Archiv der Kategorie: Religion

Zitat zum Sonntag

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Frömmigkeit ist im Extremfall verkappter Egoismus nach dem Motto:
Lieber Gott, mach mich fromm,
Dass ich in den Himmel komm.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zum Sonntag: Haben Sie auch manchmal so Fragen …?

Verboten neu

Eigentlich sollte der Mensch mehr nachdenken, vor allem über die Grundfragen seiner Existenz:. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass sie sich fragen, ob es einen Gott gibt oder nicht und wenn ja, wie sieht dieser Gott aus?
Kann es sein, dass ein Gott erst die ganze Menschheit ohne Rücksicht auf Unschuldige mit der Sintflut hinweg spült und dass er dann seinen Sohn opfert, um mit dessen Blut die Sünden der Menschheit zu tilgen? So wankelmütig kann doch kein Gott sein oder doch?
Wieso soll auch ein Mord ein Zeichen von Gottes Liebe sein? Hätte er er diese Liebe nicht anders besser zeigen können?
Warum hat sich Jesus versteckt, anstatt den göttlichen Auftrag der Selbstaufopferung zu erfüllen? Warum brauchte Gott erst einen Sünder wie Judas, um seinen Plan durchzusetzen?
Warum lässt Gott so viel Leid geschehen?
Warum erhört er das Gebet des einen, aber nicht das eines anderen?
Warum ist Jesus erst nach Jahrtausenden erschienen? Wäre sein Einsatz nicht schon viel früher notwendig gewesen etwa vor der Sintflut?
Warum hat er nur Lazarus auferweckt und nicht auch andere?
Warum hat er seine Wunder nicht in Jerusalem vor vielen Menschen bewirkt, um so mehr Erfolg zu haben?
Warum hat Gott es zugelassen, dass seine Kirche eine Blutspur in der Weltgeschichte hinterlassen hat und nun durch unglaubliche Missbräuche beschmutzt wurde?

Ja, es gibt so viele Fragen, auf die die Theologen keine rechte Antwort wissen. Schauen Sie mal in das Buch oben.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Zu den größten Sünden gehört es, es unterlassen zu haben, einem anderen ein Freude bereitet zu haben, wenn man es ganz einfach hätte tun können.

(Es ist schon merkwürdig, dass viele Frömmler in der Kirche ihr Sündenbekenntnis gedankenlos herunter rappeln „…bekenne ich …euch Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen…“). Und kaum einer denkt ernstlich darüber nach, was er alles unterlassen hat.
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Gedanken zum Sonntag


In Bayern gibt es so viele schöne Wallfahrtskirchen. Und in manchen liegen Bücher aus, in die man seine Wünsche an den Lieben Gott eintragen kann. Auch Danksagungen liest man dort und eine davon gab mir zu denken:
Da hatte sich jemand dafür bedankt, dass der Liebe Gott sein Kind vom Krebs geheilt haben sollte. Und jemand hatte dazu geschrieben:
„Und warum hatte er mein Gebet nicht erhört und mein Kind sterben lassen?“
Die Kirche bleibt uns die Antwort schuldig, warum Gott so etwas geschehen lässt. Er lässt es zu, dass bei einem Erdbeben eine Schule einstürzt und viele Kinder sterben, oder dass ein Pilgerzug nach Lourdes verunglückt. Die Kirche spricht dann von „Gottes unerforschlichem Ratschluss“.
Da denke ich an meinen Religionsunterricht vor 70 Jahren zurück. Damals hatten wir über solche Fälle diskutiert und die Frage aufgeworfen, wie es sich denn mit Gottes Gnade verhält: Wenn Gott doch alle positiven Eigenschaften besitzt, müsste er doch auch gerecht sein, insbesondere bei der Verteilung seiner Gnade.
Der Religionslehrer, ein Pfarrer, wusste darauf auch keine Antwort, sondern sagte, er meine, mit der Gnade verhalte es sich so ähnlich wie mit der Liebe der Frauen: Den einen lieben sie und den anderen nicht.
Ist Gott also eine Frau, wie manche Emanzen behaupten? („Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur.“)
Oder welche Antwort hätten Sie als Christ? Für Atheisten ist die Antwort übrigens einfach.

Altarbild sorgt für helle Aufregung

So soll Maria in den Augen der Gläubigen aussehen, aber eine Gottesmutter in Jeans mit Rollkragenpullover geht gar nicht. Ein derartiges Altarbild hat gerade viele Katholiken in helle Empörung versetzt:
https://web.de/magazine/panorama/gottesmutter-traegt-jeans-altarbild-sorgt-diskussionen-35859830
Dasselbe Drama gab es schon mal in Bayern: Da wurde Maria mit dem Kind als hübsche junge Frau von heute im kurzen Kleid als Statue dargestellt. Erzürnte Katholiken warfen die Statue in die Isar.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausen-isar-skulptur-maria-1.4948991

Warum solche Darstellungen so viel Aufregungen hervorrufen, liegt auf der Hand: Sie sollen das Geschehen aus der Bibel vergegenwärtigen. Aber die Katholiken wollen so etwas nicht  Sie glauben das, was in einem alten Buch steht. Aber wenn sie so etwas selbst erlebt hätten oder heute erleben würden, könnte sie es nicht glauben. Wenn die Handwerkerstochter von nebenan vom Hl. Geist empfangen hätte und ihr Sohn Gott sein soll: Was würden sie da denken? Dasselbe wie die Juden damals: das ist nicht der Messias?

 

Zum Sonntag: Nachdenken über den Glauben

 

Zitat aus dem Buch „Mit spitzer Feder“:

„Ist es nicht religiöse Arroganz, wenn manche Christen glauben, Gott habe ausgerechnet ihr Gebet erhört? Was muss ein Vater, dessen Kind trotz aller Gebete an Krebs gestorben ist, darüber denken?“

Mehr nachdenken über den Glauben können Sie mit diesem Buch:

Aber Vorsicht wegen der Nebenwirkungen!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die meisten Christen haben ein ganz schiefes Bild von ihrem Glauben, weil sie die Bibel nie ganz gelesen haben und sie sich daher mit dem zufrieden geben, was ihnen ihre Pfarrer vorsetzen.

Ist es nicht unglaublich, dass nur ganz wenige Christen das Buch gelesen haben, das doch eigentlich ihr wichtigstes sein sollte, nämlich die Bibel? Nach dem Katechismus ist sie Gottes eigens Wort, für das sich viele Gläubige so wenig interessieren, dass ein weiser Mann einmal sagte: „Die Atheisten kennen oft die Bibel besser als die Christen,“
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Zitat zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Mensch glaubt eher das, was in alten Büchern steht, als das, was er selbst sieht,

Zum Verständnis: Stellen Sie sich vor, das biblische Geschehen würde heute stattfinden und Ihre Nachbarin würde ihnen berichten, sie hätte vom Heiligen Geist empfangen.
Oder es stünde in der Bildzeitung: „Ein junger Mann, der sich als Sohn Gottes bezeichnet, wird morgen mit einem Trabi in Berlin einfahren. Er bittet die Bevölkerung, ihm bei seiner Fahrt Unter den Linden mit grünen Zweigen zu zu winken.“

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Kirchen tun so, als würden sie für mehr Moral auf der Welt sorgen: Aber hat man je gehört, dass ein Atheist einen Menschen mit anderer Glaubensüberzeugung umgebracht hätte?

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Man braucht schon einen starken Glauben, wenn man die Kirchengeschichte studiert und trotzdem katholisch bleibt. (Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Bartholomäusnacht…)

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