Schlagwort-Archive: Gott

Sonntagsfragen an die Theologen:

Warum erhört Gott das Gebet des einen und das des anderen nicht? Ist er wirklich wie eine Frau?
Warum spült Gott erst die sündigen Menschen mit der Sintflut weg und opfert dann seinen Sohn?
Warum ist Jesus erst im Jahre 0 gekommen und nicht schon früher, also beispielsweise anstatt der Sintflut?
Warum hat Gott den Menschen nicht einfach so vergeben und musste erst seinen Sohn opfern?
Kann ein Mord wirklich ein Zeichen von Gottes Liebe sein?
Warum hat Jesus nicht in größerer Öffentlichkeit gewirkt? Eine Himmelfahrt von Jerusalem aus vor den Augen aller Juden hätte sie Christen werden lassen.
Warum hat sich Jesus nach seiner Auferstehung dem Thomas offenbart, während andere ihn erst später am Brotbrechen nachträglich erkannt haben sollen?
Fragen über Fragen, für die nur Atheisten einfache Antworten haben.

Zitat zum Tag: Gott ist wie eine Frau …

Manchmal. wenn ich über Gott nachdenke, muss ich an meinen Religionslehrer denken. Als er über das Thema „Gottes Gnade“ sprach, stellte jemand die Frage, warum Gott das Gebet des einen erhört, das eines anderen aber nicht. Der Religionslehrer hatte eine einfache Erklärung:
„Gott ist wie eine Frau: Den einen liebt sie, den anderen nicht.“
Was wohl sein Bischof zu diesem Satz gesagt hätte? Aber hätte der eine bessere Erklärung?

Meine Sonntagsfrage: Warum schickt Gott die Pandemie?

In der Pandemie macht man sich so seine Gedanken. Ist die Frage in der Titelzeile vielleicht falsch gestellt? Könnte es nicht sein, dass es Satan war, der uns das angetan hat? Aber kann der etwas tun, was Gott nicht zulässt? Schließlich soll ja Gott allmächtig sein. Doch hörten wir vom Papst Benedikt VI auf die Frage, ob es den Teufel gibt, die Antwort: Ja! Und er habe manchmal den Eindruck, als sei der stärker als Gott.
Könnte es also sein, dass Gott und der Teufel sich in einem ständigen Kampf befinden?

Die Theologen lassen uns ratlos. In einer Predigt las ich, das die Pandemie keine Strafe Gottes sei, denn Gott tue so etwas nicht. Der Bischof hatte anscheinend vergessen, dass Gott schon mal die ganze Menschheit mit der Sintflut weg gespült hat. Und auch Sodom und Gomorrha hat er ähnlich bestraft.
Es ist ja überhaupt interessant, wie sich das Gottesbild gewandelt hat. Als ich zur Schule ging, war die Lehre der Katholischen Kirche die, dass nur eine einzige Todsünde genügte, um der ewigen Verdammnis (Hölle) anheim zu fallen.
Gott war also der Sündenzähler, der schreckliche Strafen aussprach.

Heute haben wir den Lieben Gott, der alles nicht so eng sieht: Er hat uns ja als Sünder geschaffen: So what?

Zurück zur Pandemie: Wenn Gott sie uns geschickt hat, um uns den Wahnsinn der Globalisierung vor Augen zu führen: Ist es dann sinnvoll dagegen zu beten? Gott müsste doch wissen, was er tut, und würde sich doch nicht von einem Gebet umstimmen lassen.
Wir sehen:Fragen über Fragen für Christen. Die Atheisten haben es da einfacher.

Zum Sonntag: Das hat gerade noch gefehlt: Gott* (mit Sternchen) und homophob

 

Ein katholischer Verband junger Menschen (KjG) will nun auch Gott gendern. Gott soll mit Sternchen versehen werden. Soll unser Gottesbild dann so aussehen, wie diese Mozartstatue, mit der der Künstler ausdrücken wollte, dass Mozart auch eine weibliche Seite hatte?
Auch ich habe mich schon dem Thema gewidmet, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist oder weder noch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/gedanken-zum-sonntag-ist-gott-eine-frau/
Sollen wir nun den Feministinnen folgen und „das Gott“ sagen? (Bis zur Frage des Geschlechts des Teufels sind die Damen aber noch nicht vorgedrungen. Sie stört offenbar nicht, ihn als Mann zu sehen.)
Das Problem, wie Gott ist,  ergibt sich ja nur daraus, dass wir nicht auf ihn hören wollen. Im der Bibel im Buch Exodus, wo die 10 Gebote enthalten sind, heißt es u.a.:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen …“
Die Moslems befolgen dieses Gebot. Aber die Christen haben sich darüber hinweg gesetzt. Das rächt sich nun, wenn auch sehr spät.
Anders beten müssten wir also dann auch. Es geht nicht mehr so: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ja, da sehen wir, zu welchen Blüten das Gendern führt.
Noch zum Thema: Gerade gibt es ein Buch von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ Da sieht man, wie verschieden das Gottesbild der Menschen ist. Wenn Gott als alter Mann mit grauem Rauschebart dargestellt wird, so ist das für viele nicht mehr ihr Gott. Sie haben keinen allmächtigen Vater mehr, zu dem sie vertrauensvoll beten können, sondern ein anonymes Neutrum.

 

Sonntagsfrage


(Unsere Wallfahrtskirche Maria Eck)

Gerade hat ein bewegender Gottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe im Aachener Dom stattgefunden. Und man kann feststellen: In einer Zeit, in der die Gottesdienstbesucher immer weniger werden und der Glaube schwindet, sind die Kirchen immer noch ein Hort des Trostes und des Zusammenfindens in der Trauer geblieben.
Was ich nur immer in solchen Situationen vermisse, ist eine Erklärung der Kirche zu der Frage: Warum lässt Gott so etwas zu? Müssen unschuldige Menschen sterben, damit er uns zeigt, dass wir falsch mit seiner Natur umgehen?

Und noch etwas denke ich bei solchen ökumenischen Gottesdiensten: Ist es nicht ein trauriges Zeichen, dass die protestantische und katholische Kirche sich nach 500 Jahren der Trennung immer noch nicht zusammen finden können? Wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der Katholiken sowieso nicht das glaubt, was die Kirche lehrt (Unfehlbarkeit des Papstes, leibliche Himmelfahrt Mariens…), dann müssten doch unter einem gemeinsamen Dach auch die beiden Kirchen zusammen finden können, indem sie anerkennen, dass es in einer gemeinsamen Kirche durchaus die Freiheit für verschiedene Überzeugungen geben kann.

Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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Missbrauch: Die andere Seite der Kirche

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche ist eine einzige Katastrophe. Immer mehr Menschen fragen sich: Kann das die Kirche Gottes sein, wo so etwas geschieht?
Wir hören zu wenig darüber, was die Kirche getan hat, um solchen Entgleisungen ihres Personals entgegen zu wirken. Deshalb will ich hier einen Missbrauchsfall schildern, der anders verlaufen ist, weil er eine schwere kirchliche Strafe nach sich gezogen hätte:

Ein Ordenspriester stand vor Gericht. Er hatte Mädchen betatscht, um sich zu „überzeugen, wie schön ihnen der Liebe Gott einen Busen wachsen lässt.“ Der Fall kam auf und der Mann zeigte sich reuig. Er bat um eine Freiheitsstrafe von mindestens 8 Jahren. Auf die Frage des Vorsitzenden, wie er denn zu diesem Strafmaß gekommen sei, sagte er, ihm sei von seinem Orden ein 8-jähriger Aufenthalt in einem Sühnekloster angedroht worden, auf den die weltliche Strafe angerechnet würde; und wer wisse, wie es in einem Sühnekloster zugehe, würde gerne einen längeren Gefängnisaufenthalt in Kauf nehmen.

Zitat zum Sonntag

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Frömmigkeit ist im Extremfall verkappter Egoismus nach dem Motto:
Lieber Gott, mach mich fromm,
Dass ich in den Himmel komm.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zum Sonntag: Haben Sie auch manchmal so Fragen …?

Verboten neu

Eigentlich sollte der Mensch mehr nachdenken, vor allem über die Grundfragen seiner Existenz:. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass sie sich fragen, ob es einen Gott gibt oder nicht und wenn ja, wie sieht dieser Gott aus?
Kann es sein, dass ein Gott erst die ganze Menschheit ohne Rücksicht auf Unschuldige mit der Sintflut hinweg spült und dass er dann seinen Sohn opfert, um mit dessen Blut die Sünden der Menschheit zu tilgen? So wankelmütig kann doch kein Gott sein oder doch?
Wieso soll auch ein Mord ein Zeichen von Gottes Liebe sein? Hätte er er diese Liebe nicht anders besser zeigen können?
Warum hat sich Jesus versteckt, anstatt den göttlichen Auftrag der Selbstaufopferung zu erfüllen? Warum brauchte Gott erst einen Sünder wie Judas, um seinen Plan durchzusetzen?
Warum lässt Gott so viel Leid geschehen?
Warum erhört er das Gebet des einen, aber nicht das eines anderen?
Warum ist Jesus erst nach Jahrtausenden erschienen? Wäre sein Einsatz nicht schon viel früher notwendig gewesen etwa vor der Sintflut?
Warum hat er nur Lazarus auferweckt und nicht auch andere?
Warum hat er seine Wunder nicht in Jerusalem vor vielen Menschen bewirkt, um so mehr Erfolg zu haben?
Warum hat Gott es zugelassen, dass seine Kirche eine Blutspur in der Weltgeschichte hinterlassen hat und nun durch unglaubliche Missbräuche beschmutzt wurde?

Ja, es gibt so viele Fragen, auf die die Theologen keine rechte Antwort wissen. Schauen Sie mal in das Buch oben.