Schlagwort-Archive: Klima

Wir haben das Leben nicht mehr im Griff

Gerade fallen Flüge aus, weil man nicht genügend Sicherheitspersonal hat. Und mancher Fluggast musste stundenlang auf seinen Koffer warte, weil es auch dort hapert.
Die Situation an den Flughäfen führt uns sinnfällig vor Augen, was sich sonst im Verborgenen abspielt:
> In jedem dritten Intensivbett kann kein Patient behandelt werden, weil das Pflegepersonal fehlt. Insgesamt braucht man 50.000 neue Kräfte. Viele Pflegekräfte geben ihren Job auf, weil sie überlastet sind und unter Burnout leiden.
> Nicht viel anders sieht es in den Seniorenheimen aus: Um die Alten angemessen zu versorgen, fehlen 120.000 Pflegekräfte.
> Und in jeder zweiten KITA fehlen Erzieherinnen.
> Der Lehrermangel verschärft sich…
Dieser Katalog ließe sich noch lange fortführen. Und da fragen wir Alten uns: Wie haben wir früher nur so leben können? Einfacher und glücklicher! Solche Probleme kannte man früher nicht, auch kein Plastik; und Klima, Artensterben oder Umwelt waren keine Themen. Es wird immer deutlicher:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/25/weiter-so-dem-untergang-entgegen/
Der Weltuntergang kommt dann im Jahr 2040:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/06/22/weltuntergang-im-jahr-2040/

In den Bergen wird’s gefährlich

So sieht der Waldbahnweg bei Weißbach aus. Hier fuhr einst eine Bahn das Holz, das in der Saline von Bad Reichenhall gebraucht wurde, zu Tal. Später, als die Bahn abgebaut wurde, machte man einen schönen Wanderweg daraus. Der ist nun ein Opfer des Klimawandels geworden. Durch den vielen Starkregen ist das Erdreich an den steilen Hängen so sehr durchnässt, dass es mit den Bäumen abrutscht. Deshalb ist der Weg jetzt gesperrt.
Gerade ist in Österreich wieder mal eine Mure auf die Felbertauernstraße abgegangen, auch eine Folge des Starkregens.
Eine weitere Gefahr droht in den Bergen durch das Schmelzen des Permafrosts. Der hat bisher Geröll und Felsmassen zusammengehalten. Und nun lösen sich die Berge an manchen Orten auf und dann gibt es Tote. Vielleicht ist ja auch der tödliche Unfall, der sich gerade im Kaisergebirge ereignet hat, darauf zurück zu führen.
Auch auf den Gletschern wird es gefährlicher: Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Eistürme stehen bleiben, wenn man früh unterwegs ist.
Um die Gefahren zu bannen, hat man entlang der Alpenstraße mit Millionenaufwand Fangnetze längs der Straße errichtet, um die Felsbrocken abzufangen, die früher vom dichteren Wald aufgehalten wurden.
Der Klimawandel macht sich also in den Alpen besonders bemerkbar, wie wir auch am eklatanten Abschmelzen der Gletscher sehen.

Wir sind ein armes Volk!

Neben der Pandemie und dem Ukraine-Krieg bleibt auch der Klimaschutz ein Thema, das im Vordergrund steht, Das liegt auch an der Vorkämpferin Thunberg, die dem Problem ein Gesicht gegeben hat und viele junge Leute motiviert hat.
Dagegen schlummert ein brisantes wichtiges Thema unter der Decke kurzfristiger Lösungen wie ein Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann: nämlich die Rente der Zukunft. Es werden Rufe nach einer Lebensarbeitszeit bis 70 laut. Aber Minister Heil ist dem gerade entgegen getreten.
Das waren noch Zeiten, als Minister Blüm den Slogan heraus gab: „Die Rente ist sicher!“ Er meinte damit, dass die Alten darauf vertrauen konnten, dass ihre Zukunft von der Rente her abgesichert war. Heute muss man den Slogan ergänzen: „Die Rente ist sicher, aber sie wird nicht reichen.“ Mehr als jeder Zweite erhält nur noch eine Rente auf Hartz-IV-Niveau.
Die Regierung fordert die Bürger daher auf, selbst für ihre Zukunft zu sorgen. Das ist vielen finanziell unmöglich: Sie verdienen zu wenig, um noch etwas fürs Alter zurück zu legen. Aber auch diejenigen, die Vorsorge treffen, bewegen sich auf dünnem Eis, wie das Beispiel einer Frau zeigt, die als Selbständige gut verdient und für das Alter bestens vorgesorgt hatte: Sie investierte für eine Rente von monatlich 3000 Euro und bekommt nun nur eine Rente unter dem Sozialhilfeniveau:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Ein trauriges Beispiel ist auch der Schauspieler Hannes Jaenicke, der nur 600 Euro Rente bekommt.
Immerhin bekommen die beiden noch etwas, während andere ihre „Alterssicherung“ ganz verloren haben.
Mit zu den schlimmsten Auswirkungen des Merkelismus gehört es, dass den Menschen die Sicherheit für das Alter genommen wurde, obwohl wir länger für die Rente arbeiten müssen, als die Menschen in anderen Ländern: https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/03/sind-deutsche-duemmer-als-andere-voelker/

Die Ampelkoalition könnte nur von kurzer Dauer sein

Das, was SPD, Grüne und FDP vor haben, gleicht der Quadratur des Kreises. Ich habe hier ja schon Lindner beim Wahlkampf davor gewarnt, rote Linien zu ziehen. Nun kann er von diesen nicht abrücken, obwohl dies notwendig ist. Seine vorsintflutliche haushaltspolitische Agenda kann nicht auf die finanzielle Situation von heute übertragen werden – so Wirtschaftswissenschaftler, darunter ein Nobelpreisträger:
https://web.de/magazine/politik/vorsintflutlich-nobelpreistraeger-warnt-christian-lindner-bundesfinanzminister-36293764
Jedoch der arrogante Lindner fühlt sich gescheiter als ein Nobelpreisträger.
Ich bin zwar kein Wirtschaftswissenschaftler, habe aber hier unter einem anderen Gesichtspunkt Lindners Ideen als unsinnig entlarvt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/19/beruht-die-ampel-auf-einer-luege/
Lindner betreibt also dreist Klientelpolitik für die Reichen und das wird in einem verarmenden Volk, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht und der Mittelstand stirbt, auf Widerstand stoßen. Das Protestpotenzial in Deutschland wird ja sowieso immer größer und aggressiver.
Protestbereit sind auch diejenigen, denen das Klima am Herzen liegt. Auch sie werden immer lauter und es kann sein, dass sie sich zu Aktionen wie in Großbritannien hinreißen lassen: Sitzblockaden auf den Autobahnen… Sie werden natürlich die Ablehnung des Tempolimits durch die Ampel zum Ablass nehmen, dagegen zu revoltieren. Der Ampelkoalition ist gleichgültig, dass die Mehrheit des Volkes ein Tempolimit wünscht. Was dem Ami sein Rifle ist der FDP die freie Fahrt für Raser und beides kostet Menschenleben.
Wahrscheinlich gehen wir unruhigen Zeiten entgegen. Da kann es sein, dass das Volk sich nach Ruhe und Ordnung sehnt und das könnte die Stunde der Union werden.

Zitat zum Thema Politik (Verfassungswidrige Schuldenpolitik)

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Freiheit ist etwas, was der ständigen Abnutzung unterliegt, wenn man nicht dauernd auf der Hut ist. Daher sind unsere Kinder und Enkel nicht mehr frei in der Entscheidung, was sie mit den Steuern bezahlen wollen: Es sind unsere Schulden, die sie bezahlen müssen.

(H.Pöll)

Das Bundesverfassungsgericht hat Teile des Klimaschutzgesetzes für verfassungswidrig erklärt, weil die Bestimmungen die Emissionsminderungsbelastung in die ferne Zukunft verlagern und dadurch die junge Generation zu sehr belastet wird. Mich wundert, dass man dieses Prinzip nicht auch auf die Schuldenpolitik erstreckt hat. Im normalen Leben ist es ja auch so, dass jede Generation mit dem Geld auskommen muss, das sie hat.

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Weisheit zu Corona und Klima

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

„Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.“ (Bertrand Russel)

„Die Wahrheit ist nicht mehrheitsfähig.“
(H.Pöll)

Mehr über den Autor auf der Homepage.

 

 

Ich bin auch so eine Art Greta Thunberg, aber anders

Ich bin zwar weder eine Frau, noch bin ich jung, aber ich beschäftige mich auch mit einem Klimawandel, jedoch einem Wandel der anderen Art, der gefährlicher ist als der klimatische: Das gesellschaftliche Klima hat sich in einer Art und Weise verändert, dass eine radikale Umkehr notwendig ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/10/der-andere-gefaehrlichere-klimawandel-der-gesellschaftliche/

Kein Tittitainment mehr?

Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich Gedanken über die Zukunft machen. Mit ihrem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ erregten sie im Jahr 1972 Aufsehen. Wenn ich mich recht erinnere, meinten Sie oder ihre Kollegen, dass man künftig praktisch nur hochqualifizierte Arbeitskräfte brauche und dass man den Rest des Volkes mit Tittitainment unterhalten müsse. Das war ein unfeiner Ausdruck für „Panem et Circenses“ und sollte bedeuten, dass man die vielen nicht mehr benötigten Arbeitskräfte mit seichten Filmen („Titten) unterhalten (also: entertainen) sollte.
Es ist anders gekommen, als die Zukunftsforscher gedacht haben: Wir brauchen nicht nur hochqualifizierte Computerspezialisten und Leute in ähnlichen Jobs, sondern wir haben im Hinblick auf die zunehmende Alterung der Gesellschaft einen hohen Bedarf an Pflegekräften und Klinikpersonal.
Und auch bei der Unterhaltung des Volkes ist es etwas anders gelaufen, als vorher gesagt.
Man hält dei Leute bei Laune mit Shoppen und billigen Urlaubsflügen in alle Welt. Da begehrt das Volk nicht so leicht auf.
Nun allerdings setzt bei vielen
Menschen infolge der Corona-Pandemie und Klimakrise ein Umdenken ein: Man spürt, dass man auf dem falschen Weg ist: So etwas wie „Flugscham“ kommt auf und man fragt sich: Was hat man davon, wenn man die Feinschmeckerlokale in Shanghai kennt, aber nicht einmal über seine eigene Heimat und deren Kultur richtig Bescheid weiß.
Und was das Shoppen angeht, fragt sich vielleicht besonders manche Frau: Was soll ich mit all dem Zeug, das ich eigentlich nicht brauche? Ist das Shoppen nicht ein schales, umweltbelastendes Vergnügen? Gibt es da nicht etwas Bessers? Zum Beispiel eine Rückbesinnung auf die gute alte Zeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Klimawandel oder Klimalüge?


(Blick vom Toten Mann auf Hochkalter)

Bin ich das Opfer einer Klimalüge?
Ich bin ja schon sehr alt. Mit 80 Jahren bin ich immer noch die 2000 Höhenmeter auf den Watzmann gelaufen und ich habe auch noch Skitouren gemacht. Aber dann beginnt man halt abzubauen. Man macht kleinere Touren, um die Gelenke zu schonen. Und man weiß auch, dass es mit dem Skifahren einmal vorbei sein wird.
Bei mir war es so: Ich war immer noch mit sehr alten Skiern unterwegs, die mir viele gute Dienste geleistet hatten. Auf einem Gipfel sagte einmal eine Frau über mich zu ihrem Sohn: „Schau mal, was der Opa da für Ski hat. Mit so was sind wir früher auch gefahren.“ Also neue Skier wären also wirklich fällig gewesen. Nachdem meine Skistiefel kaputt gegangen waren, stand ich vor der Frage: Soll ich mir in meinem reifen Alter wirklich noch mal neue Ski und Stiefel kaufen?
Ich habe das nicht getan, weil ich nach zwei schneearmen Wintern glaubte, was die Klimatologen prophezeiten: Der Schnee wird immer weniger.
Nun ist allerdings das Gegenteil der Fall: Im letzten Winter fiel so viel Schnee, dass ich erstmals mein Dach abräumen musste aus Sorge vor einer Überbelastung. Und gestern war ich auf dem Toten Mann, Dort konnte man wunderbar Ski fahren. Wann hat es das je im Dezember gegeben? So war ich etwas traurig zu Fuß unterwegs.
Aber neue Ski werde ich mir nun mit meinen 85 Jahren doch nicht mehr kaufen. Nun lohnt es sich wirklich nicht mehr.

Interessant ist ja, was die Klimatologen dazu sagen, dass entgegen ihren Prognosen so viel Schnee gefallen ist: Sie belehren uns, das bestätige sogar ihre Theorie, denn durch die Erderwärmung käme mehr Feuchtigkeit in die Luft und die komme halt als Regen oder Schnee herunter.
Das kann sein, aber ich bin da doch etwas skeptisch:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/