Archiv der Kategorie: Bayern

Meine Erlebnisse beim Mauerfall

Hier in Bayern erfuhr man vom Mauerfall nur aus dem Fernsehen.
Aber dann habe ich doch zwei nette Erlebnisse gehabt. Als ich damals auf der Deutschen Alpenstraße fuhr, war auf einmal auf der Straße eine Versammlung. Erst dachte ich, es wäre ein Unfall geschehen, aber das passte nicht zu dem fröhlichen Hallo, das dort statt fand. Etliche junge Bayern standen auf der Straße und hielten die Autos an. Sie sammelten Geld für die DDR-Bürger, die da kommen würden. Und dem Augenblick kam auch tatsächlich ein Trabbi daher. Man holte die Insassen heraus, umarmte sie und hieß sie herzlich willkommen. Dabei überreichte man ihnen das gesammelte Geld als Willkommensgeschenk.
Später am Watzmannhaus traf ich eine weinende Frau. Ich fragte sie, ob ich ihr helfen könne. Sie verneinte das und sagte, sie müsse einfach weinen, weil es da so schön ist.
„Ach!“ sagte sie im schönsten sächsisch; „Dass ich das noch erleben durfte“

Die Verhunzung der Alpen


Wenn ich beobachte, wie im Laufe meines langen Lebens die Alpen verändert wurden, kann ich nur feststellen: Sie sind von einem Stück wilder Natur in einen Massenspielplatz verwandelt worden. Ein Netz von Drahtseilbahnen hat die Berge überzogen, Straßen, Sommerrodelbahnen und Stauseen wurden gebaut. Aussichtsplattformen und künstliche Seen für die Schneekanonen verunzieren das Bild der Berge.
Und viele alte Hütten wie die oben im Bild, wurden mit Reklame „aufgemotzt“ oder mit Mobilfunkantennen.

Wo einst die Menschen in der Bergeinsamkeit ihres Herrgotts gedachten, übertrumpft nun die Fahne einer Bierbrauerei den Andachtsort.

Lesen Sie bitte hier weiter, wie Bayern kaputt gemacht wird:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

 

In Bad Reichenhall brennt‘s lichterloh


D
ieses Bild stammt von einer Vorführung der Feuerwehr vom letzten Samstag. Hier schöpft ein historisch gekleideter Feuerwehrmann Löschwasser aus dem Brunnen. Es brennt also nicht wirklich in der Stadt – wohl aber in übertragenem Sinne:
Der derzeitige Oberbürgermeister Dr. Lackner wurde von der CSU für die kommende Wahl nicht mehr als Kandidat für diesen Posten aufgestellt. Er hat deshalb eine
eigene Liste Lackner gegründet, mit der er sich wieder wählen lassen will.
Es ist alles schon mal da gewesen. Vor vielen Jahren gab es im „schwarzen“ Traunstein auch einen Streit darüber, wer für die CSU ins Rennen um den OB-Posten geht. Das Ende vom Lied war, dass ausgerechnet in der „schwarzen“ Stadt ein „roter“ Oberbürgermeister gewählt wurde. Und der blieb viele Jahre im Amt.
So ähnlich könnte es auch in Bad Reichenhall laufen:
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Vielleicht setzt sich nun keiner der beiden CSU-Kandidaten durch. Womöglich entspricht das ja auch der Absicht Lackners, Es könnte ja sein, dass er sich vielleicht mit seiner Liste nur dafür rächen will, dass er nicht aufgestellt wurde. Das wäre nicht nur undankbar, sondern schäbig, denn seiner Partei verdankt er ja, diesen lukrativen Posten mit einer hervorragenden Altersversorgung bekommen zu haben.

Es kann natürlich auch sein, dass Lackner ähnlich wie Trump an einer Selbstüberschätzung leidet und glaubt, das Wohl der Stadt hinge davon ab, dass er im Amt bleibt. Und vielleicht glaubt er tatsächlich, dass er eine echte Chance hat, obwohl man den Eindruck hat, dass ihm statt eines Amts-Bonus eher ein Malus zugeschrieben wird. Nur: Wie will er die Bürger davon überzeugen, der richtige Mann auf dem Posten zu sein, wenn nicht einmal seine Partei das glaubt?
Der CSU bleibt jedenfalls nichts anderes übrig, als Lackner wegen Partei schädigenden Verhaltens aus der CSU auszuschließen, weil er die Wahlchancen der Partei beeinträchtigt. Natürlich steht es Lackner frei, sich wieder um sein Amt zu bewerben, aber nicht mit dem „Aushängeschild“ CSU.

Das Gasthaussterben muss nicht sein

Man hört zur Zeit immer öfter von einem Gasthaussterben: Die Ursachen sind: zu wenig Umsatz, kein Personal, kein Nachfolger für den Wirt… So hat in Bayern jedes 5. Dorf kein Gasthaus mehr. Das muss nicht sein. Ein Gasthaus, das das richtige Konzept hat, geht immer gut.
Ein Beispiel dafür ist das Traditionswirtshaus Kraimoos, ein gemütliches bayerisches Wirtshaus.
Man fragt sich, wie so ein Gasthaus existieren kann, denn dort gibt es Essen, das viel billiger ist als beim Chinesen oder Inder. Ein solides einfaches Essen bekommt man dort schon für 4,90 Euro. So ist es kein Wunder, dass viele Gäste dort hin fahren, obwohl das Gasthaus in Kraimoos liegt, einem Dorf, das nur aus ein paar Bauernhöfen besteht. Erst habe ich mich gefragt: Wie kann der Wirt davon leben? Dann habe ich gesehen, dass viele Leute ihre Feiern in dieses Gasthaus verlegen, weil der Wirt ausgezeichnet kocht. Da schaut man dann nicht auf den Preis, wenn man feiert.
Auch wenn am Sonntag kein billiges Essen angeboten wird, kommen die Gäste gerne, um sich dort etwas Gutes zu gönnen. So kommt der Wirt auf seine Kosten und er lebt davon anscheinend nicht schlecht, wenn man das aus seinem Auto schließen kann.
Das ist ein Beispiel, wie ein Gasthaus sogar in ungünstiger Lage gut überleben kann.

Ein anderes nachahmenswertes Beispiel ist das Gasthaus D‘Feldwies.
Eine Zeit lang war es ein Opfer des Gasthaussterbens und dem Verfall preisgegeben. Dann wurden die Dorfbewohner aktiv: Sie richteten in Eigeninitiative ihr Gasthaus wieder her. Die einen langten zu und die anderen spendeten. Und was dabei heraus gekommen ist, ist ein Aushängeschild für Bayern.
Und noch ein bemerkenswertes Beispiel ist die Windbeutelgräfin in Ruhpolding:

Dort hat man ein originelles Konzept für ein uriges Lokal. An der Decke hängen lauter Kaffeekannen:

Abschreckend kann die moderne Architektur sein, denn im Gasthaus soll es gemütlich und nicht modern (im Sinne von kühler Atmosphäre) sein. So ist der Unterwirt in Chieming einmal ein gut gehendes Lokal gewesen, in dem wir gerne zu Gast waren. Dann wurde das Haus von einer Brauerei aufgekauft und so renoviert, dass es nun wie eine Kantine wirkt. Da kann ein Koch noch so gut kochen: Das nützt nichts. Das einst gut gehende Lokal steht nun leer.
Umgekehrt ist es in Ruhpolding, da hat ein guter Architekt das moderne „Brothaus“ erbaut – eine Attraktion für den Ort, denn es ist ein interessanter Bau, der trotz seiner Modernität eine Atmosphäre zum Wohlfühlen besitzt. Und auf dem Weg dorthin liegt der „Papillion“ außerhalb einer Ortschaft und doch gut besucht, weil er ganz aus Holz und Glas gebaut ist:


So gibt es viel Nachahmenswertes. Eigentlich müssten ja die Gasthäuser gut gehen, denn es gibt immer mehr alte Leute, die nicht mehr kochen. Und auch die Berufstätigen lassen sich meist in einer Kantine oder einem Lokal verpflegen. So müsste doch in der Gastronomie ein Boom herrschen.

Auf jeden Fall: Lasst eure Gasthäuser nicht sterben!

Die Wiesn einst und jetzt


Wie war das früher schön auf der Wiesn. Da briet meine Mutter ein Hendl und das aßen wir  im Außenbereich eines Festzeltes und genossen ein Wiesenbier dazu. Das war damals noch so Sitte. Damals war halt die Wiesn noch ein richtiges Volksfest, wo jeder seinen Platz fand und dabei schaute man den Prachtgespannen der Brauereien zu, wie sie das Bier auch wirklich in Holzfässern anlieferten. Beinahe hätte es eine Revolution gegeben, als das Bier plötzlich in Stahlcontainern kam und die Prachtgespanne nur noch zur Schau herum fuhren. Und was früher der Wiesn ihren eigenen Reiz gab, waren die vielen Schaubuden, die zu Werbezwecken oft mehr draußen zeigten als drinnen. So war ein Wiesnbummel immer recht amüsant.

Und heute? Die Zelte sind überfüllt. Die Wiesn ist dem Eindruck nach, den die Medien vermitteln, vom Volksfest zu einer Promi-Show verkommen. Für mich ist es unerträglich, dass ich bei Berichten über die Wiesn dauernd Leute vorgeführt bekomme, auf die ich allergisch reagiere: die Effenbergs, die Pooth & Co.
Da trinke ich, der einmal ein geradezu leidenschaftlicher Wiesngänger war, mein Bier lieber daheim.

Katastrophe: Bald kein Bier mehr?

An diesen Tagen ein Hochgenuss: ein kühles bayerisches Bier! Aber wie lange noch? Unheil zeichnet sich ab: In den Nachrichten wurde gemeldet: Citrus Bark Cracking Viroid (CBCVd) hat die Hopfenbestände in Slowenien vernichtet und ist nun auch bei uns angekommen.
Die amtliche Warnung vor diesem Schaderreger klingt zwar weniger dramatisch:
https://www.agrarheute.com/wochenblatt/feld-stall/pflanzenbau/neuer-schaderreger-hopfen-557398
Aber ich befürchte das Schlimmste. Gerade hat sich der Buchsbaumzünsler vom hohen Norden bis an meinen bayerischen Südhang durchgekämpft, ohne dass eine Bekämpfung diese Viecher aufgehalten hätte. Und so ist es auch bei anderen Schädlingen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/17/schlimmer-als-das-artensterben/
Wahrscheinlich gibt es auch bald keine Bananen mehr, weil diese von einem Pilz befallen werden. Das ließe sich ja noch ertragen, aber beim Bier wird’s ernst.

Kunst und Geschmacksverirrungen

 

 

Dieser „Gender-Mozart“ soll auch die weibliche Seite des Komponisten heraus stellen. Er steht vor einer alt-ehrwürdigen Kirche, wo er nun wirklich nicht hin gehört.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber es gibt doch vielleicht ein paar Grundregeln, die außer Streit stehen sollten. So war es jedenfalls bisher. Doch die Zeiten ändern sich.
Wie sollen die Menschen von heute noch Geschmack haben, wenn sie von Kindheit an mit dem scheußlichsten Zeug ausgestattet werden? Schauen Sie sich doch nur einmal die Schulranzen an, mit denen die Kinder unterwegs sind: grellbunte Farben, die überhaupt nicht zusammen passen. Es scheint fast so, als ob sie sich in Buntheit übertreffen wollten. Und überall sind die Menschen denselben Geschmacksverirrungen ausgesetzt.
Und so kommt es, dass man den Respekt vor alten Kunstwerken immer mehr verliert. Wo man hinschaut, vergreift man sich an alt-ehrwürdigen Bauten, Plätzen und Parks:
Neben einem herrlichen gotischen Altar in einer bedeutenden bayrischen Kirche ist eine grellgelbe Tafel aufgestellt, auf der die Kommunionkinder ihre Patschhände in schwarzer Farbe abgedruckt haben. So ähnlich sieht es in vielen Kirchen aus, denen man in einer Zeit der Kirchenaustritte Leben einhauchen will.
Und die Geldgier tut ein Übriges, um immer mehr Altes zu zerstören: In den über Jahrhunderte ehrfurchtsvoll erhaltenen Stadtbildern, beispielsweise von Passau oder Vilshofen, werden übergroße, grässliche Fußgänger positioniert. Die ältesten Klostergärten, die man durch die Jahrhunderte bis in die Neuzeit gerettet hat, werden mit scheußlichen, überhaupt nicht passenden modernen Kunstwerken „verschönt“.
Der Denkmalschutz versagt total. Der Sparkassenchef bestimmt, was Kunst ist, denn die Sparkassen, die eigentlich bei der Pleite der Landesbank dabei waren, haben trotzdem noch zu viel Geld in ihren Stiftungen und das muss unters Volk, der Reklame wegen: Seht her, wir tun was!?
Es wird erst Ruhe einkehren, wenn der letzte Park oder Klostergarten voll gestellt ist wie eine Rumpelkammer der Moderne.
Und eines Tages wird eine Generation heranwachsen, die zwangsläufig unsere gesamte Art zu leben als großen Irrweg erkennen wird und sie wird auch mit eisernem Besen all das Zeug hinwegfegen, was uns die Ehrfurchtslosigkeit und Geldgier an Geschmacklosigkeit und Pseudokunst beschert hat.
Schauen Sie doch auch mal auf die Seite „Bayern kaputt„!

Die Sünde – einst und jetzt

In einem früheren Beitrag habe ich etwas über den Dondolismus geschrieben, also die Erscheinung, dass die Menschen in ihren Anschauungen von einem Extrem ins andere verfallen. Das zeigt sich beispielsweise auch gerade bei dem Begriff Sünde.
Wenn sich heute zwei Frauen unterhalten und eine beichtet, sie habe „gestern schwer gesündigt“, dann ist eher von eine
r Sahnetorte die Rede als von einem moralischen Fehltritt.
Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, was meine Mutter als größte Sünde bezeichnete: nämlich wenn man ein Stück Brot wegwirft. Sie hatte zwei Weltkriege mitgemacht und erfahren, was Hunger bedeutet. So hob sie altes Brot in einem Beutel auf und kochte dar
aus gelegentlich eine schmackhafte Brotsuppe. Da schütteln die Hausfrauen von heute nur verwundert den Kopf.
Wie gefährlich war es allerdings früher zu sündigen: Da drohte die Kirche damit, dass man in die Hölle kommt, wenn man den Fehltritt nicht sofort beichtet. Daher stimmte es natürlich nicht, wenn man zu sagen pflegte: „Auf der Alm – da gibt‘s koa Sünd.“ Dieser Spruch ist wohl von findigen bayerischen Werbemanagern erfunden worden, um die Preußen in die hiesigen Berge zu locken. Und wenn einer mal trotzdem auf der Alm gesündigt hat, hat das früher schwerwiegende Folgen gehabt, wie die hier entstandene Version der Tannhäuser-Sage beweist. Sie existiert ja in verschiedenen Fassungen, von denen eine Richard Wagner als Stoff für seine Oper diente.
Wie es wirklich gewesen ist, weiß man
natürlich hier in Bergen am besten, denn in der hiesigen Gegend hat sich die Geschichte abgespielt:
Tannhäuser verliebte sich in eine von zwei Schwestern, die hier auf einer Alm lebten, wobei sich die beiden „in verbotener Liebe versündigten“, wie es in der Legende heißt. Was die zwei getrieben haben, muss schlimm gewesen sein. Tannhäuser beichtete dies nämlich zunächst beim Dorfpfarrer, der aber fand die Sünde so schwerwiegend, dass er die Absolution verweigerte und den Tannhäuser an den Bischof verwies. Auch der fand, dass das Gewicht der Sünde seine Kompetenz überstieg, und er meinte, so etwas könne nur der Papst vergeben. Reuig pilgerte Tannhäuser zum Papst nach Rom, um Vergebung für seine Sünde zu erlangen, doch der Papst blieb hart. Daraufhin kehrte Tannhäuser mit einem schweren Stein, den er als Buße mit einer Kette um den Hals trug, nach Bergen zurück. Als er von dort, wo heute die Säulner Kapelle steht, die Bergener Kirche sah, fielen Stein und Kette von ihm ab. Und als Beweis dafür, dass unsere Legende stimmt, wird der Stein, den Tannhäuser als Buße für seine Sünde über die Alpen geschleppt hat, in der Bergener Kirche verwahrt. Von dem Stein ist allerdings nicht mehr viel übrig, weil fromme Bergener Bürger sich Stücke dieses Steins als Reliquie mit nach Hause genommen haben.
Dies
e Geschichte veranlasste den Verfasser eines alten Führers durch die bayerischen Voralpen zu folgender Bemerkung: „Auch wer heute mit offenen Augen durch das Dorf geht, wird feststellen, daß hier –besonders was die Frauen angeht – ein starker Menschenschlag zu Hause ist.“
Also Vorsicht, Ihr Männer!

Nie wieder Chieming!

An sich ist es ja so schön am Chiemsee, aber Chieming ist ein Ort, auf dem ein Fluch zu lasten scheint. Durch den Ort verläuft eine stark – auch von großen LKW – befahrene Straße, gegen deren Abgase und Luftverschmutzung sich ein Bauer mit einem großen Plakat an seinem Haus gewehrt hat. Eine Umgehungsstraße hätte längst gebaut werden müssen, scheiterte aber an jahrelangen Querelen.
À propos Verkehr: Auf der Uferpromenade ist das Radfahren eigentlich verboten, aber die Masse, die täglich um den Chiemsee radelt, kümmert sich herzlich wenig darum und auch die Gemeinde gebietet diesem Treiben nicht Einhalt, obwohl es wegen der vielen Kinder gefährlich ist. Verägert sind auf jeden Fall die Kurgäste, die ihre Ruhe haben wollen und nicht dauernd von Radlern angeklingelt werden wollen.
Das Dorf hatte einen ausgezeichneten Gasthof, den Unterwirt. Nachdem das
frühere Gastwirte-Ehepaar aufgehört hatte, wurde der Gasthof verkauft und total umgestaltet. Das einst vorhandene bayerische Flair wurde durch eine nüchterne Kantinenatmosphäre ersetzt. Und im einst so gemütlichen Biergarten standen nun aufgereiht lange Tische mit harten Bänken. So setzen sich die Menschen nur notgedrungen auf dem Oktoberfest zum Biertrinken. Kein Wunder, dass der Gasthof nun wieder geschlossen ist. Welch ein Abstieg vom Unterwirt mit Festsaal zur nüchternen nun geschlossenen Fütterungsstelle. Warum hat der Gemeinderat das nicht verhindert?
Gestern wurde ich ein Opfer der Chieminger Wirrnis: Ich fuhr morgens in einen Parkplatz, konnte aber nicht wieder weg fahren, weil die Ausfahrt wegen eines Volkstriathlons gesperrt war. So war ich zwei Stunden eingesperrt. Normalerweise hätte man ja an der Parkplatzeinfahrt ein Schild anbringen müssen, auf dem auf die Sperrung der Ausfahrt hingewiesen wird. Nicht so in Chieming. Da betreibt man amtlich genehmigte Freiheitsberaubung
und verärgert so wieder einmal seine Gäste.