Archiv der Kategorie: Religion

Unfromme Geschichten (Vorsicht! Keine Lektüre für jeden)

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Dieses Buch ist ganz ungewöhnlich. Es befasst sich zwar mit Themen aus der Religion, wird aber in den Augen frommer Christen eher als ketzerisch beurteilt werden, denn es erzählt Geschichten wie diese:
Wie wäre es, wenn Jesus nicht vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten wäre, sondern heute in einem Kleinwagen nach Berlin käme und behaupten würde, er sei der Sohn Gottes? Würde ihn der Papst überhaupt empfangen?
Hat Gott den Frauen auch eine Seele eingehaucht oder hat er es vergessen?
Wie sind die Hormone in die Menschen eingegeben worden? Hat Gott die Menschen gleich so gemacht oder hat Luzifer sie verdorben?
Warum verschweigt uns die Bibel, dass Adam schon vorher mit Lilith verheiratet war? Und wie dramatisch ging es zu in dieser Ehe, die am Sex gescheitert ist?
Fragen über Fragen – und dieses Buch versucht, Antworten zu geben.

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Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen …

Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen, dann sähe sie anders aus: Wir würden ganze Teile streichen und uns dafür entschuldigen. Nehmen wir als Beispiel diese Zitate, von denen mancher lieber glauben würde, sie stammten aus dem Koran:
“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“
(4. Mose 31, 17-18)
„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert.“
(Psalm 137, 9)

Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“ (Lev 20,13)

Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen, und sie soll sterben.“ (Deut. 22:13).
Und im selben Buch lesen wir über missratene Kinder:
„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe…“
Was täten wir Deutschen wohl, wenn die Bibel ein deutsches Buch wäre? Wie gesagt: Wir würden uns entschuldigen, diese Textstellen streichen und ein Dokumentationszentrum erbauen, in dem gezeigt wird, welch Unheil die Zitate angerichtet haben. So sind wir Deutschen halt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/11/schluss-mit-der-deutschen-bravheit/
Anders die Kirche. Sie sagt in ihrem Katechismus: „Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“

 

Wenn Jesus heute gekommen wäre …

Stellen wir uns einmal vor, wie es wohl gewesen wäre, wenn Jesus nicht vor gut zwei Jahrtausenden auf einem Esel in Jerusalem eingeritten wäre, sondern heute in einem Trabi nach Berlin gekommen wäre.

Die Bibel schildert den Einzug Jesu als einen historisch bedeutenden Moment, den Tausende miterleben wollten. Der Zöllner Zachäus musste sogar auf einen Baum steigen, um einen Blick auf Jesus werfen zu können. Woher wussten so viele Menschen von der Ankunft Jesu? Das Ereignis muss sich wohl durch Mundpropaganda herum gesprochen haben.

Nun, heute gibt es Rundfunk und Fernsehen. Aber über was wird dort schon berichtet? Sicherlich würde man nichts über eine unbekannte Sekte erfahren, die sich „Essener“ nennt. Und erst recht würde nichts über den Einzug des Oberhaupts dieser Sekte in Berlin berichtet – – höchstens als Kuriosum etwa so:

„dpd: – Eine Sekte, die sich Essener nennt, erwartet heute ihr Oberhaupt, einen 25-jährigen Mann, der sich den Beinamen Messias gegeben hat und sich als Gottes Sohn bezeichnet. Der feierliche Einzug findet um 14.00 Uhr Unter den Linden‘ statt.“

Wer würde da wohl kommen? Ich nicht und Sie wahrscheinlich auch nicht. So wären also Jesus und seine wenigen Anhänger ganz unter sich. Vielleicht kämen noch ein paar Neugierige, um jemanden anzuschauen, der sich als Sohn Gottes ausgibt, und sicher wären einige dabei, die geplant hätten, sich über ihn zu amüsieren oder gar ihn zu verspotten.

Und wenn er dann seine Wunder gewirkt hätte, hätte er vielleicht den Bekanntheitsgrad von Davis Copperfield erreicht. Bei der Verwandlung von Wasser zu Wein hätte man die Frage aufgeworfen, welcher Trick wohl dahinter steckt. Und die Auferweckung eines Toten hätte man vielleicht damit abgetan, dass der angeblich Verblichene wahrscheinlich nur scheintot gewesen sei. Alles in allem hätte das sensationsgeile Volk wohl die Wunder als wenig spektakulär empfunden und hätte gesagt: „David Copperfield ist interessanter.“

Die einzige echte Sensation wäre gewesen, wenn Jesus zu Fuß über den Wannsee gegangen wäre. Aber dazu wäre es wohl nicht gekommen, denn der Bericht in der Bibel darüber, dass Jesus über den See Genezareth gewandelt sei, macht doch eher den Eindruck einer Vision als den eines Tatsachenberichts. Sonst wären die Juden ja sicherlich als erste gläubige Christen geworden.

Stellen Sie sich das doch einmal vor: Jesus wäre wirklich seinerzeit über das Wasser gewandelt. Seine Jünger hätten doch wohl schon lange vorher für dieses Ereignis Reklame gemacht, und so wären am Ufer Tausende gestanden, um zuzuschauen. Und wenn sich dann wirklich die große Sensation ereignet hätte: welcher Jude hätte da noch Zweifel gehabt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

Wenn Jesus heutzutage gekommen wäre, hätte der Herrgott ein großes Problem gehabt: Er hätte seinen Sohn nicht auf so spektakuläre Weise opfern können wie damals durch die Kreuzigung. Es gibt ja nicht einmal mehr die Todesstrafe. Also bliebe nur ein Attentat als Aufsehen erregendes Lebensende für Jesus übrig.

Die Kirche kann sich also freuen, dass Jesus vor rund 2000 Jahren gelebt hat. Wenn er erst heute erschienen wäre, hätte er es wohl kaum zum Begründer einer Weltreligion gebracht. Denn das Merkwürdige am Menschen ist, dass er eher das glaubt, was in alten Büchern steht, als das, was er selbst sieht.

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Denken Sie manchmal auch über Gott und die Welt nach? Dann schauen Sie doch mal in die „Verbotene Zone„.

Zum Sonntag: Bibel als wahres Wort Gottes?

Wenn wir sehen, welche Verbrechen der IS begeht, sind wir geneigt zu sagen: „So etwas hat es früher nicht gegeben.“ Und manche finden, dass hier der Islam sein wahres kriegerisches Gesicht zeigen würde. Wirklich? Ist nicht auch das Christentum ähnlich gewesen? Was lesen wir denn in der Bibel:
„“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“*
(4. Mose 31, 17-18)
„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert.“
(Psalm 137, 9)
Warum distanziert sich die Kirche nicht von solchen Teilen des Alten Testaments, sondern schreibt im Katholischen Katechismus:
„“123 Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“ Wirklich?
Den Gedanken, das Alte Testament aufzugeben, weil das Neue es hinfällig gemacht habe [Markionismus], wies die Kirche stets entschieden zurück.“
Das brutalste Abschlachten, das es je in Europa gegeben hat, fand im 30-jährigen Krieg statt. Dabei handelte es sich um eine Auseinandersetzung der Religionen, die typischerweise mit aller Brutalität ausgetragen wurde. Die halbe Bevölkerung wurde damals in Europa ausgerottet.
Ausgerechnet diejenigen, die die Kirche als ihre schärfsten Gegner betrachtete, nämlich die Freimaurer, sorgten dann für eine gewisse „Humanisierung“ des Krieges, die schließlich in der Genfer Konvention ihren Niederschlag fand.
Aber leider wurde dieses Abkommen schon im letzten Krieg quasi außer Kraft gesetzt. Der Terrorangriff der Alliierten auf Dresden, der sich nur gegen die Zivilbevölkerung richtete, war sozusagen der Gipfelpunkt dieser Kriegsverbrechen beider Seiten. Das ist insofern sehr bedauerlich, als wir den Westen in den heutigen Kriegen nicht als leuchtendes Beispiel hinstellen können, sondern der Terrorismus findet seine moralische Rechtfertigung in den Untaten, die in den letzten Kriegen geschehen sind und vom Westen zu verantworten sind.
Nun tritt die Kriegführung in eine neue Dimension ein. Man tötet nicht mehr die gegnerischen Soldaten, sondern deren Familien. So hat es gerade jedenfalls der IS angekündigt und die Adressen von französischen Soldaten abgegriffen.
Spannend würde es, wenn wirklich mal eine deutsche Familie getötet würde, weil ein Angehöriger in Afghanistan kämpft. Wie schnell würde Deutschland wohl kriegsmüde werden.

Heute ist der Tag der unschuldigen Kinder

Es geht an diesem „Festtag“ nicht um die Verbrechen, die in der heutigen Zeit den Kindern angetan werden: Gerade verhungern im Jemen Zehntausende von diesen unschuldigen Opfern.
Nein, das kirchliche Fest soll an den Kindermord von Bethlehem erinnern. Nun ist allerdings dieser Kindermord eine der vielen Geschichten aus der Bibel, die reine Erfindung sind. Als Jesus geboren wurde, war nämlich Herodes schon tot. Außerdem ist es völlig unmöglich, dass so ein spektakuläres Ereignis wie der Kindermord keinen Niederschlag in der sonstigen Geschichtsschreibung gefunden hat.
Allerdings glaubten einmal Archäologen zur Freude der Kirche, dass sie trotzdem einen Beweis für den Kindermord gefunden hatten. Mehr dazu lesen Sie im Buch „Verbotene Zone„.
Übrigens: Wenn Sie mit diesem Festtag nichts anfangen können, könnten Sie den amerikanischen „Ab-auf-die-Waage-Tag“ mit feiern, sofern Sie da einen Grund zum Feiern sehen.

 

Nachdenkliches zum Sonntag

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Wir kennen nur den halben Jesus.
Zunächst einmal wollen wir ja immer nur die eine Seite von Jesus wahr nehmen: Jesus als den guten Hirten, der die Bergpredigt gehalten hat, nicht aber Jesus als Dämonenaustreiber, der Sätze wie diese gesagt hat:
„Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“
„Glaubt ihr, ich bin gekommen, um der Welt Frieden zu bringen? Nein, ich bin gekommen, um Zwietracht zu säen! Von nun an werden ganze Familien auseinanderbrechen, weil drei für mich und zwei gegen mich sind – oder umgekehrt. Es wird zu Streit zwischen Vater und Sohn, Mutter und Tochter, Schwiegermutter und Schwiegertochter kommen.“
Und ist es nicht merkwürdig, dass wir nur das halbe Leben von Jesus kennen? Wo war er denn im Alter von etwa 10 bis 25 Jahren? Und was hat er da gemacht? Wie war sein Familienleben mit seinen Eltern und Geschwistern? Hat er Magdalena geheiratet und Kinder gehabt? Es gibt ja darüber viele apokryphe Schriften – verbotene Evangelien, aber was ist die Wahrheit? Sich da mal auf die Suche zu machen, ist doch spannender als ein Krimi.

Wie die Bibel und Geschichte laufend gefälscht werden.

Schon der Beginn der Menschheitsgeschichte ist in der Bibel verfälscht worden. Lilith (siehe Bild) war die erste Frau Adams und sie war wie Adam von Gott aus Lehm gemacht worden. Beide waren also gleichberechtigt, doch ist dieses Ehemodell kläglich gescheitert (vgl. das lesenswerte Buch „Verbotene Zone“). Da entschloss sich Gott, dem Adam, der ja nach seinem Ebenbilde als Mann geschaffen war, ein unterwürfiges Modell von Frau zu erschaffen, indem er eine Rippe Adams dafür verwendete. Diese Frau war also ein Teil ihres Ehemannes und hatte ihm daher zu gehorchen, wie die Kirche messerscharf aus diesem Schöpfungsakt folgerte. Das war die Art von Frau, die den Kirchenvätern besser gefiel als Lilith, und daher taten sie nun so, als sei Eva die erste Frau und einzige Gattin Adams.

Oder ein anderes Beispiel der Religionsfälschung: Es ist klar erwiesen, dass es weibliche Apostel gab. So war Junia eindeutig für die Kirche rund 500 Jahre lang eine Frau. Einer Predigt des Kirchenvaters Christostomos können wir das entnehmen. Aber dann haben sich die Männer der Kirche ihrer bemächtigt und Junia in einen Mann umfunktioniert. Die Auswirkungen dieser Fälschung dauern bis heute an: Frauen können keine Priesterinnen werden. Bisher trifft die Katholische Kirche keine Vorkehrungen, von dieser Fälschung abzurücken. Die Kirche war nämlich Jahrhunderte lang der Auffassung, dass Frauen keine Seele haben. Googeln Sie mal „Frau“ und „Seele“ und lesen Sie mal, was da kommt. Frauen sollten das allerdings lieber nicht lesen, sonst müssten sie vielleicht darüber nachdenken, aus der Kirche auszutreten.
Berühmtestes Beispiel für die Fälschungen durch die Kirche ist die bekannte „Konstantin’sche Schenkung“, in der die Kirche behauptete, ihr sei vom Kaiser Konstantin ganz Italien geschenkt worden.
À propos  Schenkung: Die moderne Kriminalistik hat aufgedeckt, dass viele Schenkungen Karls des Großen, auf die sich die Kirche beruft, gefälscht sind. Das ist kein Wunder, weil die Mönche in der Regel die einzigen waren, die schreiben konnten. Karl der Große unterzeichnete alles mit einem Zeichen, das ganz einfach nachzumachen war. So gilt er als großzügiger Spender, der er aber in Wirklichkeit gar nicht war. Das Groteske an dieser Geschichte ist, dass wir heute Kirchensteuer als Entschädigung dafür zahlen, dass bei der Säkularisation auch dieses „Eigentum der Kirche“ verstaatlicht wurde. Aber kein Politiker traut sich, für eine Änderung dieser Regeln einzutreten.
So gäbe es noch viele Beispiele aus der Religion, aber wir wollen hier kein Buch schreiben.

Interessant ist, dass wir sogar in der Gegenwart miterleben können, wie auch die Geschichtsschreibung gefälscht wird. So wird den nachfolgenden Generationen eingebläut, die Deutschen hätten von der Vergasung der Juden gewusst, was nicht stimmt, wie wir hier schon früher in einem Blog dargetan haben. Aber denken Sie mal darüber nach, warum sich keiner traut, unser Volk selbst als Opfer der Nazis hin zu stellen.
Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Die verstorbene Prinzessin Diana wird auf einmal als „Königin der Herzen“ tituliert. Irgendjemand erfindet einen solchen Titel und alle anderen plappern das nach. Und wir sehen nun Diana mit Kindern, die durch Mienen verletzt wurden, auf dem Arm. Wenn sie katholisch wäre, würde der Ruf laut: „Santa subito!“ In Wirklichkeit hat sie es sich gut gehen lassen und sich Liebhaber gegönnt. Sie hat nicht wie die Königinnen Sofia von Spanien oder Silvia von Schweden die Würde des Königshauses bewahrt, wenn sich schon deren Männer nicht darum geschert haben.

So ist eigentlich alles, was wir zu hören oder zu lesen bekommen, zu einem bestimmten Zweck veröffentlicht worden, damit wir in einer bestimmten Richtung beeinflusst werden. Die Wahrheit sieht leider oft anders aus.

Gedanken zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Die Reife eines Menschen lässt sich auch daran ablesen, welches Bild er von Gott hat: Ist Gott für ihn der kleinliche Buchhalter, der aufgeschriebene Sünden bestraft, oder ist er eher ein liebender Vater, der die Menschen so akzeptiert, wie er sie geschaffen hat?

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Gedanken zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Wie wenig die meisten Menschen nachdenken, ergibt sich daraus, dass fast alle den Glauben behalten, den sie von ihren Eltern übernommen haben.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Gedanken zum Sonntag: Und Gott fragte sich…


Gott saß auf einer Wolke und tat etwas, was er sonst nie machte, sondern den Menschen überließ: Er dachte über sich selbst nach und fragte sich:
Ich bin zwar ewig, aber irgendwer muss mich doch erschaffen haben: Wer mag das gewesen sein? Warum hat er mich geschaffen? Warum bin ich überhaupt da? Warum habe ich eigentlich die Menschen geschaffen, obwohl sie meine schöne Welt zerstören? Warum habe ich den Menschen die Möglichkeit eröffnet zu sündigen, wenn das später meinen Sohn das Leben kosten musste? Warum habe ich überhaupt meinen Sohn geopfert? Hätte ich den Menschen ihre Sünden nicht einfach so vergeben können? Warum habe ich den Menschen zu wenig Hirn gegeben, so dass sie nicht merken, dass sie ihre eigenen Lebensgrundlagen zerstören? Warum habe ich zu wenig Zeit für die Menschen und lasse es zu, dass Kinder Krebs bekommen und warum erhöre ich die Gebete ihrer Eltern nicht?

Je länger er nachdachte, umso mehr begann er jene Menschen zu beneiden, die an sich mit ihrem schlichten Job unzufrieden waren.

Wenn Sie über die Religion nachdenken, lesen Sie doch die unterhaltsamen Kurzgeschichten in diesem Buch bzw. e-Book:

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