Wahlkampf verrückt

Ein Wahlkampfspot der SPD sorgt für Aufregung, und das zu Recht. Bisher profitierte ja die SPD von den Fehlern der anderen, aber jetzt ist sie selbst völlig unnötig schwer ins Fettnäpfchen getreten. Das ist allerunterste Schublade was die SPD in ihrem Spot von sich gibt:

„Wer Armin Laschet und die CDU wählt, wählt erzkatholische Laschet-Vertraute, für die Sex vor der Ehe ein Tabu ist.“

Was hat das mit Laschet zu tun, wenn nicht er, sondern sein Vertrauter Liminski gegen Sex vor der Ehe ist. Diese Aussage, dass für ihn das Motto „Kein Sex vor der Ehe“ gelte, tätigte Liminski mit 22 Jahren, 2007 in einer Ausgabe von „Maischberger“. Muss man bis ins Jahr 2007 zurück greifen, um Laschet noch etwas am Zeig zu flicken? Und sind wir so weit herunter gekommen, dass man solche Aussagen nicht als persönliche Einstellung respektiert, sondern als Zeichen für die Rückständigkeit Laschets her nimmt? Und was hat Sex vor der Ehe mit Politik zu tun?

Also Herr Scholz, der sie im Augenblick wegen der Fehler der Konkurrenz in den Umfragen ganz oben stehen: Fassen Sie sich ein Herz und bedauern Sie diese Entgleisung!

 

 

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