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Gedanken zum Sonntag: Ist Gott eine Frau?

In meiner Jugend war die Frage einfach zu beantworten. Man sah den Lieben Gott in vielen Kirchen als alten Mann mit Bart abgebildet. Es gab damals keinen Zweifel: Gott war ein Mann. Deshalb ist ja auch in der Bibel von „ihm“ und nicht von „ihr“ die Rede. Aber dann kamen die Emanzen, die so vieles kaputt gemacht haben, und behaupteten plötzlich, Gott sei eine Frau. Ihr frecher Spruch lautete: „“Als Gott den Adam schuf, übte sie nur.““
Eine Ministerin versuchte zu vermitteln und erklärte, sie habe keine Schwierigkeiten, „“das Gott““ zu sagen.
Leider kenne ich den Standpunkt der modernen Theologie zu diesem Problem nicht, wenn sie überhaupt einen hat.
Jedenfalls scheint Gott eine frauliche Seite zu haben. Das ist mir aus meinem Religionsunterricht in Erinnerung geblieben. Wir diskutierten damals über die Frage, weshalb die einen Menschen gesund sind und die anderen krank und weshalb Gott die Gebete der einen erhört und die der anderen nicht.
Unser Religionslehrer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Gott ist wie eine Frau: den einen liebt sie und den anderen nicht!“
Ich muss bekennen, dass es mich ein wenig erschüttert hat, Gott als launische Frau zu sehen. Aber wissen Sie eine andere Erklärung?
Wenn Sie sich auch über solche Probleme nachdenken, lesen sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone“:
Verbotene Zone

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Was mir Freude macht


Ich habe mein Verfalldatum nun schon etliche Jahre überlebt und habe immer noch viel Freude am Leben.
Zunächst einmal freue ich mich jeden Tag darüber, dass ich gesund mit meiner Frau in einem schönen Haus wohne und das genießen kann.
Und weil wir beim Alter sind: Ich freue mich an alten Ehepaaren, die Arm in Arm durch die Stadt gehen und miteinander lachen.
Natürlich erfreuen mich gerade auch die kleinen Kinder, die vor lauter Energie gar nicht gehen können, sondern immer laufen müssen und die überall etwas zum Staunen finden, wenn es auch nur ein Stein ist.
Und wenn ich auf das Inzeller Kienbergl gehe, freue ich mich an den jungen trainierenden Eisläuferinnen, die mir fröhlich mit wippendem Pferdeschwanz begegnen und lächelnd grüßen. Anni Friesinger war mal eine von ihnen.
Schließlich freut mich noch etwas, was immer seltener wird: ein offenes Gesicht mit liebenswürdiger Ausstrahlung.
 

Wie sich die Zeiten ändern

Wenn meine Frau früher in ärztlicher Behandlung war, wurde mir die Rechnung dafür zugeschickt. Sie begann so:
„Für ärztliche Bemühungen an Ihrer Frau erlaube ich mir zu berechnen…“.
Dann erhielten wir Rechnungen, die an jeden von uns gerichtet waren, aber in einem  gemeinsamen Kuvert versandt wurden.
Nun erhält jeder seine eigene Rechnung mit Extrapost.
So ändern sich die Zeiten. Aber zahlen muss immer noch ich.

 

Witz zum Tag

Lach mit!

Eine Ehefrau hat gerade ihren Hausfreund zu Besuch, als ihr Ehemann zu früh nach Hause kommt. Der Hausfreund flieht auf den Balkon und versteckt sich dort. Als der Ehemann mal kurz zum Luft schnappen auf den Balkon geht, sieht er dort den frierenden Mann im Pyjama stehen.
„Was machen Sie denn hier?“ fragt er.
„I war bei der Frau über Eahna zu Besuch und als dera ihr Mo hoam komma is, bin i auf‘n Balkon aussi und hob mi zu Eahna abi lassen.“
Der gute Ehemann leiht seinem unerwarteten Besuch etwas zum Anziehen und verabschiedet ihn freundlich. Dann dämmertihm  etwas und er sagt zu seiner Frau:
„Sag mal: Wir wohnen doch ganz oben und über uns wohnt doch gar keiner mehr!“

Wenn Sie heute Morgen in den Spiegel schauen

Ebenbild Gottes?

Morgens in den Spiegel schauen:
Das ist das große Morgengrauen.
Nicht mal der allerfrömmste Christ
Glaubt noch, dass Gottes Bild es ist,
Das da glotzt von vis-à-vis.
Da müsste doch auch irgendwie
Die Hand des Schöpfers sichtbar sein:
Doch sieht man nichts – das ist gemein.

(Mehr solche Gedichte finden Sie hier.)

Vergewaltigung in Mühlheim – Falsche Reaktion des Staates

Mein Senf dazu:

Mehrere Jugendliche haben in Mühlheim eine Frau vergewaltigt. Mit Kopfschütteln sehe ich die Reaktion des Staates: Die 12 jährigen werden von der Schulpflicht befreit. Weiter liest man:
Noch am Montag sollten Mitarbeiter des Jugendamtes zusammen mit dem kommunalen sozialen Dienst (KSD) die Familien der Tatverdächtigen aufsuchen, um Hilfe anzubieten und zu überprüfen, ob sie mit der Situation überfordert sind. „In diesem Fall ist auch eine Inobhutnahme möglich“, sagte eine Stadtsprecherin.“
Was ist das für ein wachsweiches Geschleime!
Immerhin wird die Forderung laut, die Grenze der Strafmündigkeit auf 12 Jahre herabzusetzen.
Im Dritten Reich wären die Burschen sofort in einem Erziehungsheim gelandet. Und heute warten wir gespannt darauf, wann sich die Knaben, die ja nun nicht mal mehr in die Schule müssen, über die nächste Frau her machen.

Zum heutigen Tag des Kusses: Warum der Kuss zum Bussi verkam


Zur Zeit haben wir die Valentinswoche. Nach dem gestrigen Tag der Umarmung kommt nun der angebliche Höhepunkt: der Tag des Kusses. Wenn man so alt geworden ist wie ich, stellt man allerdings fest, dass der Kuss auch nicht mehr das ist, was er einmal war, nämlich voll geladen mit Erotik. Deswegen wird das Wort „Kuss“ heute in der Umgangssprache mehr und mehr durch „Bussi“ ersetzt. Bussi links und Bussi rechts gehört für viele zum normalen Begrüßungsritual. So etwas hätte es früher nicht gegeben, weil wie gesagt ein Kuss mit Erotik verbunden war. Daher war es sogar in den Familien üblich, sich per Handschlag zu begrüßen.
Wenn ich heute sehe, wie sich sogar Politiker vor den Kameras mit Bussis begrüßen (auch auf den Mund!), dann denke ich an die Besuche von Chruschtschow und Breschnew in der DDR. Wenn das Fernsehen deren innige Begrüßungen mit den DDR-Größen zeigte, dann hieß es bei uns: „Schaut sie an, die schwulen …!“ Aus heutiger Sicht gesehen waren sie halt nur ihrer Zeit voraus.
Warum ein Kuss heute nicht mehr dasselbe ist wie früher, habe ich für Männer unter dem Titel „Entmannung“ hier schon öfter beschrieben: Die Libido ist immer mehr verkümmert. Während früher schon ein entblößtes Frauenknie einem Mann schlaflose Nächte bereiten konnte („Ich hab dein Knie geseh‘n – das durfte nie gescheh‘n“), so schaffen es Frauen heute nicht einmal mehr mit entblößender Offenherzigkeit, denselben Effekt zu erzielen. Wenn ich daran denke, wie Frauen heutzutage im Sommer herum laufen, dann muss ich sagen, dass sie mit solchen Aufzügen früher sofort verhaftet worden wären.
Doch zurück zum Tag des Kusses: Wenn Sie diesen Tag gebührend feiern: tun sie es bitte nicht mit einem Bussi!

Heute ist der Welttag der Umarmung (Hug Day)


Was sehen Sie hier? So sieht eine Frau aus, die nach einer Umarmung lechzt. Falls Sie auch so etwas zu Hause haben, tun Sie jedenfalls am heutigen Umarmungstag Ihre Pflicht!
Toll fand ich, was ich einmal in München auf dem Marienplatz sah: Da standen zwei Japanerinnen in einem knappen goldenen Kleidchen auf einem Podest mit der Aufschrift: „Free Hug“. Jeder der Lust hatte, konnte sie umarmen. Ich fand die Idee großartig. So konnten auch die Einsamen einen Moment warmer Mitmenschlichkeit erleben.

Not me too!


In den Salzburger Nachrichten s
ehen wir ein Bild auf dem zu sehen ist, wie EU-Kommissar Moedas die EU-Kommissarin Vestager begrüßt. Das, was da abgebildet ist, sieht eher nach einem Vergewaltigungsversuch aus, wird aber als „neckische Begrüßung“ bezeichnet. Ist es nicht merkwürdig, dass die Frauen sich energisch gegen die kleinsten Berührungen aus Spaß wehren, dass sie es aber hinnehmen, dass die Begrüßungen immer intimer werden? Wie kommt es eigentlich, dass sich ein solcher Trend weltweit durchsetzt?
Ich bin in einer anderen
Zeit groß geworden. Da begrüßte man sich so, wie man es heute als „very british“ bezeichnet: nämlich mit Handschlag. Wenn ich meine alten Filme anschaue, sehe ich, dass dies nicht nur in unserer Familie so war.
Was die Art der Begrüßung anbetrifft, fallen mir die Besuche von Chru
schtschow und Breschnew in der DDR ein. Die Kremlmachthaber umarmten jeweils die DDR-Größen und der Kommentar im Westen lautete einhellig: „Schaut sie, diese schwulen…“
Inzwischen ist schwul normal und auch solche Begrüßungen sind üblich: Küsschen links und Küsschen rechts. (Besonders in der Grippezeit zu empfehlen in der Zeit der Empathie!)
Ich bin ein Oldie und mag so etwas überhaupt nicht. Ich denke an meine Mutter, die da sagen würde: „Dor bün i nie bei groot wor‘n.“ Für die ganz alte Generation hatten körperliche Berührungen
nämlich etwas Erotisches und deshalb waren sie nur dort üblich, wo sie hin gehörten, also nicht bei Begrüßungen
Wenn dies sich total geändert hat, liegt da daran, das bei der Erotik die Luft raus ist. D
ie Angehörigen des Geschlechts, das einmal erotisch aktiver war, nämlich die Männer, sind entmannt worden:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Das lässt sich statistisch klar belegen: Jede Generation schläft nur noch halb so oft miteinander wie die vorige und die Männer jeder Generation haben nur die Hälfte der Spermien im Vergleich zur vorigen.
Damit man sich heute eine Vorstellung davon machen kann, wie es früher einmal war, fällt mir ein Schlager von damals ein:
„Ich hab‘ dein Knie geseh‘n,
Das durfte nie gescheh‘n…“
In meiner stürmischen Jugend dachten die jungen Männer darüber nach, wie
sie ihre Erotik etwas abbremsen konnten und da waren Mittel wie Mönchspfeffer im Gespräch, mit dem sich die Mönche angeblich in ihrer Lage beholfen haben sollen. Und heute? Da sehen wir in Fernsehfilmen, dass die nachwachsende Generation Viagra nehmen muss.
Um auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen. Die heutige Form der Begrüßung, die früher als erotische Intimität empfunden worden wäre, konnte sich nur durchsetzen, weil die Sexualität im Schwinden ist: Jedes 5. Paar braucht nun beim Kinderzeugen medizinische Hilfe.
Wie anders das einmal war, zeigt ein Spruch meiner Tante: „Sie brauchte eine Männerhose nur anzuschauen und schon war sie schwanger.“

 

Weisheiten und Wahrheiten

Wieso kann diese Frau beim Nachdenken helfen?
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Viele Menschen sind auf der Suche nach sich selbst und sind enttäuscht von dem, was sie da vorfinden. Andere suchen den Sinn des Lebens und finden keinen. Darum fangen die meisten gar nicht erst mit dem Suchen an.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.
Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/