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Gedanken zum Sonntag: Warum die Juden keine Christen wurden

Stellen Sie sich einmal vor, ein junges Mädchen in Ihrer Nachbarschaft ist schwanger und behauptet, das Kind sei nicht von ihrem Freund gezeugt worden, sondern vom Heiligen Geist. Was würden Sie da denken?
In dieser Situation befanden sich die Juden damals. Sie konnten so etwas einfach nicht glauben.
Aber die Christen glauben es, weil sie es nicht mit erlebt haben, sondern weil siees in einem alten Buch, nämlich der Bibel, lesen. Dort ist allerdings das, was über Jesu Geburt im schönen Lukas-Evangelium steht, nach Erkenntnissen der modernen Theologie „erdichtet“, also nicht wahr. Deshalb beginnen ja auch die anderen Evangelien erst mit dem erwachsenen Jesus.
Und wenn Jesus dann gekreuzigt wurde, so erging es ihm so, wie man halt mit „Ketzern“ verfahren ist. Auch die Christen haben ja anders Denkende zu Zehntausenden abgeschlachtet, um nur an die Katharer zu erinnern.

Zitat zum Thema Frauen

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.
(1. Kor. 11,9)

Aber welche Frau interessiert das schon?
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die meisten Christen haben ein ganz schiefes Bild von ihrem Glauben, weil sie die Bibel nie ganz gelesen haben und sie sich daher mit dem zufrieden geben, was ihnen ihre Pfarrer vorsetzen.

Ist es nicht unglaublich, dass nur ganz wenige Christen das Buch gelesen haben, das doch eigentlich ihr wichtigstes sein sollte, nämlich die Bibel? Nach dem Katechismus ist sie Gottes eigens Wort, für das sich viele Gläubige so wenig interessieren, dass ein weiser Mann einmal sagte: „Die Atheisten kennen oft die Bibel besser als die Christen,“
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Zitat zum Sonntag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Mensch glaubt eher das, was in alten Büchern steht, als das, was er selbst sieht,

Zum Verständnis: Stellen Sie sich vor, das biblische Geschehen würde heute stattfinden und Ihre Nachbarin würde ihnen berichten, sie hätte vom Heiligen Geist empfangen.
Oder es stünde in der Bildzeitung: „Ein junger Mann, der sich als Sohn Gottes bezeichnet, wird morgen mit einem Trabi in Berlin einfahren. Er bittet die Bevölkerung, ihm bei seiner Fahrt Unter den Linden mit grünen Zweigen zu zu winken.“

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Zitat zum Tag

 

Verboten neu

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Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbilde gemacht, aber dann hat der Teufel die Hormone dazu gegeben.
(Wie das genau war, lesen Sie in der „Verbotenen Zone“. Dort erfahren Sie auch, dass Adams erste Ehe mit Lilith am Sex gescheitert ist und dass der Hl. Hieronymus diese Geschichte deshalb aus der Bibel fern gehalten hat?)

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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Kirche tut so, als ob sie in der Lage sei, ein für allemal unabänderlich festlegen zu können, was wahr ist und was als Sünde anzusehen ist. Tatsächlich verhält sich die Kirche aber äußerst widersprüchlich: Es gab Zeiten, da wurde es als todeswürdiges Verbrechen angesehen, wenn ein Laie die Bibel las. Heute wäre die Kirche froh, wenn die Menschen einen Blick hinein werfen würden.
(H. Pöll)

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Sonntagsgedanken: Wie der Glaube zerbröselt


Ochs‘ und Esel sind zwei Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas nicht erwähnt sind. Trotzdem sind sie eiserner Bestandteil von Krippe und Weihnachtsgeschichten. Wenn man diesen Widerspruch irgendwann einmal in seinem Leben bemerkt, ist das der erste Glaubensverlust, den viele nach der Kindheit erfahren müssen.
Und später lesen wir, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt, wenn Jesus nach
unserem Evangelium in einem Stall geboren worden sein soll. Laut Experten müsste die richtige Übersetzung statt „Stall“ „Zuhaus“ lauten.
M
it den Augen der modernen Theologie betrachtet stimmt sowieso der ganze Anfang des Lukasevangeliums nicht. Er sei zwar nicht gelogen, sondern eine zulässige Form der Ausschmückung, mit der die Juden zum Christentum bekehrt werden sollten, indem ihnen Jesus als der angekündigte Messias aus dem Stamme Davids präsentiert wurde.
Als Jesus geboren wurde, war Herodes schon tot. Und es kann auch nicht sein, dass der angebliche Kindermord von Bethlehem wirklich geschehen ist, ohne dass er in der Geschichtsschreibung irgendwo erwähnt worden wäre, zumal sich auch gerade der
römische Geschichtsschreiber Josephus besonders mit Herodes befasst hat, wobei er sogar über seine Ehe berichtet hat. Da kann er nicht den angeblichen Kindermord vergessen haben.
In den anderen Evangelien wird daher auch erst über Jesus von dem Zeitpunkt an geschrieben, als er sich von Johannes taufen ließ.
So tauchen also im Lichte der modernen Wissenschaft gesehen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Bibel auf.
Aus der heutigen Sicht ist die Bibel sowieso teilweise rassistisch, gewalttätig und homophob: Lev 18,22. Und auch Jesus ist nicht nur der friedliche Prediger der Bergpredigt: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Und dementsprechend ist die Kirchengeschichte weitgehend eine Kriminalgeschichte,
wie man bei Drewermann nachlesen kann: Hexenverbrennungen, Bartholomäusnacht, Kreuzzüge, Ausrottung der Katharer, Sklaverei …

Und nun kommen in neuester Zeit die vielen Missbrauchsfälle dazu. Und das im Bereich der Heiligkeit! Hat man beispielsweise je Vergleichbares über die Richterschaft gehört?
Die Kirche ist scheinheilig: Sie gibt sich den Anstrich, etwas für die Bedürftigen zu tun, investiert aber das zu diesem Zweck gesammelte Geld lieber in Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Und so etwas hat es auch noch nicht gegeben, was wir nun erfahren: einen Kardinal, der am Glauben zweifelt und sagt, es gäbe keinen Glauben ohne Zweifel:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/
Das ist etwa so, als wenn ein Autoverkäufer sagen würde, er habe Zweifel, ob das angebotene Fahrzeug sicher sei.
Und so beobachten wir, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten.
Die Kirche verfehlt ihre wichtigsten Ziele: Frieden und Nächstenliebe.
Zum Thema Frieden verweise ich auf den Irakkrieg, den Bush mit erlogenen Argumenten begonnen hat. Ich habe vor Beginn des Krieges an den Papst geschrieben, er solle die Christenheit zu einer Friedenswallfahrt in den Irak auffordern, um ein Blutvergießen und die Destabilisierung der ganzen Region zu vermeiden. Aber ich habe nicht einmal von der päpstlichen Administration eine Antwort erhalten, obwohl ich eine beachtliche Kirchensteuer zahle.
Und was die Nächstenliebe angeht: Wie schön wäre es, wenn die Kirche hier mit leuchtendem Beispiel voran gegangen wäre, anstatt auf ihrem unermesslichen Vermögen sitzen zu bleiben.

Lesen Sie weiter:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Heute ist Christopher Street DAY (CSD) – Sex und Gender: Was man nie fragen und schon gar nicht sagen dürfte


Wie einfach war doch alles früher: Es gab Männer und Frauen. „Unzucht“ zwischen Männern war verboten. Zwischen Frauen gab es so etwas offenbar nicht. Deshalb durften Frauen miteinander tanzen, Männer aber nicht. Man fand die Welt so in Ordnung und kaum einer stellte die Verhältnisse in Frage, denn schließlich stand es ja auch so in der Bibel.
Aber dann kam auf einmal der große Umbruch mit Love-Paraden, Ehe für alle, Gender-Toiletten …
Manchmal frage ich mich, was die Ursache dieses Umbruchs ist: War es eine Befreiungsbewegung wie bei den Alt-68-ern? Oder liegt es am „Dondolismus“?
Könnte es aber nicht auch sein, dass diese Neuerscheinungen an einer biologischen Veränderung der Menschen liegt? Die Männer befinden sich eindeutig auf dem Weg zur völligen Entmannung: Sie werden in erschreckender Weise immer unfruchtbarer. Ja, es gibt sogar immer mehr völlig asexuelle Menschen. Und die Zahl der Paare, die nur mit medizinischer Hilfe Kinder bekommen, nimmt zu. Wer will da noch bestreiten, dass die Menschen
gerade in sexueller Hinsicht heute anders sind als früher?
Könnte es da nicht auch sein, dass sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verwischen? Wie leicht so etwas passieren kann, sehen wir an zwei Beispielen aus der Welt der Fische. Die Fische galten ja einmal als die gesündesten Lebewesen, müssten also wohl auch einigermaßen immun gegen Umwelteinflüsse sein. Aber die Wirklichkeit sieht so aus:

Der Kokainmissbrauch der Londoner führt dazu, dass das Rauschgift in die Themse gelangt und die Aale an der Fortpflanzung hindert. Bedenkt man, welch winzige Mengen genügen, um solche Wirkungen zu haben, dann fragt man sich, ob nicht auch vielleicht die Grenzwerte unseres Trinkwassers zu hoch sein und Folgen haben könnten, wie auch ein anderes Beispiel lehrt: Fische, die in der Nähe eines Klärwerks schwimmen, wechseln ihr Geschlecht, weil dort winzige Mengen der Pillen, die Frauen schlucken, im Wasser vorhanden sind.
Wenn man nun bedenkt, was die Menschen alles – oft unbemerkt und unfreiwillig – zu sich nehmen, dann liegt es doch nicht außerhalb aller Wahrscheinlichkeit, dass manches davon von Einfluss auf das Geschlecht ist, z.B. Plastik, Pestizide, Medikamente im Tierfleisch, Antibiotika…
Leider fehlen Forschungen dazu. Sie werden auch nicht durchgeführt, weil so etwas als „unopportun“ gilt.

Bush, Trump, Gott und die Kirche


Der Präsident George W. Bush behauptete, Gott persönlich habe ihm die Aufträge erteilt, die Terroristen in Afghanistan und im Irak zu bekämpfen.
Nun hat sich Trump nach einer Drohung mit dem Einsatz der Nationalgarde mit der Bibel in der Hand fotografieren lassen. Er erntete dafür Kritik seitens der Kirchen.
Man sieht: die Kirchen haben dazu gelernt.
Im Dritten Reich standen sie – von Ausnahmen abgesehen – hinter dem Regime. Man weihte die Kanonen und stimmte eine Tedeum an, als das Attentat auf Hitler missglückte. Für die Kirche war das Staatsoberhaupt die von Gott gewollte Führung des Volkes. Und die Kirche ist ja auch immer ganz gut damit gefahren, wenn sie sich mit dem Regime gut stellte.

Nun hat endlich ein Umdenken begonnen: Die Kirchen haben eine Mitschuld am 2. Weltkrieg eingeräumt. Und dem amerikanischen Präsidenten lassen sie sein Spektakel mit der Bibel nicht durchgehen.
Was das Denken angeht, schuldet und Papst Benedikt in seiner Biographie immer noch eine Aufklärung über seine Gedanken, die er sich gemacht hat, als er als Flakhelfer eingezogen wurde. Das würde viel zum Verständnis der Situation, in der sich die Deutschen damals befanden, beitragen.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/