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Warum uns der heutige Tag der Fische nachdenklich machen sollte

Der Chiemsee war einmal so klar, dass man an der tiefsten Stelle (73m) bis auf den Grund sehen konnte. Und so war das Fischen von Seeforellen einfach: Man hielt ihnen den Angelhaken vor die Nase. Die Bediensteten von Schloss Herrenchiemsee traten einmal in den Streik, weil sie dauernd Seeforellen essen mussten. Heute sind die Tiere zum Sorgenkind geworden. Der See ist trotz Ringkanalisation durch Überdüngung trübe geworden und zwei „Seekühe“ genannte Schiffe müssen den Seegrund dauernd wegen des Algenbewuchses abmähen, damit der See nicht zu wächst.

Die Meere haben ein anderes Problem: die Überfischung.

Was mir aber zu denken gibt, ist ein Wappen, das ich in Erinnerung habe. Darauf war ein Fisch abgebildet und ich bin der Frage nachgegangen, was es damit auf sich habe, denn das Wappen stammte von einem Geschlecht, das nicht am Wasser zu Hause war.
Dieser Fisch war deshalb im Wappen enthalten, weil er das gesündeste Tier war, also dem Fürstengeschlecht Gesundheit bringen sollte.

Und wie sieht es heute mit der Gesundheit von Fischen aus? Wir sehen Fischzuchten, in denen die Fische mit Antibiotika gefüttert werden. Und zu denken gibt auch, dass die Themse so mit Rauschmittelrückständen belastet ist, dass Fische ihr Geschlecht wechseln.  Ähnliches beobachten wir dort, wo angeblich geklärte Abwässer in die Flüsse eingeleitet werden.

Und wenn schon diese einst so kerngesunden Tiere krank werden, fragt man sich, ob es nicht dem anfälligeren Menschen genau so ergeht.

Austria is aa nimmer felix!

 

Die Salzburger Nachrichten melden:
In Österreich vermisst jemand an seinem Vogelhäuschen die Vögel. Warum sollte es auch in Österreich besser sein als bei uns. Ich habe hier schon öfter darüber geschrieben, dass ich in einer Todeszone lebe. Auch bei uns bleiben die Vögel weg.

Und noch eine schlimme Nachricht:
In Österreich wurden Proben aus dem Schwarzaubach und der Stiefing – beide in der Steiermark – sowie aus dem Sipbach in Oberösterreich genommen, laut der NGO Gegenden mit einer besonders hohen Dichte an Schweineställen. Pro Probe wurden bis zu fünf Tierarzneimittel, darunter mehrere Antibiotika, und bis zu 38 verschiedene Pestizide festgestellt.

Und schließlich auch das noch:
In der Stadt Salzburg übernehmen Menschen ohne Bekenntnis bald die Mehrheit. Nur noch 43 Prozent sind katholisch und das in einer Stadt, die wie ganz wenige vom Katholizismus geprägt wurde.

 

 

Kann Gift gesund sein?

Wenn wir die Zeitungen aufschlagen oder das Internet öffnen, springen uns jeden Tag Schlagzeilen in die Augen: Schon wieder Gift gefunden!
Heute lese ich, dass in Niedersachsen kontaminiertes Getreide aufgetaucht ist. Es soll mit Antibiotika verseucht sein. Merkwürdig ist, dass das Getreide hauptsächlich an Betriebe mit Biogasanlagen geliefert wurde und nur zum Teil verfüttert wurde. Kann es sein, dass wir in einer Zeit, in der Menschen verhungern, Getreide verbrennen?
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/niedersachsen/article130590786/Niedersaechsische-Kuehe-erhielten-moeglicherweise-kontaminiertes-Futter.html
Gift ist überall: Wir haben schon gelesen, dass es im Kinderspielzeug oder in Babyschnullern enthalten war. Zur Zeit findet man es in Schuhen:
https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2014/29/128101541

Aber trotzdem werden wir immer älter. Anscheinend verwirklicht sich hier eine These der Homöopathie, nach der Gifte in kleinen Mengen Heilmittel sein sollen.
Und noch eine Erkenntnis der Medizin scheint sich zu bestätigen: Das Beispiel der starken Raucher Chirchill und Schmidt zeigt, dass man sein Immunsystem auch durch ständiges Vergiften trainieren kann. Also: Auf geht’s zum Training!

Gleich zwei Horror-Botschaften in aller Frühe:

Wenn man die Deutschen Wirtschaftsnachrichten liest (was man nicht tun sollte, wenn man sich seine Illusionen erhalten will), dann findet man heute gleich zwei Horror-Botschaften:
1. In Deutschland gibt es keinen ausreichenden Schutz gegen Übermengen von Antibiotika im Fleisch. Die Folgen sind langfristig beträchtlich: Bakterielle Organismen werden resistent. Wenn jemand erkrankt, hilft das herkömmliche Antibiotikum oftmals nicht mehr.
2. Die EU hat den Grenzwert für das Pestizid Endosulfan in Zuchtlachs deutlich angehoben. Laut WHO besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Kritiker fürchten die negative Wirkung des Gifts auf das Hormonsystem.
So funktioniert bei uns die Lebensmittelproduktion: Wenn man bei der Massen-Lachszucht immer mehr Pestizide braucht, um die Tiere gegen Krankheiten zu schützen, dann wird eben der Grenzwert für die Verwendung eines solchen Teufelszeugs einfach angehoben.
Und was dabei heraus kommt, das wollen die Menschen einfach nicht zur Kenntnis nehmen:
Die Fruchtbarkeit der Männer nicht in erschreckender Weise ab:
http://die-andere-seite.blog.de/2013/03/02/maennliche-geschlecht-vernichtet-15582339/
Und bald wird jeder zweite von Demenz betroffen sein.
Aber bei uns genügt der Verdacht eines Zusammenhangs zwischen chemischen Zusätzen und Krankheit nicht, um Zusätze zu verbieten. Der Zusammenhang muss bei uns vielmehr erwiesen werden.
Da kann man nur sagen: „Prost! Mahlzeit“.