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CDU-Parteitag: Was fehlt!

Es mag sein, dass Merz recht hat, wenn er die derzeitige Regierung als schwächste bezeichnet. Aber die Vorgängerin unter Führung der Union war schlimmer. Sie hat falsch regiert und Deutschland herunter kommen lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Die schlimme Lage, in der wir uns befinden, ist eine Folge der mangelnden Vorsorge für die Zukunft. Vielleicht müssen nun viele frieren und vielleicht kommt es zu einem Stromblackout. Stellen Sie sich mal vor, wie es sein würde, wenn die Türen der Supermärkte und deren Kassen nicht mehr funktionieren würden und Sie beim Bankautomaten kein Geld mehr bekämen! Alles eine Folge des Merkelismus.
Und deshalb vermisse ich bei Merz ein Wort: „Entschuldigung!“ Er müsste sich „klar“ (Lieblingswort der Politiker, hier ausnahmsweise ernst gemeint) von der Politik von Merkel distanzieren und sagen:“Jawohl, liebe Wähler, wir haben verstanden und haben uns erneuert.“

Dazu noch ein Zitat aus meinen Aphorismen:

Die Größe eines Menschen bemisst sich auch an seinem Umgang mit Fehlern: Kann er sie zugeben und daraus die Konsequenzen ziehen?

 

Ist Deutschland unregierbar? Vom Merkelismus zum Dilettantismus

Auch wenn „Mutti Merkel“ bei den Deutschen noch immer hoch im Kurs steht und gerade mit einem Orden behängt wurde: Sie war ein Unglück für Deutschland. Unter den Folgen des Merkelismus leiden wir gerade jetzt ganz besonders. Ihre Politik ohne Perspektive auf die Zukunft hat uns von russischem Gas abhängig gemacht mit Folgen, die die meisten Gott sei Dank noch gar nicht sehen.
Unter ihrer Regierung stürzte Deutschland ab. Das habe ich in 20 Beiträgen beschrieben.
https://autorenseite.wordpress.com/2022/08/17/deutschland-stuerzt-ab-ranking-der-universitaeten/
https://autorenseite.wordpress.com/2022/07/07/deutschland-stuerzt-ab-19/
Mein ständiger Ruf „Deutschland erwache“ wurde nicht gehört.
Zusammenfassend kann man sagen: Die Regierung Merkel hat zwar funktioniert und konnte sogar einen Scheuer verkraften. Aber sie regierte uns nach dem Motto: „Nach uns die Sintflut“. Sie hat ein Chaos hinterlassen.
Doch was wir jetzt bei ihren Nachfolgern sehen, ist Dilettantismus pur: Ein vergesslicher Kanzler meist auf Tauchstation und ein hilfloser Wirtschaftsminister, der dringend Nachhilfe benötigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/08/26/nachhilfe-fuer-habeck/
Armes Deutschland – Was macht man mit diesem herrlichen Land?

Politiker – die verlogenen Berufsoptimisten

Die Politiker machen zur Zeit Schulden „auf Teufel komm raus“. Und dabei hören wir immer, dass die Schulden abbezahlt werden sollen, wenn die Konjunktur wieder besser läuft. Aber wer sagt denn, dass es demnächst wieder aufwärts geht? Die Wirtschaft ist vielen Bedrohungen ausgesetzt. Es kann sein, dass Putin uns die Energie abschaltet oder dass wir selbst unseren Widerstand  gegen einen Stopp der Einfuhr von russischem Gas und Öl nicht mehr aufrecht erhalten können: Was dann?
Es kann auch sein, dass Corona die Lieferketten noch mehr abschneiden wird. Es kann auch etwas passieren, was man heute noch nicht voraus sieht. Für solche Fälle hat der Normalmensch einen Notgroschen. Der einzige Politiker, der so etwas in Deutschland eingeführt hatte, war der frühere Finanzminister Fritz Schäffer. Er hatte Geld im „Juliusturm“ verwahrt, das nach seinem Weggang schnell als Wahlgeschenk verstreut wurde.
So machen die Politiker weiter das, was sie am besten können: Sie verschieben die Lösung der Probleme in die Zukunft. Sie können etwas, was der Normalmensch nicht kann: Sie können Schulden machen, die dann die Enkel bezahlen müssen. Kürzlich hat ein Wissenschaftler errechnet, dass sogar auch noch diejenigen zahlen müssen, die noch gar nicht geboren sind. Und diese Armen leben dann in einer kaputten Umwelt mit ausgeplünderten Ressourcen.

 

Zitat zum Thema Politik

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Kein normaler Mensch würde es moralisch finden, sich ein Luxusleben zu gönnen, wenn es seine Nachkommen bezahlen müssen. Aber die Politiker finden daran nichts Anstößiges. (H. Pöll)

Mehr über den Autor auf der Homepage.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

In unserer Zeit kommt der Durchblick immer mehr abhanden: Die Pleiten von Lehman und Wirecards beweisen das, ebenso auch die Behandlung des Coronavirus.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Anmerkung dazu: 600 (!) Analysten der Bayerischen Landesbank waren nicht in der Lage zu durchschauen, dass die Lehman-Papiere nur Schrott waren. Und bei Wirecard merkten weder BaFin noch Wirtschaftsprüfer, dass 1,9 Milliarden fehlten. Ich muss bei solchen Ereignissen immer an den Turmbau zu Babel denken oder an das Märchen vom Fischer und seiner Frau: Die beiden landeten, nachdem sie immer höher hinaus wollten, schließlich wieder in ihrem „Pisspott“. Wann landen wir dort? Corona hat uns einen Wink gegeben, wie schnell wir unsere Zukunft verspielen können.

Heute ist ein trauriger Tag

Heute ist Weltspartag. Den kann man getrost vergessen, denn Sparen ist nicht mehr „in“. Schulden machen ist angesagt. Das hat uns die Kanzlerin gelehrt mit der Nullzinspolitik, die sie ja auch mit zu verantworten hat.
Was war das früher für ein Leben an diesem Tag! Die Kinder strömten in Massen in die Sparkassen, um ihre Spardosen zu entleeren. Dann wurden die kleinen Beträge sorgfältig gezählt und die Kinder erhielten kleine Geschenke. Alles vorbei! Nicht einmal eine Sparkasse gibt es mehr bei uns, wo früher nette Damen uns das Geld auszahlten und die Überweisungen eintippten.
Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschen Geld für die Zukunft zurück legten. Aber nun kann man fast den Eindruck gewinnen, als würden die Menschen nicht mehr so recht an eine Zukunft glauben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/18/so-leben-wir/

So leben wir

Früher gab es Auguren. Sie waren angeblich in der Lage, aus kleinsten Anzeichen die Zukunft vorher zu sagen. Heute sind wir nicht einmal mehr in der Lage, die deutlichsten Zeichen der Zeit zu deuten: Artensterben, Verenden von Walen und Elefanten oder Ausbreitung der Pandemie.
Wir machen Schulden nach dem Motto „Auf Teufel komm raus!“
Unterschwellig lebt man nach dem Grundsatz: Was sollen wir an die Zukunft denken? Wer weiß denn, ob wir überhaupt noch eine haben? Darum wollen wir uns  jedenfalls jetzt noch richtig ausgelebt haben: Hier und heute. Zu unserer Beruhigung kurieren wir ein bisschen an den Symptomen herum, etwa am Klimawandel.
Wie lange wird das gut gehen? Hawkins hat es uns vorher gesagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/11/wann-stirbt-die-menschheit-aus/

„Papi, was heißt eigentlich Futur?“
„Das bedeutet Zukunft, aber das brauchst du dir nicht merken: Die gibt’s sowieso bald nicht mehr.“

Bleibt uns Corona und wird die ganze Welt zum Risikogebiet?

Wie ich hier schon befürchtet hatte, scheint unsere Zukunft wohl so auszusehen: Wir müssen mit dem Corona-Virus leben:
Bei uns hatte ein Infizierter auf einmal keine Antikörper mehr. Ein Genesener kann sich also erneut infizieren, wie hier berichtet wird:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/klinik-womoeglich-nachweis-erneuten-infektion-corona-35021136
Da frage ich mich doch: Wie soll eine Impfung besser immunisieren als eine Infektion? Müssen wir also mit dem Corona-Virus leben? Oder können wir vielleicht Glück haben, indem wir die Pandemie dadurch in den Griff bekommen, dass wir uns ständig immer wieder impfen lassen?

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Ein Pessimist ist jemand, der für die Zukunft schwarz sieht. Ein Optimist ist dagegen jemand, der glaubt, dass es überhaupt noch eine Zukunft für die Menschheit gibt.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Kein Tittitainment mehr?

Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich Gedanken über die Zukunft machen. Mit ihrem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ erregten sie im Jahr 1972 Aufsehen. Wenn ich mich recht erinnere, meinten Sie oder ihre Kollegen, dass man künftig praktisch nur hochqualifizierte Arbeitskräfte brauche und dass man den Rest des Volkes mit Tittitainment unterhalten müsse. Das war ein unfeiner Ausdruck für „Panem et Circenses“ und sollte bedeuten, dass man die vielen nicht mehr benötigten Arbeitskräfte mit seichten Filmen („Titten) unterhalten (also: entertainen) sollte.
Es ist anders gekommen, als die Zukunftsforscher gedacht haben: Wir brauchen nicht nur hochqualifizierte Computerspezialisten und Leute in ähnlichen Jobs, sondern wir haben im Hinblick auf die zunehmende Alterung der Gesellschaft einen hohen Bedarf an Pflegekräften und Klinikpersonal.
Und auch bei der Unterhaltung des Volkes ist es etwas anders gelaufen, als vorher gesagt.
Man hält dei Leute bei Laune mit Shoppen und billigen Urlaubsflügen in alle Welt. Da begehrt das Volk nicht so leicht auf.
Nun allerdings setzt bei vielen
Menschen infolge der Corona-Pandemie und Klimakrise ein Umdenken ein: Man spürt, dass man auf dem falschen Weg ist: So etwas wie „Flugscham“ kommt auf und man fragt sich: Was hat man davon, wenn man die Feinschmeckerlokale in Shanghai kennt, aber nicht einmal über seine eigene Heimat und deren Kultur richtig Bescheid weiß.
Und was das Shoppen angeht, fragt sich vielleicht besonders manche Frau: Was soll ich mit all dem Zeug, das ich eigentlich nicht brauche? Ist das Shoppen nicht ein schales, umweltbelastendes Vergnügen? Gibt es da nicht etwas Bessers? Zum Beispiel eine Rückbesinnung auf die gute alte Zeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/