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Kreuzschmerzen kenne ich (87) nicht

So ganz stimmt die Überschrift nicht: Einmal gat es mich doch erwischt: Als ich mir nämlich dieses Holzhaus baute und meinen Garten anlegte, leistete ich Schwerstarbeit, die für mich als Schreibtischtäter eine üble Folge hatte: Ich holte mir einen Bandscheibenvorfall. Ich ging damals in Bad Endorf zur Kur und hatte das Glück, von einem ausgezeichneten Therapeuten behandelt zu werden.
Der machte mir klar, dass man der altersgemäßen Abnutzung der Bandscheiben durch den Aufbau der Muskulatur entgegen wirken müsse. Und er zeigte mir die richtigen Übungen, wie man so etwas macht. Seitdem turne ich jeden Morgen 5 Minuten und denke dankbar an ihn. Ich bin nun noch im Alter von 87 Jahren frei von Kreuzschmerzen, obwohl ich ständig in meinem großen Garten herum buckele oder am PC sitze.
Heute ist es ja leider so, dass die geldgierigen Mediziner bei Kreuzweh gerne zu einer Operation raten. Nirgendwo gibt es so viele Bandscheibenoperationen wie bei uns – oft mit zweifelhaftem Erfolg.
Dazu fällt mir die Heilung eines Bekannten ein: Der hatte einen Bandscheibenvorfall über 3 Wirbel.
Das konnte man damals nicht operieren, sondern nur im Schlingentisch behandeln. Durch seine Übungen wurde der Mann vollkommen beschwerdefrei und konnte seinen Wald weiter bewirtschaften..
Wenn Sie mich nun fragen:Was sind die Geheimnisse unserer Übungen?
Da gibt es keine. Das Internet ist voll davon. Suchen Sie sich die besten aus und üben Sie konsequent jeden Tag! Die 5 Minuten lohnen sich doch für ein schmerzfreies Leben.
Leider ist es bei Kreuzschmerzen ähnlich wie bei einer Allergie: Die Leute tun nichts zur Vorbeugung und gehen erst zum Arzt, wenn es weh tut. Und dann wird es oft chronisch.

Meine übermenschlichen Anstrengungen


Gerade hat Ministerpräsident Söder die Ehrenamtlichen eingeladen, die bei der Schneekatastrophe geholfen haben. Er sprach von „übermenschlichen Anstrengungen“ die diese Menschen auf sich genommen haben, denn der nasse Schnee, den sie von den Dächern geräumt hatten, wog – wie er feststellte  – 500 Kilo pro Quadratmeter.
Ich brauchte trotz meines Alters von 85 keine Hilfe, sondern machte alles selbst. Ich räumte den Solarkollektor (28 qm), den Garagenvorplatz (25 qm) und den Zugang zum Haus (46 Stufen mit 33 qm), zusammen 86 qm. Das waren also 42 Tonnen (!) Schnee, die ich auf meine alten Tage bewegt habe. Und ich hatte nicht die geringsten körperlichen Beschwerden dabei.
Ich will mit meiner Leistung hier nicht angeben, sondern schildere das Ganze nur deshalb, weil ich damit darauf aufmerksam machen möchte, dass man mit einer regelmäßigen kurzen Morgengymnastik doch ganz schön fit bleiben kann. Andere, die zu faul dafür sind, bekommen schon von bloßen Sitzen im Büro Kreuzweh.

Das Kreuz mit dem Kreuz


Ministerpräsident Söder hat angeordnet, dass in jeder Behörde ein Kreuz zu hängen hat. Die Art, wie er dabei vorgegangen ist, entspricht seinem unsensiblen Charakter. Er hätte doch eigentlich mindestens mit den Bischöfen über dieses Thema reden müssen. So, wie er vorgegangen ist, verhält sich kein Landesvater und er hat sich zu Recht die Kritik beider Kirchen zugezogen.
Und er hätte seinen Erlass auch genauestens auf seine Verfassungsmäßigkeit prüfen lassen müssen. Weil er das nicht getan hat, wird er vor dem Verfassungsgericht eine Niederlage erleiden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/14/die-naechste-niederlage-fuer-soeder/
Inzwischen habe ich verschiedene bayerische Behörden besucht und festgestellt, dass der Kreuzerlass nicht beachtet wird. Anscheinend sind die Behördenleiter vernünftiger als der Ministerüräsident: Sie warten erst einmal ab, wie Das Verfassungsgericht entscheidet. Vielleicht kommt ja aber auch die Kreuzproduktion mit dem plötzlichen Bedarf nicht mit.

Das Kreuz ist zwar in den meisten christlichen Wohnungen vorzufinden, oft sogar in einem eigenen Herrgottswinkel. Aber es ist eigentlich mehr zu einem Dekorationsobjekt verkommen. Das ist mir erst bewusst geworden, als ich in einem Buch von Esther Villar las, sie könne niemals unter einem Gekreuzigten essen. Tatsächlich ist es ja auch so, wenn man wirklich das schreckliche Leiden von Jesus am Kreuz wahrnehmen würde, müsste einem schon der Appetit vergehen. Stellen Sie sich einmal vor, die Polizei würde zur Abschreckung schlimme Bilder von Verkehrsunfällen auf stellen. Da gäbe es sicherlich bald Proteste, weil die Leute so etwas nicht sehen wollen. Beim Gekreuzigten ist es anders: An den hat man sich gewöhnt.

So nicht, Herr Söder!

Suche immer zunächst einmal die Schuld bei dir. Das ist mindestens ein guter Anfang.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

 

Wer Probleme hat, ist nicht schlecht beraten, wenn er in meinen Weisheiten und Wahrheiten Hilfe sucht. Da hätte Herr Söder das obige Zitat gefunden und dann überlegt, wie er zu den schlechten Umfragewerte kommt. Dann würde er bei einer Gewissenserforschung u.a. auf folgende Erkenntnisse stoßen:
Er ist laut einer Umfrage der unbeliebteste Ministerpräsident Deutschlands und das in einem Land, das wirtschaftlich gut da steht. Das muss man erst mal hin kriegen!
Seine Partei ist schuld daran, dass die Zahl der Sozialwohnungen stark gesunken ist: Im Jahr 1988 gab es in Bayern 495.240 Sozialwohnungen, im Jahr 2014 nur noch 147.078. Söder hat durch den Verkauf der GWB vielen Menschen ihr Heim genommen.
Seine Aktion, Kreuze in den Behörden aufhängen zu lassen, ist bloßer Aktionismus, der ihm sogar die Kritik der Kirchen eingebracht hat.
Er hat es fertig gebracht, sich Spott und Kritik zuzuziehen mit „Bavaria One“, obwohl es ja an sich eine gute Sache ist, so etwas in Bayern zu machen.
Sei neuester Fehler ist nun, dass er Berlin für die schlechten Umfragewerte verantwortlich macht. Er beleidigt damit seine Wähler. Die können nämlich recht gut zwischen Berlin und Bayern unterscheiden. Wenn Söder vor eine Denkzettelwahl warnt, sollte er akzeptieren, dass man sich so etwas zu Recht zuzieht, wenn man vorher nicht genügend denkt.
Völlig lächerlich und überheblich ist seine Warnung vor der Unregierbarkeit, wenn andere Parteien zu stark werden. Er spricht damit anderen Parteien die Regierungsfähigkeit ab.

Söders Kreuzzug


Bravo, Herr Kardinal! Der Vorsitzende der Bischofskonferenz Marx hat sich in die Debatte eingemischt, die der bayerische Ministerpräsident Söder ausgelöst hat:
Er will Kreuze in allen Behörden aufhängen lassen. Marx sagte dazu, dadurch seien „Spaltung und Unruhe“ entstanden. Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden.; es stehe dem Staat nicht zu, zu erklären, was das Kreuz bedeute.
Recht hat er. Wir sind eine tolerante, pluralistische Gesellschaft und da geht es nicht an, dass eine Religion quasi behördlich verordnet wird.
Söders Aktion ist nichts als ganz plumper Wahlkampf: Er will damit den Rechten Stimmen abjagen. Allein schon deshalb stößt sein Kreuzzug auf heftige Kritik. Die Bevölkerung, sogar die katholiken, sind überwiegend dagegen. Das Kreuz ist nämlich kein Wahlkampfargument. Es reicht schon, dass sich Parteien, die keineswegs christlich sind, trotzdem so nennen. Ich habe ja schon einmal gefordert, dass wir streitbare Kardinäle brauchen, die erwägen, ob sie gegen das „C“ in den Parteibezeichnungen vorgehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/04/21/unsere-armen-rentner-und-die-schaebige-regierung/
Söder zeigt sich mit der ersten großen Aktion in seinem neuen Amt als jemand, der er immer schon war, nämlich als Populist. Ihm fehlt die Eigenschaft, die ein Ministerpräsident eigentlich haben sollte: eine abgeklärte Gelassenheit. Aber Strauß beweist, dass die Uhren in Bayern eben anders gehen können.
Was übrigens die abendländische Kultur anbetrifft, ist die keinesfalls nur christlich geprägt. Zu ihren schönsten Blüten gehören die maurischen Bauten in Spanien, die ihre Existenz der friedlichen Koexistenz von Christentum und Islam verdanken. Wie und warum diese Zeit zu Ende ging, lesen wir in dem eindrucksvollen Roman von Tariq Ali: „Im Schatten des Granatapfelbaums“

Weltgesundheitstag! Wie sieht es bei Ihnen aus?

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Mal darüber nachgedacht? Wie vielfältig sind die Steuerungskräfte, die unseren Körper so erhalten, wie er ist: Die Haare wachsen auf dem Kopf und nicht auf der Stirn, um nur ein Beispiel zu nennen. Und auch an der Gesunderhaltung des Körpers arbeiten wunderbare Kräfte. Doch viele Menschen leben so, dass sie diese Kräfte zerstören. Ich habe das hier schon in zahlreichen Beiträgen beschrieben:
Als ich jung war, gab es nur ganz wenige junge Leute, die eine Brille brauchten, höchstens einer pro Schulklasse. Und heute? Die Leute tun nichts für ihre Augen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/26/sind-brillentraeger-wirklich-klueger/

Ich habe hier schon öfter etwas über die Entmannung des Mannes geschrieben. Schon bei den Buben fängt es an, dass die Zeugungskraft geschädigt wird und man lässt den männlichen Nachwuchs dümmer werden:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4346702/1mqksjs/index

Wir ziehen überhaupt junge Invaliden heran:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/17/wir-ziehen-junge-invaliden-heran/

Und wie sieht es mit den Schlafgewohnheiten der Menschen aus? Schlafmangel macht dumm und kann die Ursache für viele Krankheiten sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/15/schlafen-sie-sich-dumm/

Die Hälfte der Deutschen hat Probleme mit dem Kreuz, und viele leiden an Allergien. Das muss nicht sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/01/faulheit-und-gesundheit/

Es gäbe so vieles, was man ohne viel Aufwand tun kann, um gesund zu bleiben, aber die meisten sind zu faul dazu. Sie leben träge und gedankenlos vor sich hin, bis sie einen Arzt brauchen und der soll dann das richten, was kaputt gegangen ist, nur geht das nicht immer.

Das darf doch nicht wahr sein!

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Gestern konnte man im ORF-Bildschirmtext lesen, dass 40% der Österreicher Kreuzschmerzen haben. Das darf doch nicht wahr sein! Rechnet man andere Weh-Wehs dazu, müsste man feststellen, dass Österreich eine kranke Nation ist.
Warum ist das so? Weil die Menschen immer mehr entmündigt werden. Sie haben keine Lust oder keine Zeit, sich richtig um ihre Gesundheit zu kümmern. Dafür sind die Ärzte zuständig. Und so lassen sie sich mit ihren Kreuzschmerzen massieren oder gehen auf Kur, anstatt selbst ihren Rücken gesund zu erhalten.
Meine Frau und ich sind zusammen 165 Jahre alt, aber Kreuzschmerzen kennen wir nicht, denn wir machen jeden Morgen 5 Minuten Gymnastik. Das genügt völlig. Warum machen das die vielen anderen mit ihren Kreuzschmerzen nicht auch? Weil sie zu faul sind und eine Kur bequemer ist. Aber der Erfolg einer Kur ist halt nur von kurzer Dauer.

Ein ähnliches Phänomen können wir bei den Allergien beobachten: Auch bei diesen Erkrankungen sind die Menschen nicht bereit, selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun. Ich habe auch einmal unter einer Allergie gelitten und die ganze Schulmedizin absolviert bis zur Uni-Klinik. Dort konnte man mit schließlich nur raten, auf die Kanaren umzuziehen. Dann habe ich mich selbst mit der Krankheit befasst und siehe da, jetzt bin ich seit 3 Jahrzehnten gesund. Das habe ich ja hier schon früher einmal beschrieben.

 

 

Mir ist da gerade etwas aufgefallen:

Ist es nicht merkwürdig, dass die Völker so unterschiedliche Religionen entwickelt haben? Die Griechen hatten ja bekanntlich Zeus als Göttervater. Dem wäre es nie eingefallen, die Menschheit mit einer Sintflut weg zu spülen. Auch hätte der wohl nie seinen Sohn für die Sünden der Menschheit kreuzigen lassen. Nein, der liebenswerte Göttervater hatte genug zu tun mit seinen Weibergeschichten.
Und wie sieht der Gott der Christenheit eigentlich wirklich aus: Hat er sich vom strafenden Gott zum Lieben Gott verwandelt?