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Sonntagsfrage: Wer hat dem Menschen die Hormone eingegeben: Gott oder Satan?

Verboten neu

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Geht es Ihnen auch so? Wenn man sie Bibel liest, hat man auf einmal mehr Fragen als Antworten:
Zum Beispiel frage ich mich bei dem, was sich so alles rund um den Sex ereignet: Kann es wirklich sein, dass Gott den Menschen so geschaffen hat, wie er ist, oder hat Satan dieses Werk Gottes verdorben, indem er sein Teufelszeug, nämlich die Hormone, dazu gegeben hat?
Oder wie wäre es wohl, wenn Jesus anstatt, dass er vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, heute mit einem Trabbi in Berlin erschienen wäre oder wenn er den Papst besucht hätte?
Auf all diese Fragen versucht das Buch „Verbotene Zone“ in unterhaltsamen Geschichten Antworten zu geben. Das Buch ist allerdings für Weihwasserfrösche nicht geeignet.

Gedanken zum Sonntag: Warum die Juden keine Christen wurden

Stellen Sie sich einmal vor, ein junges Mädchen in Ihrer Nachbarschaft ist schwanger und behauptet, das Kind sei nicht von ihrem Freund gezeugt worden, sondern vom Heiligen Geist. Was würden Sie da denken?
In dieser Situation befanden sich die Juden damals. Sie konnten so etwas einfach nicht glauben.
Aber die Christen glauben es, weil sie es nicht mit erlebt haben, sondern weil siees in einem alten Buch, nämlich der Bibel, lesen. Dort ist allerdings das, was über Jesu Geburt im schönen Lukas-Evangelium steht, nach Erkenntnissen der modernen Theologie „erdichtet“, also nicht wahr. Deshalb beginnen ja auch die anderen Evangelien erst mit dem erwachsenen Jesus.
Und wenn Jesus dann gekreuzigt wurde, so erging es ihm so, wie man halt mit „Ketzern“ verfahren ist. Auch die Christen haben ja anders Denkende zu Zehntausenden abgeschlachtet, um nur an die Katharer zu erinnern.

Zum Sonntag


Es werden zwar immer weniger Christen, die sonntags in die Kirche gehen, obwohl Katholiken dies eigentlich nach einem kirchlichen Gebot tun müssten. Und viele Kirchgänger rappeln ihr Sündenbekenntnis als leere Floskel herunter:
„Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen…“. Tja, aber wie sieht es denn nun wirklich aus mit dem unterlassenen Guten? Die Pfadfinder haben ja ein einfaches Motto: Sie sollen jeden Tag etwas Gutes tun und das zwingt sie zum Nachdenken am Abend, was sie denn getan haben. Aber der normale Christ denkt bei seiner abendlichen Gewissenserforschung (sofern er so etwas überhaupt noch kennt) wohl kaum darüber nach, was er an Gutem unterlassen hat, sondern fragt höchstens, ob er etwas Böses getan hat. Deshalb liest man in meinen Aphorismen:

Zu den größten Sünden gehört es, es unterlassen zu haben, einem anderen ein Freude bereitet zu haben, wenn man es ganz einfach hätte tun können.

Vielleicht ist es ja nur ein Lächeln, das man einem anderen entgegen bringt und das ihm Freude macht.

Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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Zitat zum Sonntag

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Frömmigkeit ist im Extremfall verkappter Egoismus nach dem Motto:
Lieber Gott, mach mich fromm,
Dass ich in den Himmel komm.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zum Sonntag: Haben Sie auch manchmal so Fragen …?

Verboten neu

Eigentlich sollte der Mensch mehr nachdenken, vor allem über die Grundfragen seiner Existenz:. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass sie sich fragen, ob es einen Gott gibt oder nicht und wenn ja, wie sieht dieser Gott aus?
Kann es sein, dass ein Gott erst die ganze Menschheit ohne Rücksicht auf Unschuldige mit der Sintflut hinweg spült und dass er dann seinen Sohn opfert, um mit dessen Blut die Sünden der Menschheit zu tilgen? So wankelmütig kann doch kein Gott sein oder doch?
Wieso soll auch ein Mord ein Zeichen von Gottes Liebe sein? Hätte er er diese Liebe nicht anders besser zeigen können?
Warum hat sich Jesus versteckt, anstatt den göttlichen Auftrag der Selbstaufopferung zu erfüllen? Warum brauchte Gott erst einen Sünder wie Judas, um seinen Plan durchzusetzen?
Warum lässt Gott so viel Leid geschehen?
Warum erhört er das Gebet des einen, aber nicht das eines anderen?
Warum ist Jesus erst nach Jahrtausenden erschienen? Wäre sein Einsatz nicht schon viel früher notwendig gewesen etwa vor der Sintflut?
Warum hat er nur Lazarus auferweckt und nicht auch andere?
Warum hat er seine Wunder nicht in Jerusalem vor vielen Menschen bewirkt, um so mehr Erfolg zu haben?
Warum hat Gott es zugelassen, dass seine Kirche eine Blutspur in der Weltgeschichte hinterlassen hat und nun durch unglaubliche Missbräuche beschmutzt wurde?

Ja, es gibt so viele Fragen, auf die die Theologen keine rechte Antwort wissen. Schauen Sie mal in das Buch oben.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Zu den größten Sünden gehört es, es unterlassen zu haben, einem anderen ein Freude bereitet zu haben, wenn man es ganz einfach hätte tun können.

(Es ist schon merkwürdig, dass viele Frömmler in der Kirche ihr Sündenbekenntnis gedankenlos herunter rappeln „…bekenne ich …euch Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen…“). Und kaum einer denkt ernstlich darüber nach, was er alles unterlassen hat.
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Gedanken zum Sonntag


In Bayern gibt es so viele schöne Wallfahrtskirchen. Und in manchen liegen Bücher aus, in die man seine Wünsche an den Lieben Gott eintragen kann. Auch Danksagungen liest man dort und eine davon gab mir zu denken:
Da hatte sich jemand dafür bedankt, dass der Liebe Gott sein Kind vom Krebs geheilt haben sollte. Und jemand hatte dazu geschrieben:
„Und warum hatte er mein Gebet nicht erhört und mein Kind sterben lassen?“
Die Kirche bleibt uns die Antwort schuldig, warum Gott so etwas geschehen lässt. Er lässt es zu, dass bei einem Erdbeben eine Schule einstürzt und viele Kinder sterben, oder dass ein Pilgerzug nach Lourdes verunglückt. Die Kirche spricht dann von „Gottes unerforschlichem Ratschluss“.
Da denke ich an meinen Religionsunterricht vor 70 Jahren zurück. Damals hatten wir über solche Fälle diskutiert und die Frage aufgeworfen, wie es sich denn mit Gottes Gnade verhält: Wenn Gott doch alle positiven Eigenschaften besitzt, müsste er doch auch gerecht sein, insbesondere bei der Verteilung seiner Gnade.
Der Religionslehrer, ein Pfarrer, wusste darauf auch keine Antwort, sondern sagte, er meine, mit der Gnade verhalte es sich so ähnlich wie mit der Liebe der Frauen: Den einen lieben sie und den anderen nicht.
Ist Gott also eine Frau, wie manche Emanzen behaupten? („Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur.“)
Oder welche Antwort hätten Sie als Christ? Für Atheisten ist die Antwort übrigens einfach.

Altarbild sorgt für helle Aufregung

So soll Maria in den Augen der Gläubigen aussehen, aber eine Gottesmutter in Jeans mit Rollkragenpullover geht gar nicht. Ein derartiges Altarbild hat gerade viele Katholiken in helle Empörung versetzt:
https://web.de/magazine/panorama/gottesmutter-traegt-jeans-altarbild-sorgt-diskussionen-35859830
Dasselbe Drama gab es schon mal in Bayern: Da wurde Maria mit dem Kind als hübsche junge Frau von heute im kurzen Kleid als Statue dargestellt. Erzürnte Katholiken warfen die Statue in die Isar.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausen-isar-skulptur-maria-1.4948991

Warum solche Darstellungen so viel Aufregungen hervorrufen, liegt auf der Hand: Sie sollen das Geschehen aus der Bibel vergegenwärtigen. Aber die Katholiken wollen so etwas nicht  Sie glauben das, was in einem alten Buch steht. Aber wenn sie so etwas selbst erlebt hätten oder heute erleben würden, könnte sie es nicht glauben. Wenn die Handwerkerstochter von nebenan vom Hl. Geist empfangen hätte und ihr Sohn Gott sein soll: Was würden sie da denken? Dasselbe wie die Juden damals: das ist nicht der Messias?