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Katholische Kirche auf dem Weg zur Sekte


Man sollte es kaum glauben können, was man hier liest: Ein Drittel der Katholiken erwägt zumindest, aus der Kirche aus zu treten:
https://web.de/magazine/panorama/missbrauchsskandale-zweithaeufigster-grund-kirchenaustritt-36571446
Und so viele Katholiken verwirklichen diesen Schritt, dass die Standesämter mit der Bearbeitung der Kirchenaustritte kaum nach kommen.
Interessant ist bei der zitierten Erhebung, dass die Kirchensteuer als Austrittsgrund vor den Missbrauchsfällen rangiert. Ja, die Menschen müssen sparen und streichen daher Ausgaben, die sie für nicht notwendig halten nach dem Motto: Was soll ich für eine Kirche bezahlen, in die ich sowieso nie hinein gehe?
Mit der Kirchensteuer ist das so eine Sache. Der Staat und die Kirche wollen sie abschaffen, aber daraus wird ewig nichts, weil sich die beiden nicht über die Ablösesumme einigen können. Ob dabei auch ein für die Kirche peinliches Thema zur Sprache kommt? Ein Teil ihres unermesslichen Vermögens wurde durch Betrug erworben. So wurde beispielsweise wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Unterschriften Karls des Großen auf den Urkunden über seine noblen Schenkungen gefälscht wurden.
Wussten Sie eigentlich, dass die Kirchensteuer eigentlich nach dem Kanonischen Recht verboten ist? Und wussten Sie, dass die unermesslich reiche Katholische Kirche gar nicht auf die Kirchensteuer angewiesen ist?
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Katholisch Kirche: Nun seid doch mal ehrlich!

In der Katholischen Kirche läuft zur Zeit ein „Prozess zur pastoralen Neugestaltung“ unter dem Namen „Wo Glauben Raum gewinnt“. Er soll „zu einer spirituellen Stärkung der Gemeinden führen“. Der Grundgedanke der Reform ist laut Erzbistum kein finanzieller, sondern ein geistlicher. Hinter diesen hohlen Phrasen soll verborgen werden, dass die Gläubigen so massenhaft aus der Kirche austreten, dass die Standesämter Sonderschichten einlegen müssen.
Bei uns wurden vier Pfarreien zu einer einzigen zusammen gelegt. Erst musste der Priestermangel als Erklärung herhalten, was ich nicht verstehen kann. Schon vor 10 Jahren habe ich beschrieben, dass das Priesteramt ein lukrativer Beruf ist, bei dem man sich einfach nicht an das Zölibat hält, wenn einem das nicht gefällt:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/07/28/zoelibat-praxis-14278988/
Und die Pfarrangehörigen finden es ganz vernünftig, wenn ihr Pfarrer eine Freundin hat. Und wenn es ein Freund ist, hat heutzutage auch keiner mehr etwas dagegen. Die Gläubigen sind also fortschrittlicher als ihre Kirche. Die muss sich nun völlig neu orientieren in ihrer zukünftigen Rolle als Sekte, die keinen Raum gewinnt, sondern immer mehr an Bedeutung verliert.
Übrigens sagte die Ex-Kanzlerin als junge Politikerin etwas, was sie vielleicht heute nicht mehr wahrhaben will: Auf Frage, ob die CDU am „C“ festhalten werde, antwortete sie, sie könne sich vorstellen, das das geändert würde, wenn die Mehrheit des Volkes nicht mehr christlich sei. An sich wäre es nun so weit.

 

 

Katholische Kirche auf dem Weg zur Sekte

Das habe ich ja hier schon vor vielen Jahren ausführlich beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/katholische-kirche-auf-dem-weg-zur-sekte/
Es freut mich immer wieder, wenn manches, was ich hier schon vor langer Zeit erörtert habe, später aufgegriffen und von Wissenschaftlern bestätigt wird. Gerade kommt ein Kirchenhistoriker zu dem selben Ergebnis:
https://www.suedost-news.de/startseite_artikel,-historiker-katholische-kirche-auf-dem-weg-zur-sekte-_arid,606656.html
Wird es vielleicht einmal so kommen, dass die Dome so ähnlich wie die alten Schlösser nur noch Zeugen einer vergangenen Zeit sein werden? Wohl kaum! Die Kirche besteht schon seit über 2000 Jahren und hat schon viel schlimmere Skandale hinter sich. Es gibt sogar eine umfangreiche „Kriminalgeschichte des Christentums“ von Deschner. Die sollte jeder Katholik einmal gelesen haben.
Die Kirche wird jedoch trotz aller Skandale und Verbrechen weiter existieren, aber anders und in einem kleineren Rahmen, denn längst laufen ihr die Gläubigen in Massen davon.

Katholische Kirche: Aufbruch der Frauen oder Austritt?

Jesus, der gute Hirte, hat schon seine Last an der Kirche. Nun macht der Vatikan Ärger, indem er den synodalen Weg der deutschen Katholischen Kirche kritisiert, also verbietet – wie seinerzeit die Schwangerenberatung.
Nun gibt es Diskussionen, die von Spaltung der Kirche bis zum Austritt reichen. Aber es gäbe noch einen anderen Weg nach dem Vorbild der Lysistrata: Verweigerung.
An sich sind die Frauen das viel frömmere Geschlecht, wie ein Blick in die Gottesdienste zeigt. Aber die Frömmigkeit sollte ihre Grenzen haben, sonst wird sie zur Bigotterie. Die Frauen sollten also mitarbeiten am Weg der Kirche in die neue Zeit. Und da muss man halt etwas tun im Hinblick auf den Priestermangel und die leerer werdenden Kirchen.
Deshalb ist auch im Hinblick auf die Gleichberechtigung eine stärkere Einbindung der Frauen in kirchliche Aufgaben notwendig. Da die Kirche hinter der Zeit zurück geblieben ist (wie sie ja auch Jahrhunderte gebraucht hat, um den Frauen eine Seele zuzugestehen) begreift sie natürlich nicht, dass ein Teamwork von Frauen und Männern der Weg in die Zukunft ist.
Die Frauen sollten sich deshalb nicht gefallen lassen, was da aus Rom gekommen ist. Sie haben eine starke Macht, weil sie es sind, die die Gotteshäuser im wesentlichen füllen und sich sozial engagieren.
Wie wäre es denn, wenn sich die Frauen nach dem Vorbild der Lysistrata weigern würden, die Kirche zu betreten und draußen mitfeiern würden? Nach dem Motto: Wenn ihr uns bei der Mitwirkung außen vor lasst, bleiben solange draußen. Der Segen wirkt doch auch durch die Mauern hindurch. Was schon bei den alten Athenern gewirkt hat, müsste doch auch im Vatikan ein Umdenken veranlassen können.

Der schöne Schein der Katholischen Kirche

Das Erzbistum München und Freising stellte gerade eine erschreckende Studie vor: Danach überlegen vier von zehn Katholiken in Deutschland, ob sie aus der Kirche austreten. Was die Menschen heute noch an die Kirche bindet sei neben der Familientradition das soziale Engagement der Institution (so 68% der Befragten).
Leider sind diese 68% der Befragten in einem Irrtum, der eigentlich so nicht aufrecht erhalten werden darf: Viele Leistungen, die vom Publikum der Kirche zugeschrieben werden, werden vom Staat bezahlt. Manchmal ist es ja gut, wenn dies im Verborgenen geschieht wie bei der Drogenberatung der Caritas. Wenn publik würde, dass die vom Staat finanziert wird, würden sich wohl weniger Rauschgiftsüchtige dort Rat holen. Aber bei Krankenhäusern, die dem Anschein nach von der Kirche betrieben werden, sollte doch offenbart werden, dass der Staat sie bezahlt. Der Staat sollte seine Leistungen nicht in den Schatten stellen. Die meisten Menschen wissen übrigens auch gar nicht, dass die schönen alten Kirchen vom Denkmalschutz erhalten werden.
Wenn es insoweit mehr Ehrlichkeit gäbe, sähe es schlecht aus beim sozialen Engagement der Kirche, denn die Kirche besitzt einen unermesslichen Reichtum, von dem sie kaum etwas hergibt.
Lesen Sie bitte dazu auch: Die Katholische Kirche auf dem Weg zur Sekte.

 

Brexit: Warum diese Hektik?

Europa
Kaum hat das britische Volk abgestimmt, schon kamen die Stimmen von Nervöslingen aus der EU: Großbritannien müsse nun sofort austreten. Jemand meinte, Cameron hätte schon für den nächsten Tag einen Parteitag anberaumen müssen und er dürfe nicht erst bis zum geplanten Parteitag im Oktober warten. Ich finde diese Hektik schrecklich. Man soll dem britischen Volk Zeit lassen, sich mit der gegebenen Situation abzufinden. Wer weiß, was noch passiert. Vielleicht entscheidet sich das Parlament schließlich doch noch, dem Abstimmungsergebnis nicht zu folgen, weil die Einheit des Staates gefährdet ist und damit ein neuer Aspekt in die Politik kommt.
Könnte das Parlament nicht sagen, dass bei dem knappen Ergebnis der Abstimmung durchaus ausnahmsweise der Meinung der Minderheit gefolgt werden darf, wenn das Interesse des Staates es nun gebietet?

Auch Merkel wird gehen müssen

Merkel

Der Brexit ist auch eine Niederlage für Merkel, denn sie ist die große Führungspersönlichkeit Europas und und wenn Europa Schaden nimmt, geht das natürlich nicht an ihr spurlos vorüber. Sie hätte sich übrigens nach meinem Dafürhalten schon etwas mehr einsetzen können für die Idee Europas.
Aber nicht von dieser Niederlage soll hier die Rede sein, sondern von einer anderen: Es ist völlig klar, dass auch nun hier in Deutschland eine ähnliche Diskussion wie in Großbritannien geführt werden wird bzw. an Schärfe gewinnt. Es ist keineswegs so, dass die Deutschen mehr zur EU stehen als die Briten.
Wie sähe es denn aus, wenn man die Bevölkerung fragen würde, ob Europa noch ihre Zukunft ist? Diese Frage wurde im Jahr 2005 noch von 62 % der Befragten bejaht. 2011 waren es nur noch 41 %.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/173227/umfrage/zustimmung-der-deutschen-zu-europa/

Nachdem nun der zweitgrößte Nettozahler der EU, also Großbritannien, ausfällt, werden natürlich viele Deutsche die Frage stellen, weshalb wir nun fast allein ganz Europa finanzieren sollen, um es einmal populistisch auszudrücken. Die Parteien, die für einen „Drexit“. also eien Austritt aus Europa sind, werden einen gewaltigen Auftrieb bekommen. So zeichnet sich ein entsptechend großer Stimmenverlust für die Regierungsparteien ab. Ihre Wählerschaft schwindet nicht nur wegen des Auseinanderbrechens der EU, sondern auch wegen der Flüchtlingsproblematik, die Merkel durch den ungehinderten Zustrom von Ausländern ausgelöst hat. Sie wird nach der nächsten Wahl nicht mehr unsere Bundeskanzlerin sein.

Kommt nun ein „Drexit“?

Europa
Großbritannien wird die EU verlassen und andere Staaten, soweit sie nicht Geldempfänger sind, werden folgen. Das Traurige am Brexit ist, dass die Idee, die hinter einem vereinigten Europa steckt, untergegangen ist in einem Wust von Bürokratie und Regelungswut.
Bei der Abstimmung in Großbritannien stand demgemäß auch weniger der Gedanke, dass Einigkeit stark macht, im Vordergrund, sondern es wurde über die nachteiligen wirtschaftlichen Folgen eines Brexit diskutiert. Und man argumentierte auch hauptsächlich damit, dass die EU ein Garant für Frieden sei. Dabei wäre für den Normalmenschen ein Krieg in Europa sowieso ein Anachronismus. Was nämlich in der EU drohen könnte, wären soziale Unruhen, die den Norden vom Süden spalten könnten und die kriegsähnliche Zustände zur Folge haben könnten.
So, wie es sich entwickelt hat, war Europa von den Bürgern nicht gedacht, nämlich dass es sich überall einmischt: von der Gurkenkrümmung über die Bananengröße bis zur Glühbirne. Die Eigenstaatlichkeit wurde mehr und mehr erstickt von einer bürokratischen Regelungswut. Und daran erstickt nun auch Europa.
Wussten Sie übrigens, dass die Deutschen auch mehrheitlich für einen „Drexit“ wären, also für einen Austritt aus Europa? Viele wollen nicht mehr der Zahlmeister Europas sein. Näheres hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/06/20/eu-von-buerokratie-erwuergt/
Wer weiß schon, welche Zahlungsverpflichtungen uns aus den verschiedenen Rettungsschirmen erwachsen sind und wie wir die bezahlen sollen. Für die meisten Bürger ist dies völlig unübersichtlich und daher unheimlich. Was fehlt, ist eine klare Abrechnung der Regierung: Soundsoviele Schulden haben wir und so können wir sie bezahlen und das lohnt sich für uns alle (und nicht nur für die Exportfirmen).

Brexit

GB

http://www.nationalflaggen.de
Man weiß ja nicht, wie die Briten im Juni darüber entscheiden werden: ob sie in der EU bleiben oder nicht. Die letzten Meinungsumfragen belegen, dass der Ausgang der Volksbefragung völlig offen ist. Die britische Bevölkerung ist dreigeteilt: ein Drittel ist dafür, ein Drittel dagegen und ein Drittel unentschieden. Nun ist dem Befürworter der EU Cameron ein mächtiger Gegenspieler entgegen getreten: der beliebte Stadtchef von London. Wird er den Brexit einleiten?
Was man aus dem Meinungsstreit ablesen kann, ist die Tatsache, dass an Europa nicht viel dran sein kann, wenn ein so wichtiges Land wie Großbritannien nicht voll mit Begeisterung dabei ist. Beim Euro haben sie ja schon nicht mitgemacht und nun stehen die Briten vielleicht kurz vor dem Austritt. Kann es sein, dass wir eines Tages finden werden, dass die Briten klüger waren als wir? Uns wird zwar immer gesagt, wie wichtig Europa für uns als Export-Nation ist. Nur fragt man sich, ob wir dafür über die verschiedenen Rettungsschirme nicht teuer bezahlt haben und erst noch zahlen müssen.
Der deutsche Durchschnittshaushalt hat übrigens durch die Politik der EU binnen zehn Jahren real 20.437 Euro seines Vermögens verloren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/geldanlage-die-deutschen-versagen-beim-sparen-a-1078514.html
(Und die Steuerprogression frisst immer mehr unseres Einkommens.)
Die Kanzlerin freut sich zwar ständig über den Aufschwung, aber kassieren tun andere als die normalen Bürger.
Wenn ich überlege, was ich von der EU habe, so sind die Vorteile: offene Grenzen und eine einzige Währung. Aber so schlimm war das Warten an den Grenzen ja wirklich nicht. Und wenn ich nun in Europa kein Geld mehr umtauschen muss, so muss ich dafür aber teure Rettungsschirme bezahlen – also kein wirklicher Vorteil. Stattdessen bin ich von der Regulierungswut der EU betroffen: Giftige Energiesparlampen anstelle der Glühbirnen mit ihrem freundlichen Licht; ein Telefon, das nur 40 Dezibel laut läuten darf, so dass ich es nicht mehr in anderen Räumen höre…und, und, und.
Ich weiß nicht, ob ich die EU wirklich vermissen würde.

Die Bibel enthält große Lücken

Die Jünger sind Jesus gefolgt, aber was wurde aus ihren Familien? Jesus wird sie sicherlich nicht besoldet haben, denn er sagte laut Matthäus 10,9: „Steckt euch kein Gold[e], kein Silber und kein Kupfergeld in euren Gürtel; besorgt euch auch keine Vorratstasche für unterwegs, kein zweites Hemd, …“ Jesus, der Armut predigte, dürfte also wohl auch selbst arm gewesen sein.
Wie es damals mit den Familien weiter ging, als Jesus ihre Ernährer als Apostel mitnahm, lesen Sie neben vielen anderen Kurzgeschichten in dem Buch „Verbotene Zone

Verbotene Zone
Aber Vorsicht! Das Buch ist nicht für Frömmler geeignet.