Hat der Teufel seine Hand im Spiel?

Wir Männer wissen, dass die Evastöchter leicht den Einflüsterungen Luzifers erliegen. Das steht so in der Bibel. Bekanntlich ist der Sündenfall darauf zurück zu führen, dass Luzifer als Schlange die Eva verführt hat.
Nun gibt uns dies zu denken: Wir lesen in der Zeitung, dass im Bodenseebereich gleich zwei Priester ihr Amt wegen einer Frau aufgegeben haben.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/blickpunkte/1757390_Wegen-der-Liebe-zu-einer-Frau-Pfarrer-gibt-sein-Amt-auf.html
Und gerade erreicht uns auch noch eine Meldung aus Neuötting: Auch dort hat ein Pfarrer sein Amt aufgegeben, weil für ihn das Zölibat nicht mehr vorstellbar ist.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/1763874_Zoelibat-nicht-mehr-vorstellbar-Neuoettings-Pfarrer-verlaesst-Kirche.html
Hat vielleicht Luzifer sein Betätigungsfeld ausgerechnet in diesen herrlichen Teil unseres Landes verlegt? Was sagt die Kirche dazu? Nichts! So bleibt der Katholik völlig verunsichert seinen eigenen Gedanken überlassen. Und so kommen manche auf Ideen, bei denen sie sich fragen, ob die womöglich sündhaft sind: Kann es vielleicht sein, dass der Herrgott den beiden Priestern den Mut geschenkt hat, aus dem Gefängnis des Zölibats auszubrechen?
Wenn Sie sich auch manchmal so unorthodoxe Gedanken zum Thema Religion machen, lesen Sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone„:
Wir haben schon öfter ausgeführt, dass das Keuschheitsgelübde ein zutiefst unmoralisches Verlangen der Kirche ist. Es verstößt nicht nur gegen den göttlichen Auftrag: „Seid fruchtbar und mehret euch!“. Die Kirche lässt vielmehr junge Leute etwas versprechen, von dem sie in ihren jungen Jahren gar nicht überblicken können, wie sich das später einmal auswirkt. „Tempora mutant et nos mutamus in illis“, sagten schon die alten Römer. Und so wissen die jungen Priester bei Ablegung ihres Keuschheitsgelübdes noch gar nicht, wie sie es später einmal durchhalten können. Die Missbrauchsfälle haben gezeigt, was bei einem so naturwidrigen Versprechen heraus kommt. Die Kirche ist doch bei der Verhütung so sehr auf das Natürliches bedacht. Warum soll das beim Keuschheitsgelübde alles anders sein?
Der jetzige Papst hat ja bei vielen Gläubigen die Hoffnung geweckt, dass er beim Zölibat und der Homosexualität einen anderen Standpunkt einnehmen würde. Das kann er aber nicht, denn das würde zu einer Kirchenspaltung führen. Wie schwierig Veränderungen in der Kirche durchzusetzen sind, sah man in der anglikanischen Kirche. Als dort auch Frauen zum Priestertum zugelassen wurden, konvertierten viele zum Katholizismus.

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