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Corona: unsere langsame Wissenschaft

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie schrieb ich über das Wunder von ALDI.
Ich hatte nämlich beobachtet, dass das Personal der Supermärkte trotz engster Kundenkontakte gesund blieb. Das war ein Beweis dafür, dass die Masken wirken.
Nun endlich kommt auch der Chef der STIKO zu diesem Ergebnis.
Interessant ist auch, dass die Corona-Pandemie inzwischen für beendet erklärt wird und zur Endemie herab gestuft wird, obwohl die Inzidenz jetzt dreimal so hoch liegt wie vor einem Jahr.
Und noch etwas: Was hätten wir schon früher für einen schönen Sommer haben können, wenn nicht die Biergärten geschlossen gewesen wären, obwohl dort eine Ansteckung praktisch ausgeschlossen war. Um diesen Sommer sind wir betrogen worden und auch das Verfassungsgericht hat uns nicht geholfen.

Corona: So wenig wissen wir

Gerade schaue ich mir die Corona-Zahlen an und staune: Für München hat man vorher gesagt, dass sich die Inzidenz-Zahlen im Hinblick auf die Wiesen gewaltig vermehren würden. Aber was ist passiert? München kommt gerade auf eine Inzidenz-Zahl von 638, währen wir hier in Traunstein ohne so enge Kontakte auf 862 kommen. Noch schlimmer ist es im Landkreis Weilheim. Dort werden 1457 Fälle gemeldet.
Solche Abweichungen müsste doch einmal ein Virologe erklären können, bevor wieder einschneidende Maßnahmen ergriffen werden.
Was mich auch immer wieder wundert, ist, dass so viel Krankenhauspersonal durch Corona ausfällt. Wenn Masken und Impfen wirklich etwas bringen können, müssten diese Leute doch gegen solche Ansteckungen besser gerüstet sein.

Heute ist der Freidenker-Tag: Was denken Sie?


Heute ist der Freidenker-Tag, leider nur in Amerika. Wir haben nicht einmal einen Querdenkertag, obwohl der dringend nötig wäre, um das, was quer gedacht wird, in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Querdenker haben ja bei uns ein Schmuddelimage, weil sich unter diesem Begriff alle möglichen „Denker“ einreihen, sogar solche, die eigentlich gar nicht denken, sondern nur Mitläufer sind. Unter den Querdenkern finden wir Reichsbürger, Corona-Leugner, Menschen die die Erde für eine Scheibe halten …
Trotzdem brauchen wir dringend einen Querdenkertag, um immer wieder darüber nachzudenken, was in unserem Staat schief läuft und dringend geändert werden müsste. Leider werden solche Menschen, die gegen das „System“ sind, immer wieder als Verfassungsfeinde hingestellt. Dabei sind die meisten – so glaube ich – gar nicht gegen die Demokratie oder das Grundgesetz, sondern gegen das, was die Parteien daraus gemacht haben.
Der Merkelismus ist so eine erschreckende Erscheinung, wie ich hier beschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/
Die eigentlichen Verfassungsfeinde sind die großen Parteien, die die Grundprinzipien des Grundgesetzes außer Kraft gesetzt haben:
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/

Und das deutsche Volk lässt es sich gefallen, dass es trotz des ständig gerühmten Aufschwungs immer ärmer wird, während „die da oben“ absahnen. Man hat das Gefühl, hierzulande sei ein Masochismus ausgebrochen – da hat man noch so oft ausrufen können: „Deutschland erwache!“ Aber so langsam scheint sich etwas zu rühren: Die Regierung hat Angst vor einem „Wutwinter“. Da könnte sich vielleicht der aufgestaute Zorn des Volkes entladen.

Übrigens: Hier ist auch so einer, der so denkt wie ich und den Sie sich unbedingt anhören sollten:
https://www.youtube.com/watch?v=8MUYqdNjxqk

Merkwürdige Coronastatistik

Wenn ich die Coronastatistik anschaue, wundere ich mich: Wie kann es sein, dass das dicht besiedelte Berlin so viel weniger Coronafälle hat wie unser locker besiedelter Landkreis Traunstein? Liegt das vielleicht daran, dass in Berlin beim Zählen der Coronafälle dasselbe Chaos herrscht wie bei der letzten Wahl?
Noch etwas ist merkwürdig: Nach dem zweitgrößten Volksfest in Bayern, dem Gäubodenfest in Straubing, schossen die Coronazahlen natürlich in die Höhe wie nun auch nach der Wiesn. Man möchte meinen, dass diejenigen, die sich auf dem Volksfest angesteckt haben, das Virus so sehr weiter verbreitet hätten, dass die Coronazahlen weiter ansteigen würden. Aber das Gegenteil ist der Fall: Straubing verzeichnet eine Inzidenz von 633, während Traunstein ohne ein solches Fest auf 777 kommt. Wie ist das zu erklären. Herr Lauterbach? Ist den Straubingern vielleicht nach ihrem Volksfest der Schreck so sehr in die Glieder gefahren, dass sie extrem vorsichtig geworden sind, während die Traunsteiner nach dem altbayrischen Grundsatz verfahren: „A Guata hält’s und um an andern is net schad“?

Hansi Flicks Fehler

Ich habe ja hier schon darüber geschrieben, das München wegen der Corona-Pandemie zu einem zweiten Ischgl werden könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/09/07/wird-die-wiesn-ein-zweites-ischgl/
Nun hat sich das bestätigt, denn es hat offensichtlich zwei bekannte Wiesnbesucher erwischt: die Fußballspieler Neuer und Goretzka. Hätte Flick nicht seinen Nationalspielern den Wiesnbesuch verbieten sollen? So was geht gar nicht, werden viele meinen.
Aber ich glaube, wer im Training bei einer Bundesligamannschaft oder Nationalmannschaft ist, von dem kann man  schon erwarten, dass er für sein Millioneneinkommen ein paar Einschränkungen in seiner Lebensführung in Kauf nimmt.
Als ich vor 70 Jahren im Training war, mussten wir uns sogar verpflichten, spätestens um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen.

Das schäbige Gesicht unseres Staates

Gerade kommt in den Nachrichten eine unglaubliche Meldung: Viele Pflegekräfte haben die vom damaligen Gesundheitsminister Spahn versprochene Corona-Prämie für ihre harte Arbeit nicht erhalten. Ist unser Staat so weit herunter gekommen, dass er unfähig ist, versprochenes Geld auszuzahlen?
Immerhin können die Pflegekräfte hoffen, dass es ihnen nicht so ergeht wie den Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats von 1972, die erst jetzt nach 50 Jahren  eine Entschädigung für ein ganz offensichtliches Versagen des Staates erhalten.

Die großzügigen Versprechungen des Staates sind heutzutage nicht mehr viel wert: Wir sahen dies bei der Verpflichtung Deutschlands, 2 % des Bruttosozialprodukts für die Verteidigung auszugeben. Noch schlimmer war es, als Haiti von einem Erdbeben verwüstet wurde: Da übertrafen sich die Staaten mit Hilfszusagen, aber nur ein kleiner Teil der zugesagten Gelder wurde wirklich bezahlt.

Wird die Wiesn ein zweites Ischgl?

Die Wiesn in München soll also stattfinden. Es muss halt endlich mal wieder gefeiert werden ohne Rücksicht auf die Ansteckungsgefahr. Schließlich sagt man ja in Bayern: „A guada hält’s aus und um an andern is net schad:“ Oder so ähnlich.
Da wird München vielleicht ein neues Ischgl werden. Die Erfahrungen zeigen, dass Volksfeste wahre Virenschleudern sind. Gerade sind in Straubing die Corona-Infektionszahlen nach dem Volksfest explodiert:
https://www.infranken.de/bayern/corona-inzidenz-explodiert-nach-gaeubodenvolksfest-in-straubing-jetzt-bundesweit-platz-1-art-5529538
Das wird bei der Wiesn nicht anders sein. Man wird ja wohl kaum für das Fest eine Maskenpflicht einführen können. Das würde ja bedeuten, dass man das Bier mit einem Strohhalm durch ein Loch in der Maske trinken müsste. „Naa, mir gangst!“ sagt da der Bayer. Da steckt er sich doch lieber an.
Und so wird die Wiesn eine Botschaft in alle Welt schicken – mit Viren. Wie gesagt: Das hatten wir schon mal in Ischgl.

Was? Schon wieder eine neue Omikron-Variante?

In Indien wurde eine neue Variante des Omikron-Virus entdeckt. Sie nennt sich BA.2.75. Wenn Sie denken, Indien ist weit weg, so ist das für das Virus kein Hindernis, sich auch bei uns auszubreiten. Die ersten Fälle sind schon in Europa festgestellt worden. Und kaum ist das Virus hier angekommen, bräuchten wir einen Impfstoff. Aber bei der Entwicklung von Impfstoffen hinken wir immer hinterher. Wir bekommen erst im Herbst einen Impfstoff gegen die Variante, die sich derzeit ausbreitet: die Omikron-Untervariante BA.5.
Wie die bisherigen Impfstoffe auch gegen die neueste Variante wirken und wie schlimm solche Erkrankungen werden können, ist unsicher. Da könnte einiges auf uns zu kommen.

Die Dummheit nimmt zu

Gerade lesen wir, dass die Leistungen der Schüler schon wieder schlechter geworden sind. Erschreckend ist: weniger als die Hälfte der Viertklässler (44 Prozent) erreichte den »Regelstandard«, also das, was im Schnitt von Schülerinnen und Schülern in diesem Alter erwartet wird:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten_artikel,-was-haenschen-nicht-lernt-viertklaessler-immer-schwaecher-_arid,714088.html
Ursachen soll es viele geben: Unterrichtsausfall durch Corona, Migration, Bildungssystem…
Was aber vielleicht auch eine Rolle spielt: Wir werden ganz allgemein immer dümmer:
https://www.focus.de/gesundheit/werden-menschen-duemmer-umwelthormone-eine-gefahr-fuer-das-menschliche-gehirn_id_7847170.html
Wussten Sie übrigens, dass der Mensch in den ersten 7 Lebensjahren die Hälfte dessen lernt, was er überhaupt lernt? Das wussten schon die Alten, indem sie sagten: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“

Wie kann das sein? Wir verlangen Aufklärung!

Wir erfahren gerade, dass in der Schleswig-holsteinischen Uniklinik 200 Pflegekräfte und 70 Ärzte an Corona erkrankt sind. Wie kann das sein? Liegt das an der Kieler Woche, die man vielleicht zu sorglos unter dem dicht gedrängten Volk mit gefeiert hat? Oder wirken vielleicht nicht einmal die besonderen Vorkehrungsmaßnahmen, die in Krankenhäusern üblich sind? Sollte die letztere Ursache zutreffen, dann wären weitere Lockdowns und Masken nutzlos und wir müssten halt die neue Grippevariante über uns ergehen lassen.

Aber wir sollten Bescheid wissen, was los ist.