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Warum die Baerbock so absackt und die Grünen mitreißt

Viele glauben, der Absturz von Frau Baerbock sei auf ihre Fehler zurück zu führen. Und weil wir indirekt bei der Bundestagswahl eine Kanzlerwahl haben („Auf den Kanzler kommt es an!“), stürzen die Grünen mit ihr ab. Das ist so ähnlich wie bei der Union.
Sicherlich sind Baerbocks Fehler ein Grund für ihren Absturz. Aber ich meine, die wahre Ursache ist eine andere: Die Frau ist unsympathisch. Ich glaube, das geht nicht nur mir so.

Ihre Stimme geht mir auf die Nerven. Sie weckt bei mir Erinnerungen an meinen Vater, der bei Plädoyers einer bestimmten Verteidigerin immer Ohropax in die Ohren steckte, weil er ihre Stimme nicht ertragen konnte.
Und an noch etwas musste ich beim Sommerinterview mit Frau Baerbock denken: Im Tivoli in Kopenhagen wird man von einem täuschend echten Männerkopf begrüßt, aber das Gesicht ist halt emotionslos und die Stimme computermäßig. So ähnlich plappert auch Frau Baerbock dahin.

Was uns offenbar fehlt, ist eine Wissenschaft, die ähnlich wie die Graphologie aus der Art der Stimme Schlüsse auf den Charakter zieht. Und da würde ich als „Stimmwissenschaftler“ sagen: Sie redet wie die Streberin von der ersten Schulbank – Emotionen oder Freundlichkeit: Fehlanzeige.
Nehmen wir als Gegenbeispiele die Kanzlerin oder Söder: Wenn die reden, merkt man, welcher Mensch dahinter steht.

Wie geht Wahlkampf: im Schlafwagen oder mit Schmähschriften

Dieses Mal wird der Wahlkampf anders. Bei der CSU geht es nicht mehr mit Plakaten von riesigen Köpfen, denn mit dem von Laschet ist kein Staat zu machen. Der Mann ist zu unbeliebt. Und das Volk hat genug von Floskeln wie: „Näher am Menschen!“  usw. Wie also werben?

Und da tauchen nun als Anti-Programm zu den üblichen Plakaten auf einmal Schmähschriften auf: Mit „#GrünerMist 2021“ wird auf Plakaten Stimmung gegen die Grünen gemacht und es stehen Wörter wie „Wohlstandsvernichtung“, „Klimasozialismus“ oder „Ökoterror“ darauf. Da wird gleich gefordert, dem Hersteller solcher Plakate öffentliche Werbeaufträge zu entziehen. Ja, bei uns herrscht zwar Meinungsfreiheit, aber nur, wenn man die richtige hat.
Gewiss kann man die Ausdrücke auf den Plakaten als überzogen beanstanden, aber wenn man auf der anderen Seite sieht, was über die AfD gesagt wird, so muss man feststellen: „Wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es zurück.“ Man muss auch einstecken können.

Die Parteien haben die falschen Berater für den Wahlkampf. Man erinnere sich bloß an Laschets lächerlichen Wahlkampfauftakt. Wer kann ihm nur so etwas einreden?

Schlagworte und Sprechblasen haben in einer modernen Demokratie nichts verloren. Man muss dem Volk die Augen öffnen. Söder warnte zu Recht vor einem Schlafwagen-Wahlkampf. Ja, man muss einmal richtig mit der Faust auf den Tisch hauen und das Volk aus seiner Lethargie heraus holen und wie so etwas geht, lesen Sie im nächsten Beitrag  hier.
Das wird eine Schmähschrift. die hinhaut. Schauen Sie bitte wieder herein!

Feuer frei auf Baerbock – Gegenwehr: Null

Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass die Parteien schlechte Berater haben, besonders die Grünen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/05/manchmal-waere-ich-gern-parteiberater/
So ist es auch jetzt:
Die Unionsparteien eröffnen geradezu ein Sperrfeuer auf Frau Baerbock. Und die Antwort der Grünen ist, dass sie mit einem Anwalt drohen. Das wirkt geradezu kindisch. Das Ganze ist ja kein Rechtsproblem, sondern eher eines des Anstands: Müsste man nicht, wenn man die Ideen anderer aufgreift, ehrlichkeitshalber hinzufügen, von wem die Ideen stammen?

Vergleicht man die Verfehlungen der Parteien miteinander, so sind die Maskenaffären der Union ungleich schwerwiegender. Und die Grünen haben verschlafen, die Union mit diesen Vorwürfen so richtig dauerhaft zu grillen: Obwohl die Union rückhaltlose Aufklärung versprochen hat, wissen wir immer noch nicht, wie es in einem geordneten Staatswesen zu solchen Entgleisungen kommen kann. Das ZDF, dass hier für Klarheit sorgen wollte, lieferte nur das übliche Blabla:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/28/verschweigen-uns-die-medien-eine-amigo-affaere-in-bayern-zdf-blabla/
Und auch die übrigen (subventionierten) Printmedien waren nicht besser.

Kein Wunder, dass die Grünen ins Hintertreffen geraten, denn die Wahlkampfstrategie der Union ist einfach genial:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/02/die-genialen-unionsparteien/
Der Wahlkampf ist halt wie ein Fußballspiel: Wer seine Chancen nicht verwertet, verliert.

 

 

Baerbock – der Bremsklotz der Grünen

Was hatten die Grünen doch für einen Lauf: Sie hatten in der Wählergunst sogar die Union überholt. Aber mit der Wahl von Frau Baerbock als Kanzlerkandidatin ging es vehement bergab. Das liegt nicht nur an ihren Fehlern (unterlassene Angabe einer Bonuszahlung oder geschönter Lebenslauf). Es liegt auch weniger an ihrer mangelnden politischen Erfahrung. Die eigentliche Ursache ist, dass die Frau unsympathisch ist. Man fragt sich immer: Wer ist der Mensch hinter ihrem Auftritt. Dadurch unterscheidet sie sich wesentlich von der Kanzlerin, in deren Fußstapfen sie ja treten will.
So ist ihr Gegner Laschet wesentlich im Vorteil: Er hat Fortune. Nachdem die Wähler eher nach Persönlichkeiten als nach Parteiprogrammen wählen, wird er das Rennen machen:
Er präsentiert sich als freundlicher älterer Herr mit Erfahrung und weißer Weste – ein Mann, bei dem man weiß, woran man ist und dem man vertraut.

Frau Baerbock könnte ihrer Partei einen Dienst erweisen und wegen des Absturzes ihrer Partei in der Wählergunst zugunsten des beliebteren Kollegen Habeck zurück treten. Aber zu solchen Einsichten sind Ehrgeizlinge wie sie wohl nicht fähig.

Laschet – ein Mann mit Fortune

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es für einen schweren Fehler hielt, dass die Union Laschet zum Kanzlerkandidaten gewählt hat und nicht den „.Kandidaten der Herzen“.

Aber nun im Laufe der Zeit denke ich anders. Mir fällt da ein Ausspruch von Friedrich den Großen ein, der sagte: „Ich brauche Generäle, die nicht nur tüchtig sind, sondern auch Fortune haben.“ Laschet ist ein Mann mit Fortune. Das zeigte sich schon darin, dass die Wahl auf ihn fiel.
Ein weiterer Glücksfall für ihn ist, dass die Wahl in Sachsen-Anhalt vor der Bundestagswahl stattgefunden hat und dass dort die CDU hoch gewonnen hat – weniger auf Grund ihres Parteiprogramms, sondern wegen ihres beliebten Ministerpräsidenten.
Ein bisschen vom Glanz der gewonnen Wahl fällt auch auf Laschet ab. Auch hier hat er wieder Fortune gehabt. Nun können er und seine Partei mit dem Wahlsieg im Rücken zuversichtlich der Bundestagswahl entgegen sehen.
Ein weiterer Glücksfall für Laschet besteht darin, dass seine Gegenkandidatin Fehler macht und die Grünen dadurch in der Wählergunst absinken.
So werden wir also wohl mit einem Kanzler Laschet rechnen müssen.

 

Abschiedsrede von Kanzlerkandidatin Baerbock

Wie wär’s denn mit folgender Abschiedsrede von Frau Barbock? Sie wäre ein Paukenschlag, der die Grünen sicherlich nach vorne bringen würde, weil die Union dann nicht mehr von ihren schäbigen Maskendeals ablenken könnte, indem sie auf eine angebliche Scheinheiligkeit der Grünen verweist.

Liebe Parteifreunde, liebe Mitbürger,

ich habe mich schweren Herzens entschlossen, von meiner Kanzlerinnen-Kandidatur zurück zu treten. Mir ist leider ein kleines Versehen unterlaufen, indem ich einen zu Recht empfangenen, versteuerten Betrag dem Bundestag nicht angezeigt habe. Ich möchte mich dafür entschuldigen.
Ich bin der Meinung, dass so etwas einer Kanzlerinnen-Kandidatin nicht passieren darf, denn unsere Gegner warten nur auf die minimalsten Fehler, um sie auf zu bauschen und ihren Gewinn daraus zu ziehen.
Auch die Presse schlägt in dieselbe Kerbe. Da muss ich  Schlagzeilen lesen wie diese:
„Stolpern die Grünen über Baerbocks Nebeneinkünfte?“
Oder: Der „Baerbock-Zug“ werde bald entgleisen – so wie vor vier Jahren der Wahlkampfzug von Martin Schulz nach anfänglicher Euphorie gründlich von der Bahn kam.
Sogar die SZ wirft angesichts meines offenkundig bloßen Versehens die Frage nach der Moral auf: „Und dann muss diese Kandidatin plötzlich einräumen, dass sie selbst auf dem Feld der moralischen Integrität etwas versäumt hat.“
Man sagt mir perfiderweise „Scheinheiligkeit“ und „Doppelmoral“ nach.
All dies ist unerträglich und schadet meiner Partei. Unsere Umfragewerte bröckeln. Das will ich nicht hinnehmen. Deshalb habe ich mich schweren Herzens zum Rücktritt entschlossen, zumal unsere Partei ja auch über einen zweiten Kandidaten verfügt, der sogar bessere Umfragewerte erzielte als ich. Ich habe daher mit Robert Habeck vereinbart, dass er die Kanzlerkandidatur übernimmt.
Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen entgegen gebracht haben und meine, dass die von mir vorgeschlagenen Lösung die beste für unsere Partei ist.
In diesem Sinne nehme ich sehr traurig Abschied von meiner Kandidatur, werde aber natürlich weiterhin mit allem Nachdruck an vorderster Front für die Grünen arbeiten.

Ich bin nur ein lästiger Bürger – auch für die Grünen

Mein Senf dazu:

Leide ich eigentlich an Selbstüberschätzung, wenn ich finde, dass ich hier manchmal ganz vernünftige Vorschläge mache? Aber wenn ich dann mal ganz selten an Politiker schreibe, werden die Vorschläge nicht aufgegriffen. Was aber noch schlimmer ist, man bekommt in solchen Fällen nicht einmal eine höfliche Formblattantwort mit Floskeln wie: „Vielen Dank! Mit Interesse gelesen… fließt in unsere Arbeit ein…“.
Jetzt vor der Wahl überschlagen sich die Parteien wieder, um den Bürgern vor zu machen, dass sie „näher am Menschen“ sind. Wenn nicht Corona herrschen würde, wären die Sozis wohl wieder wie die Bibelforscher von Haustür zu Haustür unterwegs. Aber nach der Wahl…

Der einzige Politiker, von dem ich eine Antwort (sogar detailliert) erhielt, war Söder als Finanzminister. Längst, bevor Elster so funktioniert wie heute, habtte ich ihm vorgeschlagen, ein Computerprogramm ins Netz zu stellen, auf dem man eine vorgefertigte Steuererklärung abrufen und mit upgedateten Daten wieder einsenden kann.

Anders sieht es bei den anderen Politikern aus. Ich habe hier beispielsweise öfter über das Thema „Der Mensch is a Sau“ geschrieben. Den folgenden Vorschlag habe ich auch an Frau Schulze gesandt.:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Aber nichts hat sich gerührt. Keine Antwort, keine Änderung!

Oder: gerade habe ich die Grünen darauf aufmerksam gemacht, dass ich für sie gearbeitet habe. indem ich die Union hart angegriffen habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/13/armer-laschet-wer-wird-denn-eigentlich-noch-die-cdu-csu-waehlen/
Frau Baerbock bräuchte also bei dem künftigen „Triell“ der Kanzlerkandidaten nur diese Fehlerliste her nehmen und schon wäre sie Punktsiegerin. Aber leider habe ich nicht einmal eine Antwort erhalten. Jeder Käfer ist den Grünen ein Anliegen, aber dem Bürger gegenüber wahrt man nicht einmal die normalen Umgangsformen, indem man sich mit einem Mausklick bedankt. Wie blöde ist das denn? Vernünftigerweise müsste man doch versuchen, solche Schreiberlinge wie mich als Parteimitglied zu gewinnen.

 

Was haben die Parteien nur für Berater

Die CDU hat die Grünen „scharf angegriffen“ und sie dabei mit einem Fliegenpilz verglichen.
Das soll für die Menschen einprägsam sein und ihnen suggerieren: „Fliegenpilz⇒Grüne⇒giftig“.
Das war ein dummer Einfall von Laschets Beratern. Der Schuss könnte nämlich nach hinten los gehen, denn das provoziert geradezu eine Erwiderung der Grünen nach dem Motto: :
„Wenn die Grünen ein Fliegenpilz sind, dann ist die CDU eine Stinkmorchel, denn sie tritt mit so alten Vorstellungen an, dass diese schon zu stinken beginnen“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/05/cdu-wie-oft-noch-wollt-ihr-diesen-bloedsinn-erzaehlen/

 

CDU: Wie oft noch wollt ihr diesen Blödsinn erzählen?

Wir lesen gerade, dass die CDU die Grünen „scharf angreift“ (ein normaler Angriff genügt ja bei dem Umfragetief von Laschets CDU nicht, es muss schon scharf geschossen werden):
Besonders scharf wird die CDU unter dem Punkt »Steuererhöhungen«: Weil die Grünen  höhere Spitzensteuersätze, die Abschaffung der Abgeltung von Kapitalerträgen sowie die Einführung einer Vermögenssteuer fordern, würden sie den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden, meint die CDU . Na, so was!
Die CDU, die Schutzpatronin der Reichen, hält mal wieder ihren Rettungsschirm über diejenigen, die gar nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Die Partei will also fortfahren mit dem übelsten Regierungsprogramm, dem die Bürger je ausgesetzt waren. Klicken sie mal durch die Beiträge über den Merkelismus, falls Sie Aufklärungsbedarf haben.
Es soll also nach Meinung der CDU weiter gehen mit dem Programm, das Reiche immer reicher und arme immer ärmer macht.
Wenn man schon die Behauptung aufstellt, dass die Erhöhung der Spitzensteuersätze den wirtschaftlichen Aufschwung gefährde, dann sollte man das auch begründen. Wir hatten doch schon einmal Zeiten, in denen nicht die Bürger mit der Einkommenssteuer, sondern die Unternehmer den Staat überwiegend finanzierten. Da ist die Wirtschaft auch nicht zusammen gebrochen und hing noch nicht wie ein Schwerkranker am Tropf der Subventionen. Warum also soll es schädlich sein, zu Steuersätzen zurück zu kehren, die es auch schon unter CDU-Regierungen gegeben hat? Da muss man nicht gleich von Sozialismus reden.

Um das ganze zu demonstrieren: Nehmen wir einen Fußballspieler mit Millioneneinkünften. Der hat seinen „Mister-10%“, der sein Vermögen gegen eine Gewinnbeteiligung von 10% anlegt. Und wo investiert dieser Mann? Doch nicht unbedingt in der heimischen Wirtschaft, sondern beispielsweise bei Tesla. oder er kauft Gold. Was hat das mit einem Aufschwung zu tun, Herr Laschet?
Wenn wir nach dem Modell Österreich leben würden, bei dem die Wirtschaft ja auch gut läuft, dann hätten die Rentner monatlich 400 Euro mehr in der Tasche und die würden in erster Linie in Deutschland ausgegeben.
So wird ein Schuh daraus, Herr Laschet! Warum geht das bei uns nicht? Das sollten Sie mal erklären, Herr Laschet!

Massive Parteiaustritte bei der CSU

Man sollte es nicht glauben, aber die Fehler der CDU wirken sich auch auf das kleinste Dorf bei uns in Bayern aus. Der „Vokspartei“ läuft das Volk davon. Die Gründe dafür sind: Kampf um die Nominierung des Kanzlerkandidaten, eine Maskenaffäre in Millionenhöhe, umstrittene Entscheidungen in der Corona-Politik;
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/berchtesgadener-land/berchtesgaden_artikel,-massive-parteiaustritte-_arid,628385.html
Dass die Wähler sich von einer Partei abwenden, die zum Machterhaltungsverein verkommen ist, ist eigentlich selbstverständlich, nur die CDU versteht so etwas nicht.
Der Machtkampf um die Nominierung zum Kanzlerkandidaten hat viel Nerven gekostet, aber er war völlig überflüssig: Wenn man nicht den „Kanzlerkandidaten der Herzen“ wählt, hätte man gar keinen Kandidaten wählen müssen, denn man hat nun die Grünen zur stärksten Partei gemacht, die jetzt natürlich die Kanzlerin stellt.
So viel Dummheit straft sich selbst!