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Witz zum Tag

Lach mal wieder! Auch Schmunzeln weckt Glückshormone!

Ein Priester ist ganz allein in der Steppe. Plötzlich kommen drei Löwen auf ihn zu gerannt, um ihn zu fressen. Da eine Flucht sinnlos ist schickt er ein Stoßgebet zum Himmel: „O lieber Gott, mach diese Löwen fromm!“ – Dann fällt er in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, sitzen die drei Löwen um ihn herum und beten: „Oh Herr Jesus Christ, sei unser Gast und segnet was Du uns bescheret hast!“

Sind wir Deutschen hysterisch geworden?

Mein Senf dazu:
Gerade hat der Ravenburger Verlag ein Kinderbuch über den jungen Winnetou nach einem Shitstorm vom Markt genommen. Dem Buch wird vorgeworfen, es enthalte verharmlosende Klischees über die indigene Bevölkerung und sei daher eine Verletzung von deren Gefühlen.

Das zeigt wieder einmal, dass wir ein „Gutmenschentum“ haben, das ständig auf der Suche ist, ob es nicht irgendwo etwas zu Meckern gibt. Das wäre ja nicht so schlimm, denn es gibt ja immer Themen, bei denen die Menschen verschiedener Meinung sind. Aber heute ist es insofern anders, als die Gutmenschen einen lautstarken Shitstorm auslösen, der zur Folge hat, dass sich nur wenige Menschen dagegen auflehnen. Es begann einmal ganz harmlos mit dem Wort „Neger“, das auf einmal verboten wurde, obwohl es weder rassistisch noch diffamierend war, wie das Beispiel der „Negerküsse“ zeigt, einer Marke von Süßigkeiten. Das ging dann weiter mit dem Verbot von „Zigeuner“, obwohl damit bei uns viel Romantik verbunden wird. So werden wir wohl auch den „Zigeunerbaron“ nicht mehr zu sehen kriegen. Weiter ging’s mit „Eskimo“, den man nun Inuit zu nennen hat. Gerade entschuldigte sich eine Grüne für die Benutzung des Wortes „Indianer“.

Und dann ging es weiter mit den Emanzen, die es nicht ertragen konnten, dass die männliche Form von Substantiven entweder die Männer meinte oder auch auch die Frauen mit einschloss. So setzt sich offenbar eine Seuche durch, die als sprachliches Gendern immer mehr Anhänger findet. Man darf nicht mehr sagen schreiben: „Liebe Leser“. Heute muss man auch die Leserinnen mit nennen oder schreiben: „Liebe Leser*innen“. Sogar Gott wird gegendert. Eine Ministerin sagte kürzlich, sie habe keine Probleme damit, „das Gott“ zu sagen. Die Emanzen gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie sagen: „Als Gott den Mann schuf, übte sie nur.“

Mir sträuben sich bei alledem sämtliche noch vorhandenen Haare. Können wir die Dinge nicht mir mehr Gelassenheit betrachten? Müssen wir den Kindern wirklich die Indianer-Romantik nehmen, auch wenn sie ein Klischee ist?

Müssen wir dann vielleicht auch die Literatur umschreiben? Wenn es in Goethes Faust heißt, „Es irrt der Mensch, solang‘ er strebt“, so ist es vielleicht den Emanzen recht, wenn hier ein Mann gemeint ist. Das ist aber wohl nicht im Sinne Goethes, der allgemein sagen wollte, dass alle Menschen irren, also auch die „Menschinnen“.

Sonntagsfragen an die Theologen:

Warum erhört Gott das Gebet des einen und das des anderen nicht? Ist er wirklich wie eine Frau?
Warum spült Gott erst die sündigen Menschen mit der Sintflut weg und opfert dann seinen Sohn?
Warum ist Jesus erst im Jahre 0 gekommen und nicht schon früher, also beispielsweise anstatt der Sintflut?
Warum hat Gott den Menschen nicht einfach so vergeben und musste erst seinen Sohn opfern?
Kann ein Mord wirklich ein Zeichen von Gottes Liebe sein?
Warum hat Jesus nicht in größerer Öffentlichkeit gewirkt? Eine Himmelfahrt von Jerusalem aus vor den Augen aller Juden hätte sie Christen werden lassen.
Warum hat sich Jesus nach seiner Auferstehung dem Thomas offenbart, während andere ihn erst später am Brotbrechen nachträglich erkannt haben sollen?
Fragen über Fragen, für die nur Atheisten einfache Antworten haben.

Zitat zum Tag: Gott ist wie eine Frau …

Manchmal. wenn ich über Gott nachdenke, muss ich an meinen Religionslehrer denken. Als er über das Thema „Gottes Gnade“ sprach, stellte jemand die Frage, warum Gott das Gebet des einen erhört, das eines anderen aber nicht. Der Religionslehrer hatte eine einfache Erklärung:
„Gott ist wie eine Frau: Den einen liebt sie, den anderen nicht.“
Was wohl sein Bischof zu diesem Satz gesagt hätte? Aber hätte der eine bessere Erklärung?

Meine Sonntagsfrage: Warum schickt Gott die Pandemie?

In der Pandemie macht man sich so seine Gedanken. Ist die Frage in der Titelzeile vielleicht falsch gestellt? Könnte es nicht sein, dass es Satan war, der uns das angetan hat? Aber kann der etwas tun, was Gott nicht zulässt? Schließlich soll ja Gott allmächtig sein. Doch hörten wir vom Papst Benedikt VI auf die Frage, ob es den Teufel gibt, die Antwort: Ja! Und er habe manchmal den Eindruck, als sei der stärker als Gott.
Könnte es also sein, dass Gott und der Teufel sich in einem ständigen Kampf befinden?

Die Theologen lassen uns ratlos. In einer Predigt las ich, das die Pandemie keine Strafe Gottes sei, denn Gott tue so etwas nicht. Der Bischof hatte anscheinend vergessen, dass Gott schon mal die ganze Menschheit mit der Sintflut weg gespült hat. Und auch Sodom und Gomorrha hat er ähnlich bestraft.
Es ist ja überhaupt interessant, wie sich das Gottesbild gewandelt hat. Als ich zur Schule ging, war die Lehre der Katholischen Kirche die, dass nur eine einzige Todsünde genügte, um der ewigen Verdammnis (Hölle) anheim zu fallen.
Gott war also der Sündenzähler, der schreckliche Strafen aussprach.

Heute haben wir den Lieben Gott, der alles nicht so eng sieht: Er hat uns ja als Sünder geschaffen: So what?

Zurück zur Pandemie: Wenn Gott sie uns geschickt hat, um uns den Wahnsinn der Globalisierung vor Augen zu führen: Ist es dann sinnvoll dagegen zu beten? Gott müsste doch wissen, was er tut, und würde sich doch nicht von einem Gebet umstimmen lassen.
Wir sehen:Fragen über Fragen für Christen. Die Atheisten haben es da einfacher.

Zum Sonntag: Das hat gerade noch gefehlt: Gott* (mit Sternchen) und homophob

 

Ein katholischer Verband junger Menschen (KjG) will nun auch Gott gendern. Gott soll mit Sternchen versehen werden. Soll unser Gottesbild dann so aussehen, wie diese Mozartstatue, mit der der Künstler ausdrücken wollte, dass Mozart auch eine weibliche Seite hatte?
Auch ich habe mich schon dem Thema gewidmet, ob Gott ein Mann oder eine Frau ist oder weder noch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/18/gedanken-zum-sonntag-ist-gott-eine-frau/
Sollen wir nun den Feministinnen folgen und „das Gott“ sagen? (Bis zur Frage des Geschlechts des Teufels sind die Damen aber noch nicht vorgedrungen. Sie stört offenbar nicht, ihn als Mann zu sehen.)
Das Problem, wie Gott ist,  ergibt sich ja nur daraus, dass wir nicht auf ihn hören wollen. Im der Bibel im Buch Exodus, wo die 10 Gebote enthalten sind, heißt es u.a.:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen …“
Die Moslems befolgen dieses Gebot. Aber die Christen haben sich darüber hinweg gesetzt. Das rächt sich nun, wenn auch sehr spät.
Anders beten müssten wir also dann auch. Es geht nicht mehr so: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ja, da sehen wir, zu welchen Blüten das Gendern führt.
Noch zum Thema: Gerade gibt es ein Buch von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ Da sieht man, wie verschieden das Gottesbild der Menschen ist. Wenn Gott als alter Mann mit grauem Rauschebart dargestellt wird, so ist das für viele nicht mehr ihr Gott. Sie haben keinen allmächtigen Vater mehr, zu dem sie vertrauensvoll beten können, sondern ein anonymes Neutrum.

 

Sonntagsfrage


(Unsere Wallfahrtskirche Maria Eck)

Gerade hat ein bewegender Gottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe im Aachener Dom stattgefunden. Und man kann feststellen: In einer Zeit, in der die Gottesdienstbesucher immer weniger werden und der Glaube schwindet, sind die Kirchen immer noch ein Hort des Trostes und des Zusammenfindens in der Trauer geblieben.
Was ich nur immer in solchen Situationen vermisse, ist eine Erklärung der Kirche zu der Frage: Warum lässt Gott so etwas zu? Müssen unschuldige Menschen sterben, damit er uns zeigt, dass wir falsch mit seiner Natur umgehen?

Und noch etwas denke ich bei solchen ökumenischen Gottesdiensten: Ist es nicht ein trauriges Zeichen, dass die protestantische und katholische Kirche sich nach 500 Jahren der Trennung immer noch nicht zusammen finden können? Wenn man bedenkt, dass ein großer Teil der Katholiken sowieso nicht das glaubt, was die Kirche lehrt (Unfehlbarkeit des Papstes, leibliche Himmelfahrt Mariens…), dann müssten doch unter einem gemeinsamen Dach auch die beiden Kirchen zusammen finden können, indem sie anerkennen, dass es in einer gemeinsamen Kirche durchaus die Freiheit für verschiedene Überzeugungen geben kann.

Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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Missbrauch: Die andere Seite der Kirche

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche ist eine einzige Katastrophe. Immer mehr Menschen fragen sich: Kann das die Kirche Gottes sein, wo so etwas geschieht?
Wir hören zu wenig darüber, was die Kirche getan hat, um solchen Entgleisungen ihres Personals entgegen zu wirken. Deshalb will ich hier einen Missbrauchsfall schildern, der anders verlaufen ist, weil er eine schwere kirchliche Strafe nach sich gezogen hätte:

Ein Ordenspriester stand vor Gericht. Er hatte Mädchen betatscht, um sich zu „überzeugen, wie schön ihnen der Liebe Gott einen Busen wachsen lässt.“ Der Fall kam auf und der Mann zeigte sich reuig. Er bat um eine Freiheitsstrafe von mindestens 8 Jahren. Auf die Frage des Vorsitzenden, wie er denn zu diesem Strafmaß gekommen sei, sagte er, ihm sei von seinem Orden ein 8-jähriger Aufenthalt in einem Sühnekloster angedroht worden, auf den die weltliche Strafe angerechnet würde; und wer wisse, wie es in einem Sühnekloster zugehe, würde gerne einen längeren Gefängnisaufenthalt in Kauf nehmen.