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Chancenkarte – wie soll das gehen?

In Deutschland fehlen über 900.000 Fachkräfte. Die Regierung will nun die Einwanderung für brauchbare Menschen erleichtern. 
Aber wie soll das gehen? Wir haben jetzt schon zu wenig Wohnungen und wissen jetzt auch nicht mehr, wie wir die vielen Flüchtlinge aus der Ukraine unterbringen sollen. Wo also sollen all die angeworbenen Fachkräfte wohnen? Schon jetzt bildet sich sozialer Sprengstoff, weil viele Deutsche glauben, die Ukrainer nähmen ihnen die Wohnungen weg und würden zu viel Geld kosten, was bei ihnen gespart würde. Die Brandstiftung an einer Flüchtlingsunterkunft beweist gerade, wie brisant die Situation ist.

Wir wollen nicht wahr haben, dass wir die Welt bis zur Erschöpfung ausbeuten: https://autorenseite.wordpress.com/2022/07/28/alarm-welterschoepfungstag-rueckt-wieder-vor-2/
Das sehen wir gerade bei den Themen Energie und Ernährung: Die reichen Länder kaufen den armen Gas, Öl und Lebensmittel weg und der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu.
Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass auf der Welt nicht genügend Fachkräfte vorhanden sind, um den ständigen Anstieg der Produktion zu bewältigen. Und so haben wir die Situation, dass arme Staaten Menschen ausbilden, die dann in die reichen Länder abwandern. Im Grunde genommen ist dies eine verfeinerte Art von Diebstahl, den wir nun mit der Chancenkarte betreiben wollen.

 

Krypto-Währung so umweltschädlich wie Rohöl oder Rindfleisch

Der Energieverbrauch scheint so ähnlich zu sein wie die Hydra in der Sage: Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen ihr zwei neue. Beim Energieverbrauch stellen wir fest, dass wir zwar einerseits sparen, dafür aber andererseits der Energieverbrauch steigt. Ein typisches Beispiel ist die Kryptowährung, bei der eine Transaktion so viel Strom frisst, wie ein normaler Haushalt im Monat verbraucht.
https://web.de/magazine/wirtschaft/studie-krypto-waehrung-bitcoin-umweltschaedlich-rindfleisch-rohoel-37350110#.homepage.four_28_Klima.Studie:%20Krypto-W%C3%A4hrung%20Bitcoin%20ist%20so%20umweltsch%C3%A4dlich%20wie%20Rindfleisch%20oder%20Roh%C3%B6l.1

Auch sonst wird alles immer mehr elektrifiziert bis hin zum sprechenden Kühlschrank, der sogar Waren bestellen könnte. Wo soll das alles hinführen, wo doch unsere Ressourcen begrenzt sind? Wie sehr wir an unsere Grenzen stoßen, sehen wir gerade in unserer Krisensituation: Die Gaspreise explodieren und beim Strom redet man über einen Blackout.

Spartemperatur 19°: Frauen und Männer über einen Kamm scheren?

Bei der Forderung nach einer Raumtemperatur von 19° scheint der Regierung entgangen zu sein, dass Frauen und Männer ein völlig unterschiedliches Temperaturempfinden haben: Frauen frieren leichter, besonders wenn sie schlank sind. Da werden sich bald die frierenden Frauen aus ihren Büros melden und eigene Frauenzimmer fordern.
Oben sehen Sie die Wohlfühltemperatur meiner Frau, die wir wohl heute erreichen, wenn die Sonne in die  voll verglaste Südfront meines Energiesparhauses scheint:

(Wenn es meiner Frau zu kalt war, pflegte sie immer zu sagen, sie wolle nach ihrem Tod lieber in die Hölle, weil es dort schön warm sei. Nun ist sie gerade gestorben und ich hoffe doch, dass ihr Wunsch nicht in Erfüllung gegangen ist,)
Auch Alte frieren leichter als Junge. Ich erinnere mich an meine Jugend, als ich viel auf Bauernhöfen unterwegs war: Da saßen Oma oder Opa auf der Ofenbank.
Auch ich fand es gerade ungemütlich, als ich in den vergangenen Tagen nur 20° im Haus hatte, die mir mein Wassertank der Solaranlage so spendierte, ohne dass ich ihn als Heizung verwendete:

Endlich sagt mal wieder einer, was wir eigentlich von unserem Kanzler hören müssten

Wir haben gerade bei den Insolvenzen in Deutschland eine Steigerung von 26 % gegenüber dem Vorjahr. Jedes dritte deutsche Unternehmen bangt gerade um seine Existenz. Wie soll das weiter gehen? Wir haben uns mit den Sanktionen, die erwiesenermaßen völlig wirkungslos sind, in eine Lage manövriert, die nur in eine Katastrophe führen kann. Normalerweise ist es ja so, dass man eine falsche Entscheidung rückgängig macht. Nicht so bei der Politik. Da verunglimpft man die Gegner der Sanktionen als Putinfreunde:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/09/06/sanktionen-wie-bloede-sind-wir-eigentlich/
Wie sollen unsere Unternehmen überleben können, wenn sie das Zehnfache an Energiekosten haben im Vergleich zu China und den USA? Noch kann man die Fehler unserer Politik zukitten mit Entlastungspaketen, bei denen man gerade über das vierte diskutiert. Das werden noch unsere Enkel abstottern müssen.
Endlich kommt nun mal ein Politiker, allerdings kein Deutscher, der sich traut, das zu sagen, was ich hier in meinem Blog geschrieben habe.
Der österreichische Landeshauptmann Stelzer sagte in einem Interview: „Der Preis, den wir zahlen, darf nicht ins Unermessliche gehen.“ Dies würde sonst dazu führen, „dass wir unsere Wirtschaft zugrunde richten, Arbeitsplätze vernichten oder breite Kreise unserer Bevölkerung sich das tägliche Leben nicht mehr leisten können.“

Ich glaube, der Preis, den wir jetzt schon für die Sanktionen bezahlen, ist zu hoch und außerdem Geldverschwendung. Wir treiben Handel mit etlichen Staaten, die in genauso verwerfliche Kriege verwickelt sind wie Russland. Warum müssen wir mit Russland eine Ausnahme machen, die nichts bewirkt, außer dass sie uns in eine Katastrophe führt?

Ich glaube, auch Selenskyj wird eine Aufhebung der Sanktionen verstehen, wenn wir ihm sagen, dass wir Geld verdienen müssen, um ihn unterstützen zu können. Eine am Boden liegende Wirtschaft nützt nur Putin, ebenso ein „Wutwinter“.
Und eines Tages wird auch das Volk verstehen, dass die Sanktionen ein Irrweg sind, und es wird die Parteien wählen, die dagegen sind:  die Linke und die AfD. Zwei Frauen können das so schön erklären: Wagenknecht und Weidel.

 

 

 

Gesundheitswesen: Hätten Sie das gedacht?

Unglaublich, aber wahr: In der neuesten Nummer der Apotheken Umschau liest man: Unser Gesundheitssystem produziert im Jahr so viele schädliche Treibhausgase wie 14 Kohlekraftwerke. Das ist mehr, als der Flugverkehr verursacht. Man macht sich daher Gedanken über grüne Krankenhäuser.
Wenn wir an einer Stelle etwas einsparen, wird dann anderswo mehr verbraucht. Man sieht das auch beim Energie-Verbrauch: Hätten Sie gedacht, dass die Krypto-Währungen so viel Strom verbrauchen wie ein Drittel von Deutschland?

Frieren für die Raser?

Gerade hörte ich in den Nachrichten, dass in einem Land (ich glaube, es war Holland) die Temperaturen in Behörden aus Gründen der Energieeinsparung auf höchstens 19° festgelegt wurden. Wir sind noch nicht soweit, dieses Beispiel nach zu ahmen. Aber es sollte uns zu denken geben.
Sind wir in Europa so wenig solidarisch, dass die einen Opfer auf sich nehmen, um Energie zu sparen, während die anderen (nämlich wir) das Gegenteil tun und sinnlose Raserei auf Autobahnen zulassen, anstatt die Geschwindigkeit zu drosseln. Damit könnten wir jedenfalls ein wenig Energie sparen da, wo es keinem wirklich weh tut, außer Herrn Lindner, für den ein Tempolimit quasi eine Grundrechtsverletzung wäre.

Kommt nun doch ein Tempolimit?

Man sollte es nicht glauben, aber es ist so: Trotz exorbitanter Spritpreise wird genau so weiter gerast wie vor der Krise. Da nützen auch all die wohl gemeinten Ratschläge zum Spritsparen nichts. Die Leute rasen auch dann, wenn es eigentlich gar nicht pressiert.

Kaum sitzen die Leute im Auto, haben sie den Zusammenhang zwischen ihrer Fahrweise und den Kosten vergessen. Ich muss da an ein Buch über die Eingeborenen auf einer Südseeinsel denken. Die hatten keine Ahnung davon, dass ein Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führen kann. Den Zusammenhang haben sie nicht gesehen wie nun die Deutschen denjenigen übersehen, der zwischen ihrer Fahrerei und den Kosten besteht. Den sollen sie auch gar nicht sehen, sonst wäre die Kfz-Steuer abgeschafft und auf den Spritpreis drauf geschlagen.

Nun aber haben wir eine Zeitenwende, wie uns der Kanzler gesagt hat. Da ist das Energiesparen nicht mehr in das Belieben des Einzelnen gestellt. Das Sparen ist eine gesamtwirtschaftliche Aufgabe und daher brauchen wir ein Tempolimit. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Grünen, ihre Forderung durchzusetzen. Da wird auch Lindner nicht mehr „nein“ sagen können, jedenfalls dann nicht, wenn das Limit befristet ist. Aber nach Anlauf der Frist werden sich die Deutschen daran gewöhnt haben und so wird dann wohl das Tempolimit bleiben wie im restlichen Europa.

Speziell für Herrn Lindner noch ein Beispiel, damit auch er es versteht: Wenn nicht die Energie knapper würde, sondern die Lebensmittel, dann ginge es nicht an, dass die einen sich voll fressen und die anderen hungern. Dann würde man selbstverständlich für eine gerechte Verteilung sorgen. Wieso dürfen dann die einen mit ihrer Raserei die Energie verpulvern, während die anderen in ihren Wohnungen frieren?

 

Hitler und Adenauer waren besser

Eigentlich darf man ja bei uns so etwas nicht sagen, beispielsweise, dass manches in der Nazizeit besser war: In einer gewaltigen Kraftanstrengung wurde damals für die Sicherheit der Bevölkerung gesorgt. Überall wurden Luftschutzkeller eingerichtet. Der sah bei uns so aus: Man konnte ihn nur über zwei Gasschleusen betreten. Die Kellerdecke war mit Balken abgestützt und vor dem Kellerfenster lagen dicke Betonklötze. Und überall gab es Betonbunker die man schnell erreichen könnte, wenn es Fliegeralarm gab und das Radio meldete: „Bomberverband über Scharhörn!“ Dann musste man laufen.
Und heute? Da rechnet man zum einen mit einem dauerhaften Frieden und denkt: Wenn es Krieg gibt, rechnet man mit einem Atomkrieg, in dem alle Sicherheitsmaßnahmen sowieso sinnlos sind. Aber nicht ganz: Der Umsatz an Jodtabletten steigt in dieser Krisenzeit so sehr, dass sie ausverkauft sind. Die Bevölkerung scheint vernünftiger zu sein als die Regierung, die offenbar keine Vorsorge trifft. Gegen einen konventionellen Krieg wie in der Ukraine sind wir nicht gewappnet: Unsere Bunker sind gesprengt oder geschleift und unsere Luftschutzkeller sind Hobbyräume geworden. Wer schon nicht die Nazi-Zeit als Vorbild nehmen will, sollte in die Schweiz schauen. Dort steht jedem Bürger ein Platz in einem Bunker zur Verfügung. Was nützen 100 Milliarden für die Bundeswehr, wenn die schutzlose Bevölkerung abgeschlachtet wird?

Wenden wir uns lieber der Adenauerzeit zu: Damals hatte man aus dem Krieg eine Lehre gezogen: Deutschland müsse sich aus dem eigenen Land versorgen können. Dies war die Ursache für die Unterstützung der Landwirtschaft und Steinkohle. Diese Lehre haben wir vergessen: Wir sind abhängig von der Energie aus dem Ausland und wenn Putin des Gashahn zudreht, werden die Deutschen vielleicht frieren müssen.
Entsprechendes gilt für die Landwirtschaft. Abgesehen davon, dass wir immer mehr wertvolle Böden zu betoniert haben, importieren wir unsere Lebensmittel zu einem großen Teil aus dem Ausland. Die Frage, ob wir uns noch aus dem eigenen Land ernähren können, stellt man sich offenbar nicht. Immerhin hat die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber sich des Themas angenommen: Sie will daher den Weg zu einer unabhängigeren Lebensmittelversorgung Europas gehen. Aber was ist mit Deutschland?

Wie ist das eigentlich mit den Heizkosten?


Die Heizkostenpreise interessieren mich wenig, denn ich wohne in einem Energiesparhaus mit einer voll verglasten Südseite. Da muss ich mit Jalousien eher dafür sorgen, dass es an den vielen sonnigen Tagen dieses Winters nicht zu heiß wird. Aber andere haben Angst vor der nächsten Heizkostenabrechnung.

Wir lesen Horrormeldungen über die steigenden Energiepreise und damit auch über die zu erwartende Heizkostenabrechnung. Aber muss diese wirklich so schlimm ausfallen? Wir haben einen sehr milden Winter. Ich kann mich kaum daran erinnern, dass wir untertags Minustemperaturen gehabt hätten. Wird also daher die Heizkostenabrechnung gar nicht so schlimm, wie immer prognostiziert wird?
Da sollte doch mal jemand ausrechnen, wie groß der Einspareffekt des milden Winters ist und inwieweit er die gestiegenen Energiepreise ausgleichen kann.

Wir stoßen an unsere Grenzen

Fortsetzung von https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/13/sehen-sie-das-auch-wir-stossen-ueberall-an-unsere-grenzen/

> Gerade wird Holz, das noch vor kurzem zu Brennholzpreisen verkauft wurde, zum Luxusgut.
> Wir sind nicht mehr in der Lage, alle Menschen ausreichend zu ernähren: 811 Millionen leiden an Hungersnot. Die weitsichtigen Chinesen kaufen sich zur Ernährung ihrer Bevölkerung riesige Landflächen in Afrika und Südamerika. Und wir versiegeln unsere Landschaft.
> Wir hängen an Lieferketten und gefährden uns dadurch. Was passiert, wenn diese durch einen Cyberangriff lahm gelegt werden oder durch eine Pandemie? Einen Vorgeschmack davon erleben wir gerade. Wir sollen jetzt schon für Weihnachten einkaufen, weil es dann vieles nicht mehr geben könnte. Drohen uns leere Regale wie in London?
> Das Verbrechen nimmt überhand. Das zeigt sich gerade in den Niederlanden, wo der Polizeichef über die Verbrecher sagte: „Diese Leute gewinnen immer.“
> Vor der Gefahr eines Blackouts durch Überlastung wird bei der Stromversorgung gewarnt. In China ist es schon so weit, dass immer wieder gebietsweise der Strom ausfällt.
> Die steigenden Energiepreise zeigen uns, dass die Energie knapper wird. Traurige Folge: In unserem reichen Land müssen die ersten frieren. Das hat es seit dem Krieg nicht mehr gegeben.
> Bei uns fehlen 60.000 -80.000 LKW-Fahrer. Das ja fast Verhältnisse wie in Großbritannien, wo 100.000 fehlen. Und auch die Gastronomie bekommt nur wenig Personal.
> Der Mangel an Stahl führt zur Verzögerung von Bauten.
> Wir werden immer dümmer und die Aufgaben werden immer größer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/16/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-sogar-lebensgefaehrlich-bloede-in-der-corona-krise/
> Die Männer werden entmannt. Wo wird das enden?
> Die Landwirtschaft stößt in ihrer derzeitigen Form an ihre Grenzen: Nicht nur die Nitratbelastung des Grundwassers durch Überdüngung ist ein Problem, sondern auch Krankheiten, die sich durch Massentierhaltung ausbreiten: Die Schweinegrippe hat viele Bauern zum Aufgeben gezwungen:
Das häufige Spritzen der Pflanzen mit Pestiziden wird von den Anliegern nicht mehr so hingenommen. In Südtirol protestieren die Einwohner gegen die Obstbauern und deren Art der Bewirtschaftung. Leider ist es ja so, dass die Menschen schönes Obst wollen und nicht so etwas wie aus meinem Garten:

Er sieht nicht gut aus, schmeckt aber besser als alles aus dem Laden.

 

 

 

Cyberattacken