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Warum die Katholische Kirche ein Magnet für Schwule ist

Ist es nicht schrecklich? Die Katholische Kirche bringt es nicht fertig, die Missbrauchsskandale endlich hinter sich zu lassen. Gerade gärt es wieder in Frankreich:
https://web.de/magazine/panorama/kommission-tausende-paedophile-katholischer-kirche-frankreich-1950-36227254

Wie konnte es nur zu diesen vielen Verbrechen kommen? Das erklärt uns ein Experte: Der amerikanische Psychologe Sipe hat 25 Jahre lang beobachtet, was der Zölibat anzurichten vermag, und dabei festgestellt, dass er pädophile Neigungen hervorrufen kann. Nach Sipes Schätzung haben 20 Prozent der Priester eine sexuelle Beziehung zu einer Frau, und er sagt auch zur Homosexualität, dass viele gut unterrichtete Priester Zahlen nennen würden, die „näher bei 50 Prozent homosexuell Orientierten“ lägen. Sipe, der ja als Pastoralpsychologe der Kirche wohlwollend gegenüber steht, gibt sicherlich keine zu hohen Zahlen an.
Warum gibt es unter Priestern so viele Homosexuelle? Das liegt auch daran, dass sich Katholiken oft als Sünder fühlten, wenn sie homosexuell sind. Weil sie keine Frau heiraten wollten und ihre „Sünden“ in den Griff bekommen wollten, entschieden sie sich für das Priesteramt. Aber wie es halt so ist: Die Sexualität beruht auf einem Urtrieb wie Hunger und Durst und ist daher nur schwer zu beherrschen.

 

 

Zur Bischofsvollversammlung – Wo bleibt der Heilige Geist?

Beschämend für die Katholische Kirche ist, dass der Missbrauchsskandal immer noch nicht aufgearbeitet ist. Dadurch wird die Kirche in der Öffentlichkeit zur Zeit wahrgenommen als eine Institution, die mit unglaublichen sexuellen Entgleisungen belastet ist. Wie anders stünde die Kirche da, wenn all das längst der Vergangenheit anheim gefallen wäre und die Kirche sich durch christliche Liebe gegenüber den Flüchtlingen ausgezeichnet hätte. Geld genug hätte sie ja.

Über ein Zusammengehen der beiden großen christlichen Kirchen wird anscheinend nicht mehr geredet. Das hat man seit der Feier zum 500-jährigen Bestehen der evangelischen Kirche abgehakt.
Lesen Sie dazu im Buch der unorthodoxen Geschichten um die Bibel, wie Luzifer mit Gott wettet, dass die Kirchen auch noch nach 500 Jahren getrennt bleiben: „Verbotene Zone“. Wie es ausgegangen ist, wissen Sie ja: Luzifer hat gewonnen.

Und hätte nicht die Kirche den Frauen gegenüber eine schwere Schuld abzutragen?
https://kirchenopfer.de/frauen/
Immerhin  sind die Frauen seit 1963 auch für die Kirche als Menschen anerkannt. Was für ein Fortschritt! Da kann man nicht erwarten, dass sie damit auch den Männern gleich gestellt werden und Priesterinnen werden können. Dieses Thema treibt die Kirche an den Rand der Spaltung. Die Kirche würde schnell einlenken, wenn die Frauen aus Protest den Gotteshäusern fernbleiben würden oder gar eigene Messen feiern würden nach dem Vorbild des urschristlichen Agapes. Aber dazu sind die Frauen meist leider zu fromm, so aufbegehrend sie sonst sein können..

Die Katholische Kirche ist von merkwürdiger Widersprüchlichkeit: Klare Gebote Gottes missachtet sie: „Du sollst dir kein Bild von mir machen!“ (Dies beachtet nur der Islam.) Oder: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Die Priesterschaft denkt nicht daran, sich an dieses Gebot zu halten (mit Ausnahme einiger weniger). Andererseits stellt die Kirche unumstößliche Regeln auf und behauptet, die seien gottgewollt wie die Priesterschaft der Männer. Es wäre an der Zeit, dass sich die katholische Kirche von diesen selbst auferlegten Fesseln befreit und endlich auch den Frauen den ihnen gebührenden Platz einräumt und auch den notwendigen Respekt zollt.

Missbrauch in der Kirche: Wo bleibt die Buße?

Heute, am Donnerstag, 27. September, wollen die Bischöfe erste Konsequenzen aus der von ihnen in Auftrag gegebenen Langzeituntersuchung präsentieren, nach der es wohl in Wirklichkeit 75.000 Missbrauchsfälle gegeben hat. Dabei werden wir wohl hören, wie die Strukturen geändert werden sollen, damit in Zukunft Missbrauchsfälle vermieden werden. Was aber mit Sicherheit fehlen wird, ist die Ankündigung von echter Buße:
Normalerweise ist es ja so, das ein Christ, der gesündigt hat, dies zu bekennen und zu bereuen hat. Dies hat die Bischofskonferenz getan. Der dritte Akt, die Buße, fehlt aber – jedenfalls teilweise. Die Kirche hat zwar Geldzahlungen an etliche Opfer bezahlt. Dies geschah aber wohl auch aus Mitteln der Kirchensteuer und Spenden der Gläubigen. Sicherlich tut dieser finanzielle Verlust der Kirche sehr weh, denn wie sagte der Hl. Hieronymus: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier:“ Aber eine echte Buße sähe doch anders aus, zum Beispiel so: Die Angehörigen eines betroffenen Ordens melden sich an ihrem freien Tag bei sozialen Diensten, um dort mit zu helfen. Die Zahlung eines Ausgleichs für einen angerichteten Schaden kann man nur als ausgleichende Gerechtigkeit sehen, nicht aber als Buße. Im normalen Rechtsleben ist es ja auch so: Wer einen anderen schlägt, muss ein Schmerzensgeld bezahlen und außerdem eine Strafe, der die christliche Buße entspricht.

Missbrauchsstudie: In Wirklichkeit 75.000 Opfer?

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“, sagte Jesus.

Nach einer Missbrauchsstudie soll es 1.670 Täter und 3.677 Opfer sexueller Gewalt geben. Schlimm genug! Aber das, was bei der Studie heraus gekommen ist, ist so weit von der Wahrheit entfernt, dass man eher sagen kann: es ist ein Mantel des Schweigens ausgebreitet worden: Die Akten sind vorselektiert und manipuliert gewesen und in mindestens zwei Bistümern vernichtet worden. Wie bekannt wurde, sollen die Verfasser der Untersuchung auch keinen Zugriff auf Originalakten bekommen haben.
Was aber das Schlimmste ist: Es gibt bei solchen Delikten eine hohe Dunkelziffer. Nehmen wir als Vergleich die Vergewaltigungen: Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland erklärt, dass nur ca. 5% der vergewaltigten Frauen diese Taten auch zur Anzeige bringen. Um wie viel höher muss die Dunkelziffer bei den Missbrauchsfällen der Kirche sein: Da trauen sich Kinder schon meist nicht, mit ihren Eltern darüber zu reden. Und die Eltern werden sich wie die vergewaltigten Frauen sehr gut überlegen, ob sie Anzeige erstatten oder sich womöglich an den Bischof wenden.
Jetzt rechnen wir mal: Die 3.677 Opfer sind also schätzungsweise 5 % der Gesamtzahl von 73.540. Hinzu kommen noch die Fälle aus vernichteten und manipulierten Akten, so dass wir bei mindestens 75.000 Opfern landen.

Was mich wundert, ist die Tatsache, dass über eine Art des Missbrauchs überhaupt nicht gesprochen wird, nämlich diejenige der Frauen im Beichtstuhl. Manche perverse Priester nutzen das Beichtgespräch, um sich dabei aufzugeilen – etwa so ähnlich wie beim Telefonsex:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/07/22/der-verheimlichte-missbrauch/
Wenn dieses Thema eine #Me Too-Bewegung auslösen würde, möchte ich nicht wissen, was dabei noch alles heraus kommen würde.

 

Wieder 1000 Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche aufgedeckt


Die Katholische Kirche kommt nicht zur Ruhe: Gerade wurden in Pennsylvania 1000 Missbrauchsfälle aufgedeckt, an denen 300 Priester beteiligt waren. Die Katholische Kirche in den USA hat bisher schon für eine Masse an Missbrauchsfällen hohe Entschädigungen bezahlen müssen, so dass sie von Rom finanziell unterstützt werden musste, um nicht pleite zu gehen.
Schlimm an diesen Verfehlungen der Priester ist, dass sie vertuscht wurden. Und die Vertuschung fand bis in die höchsten Instanzen statt. Die Reaktionen der Kirche auf die Missbrauchsfälle fielen unterschiedlich aus: Sie reichten von der schlichten Versetzung eines Priesters bis zur Einweisung in ein Sühnekloster, wo es schlimmer zuging als in einer JVA. Ich erinnere mich an einen Priester, der um eine strenge Strafe für seine Verfehlungen bat, damit er nicht in ein Sühnekloster musste.

Interessant finde ich, wie unterschiedlich die Menschen auf den Missbrauch reagierten. Wir hören von Männern, die bis ins Alter darunter gelitten hatten und sogar gebrochen waren. Andererseits erinnere ich mich an meine Kindheit: Da gab es in der Nachbarschaft einen Buben, der missbraucht wurde und jedes Mal 10 Mark bekam. Er fand das ganz in Ordnung und wollte uns überreden, doch auch mitzumachen. Als ich ihm sagte, was er da mache, sei Prostitution. Er meinte, was sei schon dabei, wenn man kurz seinen … hinhalte.

Nicht schon wieder! Missbrauch in der Kirche

Die chilenische Justiz ermittelt gegen 158 Geistliche und Laien, die in kirchlichen Einrichtungen arbeiten. Der Verdacht richtet sich auch gegen Bischöfe, die dutzendweise geschlossen zurück traten.
Was ich bei all den erschreckend vielen Missbrauchsfällen nicht verstehe, ist dies: Warum ist ausgerechnet die Kirche davon so betroffen? Es ist ja geradezu so, als ob eine Negativauslese ins Priesteramt kommt. Schuld an der Misere ist sicherlich auch der Zölibat, aber der muss ja nicht unbedingt zum Missbrauch führen. So weiß ich von einem Kloster, dass die Mönche es dort mit der Keuschheit nicht so genau nehmen, sondern ihre Freundinnen haben. Auch von vielen Priestern weiß man so etwas.
Es hat den Anschein, als ob das Priesteramt eine Anziehungskraft auf Pädophile und Homosexuelle ausübt. Das ist vielleicht damit zu erklären, dass sich Christen mit derartigen Neigungen als Sünder fühlen und dass sie ihren Drang mit dem Keuschheitsgelübde des Priesteramts in den Griff bekommen wollen. Dabei versagen sie dann aber oft.
Es wirft ein ganz schlechtes Licht auf die Kirche, dass sie in aller Welt von Massen an Missbrauchsfällen betroffen ist, während man von anderen Institutionen mit vergleichbaren Verhältnissen dergleichen nicht hört. So gibt es beispielsweise Jugendvollzugsanstalten, in denen ein Missbrauch sehr einfach wäre, jedoch ist hierzulande kein Fall bekannt geworden. Um so schlimmer steht die Kirche da. Wie sagte Jesus? „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“
Lesen Sie bitte auch hier das Wort zum Sonntag.

Hat der Teufel seine Hand im Spiel?

Wir Männer wissen, dass die Evastöchter leicht den Einflüsterungen Luzifers erliegen. Das steht so in der Bibel. Bekanntlich ist der Sündenfall darauf zurück zu führen, dass Luzifer als Schlange die Eva verführt hat.
Nun gibt uns dies zu denken: Wir lesen in der Zeitung, dass im Bodenseebereich gleich zwei Priester ihr Amt wegen einer Frau aufgegeben haben.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/blickpunkte/1757390_Wegen-der-Liebe-zu-einer-Frau-Pfarrer-gibt-sein-Amt-auf.html
Und gerade erreicht uns auch noch eine Meldung aus Neuötting: Auch dort hat ein Pfarrer sein Amt aufgegeben, weil für ihn das Zölibat nicht mehr vorstellbar ist.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/1763874_Zoelibat-nicht-mehr-vorstellbar-Neuoettings-Pfarrer-verlaesst-Kirche.html
Hat vielleicht Luzifer sein Betätigungsfeld ausgerechnet in diesen herrlichen Teil unseres Landes verlegt? Was sagt die Kirche dazu? Nichts! So bleibt der Katholik völlig verunsichert seinen eigenen Gedanken überlassen. Und so kommen manche auf Ideen, bei denen sie sich fragen, ob die womöglich sündhaft sind: Kann es vielleicht sein, dass der Herrgott den beiden Priestern den Mut geschenkt hat, aus dem Gefängnis des Zölibats auszubrechen?
Wenn Sie sich auch manchmal so unorthodoxe Gedanken zum Thema Religion machen, lesen Sie doch bitte das Buch „Verbotene Zone„:
Wir haben schon öfter ausgeführt, dass das Keuschheitsgelübde ein zutiefst unmoralisches Verlangen der Kirche ist. Es verstößt nicht nur gegen den göttlichen Auftrag: „Seid fruchtbar und mehret euch!“. Die Kirche lässt vielmehr junge Leute etwas versprechen, von dem sie in ihren jungen Jahren gar nicht überblicken können, wie sich das später einmal auswirkt. „Tempora mutant et nos mutamus in illis“, sagten schon die alten Römer. Und so wissen die jungen Priester bei Ablegung ihres Keuschheitsgelübdes noch gar nicht, wie sie es später einmal durchhalten können. Die Missbrauchsfälle haben gezeigt, was bei einem so naturwidrigen Versprechen heraus kommt. Die Kirche ist doch bei der Verhütung so sehr auf das Natürliches bedacht. Warum soll das beim Keuschheitsgelübde alles anders sein?
Der jetzige Papst hat ja bei vielen Gläubigen die Hoffnung geweckt, dass er beim Zölibat und der Homosexualität einen anderen Standpunkt einnehmen würde. Das kann er aber nicht, denn das würde zu einer Kirchenspaltung führen. Wie schwierig Veränderungen in der Kirche durchzusetzen sind, sah man in der anglikanischen Kirche. Als dort auch Frauen zum Priestertum zugelassen wurden, konvertierten viele zum Katholizismus.