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Der Mensch is a Sau…



Recht hat er gehabt, der Kabarettist Qualtinger, als er das Couplet sang: „Der Mensch is a Sau…“
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/12/der-mensch-is-a-sau-3/
Über dieses Thema habe ich hier schon oft geschrieben.
So wie oben sähe ein ehrliches Schild an den Schwimmbädern aus. Aber wie heißt es in meinen Aphorismen:

Die wirklich interessanten Dinge erfährt man meistens nicht.

Im Fernsehen brüstete sich einmal der Sieger bei den Schwimmmeisterschaften damit, dass er auf seinen Sieg hin „ordentlich ins Wasser hinein gepullert“ habe. Das täten alle.
Bisher hatte ich gedacht, dass kein normaler Mensch ins Becken eines Hallenbades uriniert. Aber ich bin halt von vorgestern.
Ich schlage daher vor, dass künftig in Thermalbädern auch der Uringehalt angegeben wird. Vielleicht hat der ja auch eine Heilwirkung. Das sollte einmal untersucht werden. Übrigens gibt es ja Menschen wie Gandhi und Nehru, die aus Gesundheitsgründen sogar Urin („aus dem Mittelstrahl“!) getrunken haben.

Man könnte ja was gegen das Urinieren ins Schwimmbecken tun. In den USA hat das einmal jemand versucht und eine Substanz ins Wasser eingegeben, die sich beim Zusammentreffen mit Urin rot färbt. Als eine Dame plötzlich um sich herum rotes Wasser hatte, verklagte sie das Schwimmbad wegen dieser Bloßstellung und erhielt eine gewaltige Summe Schadensersatz. Seitdem darf still und heimlich weiter gepinkelt werden.
Wohl bekomm’s!

Der Mensch is a Sau


Heute mache ich das Dutzend voll mit meinen Beiträgen zum Thema: „Der Mensch is a Sau“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/04/08/der-mensch-is-a-sau-11/
Auf meiner letzten Bergtour habe ich dieses Foto gemacht. Als ich das das grelle Gelb von Ferne auf dem Weg sah, dachte ich, es sei ein Löwenzahn und wunderte mich, dass der da oben wuchs. Beim Näherkommen bemerkte ich dann, dass es keine Pflanze war. Es waren die Reste eines gelben Luftballons.

Immer wieder wird von Festlichkeiten berichtet, zu deren Ritualen es gehört, am Schluss Luftballons aufsteigen zu lassen. Das macht sich ja auch ganz gut, wenn die Ballons aufsteigen und womöglich irgendeine Botschaft in den Himmel tragen.
Was aber diese Menschen überfordert, ist die Antwort auf die Frage: Wo landen denn diese Ballons? Oft treibt sie der Wind in die Berge und dann hängen sie da im Geäst eines Baumes oder sonst wo in der Landschaft.
Da kann man nur wieder sagen: „Der Mensch is a Sau“ oder anders ausgedrückt: Von allen Umweltschädlingen ist er der schlimmste.

Der Mensch is a Sau

Wenn man auf den Toten Mann steigt, ist es anders als früher. Da stand einmal nur eine Berghütte. Heute ist sie bestückt mit Antennen, die den Wanderer zuerst begrüßen, wenn er sich dem Hirschkaser nähert. Das ist typisch für unsere Zeit: Man hätte den Antennenwald anstatt aufs Hüttendach natürlich auch auf einem abseitiger gelegenen Mast anbringen können, aber das wäre teurer gewesen und so etwas passt nicht in unsere Zeit, in der alles billig sein muss – egal, wie es aussieht.
Und was da oben so herum steht, ist eine optische Umweltverschmutzung ersten Ranges und eine Beleidigung fürs Auge:

Man sieht: Es stimmt, wenn Bergsteiger singen: „Auf den Bergen wohnt die Freiheit…“ Aber das war anders gemeint.

Wie Bayern immer mehr kaputt geht, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

 

 

Der Mensch is a Sau!

Das habe ich hier schon häufig beklagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/01/roter-und-schwarzer-schnee-der-mensch-is-a-sau/
Nun, nachdem die Osterfeiertage hinter uns liegen, sehen wir es wieder: Der Mensch is a Sau. Weil Hotels und Campingplätze geschlossen sind, waren über Ostern viele Ferienreisende mit dem Wohnmobil unterwegs und haben irgendwo geparkt. Auch wenn das meistens verboten ist, könnte man Verständnis dafür haben, wenn die Folgen nicht so schrecklich wären: Überall haben die Camper ihren Müll hinterlassen:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-ohne-ruecksicht-auf-verluste-wohnmobilnutzer-vom-osterwochenende-erzuernen-berchtesgadener-_arid,625554.html
Was ich nicht verstehe, ist die Mentalität dieser Menschen: Sie suchen die unberührte Natur und verunzieren sie mit ihren Hinterlassenschaften. Dabei wäre es doch so einfach, den Müll wieder mit zu nehmen und ordentlich zu entsorgen.

Der Mensch is a Sau!

„Der Mensch is a Sau!“ hörten wir einst schon vom Kabarettisten Qualtinger. Und ich habe festgestellt, dass es immer schlimmer wird: Der Boden ist voll von ausgespuckten Kaugummis, so dass der teuerste Granitbelag schäbig aussieht:

Überall wird herum gesprüht, sogar in der angelegensten Gegend (bei uns):

Und alles wird beklebt:

Die Menschen pieseln in die Schwimmbäder und die Wettkampfschwimmer brüsten sich sogar im Fernsehen damit. Deshalb müssten die Bäder eigentlich solche Schilder aufstellen:

Ja, es sieht schlimm aus überall: https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/

Ach, wie schön war es zu Beginn der Corona-Pandemie. So herrlich ruhig und sauber war es in der Natur. Aber dann, als Hotels und Campingplätze geschlossen blieben und die Menschen mehr Bewegungsfreiheit bekamen, brachen Horden von „Naturfreunden“ über uns herein:
https://www.suedost-news.de/startseite_artikel,-wohnmobilwahnsinn-im-talkessel-camper-nutzen-oeffentliche-parkplaetze-faekalien-und-muell-_arid,571289.html

Manchmal denke ich an früher zurück: Da war es verboten, den Rasen im Englischen Garten in München zu betreten. Und heute sehen wir die Menschen überall beim Grillen und hinterher müssen ihre Hinterlassenschaften mühsam beseitigt werden. Im Fernsehen sah ich Interviews mit solchen „Dreckbären“. Die hatten überhaupt kein Unrechtsbewusstsein. Der eine meinte, er schaffe Arbeitsplätze, wenn er seinen Dreck hinterlasse und andere diesen beseitigen müssten. Ein anderer sagte, auf seinen hinterlassenen Müll angesprochen: „Das machen doch alle!“

Die Dummheit der Menschen kommt gerade beim Tourismus zum Ausdruck. Er zerstört seine eigenen Wurzeln: die unberührte Natur.

 

Der Mensch is a Sau! Frau Schulze: Greifen Sie durch!

Ich fasse nun noch mal zusammen:

  • Was die Zigarettenkippen anbetrifft, sollte die Tabakindustrie verpflichtet werden, den Packungen kleine brandsichere Beutel oder Boxen anzuhängen, in denen die Kippen entsorgt werden können mit dem Appell: „Bitte halten auch sie die Umwelt sauber!“
  • Auch die Kaugummiproduzenten sollten zur Beifügung von solchen Entsorgungsmöglichkeiten verpflichtet werden. Überall kleben ja die hässlichen ausgespuckten Kaugummis und müssen derzeit noch mühevoll von Reinigungskräften mit Schweißbrennern entfernt werden. Auch hier wäre eine Abwälzung der Kosten auf die Kaugummiproduzenten notwendig. Die Ministerin sollte auch mal ein paar offene Worte an die „Saubären“ richten, die Kippen und Kaugummis in die Gegend werfen. Sie sollte diesen Menschen einmal klar machen, wie sehr sie jene entwürdigen, die ihre Hinterlassenschaften beseitigen müssen.
  • Und noch etwas sollte die Umweltministerin in ihre Bemühungen um mehr Sauberkeit einbeziehen: Eine Unsitte greift immer mehr um sich. Bei uns wird alles Mögliche mit irgendwelchen Reklameetiketten oder sonstigen Botschaften beklebt. Kein Laternenpfahl steht mehr bei uns ohne solche hässlichen Aufkleber. Hier sollte die Umweltschutzministerin auch endlich (!) eingreifen mit zwei Maßnahmen: Wer solche Aufkleber herstellt, hat für die geschätzten Beseitigungskosten zu haften. Und für die Aufkleber müsste gesetzlich bestimmt werden, dass deren Klebstoffe so hergestellt werden müssen, dass man diese Verunzierungen ganz einfach wieder abziehen kann.

Es wäre doch so einfach, gegen diese Umweltsünder etwas zu tun, und es kostet nichts. Warum tun Sie es dann nicht, Frau Schulze?
                                         

Der Mensch is a Sau

Mein Senf dazu:

„Der Mensch is a Sau“, stellte schon der Kabarettist Qualtinger fest. Auch wir haben das schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/20/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/
Bisher dachte ich immer, dass Bergsteiger und Naturfreunde anders sind. Nun muss ich aber in der Zeitung lesen: Bergführer haben den Mount Everest gereinigt und in 45 Tagen 11 Tonnen Müll zu Tal gebracht.
Da frage ich mich: Haben die Besteiger des Berges eine so schwache Kondition, dass sie ihren Dreck nicht mehr mit ins Tal tragen können? Oder macht sich hier eine Service-Mentalität breit, die wir überall beobachten können: Meinen die Bergsteiger vielleicht, wenn sie schon so hohe Gebühren zahlen, sollen die Einheimischen ihren Müll wegräumen?
So ähnlich denken ja auch viele Leute, die nun in öffentlichen Parks grillen, wo einst das Betreten des Rasens verboten war: Sie finden, wenn sie schon Steuern zahlen, kann doch die Müllabfuhr ihre Hinterlassenschaften wegräumen. Das bringt doch Arbeitsplätze!