Schlagwort-Archive: Klima

Die Ampelkoalition könnte nur von kurzer Dauer sein

Das, was SPD, Grüne und FDP vor haben, gleicht der Quadratur des Kreises. Ich habe hier ja schon Lindner beim Wahlkampf davor gewarnt, rote Linien zu ziehen. Nun kann er von diesen nicht abrücken, obwohl dies notwendig ist. Seine vorsintflutliche haushaltspolitische Agenda kann nicht auf die finanzielle Situation von heute übertragen werden – so Wirtschaftswissenschaftler, darunter ein Nobelpreisträger:
https://web.de/magazine/politik/vorsintflutlich-nobelpreistraeger-warnt-christian-lindner-bundesfinanzminister-36293764
Jedoch der arrogante Lindner fühlt sich gescheiter als ein Nobelpreisträger.
Ich bin zwar kein Wirtschaftswissenschaftler, habe aber hier unter einem anderen Gesichtspunkt Lindners Ideen als unsinnig entlarvt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/19/beruht-die-ampel-auf-einer-luege/
Lindner betreibt also dreist Klientelpolitik für die Reichen und das wird in einem verarmenden Volk, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht und der Mittelstand stirbt, auf Widerstand stoßen. Das Protestpotenzial in Deutschland wird ja sowieso immer größer und aggressiver.
Protestbereit sind auch diejenigen, denen das Klima am Herzen liegt. Auch sie werden immer lauter und es kann sein, dass sie sich zu Aktionen wie in Großbritannien hinreißen lassen: Sitzblockaden auf den Autobahnen… Sie werden natürlich die Ablehnung des Tempolimits durch die Ampel zum Ablass nehmen, dagegen zu revoltieren. Der Ampelkoalition ist gleichgültig, dass die Mehrheit des Volkes ein Tempolimit wünscht. Was dem Ami sein Rifle ist der FDP die freie Fahrt für Raser und beides kostet Menschenleben.
Wahrscheinlich gehen wir unruhigen Zeiten entgegen. Da kann es sein, dass das Volk sich nach Ruhe und Ordnung sehnt und das könnte die Stunde der Union werden.

Zitat zum Thema Politik (Verfassungswidrige Schuldenpolitik)

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Freiheit ist etwas, was der ständigen Abnutzung unterliegt, wenn man nicht dauernd auf der Hut ist. Daher sind unsere Kinder und Enkel nicht mehr frei in der Entscheidung, was sie mit den Steuern bezahlen wollen: Es sind unsere Schulden, die sie bezahlen müssen.

(H.Pöll)

Das Bundesverfassungsgericht hat Teile des Klimaschutzgesetzes für verfassungswidrig erklärt, weil die Bestimmungen die Emissionsminderungsbelastung in die ferne Zukunft verlagern und dadurch die junge Generation zu sehr belastet wird. Mich wundert, dass man dieses Prinzip nicht auch auf die Schuldenpolitik erstreckt hat. Im normalen Leben ist es ja auch so, dass jede Generation mit dem Geld auskommen muss, das sie hat.

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Weisheit zu Corona und Klima

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

„Wenn alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.“ (Bertrand Russel)

„Die Wahrheit ist nicht mehrheitsfähig.“
(H.Pöll)

Mehr über den Autor auf der Homepage.

 

 

Ich bin auch so eine Art Greta Thunberg, aber anders

Ich bin zwar weder eine Frau, noch bin ich jung, aber ich beschäftige mich auch mit einem Klimawandel, jedoch einem Wandel der anderen Art, der gefährlicher ist als der klimatische: Das gesellschaftliche Klima hat sich in einer Art und Weise verändert, dass eine radikale Umkehr notwendig ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/10/der-andere-gefaehrlichere-klimawandel-der-gesellschaftliche/

Kein Tittitainment mehr?

Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich Gedanken über die Zukunft machen. Mit ihrem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ erregten sie im Jahr 1972 Aufsehen. Wenn ich mich recht erinnere, meinten Sie oder ihre Kollegen, dass man künftig praktisch nur hochqualifizierte Arbeitskräfte brauche und dass man den Rest des Volkes mit Tittitainment unterhalten müsse. Das war ein unfeiner Ausdruck für „Panem et Circenses“ und sollte bedeuten, dass man die vielen nicht mehr benötigten Arbeitskräfte mit seichten Filmen („Titten) unterhalten (also: entertainen) sollte.
Es ist anders gekommen, als die Zukunftsforscher gedacht haben: Wir brauchen nicht nur hochqualifizierte Computerspezialisten und Leute in ähnlichen Jobs, sondern wir haben im Hinblick auf die zunehmende Alterung der Gesellschaft einen hohen Bedarf an Pflegekräften und Klinikpersonal.
Und auch bei der Unterhaltung des Volkes ist es etwas anders gelaufen, als vorher gesagt.
Man hält dei Leute bei Laune mit Shoppen und billigen Urlaubsflügen in alle Welt. Da begehrt das Volk nicht so leicht auf.
Nun allerdings setzt bei vielen
Menschen infolge der Corona-Pandemie und Klimakrise ein Umdenken ein: Man spürt, dass man auf dem falschen Weg ist: So etwas wie „Flugscham“ kommt auf und man fragt sich: Was hat man davon, wenn man die Feinschmeckerlokale in Shanghai kennt, aber nicht einmal über seine eigene Heimat und deren Kultur richtig Bescheid weiß.
Und was das Shoppen angeht, fragt sich vielleicht besonders manche Frau: Was soll ich mit all dem Zeug, das ich eigentlich nicht brauche? Ist das Shoppen nicht ein schales, umweltbelastendes Vergnügen? Gibt es da nicht etwas Bessers? Zum Beispiel eine Rückbesinnung auf die gute alte Zeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Klimawandel oder Klimalüge?


(Blick vom Toten Mann auf Hochkalter)

Bin ich das Opfer einer Klimalüge?
Ich bin ja schon sehr alt. Mit 80 Jahren bin ich immer noch die 2000 Höhenmeter auf den Watzmann gelaufen und ich habe auch noch Skitouren gemacht. Aber dann beginnt man halt abzubauen. Man macht kleinere Touren, um die Gelenke zu schonen. Und man weiß auch, dass es mit dem Skifahren einmal vorbei sein wird.
Bei mir war es so: Ich war immer noch mit sehr alten Skiern unterwegs, die mir viele gute Dienste geleistet hatten. Auf einem Gipfel sagte einmal eine Frau über mich zu ihrem Sohn: „Schau mal, was der Opa da für Ski hat. Mit so was sind wir früher auch gefahren.“ Also neue Skier wären also wirklich fällig gewesen. Nachdem meine Skistiefel kaputt gegangen waren, stand ich vor der Frage: Soll ich mir in meinem reifen Alter wirklich noch mal neue Ski und Stiefel kaufen?
Ich habe das nicht getan, weil ich nach zwei schneearmen Wintern glaubte, was die Klimatologen prophezeiten: Der Schnee wird immer weniger.
Nun ist allerdings das Gegenteil der Fall: Im letzten Winter fiel so viel Schnee, dass ich erstmals mein Dach abräumen musste aus Sorge vor einer Überbelastung. Und gestern war ich auf dem Toten Mann, Dort konnte man wunderbar Ski fahren. Wann hat es das je im Dezember gegeben? So war ich etwas traurig zu Fuß unterwegs.
Aber neue Ski werde ich mir nun mit meinen 85 Jahren doch nicht mehr kaufen. Nun lohnt es sich wirklich nicht mehr.

Interessant ist ja, was die Klimatologen dazu sagen, dass entgegen ihren Prognosen so viel Schnee gefallen ist: Sie belehren uns, das bestätige sogar ihre Theorie, denn durch die Erderwärmung käme mehr Feuchtigkeit in die Luft und die komme halt als Regen oder Schnee herunter.
Das kann sein, aber ich bin da doch etwas skeptisch:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/

 

Zitat zu den Fridays for Future

Hier kommt wie jeden Tag auch heute wieder ein Zitat zum Tag. Mehr ungewöhnliche Aphorismen in dem Buch Mit spitzer Feder.

Klimatologen und Meteorologen sind Menschen, die zwar nicht das Wetter für 2 Wochen sicher vorher sagen können, die aber glauben, genau zu wissen, wie das Klima in diesem Jahrhundert ausfallen wird.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Fesselung von Straftätern – ein entwürdigender Show-Effekt?

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Als ich sah, dass die 81-jährige Jane Fonda bei einer Klimademonstration verhaftet und gefesselt abgeführt wurde, fragte ich mich, wie so etwas möglich ist: Hatte vielleicht die Schauspielerin um diese Fesselung gebeten, um den Show-Effekt zu erhöhen? Sonst ist doch kaum vorstellbar, warum eine 81-jährige gefesselt wird.
Aber wir sehen auch sonst im Fernsehen immer wieder Bilder von Angeklagten,
die an Händen und Füßen gefesselt sind, besonders vor amerikanischen Gerichten, wo die Täter oft auch noch in oranger Anstaltskleidung vorgeführt werden. Das soll Abscheu erregen und den Bürgern vor Augen führen, dass der Staat durchgreift. Wie lässt sich das aber mit der Menschenwürde und der Unschuldsvermutung vereinbaren, die bis zur Verurteilung gilt?
Ich war ja selbst einmal in meinem früheren Leben Jahrzehnte lang Richter in den verschiedensten Positionen, natürlich auch in der Strafjustiz. Bei mir ist nie ein Angeklagter gefesselt vorgeführt worden. Die Praxis war so:
Als ich meinen Dienst begann, war der älteste Polizeibeamte mit der Vorführung der Angeklagten betraut. Da das Gefängnis (heute: „Justizvollzugsanstalt) eine Viertelstunde vom Gericht entfernt ist, musste der Beamte mit dem Häftling dieses Wegstück zu Fuß zurück legen. Er pflegte seinen „Schützlingen“ zu sagen: „Renn ja nicht weg! Ich kann zwar nicht mehr schnell laufen, dafür schieß ich aber umso besser.“ Das hat gewirkt.
Dann kamen Bedenken gegen diese Praxis auf, weil man es als entwürdigend fand, wenn jemand, der offensichtlich verhaftet war, mi
t einem Polizisten durch die Stadt gehen musste. Von da an wurden die Häftlinge von zwei Beamten mit dem Auto vorgefahren.
Früher war bei den strafgerichtlichen Verhandlungen immer ein Justizbeamter zugegen, jedoch wurde der im Laufe der Zeit eingespart, bis auf wenige gewichtige Fälle. Trotzdem hat es nie einen Zwischenfall gegeben, was ich der Atmosphäre zuschreibe, um die ich im Gerichtssaal bemüht war.
Die Fesselung eines Häftlings muss vom Richter angeordnet werden. In meiner Dienstzeit wurde ich nie um eine solche Anordnung gebeten und hatte auch keinen Grund, sie von mir aus zu erlassen. So ist es auch nie vorgekommen, dass ein Angeklagter gefesselt war. Dabei waren es durchaus keine harmlosen Täter: Von der RAF bis zur Mafia war alles darunter.
Auch erschienen die Angeklagten normalerweise nicht in der Anstaltskleidung, sondern in ihrer eigenen.
Lesen Sie bitte dazu unbedingt diese Anekdote:
https://wordpress.com/post/autorenseite.wordpress.com/16053965

Tag der Philosophie – warum ist das ein trauriger Tag?

Wie wenig uns die Philosophie bedeutet, sieht man daran, dass heute gleichzeitig der Tag des Fernsehens ist. Nachdenken passt nicht mehr recht in unsere Zeit, denn da kommt man nur auf düstere Gedanken: Klima, Terrorismus… Da ziehen sich die Leute lieber vor der Glotze einen Krimi rein anstatt über die künftige Rente, die Erschöpfung der Ressourcen, die Verschmutzung von Luft und Grundwasser oder die Folgen des Artensterbens nachzudenken.
Wie anders war das früher: Da saßen die Studenten in Schwabing in den Bars und redeten sich die Köpfe heiß über philosophischen Themen wie Nihilismus, Existenzialismus, …
Und heute? Da sind die schwabinger Bars für sie zu teuer geworden und aus Studenten sind Studierende geworden. Kaum einer von ihnen ist mehr in der Lage, nur einen einzigen lebenden Philosophen zu nennen. Die Studenten haben keine Zeit mehr, sich neben ihrem Fachstudium mit solchen „Nebensächlichkeiten“ zu befassen. Diese Zeit lässt man ihnen auch nicht, denn sie sollen ja einmal leicht lenkbare brave Staatsbürger werden und keine Querdenker.