Schlagwort-Archive: Liebe

Es gibt so wenig Bücher…

Eigentlich wird ja zu viel geschrieben, obwohl es schon in der Bibel heißt:

„Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.
(Prediger, 12,12)“

Ich muss trotzdem bekennen: Ich schreibe gern. Deswegen will ich mich aber nicht gleich als Schriftsteller bezeichnen; das überlasse ich anderen. Ich bin halt nur ein Hobby-Schreiberling.
Ich weiß nicht, wie viele Bücher jeden Tag neu erscheinen. Ich habe nur einmal gelesen, dass bei Lulu, wo meine Bücher zu haben sind, Tag für Tag 1000 neue Schriften produziert werden: Bücher, Doktorarbeiten, Reiseberichte usw. Ist das alles wert, schriftlich festgehalten zu werden? Und wer soll das alles lesen?
Zu Weihnachten habe ich wieder Bücher bekommen und da leide ich unter meiner falschen Erziehung. So wie meine Mutter sagte: „Was auf den Tisch kommt, wird aufgegessen!“, so fühle ich mich auch verpflichtet, die geschenkten Bücher zu lesen, auch wenn mich überhaupt nicht interessiert, was der bekannte „Hundertjährige“ Neues erlebt hat. Aber das Buch ist halt ein Bestseller.
Doch zurück zum Thema: Es gibt so wenig Bücher, von denen man wirklich etwas hat, die einen also zum Nachdenken anregen, aber trotzdem unterhaltsam sind. Ich habe mich bemüht, solche Bücher zu schreiben. Vielleicht interessiert Sie ja eines davon:


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Heute ist Frühlingsanfang und der Tag der Komplimente

Was passt besser zusammen als Frühlingsanfang und Komplimente? Aber Männer müssen vorsichtig sein, denn wie heißt es in meinen Aphorismen:

Eine Frau ist ein Wesen, das ein Kompliment für die Wahrheit und die Wahrheit für eine Grobheit hält.
*
Männer können die Wahrheit vertragen, Frauen sind durch Komplimente zu sehr verwöhnt.

Eheregel für Männer

Seit meiner goldenen Hochzeit denke ich darüber nach, warum meine Ehe eigentlich immer noch funktioniert . Und da bin ich auf diese Weisheit gestoßen:
„Unbedingter Gehorsam des Ehemannes ist die Grundlage einer guten Ehe.“
Als ich mir gerade etwas auf die Entdeckung dieser Weisheit einbilden wollte, las ich, dass die Franzosen dies schon seit langem in einem Sprichwort viel besser ausgedrückt haben, indem sie sagen:
«Que femme veut, Dieu le veut.» (Was die Frau will, das will Gott)
Und dann habe ich mich hingesetzt und diese grundlegende Erkenntnis in einem Gedicht nieder geschrieben:

Hochzeitsgedicht
(Von einer kleinen Brautjungfer mit unschuldigem Augenaufschlag nach der Trauung aufzusagen)
Beugt sich ein Mann dem Ehejoch
Dann hat er eine Chance noch:
Er tue stets, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Weil leider viele Männer diese Weisheit nicht begreifen wollen, und nach dem Motto leben wollen: „Der Herr im Haus bin ich!“, habe ich zusätzlich noch einen kostenlosen Eheratgeber für Männer geschrieben. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie ein Mann sind und Fragen oder Probleme haben.
Auf keinen Fall sollte ein Mann heiraten, bevor er sich diesen Ratgeber zu Gemüte geführt hat.
Übrigens: der Eheratgeber ist keine für Frauen geeignete Lektüre und daher mit eine speziellen Sicherung gegen Leserinnen ausgestattet.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Liebe und Gerechtigkeit sind wohl das Wichtigste für die meisten Menschen. Wenn in der Liebe etwas schief läuft, nehmen sie das als Schicksalsschlag hin, nicht aber bei der Gerechtigkeit.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Heute ist der Weltknuddeltag


Gut, das es diesen Tag gibt, denn bisher hatte ich noch nie etwas vom Knuddeln gehört. Mein Rechtschreibprogramm kennt es auch nicht, sondern unterringelt das Wort rot. Aber wir können uns schon vorstellen, was gemeint ist, nämlich dasselbe, was uns gerade vor kurzem schon näher gebracht wurde:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/06/machen-sie-mit-heute-ist-der-tag-des-kuschelns/
Ist es ein Zeichen unserer Zeit, dass immer wieder daran erinnert werden muss?

Na, wie sieht es bei Ihnen aus? Heute schon geknuddelt? Der Knuddeltag wurde erfunden, weil die menschliche Wärme und Zuneigung sogar in den Familien immer mehr abnehmen sollt. Und daher gibt es noch weitere Tage, die der Liebe gewidmet sind:
den Tag des Kuschelns (engl. Cuddle Up Day) am 6. Januar,
den Tag des Orgasmus am 9. Mai oder
den Internationalen Tag des Kusses (engl. International Kissing Day) am 6. Juli.

Wir leben heute in einer Bussi-Bussi-Gesellschaft. Seit die Luft bei der Erotik heraus ist, hat sich die Begrüßung mit Bussi links und Bussi rechts wie ein Virus in der ganzen Welt ausgebreitet. Brauchen wir da also wirklich noch einen Knuddeltag? Ich glaube: schon! Denn Knuddeln ist schon etwas mehr als ein bloßes Ritual. Ein bisschen menschliche Wärme soll doch mindestens dabei rüber kommen.

Wie sehr die Liebe abnimmt, zeigte schon einst die Mahnung des früheren Kardinals Wendel, der sich wegen der zunehmenden Zahl von Scheidungen Sorgen machte. Er forderte daher die Gläubigen auf, doch öfter vom „göttlichen Geschenk der Sexualität Gebrauch zu machen“. (Klingt doch gut?)
Was es doch in den Augen der Kirche für göttliche Geschenke gibt! Nach Benedikt XVI ist der Zölibat auch eines.

 

Gönnen Sie sich doch zu den Festtagen mal ganz was anderes!

Haben Sie die Nase voll von den üblichen Liebesromanen? Dann sind Sie hier richtig. Da erfahren Sie, dass der 7. Himmel ein Loch hat, der einen direkt in die Hölle fallen lassen kann. Falls Sie das  schon selbst erfahren haben, lesen Sie halt das hier:

Hier finden Sie ganz unterhaltsame, unorthodoxe Kurzgeschichten über die Religion, die Bibel und… (Vorsicht: das ist keine für Weihwasserfrösche geeignete Literatur)

Das wäre doch was für die Festtage!

Die Ehe meiner Eltern: Blutschande

Das war schon eine kühne Ehe, die meine Eltern geschlossen haben. Mein Vater war ein (darf man so was noch sagen?) reinrassiger Bayer und meine Mutter war eine astreine Preußin aus Neumünster. Schon das war problematischer, als man sich heute vorstellen kann, wie der Ausspruch eines früheren bayerischen Politikers beweist:
„Wenn ein Bauernsohn eine norddeutsche Blondine heiratet, so ist dies in meinen Augen Blutschande. Die Preußen, dieses Zeugs, und die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen. Am besten schickt man die Preußen gleich nach Sibirien.“
Man sieht also: Meine tapfere Mutter hatte den Mut, in das Land eines nur bedingt integrationsfähigen Volksstammes zu ziehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/04/sind-die-bayern-integrationsfaehig/
Meine Eltern hatten aber noch ein viel größeres Problem, nämlich dass mein Vater ein frommer Katholik war und meine Mutter eine Protestantin. Solche Ehen waren von der Katholischen Kirche eigentlich strengstens verboten. Meine Eltern konnten nur heiraten, weil sie den Tipp bekamen, der Prior von Sankt Benno in München sei ein Mann, der Mitgefühl mit den Liebenden habe und daher eine Dispens von dem Verbot erteilen würde.
Ja, das waren noch Zeiten damals! Und heute haben wir die Schwulenehe.
Übrigens: Ungewöhnliche Geschichten über die Liebe finden sie  hier:

Heute ist der Weltherztag

Der heutige Weltherztag soll uns daran erinnern, auf die Gesundheit unseres Herzens zu achten durch mehr Bewegung und gesunde Ernährung, denn die Herz- und Kreislauferkrankungen nehmen immer mehr zu und sogar die Kinder sind schon davon betroffen.
Aber das Herz ist auch ein Symbol für die Liebe und die hat dasselbe Schicksal wie das Organ: Sie geht immer mehr verloren:
Das beginnt mit Kleinigkeiten wie dem Verlust der Höflichkeit: Wer grüßt noch, wenn er ein Lokal betritt und wer bedankt sich schon, wenn ihm das Essen serviert wird?
Der Verlust des Respekts vor den Mitmenschen ist auch ein Zeichen dafür, dass  die Liebe zu ihnen verloren gegangen ist und die Aggression tritt an ihre Stelle. Nicht nur Polizisten werden heute angegriffen, sondern auch Sanitäter und Ärzte. Manche Kliniken brauchen schon einen Sicherheitsdienst.
Oder anderes Beispiel: Die Menschen werfen immer mehr Müll einfach weg und entwürdigen damit andere, die das aufräumen müssen – ein Mangel an Mitgefühl, die auch ein Teil der Liebe ist.
Früher war das anders: Da war die Welt noch in Ordnung.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Nie kann die Seele so gedeihen.
Wie beim Lieben und Verzeihen.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.