebracht, deshalb von Spaltung zu reden? Das ist halt die Pluralität der Meinungen, die man ertragen können sollte, ohne daraus ein Drama zu machen.

Noch ein Unterschied zwischen Deutschland und USA

Es gibt ja bekanntlich viele Unterschiede zwischen Deutschland und den USA. Nun ist ein neuer hinzu gekommen. Trump droht damit, auf seine eigenen Bürger schießen zu lassen, wenn bei den derzeitigen Ausschreitungen weiter geplündert wird.
Man stelle sich vor, die Kanzlerin hätte so etwas bei uns ausgesprochen! Bei uns gab es schon einen moralischen Aufstand, als die AfD anlässlich der Flüchtlingskrise forderte, die Grenze notfalls mit Waffengewalt zu verteidigen.

Deutschland stürzt ab

Unter diesem Titel habe ich hier schon viele Beiträge geschrieben. Googeln Sie mal!
Nun können wir wieder einmal lesen, wo Deutschland Schlusslicht ist: Wissenschaftler haben bei einer Untersuchung in 160 verschiedenen Ländern festgestellt, dass die Menschen nirgendwo so lustlos zur Arbeit gehen wie in Deutschland.
Was haben wir nur für eine Unternehmenskultur, wenn die Arbeiter und Angestellten so wenig motiviert sind. Da kommt dann auch bei deren Leistung weniger heraus: Manche betreiben innerliche Opposition, was zu Fehlern führt.
Andere lustlose Berufstätige werden viel öfter krank bis hin zum völligen Burnout.
Aber es könnte alles noch schlimmer werden. Ein Psychiater behauptet nämlich, dass die Kinder von heute nicht mehr arbeitsfähig sein werden. Dann kann man nur sagen: Gute Nacht Deutschland!

Deutschland stürzt ab

Mein Senf dazu:

Das ist nun wieder ein typisches Beispiel dafür, dass sich unsere Regierung fest in den Klauen des Lobbyismus befindet:
Die europäischen Krebsgesellschaften haben Deutschland mit Blick auf die Tabakkontrolle ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Bundesrepublik landete im Ranking von 36 Staaten auf dem letzten Platz, wenn es zum Beispiel um Rauch- und Werbeverbote oder Tabaksteuern geht.
Deutschland stürzt ab.

Die Lüge über das Glück der Deutschen

So glücklich sollte angeblich jeder Deutsche aussehen. Deshalb werden wir ständig darüber belehrt, wie glücklich oder zufrieden wir normalerweise sein müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/23/die-deutschen-glueckliche-jammerlappen/
Die Post, das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) und die ARD mit ihrem „Deutschlandtrend“ hämmern den Bürgern ein, dass sie gefälligst glücklich zu sein haben, wenn sie keine Mieslinge sein wollen. Von DIW und ARD war ja nichts anderes zu erwarten, aber dass die Post ins selbe (Post-)Horn stößt, verwundert doch sehr. Hat die Post nichts anderes zu tun, als einen Glücksatlas zu erstellen?

Die Frage nach dem Glück hat ihre zwei Seiten. Man sagt: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Und so haben sich auch viele ihr persönliches Glück geschaffen. Und wer das nicht zu Wege gebracht hat, wird das vielleicht nicht gerne zugeben. So gesehen sollte eine Frage nach dem Glück bzw. nach der Zufriedenheit ein positives Ergebnis bringen.
Etwas ganz anderes ist es aber, wenn es um die Zufriedenheit mit den politischen Verhältnissen geht. Die ist ja gemeint, wenn man solche Umfragen veranstaltet. Und da muss man sagen: Es gibt einen Spruch: „Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.Der bewahrheitet sich gerade bei diesen Umfragen.
Wie können die Deutschen zufrieden sein, wenn 73 % Angst um ihren Arbeitsplatz haben? Und wenn sie schon im Ruhestand sind: Wie können Rentner zufrieden sein, wenn sie ebenfalls Angst haben, nicht mehr genug zum Leben zu haben? Sie gehen auf die Straße, um zu protestieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/26/fridays-gegen-altersarmut/
Nach dem aktuellen »Trust Barometer« der Beratungsagentur Edelman stellen 61 % der Bundesbürger das bestehende System in Frage – auch ein Zeichen für ihre Unzufriedenheit.

Deutschland stürzt ab

Über dieses Thema schreibe ich hier häufig, besonders in den letzten Tagen. Heute liest man wieder Meldungen, die und anzeigen, wie es um unser Land bestellt ist:

> In Deutschland sind die Warnungen vor verunreinigten Lebensmitteln im laufenden Jahr ein neues Rekordniveau gestiegen – ein Zeichen dafür, dass man sich Sauberkeit nicht mehr so recht leisten kann.
> Ein trauriges Zeichen für unseren Abstieg ist die Tatsache, dass man heute für  die Schwimmbäder, die wir in den 60-er Jahren gebaut haben, kein Geld mehr hat. Sind wir im Grunde genommen heute ärmer als damals? Jeden 4. Tag wird in Deutschland ein Schwimmbad geschlossen mit der schlimmen Folge, dass 6o % der Grundschüler nicht mehr schwimmen können.

Deutschland stürzt ab

Nun muss ich schon wieder zu meiner Serie „Deutschland stürzt ab“ etwas nachtragen:
In der gestrigen Tagesschau kamen drei Meldungen, die uns zeigten, wie es mit uns abwärts geht:
> Der Mangel an Medikamenten hat inzwischen ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Und was genau so schlimm ist: Pharmazeutische Forschungen, die notwendig wären, unterbleiben aus Rentabilitätsgründen.
> Der Mittelstand klagt: Seine Erwartungen für die Zukunft sind so schlecht, wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr.
> Aber das Schlimmste ist, dass in unserem reichen Land 1,65 Millionen Menschen auf die Tafeln angewiesen sind. Das sind 10% mehr als letztes Jahr. Vielleicht sollte sich die Kanzlerin dort einmal umschauen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/03/warum-das-wir-nicht-mehr-funktioniert/
Als alter Mann frage ich mich: Wieso hat es in der Nachkriegszeit keine Tafeln gegeben und keine Menschen, die von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnten (Aufstocker)?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/