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Wunder der Medizin

Jetzt bin ich auch unter die Pillenschlucker gegangen, was bei meinem hohen Alter kein Wunder ist. Ein Wunder ist für mich aber, dass die Hälfte einer winzigen Pille tatsächlich die gewünschte Wirkung hat.
Und da denke ich an die vielen Lebensmittel, die Zusätze in mindestens ähnlicher Größe enthalten. Die sollen alle unschädlich sein?  Wer’s glaubt wird selig.
Tatsächlich sieht es aber so aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Menschheit ist schon schizophren: In der Homöopathie glaubt man, dass stark verdünnte Wirkstoffe eine große Wirkung haben. Bei den Grenzwerten dagegen glaubt man, dass Schadstoffe in viel größerer Menge nichts ausmachen.

Wie Gott sich verändert hat

Der Titel ist natürlich falsch: Nicht Gott hat sich verändert, sondern das Bild, das die Kirche den Menschen eingeredet hat. Osho hatte schon recht, als er sagte, die Religionen würden sich des Sexuallebens bemächtigen, um die Menschen beherrschen zu können:

Als ich ein junger Katholik war, hatte ich einen Beichtspiegel zur Erstkommunion erhalten, den ich bei der alljährlich notwendigen Osterbeichte „abzuarbeiten“ hatte. (Das Wort Osterbeichte kennt mein heutiges Rechtschreibprogramm gar nicht mehr.)  Da wurden die einzelnen Gebote aufgeführt und erläutert. Nehmen wir als Beispiel das 6. Gebot. Da hieß es:
„Du sollst nicht Ehe brechen!
Was ist das? Warst du unkeusch in Gedanken, Worten und Werken? …“
Da hatte man als normaler Heranwachsender sicherlich allen Grund, sich als schäbiger Sünder zu fühlen.
Dabei kam hinzu, was die Kirche zum Thema Todsünde dozierte. Mit so einer Sünde kam man in die Hölle. Eine Todsünde war ein Verstoß gegen die 10 Gebote in bewusster Abkehr von Gott. Wer also nur ein „unkeusches“ Bild ansah im Bewusstsein dessen, dass Gott dies angeblich verboten hat, gehörte schon dem Satan.

Inzwischen hat die Pille auch die Sexualmoral der Kirche revolutioniert. Die Menschen machen von der gewonnenen Freiheit Gebrauch und kein Priester wagt es mehr, gegen vorehelichen Sex von der Kanzel zu wettern.
Und Gott als Sündenzähler wurde abgelöst vom „Lieben Gott„.

 

Sind unsere Frauen noch normal?


Dass mit den Männern von heute etwas nicht mehr stimmt, habe ich hier ja schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Nun lese ich gerade in den Salzburger Nachrichten, dass offenbar auch bei den Frauen die Welt nicht mehr in Ordnung ist. Viele schlucken ja die Pille, und das soll nach den Forschungen der Wissenschaftlerin Pelzer das Gehirn verändern und sogar Einfluss auf die Partnerwahl haben.
Dazu hätte es allerdings keiner neueren Forschung bedurft, denn schon nach den bisherigen Erkenntnissen ist es so, dass sich die Frauen bei ihrer Partnerwahl zyklisch verhalten. Normal fühlen sie sich zu einem eher soften Männertyp hingezogen, aber beim Eisprung wollen sie einen richtigen Macho.
Seitdem denke ich darüber nach, in welcher Phase ihres Zyklus meine Frau mich wohl ausgewählt hat.
Wenn nun die Pillenschluckerinnen keinen Zyklus mehr haben, wird sich ihr „Beuteschema“ sicherlich auch entsprechend verändern. Das bedeutet wohl, dass der Macho nur noch in Filmen seine Daseinsberechtigung hat, aber von der Frauen nicht mehr als geeigneter Partner akzeptiert wird.
Wahrscheinlich bin ich einem Irrtum erlegen, als ich glaubte, die Männer seien schuld daran, dass sich heutzutage die alleinstehenden kinderlosen Frauen am glücklichsten fühlen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/04/maenner-was-ist-los-mit-euch/
Womöglich sind nicht die Männer, sondern die Pillen schuld daran, dass die Frauen nicht mehr ihre natürliche Bestimmung als höchstes Glück empfinden, nämlich die Mutterschaft. Bei diesem freudigen Ereignis bekommen viele etwas, was es früher nicht gegeben hat: eine postnatale Depression.
Frauen sind erfinderisch: Was tun sie als alleinstehende? Sie feiern Single-Hochzeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/10/11/endlich-die-loesung-single-hochzeit/
Da kann ich nur sagen: Gratulation!
Übrigens waren nach einer Umfrage im Jahr 2011 noch die Nur-Hausfrauen die zufriedeneren.