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So ein schönes Gedicht (bzw.:Gesicht)


Das steht auf meinem heutigen Kalenderblatt.
Wenn man älter wird, sieht man manches, was anderen nicht auffällt: Das Gedicht spricht von etwas, was man immer weniger sieht: ein offenes Gesicht, das Freundlichkeit ausstrahlt.
Ein Beispiel: Wenn man in einem Lokal sitzt und Leute herein kommen, sieht man ihrem Gesicht an, ob sie freundlich grüßen werden oder nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/12/heute-ist-der-weltnettigkeitstag-sind-sie-dabei/
Was man den heutigen Menschen ansieht, ist neben Stress besonders auch ihre Vereinzelung: Sie sitzen abends vor dem Fernseher, nachdem sie müde von der Arbeit nach Hause gekommen sind. Da haben sie kein Interesse an anderen und das drücken auch ihre Gesichter aus.

 

Was es alles gibt …

Wie konnten wir nur früher ohne all die vielen Warnhinweise wie diesen im Bild leben? Früher gab es kein solches Schild und keinen Strich am Boden und es ist nichts passiert. Heute muss man die Menschen auf Gefahren hinweisen, die von schnell fahrenden Zügen ausgehen.
Ein anderes Beispiel habe ich erlebt, als ich mir eine neue Kamera kaufte. Da waren in der Bedienungsanleitung 20 Seiten Warnhinweise,
dass man Babys nicht in die Augen blitzen darf,
dass Kinder an der Plastiktüte der Verpackung ersticken können,
dass Kinder keine Kleinteile in den Mund nehmen dürfen …
Muss man normale Menschen auf all so was hinweisen? Heute offenbar schon:
Gerade kaufte ich mir Gartenhandschuhe und Socken. In beiden Artikeln waren Zettel mit Warnhinweisen hinein gesteckt. Da fragt man sich doch …
Die Warnungen werden immer länger, weil die Produzenten auch Angst vor den Gerichten haben. Man weiß ja nie, wie die entscheiden, wenn sich ein Kind die Plastiktüte über den Kopf stülpt und erstickt.
Gerade lese ich, wie sich Bakterien durch den Klimawandel ausbreiten können:
https://web.de/magazine/gesundheit/hirnfressende-amoeben-west-nil-virus-forscher-warnen-toedlichen-klimafolgen-37321696
Haben Sie gewusst, dass es auch hirnfressende Bakterien gibt, die auch dabei sein könnten?
Anscheinend haben die sich schon unbemerkt ausgebreitet: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir immer dümmer werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Die vielen Warnhinweise beweisen es.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Zwar hat das Wissen der Menschheit gewaltig zugenommen, aber proportional dazu hat offenbar das Grundwissen darüber, was man zur Bewältigung seines Lebens braucht, abgenommen.
(H. Pöll)
Passend dazu ein anderes Zitat aus meiner Sammlung:
Der menschliche Geist ist wie eine zu kurze Bettdecke: Ziehst du oben an, schauen unten die Füße raus.

Schauen Sie mal hier!

Ukrainekrieg: Das nicht stimmberechtigte Kanonenfutter

Überall finden wir Gedenktafeln oder Denkmäler für Gefallene aus Kriegen, die aus heutiger Sicht nicht hätten sein müssen.
Auch der Ukrainekrieg hätte nicht sein müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/21/ukraine-ein-krieg-der-nicht-sein-musste/

Aber wie kann man nun den Krieg beenden? Ein Vorbild könnte sein, wie nach dem ersten Weltkrieg das Land zwischen Deutschland und Dänemark aufgeteilt wurde. Da fand eine Volksabstimmung in jeder Gemeinde statt, in der entschieden wurde, zu welchem Land sie gehören wollte, und dementsprechend wurde die Grenze gezogen. So könnte es auch auf der Krim und in Donezk und Luhansk laufen. Aber Selenskyj will keinen Millimeter seines früheren Staatsgebiets hergeben. Die Demokratie hört ja normalerweise leider da auf, wo es um das Staatsgebiet geht. Nur Großbritannien ermöglichte den Schotten, über den Verbleib im UK abzustimmen. Warum sollen also nicht auch die Bewohner des alten Staatsgebiets der Ukraine darüber abstimmen dürfen, zu welchem Land sie gehören wollen? Das wäre doch eine Grundlage für einen Friedensplan, den der Westen durchsetzen könnte, der ja die Waffen für den Krieg liefert. Ist eine solche Lösung nicht besser, als wenn weiterhin Tausende sterben in einem Krieg, in dem ein verblendeter Selenskyj glaubt, die Russen auch aus der Krim vertreiben zu können? Alles, was er erreichen könnte, wäre ein „Frozen Conflict“, das heißt: Es bleibt beim Status quo.  Wie viele Menschenleben wird es kosten, bis Selenskyj zu dieser Einsicht kommt?

Der Westen müsste mehr Druck auf Selenskyj ausüben, Verhandlungen mit Putin ohne Maximalforderungen zu führen. Schließlich befinden wir uns am Rande eines dritten Weltkriegs: Die Ukraine verfügt über den größten Geheimdienst Europas. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der aus dunklen Quellen Raketen mit großer Reichweite beschafft und dass dann womöglich der Kreml beschossen wird. Was dann? Nicht auszumalen!

 

Was es alles gibt

Wenn ich bei Sendungen wie „Bares für Rares“ höre, was die Leute für Berufe haben, dann merke ich, wie alt ich bin: Ich kann mir unter der Bezeichnungen oft nichts vorstellen.
Haben Sie gewusst, das es „Intimitätskoordinatoren“ gibt?
Die Menschen von heute haben keine schlichten Berufe mehr wie früher, z.B.: Hausmeister, Verkäufer, Vertreter…
Nein heute sind sie Facility-Manager, Visual Merchandizer, Product-Manager. Da fragt sich doch, ob man heute ein bisschen zum Hochstapeln neigt oder schämen sich vielleicht manche ihrer Berufe?

Die neue Prüderie

Da habe ich gestaunt: Plötzlich hat die Gemeinde Chieming am Chiemseeufer eine Umkleide errichtet. Da sehen wir ganz deutlich: Es ist eine neue Prüderie ausgebrochen.
Kleine Anzüglichkeiten, auf die oft derb heraus gegeben wurde, kann man(n) sich nicht mehr leisten. Das hat gerade CSU-Mann Steiner erfahren müssen, als er ins Fettnäpfchen trat mit seiner „Bewunderung“ der vielen Rosenköniginnen in Traunstein. Er meinte,
bei einer Veranstaltung am Abend sollten sie besser nur „Bikini oder String“ tragen – dann klappe es auch mit einem „Prinzen“. Auweh!

Es ist ein paar Jahre her, als die Frauen die Oben-Ohne-Mode durchsetzten. Sogar in der Türkei, wo so etwas verboten ist, zeigten sie den in Ganzkörperkleidung badenden Türkinnen, was „Freiheit“ bedeutet. Aber auch diese Freiheit ist inzwischen sanft entschlummert. Die Frauen ziehen sich wieder am Strand so züchtig um, als wenn Männer erblinden könnten, wenn sie etwas mehr sehen. Da musste eben die Umkleide her.

Nur ein paar unverdrossene Emanzen wollen nun unbedingt die Gleichberechtigung dahingehend durchsetzen, dass sie „oben ohne“ in die Badeanstalt dürfen. Das ist völlig gegen den derzeitig herrschenden prüden Trend, der sogar die Turnerinnen mehr und mehr in Ganzkörperkleidung auftreten lässt.

Heute ist der Faulpelztag

 

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Es ist ja erstaunlich, dass wir im Kalender gleich drei Tage der Faulheit widmen. Im Oktober kommt der Tag des Faultiers, heute ist der Tag des Faulpelzes  und dann gibt es auch noch den Faulenzens. Anscheinend haben wir das nötig in unserer hektischen Zeit.

Die Tiere haben uns etwas voraus:
Sie können einfach so da liegen und das Leben genießen. Das ist eine Form des Glücklich-Seins, die wir verlernt haben. Wir müssen immer etwas tun. Und wenn wir nur so da liegen, dann wollen wir jedenfalls etwas lesen oder Musik hören. Deswegen sagen wir ja inzwischen statt „ausruhen“ „chillen“, denn einfach nur so da liegen und nichts tun: das hält der Mensch von heute kaum aus. Dabei sind solche Phasen des Lebens ganz wichtig: Man lässt die Gedanken schweifen und folgt ihnen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Kinder klein waren. Damals lagen sie halt auch häufig nur da und manchmal ging ein Kräuseln über ihre Stirn. Dann pflegte die Oma zu sagen: „Schau hin: Da sieht man richtig, wie sich der Geist bildet.“
Und solche Phasen braucht der Mensch auch, wenn er älter wird. Er soll sich nicht immer voll stopfen mit Vorgefertigtem, seien es nun Bücher oder Melodien. Er sollte halt auch versuchen, seinem eigenen Geist ein wenig Raum für das Schöpferische lassen.
Aber immer mehr Menschen halten es mit einem gewissen Typen überhaupt nicht aus: mit sich selbst. Daher brauchen sie die Ablenkung. Nur wenige ruhen noch in sich.

Heute ist Happiness-Day – Seien Sie dabei

Glück: Auf die Perspektive kommt es an:

Sie kennen das Beispiel vom halb geleerten Bierglas: Für den einen ist es noch halbvoll, für den anderen schon halb leer. Der eine ist zufrieden, der andere nicht. Die beiden haben eine unterschiedliche Sichtweise für die selbe Situation.

Ein anderes Beispiel über verschiedene Sichtweisen lesen Sie in meinen Anekdoten:

Ein deutscher Tourist liegt in Jamaika am Strand. Ein Einheimischer holt sich eine Kokosnuss von einer Palme und isst ein paar Feigen dazu. Darauf nickt der Deutsche dem Einheimischen freundlich zu und sagt:
„This is paradise!“
„Oh no“, antwortet der, „Germany is paradise!“

Schließlich noch ein Zitat aus meinen Aphorismen:

Man kann die Menschen in zwei Gruppen einteilen: Die einen sind zufrieden mit dem, was sie haben; die anderen sind unzufrieden, weil sie daran denken, was sie nicht haben.

Glück kann so einfach sein, manchmal muss man es nur sehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/28/gluck-kann-so-einfach-sein/

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

 

In den Läden gibt es kaum noch richtig ausgereiftes Obst. Bei den Menschen scheint es mit der Reife ähnlich zu sein.
(H. Pöll)
Schauen Sie mal hier!