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Tag der Gewalt gegen Frauen (und Männer?)


Was ist nur mit der Menschheit los?


Heute ist der Tag der Gewalt gegen Frauen. (Wo bleibt der Tag der Gewalt gegen Männer?) Dazu wurde in den Nachrichten gemeldet, dass Zehntausende Frauen in Deutschland Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, dass es aber nur 350 Frauenhäuser gibt. Angeblich bräuchte man bei uns 14.600 solcher Unterkünfte.
Da haben wir es wieder: Die Mär vom bösen Mann. In Wirklichkeit sind Frauen gewalttätiger:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/21/wer-ist-gewalttaetiger-maenner-oder-frauen/
Wir haben dies auch selbst im Fernsehen mitbekommen: In den Schlagzeilen wurde zweimal darüber berichtet, dass Frauen Männer in Trash-Shows geohrfeigt haben. Das passierte vor aller Augen im Fernsehen. Haben wir etwa Vergleichbares von Männern gesehen?
In meinem Eheratgeber kann man lesen:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Freilich ist die Gewalt von Frauen nicht immer so brutal, wie ich einmal im Krankenhaus von einem Mann erfuhr, dem seine Frau eine Bratpfanne an den Kopf geworfen hatte. Nein, Frauen haben da oft subtilere Methoden. Dazu ein Zitat aus dem Buch  „Frauen für Fortgeschrittene“:

Er mußte es sich von der Seele reden, daß er seine Frau geschlagen hatte. Ganz unglücklich schilderte er, warum es dazu gekommen war: Seine Frau habe ihm das Essen auf den Tisch gestellt und darauf gespuckt mit der Bemerkung: „Guten Appetit!“
„Und dann haben Sie zugeschlagen?“ fragte ich.
„Nein!“ antwortete er: „Dann bin ich ins Gasthaus gegangen.“
Er schilderte weiter, daß seine Frau ihm am nächsten Morgen seinen Rasierer in ihre Exkremente geworfen habe. Ich fragte wieder:
„Aber dann haben Sie zugeschlagen?“
„Nein!“ war wieder seine Antwort: „Geschlagen habe ich erst, als sie mir noch ins Gesicht spuckte und sagte: „Du bist kein richtiger Mann und wehrst dich nicht einmal!“
Sie wollte wirklich geohrfeigt werden, und ich war so blöd, es auch noch zu tun. Sie lief dann sofort zum Arzt und hat sich bestätigen lassen, daß sie eine rote Backe hatte, und nun geht der Zirkus erst richtig los!“
Beim Stichwort Zirkus ist anzumerken, daß Frauen sehr einfallsreich sind, wenn sie finden, daß ihre Männer bestraft werden sollen. Sie können nicht so spontan zuschlagen, entwickeln dafür aber subtilere und umso wirksamere Methoden. Wie der bekannte Film zeigt, können Frauen wahre „Teufelinnen“ werden oder wie es Schiller ausdrückte: „….da werden Weiber zu Hyänen.“
Aus dem Ideenreichtum der Frauen hier nur ein Beispiel: Eine Frau will ihren Mann los werden. Sie bringt sich abends mit ihrem Küchenmesser einen kleinen Schnitt am Arm bei, läuft imNachthemd zur Polizei und berichtet dort mit gut gespielter Lebensangst, ihr Mann sei mitgezücktem Messer über sie hergefallen, wobei sie ihr blutverschmiertes Küchenmesser mit zitternder Hand auf den Tisch der Wache legt. Die Polizei holt den ahnungslosen Ehemann aus dem Bett und verfrachtet ihn ins Irrenhaus, oder wie man heute besser sagt: in ein Nervenkrankenhaus zur Beobachtung. Dort stellt der Arzt fest, daß der wütende Mann völlig unbeherrscht sei und keinerlei Krankheitseinsicht besitze. Der Mann muß also die nächsten Wochen dort bleiben. Jetzt stellen wir uns einmal vor, daß er z.B. von Beruf Arzt ist: Wenn seine Patienten dann von der Sache erfahren, muß er seine Praxis zusperren.Was die Gewalt in der Ehe angeht, sind Frauen keinesfalls anders als Männer. Eine statistische Erhebung in Großbritannien ergab, daß Männer genauso oft Opfer weiblicher Gewalt werden, wie umgekehrt. Nur der Prozentsatz der Verletzten ist bei den Frauen etwas höher. Meist sieht die Sache so aus, daß die Frau den Mann ohrfeigt und der Mann zurückschlägt. Während der Mann die Ohrfeige eher als Demütigung empfindet und sonst nichts weiter unternimmt, geht die Frau dagegen zum Arzt und läßt sich die Spuren der eben bezogenen Ohrfeige attestieren. Das ist der eine Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der andere ist, daß der Mann ins Wirtshaus geht, um seinen Ärger zu ertränken, während die Frau womöglich ins Frauenhaus zieht. Zusammenfassend kann man feststellen, daß bei ehelichen Auseinandersetzungen ausnahmsweise völlig überreizte Männer zu Mitteln greifen, die sich in der Kriminalstatistik als Körperverletzungen niederschlagen; die Frauen aber wenden eher fiesere Methoden an, die ihnen strafrechtlich gesehen keinen Fleck auf ihrer weißen Weste einbringen. Darum, Männer, seid auf der Hut!

Soweit also das Zitat.
Weil die Frauen es geschafft haben, ihren eigenen Tag der Gewalt groß in die Medien zu bringen, entsteht der völlig falsche Eindruck, als seien Männer wie wilde Tiere, vor denen die armen wehrlosen Frauen geschützt werden müssen. Die Männer sollten dies nicht auf sich sitzen lassen, sondern diesem Eindruck entgegen wirken, indem sie am besten versöhnlich einen Tag gegen jede Form von Gewalt fordern würden.

Warum gibt es eigentlich keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt? Weil die Männer sich entmannt vorkommen würden, wenn sie Schutz in einem Männerhaus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.

Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt die Gleichberechtigungsbeauftragte?

Zum Thema Gewalt lesen Sie doch bitte auch, wie es bei der Jugend aussieht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/

Da fragt man sich doch: Was ist nur mit der Menschheit los? Wir leben so falsch, dass es gar nicht falscher geht. Am Plastikproblem und an der Luftverschmutzung können wir das ablesen. Und wir haben nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familien zerstört und damit die Ursache für die Verrohung gesetzt.

#MeToo oder doch nicht? Plot für einen Film, der nie gedreht würde

Gerade machte eine Frau Schlagzeilen mit der Behauptung, im Jahr 1996 (!) von einem Regisseur vergewaltigt worden zu sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/12/seltsam-seltsam-2/
Die Frau sagte, sie könne erst jetzt darüber sprechen. Das mag so sein.
Aber ich frage mich, bei vielen Fällen der
#MeeToo-Bewegung, ob nicht doch vielleicht oft das Phänomen der Verdrängung eine Rolle spielt: Dabei scheinen Männer und Frau ganz unterschiedlich zu ticken. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass mehr amerikanische Soldaten in Afghanistan durch Selbstmord starben als durch die Taliban: Sie konnten halt die Gräuel nicht vergessen.
Völlig anders sind wohl die Frauen: Sie können sogar eine Schwangerschaft trotz aller Anzeichen völlig verdrängen.
Und dazu fallen mir etliche Fälle von Strafprozessen ein, in denen es um Kindstötung ging. Da wurden Frauen frei gesprochen, die auf dem Klo ein Kind geboren hatten und behaupteten, sie hätten von ihrer Schwangerschaft nichts gewusst, ja nicht einmal etwas von dem voraus gegangenen Geschlechtsverkehr. Sie wurden frei gesprochen, weil sie jeweils die Schwangerschaft völlig verdrängt hatten, wie die Psychiater ihnen bescheinigten.
Wenn ich mir das vergegenwärtige, frage ich mich, ob nicht Frauen, die nach so langer Zeit „endlich reden können“ nicht auch etwas verdrängt haben, nämlich dass sie freiwillig beim Sex mitgemacht haben. So etwas können sie sich später nach Jahr und Tag einfach nicht mehr vorstellen. Und wenn es dann womöglich beim Sex etwas wilder zugegangen sein sollte, könnten diese im Gedächtnis verbliebenen Szenen verdrängt haben, dass das alles freiwillig geschehen ist. Manche Frauen dürften wohl nach Jahrzehnten nicht mehr wahr haben wollen, was sie einmal früher getan haben.
Die #MeeToo-Bewegung hat nun dazu geführt, dass Männer Angst vor Frauen haben, d.h. vor Beschuldigungen, denen sie ausgesetzt sein könnten. Nur ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Richter überließ bei seiner Scheidung sein Haus und sein Vermögen seiner Frau, weil diese ihm gedroht hatte, sie würde ihn sonst wegen Vergewaltigung seiner Tochter anzeigen.
Er sagte, auch wenn er natürlich freigesprochen würde, würde der Grundsatz gelten „Semper aliquid haeret!“ (Es bleibt immer etwas hängen.) Viele würden denken, es könne doch vielleicht stimmen, was seine Frau gesagt habe und sich von ihm distanzieren: Auch seine Karriere wäre damit beendet.
So weit die Vorrede zu meiner Filmidee und die sieht so aus:

Ein Regisseur kann sich kaum vor Frauen retten, die sich empor schlafen wollen und die meinen, mit Sex eine Hauptrolle ergattern zu können. Eine dieser Frauen, deren Erwartungen enttäuscht worden waren, behauptet nun aus Rache, vergewaltigt worden zu sein. Dies ist nun Anlass für andere Frauen, sich dadurch ins Licht der Öffentlichkeit zu setzen, dass sie behaupten, ebenfalls vergewaltigt worden zu sein, denn schließlich finden sie sich ja auch sexy. Der Regisseur begeht einen Selbstmordversuch, über den im Fernsehen berichtet wird. Und da schlägt einer Frau das Gewissen und sie startet eine Initiative „#MeNot“, in der sie die Integrität des Regisseurs darstellt: Er habe sich stets zurück haltend verhalten, auch wenn sich manche Frauen ihm geradezu an den Hals geschmissen hätten.
Nehmen wir an, diese Filmidee wäre gut, so würde sie doch nie verwirklicht, denn welcher Regisseur würde sich gerne in die Nesseln setzen? Es ist
nämlich gefährlich, sich mit Frauen anzulegen, wie schon in meinem „Eheratgeber“ zu lesen ist:

Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Belästigte Frauen?


Wie haben sich doch die Frauen gewandelt. Sie wehren sich heutzutage dagegen, mit vermeintlich flotten Sprüchen von Männern angemacht zu werden. Als schlimm empfinden sie es auch, wenn Männer ihnen nachpfeifen.
Wie anders waren aber die Frauen früher, beispielsweise die Meinige: Die hatte sich zu einer Zeit, als wir uns so etwas eigentlich gar nicht leisten konnten, einen ganz flotten kurzen Tennisrock der Firma Head gekauft. Ein tolles Modell! Wenn sie dann an heißen Tagen so gekleidet an einer Baustelle vorbei zum Tennisplatz radelte, ließen die Arbeiter auf dem Gerüst ihr Werkzeug fallen, um ihr auf den Fingern nach zu pfeifen. Und natürlich riefen ihr allerhand blöde Sprüche hinterher. Meine Frau hat dies sehr amüsiert. Sie hat sich irgendwie darüber gefreut, dass ihr eine solche Aufmerksamkeit zuteil wurde.
Die Frauen von heute wollen dagegen, dass ein Gesetz gegen derartige „Belästigungen“ erlassen wird: Einst hieß es: Ein bisschen Spaß muss sein! Heute dagegen: Kein bisschen Spaß darf sein!
Wie anders die Frauen früher waren, habe ich einmal festgestellt, als ich Rechtspfleger (womit auch *innen gemeint sind) ausbildete: Dabei habe ich eine Klausur schreiben lassen, zu deren Beginn es auch um eine etwas pumpe „Anmache“ ging. Zu meinem Erstaunen bewerteten Frauen das ganz anders als die Männer. Während die Männer so etwas eher als Beleidigung ansahen, waren die Frauen großzügiger und verneinten diesen Tatbestand mit übereinstimmenden Begründungen wie: „Irgendwie muss ein Mann ja anfangen“ oder „Viele Ehen werden wohl so ähnlich beginnen. So etwas ist sozialadäquat.“

Manchmal denke ich an meine Bürozeit zurück: Was da für Sprüche zwischen Männern und Frauen hin und her gewechselt wurden! Es war halt alles ein bisschen Spaß, der den Büroalltag etwas aufheitern sollte, aber heute würde gleich die Frauenbeauftragte auf den Plan treten.

Das Bild der Woche

Am Freitag sah ich bei RTL eine Zusammenfassung der besten Bildbeiträge der Woche. Auf Platz 1 landete als Bild der Woche ein Filmchen von einer fülligen Promi-Frau, deren Name mir leider entfallen ist. Die Dame zeigte sich fröhlich im Bikini und erklärte, sie fühle sich wohl, so wie sie sei.
Und da fiel mir etwas auf: Lassen Sie mal im Geiste all die Frauen an sich vorüber ziehen, die Nachrichten verlesen. Ist da  vielleicht nur eine füllige dabei? Mir ist unter all den vielen keine in Erinnerung.
Und da frage ich mich, warum die Frauen, vor allem die Emanzen, das so hinnehmen und nicht dagegen protestieren, dass sie hier auf ihr Äußeres reduziert werden, denn Rubensfrauen sind halt nicht „in“.
Andererseits sehen wir halb verhungerte Frauen beispielsweise in der Sendung „Exklusiv“, die ich zwangsweise kurz vor den RTL-Nachrichten kurz mit bekomme.
Ich finde es jedenfalls gut, wenn das Fernsehen in der Regel normalgewichtige Frauen (und natürlich auch Männer) auftreten lässt, weil dies ein Appell ist, dass jeder auf sein gesundes Normalgewicht achten sollte.
Stellen Sie sich vor, Frauen wie die oben abgebildete würden die Nachrichten verlesen: Da müsste ich glatt auf ein anderes Programm umschalten.
 

 

Die Forderungen der Frauen

Ständig hören wir das Lamento der Frauen: Sternchenschreibweise, Ampelfrau… Sie wissen es ja selbst,
Aber was kommt dagegen von den Männern? Nix!
Haben Sie je die Forderung gehört, das Wort „Muttersprache“ genau so zu streichen wie den „Neger“ oder den „Zigeuner“? Solle man stattdessen vielleicht „Gendersprache“ sagen?
Und wie wäre es mit der Anrede eines Publikums? Wäre es von den Frauen zu viel verlangt, wenn sie ihre Reden höflichkeitshalber so beginnen sollten: „Meine Herren und Damen!“
Wie sieht es bei Schiffsuntergängen aus? Sollte es beim nächsten nicht einmal heißen: „Männer und Kinder zuerst“?
Wo bleibt das dringend notwendige „Männerhaus„?
Wo bleibt die überhaupt Gleichberechtigung des Mannes?
Ja, Leute, Männer hätten noch viel zu tun, wenn sie so emsig wären wie die Frauen.

Der Busenblitzer

Als ich gestern das Fernsehprogramm studierte, las ich bei Pro Sieben als Angebot für die „Primetime“: „Die Besten! Die 33 spektakulärsten Live-Momente“. Und da hieß es: „U.a.: Warum sorgt ein Busenblitzer im deutschen Fernsehen für einen Riesenskandal?“ Die Sendung, die ich nicht angeschaut habe, dauerte bis 23.10 Uhr und ich nehme an, dass der Busenblitzer erst zum Schluss kam.
Da kann ich mich nur wundern: Vor einigen Jahren gab es die Oben- ohne-Bewegung. Da „befreiten“ sich die Frauen von diesen „einengenden Kleidungsstücken“, die ihnen nach Ansicht der Emanzen nur von den Männern aufgezwungen waren:
https://autorenseite.files.wordpress.com/2013/10/frauen.pdf (S. 67)
Und die Frauen zeigten sogar in der Türkei, wo so etwas verboten war, am Strand ihre „neu gewonnene Freiheit“, während die Türkinnen in Ganzkörperkleidung ins Wasser gingen. Inzwischen aber haben die Frauen eingesehen, was ich ihnen damals prophezeit habe. Sie tragen wieder BHs. Und nun ist direkt eine neue Prüderie ausgebrochen: Wenn sich die Frauen heute am Strand umziehen, achten sie peinlichst darauf, dass man ja nichts sieht, als wenn ein Mann erblinden könnte, wenn er einen Busen zu sehen bekommt. So haben sie es fertig gebracht, aus einem „Busenblitzer“ einen „Riesenskandal“ zu machen. Mit so etwas kann eine Frau bekannt werden und dann viel Geld verdienen. Auch der „Höschenblitzer“ erweist sich als Sensation.
Nur wir armen Männer haben dem nichts entgegen zu setzen.
Wir dürfen nicht einmal in ein Dekolleté hinein schauen: Das gehört sich nicht. Noch schlimmer ist es, wenn sich ein Mann über das Dargebotene dezent äußert: Das kostet ihn die Karriere (Fall Brüderle).
https://autorenseite.wordpress.com/2013/01/26/geile-blicke-sabbernde-anmache-15466426/

Gloria von Thurn und Taxis: Frauen an den Herd?

Gloria von Thurn und Taxis hat gerade nach Presseberichten gesagt, viele Frauen würden lieber zu Hause bleiben, wenn sie wirtschaftlich die Möglichkeit dazu hätten. Ja, so ist es heute: Man kann mit Selbstverständlichkeiten, die heutzutage vielleicht doch keine mehr sind, Schlagzeilen machen. Es ist doch unbestreitbar, dass viele Frauen gerne Hausfrauen wären, anstatt sich dem Stress zwischen den beruflichen Pflichten und den Anforderungen der Mutterschaft auszusetzen.
Im übrigen ist ja auch der Hausfrauenberuf einer der schönsten der Welt und nicht etwa nur der eines „Heimchens am Herd“:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/
Aber wenn man so etwas sagt wie Gloria von Thurn und Taxis gilt man als „erzkonservativ“ – sprich „von vorgestern“.
Man sollte doch einmal eine Umfrage unter den berufstätigen Frauen machen, wie viele von ihnen lieber zu Hause wären. Das wären zwar nicht die Karrierefrauen, aber doch wohl die Mehrheit. Und dabei käme also zu Tage, dass wir ein Wirtschaftssystem haben, das die Familien zerstört, wie die hohe Scheidungsrate beweist. Wir hören zwar dauernd etwas vom Aufschwung, aber dieses Gerede soll darüber hinweg täuschen, dass es bergab geht, denn fürher reichte das Einkommen eines Normalverdieners aus, um eine Familie, die in der Stadt wohnen konnte, zu ernähren, und heute muss ein Ehegatte allein für die Miete einer Wohnung m Außenbezirk arbeiten. Früher war eben doch vieles besser:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Hausfrau – der schönste und schwierigste Beruf

Neulich im Café unterhielten sich Frauen über ihren Chef. Das hörte sich zunächst nicht gut an: „… zu penibel“, „… keine Ahnung“,… knauserig“ usw. Nur eine schwieg und wurde schließlich gefragt, wie denn ihr Chef sei. Sie lachte und sagte: „Ich arbeite beim besten Arbeitgeber, den es gibt: meinem Mann. Ich bin Hausfrau.“
So ganz stimmt das allerdings nicht. Wenn eine Frau als Hausfrau zu Hause bleibt, ist ihr Mann nicht ihr Arbeitgeber, sondern die beiden sind ein Team, bei dem der eine sozusagen Außenminister ist und die andere Innenministerin.
Der Beruf der Hausfrau genießt wenig Ansehen. Oft werden diese Frauen als „Heimchen am Herd“ oder „Glucken.Mütter“ bezeichnet. Aber eine solche Diffamierung ist völlig unangebracht. Die wichtigste Aufgabe eines Ehepaares ist die „Aufzucht“ der eigenen Kinder und eine solche Aufgabe sollte man nicht ganztägig auf andere abwälzen, z.B. die Kita. „Hic Rhodos, hic salta!“ sagten schon die alten Römer. Und auch noch heute gilt: „Hier ist deine Aufgabe, kümmere dich selbst darum!“
Und gibt es etwas Schöneres, als die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen und zu erleben, wie sie sich Stück für Stück die Welt erobern?
Was für unterschiedliches Leben doch die Familien führen: In der einen bricht in der Frühe die Hetze aus: Bei der berufstätigen Frau müssen die verschlafenen Kinder angezogen und vor der beruflichen Arbeit in die Kita gebracht werden. Bei der Nur-Hausfrau läuft der Morgen gelassen ab. Abends ist es ähnlich: Bei der Nur-Hausfrau beginnt ein entspannter Feierabend. Die berufstätige Frau dagegen muss (
hoffentlich mit ihrem Mann) abends all die Arbeiten nachholen, für die ihre nicht berufstätige Kollegin den ganzen Tag Zeit hatte.
Ich hörte öfter von berufstätigen Frauen, sie hätten quasi ihre ganze Jugend geopfert, um ihr Berufsziel z.B. als Ärztin zu erreichen und nun wollten sie ihren Beruf auch ausüben. Nett war, was eine Ärztin sagte, die ihren Beruf aufgegeben hatte, um ein Dasein als Hausfrau zu führen: „Ich habe so viel Liebe zu vergeben und darum kümmere ich mich selbst um meine Kinder.“
Mir fällt zum Thema Berufstätigkeit der Frau immer ein, wie es zu Beginn unserer Republik war: Damals sah man als einen der Hauptunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland die Familienpolitik an: Im Osten waren viele Frauen berufstätig und der Staat kümmerte sich um die Kinder.
Im Westen war man stolz darauf, dass die Familien intakt waren mit einer Hausfrau als Mittelpunkt.
Wenn auch die Kinder nun bei uns in den Kitas nicht staatlich indoktriniert werden, so stelle ich mir doch immer diese Frage:
Wie sollen sich individuelle Persönlichkeiten entwickeln, wenn in den Kitas doch eine gewisse Gleichschaltung notwendig ist?
Meine Kinder waren beispielsweise besonders sportlich und musikalisch. In den Kitas, die sie nur vormittags besuchten, wären sie sicherlich nicht ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert worden.
Für mich war es wie ein Wunder, wie meine Frau zusammen mit den Kindern ein Instrument erlernte und so schließlich eine auftrittsreife Hausmusik entstand. Meine Frau konnte als Hausfrau die Kinder nachmittags zum Musikunterricht und Sport fahren.
Es gibt natürlich auch Frauen, denen zu Hause „die Decke auf den Kopf fällt.“ Sie sehen gar nicht, wie vielseitig und schwierig der Hausfrauenberuf ist:
Zunächst einmal sollte eine Hausfrau etwas von der Ernährungswissenschaft verstehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/05/essen-wie-oma-oder-hippokrates/
Kochen ist eine kreative Tätigkeit, ja sogar eine Kunst, die Spaß machen sollte. Heute ist die Ernährung oft mehr zu einer „Abfütterung“ verkommen – vergleichbar mit dem Betanken eines Autos.
Auch Erziehungsfragen sind nicht immer einfach, z.B.: Wie schaffe ich es, ein Kind, das überhaupt nicht lernen will, durch die Schule zu bringen? Was tun bei Aufsässigkeit? Usw.
Ein bisschen Baubiologie sollte man
sich auch angeeignet haben: Wie gestalte ich ein gesundes Wohnen? Was gibt es alles an Schädlichem in der unmittelbarsten Umgebung!
Und auch mit Medizin oder besser gesagt mit Gesundheit sollte sich die Hausfrau auskennen., z.B.; Wie bewahre ich mein Kind davor, Brillenträger zu werden?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/

Eine Hausfrau weiß, wen die Kinder mit ins Haus bringen und kann darauf Einfluss nehmen. Es gibt Frauen, die sehen das nicht: „Meine Tochter kriegt die Pille. Was soll da also passieren?“
Eine Hausfrau ist da, wenn die Kinder aus der Schule kommen und „abladen“ wollen, bzw. müssen. Kinder brauchen jemanden, mit dem Sie reden können, und zwar dann, wenn es notwendig ist.

Gefahren lauern überall. Eine Hausfrau kann mehr lesen als andere und sich kundig machen. Wer weiß beispielsweise schon, dass es schon gefährlich sein kann, einen auf Thermopapier gedruckten Kassenbon anzufassen?
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/18352-rtkl-bisphenol-warum-der-kontakt-mit-kassenbons-so-gefaehrlich-ist
Oder andere Frage: Welche Frau weiß schon, welche Nahrungsmittel beim männlichen Teil der Familie die Prostata schädigen können?
Es gibt so vieles in der heutigen Welt, was man eigentlich wissen sollte. Einer Hausfrau ist es immerhin einigermaßen möglich, sich hier einen gewissen Durchblick zu verschaffen. Das ist schon so ähnlich wie ein Studium. Also langweilig kann so ein Leben nicht sein.
Dennoch streben immer mehr Frauen eine rein berufliche Karriere an. Sie sehen nicht, dass es der Reiz eines Frauenlebens ist, sich auch einmal in einer längeren Phase ganz der Familie, insbesondere den Kindern, zu widmen.
Übrigens kann eine Hausfrau etwas machen, was wenigen Menschen möglich ist: Sie kann sich selbst verwirklichen.

Ich bin ja nun schon sehr alt und denke an die Zeit zurück, als wir eine junge Familie waren. Da war es selbstverständlich, dass die Frau als Hausfrau zu Hause blieb und die Familie konnte vom Einkommen des Mannes sogar mitten in der Stadt leben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Heute müssen viele Frauen allein deshalb arbeiten, um die hohe Wohnungsmieter bezahlen zu können. Was ist hier passiert? Der Raubtierkapitalismus hat zugeschlagen und die Mieten in ungeahnte Höhen getrieben. Und die Industrie brauchte Arbeitskräfte: Wenn nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen arbeiten, kann man die Löhne niedrig halten, weil das Angebot an Arbeitskräften quasi fast verdoppelt wird.
So hören wir dauernd etwas vom Aufschwung, aber in Wahrheit stürzt Deutschland immer mehr ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Im Mainstream wird nun das Familienmodell mit einer berufstätigen Frau und Mutter als modern und gut propagiert, obwohl sogar eine Emanze wie Alice Schwarzer gesagt hat:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“
Der Wandel, der sich vollzogen hat, wird besonders deutlich, wenn man zwei Personen vergleicht:
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt arbeitete täglich16 Stunden. Und heute bekleidet eine Mutter von sieben Kindern das höchste Amt in der EU.

 

Frauen hatten es früher viel besser

Ansichten eines unverbesserlichen alten Bayern:

Die Frauen hatten es früher viel besser.
Natürlich protestieren die jungen Emanzen
gegen so eine Behauptung energisch und sagen: Damals waren die armen Frauen „Heimchen am Herd“. Die Frauen waren angeblich unterprivilegiert: der Mann bestimmte den Wohnort…usw. Ja, da werden sie nicht müde, all diese „Grausamkeiten“ aufzuzählen. Sicher: So war die Rechtslage, aber die Lebenswirklichkeit war genau umgekehrt. Nicht nur beim Untergang der Titanic hieß es: „Frauen…zuerst!“
Ich überblicke in meinem hohen Alter vier Generationen und da kann ich mit Fug und Recht behaupten: Nie ging es den Frauen so schlecht wie jetzt.
Zunächst mal zwei Aphorismen vorweg, die meine These stützen:

Eine Frau, die sich für intelligent hält, verlangt die Gleichberechtigung mit dem Mann. Eine Frau, die intelligent ist, tut das nicht.
Colette
*
Je mehr Gleichberechtigung die Frauen errungen haben, desto mehr Vorteile haben sie verloren.
H. Pöll
*

Was die Frauen, verloren haben, ist die Verehrung, die ihnen früher zuteil wurde und die der Dichter Schiller so beschrieben hat:

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier.
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.“

Frauen wurden früher sogar mit Elfen und Engeln verglichen (obwohl die Engel der Bibel ja eigentlich Männer waren: Michael, Raphael, Seraph…).. Die Frauen von heute wollen alles andere sein als Elfen oder Engel: Sie sind lieber Power- oder Karrierefrau, ein heißes Girlie, Influencerin oder was auch immer.

Wenn ich in meiner Familie zurück schaue, dann hatte es meine Oma am besten: Schon als Kind wurde sie von einem Diener begleitet, der ihre Mappe trug und einen Schirm über sie hielt, damit sie nicht „aussah, wie ein Straßenarbeiter“. Und als sie selbst Mutter von 6 Kindern war, wurde sie von einem Kindermädchen und einer Köchin unterstützt. Da wird nun mancher sagen: Und was war mit dem Personal? Dem ging es wesentlich besser als vielen Arbeitnehmern heutzutage.

Meine Mutter war eines dieser Heimchen am Herd und mit dieser Position völlig zufrieden. Sie ging gerne zum Einkaufen der Lebensmittel in die Stadt und hatte auf diese Weise immer viel Bewegung und Abwechslung. Sie kochte gerne und gut. „Heute können die Menschen nicht mehr kochen“, stellte gerade ein Sterne-Koch anlässlich der Corona-Krise fest. Die Frauen von heute sehen das Kochen im Vergleich zu ihrer beruflichen Arbeit als eine minderwertige Tätigkeit an. Tatsächlich aber ist Kochen eine Kunst: Was die Musik für die Ohren, Bücher für den Geist und Bilder für die Augen sind, ist das Kochen für die Geschmacksnerven: eine echte Kunst. Kochen sollte also doch eigentlich mehr Spaß machen, als wenn eine Frau stattdessen Ärztin wäre und eine Darmspiegelung durchführen würde.
Meine Mutter hatte als Hausfrau viel Zeit zum Lesen und Zeit für ihre Freundinnen zum gemeinsamen Stricken oder Kaffeeklatsch. Und vor allem war sie für uns Kinder da. Sie war der ruhende Pol der Familie. Was die Frauen von heute zu einem solchen Dasein halten, hörte ich kürzlich von einer Verkäuferin: „Zu Hause würde mir die Decke auf den Kopf fallen.“

Meine eigene Frau gab gerne ihren durchaus geliebten Beruf auf und wurde Hausfrau nach dem Motto: „Hic Rhodos, hic salta!“ So sah sie nun ihre Hauptaufgabe darin, sich den Kindern zu widmen. Sie musizierte mit ihnen, so dass wir eine geradezu professionelle Hausmusik hatten. Sie selbst hatte sich in harter Arbeit das Zitherspielen beigebracht und spielte das Harry Lime Theme wie Anton Karas. Sie malte auch gern und gut (s. Bild oben) und sie las gerne (auch manche meiner Bücher als Lektorin). Sie war natürlich auch mit den Hausaufgaben meiner Kinder beschäftigt. Eines der Kinder war Legastheniker und wäre auf der Sonderschule gelandet, wenn es nicht durch meine Frau bis zum Abitur unterstützt worden wäre. Noch einen großen Vorteil hatte ihr Leben als Hausfrau: Wenn ich mich mal im Beruf frei machen konnte, war sie bereit, mit mir etwas zu unternehmen. So hatten wir ein schönes abwechslungsreiches Leben.
Und wenn ich dann die berufstätigen Frauen von heute sehe, dann tun sie mir leid. Sie versäumen einen großen Teil des Schönsten am Leben: ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Eine bekannte Filmschauspielerin sagte einmal: „Ich bin doch nicht blöd und gönne meinem Kindermädchen das Leben, das mir eigentlich zusteht.“
Die Berufstätigkeit der Frauen setzt die Familie unter Stress: Nach einem erfüllten Arbeitstag muss abe
nds eingekauft, die Wohnung gereinigt werden … Da wäre eine Phase des Ausruhens oder der Freizeitbeschäftigung angezeigt.
Das Merkwürdige am unterschiedlichen Leben der Frauen von früher und heute ist der: Früher war der Lebensstandard viel niedriger; dennoch waren Frauen in der Regel Hausfrauen. Heute bei dem viel höheren Lebensstandard brauchen die jungen Paare das zweite Einkommen der
berufstätigen Ehefrau. Deshalb habe ich hier ja schon einmal gefragt:
Wie haben wir damals nur so leben können?
Früher hatte ein Mann „Kavalier“ zu sein. Er hatte die Frauen zu verehren, ihnen die Tür aufzuhalten, die Koffer zu tragen, die Zeche zu zahlen… All das ist nicht mehr richtig „in“. Nur noch beim Heiratsantrag hat der Mann, wenn man den Filmen glauben darf, immer noch nieder zu knien.

Ich habe einen Corona-Schock!

 

Wie meine Leser wohl wissen, bin ich ein bekennender Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.
Aber trotzdem oder gerade deswegen bin ich ein großer Frauenbewunderer. Wie sagt doch unser großer Dichter Schiller so treffend:

Das höchste aber von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.

Nun habe ich allerdings – was weibliche Schönheit anbetrifft – im Zuge der Coroma-Krise einen schweren Schock erlitten: Es ist ja nun so, dass verschiedene Frauen nicht mehr geschminkt und zurecht gemacht im Fernsehstudio zu sehen sind, sondern dass sie sich so, wie sie halt sind, von zu Hause aus im TV melden. Und da haben wir doch tatsächlich zwei Frauen – ich will den Damen hier ersparen, sie zu nennen – überhaupt nicht wieder erkannt: Da war nichts mehr übrig von ihrem Promi-Look, sondern hier kamen zwei gestresste Hausfrauen.
Und da bewahrheitete sich wieder einmal, was ich schon früher hier geschrieben hatte:

Unter den besonderen weiblichen Fähigkeiten gibt es eine, die ich besonders bewundere. Die Frauen sind in der Lage, sich von einer „grauen Maus“ in eine Dame, einen Vamp (alter Ausdruck für heißes Girl), eine Art von Nonne oder einen Schönheitsstar zu verwandeln. Nehmen Sie Helene Fischer als Beispiel:
https://web.de/magazine/unterhaltung/stars/helene-fischer-show-weihnachten-brav-scharf-wandlung-33904048
Ich war selbst einmal Zeuge einer solchen Verwandlung: Als ich in München am Haus der Kunst vorbei ging, bemerkte ich, dass sich dort etwas tat. Auf der Treppe herrschte geschäftiges Treiben, das den Anschein erweckte, als würden dort Filmaufnahmen gemacht. Natürlich wollte ich da zuschauen.
Ein paar Mädchen, wie sie halt in der Stadt so herum laufen, verschwanden im Haus. Nach einiger Zeit kamen sie wieder heraus und dann wurden Modeaufnahmen gemacht. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass das die selben jungen Frauen waren, die ich vorher hatte kommen sehen.
Und dann notierte ich in meinen Aphorismen:
Ein Kunstmaler hat es leicht: Er kann auf einer weißen Leinwand ein Portrait malen. Ein Visagist hingegen muss mit Farbe aus einem Durchschnittsgesicht einen Star machen.

Noch ein Beispiel gefällig? Als besonders unglaubhaft fand ich in der Operette „Die Fledermaus“ die Szene, in der die Titelfigur auf einem Ball die eigene maskierte Frau nicht erkennt. Aber dann ist es mir doch so ähnlich ergangen. Als ich meine Frau kennen lernte, habe ich mich mit ihr vor dem Haus der Kunst verabredet, weil wir dort einen Faschingsball besuchen wollten. Als meine Frau damals mit einem Taxi angefahren kam und stark geschminkt mit Perücke auf mich zu ging,  hatte ich sie doch tatsächlich zunächst nicht erkannt.