Schlagwort-Archive: Klimawandel

Was es alles gibt …

Wie konnten wir nur früher ohne all die vielen Warnhinweise wie diesen im Bild leben? Früher gab es kein solches Schild und keinen Strich am Boden und es ist nichts passiert. Heute muss man die Menschen auf Gefahren hinweisen, die von schnell fahrenden Zügen ausgehen.
Ein anderes Beispiel habe ich erlebt, als ich mir eine neue Kamera kaufte. Da waren in der Bedienungsanleitung 20 Seiten Warnhinweise,
dass man Babys nicht in die Augen blitzen darf,
dass Kinder an der Plastiktüte der Verpackung ersticken können,
dass Kinder keine Kleinteile in den Mund nehmen dürfen …
Muss man normale Menschen auf all so was hinweisen? Heute offenbar schon:
Gerade kaufte ich mir Gartenhandschuhe und Socken. In beiden Artikeln waren Zettel mit Warnhinweisen hinein gesteckt. Da fragt man sich doch …
Die Warnungen werden immer länger, weil die Produzenten auch Angst vor den Gerichten haben. Man weiß ja nie, wie die entscheiden, wenn sich ein Kind die Plastiktüte über den Kopf stülpt und erstickt.
Gerade lese ich, wie sich Bakterien durch den Klimawandel ausbreiten können:
https://web.de/magazine/gesundheit/hirnfressende-amoeben-west-nil-virus-forscher-warnen-toedlichen-klimafolgen-37321696
Haben Sie gewusst, dass es auch hirnfressende Bakterien gibt, die auch dabei sein könnten?
Anscheinend haben die sich schon unbemerkt ausgebreitet: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir immer dümmer werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Die vielen Warnhinweise beweisen es.

In den Bergen wird’s gefährlich

So sieht der Waldbahnweg bei Weißbach aus. Hier fuhr einst eine Bahn das Holz, das in der Saline von Bad Reichenhall gebraucht wurde, zu Tal. Später, als die Bahn abgebaut wurde, machte man einen schönen Wanderweg daraus. Der ist nun ein Opfer des Klimawandels geworden. Durch den vielen Starkregen ist das Erdreich an den steilen Hängen so sehr durchnässt, dass es mit den Bäumen abrutscht. Deshalb ist der Weg jetzt gesperrt.
Gerade ist in Österreich wieder mal eine Mure auf die Felbertauernstraße abgegangen, auch eine Folge des Starkregens.
Eine weitere Gefahr droht in den Bergen durch das Schmelzen des Permafrosts. Der hat bisher Geröll und Felsmassen zusammengehalten. Und nun lösen sich die Berge an manchen Orten auf und dann gibt es Tote. Vielleicht ist ja auch der tödliche Unfall, der sich gerade im Kaisergebirge ereignet hat, darauf zurück zu führen.
Auch auf den Gletschern wird es gefährlicher: Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Eistürme stehen bleiben, wenn man früh unterwegs ist.
Um die Gefahren zu bannen, hat man entlang der Alpenstraße mit Millionenaufwand Fangnetze längs der Straße errichtet, um die Felsbrocken abzufangen, die früher vom dichteren Wald aufgehalten wurden.
Der Klimawandel macht sich also in den Alpen besonders bemerkbar, wie wir auch am eklatanten Abschmelzen der Gletscher sehen.

Klimawandel: Drohende Dürre und virtuelles Wasser

In diesem Frühjahr, das ziemlich feucht ausfällt, denkt man nicht daran, dass der Regen nicht ausreicht, um die gesunkenen Grundwasserspiegel aufzufüllen. Die ersten Gemeinden in Deutschland sind schon ohne Wasser. Da sollte man sich einmal bewusst machen, wie nachlässig – oder besser gesagt: dumm – wir mit dieser wertvollen Ressource Wasser umgehen. Schauen Sie sich mal unbedingt dieses sehr interessante Bild an. da werden Ihnen die Augen aufgehen:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/bundesamt-bevoelkerungsschutz-warnt-trinkwasserknappheit-35822884
Als ich jung war, war die Welt noch in Ordnung. Da kannte man weder Klimawandel noch Artensterben. Fleisch war damals teuer und so konnte man sich nur Sonntags einen Braten leisten, auf den man sich freute. Und unsere Umweltbilanz war ausgeglichen. Heute bräuchten wir 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher.

So leben wir

Früher gab es Auguren. Sie waren angeblich in der Lage, aus kleinsten Anzeichen die Zukunft vorher zu sagen. Heute sind wir nicht einmal mehr in der Lage, die deutlichsten Zeichen der Zeit zu deuten: Artensterben, Verenden von Walen und Elefanten oder Ausbreitung der Pandemie.
Wir machen Schulden nach dem Motto „Auf Teufel komm raus!“
Unterschwellig lebt man nach dem Grundsatz: Was sollen wir an die Zukunft denken? Wer weiß denn, ob wir überhaupt noch eine haben? Darum wollen wir uns  jedenfalls jetzt noch richtig ausgelebt haben: Hier und heute. Zu unserer Beruhigung kurieren wir ein bisschen an den Symptomen herum, etwa am Klimawandel.
Wie lange wird das gut gehen? Hawkins hat es uns vorher gesagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/11/wann-stirbt-die-menschheit-aus/

„Papi, was heißt eigentlich Futur?“
„Das bedeutet Zukunft, aber das brauchst du dir nicht merken: Die gibt’s sowieso bald nicht mehr.“

Wann stirbt die Menschheit aus?


Das bekannte Genie Hawkins hat uns noch eine Überlebenszeit von höchstens 100 Jahren eingeräumt. Wenn er noch erlebt hätte, was nun alles passiert, hätte er vielleicht die Frist kürzer bemessen:

Fischsterben an der Nordseeküste, Elefantensterben in Botswana, Gletschersterben in den Alpen, Hitzerekord in Sibirien … Viren, Bakterien und Algen sollen schuld sein. Aber was geht uns das an?
Nehmen wir als Beispiel Sibirien: Ein Drittel von Russland war dauerhaft gefroren,
aber nun durch die Klimaerwärmung schwindet der Permafrost im Boden. Das führt nicht nur zu kaum beherrschbaren Waldbränden mit gewaltigem CO2-Ausstoß, sondern die im Boden eingefrorenen Gase werden freigesetzt: Das wäre doppelt so viel CO2, wie in der Atmosphäre vorhanden ist.
Was aber schlimmer ist, ist die Tatsache, dass
auch eingefrorene Viren und Bakterien durch den schmelzenden Permafrost frei gesetzt werden: Gerade ist in Russland ein 12-jähriger an Milzbrand gestorben. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell sich solche an sich längst überwundenen Krankheiten ausbreiten können.

Heute ist der Tag des Schlafes und der Tag „Mobil ohne Auto“

Hoffentlich haben Sie gut geschlafen!
Den heutigen Tag „Mobil ohne Auto“ hat man offensichtlich verschlafen: Der Verkehr läuft wie immer, denn niemand hat auf diesen Tag aufmerksam gemacht, obwohl er dem Klimawandel gut täte.
Aber man sollte auch ans Erwachen denken: Deutschland erwache!

Wer macht denn die Demokratie kaputt?


Die Kanzlerin, Lindner, Kretschmann u.a. sind sich nach der Thüringen-Wahl einig:
Die AfD macht die Demokratie kaputt. Da fragt man sich schon,inwiefern es die Demokratie kaputt macht, wenn diese Partei anstatt des eigenen Kandidaten einen FDP-Mann wählt. Da schädigt die Demokratie schon eher der Fraktionszwang, der hier offenbar gewirkt hat und bei allen Parteien üblich ist.
Aber so ist es halt in unserer herunter gekommenen Demokratie: Man wirft mit pauschalen Urteilen um sich und hofft, dass das dumme Volk darauf herein fällt.
In unserem Land kommt ja die Sachlichkeit in der politischen Diskussion immer mehr abhanden. Ein paar markige Sätze, auf die sich das Fernsehen natürlich sofort stürzt, bringen halt mehr, als wenn man sich dem dem Gegner genauer auseinander setzt.
Nehmen wir hier nur einmal einen schlichten Satz vom Grünen Kretschmann: „
Eine Partei, die die Wissenschaft bekämpft, die freie Presse und vieles andere mehr, ist eine echte Gefahr für die Demokratie.“
Einem solchen Satz kann man in seiner Pauschalität natürlich nur zustimmen. Nur fragt man sich als einer der (vielleicht weniger werdenden) kritischen Zuhörer: Was soll das und was meint er damit?
Nehmen wir zunächst die Behauptung Kretschmanns über die Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD. Ich befasse mich zu wenig mit dieser Partei, als dass sich mir erschließen würde, was Kretschmann damit sagen will. Vielleicht meint er, dass die AfD die
herrschende Meinung über den Klimawandel nicht teilt. Die Partei befindet sich aber damit in Überstimmung mit Trump, der sich immerhin auch auf Wissenschaftler stützt. So einfach, wie es mit der zunehmenden Erderwärmung ist, ist es aber bei der Forschung nach deren Ursachen nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/
Man kann dem, der anders denkt, alles Mögliche vorwerfen: Uneinsichtigkeit, Irrtum, Dummheit…, aber ihn deshalb als Feind der Wissenschaft hin zu stellen, das ist auf jeden Fall noch schlimmer. Und wieso soll das der Demokratie schaden?
Kommen wir auf die Behauptung, die AfD bekäm
pfe die freie Presse: Hintergrund ist vielleicht die Berichterstattung über das Kyffhäusertreffen der AfD, wo Kamerateams der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Zutritt und das Filmen verwehrt worden sein soll.
Will man damit davon ablenken, dass die Pressefreiheit von anderer Seite viel mehr bedroht ist?
https://netzpolitik.org/2018/news-initiative-wohin-googles-millionen-fuer-die-medien-in-deutschland-fliessen/
https://deutschelobbyinfo.com/2020/02/07/aufgedeckt-merkel-regime-fuehrt-gleichschaltung-der-zeitungen-durch-und-sie-zahlen-die-rechnung/

Wie schön wäre es, wenn die Parteien, die so gerne den Vorwurf des Populismus gegenüber anderen erheben, selbst auf den Boden der Sachlichkeit zurückkehren würden. Und wie schön wäre es auch, wenn unser Bundespräsident einmal das sagen würde, was hier geschrieben steht.

 

Vorbildlich! Wer hätte das gedacht?

Geld regiert die Welt – aber nicht alle sind käuflich.

Luisa Neubauer wird oft als die deutsche Greta Thunberg bezeichnet. Ihr hat Siemens-Chef Kaeser einen Aufsichtsratsposten angeboten. Das ist ein hoch dotierter Posten, denn deutsche Aufsichtsräte verdienen im Schnitt rund 330.000 Euro im Jahr, bei Siemens sogar mehr als das Doppelte.
Luisa Neubauer hat diesen Posten, mit dem sie ausgesorgt hätte, ausgeschlagen. Dafür verdient sie unseren höchsten Respekt. Wir leben ja in einer Zeit, in der das Geld die Ethik und Moral immer mehr verdrängt, wie wir beispielsweise beim Waffenhandel sehen.
Ist nun Luisa Neubauer eine bewundernswerte Einzelerscheinung, die sich nicht kaufen lässt, oder deutet sich in ihrer Person an, dass die Jugend nicht nur beim Klimawandel sondern überhaupt eine völlige Veränderung des Denkens einleitet, bei der die Ideale und nicht das Geld Leitschnur des Handelns sind?

Klimawandel oder die Richtigkeit der herrschenden Meinung

In meinem Berufsleben habe ich eine traurige Entdeckung gemacht, nämlich die, wie eine „herrschende Meinung“ entsteht. Nehmen wir an, eine Versicherung will in gewissen Fällen nicht zahlen. Dann gibt sie ein entsprechendes Gutachten in Auftrag, das sie in einer Zeitschrift veröffentlicht. Und wenn es zum Prozess kommt, stützt sie sich auf dieses Gutachten. Manche bequeme, leicht beeinflussbare oder überlastete Richter denken nicht weiter nach und stützen ihre Entscheidung auf dieses Gutachten. Das Urteil wird natürlich dann auch von der Versicherung veröffentlicht. Jetzt haben die Versicherungen schon zwei Zitate, auf die sie sich stützen können. Und so kommt eins zum anderen.
Entscheidungen, die den entgegen gesetzten Standpunkt einnehmen, werden nicht bekannt gemacht, weil die Richter kein Interesse daran haben. Im Gegenteil: Sie scheuen solche Veröffentlichungen, weil sie wissen, dass sie sich damit u.U. ganz herbe Kritik von Seiten der Versicherungsjuristen einhandeln. So bildet sich dann langsam eine herrschende Meinung, die dann von vielen übernommen wird, denn warum sollte ein Gericht sich mit etwas befassen, was schon von so vielen durchdacht worden sein müsste? Man geht einfach davon aus, dass die herrschende Meinung richtig sein muss.
Und wenn ich den Klimawandel sehe, frage ich mich, ob nicht vielleicht auch die herrschende Meinung so ähnlich zustande gekommen sein könnte. Freilich haben wir offenbar einen Klimawandel, aber kann man wirklich sicher sagen, dass wir unbedeutenden Menschen so etwas bewirkt haben könnten? Einen Klimawandel hat es ja auch schon früher ohne CO“-Ausstoß gegeben, wie das obige Bild belegt, Es zeigt einen Hang, an dem die alten Römer Terrassen für den Weinbau angelegt haben. Damals muss es noch wärmer gewesen sein als heute, denn inzwischen haben wir Weinsorten gezüchtet, die mit weniger Sonne und Wärme auskommen. Dennoch gibt es in Oberbayern heute keinen Weinbau. Und Grönland sieht immer noch nicht so aus, wie sein Name aus früherer Zeit verspricht, denn heute würde es wohl niemand Grünland nennen.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/

Klimawandel und G5: dieselbe Argumentation

 

„Bei der Suche nach der Wahrheit hilft die Demokratie nicht weiter: Man kann nicht darüber abstimmen, was wahr ist, denn dann erfährt man nur die Meinung der Mehrheit.“
©H. Pöll

Wir hören sowohl beim Klimawandel wie auch bei G5 dieselbe Argumentationsweise. Uns wird gesagt, dass die fast einhellige Meinung der Wissenschaft zu einem Ergebnis gekommen sei. Es gebe nur wenige Gegenstimmen. Auch bei der Zunahme der Brillenträger heißt es: Die Experten sehen als Ursache die Computer an.
Überall sind es die Experten, die die Richtung vorgeben. Und das Schlimme an dieser Situation ist, dass der normale Mensch vielfach nicht in der Lage ist, die Richtigkeit der herrschenden Meinung nachzuprüfen. Und so entscheidet er sich rein gefühlsmäßig für dieses oder jenes und geht dafür auf die Straße. Inzwischen reißt auch immer mehr ein, dass die Menschen Andersdenkende nicht mehr anhören wollen, sondern nieder brüllen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang
ein Beispiel, das uns zeigt, wie heutzutage Meinungen und Lösungen zustande kommen: Ein Professor sagte im Zusammenhang mit der Rettung Venedigs: Die beste Lösung sei, die Stadt durch Einspritzen von Beton zu heben und das sei auch an einer Insel erfolgreich demonstriert worden. Aber hinter der Lösung, die nun in die Tat umgesetzt werde, stecke mehr Geld und gegen Geld seien Argumente machtlos.
Wir haben Ähnliches bei der Zulassung von Glyphosat oder der Atomkraft erlebt. Da wurde uns auch von Experten gesagt, wie ungefährlich das sei.
Und nun fragen sich kritische Menschen beim Klimawandel oder bei G5: Ist das, was die Experten behaupten, wirklich richtig oder steckt da vielleicht auch ein gewaltiges Kapital dahinter, das die Meinungsbildung in eine Richtung gelenkt hat?
Vom Umweltbundesamt hören wir, dass die G5-Strahlung völlig ungefährlich sei. Sie sei viel schwächer als die Strahlung des eigenen Handys oder die Erdstrahlen. Mit der Letzteren habe ich mich befasst, als ich mein Haus baute und ich mich gegen diese Strahlung abschirmen wollte. Und da hörte ich in einem Vortrag den folgenden Vergleich: Mit der Erdstrahlung sei es so ähnlich, wie wenn jemand gelegentlich wahllos auf die Straße schießt: Es sei höchst unwahrscheinlich, dass man dann gerade getroffen würde. Wie ist es aber, wenn nicht nur die Erdstrahlung „schießt“, sondern immer mehr Strahlungen hinzu kommen: Ist es dann nicht wahrscheinlicher, dass man getroffen wird?
Sie werden es erleben
und wohl auch überleben. Aber ein wenig Nachdenken kann doch nicht schaden?